August Strindberg Die Leute auf Hemsö

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Inhaltsangabe zu „Die Leute auf Hemsö“ von August Strindberg

Carlsson kommt auf die Schäreninsel Hemsö, wo er zunächst als Knecht für die wohlhabenden Witwe Flod arbeitet, sich aber schließlich zu deren Ehemann hocharbeitet. Auf dem Höhepunkt seiner vermeintlichen Karriere wird er sogar Aufsichtsratsmitglied einer örtlichen Minengesellschaft. Doch der Erfolg ist nur scheinhaft, bald bricht alles zusammen. In diesem frühen Roman schildert August Strindberg (1849-1912) den vergeblichen Kampf des Einzelnen gegen die feindliche Natur der Schären, ein Thema, das er in dem drei Jahre später erschienenen Roman "Am offenen Meer" erneut aufgegriff. (Quelle:'Flexibler Einband/01.03.2013')

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  • Rezension zu "Die Leute auf Hemsö." von August Strindberg

    Die Leute auf Hemsö

    Sokrates

    14. March 2011 um 08:39

    Der Protagonist Carlsson trifft eines Tages, es ist April, auf der Insel Hemsö ein. Er ist ein "Stadtkind", dass sich auf dem Land eine neue Existenz aufbauen will. Er will einen Hof übernehmen, dessen ehemaliger Bewirtschafter verstorben ist und die Witwe des alten Flod kommt mit der Bewirtschaftung nicht mehr klar. Carlsson hat einige Probleme, mit der Skurrilität der Bewohner klarzukommen, die ländlichen Verhältnisse verstehen zu lernen, doch am Ende gelingt ihm ein respektables Ergebnis seiner Bemühungen. - Das Werk August Strindbergs ist in der aktuellen Bücherwelt relativ verschwunden. So habe ich zu diesem Roman wenig Informationen gefunden. Strindberg (1849-1912) gehört aufgrund seiner Dramatik zu den wichtigsten schwedischen Autoren. Das vorliegende Werk, 1887 erschienen, gehört laut Wikipedia zu Strindbergs naturalistischer Phase; "Erbe und Umwelt treiben die Charaktere durch die Handlung zu ihrem 'natürlichen' Schicksal." - Strindberg schreibt angenehm, mit leichter Ironie, ansprechenden Naturbeschreibungen, idyllischen dörflichen Verhältnissen. Der Roman hat nicht unbedingt eine "tragende Spannung". Vielmehr fließt die Erzählung "vor sich hin", es wird mehr ironisch wie dramatisch, das Werden und Wachsen Carlssons in seiner neuen Aufgabe beschrieben und beobachtet. Insgesamt eine recht ansprechende, entspannende Lektüre von einem (recht) unbekannten Autor, der zumindest als Roman-Autor in Deutschland weniger bekannt ist.

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