Auerbach & Keller Ins Gras gebissen

(64)

Lovelybooks Bewertung

  • 54 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 38 Rezensionen
(32)
(28)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ins Gras gebissen“ von Auerbach & Keller

Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten … Ein großzügiger Scheck lockt Pippa zu einem Auftrag als professionelle Haushüterin in die beschauliche Altmark. Christabel Gerstenknecht, die fast hundertjährige Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur, will nicht allein sein und hat Pippa für zwei Wochen als Gesellschafterin engagiert. Der Traum vom leicht verdienten Geld ist schnell ausgeträumt: Das tägliche Arbeitspensum der rüstigen alten Dame, ein mysteriöser Spökenkieker, seltsame Todesfälle, ein Kommissar, der Pippas Hilfe benötigt, sowie Störche und Gartenzwerge auf Wanderschaft halten die Haushüterin rund um die Uhr auf Trab.

Schöne Regionalgeschichte, die nur wahr ist und ohne schönen Schnickschnack einen Kriminalfall erzählt.

— Annemie
Annemie

wieder mal Pippa Bolle

— Kattel82
Kattel82

Wieder ein wunderbares Buch

— zitroenchen76
zitroenchen76

Liebenswerte Figuren, spannende Geschichte mit Witz und Lokalcolorit. Diese Bücher sind wie Urlaub

— pippab
pippab

Lustiger Krimi mit Pippa Bolle. Herrlich kurzweiliges Lesevergnügen.

— Fay1279
Fay1279

Sehr gut zu lesen, flüßiger Schreibstil und dabei unterhaltsam

— nihnih
nihnih

Stöbern in Krimi & Thriller

Bruderlüge

Schwesterherz und Bruderlüge = fulminanter Thriller

pipi1904

In tiefen Schluchten

eine schöne Geschichte- jedoch nicht wirklich ein Krimi

katrin297

Hasenjagd

Megagut, mitreißend und spannend wie üblich. Mich hat's unterhalten.

ClaraOswald

Freier Fall

Einfach toll <3 Rasant, spannend und einfach fesselnd

Yunika

Die Bestimmung des Bösen

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

Jewego

Die Fährte des Wolfes

Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und die tiefgehende Thematik auflebt.

Haliax

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ins Gras gebissen

    Ins Gras gebissen
    Themistokeles

    Themistokeles

    22. November 2016 um 10:44

    Ich bin ja allgemein ein kleiner Krimifan und liebe sowohl die ernsten Ableger dieses Genres, als auch immer wieder mal gern einen eher humoristischen. Die Krimis rund um Pippa Bolle zählen eher in die zweite Kategorie und haben meist auch einen etwas ruhigeren Anklang, so dass es nicht unbedingt besonders blutig wird oder viele Leichen gibt, sondern eher der Kniff darin liegt herauszufinden, welche Motive hinter der Tat stecken und wer der doch eher etwas skurrileren Charaktere wohl der Täter sein könnte.Wie immer startet für Pippa der Fall dadurch, dass sie aufgrund ihrer Zweitbetätigung des "Homesittings", neben ihrer eigentlichen Übersetzertätigkeit, an einen ihr unbekannten Ort kommt. In diesem Band einmal ganz ungewohnt, nicht, um ein Haus in Abwesenheit des Bewohners zu bewachen und bewohnen, sondern eher um die Haushälterin und Gesellschafterin zu ersetzen und der schon eher etwas betagten Bewohnerin und Leiterin der ortsansässigen Gartenzwermanufaktur, Christabel Gerstenknecht, Gesellschaft zu leisten und zur Hand zu gehen.Dabei handelt es sich bei Christabel Gerstenknecht nicht gerade um eine hilflose alte Dame und die Bewohner des kleinen Örtchens sind auch mit allen Wassern gewaschen. Vor allen Dingen ist es in diesem Band sehr amüsant, dass Pippa gerade so auftaucht, dass sie zunächst vom örtlichen Kommissar für eine neue Mitarbeiterin gehalten und in die Ermittlungen eingebunden wird, denn wo Pippa auftaucht, gibt es irgendwie immer ein Verbrechen.Allein durch Pippas symnpathische Art und die vielen netten, verrückten und auch teils merklich hinterlistigen Leute, die in diesem Band auftauchen und die teilweise sehr ungewöhnlichen Todesarten, denn in diesem Band gibt es mal mehr als einen Toten, machen das Buch einfach wieder nur klasse. Zumal man durchaus etwas räteseln kann, wer wohl hinter den Taten steckt und wo das Motiv verborgen liegt. Ich mag es auch, dass in fast jedem Band ein oder mehrere Charaktere eines der anderen Bücher um Pippa wieder auftauchen, denn es hat schon etwas besonderes die bekannten Charaktere zu treffen und kenn man die anderen Teile nicht, schadet das aber definitiv nicht.Wieder mal ein richtig gelungener Pippa Bolle, der mit dem gewohnten Witz, einem nicht ganz unkniffligen Fall und einer gelungenen bunten Mischung an Charakteren aufwarten kann.

    Mehr
  • Ins Gras gebissen

    Ins Gras gebissen
    anne_fox

    anne_fox

    07. August 2016 um 18:42

    Pippa Bolle ist wieder in Mord und Totschlag verwickelt, oberwohl sie sich doch nur um eine alte Dame kümmern sollte. Christable Gerstenknecht ist die Besitzerin einer Gartenzwerg- Manufaktur, die ein strenges Regiment in der Firma und auch in ihrer Umgebung führt.Dieses Mal verschlägt es Pippa in die Altmark in der früheren DDR und kommt einem Mordkomplott auf die Spur, die sich an ilegalen Kindesadoptionen bereichert haben. Interessante Geschichte die aber leider auch der Wahrheit enspricht, denn diese Zwangadoptionen gab es in der DDR wirklich.

    Mehr
  • Ins Gras gebissen

    Ins Gras gebissen
    AnjaIris

    AnjaIris

    24. November 2015 um 20:54

    Ein vierter Fall für Pippa Bolle. Pippa arbeitet als Übersetzerin und Haushüterin und gerät dabei immer wieder in skurile Mordfälle. Im Vierten Band wird sie von der 99jährigen Christabel Gerstenknecht engagiert. Sie soll bei ihr als Gesellschafterin einspringen, solange ihr Stiefsohn und ihre Haushälterin verreist sind. Glaubt Pippa jedenfalls. Aber Christabel hat von Pippas kriminalistischem Spürsinn gehört. Sie hat sie bewußt ausgewählt. Denn im beschaulichem Storchendreieck gibt es mysteriöse Todesfälle. Die erste Frau von Christabells Mann ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Kurz danach versank ihr Mann im Moor. Der Gherichtsvollzieher lag tot im Keller des Storchenkrugs unter einem Faß. Unfälle oder Mord? Am Tag von Pippas Ankunft wird prompt die nächste Leiche in der Backstube der Storchenbar gefunden. Verbrannt an der Baumkuchenwalze. Was geht vor im Storchendreieck? Kann Pippa das Rätsel lösen? Jeder Pippa-Fall ist immer noch besser als der Vorgänger. Die Figuren sind unheimlich gut Beschrieben, so das man sie sich gut vorstellen und fast sehen kann. Das Buch läßt sich flüssig lesen. Es st von der ersten bis zur letzten Seite super spannend. Es enthält jede Menge Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hatte. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr beim Lesen. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen.

    Mehr
  • Pippa Bolle und die Störche

    Ins Gras gebissen
    Kattel82

    Kattel82

    13. August 2015 um 12:52

    Um alte Schulden drehte sich diesmal alles bei Pippa. Zunächst war das Thema scheinbar einfach und beim tieferen Einsteigen ins Buch eröffnete sich eine Schicht nach der anderen. Pippa drang hinter die heilen Kulissen und demaskierte die Verbrecher Stück um Stück. Ambivalent war mein Eindruck zum geschichtlichen Thema Zwangsadoptionen in der DDR. Sicherlich sollte man auch solche Kapitel der Vergangenheit nicht verschweigen, aber im Zusammenhang mit eher leichter Unterhaltung finde ich es schwierig. Sympatisch fand ich Christabel mit ihrer Art die Welt zu sehen und sie vor allem auch zu lenken. Nachdem mich Pippa mit den toten Fischen nicht so 100%ig überzeugen konnte, fand ich mich in dem neuen Roman deutlich besser zurecht und somit ist die Kritik auch deutlich besser.

    Mehr
  • Pippa und die Gartenzwerge

    Ins Gras gebissen
    Insel56

    Insel56

    23. June 2015 um 13:57

    Pippa hat einen Job bei der fast hundertjährigen Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur angenommen. Ein Mann, dessen Arbeit es ist, Dinge ggf. zu pfänden, wird umgebracht und es passieren weitere Morde. Gleichzeitig lernt der Leser die Bewohner des Ortes weiter kennen und insbesondere Christabel, die Besitzerin der Fabrik. Außerdem tauchen der Kommissar und sein junger Kollege nun bei den Ermittlungen auf und manche der Personen, die glücklicherweise von den Autorinnen in einer Übesicht im Buch aufgelistet werden, wachsen einem ans Herz.Wie alles zusammenhängt und warum es zu weiteren Morden kommt, das bekommt man als Leser so nach und nach hinaus. Währenddessen hat man genügend Zeit ins Leben des Ortes einzutauchen. Der Roman hat mich mehr beeindruckt und begeistert, als ich gedacht habe. Die Geschichte war klasse und der Schreibstil einfach mitreissend. Ich würde das Buch als humorigen Krimi bezeichnen und das einzige, was mich abhalten würde ihn zu kaufen, wäre das Cover, weil das bewußt altbacken gehalten ist und mir nicht gefällt.

    Mehr
  • Gartenzwerge, Störche und mitten drin ein Mörder - Pippas vierter Fall!

    Ins Gras gebissen
    love_books92

    love_books92

    26. May 2015 um 20:58

    “Ins Gras gebissen” ist der vierte Band der Autorinnen Auerbach & Keller und Pippa wird dort mit Gartenzwergen, Störchen und einer resoluten alten Dame Bekanntschaft machen. Pippa gründet gerade ihre Haushüteragentur als auch schon ein sehr lukrativer Auftrag eintrudelt. Ein bekannter Professor, für den Pippa schon gearbeitet hat empfiehlt sie seiner guten Freundin Christabel Gerstenknecht. Pippa soll aber nicht nur das Haus hüten sondern auch Christabel als Gesellschafterin in der schöne Altmark zur Hilfe kommen. Bei ihrer Ankunft im Storchendreick findet sich Pippa mitten in einer Beerdigung wieder und der nächste Tote lässt nicht lange auf sich warten. Und wieder ist Pippas Kriminalistisches Gespür gefragt. Es gab wieder wundervoll verwirrte und schrullige Charaktere in diesem Buch, über die ich oft lachen musste und mich auch manchmal ärgerte. Die fast 100-jährige Christabel war ein Highlight der Geschichte sie ist eine meiner Lieblinge in diesem Band. Das typische Dorfgetratsche und das fanatische Warten auf den ersten Storch im Dorf haben mir besonders gut gefallen dadurch wurde die Geschichte noch lebendinger. Sehr überrascht war ich, als dann noch eine ernste und schreckliche DDR-Geschichte ins Spiel kam. Mein Fazit: Ein gelungener vierter Fall von Pippa Bolle wo ich mir bis zum Ende hin nicht sicher war wer der Mörder ist. Bin schon gespannt und freue mich auf die nächste Spuren suche mit Pippa.  

    Mehr
  • Pippa Bolle Fall 4

    Ins Gras gebissen
    zitroenchen76

    zitroenchen76

    15. January 2015 um 07:14

    Pippa Bolles vierter Fall. Pippa ist Übersetzerin und fängt soeben an, ihre Haushüteragentur zu gründen. Und schon hat sie den ersten Auftrag. Professor "Piep" empfiehlt sie der 100-jährigen Christabel Gerstenknecht als Gesellschafterin. Christabel ist Bürgermeisterin und Besitzerin einer Gartenzwergfabrik in der beschaulichen Altmark im Storchendreieck. Pippa kommt an und landet sofort auf einer Beerdigung, während des Leichenschmauses geschieht der zweite Unfall / Mord. Und schon ist Pippa mitten in den Ermittlungen - teilweise von Christabel gesteuert, aber absolut erwünscht. Hängen die neuen Fälle mit den beiden alten zusammen? Was gibt es über die Zwangsadoptionen in der früheren DDR zu wissen? Wieder ein ganz toller Fall. Die Bücher sind flüssig und schnell zu lesen. Die vielen Personen, sind am Buchanfang gut erklärt und nach ein paar Seiten blickt man da perfekt durch. Ein humoriger Krimi, der wirklich Spaß und Spannung bringt!

    Mehr
  • Ein Dorf voller Gartenzwerge und Toten

    Ins Gras gebissen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2014 um 16:26

    Das Buch beginnt mit einer kurzen Beschreibung über alle mitwirkenden Personen . In einem kleinen Dorf werden die Kommissare Seeger und Hartung , an einen Tatort gerufen . Der Tote ist der Gerichtsvollzieher Harry Bornwasser, dieser liegt mit einer Strinwunde und blutend unter einem Zapfhahn des Bierfasses. Eine alte Dame und ihr Stiefsohn haben in kurz darauf in der Schankstube treffen wollen , doch sie finden nur noch seine Leiche . Genau diese Familie ist im Besitz einer Gartenzwergfabrik , in der fast das ganze Dorf zu arbeiten scheint . Als nächstes kommen wir zu Pippa Bolle , die gerade da dabei ist sich eine Homepage einzurichten pippas.haushüter - dienste . Pippa arbeitet gelegentlich als Übersetzerin , doch die Angebote sind einfach nicht ausreichend. Kurz darauf fliegt das erste Angebot ins Haus , von der 99- jährige Frau Christabel Gerstenknecht , dort soll sie als Gesellschafterin arbeiten . Genau bei eben dieser Frau die den Toten aufgefunden hat . Doch als Pippa erfährt , dass es in diesem Dorf kaum mehr als Gartenzwerge zu geben scheint ist ihre Stimmung am Tiefpunkt , doch trotzdem beschließt sie zugehen . Also los ins "Kaff" voller Gartenzwerge.... und Toten !!!! Dies ist der vierte Band , der grandiosen und witzigen Pippa Bolle Ermittlerreihe. Auch wenn dies in meinen Augen nicht der stärkste Band der Reihe ist ( da manchmal ein wenig die Spannung fehlt )ist dies eine Reihe die einem niemals langweilig wird und bei der man die Lachmuskeln anspannen muss !!! Klasse !!!!

    Mehr
  • Wieder Neues von Pippa

    Ins Gras gebissen
    zauberblume

    zauberblume

    10. September 2014 um 07:06

    "Ins Gras gebissen" von Auerbach & Keller ist der 4. Fall, indem Pippa Bolle auf Mörderjagd geht.Pippa ist von Beruf Übersetzerin und nebenbei Haushüterin. Ihr neuester Auftrag als Haushüterin führt sie in die beschauliche Altmark. Hier muß sie aber nicht nur Haus hüten, sondern soll Gesellschafterin spielen für die fast 100jährige Christabel Gerstenknecht. Diese ist Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur.Die alte Dame will nicht alleine sein. Aber Pippas Traum vom leichtverdienten Geld ist schnell ausgeträumt. Frau Gerstenknecht hält Pippa ganz schön auf Trab. Sogar der Kommisar benötigt Pippas Hilfe. Und dann die vielen Gartenzwerge. Und plötzlich gibt es auch noch einen Toten. Und dann ist wieder einmal Pippas Spürsinn gefragt. Den beiden Autorinnen ist wieder ein toller unterhaltsamer Krimi gelungen, der keine Sekunde Langeweile aufkommen lässt. Ich bin ja mittlerweile ein riesengroßer Pippa-Fan. Man kann sich alle Beteiligten super vorstellen und auch die Altmark taucht vor meinem Auge auf. Man kann förmlich spüren wie Pippa leibt und lebt. Es gibt auch was zum Schmunzeln. Die Gartenzwerge haben es mir auch angetan. Ein rundherum gelungenes Buch. Auch die Aufmachung ist erwähnenswert. Die Dame auf die Cover sieht aus wie Frau Gerstenknecht. Und die wird natürlich von einem Gartenzweig beobachtet. Auch die Personenliste ist toll. Man weiß immer gleich mit wem man es zu tun hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Pippa Bolle. Bin ja neugierig, wohin sie uns das nächste Mal entführt.

    Mehr
  • Vierter Fall für Pippa Bolle

    Ins Gras gebissen
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    29. April 2014 um 11:41

    Pippa Bolle bekommt ein lukratives Angebot: sie soll für zwei Wochen die Rolle der Gesellschafterin der knapp 100-jährigen Christabel Gerstenknecht übernehmen. Wenn Pippa dachte, das würde ein ruhiger Job werden, hat sie sich getäuscht, auch wenn die alte Dame nicht mehr gut zu Fuß ist, hat sie ihre Gartenzwerkmanufaktur und ihre Mitmenschen hervorragend im Griff und ist über alles bestens informiert. Prompt gibt es in dem beschaulichen Storchenwinkel in der Altmark einen Toten: Pippas Ruf eilt ihr voraus und bald ist ihre Spürnase gefragt. Auch der vierte Band der Pippa-Bolle-Reihe empfand ich wieder als augenzwinkerndes Lesevergnügen mit herrlich sympathischen und unsympathischen Charakteren und skurrilen Situationen. Wie schon in den anderen Büchern schaffen die Autorinnen es wieder, eine Wohlfühl-Atmosphäre aufzubauen, in der auch die süßen Spezialitäten der Altmark nicht zu kurz kommen. Wenn man die vorigen Bücher gelesen hat, weiß man recht schnell, woran man den oder die möglichen Täter erkennen kann, aber das schmälert dem Lesespaß überhaupt nicht, weil hier weniger die spannende Ermittlung im Vordergrund steht, sondern vielmehr die Figuren und ihr alltägliches Leben. Aber es findet auch ein ernstes Thema in dem Buch Erwähnung, welches meiner Meinung nach gerne noch mehr Raum hätte einnehmen dürfen.

    Mehr
  • Niveauvoller Krimi: spannend, aber auch mit humorvollen Elementen

    Ins Gras gebissen
    Julitraum

    Julitraum

    26. April 2014 um 22:33

    Pippa Bolle, freiberuflich als Übersetzerin tätig, möchte sich mit einem "Haushüter-Service" selbständig machen. Noch ehe ihre Homepage vom findigen Sohn einer Freundin aufgebaut ist, hat sie auch schon einen sehr lukrativen Auftrag bekommen. Ein bekannter Professor, für den sie bereits übersetzte, hat sie seiner Bekannten Christabel Gerstenknecht empfohlen. Christabel ist 99 Jahre alt, aber offenkundig noch topfit und kümmert sich ausgiebig um ihre Firma, ein Unternehmen das Gartenzwerge in allen Variationen herstellt. Zufälligerweise wird Christabels Stiefsohn und ihre Haushälerin zeitgleich abwesend sein und so benötigt sie eine Art Gesellschaftsdame, die sie auf ihren Rundgängen in der Firma begleitet, ihr vorliest und mit der sie sich angenehm unterhalten kann. Für diesen Service bietet sie Pippa brieflich 2000 € für 2 Wochen an bzw. sie schickt den Scheck direkt schon an Pippa. Christabel Gerstenknecht rechnet in ihrem engergischen Wesen nicht damit, daß jemand sich ihrem Wunsch widersetzen könnte. Mit Christabels Ego machen auch die örtlichen Kommissare in Storchwinkel, dem Wohnort und Firmensitz von Christabels Firma, Bekanntschaft. Hier wurde in einer verschuldeten Gaststätte der Gerichtsvollzieher Harry Bornwasser tot unter dem laufenden Hahn eines Bierfasses aufgefunden und dies wird nicht der letzte Tote in dem beschaulichen Ort in der Altmark bleiben. Pippa Bolle lernt nach und nach die Bewohner, ihre Eigenarten und ihre Beziehungen untereinander kennen. Ihre rüstige und aufgeschlossenen Auftraggeberin Christabel überrascht Pippa ein ums andere Mal durch ihre Agilität, Herzenswärme und Entschlossenheit. Christabel scheint den Ort immer im Griff haben zu wollen und über alles bestens und informiert zu sein, daher will sie mit Hilfe von Pippa das Morden unbedingt beenden und den Täter überführen. Auch der ältere Kommissar Seeger, der kurz vor dem Ruhestand steht, will seinen letzten Fall erfolgreich abschließen und zieht daher Pippa ins Vertrauen und so tauschen die beiden immer wieder wertvolle Informationen aus, die die beiden der Lösung des Falles gefährlich nahe bringen... Ich kannte die Reihe um Pippa Bolle bisher gar nicht, aber nun bin ich ein absoluter Fan. Endlich wieder eine Krimireihe ganz nach meinem Geschmack, niveauvoll, nicht so schrecklich blutrünstig und zum Miträtseln. Dazu eine herrlich beschriebene Kulisse in der Altmark und viele sympathische und auch weniger sympathische und skurille Personen, die in dem Roman schon in einem Register kurz vorgestellt werden. Dies ist übrigens eine hervorragende Ideee. Sofern man mal nach einer Lesepause evtl. Überblickschwierigkeiten bei den agierenden Personen bekommt, kann man in dem Register jederzeit schnell naschschauen, wer die betreffende Person ist. Alllerdings kann es sich bei Lesepausen in diesem Fall nur um ein kurzes Intermesszo handeln, da der Roman einfach zu kurzweilig ist. Fazit: Alle Achtung, toller Krimi, der gut recherchiert, herrlich geschrieben ist und einen durchdachten Plot bietet. Was will man mehr. Hier kann man einfach nur 5 Sterne vergeben.

    Mehr
  • Gartenzwerge, Störche und eine alte Dame

    Ins Gras gebissen
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    Der vierte Fall für Pippa Bolle, die Berliner Ermittlerin. Schon lange wollte ich mal ein Buch aus dieser außergewöhnlichen Krimiserie lesen, hatten mich ja bereits die Leseproben begeistert. Und so steige ich nun mitten in der Buchserie ein – ich gehe davon aus, dass noch einige Bände folgen werden. Das Cover / Gestaltung: Dieses Cover ist komplett matt gestaltet. Von der Perspektive des Betrachters aus, blickt man geradewegs auf, bzw. in einen gepflegten Garten mit kurzem Rasen. Inmitten des Rasens befindet sich ein Beet mit Bäumen, Farnen und weiteren Pflanzen, aus dem dem Betrachter der Szenerie ein Gartenzwerg entgegenblickt, der in seinen Händen einen Fotoapparat hält. Im Vordergrund leistet der Betrachter (also meist der Leser) einer vornehm wirkenden alten Dame Gesellschaft, mit der man gerade an einem Tisch mit einem verschnörkelten Teeservice sitzt. Die Dame hält gerade die gefüllte Tasse in ihrer Hand, während sie in den Garten blickt. Schlägt man das Buch auf, so wird man von den beiden Autorinnen des Buches begrüßt – Frau Auerbach und Frau Keller (beide werden ohne Vornamen vorgestellt) blicken dem Leser, in Farbe und relativ großformatig,von der Innenseite des vorderen Buchdeckels entgegen. Hier findet man auch eine kurze Vita der beiden Damen. Im Anschluss befindet sich eine kurze Vorstellung von Pippa Bolle, danach folgt eine Personenliste zur besseren Übersicht der beteiligten Protagonisten. Eine sehr nützliche Ergänzung, gibt es in diesem Buch doch besonders viele Protagonisten, wodurch man mitunter nachschlagen muss, um die Personen nicht „bunt durcheinander zu werfen“. Ich persönlich mag es immer sehr, wenn man im Anhang des Buches eine Übersicht über die bereits erschienenen Bände einer Serie erhält. Hier befindet sich eine solche Übersicht in Form der vier Cover-Abbildungen auf der Innenseite des hinteren Buchdeckels, was optisch sehr schön aussieht. Die Handlung: Pippa Bolle, Hobbydetektivin, Shakespear-Liebhaberin und Leseratte, erhält einen neuen Auftrag. Sie soll in der Altmark als Haushüterin, Gesellschafterin und persönliche Assistentin bei Christabel Gerstenknecht einspringen, einer betagten und wohlhabenden Dame. Diese ist die Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur in der Altmark Doch kaum im idyllischen Dorf angekommen, dort wo die Störche klappern, trifft Pippa bereits auf die erste Leiche - und diese wird nicht die einzige bleiben. Die fast hundertjährige Christabel Gerstenknecht benötigt Pippa jedoch nicht nur als Gesellschafterin, vielmehr soll Pippa nun auch noch einige ungeklärte Todesfälle aufklären. Pippa ist voll in ihrem Element und erfährt im Zuge ihrer Ermittlungen Unglaubliches. Und teilweise kommen lange zurückliegende Ereignisse, die längst vergessen schienen, wieder ans Tageslicht... Meine Meinung: Pippa vermutete wohl einen lockeren Job, als sie als Haushüterin und Gesellschafterin ihren Dienst bei Christabel Gerstenknecht antrat. Doch schnell wird Pippa auch zur persönlichen Sicherheitsberaterin ihrer neuen Auftraggeberin. Und wieder Erwarten ist der Job aufregender als Pippa es vermutet hätte. Denn Christabel ist trotz ihres Alters noch lange kein Fall für Ohrensessel und Strickzeug. Christabel ist einfach ein Original. Trotz ihres hohen Alters von fast hundert Jahren ist sie sowohl privat, als auch beruflich noch sehr aktiv – sei es als Bürgermeisterin oder als resolute Firmenpatriarchin – bei der Gartenzwergmanufaktur „Lüttmanns lütte Lüd“ hat noch immer die betagte Dame das Sagen. Man begegnet der Chefin mit großem Respekt. Bei ihr gilt: Harte Schale , weicher Kern – so streng sie auch wirkt, so hat sie doch ein gutes Herz. Sie liebt erotische Literatur, sehr zum Erstaunen von ihrer persönlichen Vorleserin Pippa, und ist auch ansonsten großzügig – so finanziert sie nicht nur den Bücherbus, sondern erfüllt jedes Jahr aufs Neue demjenigen, auf dessen Dach sich ein Storch niederlässt, einen langgehegten Herzenswunsch. Und dann ist da Christabels Büro, das niemand je betreten hat – was sich hinter den verschlossenen Türen wohl verbirgt – ich war gespannt und dann erstaunt... Christabel hält für Pippa so manche Überraschung bereit. Immer wenn man denkt, man würde die alte Dame kennen, erfährt man ein weiteres Detail aus ihrem bewegten, langen Leben. Doch egal, was auch passiert – Christabel behält die Nerven und gibt ihre Anweisungen an „ihr Volk“ weiter. Ich mochte die alte Dame zunehmend immer lieber, vor allem dann, als Details aus ihrem früheren Leben, sowie über ihre Familienverhältnisse offengelegt wurden. Nicht immer war Christabel so wohlhabend und so musste sie so manchen Schicksalsschlag erdulden. So wuchs meine Bewunderung für diese starke Frau zusehens. Gabriele Pallkötter ist eine schon etwas ältere Jugendamtsleiterin. Pippa und sie haben ihre erste unangenehme Begegnung bereits im Zug, als Pippa anreist. Seither ist Frau Pallkötter für Pippa nur noch „die Trüffeldiebin“. Aber auch sonst ist die Beamtin alles andere als sympathisch und bei ihren Mitmenschen alles andere als beliebt. Und so gönnte ich ihr auch ein eiskaltes, und zugegebenermaßen auch verdientes Bad im Dorfteich, nachdem sie vor Christabels Hunden Reißaus genommen hatte. Der alte Heinrich ist der Spökenkieker des Dorfes – wobei ich den Begriff Spökenkieker bislang gar nicht kannte – dachte ich erst, das wäre einfach ein Pessimist, ein Schwarzmaler, so erfuhr ich bei meinen Recherchen, dass man so Leute nennt, die sozusagen „das zweite Gesicht“ haben. Heinrich wirkte unheimlich mit seinen Weissagungen, aber auch geheimnisvoll. Nachdem man ihn jedoch genauer kennengelernt hat, lernt man ihn schätzen. Zacharias Biberberg, Bürgermeister von Storchentramm, und sein Bruder Thaddäus Biberberg, der wiederum der Bürgermeister von Storchhenningen ist, waren mir hingegen alles andere als sympathisch. Gut, dass auch Christabel im „Storchendreieck“, das aus den drei Gemeinden besteht, mitzubestimmen hat. Mandy Elise Klöppel ist eine Heimarbeiterin, die sehr vielseitig einsetzbar ist. Und die junge, alleinerziehende Mutter erledigt ihren Job stets mit viel Liebe. Auch sie hat eine bewegte Vergangenheit, so wie noch einige andere Dorfbewohner auch. Erstaunlich, was da alles ans Tageslicht kam, denn es gab einige Verbindungen zwischen manchen der Dorfbewohner. Bei der Vielzahl an Protagonisten kann man schon einmal etwas die Übersicht verlieren – auch ich hatte da mitunter etwas Schwierigkeiten. Doch glücklicherweise gibt es ja, wie ich bereits erwähnt hatte, am Anfang des Buches eine Übersicht über die verschiedenen Personen, was die Zuordnung doch sehr erleichtert. Eine Karte des „Storchendreiecks“ wäre in diesem Buch eine tolle Ergänzung gewesen – mit Lageplan von Christabels Haus, der Fabrik, der Bäckerei und der Mühle. Schließlich ist Pippa viel unterwegs, da hätte man ihren Weg mitunter auch gerne visuell verfolgt. Fazit: Ein unterhaltsamer und humorvoller Krimi mit tollen Protagonisten und brisanten Themen. Ein Krimi der ohne (viel) Blutvergießen auskommt. Von mir erhält dieser Krimi, der in der Altmark spielt, eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Mehr
    • 2
  • Ein Krimi mit Störchen und Gartenzwergen

    Ins Gras gebissen
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    28. February 2014 um 20:39

    In dem kleinen Ort Storchwinkel gibt es üblicherweise in einem Frühjahr kein wichtigeres Thema als die Frage, wo der erste Storch des Jahres seinen Nistplatz wählt. In diesem Jahr allerdings wird das beschauliche Dorf von einigen skurrilen Todesfällen erschüttert, die sich bald als Morde herausstellen. Pippa Bolle, die einen Job als Gesellschafterin bei der fast 100jährigen Besitzerin des größten Arbeitgebers von Storchwinkel – einer Gartenzwergfabrik – angenommen hat, beginnt zu ermitteln… Dies war mein erster Pippa Bolle Krimi – bislang hatte ich wegen des Namens „Pippa Bolle“ vermutet, dass die Bücher leicht albern wären. Ein echtes Vorurteil! Pippa Bolle ermittelt mit Humor, aber intelligent und sehr liebenswert. Ich habe wirklich lange rumgerätselt, wer der Täter sein könnte. Die verschiedenen Charaktere in dem Buch sind sehr schön dargestellt, eine Personenliste zu Beginn des Buchs half mir zusätzlich beim Auseinanderhalten. Einige dieser Charaktere sind wirkliche Originale – allein schon die fast 100jährige hat es in sich. Ich verrate nur so viel: Niemand sollte bei ihr ein hilfebedürftiges Mütterlein erwarten! Es gibt typischen Dorfklatsch und Dorfprobleme – so etwas lese ich immer sehr gerne. Die ganze Thematik der Störche und Gartenzwerge fand ich enorm unterhaltsam, hätte ich doch zuvor niemals die Worte Gartenzwerg – Betriebsspionage und Tresor in einen logischen Zusammenhang bringen können. Umso mehr überraschte und berührte mich, als dann plötzlich noch ein ernster Bereich der DDR-Geschichte ins Spiel kam. Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Krimi, der mich gleich veranlasst hat, mir den ersten Pippa Bolle Band zu bestellen. In diesem Zusammenhang: Der Handlung des Buchs konnte ich gut folgen, aber hin und wieder wurden Personen aus Pippas Vergangenheit erwähnt und auf ältere Fälle Bezug genommen. Das macht sicher noch mehr Spaß, wenn man die vorherigen Bücher gelesen hat. Die Reihenfolge: Unter allen Beeten ist Ruh‘ Dinner for one, murder for two Tote Fische beißen nicht Ins Gras gebissen

    Mehr
  • Pippa Bolle ermittelt wieder

    Ins Gras gebissen
    esposa1969

    esposa1969

    09. February 2014 um 02:29

    Hallo meine lieben Leser, da ich bereits die anderen drei vorherigen Krimis des Autoren-Duos Auerbach & Keller verschlungen habe, kaufte ich mir auch diesen Band: == Ins Gras gebissen: Ein neuer Fall für Pippa Bolle (Ein Pippa-Bolle-Krimi) [Taschenbuch] == Auerbach & Keller (Autor) . == Über die Autorinnen: == Frau Auerbach lebt und arbeitet als freie Autorin im Rheingau. Sie schreibt Krimis, Kurzgeschichten und Drehbücher. Sie liebt einsame Inseln aller Längen- und Breitengrade, auf denen und über die sie schreibt. Ihre lebenslange Passion gilt Shakespeare und einem guten Glas Single Malt Whisky. Frau Keller ist seit 2005 freie Schriftstellerin, nachdem sie u.a. als Köchin gearbeitet, Veranstaltungen organisiert, internationale Pressearbeit gemacht und Schauspieler betreut hat – natürlich nacheinander. Nach vielen Jahren im Ruhrgebiet ist sie zu ihren familiären Wurzeln zurückgekehrt und lebt jetzt an der Nordseeküste. (quelle: vorablesen.de) . == Alle Auerbach & Keller-Krimis: == * Unter allen Beeten ist Ruh - Ein Schrebergarten-Krimi * Dinner for one, Murder for two: Ein neuer Fall für Pippa Bolle * Tote Fische beißen nicht: Ein neuer Fall für Pippa Bolle * Ins Gras gebissen: Ein neuer Fall für Pippa Bolle . == Wie ich dazu kam/ Preis: == Ich hatte mich um ein Vorableseexemplar bei vorablesen beworben, leider aber keines erhalten, so habe ich es mir dennoch sofort am Erscheinungstag zugelegt: seit 12. Juli 2013 ist es überall in den Online- und Offline-Buchhandlungen erhältlich und kostet 8,99 Euro [D] bzw. für 9,30 [A]. . == Produktinformation: == * Taschenbuch: 464 Seiten * Verlag: List Taschenbuch (12. Juli 2013) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3548610900 * ISBN-13: 978-3548610900 * Größe : 19 x 12 x 3,6 cm . == Der Verlag: == Ullstein Buchverlage GmbH Friedrichstraße 126 10117 Berlin Tel.:  030-23456-300 Fax:  030-23456-303 Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de Internet: www.list-taschebuch.de . == Buchbeschreibung: == '''Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten ...''' Ein großzügiger Scheck lockt Pippa zu einem Auftrag als professionelle Haushüterin in die beschauliche Altmark. Christabel Gerstenknecht, die fast hundertjährige Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur, will nicht allein sein und hat Pippa für zwei Wochen als Gesellschafterin engagiert. Der Traum vom leicht verdienten Geld ist schnell ausgeträumt: Das tägliche Arbeitspensum der rüstigen alten Dame, ein mysteriöser Spökenkieker, seltsame Todesfälle, ein Kommissar, der Pippas Hilfe benötigt, sowie Störche und Gartenzwerge auf Wanderschaft halten die Haushüterin rund um die Uhr auf Trab. . ==  Meine Leseeindrücke: == Das Buch ist in der 3. Person geschrieben und in dieser eben Pippa Bolle die Hauptrolle spielt. Pippa, die ja bereits die anderen Fälle der anderen drei Bücher hervorragend gelöst hat muss auch hier einen Fall lösen. Die Fälle sind aber alle unabhängig voneinander verfasst, so dass sich zwar die Hauptperson Pippa Bolle wiederholt, mal ihr Bruder auftaucht oder ihre Oma erwähnt wird, aber ansonsten spielen immer andere Personen eine Rolle. Pippa muss in ihren Fällen immer irgendwelche Häuser von Freunden oder Verwandten hüten (oder in diesem Fall die 99-jährige Hauseignerin gleich mit) , was ihr immer sehr gelegen kommt, weil sie dann gut ihre Arbeiten als Übersetzerin durchführen kann. Komischerweise passieren dann immer irgendwelche Morde, bei denen Pippa unfreiwillig zur Ermittlerin wird... In diesem Band hütet oder vielmehr gesellschaftet sie die 99-jährige Dame Christabel, deren  Wohnsitz sich im Storchendreieck befindet, in der beschaulichen Altmark. Storchendreieck? Naja, weil es die Orte Storchwinkel, Storchentramm und Storchhenningen umfasst. Christabel ist die unumstrittene Herrscherin über das Storchendreieck und Firmeneignerin von "Lüttmanns Lütte Lüd" ... eine Gartenzwerg-Fabrik. Und weil der Krimi kein Krimi wäre, wenn da nicht allerhand Morde passieren würde, findet man hier eine Leiche und dort ein ... Zu Land, zu Wasser, zu Feuer und zu Luft... Nur was haben all die Morde gemeinsam? EIn Serienmörder(in) ?? Wie immer wird Pippa, deren Zeichen es ist ehrlich und immer geradeaus zu sein, mitten in diese Fälle verwickelt und weil sie eben so verdammt neugierig ist, trägt sie auch dieses Mal dazu bei, dass der Täter entlarvt wird. Was mich besonders fasziniert hat bei Lesen dieses Buches war, dass jedes Detail so beschrieben wird, dass man sich die Person, die Umgebung, die unverschlossenen Häuser, die Gartenzwerge o.ä. genau vorstellen kann. Pippa, mit ein paar Pfund mehr auf den Hüften in bunter Kleidung und roten Haaren, Gabriele Pallkötter mit Beton-Frisur - hyterisch und keifend, Christabel disdingiert, greisenhaft mit ihren Handschuhen ..... Nach dem Lesen hatte ich fast den Eindruck, als ob ich die Verfilmung zu dem Buch gesehen hätte, weil alles so lebhaft beschrieben wurde, als wären alle darin vorkommenden Personen leibhaftig. Das Buch ist sehr spannend verfasst und man kommt sofort in die Geschichte rein. Natürlich rätselt man mit, wer war der, der den Drohbrief an die Tür hing oder warum verreisen Christabels Sohn und ihre Haushälterin ausgerechnet gleichzeitig... Aber alls klärt sich dann schließlich auf den letzten paar Seiten dann noch auf, keine Frage bleibt mehr offen und ich war richtig traurig, als das Buch dann zu Ende gelesenwar. Die letzten etwa 200 Seiten habe ich dann nämlich in einem Rutsch durch gelesen. Was ich aus so toll finde: Vorne im Buch werden alle Hauptpersonen aus diesem Krimi vorab vorgestellt: Namentlich und welle Rolle sie spielen. Kommt der Leser beim lesen mal nicht mit, wer das gerade ist, so kann er vorne nochmals nachsehen und weiss: Das ist ja der Reporter oder der Kriminalbeamte usw. . == Leseprobe: == "Oben an der Kellertür drängten sich Neugierige und versperrten ihnen den Weg. Hartung warf Seeger einen ratlosen Blick zu, aber dieser zuckte nur mit den Schultern. Er wandte sich von der Leiche ab und ging mitten durch die Brühe auf eine alte Dame zu, die so elegant auf einem Stapel Bierkisten neben der Treppe thronte, als säße sie auf einem Sessel in der Lobby eines Fünf-Sterne-Hotels. Sie trug Jeans und einen Kaschmirpullover, der farblich auf ihre Handschuhe und den Seidenschal abgestimmt war. Eine stabile Gehhilfe mit vier Gummifüßen lag über ihren Knien. Wie eine Sphinx ruhte neben ihr ein mächtiger Malamut, den der Kommissar eher vor einem Schlitten in Alaska als in einer Dorfschänke mitten in der Altmark erwartet hätte. Herrin und Hund sahen den Kommissar gelassen an, beide aus eisblauen Augen von exakt derselben Farbe. Als könnte sie Seegers Gedanken lesen, sagte die alte Dame plötzlich: »Niemand hat ihn angerührt.« Ihr Blick wanderte zum tropfenden Hahn im Spundloch des Fasses. »Wir haben nicht einmal den Hahn zugedreht. Wäre ohnehin zu spät gewesen. Bornwasser war schon tot.«" . == Fazit: == Alles in allem war das Buch absolut unterhaltsam und bereits mein viertes Buch dieser Art der beiden Autoren Auerbach & Keller. Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren! by esposa1969

    Mehr
  • Gute Unterhaltung

    Ins Gras gebissen
    Sabo07

    Sabo07

    10. January 2014 um 12:34

    Hier handelt es sich um ein Unterhaltungsbuch, das wird bereits beim Anschauen des Covers klar. Das Cover ist aber gut getroffen, die Karrikatur von Frau Gerstenknecht und der allgegenwärtige Gartenzwerg. Ein wenig fehlt darauf ein Storch, wobei wir schon beim ersten 1/4 Sternabzug sind, das rumgeeier um die Störche fand ich etwas too much. Grundsätzlich die Idee 3 Gemeinden mit Storch im Namen und auch das Fiebern um den ersten Storch bzw. dessen nicht Erscheinen fand ich schon gut, aber es wurde manchmal gefühlt zwanghaft reingepresst. Den zweiten 1/4 Stern Abzug gibt es für den Verlauf der Geschichte. Am Anfang ein guter beschreibender Einstieg, dann die Fahrt nach Wolfsburg, das Zusammentreffen mit der Trüffenldiebin und zack, schon landet Pippa plötzlich mitten auf einer Beerdigung, auf der sie die Storchendörfler live erlebt, wie sie sind. Das hat mir sehr gut gefallen, auch die Verwechslung, dass sie für eine Kriminalbeamte gehalten wird hat mich sehr amüsiert. Dann im Mittelteil zieht es sich zeitweise wie Kaugummi. An der ein oder anderen Stelle hatte ich das Gefühl, da ist den Autorinnen nichts eingefallen und sie haben die Lücken einfach mit irgendwas gefüllt. Aber es war nicht so tragisch, dass ich nicht weiterlesen mochte, es war trotzdem nch ausreichend Spannung vorhanden. Das Ende dann wird wieder rasant und zwar teilweise so rasant, das man gar nicht schnell genug hinterherkommt. Auffallend wird dies im Porlog, zack->Fr. Gerstenknecht tot, zack->Mandy Bürgermeisterin, zack->irgendwann ist die Samtgemeinde beschlossen worden. Ich finde hier ist kein sauberer Cut gezogen, manchmal muss eine Geschichte eben aufhören, bevor alles gesagt ist. Der 3. 1/4 Stern ist der politisch angehauchten Wendung zum Opfer gefallen. Als das Geheimnis um die zwangsadoptierten Kinder bekannt wird hatte ich das Gefühl, da ist jemandem aufgefallen, dass es zwar offensichtlich einen Zusammenhang zwischen den Morden gibt, aber keinen Grund dafür und dann hat man sich einfach schnell einen gesucht, der irgendwo rumlag. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung hätte ich mir anders gewünscht...vielleicht etwas weniger "Geschwafel" um Hrn. Brusche, dafür mehr MEK und ihre Geschichte. Den letzten 1/4 Stern ziehe ich ab, weil ich an manchen Punkten das Gefühl hatte, Pippa ist etwas auf den Kopf gefallen. Z.B. war mir die tatsächliche Absicht hinter den zeitgleichen Reisen von Fr. Wiek und Severin junior klar, bevor diese auch nur das Land verlassen hatten, so dusselig, wie die sich anstellen. Und da gab es einiges wo ich dachte, so dumm sind Leser nicht. Im großen und ganzen habe ich mich aber sehr amüsiert und gut unterhalten gefühlt und werde mir sicherlich auch die ersten 3 Teile gönnen.

    Mehr
  • weitere