August Gral

 4.5 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Humpelgreed und Das Regenfest.

Alle Bücher von August Gral

Humpelgreed

Humpelgreed

 (20)
Erschienen am 05.06.2013
Das Regenfest

Das Regenfest

 (13)
Erschienen am 11.03.2014

Neue Rezensionen zu August Gral

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Rezension zu "Humpelgreed" von August Gral

[Rezension] Humpelgreed – August Gral
JenniferKriegervor 2 Jahren

Klappentext:
An einem gewöhnlichen Tag in der kleinen italienischen Stadt hilft Tim seinem Onkel Antonio im Spezialitätengeschäft aus, bis ihn auf einmal der Piratenkapitän Humpelgreed überfällt, der ihn entführt und auf sein Schiff nach Seeland bringt. In dieser fantastischen Welt entzieht Humpelgreed Kindern ihre Fragen, die er braucht, um sein Schiff anzutreiben. Tim und zwei Dutzend andere Kinder müssen ihren Mut beweisen, um nicht vom Kapitän Humpelgreed verheizt zu werden. Werden sie Seeland rechtzeitig verlassen können, bevor ihre Fragen aufgebraucht sind? Oder werden sie leer und fragenlos durch die Welt irren, sofern sie jemals Seeland verlassen?

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Noch nie habe ich so lange gebraucht, um ein so dünnes Buch zu lesen. Ganze 152 Tage habe ich mich durch die 312 Seiten gequält. Davon konnte ich mich die meiste Zeit einfach nicht überwinden, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Schlussendlich war es dann weniger ein ‚zu Ende lesen‘ als vielmehr ein ‚endlich abarbeiten‘. Das enttäuscht mich umso mehr, da ich mich sehr auf das Buch mit dieser überaus interessanten Idee gefreut habe.

Das größte Problem hatte ich vermutlich mit dem Ausdruck und dem Schreibstil. Mit beiden habe ich mich unglaublich schwer getan. Immer wieder ist mir ins Auge gesprungen, wie ungehobelt die Ausdrucksweise war. Natürlich handelt es sich um ein Kinderbuch, sodass der nutzbare Wortschatz begrenzt ist. Aber in normalen Gespräch wurde beispielsweise ständig ganz unvermittelt ‚schrie er‘ verwendet. Gleiches gilt auch für viele andere Ausdrücke, sodass diese Kleinigkeiten sich irgendwann so gehäuft haben, dass die Geschichte sich nicht mehr flüssig lesen ließ, sondern extrem holprig wurde. Ich konnte kaum eine Seite in einem Rutsch lesen, weil ich mich immer wieder an eckigen und kantigen Formulierungen gestoßen habe. Das hat das Lesevergnügen völlig zerstört, weil ich keine Chance hatte, ganz in das Buch einzutauchen.

Außerdem hat es mir auch die inhaltliche Sprunghaftigkeit schwer gemacht, Gefallen an der Geschichte zu finden. Beispielsweise konnte sich Protagonist Tim sehr, sehr lange nicht entscheiden, ob er nun Pirat sein möchte oder nicht. Am Anfang fand er es schrecklich, schließlich ist er einfach entführt und dazu gezwungen worden. Dann gefällt es ihm aber so gut, dass er gar nicht mehr nach Hause möchte und dass er sich absichtlich verhält wie ein richtiger Pirat. Aber dann findet er das doch alles nicht mehr gut und will nach Hause. Das überlegt er sich dann aber noch mal anders. Und dann noch mal. Aber nicht nur der 13jährige Protagonist verhält sich so, sondern auch alle anderen. Es wird ein großer Plan ausgearbeitet, um Humpelgreed das Handwerk zu legen, aber dann geht plötzlich alles schief und es gibt keinen Plan mehr. Tim muss Entscheidungen für sich und die anderen Kinder treffen und zufällig passt das dann doch alles wieder einen Plan, den er aber gar nicht kannte. Mehrfach trifft Tim auf unterschiedliche Völker, die scheinbar alle in den Plan involviert sind und kämpfen wollen, es dann aber doch nicht tun. Humpelgreed rennt von einer Falle in die nächste, aber sobald er sich nicht kampflos ergibt, wollen ihn dann alle doch nicht mehr fangen. Ständig bläst jemand zum Angriff, aber dann verkriechen sich doch alle, sodass Tim dann immer alles selbst machen muss. Dadurch dauert es ewig, bis das Buch auf den Punkt kommt, und die Handlung dreht sich auf dem Weg dahin mit drei angefangenen und dann doch abgebrochenen Kämpfen auch noch im Kreis.

Die einzigen beiden Aspekte, die mir an dem Buch gefallen haben, sind die Moral und der Fantasy-Anteil. Zum einen ist es tatsächlich so, dass viele Menschen immer weniger Fragen stellen, wenn sie älter werden. Als Kind wird auch nach der zehnten Erklärung noch einmal ‚Warum?‘ gefragt, während Erwachsene viele Dinge dann einfach so hinnehmen. Dieses Buch macht darauf aufmerksam, liefert mit dem Ausbeuter Humpelgreed eine (natürlich fiktive) Erklärung und ruft dazu auf, im Leben mehr Fragen zu stellen. Das hat mir sehr gut gefallen, allerdings reicht eigentlich schon das Lesen des Klappentextes, um diese Botschaft zu verstehen. Zum anderen enthält das Buch viele verschiedene Fantasy-Elemente mit witzigen Namen und geschickten Verbindungen zur Realität. Beispielsweise kann das Land Sand-Dynien seine Form ändern und auch ab- und wieder auftauchen, sodass es dafür sorgen kann, dass Schiffe darauf auflaufen wie auf eine Sandbank. Außerdem treffen Tim und seine Freunde auf ein Affenvolk, das mit seinem Schiff über das Meer fährt. Aber im Gegensatz zu den Menschen rudern sie dafür nicht, sondern schaukeln in einer Schiffsschaukel hin und her. Diese Kleinigkeiten haben mich manchmal ein wenig zum Schmunzeln gebracht.

Fazit:
Durch dieses Buch habe ich mich von vorne bis hinten gequält. Insbesondere Ausdruck und Schreibstil haben es mir sehr schwer gemacht. Kaum eine Seite ließ sich flüssig lesen, weil ich immer wieder über viele holprige und unbeholfene Formulierungen gestolpert bin. Daher konnte ich bis zum Schluss nicht in die Geschichte eintauchen, die außerdem geprägt ist von Sprunghaftigkeit. Immer wieder ändern sich Dinge, Entscheidungen oder Verhaltensweisen, nur um sich dann wieder zurück zu ändern und dann doch wieder und dann doch noch mal zurück. Das war wirklich anstrengend. Gefallen haben mir nur die Moral, die aber eigentlich schon aus dem Klappentext zu erschließen ist, und die Fantasy-Elemente, die witzige Namen haben. Leider sind diese Kleinigkeiten unter dem mir überhaupt gar nicht liegenden Schreibstil beinahe untergegangen. Daher kann ich „Humpelgreed“ nur so gerade noch zwei Schreibfedern geben.

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kiraras avatar

Rezension zu "Humpelgreed" von August Gral

Von fragenfressenden Piratenschiffen
kiraravor 3 Jahren

Inhalt:
Am helligten Tag wird der Junge Tim vom Piratenkapitän Humpelgreed entführt und findet sich in Seeland wieder, der Welt in der Welt. Hier sind er und seine "Piratenkameraden" gezwungen Fragen zu stellen. Das Problem dabei ist, dass sie die Fragen und alles was damit zusammenhängt für immer vergessen. Tim merkt schnell, dass er sich gegen diese Grausamkeit auflehnen muss und führt seine Kameraden in ein großes Abenteuer.

Eigene Meinung:
Mir gefällt die Grundidee, dass es um den Fragenklau und die daraus resultierende Erkenntniss wie wichtig Fragen für uns Menschen sind, von Anfang an sehr gut.
Ich habe das Buch auf einer Messe gekauft. Dort wurde mir von den Leuten am Verlagsstand gesagt, dass es ein Buch für Erwachsene im Kinderstil ist. Dem kann ich allerdings nicht zustimmen.
Das Buch ist wirklich zuckersüß. Der Autor hat die Figuren nett gestaltet und hatte so viele verrückte Ideen zu den Bewohnern von Seeland, sehr kreativ. Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
Allerdings hat es auch seine Schwächen. Es sind viele nervige und unlogische Schlussfolgerungen und Gespräche dabei, bei denen ich die Stirn runzeln musste. Außerdem verliert der Autor mit Fortschreiten des Buches den Fokus und die Kinder, um die es eigentlich gehen sollte, verlieren an Ausdruckskraft. Kinder wird das wahrscheinlich nicht stören, aber ein erfahrener Leser kann so manche Szene als nervig empfinden.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr einfach und gut verständlich. Es kommen sehr viele Wiederholungen vor und offensichtliche Tatsachen werden noch einmal eindeutig erwähnt (hier wieder, ich habe mich daran etwas gestört, aber ich denke gerade für Kinder ist es nicht schlecht). Sehr gestört haben mich die vielen Rechtschreibfehler. Fehler wie reif statt rief oder wird statt werde hätte jedes Rechtschreibprogramm gefunden. Der Autor und der Lektor haben Glück, dass ich keine Deutschlehrerin bin, ich war versucht dafür einen Stern zusätzlich abzuziehen.

Fazit:
Ich vergebe die goldene Mitte von 3 Sternen, weil:
2 Sterne, weil es für Erwachsene zu einfach und kindlich ist, manchmal auch nervt.
4 Sterne, weil es gerade für Kinder sehr fantasievoll und unterhaltsam ist. Es eignet sich meiner Meiner Meinung nach hervorragend als Vor- bzw. gemeinsames Lesebuch.

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Little-Cats avatar

Rezension zu "Das Regenfest" von August Gral

Ein wunderscchönes Bilderbuch!
Little-Catvor 5 Jahren

Rezension zu dem Bilderbuch „Das Regenfest“ von August Gral


Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 11.03.2014

Aktuelle Ausgabe : 11.03.2014

Verlag : Papierverzierer Verlag

ISBN: 9783944544106

Fester Einband: 24 Seiten

Sprache: Deutsch


Zum Verlag:

Wer besondere Bücher mit dem gewissem Etwas sucht, ist beim Papierverzierer Verlag genau richtig. Hier wird jedes Buch zu etwas ganz besonderem.


Zum Autor:

August Gral hat in Hildesheim Germanistik und Kulturwissenschaften studiert. Er ist seit Jahren ein gefragter Geschichtenerzähler, der nebenberuflich vorerst an Schulen und in Kindergärten selbstgeschriebene Geschichten vorlas.
Als Familienvater gehen die fantastischen Anregungen nicht aus und der Überfluss an immer neuen Ideen füllt kistenweise Schmierzettel und Notizbücher.

Quelle: Papierverzierer Verlag



Zum Inhalt:

Fluwi ist ein kleiner Regentropfen. Endlich ist er groß genug um bei dem großen Fest mit zu machen. Den das Regenfest ist bei uns nur ein normaler Regenschauer. Aber jeder Regentropfen und wenn es auch nur der kleinste ist, ist besonders wichtig. Damit beginnt eine spannende Reise...


Meine Meinung:

Das Cover und die Gestaltung des Bilderbuches, haben mir sehr gut gefallen. Leider waren einige Bilder sehr ähnlich. Da hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht.

Das Bilderbuch habe ich mit meinen Kindern (3-6 Jahren) im Kindergarten gelesen. Es passte sehr gut, da es an diesem Tag in Strömen regnete. Den Kindern gefiel das Buch sehr gut.

Der Schreibstil ist ganz wunderbar und eignet sich gut zum vorlesen.

Ohne das die Kinder es merken, lernen sie spielerisch den Kreislauf des Wassers kennen. Meist ist jeder nur genervt vom „Regen“ aber der Autor dieses Buches macht einen Regentropfen zu etwas ganz besonderen.

Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, es wird immer wieder raus geholt und die Kinder wünschen sich, das wir es vorlesen.


Mein Fazit:

Ein wunderschönes Kinderbuch für ganz besondere Regentage!

Ich vergebe 5 von 5 Sternen!


Weitere Infos zum Buch findet ihr hier:

http://www.papierverzierer.de/das-regenfest.html

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Gespräche aus der Community

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###YOUTUBE-ID=b2GWtg0zEcU###


Was für die Menschen auf der Erde nur ein Regenschauer ist, gilt bei den Regentropfen als großes Fest. Fluwi ist endlich groß genug und freut sich, mitmachen zu dürfen. Damit beginnt die bedeutende Reise des Wassers, bei der auch der kleinste Wassertropfen wichtig ist. Eine Geschichte mit Freude und Leid, mit Sonnenschein und Regen.


„Warst du schon einmal auf einem Regenfest?“, fragt Onkel Borlim.
„Nein, noch nie“, antwortet Fluwi. „Aber alle Regentropfen auf der Wolke
sprechen davon. Was ist es denn, Onkel?“
„Man kann es gar nicht genau erklären“, sagt Onkel Borlim. „Eigentlich ist es ein Wunder. Du musst es erlebt haben.“
Mittlerweile sind auch die anderen Regentropfen angekommen und stupsen Fluwi von allen Seiten in den Bauch, so dass er sich gekitzelt fühlt. Er freut sich besonders, seine Mama anzustupsen, die ihm auch noch einen regennassen Schmatzer auf die Wange drückt. Und sein großer Bruder, der den größten Bauchumfang aus der ganzen Familie hat, meint: „Das Regenfest wird ein Riesenspaß.“


'Das Regenfest'  heißt die neue Geschichte von dem Duo Stefanie Messing und August Gral, die bereits "Luna und die Sterne" ins Leben gerufen haben.

Der Papierverzierer Verlag verlost zu Rezensionszwecken 5 frisch gedruckte Bücher von 'Das Regenfest'. Dazu bitte einfach Euren Blog oder die Plattform nennen, wo ihr Eure Rezension veröffentlichen werdet. Ausschreibung läuft bis zum 10.03.2014.

(weitere Infos auf http://papierverzierer.de/das-regenfest.html )

Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Euer Papierverzierer Verlag
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Humpelgreed

Sommer, Sonne und Ferienzeit. Was würde besser dazu passen als eine Piratengeschichte?


Wovon handelt Humpelgreed?

Humpelgreed ist der Name des fiesen Piratenkapitäns, der nichts besseres zu tun hat, als seinen eigenen Goldvorrat zu vermehren. Und dazu ist ihm jedes Mittel recht.

Eines Tages steht dieser Piratenkapitän vor dem elfjährigen Tim und entführt ihn in die Fantasiewelt Seeland. Dort muss er Pirat sein, entern, das Deck schrubben und den Anweisungen Humpelgreeds folgen.

Zudem sind die Kinder für den Antrieb des Segelschiffes verantwortlich. Eine mysteriöse Maschine, die die Piraten "Entfrager" nennen, zieht das Schiff mit Hilfe ihrer Fragen vorwärts. Aber, wann immer sie eine Frage gestellt haben, vergessen sie diese. Nach und nach verlieren die Piratenkinder ihre Fragen, sie werden wortlos und Humpelgreed schickt sie daraufhin als "leere" Heranwachsende zurück in ihr altes Leben.


Was einerseits eine Piratengeschichte ist, erzählt auf der anderen Seite fantastisch und kindgerecht wie wichtig Fragen sind. Weshalb verlernen viele das Fragen im Laufe des Lebens? Vielleicht liegt es an Humpelgreed.


Was ist an Humpelgreed fantastisch?

Während des Abenteuers, das Tim bestreitet, begegnet er Seepferden, Nixen, sprechenden Bananen, wilden Affen, Sandmenschen, den fünf Ungeheuern von Humpelgreed und vielem mehr. Außerdem gelangt er an den kuriosen Ort (irgendwo im Innern der Erde) Seeland, wo es viele verschiedene Inseln und Geheimnisse gibt.


Wer kann Humpelgreed lesen?

Eigentlich jeder. Wir empfehlen jedoch ein Mindestalter von ungefähr zehn Jahren. Aber wer sich noch nicht zu alt fühlt, der findet in Humpelgreed eine tolle fantastische und leicht gewürzte Geschichte.

Leseprobe


Zur Leserunde:

Ihr lieben LovelyBooks-Freunde,

wenn Euch der Vorgeschmack gefallen hat und Ihr gerne unser tolles Kinderbuch in den Händen halten wollt, dann bewerbt Euch bitte für diese Leserunde bis zum 14.07.2013. Wir verlosen fünf gedruckte Exemplare, freuen uns auf eine rege Teilnahme und wünschen uns nette Fragen und Antworten.
...und ihr dürft uns gern mit ein paar Sternen belohnen, damit wir weiterhin gute und besondere Bücher entwerfen können.

Liebe Grüße,

Euer Papierverzierer-Verlagsteam



saskia_heiles avatar
Letzter Beitrag von  saskia_heilevor 5 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

August Gral wurde am 03. Juli 1969 in Hildesheim (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 32 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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