Audrey Le Goff

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Brote aus dem Topf, Bowl Cakes - Mug Cakes XXL und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Brote aus dem Topf

 (2)
Neu erschienen am 17.09.2018 als Hardcover bei Südwest.

Alle Bücher von Audrey Le Goff

Brote aus dem Topf

Brote aus dem Topf

 (2)
Erschienen am 17.09.2018
Cookies gebacken & roh

Cookies gebacken & roh

 (1)
Erschienen am 30.06.2016
Bowl Cakes - Mug Cakes XXL

Bowl Cakes - Mug Cakes XXL

 (2)
Erschienen am 24.03.2016

Neue Rezensionen zu Audrey Le Goff

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Rezension zu "Brote aus dem Topf" von Audrey Le Goff

Tolle Rezepte
loewevor 19 Tagen

Wer richtig lesen kann ist klar im Vorteil  Ich habe nur den Titel gesehen und gedacht dies ist ein wunderbares Buch für meinen Mann. Er hat sich vor kurzem einen „Dutch Oven“ gegönnt. Dies ist ein gusseiserner Topf den man auf einem Lagerfeuer nutzen kann.

Beim genaueren studieren des Neuzuganges ist mir dann aber aufgefallen, dass man hier mit dem herkömmlichen Ofen sein Brot backt, nur eben in einem Topf  Aber mein Mann hat gesagt das man die Rezepte auch durch eine kleine Abwandlung ganz sicher für den „Dutch Oven“ nutzen kann und dies werden wir in den nächsten Tagen ausprobieren.

Egal ob Lagerfeuer oder im Ofen, Brot selber backen halte ich für eine gute und nützliche Sache. In unserer Stadt gibt es leider nur noch einen „richtigen“ Bäcker. Alles andere sind Filialen von Großbäckereien, ich persönlich finde deren Brot insgesamt nicht ganz so lecker…

Nach einer kurzen Einführung geht es gleich mit den Rezepten los. Auf einer Seite sieht man jeweils ein großformatiges Bild vom zu erwarteten Endprodukt  und auf der anderen Seite findet sich immer das Rezept mit der Liste der Zutaten. Die Zutaten sind „bodenständig“ damit meine ich dass man sie durchaus im Haus hat, beziehungsweise gut besorgen kann. Ich finde nichts schlimmer, als ein Koch oder Backbuch in dem es nur so von aussergewöhnlichen Zutaten wimmelt. Dies mag für Profis schon was tolles sein, aber ich mag es da wirklich eher einfach.

Auch die Art und Weise wie die Rezepte geschrieben sind ist in diesem Buch sehr stimmig. Die Sprache ist gut verständlich und alles wird ganz eindeutig beschrieben, so dass auch ein Anfänger sich gut zurecht findet. Wenn man das Rezept Schritt für Schritt befolgt sollte dem Brotgenuss nichts im Wege stehen.

Zu einigen Rezepten gibt es am Ende noch einen kleinen Abschnitt in dem zusätzliche Varianten angeboten werden. Dies hat mir gut gefallen, denn wenn das „Grundbrot“ gut ankommt und schmeckt sind Abwandlungen davon eine gute Idee.

Nicht alle 30 Rezepte werden wir ausprobieren, aber ich denke die meisten werden wir versuchen. Es ist eine bunte Mischung an verschiedenen Broten. Von herzhaft bis süß ist hier für jeden Gaumen etwas dabei.

Ganz ehrlich finde ich dieses Buch auch ein richtig gutes Geschenk. Warum immer nur Blumen mitbringen wenn man zum Kaffee oder zum Grillen eingeladen wird?


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hasirasi2s avatar

Rezension zu "Brote aus dem Topf" von Audrey Le Goff

Brot backen im Topf? Funktioniert!
hasirasi2vor einem Monat

Wenn Sie erst einmal die wunderbaren Brote aus diesem Buch ausprobiert haben, wird der Topf gar nicht mehr in den Schrank gestellt.“ (S. 9) verspricht die Autorin Audrey Le Goff vollmundig im Vorwort zu ihrem neuen Buch „Brote aus dem Topf“. Ich gebe zu, ich war sehr skeptisch, inwieweit ein Topf Einfluss auf das Backergebnis haben sollte, da ich schon seit Jahren unser Brot selber backe – ganz klassisch, mit Gärform und freigeschoben (also ohne Form gebacken)

Nach einer kurzen Einführung, in der vor allem auf die Topfarten und –größen eingegangen wird, geht es auch schon mit den Rezepten los. Mir gefällt besonders, dass hier für wirklich jeden Geschmack etwas dabei ist. Egal ob süß oder herzhaft, klassisch oder ausgefallen – selbst mich haben einige Rezepte noch echt überrascht. Rotweinbrot mit Salami und Walnüssen, Haselnussbrot mit Käse und Backpflaumen, Kastanienmehlbrot mit Feigen oder Quinoabrot mit Müsli sind mir bis dato noch nie untergekommen.

 

Auch die Zubereitung ist denkbar einfach. Zuerst darf die Hefe ein wenig vorquellen, dann werden alle Zutaten vermischt und mit der Hand ordentlich geknetet (wer, so wie ich, Kraft sparen will, benutzt einfach die Küchenmaschine *hüstel*). In der Zwischenzeit legt man in den vorgewärmten Topf ein mit Öl bestrichenes Stück Backpapier – kleiner Tipp: wenn man das Papier vorher zusammenknüllt, passt es sich besser der Topfform an. Als nächstes kommt der Teigrohling in den Topf, Deckel drauf und ruhen lassen. Nach der ersten Ruhezeit sieht man schon, dass der Topfdeckel beschlagen ist, die Hefe also schön gehen und Wärme entwickeln konnte. Nochmal ordentlich Durchkneten und Formen und wieder ruhen. Am Ende hatte sich der Teig ca. vervierfacht. Auch beim abschließenden Backen wird der Deckel auf dem Topf gelassen und so eine konstante Temperatur gehalten. Wenn das Brot nach der eigentlichen Backzeit noch nicht genug Farbe hat, lässt man es einfach noch ein paar Minuten drin.

 

Ich habe inzwischen schon einige Rezepte getestet und bin begeistert. Bisher haben alle funktioniert und sie machen kaum Aufwand. Auch „kleine Brote“ wie z.B. die Milchbrötchen sind sehr lecker geworden.

 

Mein Fazit: Ausgefallene Rezepte, einfache Zubereitung und sehr leckere Ergebnisse! Durch den Topf wird die Temperatur konstant gehalten und das Ergebnis ist ein wunderbar gleichmäßiges Brot.

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