Die Frau des Zeitreisenden

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger

Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender. Plötzlich und unerwartet stürzt er los in eine andere Zeit, aber immer wieder landet er bei Clare, Clare als Kind, als Geliebte und Mutter der gemeinsamen Tochter Alba, Clare als alte Frau, aber da ist er schon lange tot. Seine Zeitreisen sind das Geheimnis, das die Liebenden mit jeder Trennung noch inniger vereint.Clare ist Kunststudentin und eine Botticelli-Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint.

verdiente 5 Sterne, das dieses Buch die Sehnsucht und Liebe zweier Menschen perfekt zum Ausdruck bringt

— lieblingsleben
lieblingsleben

Mein absolutes Lieblingsbeschäftigung Viele Tempos Am Anfang etwas verwirrend aber dann...

— Nina82
Nina82

Oh Leute, ich frage mich, warum ich dieses Buch so abweichend beurteile. Bin ich so anders? Es ist chaotisch und deprimierend PUNKT

— AllerleiRausch
AllerleiRausch

Ungefähr in der Mitte aufgehört, da es mich leider garnicht mitgenommen hat. Sehr schade, hatte mir mehr erhofft.

— jacqueline21g
jacqueline21g

Ich war nie ein großer Romantik-Fan. Aber dieses Buch hat mich einfach nur glücklich gemacht.

— bibliophila93
bibliophila93

Spannend, unvorhersehbar - eine schöne Geschichte

— Nelebooks
Nelebooks

Unglaublich berührend, wunderschön...man will, dass es nie endet.

— Lupina15
Lupina15

Tolle Liebesgeschichte

— literat
literat

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  • Rezensionen
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  • Wunderbare Geschichte

    Die Frau des Zeitreisenden
    elfenpetra

    elfenpetra

    05. August 2016 um 15:26

    Die Frau des Zeitreisenden ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe...und ich habe schon viiiiiele gelesen. Nicht nur der Schreibstil ist wunderbar, auch die Idee zu dieser Geschichte ist unfassbar spannend, gefühlvoll, großartig. Ich kann nur jedem empfehlen diesen Roman zu lesen. Dieses Buch macht glücklich und beseelt.

  • Eines meiner lieblingsbücher!

    Die Frau des Zeitreisenden
    Britschu

    Britschu

    05. July 2016 um 22:17

    Dieses ist eines der wenigen Bücher die ich mehrmals gelesen habe weil es mir so gut gefällt. Ein guter mix aus Romantik und Fantasy! Einfach toll!

  • Clare und Henry

    Die Frau des Zeitreisenden
    MelanieADowns

    MelanieADowns

    09. May 2016 um 16:03

    Die wunderschöne Clare verliebt sich als junge Kunststudentin in den lebenshungrigen Bibliothekar Henry. Doch er ist ein Zeitreisender und nie weiß Clare wohin es ihn verschlägt. Plötzlich und ohne Ankündigung verstellt sich etwas bei Henry und zieht ihn fort. Nie ist sicher in welcher Zeit er landet, nur eines ist immer Konstant, denn er landet stets in Clares Nähe. Und eigentlich kennt Clare ihn schon viel länger, aber erst mit 20 lernt sie Henry offiziell kennen. Trotz allem ist es für beide die große Liebe. Der Henry in Clares Zeit, kennt Clare nämlich nicht, besser gesagt noch nicht. Hat er sich vorher immer einsam gefühlt, ist es, seit dem er Clare getroffen hat, ganz anders. Sie ist das einzig Konstante in seinem Leben. Egal wie schlimm es kommt, die beiden halten immer zusammen. Auch als sie so viele Verluste erleiden, als sie versuchen Eltern zu werden. Da selbst die ungeborenen Kinder in der Zeit reisen können, verlieren sie vieles, auch ist dies ein großes Problem für beide. Denn Clare fühlt sich leer und möchte unbedingt Mutter werden, während Henry Angst um Clare hat. Vielleicht könnte er sie beim nächsten Versuch ein Kind zu bekommen auch sie verlieren. Irgendwann will er es einfach nicht mehr Versuchen und Clares Gesundheit riskieren. Eine wunderschöne tragische Liebesgeschichte, auf die ich erst durch den Film stieß. Der Roman ist wie ein Tagebuch aufgebaut, in dem Clare und auch Henry Einträge verfasst haben. Persönlich finde ich das Buch eine tolle Ergänzung zum Film, weil es mehr erzählen kann als dieser. Ich finde es nur schade, dass es einen langen Zeitabschnitt gibt, indem Clare ihren Henry nicht sieht, sondern nur das gemeinsame Kind die Möglichkeit hat Henry zu treffen. Ich hätte mir gewünscht dass auch Clare mehr Zeit mit Henry hat. Sie muss in dieser Zeit sehr einsam gewesen sein und ihn schrecklich vermisst haben. Immer auf Henry zu warten, nicht zu wissen wann sie ihn endlich weidersehen kann, muss die reinste Folter gewesen sein. Ich hätte mir mehr von den schönen Momenten für Clare gewünscht, selbst nachdem Henry sie verlassen musste. Die andere Seite ist, dass das Kind so nicht auf den Vater verzichten musste und da auch ihr Kind durch die Zeit reisen konnte, gab es immer wieder treffen. Im Nachhinein wäre es auch schön gewesen mehr über das Kind zu erfahren, vielleicht gibt es ja mal die Möglichkeit dies in einer eigenen Geschichte zu erfahren. Wie sich wohl das Zeitreisegen weiterentwickelt?

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  • Rezension zu "Die Frau des Zeitreisenden"

    Die Frau des Zeitreisenden
    ElkeK

    ElkeK

    Inhaltsangabe: Als Claire Abshire sechs Jahre alt ist, trifft sie Henry zum ersten Mal. Henry ist nicht irgenjemand. Nein, Henry taucht immer wieder aus der Zukunft auf und Clare verliebt sich in den komischen Burschen, der genauso plötzlich verschwindet wie er erscheint. Denn Henry ist ein Zeitreisender und reist willkürlich und ohne bewußte Steuerung durch Raum und Zeit. Erst 14 Jahre später lernt Clare ihn in der Gegenwart kennen und lieben. Sie werden ein Paar und leben das normale Leben voller Alltags-Situationen. Dennoch reist Henry immer wieder in die Zeit und beschwört Situationen herauf, die an beider Grenzen gehen. Zwei Jahre nach ihrer Hochzeit beschließt das Paar, ein Kind zu bekommen und damit kommt auf beide die größte Herausforderung auf sie zu. Aber Henrys Schicksal wird von anderer Seite besiegelt und es kommt zu einer Katastrophe. Mein Fazit: In der Tat ist dieser Roman eines der berührendsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Zwar musste ich mich an den Stil – Ich-Form, Clare und Henry abwechselnd- erst gewöhnen. Aber je weiter man liest, desto mehr verdichtet es sich und alle Teile -wie einem Puzzle gleich- setzen sich zusammen und ergeben ein ganzes Bild. Clare und Henry sind unterschiedliche Charaktere. Und die Autorin hat ihnen viel Tiefgang verliehen, Ecken und Kanten, die ein jeder mehr oder weniger kennt. Somit kann sich der Leser sehr gut mit ihnen identifizieren und das macht sie noch sympathischer. Gelegentlich gab es kleine Längen. Ab und zu bekam ich auch das Gefühl, das es nicht weitergehen würde, aber die Spannung wurde so sensibel, so fein aufgebaut, das es mich am Ende um so mehr berührte. Immer wieder gab es kleine Informationen, die das Gesamt-Bild mehr und mehr füllten. Ich musste mir am Ende sogar ein paar Tränchen abwischen und das passiert mir nun wirklich sehr sehr selten. Es ist einfach eine tolle Geschichte, volle 5 von 5 Sternchen. Anmerkung: Die Rezension stammt aus April 2009.

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    • 4
  • Tolle Liebesgeschichte

    Die Frau des Zeitreisenden
    literat

    literat

    01. March 2016 um 11:20

    Ich mag das Buch total ... und kann gar nicht so genau erklären wieso!! Es ist einfach total bewegend zu erleben, wie Clare und Henry sich finden, sich verlieren, sich wiederfinden, zusammen einiges erleben um sich dann wieder zu verlieren. Die Autorin findet für die Geschichte, für die Charaktere genau die richtigen Worte.In der Geschichte geht es um Henry, der an einer genetischen Anomalie leidet, er springt unkontrolliert durch die Zeit. Er landet dann völlig nackt in einer fremden Umgebung und in einer anderen Zeit. Er springt in die Zukunft genauso wie in die Vergangenheit. Dabei begegnet er eines Tages der 6-jährigen Clare, die ihm Klamotten bringt und sich mit ihm anfreundet. Irgendwann sagt er ihr, daß sie in der Zukunft ein Ehepaar sein werden. Als sie sich dann tatsächlich in der Gegenwart begegnen, weiß der gegenwärtige Henry nichts von ihr, er ist erst später, als er älter ist, zu ihr in die Vergangenheit gesprungen. Sie erleben eine schöne, manchmal quälende, Zeit miteinanderDie Autorin benutzt manchmal eine etwas harte, präzise Sprache. Passt aber, um die Emotionalität oder falsche Romantik aus dem Buch rauszuhalten. Sonst wird's tatsächlich ein Schnulzen-Roman. So ist es aber eine tolle Liebesgeschichte, mit tollen, erwachsenen Charakteren.

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  • "Zeit bedeutet nichts."

    Die Frau des Zeitreisenden
    sternblut

    sternblut

    In ihrem sechten Lebenjahr begegnet Clare einem Mann, der ihr Leben verändern soll. Er kommt aus der Zukunft, ist ihr Ehemann und erlebt auf seinen unwillkürlichen Reisen viele Dinge mit ihr. Als die beiden im Jahr 1991 das erste Mal in seiner Gegenwart aufeinander treffen, weiß er nicht wer sie ist. Nach einem Essen finden die beiden zusammen, sind in ihrem Schicksal angekommen, ohne zu wissen, was die beiden erwarten wird.Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die immer an entscheidenden Cuts bzw. Umbrüchen in der Geschichte enden. Im ersten Teil wird das gegenwärtige Kennenlernen von Clare und Henry beschrieben und es kommen diverse Treffen mit ihrem früheren Ich vor. Der Cut ist die Hochzeit, die Verlobung und die Tatsache, dass sein Vater sich vom Alkoholismus abzuwenden scheint. Der zweite Teil beginnt mit der Hochzeit von Henry und Clare, es wird ihr gemeinsames Leben beschrieben. Die Probleme, die die beiden mitmachen müssen, was ihre Freunde so erleben, wer heiratet und Kinder bekommt - und natürlich der Versuch, selbst ein Kind zu bekommen. Der Abschnitt endet sehr drastisch - was ich aber nicht benennen möchte an dieser Stelle, weil das zu viel vorweggreifen würde. Der letzte Abschnitt ist ein sehr sehr kurzer, der einen wichtigen Aspekt des ganzen Buches behandelt: das Warten, die Sehnsucht. Diese Komposition finde ich sehr gelungen. Innerhalb dieser Teile ist das Buch in verschiedene thematische Kapitel eingeteilt, die wiederum zeitlich in kleinere Abschnitte aufgeteilt werden. Hier wird nicht immer mit Chronologie gearbeitet, aber das passt zu der Tatsache, dass Henry in der Zeit reist. Es ist also doch irgendwo eine gewisse Chronologie drin - aber eben nicht direkt. Was ich sonst als sprunghaft und unübersichtlich bezeichnen würde, fand ich hier genau richtig. Die Geschichte ist eine Liebesgeschichte, wie es sie meiner Meinung nach öfter geben sollte. Es gibt ein bisschen Kitsch - Clare, die ihren "Mann" seit ihrem sechsten Lebensjahr kennt, auf den sie (bis auf einen Fehltritt) ihr ganzes Leben gewartet hat und das Treffen. Es scheint vor allem am Anfang noch ein ziemlich romantisches und harmonisches, vor allem aber zutief positives und glückliches Buch über die Liebe zu sein. Vor allem im zweiten Teil wandelt sich das aber und es kommt zum Vorschein, dass es eben auch anders sein kann. Ich fand die Geschichte nicht abgehoben, nicht von dieser Welt. In vielen Liebesgeschichten habe ich das Gefühl, dass es zwar schön und gut ist, aber total unrealistisch. Mit Ausnahme der Zeitreise habe ich das hier überhaupt nicht empfunden. Ich habe mich in die Rolle der Clare versetzen können, die sorgenvoll auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, der nicht da ist. Ich habe die Angst und die Verzweiflung der Protagonisten verstanden, aber auch das Glück, die schönen Zeiten. Ich hatte das Gefühl, dass diese Geschichte so real sein könnte, dass ich mich schon fast mit den Personen angefreundet habe. Es hat schon fast wehgetan, als es vorbei war und ich daran denken musste, dass ich sie loslassen muss.Das Ende ist dabei schon das einzige, das mich am Buch ein kleines bisschen gestört hat. Gegen Ende hin wird gesagt, dass Henry nicht vorweggreifen möchte was passiert, wenn sie 82 ist und die beiden sich wiedesehen. Dann ist es so weit, das Wiedersehen kommt und man liest, dass sie sich umarmen, die lächelt... Ende. Einerseits ist es ein glatter Bruch, der irgendwo zum Buch passt. Auf der anderen Seite hätte ich mir hier ein bisschen mehr erwartet. Gerade die Aussage, dass sie selbst sehen soll, was passiert, hat mich neugierig gemacht und diese Neugierde wurde eben nicht gestillt. Das fand ich ein bisschen schade.Die Charaktere habe ich besonders ins Herz geschlossen. Sie werden sehr tief gezeichnet, mit alen Ecken und Kanten. Henry und sein Vater mit ihrem Alkoholproblem - Henry im Allgemeinen, der sein Leben irgendwie nicht so ganz in den Griff bekommt und Clare, die ihn auf den richtigen Weg bringt. Beide, Clare und Henry lernen wir schon als Kinder kennen, bekommen ihre Gefühle auf dem Tablett geliefert. Die Irritation, die die Zeitreise teilweise mit sich bringt, weil zum Beispiel Henry kürzere Haare hat, Clare die Zeichen der Zeit nicht mehr trägt, die Henry zu lieben gelernt hat. Aber auch, wie die beiden miteinander umgegangen sind, in den unterschiedlichsten Momenten. Ihre Ängste und Wünsche, ihre Verzweiflung. Alles ist so detailliert, genau und schön niedergeschrieben, dass die beiden echt wirken. Sie sind plastisch und beinahe greifbar. Natürlich hat Henry mit dem Zeitreisen eine "Fähigkeit" (eher: Krankheit), die surreal ist, die nicht von dieser Welt sein kann. Aber es stört nicht. Für mich wirkt er deswegen nicht weniger sympathisch. Er ist anfangs klar ein bisschen störrisch, etwas neben sich, aber er fängt sich, lässt seinen Egoismus los. Henry und Clare fangen sich immer wieder auf, ihre Liebe scheint alles zu überdauern und jede Krise zu überstehen. Und es gibt viele Krisen. So wie die Geschichte realitätsnah ist, so sind es auch die beiden Personen, die Fehler machen und sich gehen lassen, die aber auch aufstehen und sich gegenseitig aufhelfen wo sie nur können.Auch die Nebenfiguren sind spannend. Ich mochte Gomez nicht, weil er meiner Meinung nach ein egoistisches Arschloch ist, der nur darauf aus ist, Clare für sich zu gewinnen, egal, ob seine Frau, seine Kinder oder wer auch immer darunter zu leiden hat. Am besten hat mir das klein Wunder gefallen, die kleine Alba. Ihre Offenheit, ihre Freude sind einfach ansteckend. Aber auch, dass sie eine Situation einschätzen und sich darauf einlassen kann fand ich beeindruckend. Allgemein sind die Lebensgeschichte der Menschen, nicht nur der Hauptfiguren, sondern auch der Nebenfiguren sehr schicksalbehaftet. Der tragische Tod von Henrys Mutter, der nicht nur ihn zu Weihnachten jedes Mal wieder verzweifeln lässt, sondern auch seinen Vater in die Alkoholsucht getrieben hat. Die Rebellion von Clares Schwester, die sich dann über die strengen Antworten ihres Vaters beschwert. Charisse, die Angst hat, dass Gomez sie verlassen könnte... Jeder hat sein Päckchen zu tragen, damit am Ende doch irgendwie alles (mehr oder weniger) gut werden kann. Das Buch zeigt gerade in den Personen viele Lektionen, die das Leben mit sich trägt und die der Mensch überwinden muss - und wie es enden kann, wenn ein Mensch nicht stark genug dafür ist. Sprachlich ist das Buch toll. Gerade am Anfang fand ich total süß, wie die kleine Clare einen Eintrag bekommt, in dem Kommas eigentlich komplett fehlen. Diese stilistische Eigenheit dieses Eintrages fand ich faszinierend und hat mich beeindruckt. So wird die kleine Clare von der größeren Clare abgesetzt, der Schreibstil könnte wirklich der eines so kleinen Mädchens sein. allgemein verändert sich die Sprache zwischen den Personen immer wieder. Geschrieben wird aus der Sicht von Henry oder Clare - die Perspektive wird vor dem Abschnitt durch den Namen angezeigt. Normalerweise bin ich nicht so der Freund von Büchern aus der "Ich"-Perspektive, weil die Zeitform oft nicht richtig rüberkommen kann. Dieses Problem habe ich hier überhaupt nicht gesehen. Ich kam total gut mir der Schreibweise klar, auch wenn ich am Anfang kurz Schwierigkeiten hatte, in das Buch reinzukommen - was aber glaube ich mehr an der Tatsache lag, dass zwischen den Zeiten hin und hergesprungen wurde. Das ist am Anfang wirklich noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Ansonsten war ich total begeistert von der Art und Weise, wie sie durch die Sprache dem Leser das Gefühl gibt, dabei zu sein.Das Cover ist schlicht gehalten. Der Hintergrund ist hell, vor allem weiß und darauf sind Zweige zu sehen mit kleinen roten Blüten. Es ist eher minimalistisch gehalten, im Vordergrund steht ein großer roter Kreis, in dem Titel und Autorin verzeichnet sind. Wenn man bedenkt, dass Clare und Henry sich auf einer Lichtung kennengelernt haben, kann das Cover funktionieren, ansonsten finde ich es zwar wirklich hübsch, aber nicht hundertprozentig zur Geschichte passend. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn mir gefällt die Schlichtheit und teilweise sogar Kargheit des Covers, das durchhaus auch die Schönheit der Natur zeigt. Es sind die beiden Seiten: Schönheit und Tristess, die sich hier zeigen - und in dem Punkt scheint es zu passen."Die Frau des Zeitreisenden" ist meiner Meinung nach ein wunderschönes Buch über die Liebe mit all ihren Facetten. Die Zeitreise macht es teilweise ein bisschen chaotisch, man muss schon sehr genau mitlesen. Trotzdem bin ich darin versunken, habe die Personen wie Freunde aufgenommen und bin traurig, dass es vorbei ist. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, kann aber auch durchaus nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die nicht ganz damit zurechtkommen. Hier muss ich wirklich sagen, dass es jeder für sich entscheiden muss. Ich habe es in gewisser Weise für seine Nähe zur Realität (wie gesagt, abzüglich der Zeitreise eben) geliebt und total in mein Herz geschlossen, weil die meisten Liebesgeschichten dann doch eher kitschig sind und die Krisen mehr "mimimi" sind. Ich könnte jetzt noch ewig weiterschwärmen. Stattdessen möchte ich nur noch sagen: Bildet euch euer eigenes Urteil, meine Empfehlung habt ihr auf jeden Fall!

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    • 3
  • Er wird kommen und ich bin da.

    Die Frau des Zeitreisenden
    buchpinguin

    buchpinguin

    21. January 2016 um 16:27

    Es gibt viele verschiedene Liebesgeschichten, kitschige, berührende, romantische und überraschende. Die Geschichte von Clare und Henry ist vor allem eines: absolut außergewöhnlich.Als die beiden sich kennen lernen, ist Clare 6 Jahre alt. Henry ist in den Vierzigern. Das klingt natürlich im ersten Moment mehr  als merkwürdig, doch die beiden begegnen sich mehrfach - mal ist er älter, mal ist sie es. Denn Henry reist unfreiwillig durch die Zeit. Seine Gabe, wenn man es so nennen will, begleitet ihn seit frühester Kindheit und bringt ihm zumeist nur Ärger. Was kann es schon Gutes bringen, wenn man unkontrollierbar, nackt und alleine in einer fremden Zeit auftaucht? Und wirklich, es passiert kaum gutes auf Zeitreisen - bis er schließlich auf Clare trifft. Das freundliche kleine Mädchen hilft ihm, unterhält sich mit ihm und spielt mit ihm, jedes mal, wenn er in ihrem Garten landet. Während dieser Zeitreisen wird Clare natürlich älter und schließlich begegnet sie "ihrem" Henry endlich auch in der Gegenwart. Die beiden verlieben sich und werden ein Paar. Bis hierhin klingt es wunderschön und romantisch doch das Buch beleuchtet auch die Schattenseiten von Henrys Zeitreisen - das sehnsüchtige Warten von Clare, die nicht weiß wann er zurück kehrt, wo er ist, ob er in Gefahr ist und vor allem ob er dieses mal auch wirklich wieder nach Hause kann... Es ist herzzerreißend, mit Clare mitzufiebern, während sie sich Sorgen um ihn macht.Es ist spannend, wenn man mit Henry aus seiner Gegenwart herausgerissen wird und liest, wie er sich aus einigen brenzligen Situationen rettet. Es ist traurig, wenn die beiden einen mehr als steinigen Weg zu einem eigenen Kind bewältigen müssen und es ist lustig, wenn man mit den beiden lachen kann. Es ist vor allem eines: ein sehr gutes Buch!Dieses Buch ist mit viel Gefühl und aus einem ganz neuen Blickwinkel geschrieben und daher wirklich lesenswert.

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  • Überragend - überwältigend! Auch nach vielen Jahren mein absolutes Lieblingsbuch!

    Die Frau des Zeitreisenden
    Nico1982

    Nico1982

    14. January 2016 um 15:37

    Mein absolutes Lieblingsbuch - seit Jahren! Man sollte Sci-Fi vielleicht nicht gänzlich abgeneigt sein, damit es gefällt. Der Anfang ist schwer, man muss sich erst in die Geschichte (und deren Darbietung) hineinfinden. Henry, der Protagonist, reist durch die Zeit. Die Zeitreisen sind von ihm selbst nicht beeinflussbar und er landet manches Mal zur falschen Zeit am falschen Ort. Wer nun denkt, das sei witzig ist hier definitiv falsch. Es ist eine unfassbar romantische, tragische und überwältigende Geschichte. Sicher gibt es auch witzige Momente, aber auch sehr, sehr traurige. Ich habe beim Lesen unglaublich viele Tränen vergossen, so viele wie nie wieder beim Lesen. Das Buch lässt einen nicht mehr los, wenn man erstmal "drin" ist. Wenn ich allein an diesen Roman denke, überkommen mich Gänsehautmomente. Es ist so faszinierend und wundervoll geschrieben! Das Buch ist zu Ende, der Gedanke daran bleibt. Bei mir ewig. Nachtrag: LEIDER ist dies eine Art "Autoren-One-Hit-Wonder". Zwischen dem zweiten Roman der Autorin (Die Zwillinge von Highgate") und "Die Frau des Zeitreisenden" liegen Welten. Schade.

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  • Wenn Zeit sich nach der Liebe richtet..

    Die Frau des Zeitreisenden
    Liviiosa

    Liviiosa

    12. January 2016 um 20:32

    Ich habe das Buch soeben fertig gelesen und versuche noch die richtigen Worte zu finden, um meine Gefühle darüber beschreiben zu können. Es hat etwas gedauert bis ich mich in die Geschichte reinfinden konnte. Dadurch, dass Henry ein Zeitreisender ist, springt man hin und her zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. An vielen Stellen mochte ich es sehr, da Ausschnitte einer Situation gezeigt werden, die dann später erst wieder aufgegriffen werden, was eine gewisse Spannung mit sich bringt. Auf der anderen Seite fängt man sich an in eine Situation reinzuversetzen und plötzlich wird man in eine andere Zeit katapultiert. Ohne viel über das Ende zu verraten, kann ich jedoch sagen, dass ich das Ende sehr schön und emotional fand und froh bin, dass ich das Buch nun auch endlich lesen konnte.

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  • Sci-Fi mit Liebe

    Die Frau des Zeitreisenden
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    29. December 2015 um 12:58

    Gerade wollte ich bei meiner Rezension auf abschicken klicken, da fällt mir der Satz von Rezensentin Elke Fehling auf "Claire liebt Henry, eine größere Liebe ist kaum vorstellbar." Und schon war ich wieder den Tränen nahe. Wie recht sie doch mit diesem Satz hat... genau das habe ich beim Lesen immer wieder gedacht. Wenn man eine Sache als Liebe bezeichnen kann, dann ist es die Beziehung zwischen Claire und Henry.Das Leben von Claire und Henry besteht praktisch nur aus Henrys Zeitsprüngen. Auf Grund eines genetischen Defekts springt er unkontrolliert in die Vergangenheit oder Zukunft und landet dort zu allem Überfluss immer nackt.Als er schon Jahre mit Claire verheiratet ist, springt er immer wieder zu ihr in die Zeit, als sie noch ein Kleinkind war und sieht sie so langsam erwachsen werden. Bei diesen Besuchen verliebt sich Claire in Henry, doch sie muss noch etwas länger warten, bis sie ihm auch in ihrer Zeit endlich begegnet. Ab da nimmt das Schicksal seinen Lauf.Am Anfang fand ich es recht verwirrend, da es mal aus Henrys und mal aus Claires Sicht erzählt wird. Zudem muss man höllisch aufpassen, in welcher Zeit das jeweilige Kapitel (steht immer oben drüber) spielt, da man so schnell durcheinanderkommt.Die Geschichte ist wunderschön, mit vielen traurigen Abschnitten so, dass mir am Ende nochmal richtig die Tränen kamen, weil ich so sehr mit den Personen mitgefühlt habe.Es ist eine der schönsten und zugleich verwirrensten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Und kitschig ist sie auf keinen Fall.

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  • Eine tolle Idee, aber etwas zu viel von Allem

    Die Frau des Zeitreisenden
    RDooDoo

    RDooDoo

    20. December 2015 um 15:41

    Henry, ein Zeitreisender, trifft die junge Clare im Alter. Er ist bereits mit Clare verheiratet, sie kennt ihn noch nicht. Die junge Clare verliebt sich in ihn und als sie ihn in der Gegenwart trifft, kann sie ihr Glück kaum fassen.Die Grundidee hinter dem Buch hat mir sehr gut gefallen. Jedoch plätschert die Handlung nur so vor sich hin, oft wurde alles viel zu detailliert beschrieben, ich musste mich teilweise dazu zwingen, weiterzulesen.Während dem Buch wird oft zwischen der Zeit gewechselt, jede "Kombination" trifft mal aufeinander. Das Buch wird dadurch teilweise ziemlich verwirrend, überschneidet sich und geht wieder auseinander. Nach mehrmaligen Nachlesen wurde die Geschichte aber klar.Abwechslung bringt das Ende, auf jeden Fall. Aber auch in diesem Fall zieht das Ende sich unfassbar lang .. Jedoch gibt es kein klassisches Happy End in diesem Sinne und bringt einen doch zum Nachdenken.Einige Sachen bleiben, zumindest bei mir, bis zum Ende wirklich unklar, bzw. werden gar nicht mehr aufgelöst. Möglicherweise wurde in irgendeinem Kapitel darüber berichtet und ich habe ungenau gelesen. Teilweise wurde beim Hirn mit so vielen unnötigen Informationen beliefert, dass ich mich gar nicht mehr so wirklich auf die Grundgeschichte konzentrieren konnte.Der Schreibstil der Autorin ist gut, jedoch sehr detailliert und etwas einschläfernd.Eine wirkliche Liebesgeschichte entsteht dabei nicht: Eigentlich sind Henry und Clare die ganze Zeit zusammen, streiten sich manchmal und man hat eben die Einwürfe mit den Zeitsprüngen.Oft werden drei Jahre im Leben der Protagonisten übersprungen und man erfährt nur schleppend, was in diesen Jahren geschehen ist.Wer Liebesgeschichten liebt, wird vielleicht glücklich damit. Von mir gibt es solide drei Sterne.

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  • Ganz einfach – Henry reist durch die Zeit

    Die Frau des Zeitreisenden
    8ung

    8ung

    08. October 2015 um 19:39

    Als Clare ihrem späteren Mann zum ersten mal begegnet, ist sie 5 Jahre alt und Henry 35. Als Henry seiner späteren Frau zum ersten mal begegnet, ist er 28 Jahre alt und Clare ist 20. Wie passt das zusammen? Ganz einfach – Henry reist durch die Zeit. Er lebt mit einem seltenen genetischen Defekt, den er nicht beeinflussen kann. Mal lebt er in der Gegenwart, wie alle anderen, also auch Clare. Mal löst er sich aus dieser Gegenwart und erscheint in seinem Alter, in dem er sich gerade befindet, in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Hier begegnet er seinen Mitmenschen wieder – zum Beispiel Clare, die er aber erst aufsucht, als sie schon längst miteinander verheiratet sind. Weiterlesen im Kulturmagazin 8ung.info -> ✍ Die Frau des Zeitreisenden – fantastisch

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  • Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit einem Hauch zu viel Science-Fiction

    Die Frau des Zeitreisenden
    frannzi_bookworm

    frannzi_bookworm

    05. October 2015 um 08:56

    Dieser Rezension vorausgeschickt sei der Hinweis, dass ich generell kein großer Freund von Science-Fiction-Erzählungen bin und deshalb auch dem Roman „Die Frau des Zeitreisenden“ etwas skeptisch gegenüber stand. Aber man soll ja seinen Horizont bisweilen zu erweitern suchen, weshalb ich mich doch von den vielen positiven Stimmen überzeugen ließ und dem Roman eine Chance gab. Der aus dem Amerikanischen übersetzte Roman „Die Frau des Zeitreisenden“ von der Autorin Audrey Niffenegger erschien 2003 und wurde 2009 verfilmt. Die Geschichte handelt von einem Mann – Henry DeTamble – der mit einem seltenen genetischen Defekt leben muss, der ihn durch die Zeit reisen lässt. Bei einer seiner Zeitreisen lernt Henry ein kleines Mädchen namens Clare kennen, die später seine Frau wird. Henry kann seine Reise in andere Zeiten nicht wirklich beeinflussen, er verlässt die Gegenwart spontan bei Stress oder wenn er sich in Situationen unwohl fühlt. Dann landet er in anderen Gegenden, die aber immer eine Rolle in seinem Leben spielen werden oder bereits gespielt haben, und anderen Zeiten. Da er immer nackt in der anderen Umgebung landet, gerät Henry oft in Probleme mit der Polizei oder zwielichtigen Gestalten. Clare, Henrys spätere Ehefrau, stammt aus einer wohlhabenden Familie und wird nach ihrem Studium Künstlerin. Schon während ihrer gesamten Kindheit und Jugend stattet Henry Clare immer wieder Besuche ab – die Clare sehnsüchtig erwartet. Nach ihrem letzten Treffen an Clares 18. Geburtstag, treffen sich die beiden erst einige Zeit später in der „Gegenwart“ wieder. Henry erkennt Clare nicht, da er erst später anfängt, in Clares Vergangenheit zu reisen. Als die beiden schließlich heiraten, haben sie Probleme, ein Kind zu bekommen. Clare wird schließlich von einem aus der Vergangenheit angereisten Henry doch schwanger und bringt das Kind auch zur Welt. Durch eine seiner Zeitreisen erfährt Henry, dass er Alba – seine geliebte Tochter – nicht wird aufwachsen sehen, weil er bald sterben wird. Außerdem vererbt er seinen Defekt an seine Tochter. Einige Jahre nach Albas Geburt, findet sich Henry bei einer seiner Reisen in einer eisigen Winternacht nackt in Chicago wieder. Als er nach Hause, in die Gegenwart, zurückkehrt, müssen ihm aufgrund starker Erfrierungen beide Beine abgenommen werden. Henry verliert dadurch all seinen Lebensmut und schließt innerlich mit seinem Leben ab. An einem Silvesterabend schließlich klären sich alle Andeutungen, die sich durch das gesamte Buch ziehen auf. Henry reist in die Vergangenheit und kehrt schwer verwundet zurück zu seiner Clare. Der Schluss des Buches bestätigt schließlich die tiefe Liebe zwischen Henry und seiner Clare – verbunden bis in alle Ewigkeit. Wie gesagt, ich bin bei Science-Fiction-Geschichten generell sehr skeptisch und so hatte auch dieses hochgelobte Buch für mich seine Längen und Unstimmigkeiten. Dennoch gebe ich zu, dass die Idee zweier Liebender, die vom Schicksal hart gebeutelt werden und die dennoch niemals aufgeben, mich sehr berührte. Die Längen entstanden für mich vor allem dadurch, dass Situationen häufig wiederholt und aus anderer Sicht nochmals und nochmals erzählt werden. Ebenso finde ich, dass man als Leser etwas braucht, um im Dickicht der verschiedenen Zeiten und des jeweils ändernden Alters der Protagonisten den Überblick nicht zu verlieren. Ein Buch, das man nicht zur Seite legen sollte, um den Anschluss an die Geschichte und die wechselnden Erzählperspektiven und –zeiten nicht zu verlieren. Und gleichzeitig auch ein Buch, dass man nicht zur Seite legen möchte, weil eine solch verworrene und ehrliche Liebesgeschichte eben doch fesselt.

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  • Zeitreisen mag spannend sein, bringt aber Schwierigkeiten

    Die Frau des Zeitreisenden
    Wenxue

    Wenxue

    Das Cover finde ich wirklich schön gestaltet, auch in der Originalausgabe.Zu Beginn, wahnsinnig schön geschrieben! Wundervoll beschreibt die Autorin was in dem kleinen Protagonist Henry vorgeht, als er einen sehr besonderen Tag erlebt, den, seiner ersten Zeitreise. Seine Gedanken werden sehr schön beschrieben, und man kann förmlich in ihn blicken. Auch sind bei jedem Kapitel bzw. nach jedem Abschnitt Zeitangaben, wie alt Henry und auch Clare sind und das Datum in dem die Handlung geschieht, was sehr hilfreich ist. Man lernt nach und nach die zwei und auch ihr Umfeld kennen, was aber nicht chronologisch geschieht, da Henry sein Leben nicht chronologisch erlebt. Das Zeitreisen bringt allerdings Schwierigkeiten mit sich, die das Leben der beiden ziemlich durcheinander bringt. Schön ist, dass man sich während dem Lesen fragt, warum die ein oder andere Handlung wichtig ist für das Buch, was dann oft erst später oder am Ende aufgedeckt wird, was dann doch etwas Spannung bringt. Natürlich hofft man da auf ein Happy-End, aber ist es ein's? 

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    • 2
  • Ein Mann fällt aus der Zeit!

    Die Frau des Zeitreisenden
    Insider2199

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    Ein Mann fällt aus der Zeit!Dies ist der Debüt-Roman der auch als bildende Künstlerin in Chicago lebenden Autorin, der sowohl in zahlreiche Sprachen übersetzt als auch mit Rachel McAdams und Eric Bana verfilmt wurde („The Time Traveler’s Wife“ 2009). Zum Inhalt: Als der 28-jährige Bibliothekar Henry die 20-jährige Künstlerin Clare in Chicago trifft, ist es nur für ihn das erste Mal. Clare kennt ihn schon seit Jahren, nämlich seit sie 6 war, denn Henry hat ein defektes Gen und reist durch die Zeit, seit er als 6-Jähriger seine Mutter bei einem Unfall verloren hatte. Nie weiß Clare, wann Henry sie verlassen oder wann er wieder zurückkehren wird. Doch gerade diese Trennungen schweißen sie noch inniger zusammen. Meisterhaft wird die originelle Idee der Zeitreise mit der einzigartigen, tief bewegenden Liebesgeschichte verknüpft. Genial inszeniert, mitreißend erzählt. Meine Meinung: Zunächst muss ich sagen, dass die Roman-Idee unheimlich innovativ und kreativ ist – ebenso die Struktur des Buches: einigermaßen chronologisch folgen wir als Leser Clares Lebenslauf, doch der Zeitreisende Henry ist öfter in der Vergangenheit und manchmal auch in der Zukunft, sodass der Altersunterschied zwischen den beiden natürlich stark differiert, was der Geschichte ihren Reiz verleiht. Auch schlüpft der Leser in jedem Kapitel in beide Ich-Perspektiven und fühlt sich den Protagonisten dadurch sehr nahe. Weitere Stärken sind die Dialoge und die Figurenzeichnung. Die Figuren sind sympathisch – der Leser kann sich sehr gut mit Ihnen identifizieren – und deren Motivationen sind jederzeit glaubwürdig. Es macht einfach unheimlich Spaß, diesen Roman zu lesen, nicht zuletzt auch wegen der Kreativität der Autorin, die ihre Figuren manchmal Ungewöhnliches oder Lustiges tun lässt. Nun zum einzigen Schwachpunkt: das fehlende Editing! Sehr viele Szenen sind zu ausschweifend (z.B. als Clare versucht, schwanger zu werden: die Anzahl der Fehlgeburten ist maßlos übertrieben!), einige Szenen tun wenig oder gar nichts zur Sache und sind sogar tw. sehr banal, daher langweilig, d.h. eine Kürzung um mind. 100 Seiten auf das Wesentliche hätte den Roman sehr stark verbessert. In dieser Hinsicht ist der Film um Klassen besser, denn dadurch, dass er die komplexe Handlung in knapp zwei Stunden pressen muss, bleibt ihm gar nichts übrig, als ein strenges Editing anzuwenden, aber das Ergebnis lässt erahnen, wie solch ein Editing dem Roman geholfen hätte. Auch die Schluss-Szene des Film ist äußerst gelungen und weicht zurecht von der im Buch ab: dort ist der Schlussakt eher unspektakulär und fast sogar enttäuschend im Vergleich zum Rest des Romans. Ähnlich wie bei „Der Wolkenatlas“ (s. meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/David-Mitchell/Der-Wolkenatlas-41092430-w/rezension/1160248333/) ist der Film „The Time Traveler’s Wife“ wieder ein seltenes Beispiel, bei dem ein Film seine Buchvorlage sehr stark überflügelt. Fazit: Eine unheimlich außergewöhnliche, kreative und berührende (Achtung: Taschentücher bereithalten!) Love-Story mit einem leider etwas unspektakulären Schluss und mangelndem Editing – beides löst der gleichnamige Film besser, dies also wieder ein seltenes Beispiel dafür, dass manchmal ein Film seine Buchvorlage überflügeln kann. Daher vergebe ich 5 Sterne für den Film, jedoch nur 4 für den Roman! Dennoch habe ich den Roman gerne gelesen und kann ihn bedenkenlos weiterempfehlen.(By the way: die Seitenangabe bei LB (832 Seiten) bezieht sich sicherlich auf die Gebundene Ausgabe; ich las das Taschenbuch, das hat lediglich 540 Seiten (bei amazon ist diese Angabe vertauscht!). Wenn ich also sage, eine Kürzung um 100 Seiten wäre gut gewesen, dann gehe ich von dieser Seitenanzahl aus)

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