Auerbach & Keller Dinner for one, Murder for two

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Inhaltsangabe zu „Dinner for one, Murder for two“ von Auerbach & Keller

Pippa Bolle ist begeistert: Ihre englische Oma macht Urlaub in Berlin und beordert ihre Enkelin als Haushüterin in die Nähe von Stratford-upon-Avon, den Heimatort Shakespeares. Endlich kann sich Pippa sämtliche Stücke ansehen! Durch die Vermittlung ihrer Großmutter übernimmt sie die Betreuung einer internationalen Theatertruppe, die mit dem weltberühmten Theater-Regisseur Hasso von Kestring für ein Festival probt. Ein Schauspiel in mehreren dramatischen, komödiantischen - und tödlichen Akten beginnt, bei dem Pippa bald nur noch eins weiß: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner.

Es ist unterhaltsam und doch steht die Frage ,wer ist der Mörder?

— Moorteufel

Leichte Lektüre für zwischendurch.

— Knopf50

Krimi zum Miträtseln und Schmunzeln

— Julitraum

Super Leseatmosphäre, sehr liebenswerte Charaktere, unvorhersehbar & insgesamt eine sehr interessante Geschichte - ganz tolle Unterhaltung!

— Danni89

Wohlfühlkrimi mit britischem Flair- liebenswert

— pippab

locker leicht zu lesen, gute Unterhaltung mit Humor

— nihnih

Ganz nettes Buch für eine Sommerliege. Wenig Thriller aber dafür viel Witz.

— Ann_cki

Unterhaltsames Buch, das für meinen Geschmack zu wenig Krimispannung bietet.

— samea

Und wieder Pippa... total unterhaltsam!

— aba

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    • 1286
  • Ein weiterer toller Fall für Pippa Bowl

    Dinner for one, Murder for two

    CorinaPf

    Der zweite Teil steht den ersten wieder in nichts nach. Ein weiterer Fall für Pippa Bowl. Sie wird eingeladen von ihrer Oma zu s7ch nach England, Pippa solle doch bitte auf ihr Haus aufpassen, da sie nach Berlin ziehen will und erst alles regeln will. Pippa willigt ein und macht sich auf ruhige Ferien bereit. Diese hat aber nicht mit ihrer Oma gerechnet, diese hat ihr einen Job besorgt als Freizeitgestaltung für die Theatergruppe. Sie macht mit allen bekanntschafft und schon wenige Tage später gibt es schon den ersten Toten. Auch in diesem Buch Ermodete, Verschwundene und überall Lügen und Entriegen wieder tolles Buch für zwischen durch 

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    • 3

    CorinaPf

    15. December 2015 um 13:11
  • Es ist nicht nur Theater

    Dinner for one, Murder for two

    Moorteufel

    24. June 2015 um 22:19

    Pippa Bolle freut sich auf England,wo sie das Haus ihrer Oma hüten soll.Während diese sich gerade in Berlin vergnügt. Und dort soll Pippa noch Eine Schauspieler truppe zur Seite stehen,zwecks übersetzung und co ,während die Ein Stück von Shakespeare proben und aufführen wollen. Doch leider gibt es in den Proben immer wieder Probleme und auch einige Mordfälle .Die ihren Schatten über das ganze unternehmen legen. Aber Pippa ist dem Mörder auf der Spur,und noch ganz anderen Geheimnissen. Ein leichter Krimi,mit vielen humorvollen Zenen,die einfach lust auf mehr dieser Bücher machen.

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  • Pippa, die Zweite

    Dinner for one, Murder for two

    HK1951

    01. May 2015 um 09:32

    Ich fand schon den ersten Band mit Pippa Bolle herrlich unterhaltsam und "Dinner for one, murder for two" reiht sich wieder nahtlos ein. Pippa reist nach England, um Haus und Haustiere ihrer Grandma Hetty zu hüten, die derweil in Deutschland weilen wird. Aus dem gemütlichen Urlaub in England wird jedoch nichts, denn bald wird Pippa mit einem Todesfall konfrontiert... Wie auch in Band 1 dieser hoffentlich noch lange andauernden Reihe um die reizende Pippa und ihre Familie darf man nicht nur von einem reinen Krimi ausgehen. Die Autorinnen schreiben sehr humorvoll, nehmen sich und Situationen nicht immer ganz so ernst, aber das macht für mich auch den Reiz dieser Bücher aus. Es geht nicht nur um stumpfe Polizeiarbeit und die Aufklärung von Todesfällen/Morden, sondern es wird mit viel Witz und Esprit erzählt, was mir sehr gut gefällt. Man kann sich gut in Pippa hineinversetzen und mitfühlen, mitfiebern und mitermitteln. Als Protagonistin ist sie sympathisch und authentisch. Meiner Meinung nach ein sehr schönes Buch, nicht nur für Krimifans, aber auch für diese.

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  • EIn Shakespeare Krimi :)

    Dinner for one, Murder for two

    love_books92

    08. March 2015 um 17:31

    Bei „Dinner for One, Murder for Two“ handelt es sich um das zweite Buch des Autoren-Teams Auerbach und Keller und um den zweiten Fall von Pippa Bolle. Für Pippa läuft es gerade nicht so prickelnd in Sachen Karriere: Sie bekommt nur wenige profitable und interessante Jobs angeboten und sie wohnt nach der Trennung Ihres Ehemanns immer noch bei ihren Eltern. Da ist Pippa natürlich begeistert dass ihre Großmutter aus England auf Probe in Berlin wohnen möchte und sie darum bittet ihr Cottage und ihre Tiere zu hüten. Schnell sind Pippas Koffer gepackt und sie ist auf den Weg nach England ins lauschige Örtchen Hideaway in der Nähe von Stratfor-upn-Avovn der Heimatort von Shakespeare. Pippa freut sich auf England und auf ein paare ruhige Wochen. Doch das hat ihre Oma ganz anderes geplant, denn Pippa soll die Betreuerin einer Schauspielgruppe werden die im Ort für ein Revival von „Hamlet“ proben. Sie soll übersetzen wo es sprachliche Probleme gibt und bei Probepausen für Ausflugsprogramme sorgen. Zu Anfang ist Pippa nicht gerade begeistert von diesem Job da sie mit denn nicht gerade sympathischen deutschen Regisseur Hasso von Kestring zusammen arbeiten muss. Wie erwartet gestaltet sich die Arbeit mit dem exzentrischen Regisseur nicht gerade leicht und auch die Eifersüchteleien zwischen den Schauspielen erschwert die Situation zusätzlich. Als dann der erste Todesfall Auftritt ist wieder Pippas spür Nase gefragt. Die Autoren haben es wieder geschafft der Geschichte mit tollen und wirklich sympathischen Charakteren Charme einzuhauchen. Einer meiner Lieblingscharaktere ist nicht etwa ein Mensch – es ist die riesige britisch Kurzhaar Kater von Pippas Oma Peter Paw, der mich einige Male zum Lachen brachte. Dieses Buch hat wieder eine tolle Mischung aus Spannung, Humor und Unterhaltung, wie beim ersten Buch konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen: Wo Pippa Bolle auftaucht wird es nie langweilig! Ich kann den zweiten Teil dieser Reihe nur weiter empfehlen.

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  • Schöner Krimi - gut zum Miträtseln

    Dinner for one, Murder for two

    Julitraum

    01. March 2015 um 12:51

    Dies ist mein drittes Buch aus der "Pippa-Bolle"-Reihe, das ich gelesen habe und es hat mir wie immer sehr gut gefallen. Allen Lesern, die Pippa Bolle noch nicht kennen sollten, sei gesagt, daß es kein nervenaufreibender Krimi auf höchstem Spannungsniveua ist. Auch blutrünstige Details werden dankbar ausgelassen, vielmehr bestechen die Krimis um Pippa um herrlich angelegte Konstellationen mit interessanten Protagonisten und leben vom typischen Stil des "Whodunit"-Krimis. Zudem gibt es immer ein interessantes Haupthema, um das sich alles dreht und natürlich tauchen nach und nach viele von den jewiligen Personen auf schärfste gehütete "Geheimnisse" auf, die ein mögliches Motiv für den oder die Morde darstellen. Alles in allem eine Konstellation, wie ich sie gerne in Krimis lese. Dieses Mal geht es im Hauptthema um Shakespeare. Pippas englische Großmutter fühlt sich nicht mehr so rüstig und überlegt zu ihrer Familie nach Deutschland bzw. Berlin überzusiedeln. Da dies für sie ein gewagter Schritt ist, muß dieser gut überlegt sein und sie will erst einmal "probewohnen" in Berlin. Allerdings müßte dazu jemand ihre Tiere in ihrer Heimat nahe Stratfor-upn-Avovn, hüten. Es handelt sich hier um ein gut genährten Kater, einen betagten Hund und eine kleine Hühnerschar. Nichts liegt näher, als daß ihre Enkelin Pippa diesen Job übernimmt. Pippa freut sich seelig, einmal weg von ihrer Familie zu kommen und ein paar ruhige Wochen zu verbringen. Doch das hatte ihre Oma anders geplant. Pippa soll als Betreuerin der örtlich probenden Shakespeare-Truppe bestehend aus internationalen Schauspielern fungieren. Sie soll übersetzen, wo es problematisch wird, vermitteln und bei Probepausen für ein entsprechendes Ausflugsprogramm sorgen. Pippas Freude ist nicht recht groß, muß sie doch mit dem alles andere als sympathischen deutschen Regisseur Hasso von Kestring zusammenarbeiten. Wie erwartet gestalten sich die Proben und die Arbeit dem exentrischen Regisseur mehr als problematisch. Hinzu kommen Eifersüchteleien und Spannungen unter den Schauspielern. Pippa hat also jede Menge Aufregung und dann kommt es auch schon zum ersten Todesfall, der leider nicht der letzte bleiben soll. Pippas Spürnase ist also wieder einmal gefordert und sie kann sich tatkräftiger Unterstützung sicher sein, da zwei ihrer Jugendfreunding ihr zuseite stehen und auch Bruder Freddy nicht uneingenützig noch zu Hilfe kommt. Ich kann nur sagen, selber lesen und herausfinden, ob diese Art von Krimis gefallen, mir auf jeden Fall und ich werde die Reihe weiter verfolgen.

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  • der zweite Pippa Fall

    Dinner for one, Murder for two

    emelienicktyler

    26. October 2014 um 09:58

    Inhalt: Pippa Bolle ist begeistert: Ihre englische Oma macht Urlaub in Berlin und beordert ihre Enkelin als Haushüterin in die Nähe von Stratford-upon-Avon, den Heimatort Shakespeares. Endlich kann sich Pippa sämtliche Stücke ansehen! Durch die Vermittlung ihrer Großmutter übernimmt sie die Betreuung einer internationalen Theatertruppe, die mit dem weltberühmten Theater-Regisseur Hasso von Kestring für ein Festival probt. Ein Schauspiel in mehreren dramatischen, komödiantischen - und tödlichen Akten beginnt, bei dem Pippa bald nur noch eins weiß: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner.  Meine Reszession: Der zweite Fall für die arbeitslose Pippa bietet leichte und amüsante Lektüre, bei der man fast bis zum Schluss miträtseln kann. Wer wird wohl  hinter all den Verbrechen steckt? In klassischem Stil werden Hinweise platziert, die erst im letzten Kapitel den Zusammenhang erkennen lassen. Der flüssige Schreibstil und die humorvolle Situationskomik der Autoren Auerbach und Keller verleiten dazu, das Buch am Stück zu lesen. Das Buch hat mir richtig Spaß gemacht zu lesen und ich hoffe nun noch auf einen dritten Teil von Pippa Bolle.

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  • Sein oder Nichtsein... beim Unterhaltungswert hier keine Frage!

    Dinner for one, Murder for two

    Danni89

    06. September 2014 um 13:30

    Bei „Dinner for One, Murder for Two“ handelt es sich nach dem Debüt-Roman „Unter allen Beeten ist Ruh“ des Autoren-Duos Auerbach & Keller um den zweiten Fall für den Rotschopf und Mützen-Fan Pippa Bolle. Nachdem Pippa sich von ihrem Äffaren-liebenden Mann Leo getrennt und aus dem sonnigen Süden zurück ins kalte Deutschland gefunden hat, läuft es karrieretechnisch nicht gerade ideal für sie: Als Übersetzerin werden ihr nur wenig lukrative und uninteressante Aufgaben zugesprochen und um ihr ohnehin schon recht knappes Geld beisammen zu halten, wohnt sie im Haus ihrer Eltern. Nur ihr soziales Umfeld ist dafür aber einfach klasse und steht voll und ganz hinter ihr. So trifft es sich für sie aber dennoch sehr gut, dass sie überraschend den Auftrag erhält, auf das Cottage und die Tiere ihrer Großmutter in England aufzupassen, während diese wohl mal zur Probe in Berlin wohnen möchte. Bald sind dann auch schon die Koffer gepackt und Pippa findet sich nicht nur in einer eingeschworenen, wenngleich aber sehr liebenswerten Dorfgemeinschaft inklusiver alter Bekannte aus Kindheitstagen wieder, sondern auch inmitten einer jungen Schauspiel-Truppe, die unter Leitung eines äußerst exzentrischen deutschen Regisseurs eine moderne Fassung von Shakespeares „Hamlet“ einstudieren und in ihrer Freizeit die nahegelegenen Sehenswürdigkeiten erkunden wollen. Bei dieser hochexplosiven Mischung an speziellen Persönlichkeiten sind Problemchen jeglicher Art definitiv vorprogrammiert und werden sodann auf insgesamt rund 430 Taschenbuch-Seiten auf eine herrlich unterhaltsame Art und Weise ausgelebt! Den besonderen Charme dieses Buches macht mal wieder die bunte Mischung an herrlich illustren Charakteren aus, deren Zusammenspiel einfach ein großartiges Lesevergnügen beschert – und dabei spreche ich nicht nur von den menschlichen Protagonisten, vielmehr war etwa mein absoluter Liebling der dicke Kater von Pippas Großmutter, der nicht nur vom ganzen Dorf geliebt und umsorgt wurde, sondern auch eine derart akurate Menschenkenntnis besaß, dass man sich manches Mal nur allzu gerne eine Scheibe davon abschneiden würde. Was den Krimi-Anteil betrifft, so spricht für den zweiten Roman um Pippa Bolle eindeutig, dass der gesamte Verlauf dieses Handlungsstrangs sehr unvorhersehbar und bemerkenswert strukturiert und spannend aufgebaut ist. Natürlich handelt es sich hierbei um keinen Thriller, bei dem sich einem die Nackenhaare aufstellen, aber dennoch wird der Leser durchweg gut bei der Stange gehalten, so dass man das Buch auch bei teilweise vielleicht ein wenig unspektakulären Kapiteln einfach nicht aus der Hand legen möchte. Mit seinen tollen Landschaftsbeschreibungen, den wundervollen Protagonisten, der spannenden und gleichzeitig stets überraschenden Geschichte und dabei auch noch sehr angenehm zu lesenden Kapiteln handelt es sich bei „Dinner for One, Murder for Two“ um einen bemerkenswerten Wohlfühl-Krimi, den ich für ein paar durchweg unterhaltsame Lesestunden jederzeit gerne weiterempfehle.

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  • Eine tolle Unterhaltung

    Dinner for one, Murder for two

    zauberblume

    04. September 2014 um 18:05

    Das Cover hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Es war mein 1. Fall von Pippa Bolle, den ich gelesen habe ( es wird auch nicht der letzte sein)  und er hat mich sofort von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Zur Geschichte: Die zurzeit in Berlin wohnenende, von ihrem Mann getrennt lebende Pippa Bolle ist begeistert als ihre englische Oma zum Probewohnen nach Berlin kommt. Pippa soll währenddessen auf ihr Cottage in Stratford-upon-Avon aufpassen und die Tiere hüten. Pippa nimmt diese Herausforderung gerne an. Denn zur gleichen Zeit soll dort ein Shakespeare-Stück von dem berühmt, berüchtigten Regisseur Hanno von Kestring inziniert werden. Pippa fühlt sich in England sofort wohl, trifft sie doch auf viele alte Bekannte. Bald kommt es jedoch zum ersten Unglück : Ist es wirklich ein Unfall oder ist es etwa Mord. Wo Pippa auftaucht, wird es bestimmt nicht langweilig. Mir hat die Personenbeschreibung am Anfang des Buches gefallen. So konnte man die Personen gleich zuordnen und auch die Shakespeare Zitate fand ich toll. Ich habe mich selbst in dem kleinen idyllischen Ort in England gesehen.Das Buch hat Humor, Spannung und ist Unterhaltung pur. Ich kann es nur weiterempfehlen und hoffe, daß es mit Pippa Bolle bald weitergeht.

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  • witzig

    Dinner for one, Murder for two

    buecherwurm1310

    10. November 2013 um 14:40

    Pippa Bolle lebt von ihrem Mann getrennt und ist arbeitslos. Da die Finanzen knapp sind, schlüpft sie bei der Familie in Berlin unter. Da kommt Oma Hettys Angebot, ihre eigenwilligen Tiere zu hüten während sie sich aus Altersgründen in Berlin eine neue Bleibe sucht, gerade recht. Bei ihrer Ankunft erfährt sie, dass sie für die Betreuung einer Theatergruppe vorgesehen ist ' es ist also nichts mit Ausruhen. Hasso von Kestring, größenwahnsinnig, egomanisch und Regisseur dieser Truppe, war ihr schon im Flugzeug unangenehm aufgefallen und man kann nicht gerade behaupten, dass ihr Hasso sympathisch ist. Die Gruppe soll ein Shakespeare-Stück in Stratfort-upon-Avon aufführen. Zu Hassos großem Verdruss soll die Dokumentation der Probenarbeit für den 'PaperRazzi' ausgerechnet von Carlos Kwiatkowski erstellt werden, den er weiß Gott nicht leiden kann. Aber auch die Schauspieler sind alles sehr eigenwillig. Schauspielerin Barbara-Ellen ' Ehefrau von Hasso - versucht immer wieder Ruhe in die ganze Situation zu bringen. Dann gibt es für Pippa, die Kriminalistin wider Willen, einiges zu tun. Ein Hund wird erschossen, Carlos verunglückt auf eisiger Fahrbahn, ein Kater verschwindet und Hasso stirbt auch unverhofft. Das kann doch alles kein Zufall sein. Es gibt immer wieder Überraschungen in diesem Buch. Die Details sind liebevoll beschrieben und Mutterwitz gibt es reichlich. Ein Buch im lockeren Schreibstil mit viel Humor geschrieben, das beste Unterhaltung bietet.

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  • Hamlet reloaded

    Dinner for one, Murder for two

    R-E-R

    20. October 2013 um 22:22

    Auf Youtube gibt es einen wunderbaren Sketch aus dem Jahr 1989: “Shakespeare and Hamlet” mit Rowan Atkinson und Hugh Laurie (heute besser bekannt als Mr. Bean und Dr. House). Rowan Atkinson feilscht als Theaterproduzent mit seinem Starautor Shakespeare. Hamlet sei zwar eine Wucht. Aber fünf Stunden auf Holzsitzen ohne Toiletten diesseits der Themse seien niemandem zuzumuten! Atkinson schlägt also vor, einige überflüssige Textstellen “abzuholzen”. So erlebt man den Ursprung eines der berühmtesten Theaterzitate “Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage” als geniale Lachnummer. Vielleicht war es Anno 1601 tatsächlich so. In jedem Fall ist es eine Möglichkeit auch heute noch Interesse und Begeisterung für Shakespeare zu wecken. Wie notwendig das ist, habe ich kürzlich erlebt. Eine der Krimiserien, die ich derzeit gerne lese, sind die Fälle um die rothaarige Pippa Bolle. Der zweite Band der Reihe “Dinner for one, Murder for two” spielt in der Nähe von Stratfort, dem Geburtsort Shakespeares. In der Nähe wohnt Pippas Großmutter. Und während diese ihre Tochter in Berlin besucht, hütet Enkelin Pippa das Cottage. Nebenbei betreut sie noch eine internationale Theatergruppe, die gerade “Hamlet” für das jährliche Shakespeare Festival einstudiert. Zum Krimi sei nur gesagt, dass sich wie immer raffinierte Morde mit interessanten Charakteren und einer spannenden Rahmenhandlung verbinden. Das ganze garniert mit authentischem Lokalkolorit und (für alle Leser mit schwachen Nerven) wohltuend unblutigen Aktionen. Hier spielen Psyche und zwischenmenschliche Töne die Hauptrolle. Was mich aber, neben dem Krimivergnügen, immer wieder begeistert sind die literarischen Bezüge. Im vorliegenden Fall wird man ganz nebenbei neugierig auf “Hamlet”. Denn während geliebt, gestritten und gemordet wird, üben die Figuren das Theaterstück ein. Und nicht wenige Textstellen finden Eingang in die Kriminalhandlung. Das ist so interessant verknüpft, dass ich mir am Ende der Lektüre sofort den “Hamlet” gekauft habe. Und zwar in der Ausgabe des Verlages Hamburger Lesehefte, die ich an dieser Stelle gerne empfehle. Die Lesehefte sind günstiger als die vergleichbaren Reclam Ausgaben. Darüber hinaus sind sie wesentlich schöner aufgemacht und leichter zu lesen, weil das Heftformat etwas größer ist und die Schrift daher nicht so unleserlich klein. Mit diesem “Hamlet” Exemplar saß ich einige Zeit später, in die Lektüre vertieft, im Zug, als mich ein junges Mädchen ansprach. Sie sagte: “Sie lesen freiwillig etwas, dass wir in der Schule lesen müssen”. Wir kamen ins Gespräch. Die angehende Abiturientin erzählte vom Lehrplan und den Werken die in der Oberstufe unter Zeitdruck gelesen werden müssen. Ich erfuhr, dass die Jugendlichen die Stücke alleine zu Hause lesen, um dann das gelesene in Form einer Hausarbeit wiederzugeben. Lesen in verteilten Rollen in der Klasse, das Gespräch über einzelne Sätze, die Interpretation des Gelesenen in angeregter Diskussion: Fehlanzeige. Wie arm sind unsere Schulen geworden? Kein Lehrer hat heute mehr Zeit in den Schülern die Liebe zur Literatur zu wecken! Ich habe meiner sympathischen Zugbekanntschaft erzählt, wie ich dazu kam “Hamlet” freiwillig zu lesen. Einfach aus Neugier auf Dichter und Stück, entfacht durch die Lektüre eines Krimis. Shakespeare war früher nichts anderes als heute: ein Bestsellerautor. Das sein sprachliches und dichterisches Genie die Jahrhunderte überstehen würde, konnten die Menschen zu seinen Lebzeiten noch nicht ahnen. Sie wollten gut unterhalten werden, nichts weiter. So schließt sich auch der Kreis zum eingangs erwähnten Sketch. Damit könnte man in der Schule doch schon einmal anfangen, das Interesse an Shakespeare zu wecken. Mit guter Unterhaltungsgarantie.

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  • *Voll* Wanderbuch "Dinner for one, Murder for two" *Voll*

    Dinner for one, Murder for two

    LaDragonia

    Pippa Bolle ist begeistert: Ihre englische Oma macht Urlaub in Berlin und beordert ihre Enkelin als Haushüterin nach Stratford-upon-Avon, den Heimatort Shakespeares. Endlich kann sich Pippa sämtliche Stücke ansehen! Doch kaum in England angekommen, wird der weltberühmte Theater-Regisseur Hassovon Kestring ermordet. Ehe sie sich versieht, wird Pippa unfreiwillig zur Chefermittlerin. Ein Schauspiel in mehreren dramatischen und komödiantischen Akten beginnt, bei dem Pippa bald nur noch eins weiß: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner. Meine persönlichen Regeln für Wanderbücher: *Gib bitte hier kurz Bescheid sobald das Buch angekommen ist. Ebenso solltest Du Dich bitte selbständig darum kümmern, die Adresse Deines Nachlesers zu erfragen, sobald Du fertig bist. Portokosten trägt ebenfalls jeder selber. *Auch über eine Rezension würde ich mich freuen - ist aber keine Bedingung. *Und was die Lesezeit angeht würde ich zwei Wochen sagen. *Generell gilt außerdem bei Wanderbüchern: falls es verloren gehen sollte, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für eine Neuanschaffung. Das kommt aber sehr selten vor! Trotz aller Schauergeschichten über die Post...! *Falls Du tatsächlich der letzte Leser sein solltest, geht das Buch danach wieder zurück an mich. Adresse auf Anfrage! *Bitte geht pfleglich mit dem Buch um!! (Versand im Luftpolsterumschlag) 1.) Ajana 2.) Brina 3.) rumble-bee 4.) justitia 5.) chatty68 6.) guybrush 7.) leseelfe 8.) fallacy 9.) scrollan 10.) samea 11.) gamaschi 12.) elisabethjulianefriederica---------->Buch ist hier seit 17.07.13 Zurück zu mir!

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    • 124
  • Rezension zu "Dinner for one, Murder for two" von Auerbach & Keller

    Dinner for one, Murder for two

    rumble-bee

    14. December 2012 um 00:06

    Well done, Pippa! Dieses Buch hat mich gelehrt, was es heißt, einmal die sprichwörtlichen Fünfe gerade sein zu lassen. Denn einerseits sehe ich genau, was man ihm alles "vorwerfen" könnte; andererseits haben aber für mich die glänzende Unterhaltung und das Liebenswerte überwogen. Ich "muss" einfach die vollen fünf Sterne geben. Auch deshalb, weil ich der Meinung bin, dass man einen humorvollen Krimi nicht an Messlatten legen sollten, die dafür gar nicht gemacht sind - sprich, an "hoher Literatur" oder Weltklasse-Thrillern. Ich hatte ja vorab schon ein wenig Sorgen. Die beiden Autorinnen, "Frau Auerbach" und "Frau Keller" (sehr witzig gewählte Pseudonyme!), sind noch recht neu auf dem Krimi-Parkett. Wenig Zeit ist vergangen seit dem ersten Buch um Pippa Bolle. Außerdem wurde im ersten Band Goethe auf die Schippe genommen, im zweiten ist es nun Shakespeare. Na?, fragte ich mich, roch das nicht ein klein wenig nach einem "Rezept", das ausgeschlachtet werden sollte? Doch meine Sorge war unbegründet, das Buch konnte mich aus sich heraus überzeugen. (Obwohl mir die Frage erlaubt sein darf, wie der Faden in Band 3 wohl weitergesponnen wird - kann man das Ganze dann wieder an einem Schriftsteller aufhängen? Und muss Pippa wieder ein Haus hüten?? Wir werden sehen.) Wieder ist die Abwesenheit eines Hausbesitzers der Grund, warum Pippa einen Ortswechsel vornimmt. Diesmal geht es nach England, was ja auch Sinn macht, wenn man mit der Story Shakespeare aufs Korn nehmen will. Pippa soll das Haus ihrer Oma hüten, und gleichzeitig eine Theatertruppe betreuen, die im benachbarten Hotel für ein Festival den "Hamlet" probt. Die Geschichte läuft, im Vergleich zum Klappentext (der ja, ehrlich gesagt, ein wenig schummelt) eher langsam an. Denn die dort "versprochene" Leiche gibt es erst im letzten Drittel des Buches. Allerdings ist trotzdem Spannung vorhanden, halt nur auf andere, leise, und liebenswerte Art. Das Buch besteht viel eher aus Stimmungen, aus Atmosphäre, und kleineren und größeren "Rangeleien", die sich, fast wie ein Gewitter, in der Theatertruppe aufbauen. Auch auf das gesamte Dorf haben die exzentrischen Schauspieler eine eher Unruhe stiftende Wirkung, was wirklich köstlich beschrieben ist! Die allererste Leiche ist übrigens - ein Hund! Wie überhaupt die Tiere (die Pippas Oma gehören) in diesem Buch eine erfreuliche Rolle spielen. Sie tragen sogar zur Auflösung bei! Selbst wenn die durch und durch englische Atmosphäre nicht gewesen wäre, spätestens hier habe ich mich in das Buch verliebt. Das Buch nimmt dann im letzten Drittel noch einmal so richtig Fahrt auf - was aus dramaturgischer Sicht wiederum "Sinn macht". Denn alle vorher beschriebenen Unruhen und Zwischenfälle reichten der örtlichen Polizei nicht aus, um von einer wirklichen Straftat auszugehen. Erst ab dem ersten zweifelsfrei Ermordeten, dem Regisseur Hasso von Kestring, geht es so richtig "rund" in dem Buch. Wer Shakespeare kennt, wird die eine oder andere Wendung schmunzelnd wiedererkennen. Man stolpert als Leser ein wenig atemlos den Figuren hinterher, bis zum in jeder Hinsicht überraschenden, aber dennoch "runden" Ende. Ich habe wirklich vieles an diesem Buch gemocht. Einerseits den in jeder Hinsicht durchdachten Bezug zu Shakespeare. Die Autorinnen haben sich sogar die Mühe gemacht, dem Buch ein "Dramatis Personae" voranzustellen, samt passenden Hamlet-Zitaten! Das nenne ich Fleißarbeit. Auch das Setting "passte" einfach zur Handlung. Diese Dinge hätten nur in England so geschehen können - wenn überhaupt...! Kritische Leser, oder hartgesottene Krimifans mögen einwenden, dass das Lokalkolorit an manchen Stellen schon fast überwiegt. Mich hat das wenig gestört, da ich das Buch sowieso weniger als Krimi, sondern als Unterhaltungsliteratur einordne. Außerdem hat mir der Witz wunderbar gefallen. Er liegt eher im Verborgenen, in den Reaktionen der Leute auf stressige oder unerwartete Situationen. Und in den Kommentaren Pippas zu Hasso von Kestring...! Zu guter Letzt möchte ich noch das Talent der Autorinnen erwähnen, "telling names" zu erfinden. Die Wortspielereien in der Namensgebung so mancher Figur waren für mich das Sahnehäubchen. Aspekte, die ich kritisch sehe, möchte ich nicht verschweigen. Sie können allerdings nicht an meiner Wertung "rütteln". Erstens, wie ich bereits sagte, ist das Buch wesentlich weniger "Krimi" als man erwarten könnte. Der Leser kann kaum mitraten, unter anderem auch aus dem Grund, weil viele für die Ermittlung wichtige Details nicht sofort genannt werden, sondern erst in späteren Kapiteln "nachgereicht" werden. Zweitens, wie schon im ersten Band: Pippa "ermittelt" eigentlich nicht. Sie ist keine Detektivin. Weder unfreiwillig, noch offiziell. Sie ist einfach nur zufällig vor Ort, hat vielleicht ein wenig mehr Witz und Hintersinn als die anderen Beteiligten. Doch die Ermittlungen werden, ganz offiziell, von der ortsansässigen Polizei, sogar von einer Kommissarin, geführt! Pippa trägt vielleicht einen oder zwei Aspekte bei, mehr nicht. Drittens, das Buch ist auf Deutsch geschrieben - in der Handlung kommen aber manche Aspekte und Witze vor, die eigentlich der Mehrsprachigkeit bedurft hätten, um wirklich "rüberzukommen". So soll Pippa ja die Theatertruppe unter anderem deshalb betreuen, weil die Teilnehmer international sind, und teilweise nur schlecht Englisch können. So manches Wortgefecht verliert dadurch natürlich an "Biss", da alles nur auf Deutsch wiedergegeben wird. Außerdem benutzen manche von Pippas englischen Freunden Redwendungen, bei denen ich doch die Stirne gerunzelt habe - das waren eindeutig deutsche Formulierungen, und die wären in England so nie gefallen! (Zum Beispiel redet die Kommissarin an einer Stelle von "Teufel und Beelzebub", wobei das Sprichwort auch noch falsch gebraucht ist. Es müsste eigentlich heißen, "den Teufel mit dem Beelzebub austreiben", und nicht "den einen und den anderen kaufen", oder so ähnlich...) Aber meine Kritikpunkte sind letztlich "Meckern auf hohem Niveau". Ich persönlich hatte ein wirklich "rundes" Leseerlebnis, und werde das Buch sehr gerne weiterempfehlen. Allerdings mit den entsprechenden Hinweisen.

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  • Rezension zu "Dinner for one, Murder for two" von Auerbach & Keller

    Dinner for one, Murder for two

    Ajana

    07. November 2012 um 21:24

    Inhalt Pippa Bolle ist begeistert: Ihre englische Oma macht Urlaub in Berlin und beordert ihre Enkelin als Haushüterin nach Stratford-upon-Avon, den Heimatort Shakespeares. Endlich kann sich Pippa sämtliche Stücke ansehen! Doch kaum in England angekommen, wird der weltberühmte Theater-Regisseur Hassovon Kestring ermordet. Ehe sie sich versieht, wird Pippa unfreiwillig zur Chefermittlerin. Ein Schauspiel in mehreren dramatischen und komödiantischen Akten beginnt, bei dem Pippa bald nur noch eins weiß: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner. Meine Meinung Eigentlich ist Krimi so garnicht mein Genre, aber das Cover und die Inhaltsbeschreibung haben mich dann doch neugierig gemacht und jetzt bin ich froh, dass ich es gelesen habe. Ich kenne Krimis meistens nur als düster und endlos. Und meistens kriegt man den Mörder doch schnell raus oder man ist am Ende total frustriert, weil man es eigentlich hätte wissen müssen. Oder es ist alles übertrieben blutig und die die Mordfälle gehen einem an die Nerven. So geht es zumindest mir bei Krimis immer. Deswegen war ich wirklich erfreut, dass dieses Buch so einen lockeren Schreibstil hat. Die Autoren haben es geschafft, dass es manchmal einem so vorkam, als ginge es eigentlich garnicht um den Mord an sich, sondern eher um die Beziehungen zwischen den Menschen selbst. Pippa ist ein toller Charaktere und hat mir von Anfang an gut gefallen. Eigentlich will sie in England nur ihre Ruhe haben, doch ihre Großmutter hat etwas anderes geplant. Pippa wird Betreuerin der Schauspieler für die neue Shakespeare-Aufführung. So muss Pippa sich um die manchmal sehr übertreibenden Jungschauspieler kümmern. Doch hätte sie gewusst, dass sie zum 2. Mal in einem Mordfall (es gibt wohl schon einen ersten Fall von Pippa) verwickelt wird, dann hätte sie nicht zugesagt. Doch sie brauchte wirklich das Geld... kann sie mithelfen, den Mord aufzuklären? Eine Geschichte, die die eigentlich tragischen Stellen im Buch, mit Humor, Freundschaft und Liebe umgarnt. Mir hat das Buch bis zur letzten Seite gut gefallen und ich bin froh, dass sich mein erster Verdacht, wer der Mörder ist, nicht bestätigt hat. Es gibt viele tolle Charaktere im Buch, mal abgesehen von Pippa z.B. ihre Nachbarin Phoebe oder ihre Oma Hetty. Zudem wird die Tierliebe in diesem Buch großgeschrieben. Es ist toll sich vorzustellen, dass ein ganzes Dorf einen Hund und eine Katze einer alten Dame liebt und sich Gedanken darum, macht wie sich die Tiere fühlen. Mir sind viele Charaktere sehr ans Herz gewachsen, natürlich gab es auch viele, auf die ich gerne verzichtet hätte wie den Regisseur. Der ging mir schon vom ersten Satz an sich ziemlich auf den Keks, aber man sieht ja schon aus dem Inhalt was aus ihm wird lach Ein wenig Schadenfreude bleibt da natürlich ;) Fazit Ein toller Krimi, der Lust auf mehr Fälle von Pippa macht. PS: Ich denke, der Titel verrät auch noch etwas für sich ;)

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  • Rezension zu "Dinner for one, Murder for two" von Auerbach & Keller

    Dinner for one, Murder for two

    melli.die.zahnfee

    03. October 2012 um 16:26

    Pippa Bolle ist begeistert: Ihre englische Oma macht Urlaub in Berlin und beordert ihre Enkelin als Haushüterin nach Stratford-upon-Avon, den Heimatort Shakespeares. Endlich kann sich Pippa sämtliche Stücke ansehen! Doch kaum in England angekommen, wird der weltberühmte Theater-Regisseur Hasso von Kestring ermordet. Ehe sie sich versieht, wird Pippa unfreiwillig zur Chefermittlerin. Ein Schauspiel in mehreren dramatischen und komödiantischen Akten beginnt, bei dem Pippa bald nur noch eins weiß: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner. Meine Meinung: das Autorinnenduo schafft es auch im zweiten Teil von Pippa Bolle eine regelrecht genüßliche Persiflage auf das Leben zu schreiben. Das Ereignis des Shakespeare Festivals mit den ausführlichen Charakterbeschreibungen der Akteure zieht einen sofort in seinen Bann. In dem kleinen Örtchen Hideaway, dass liebevoll und in Details beschrieben wird, fühlt man sich gleich heimisch. Die Ortsansässigen werden so sympathisch beschrieben, die traurigen Situationen humorvoll und sanft entschärft, dass das gesamte Buch eine wirklich runde Sache ist. Manchmal ist ein Hauch zuviel Zufall mit im Spiel aber auch dies ist dezent genug um nicht störend zu wirken. Auch sorgt das kleine Örtchen dafür , dass es in guter alter Miss Marple Tradition einen begrenzten Täterkreis gibt, unter dessen Mitgliedern man als Leser munter mitraten kann. Schön auch , dass die Tiere der Oma besondere Rollen haben und teilweise ein bisschen " vermenschlicht" sind, dies passt prima zum Humor des gesamten Buches und nimmt einigen Szenen die Härte. Der Stil ist sehr locker , aber nie primitiv, sondern humoristisch und in den Beschreibugen sehr stilvoll kabarettistisch. Ein wunderbarer Krimi, mit einer modernen Miss Marple !

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