Auguste Villiers de l'Isle Adam Die künftige Eva

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Inhaltsangabe zu „Die künftige Eva“ von Auguste Villiers de l'Isle Adam

Ein früher Klassiker der Science-Fiction Villiers’ «Die künftige Eva» führt uns mitten hinein in das Zeitalter von Technikbegeisterung und Fortschrittsgläubigkeit, zu den Anfängen der Science-Fiction und ihrer Darstellung des alten, immer wieder neuen Traums vom künstlichen Menschen. Mit dieser ersten modernen Übersetzung ist einer der frühen Klassiker des phantastischen Genres nun neu zu entdecken. Im Labor seines abgeschiedenen Landsitzes Manlo Park, umgeben von seltsamen Gerätschaften, brütet der legendäre Forscher Thomas Alva Edison über neuen Erfindungen. Zu dem Wissenschaftler kommt der englische Lord Ewald und klagt ihm sein Leid: Er ist unsterblich in eine junge Sängerin verliebt. Deren Körper gleicht zwar der Venus von Milo, aber ihre Seele ist so platt-gewöhnlich, dass der romantisch veranlagte Lord diese Diskrepanz nicht zu ertragen vermag. Edison bietet seine Hilfe an. Er will dem Gast einen menschlichen Automaten erschaffen, der dessen Wunschbild von der idealen Geliebten in jeder Hinsicht gerecht wird. Ein absonderliches Experiment beginnt. Auf faszinierende Weise werden bei Villiers (1838–1889) zeitgenössische Geistesströmungen wie Fortschrittsglaube und Technikhörigkeit aufgenommen und ironisch gebrochen. Der Leser von heute, zu Zeiten der Biotechnologie, erkennt, dass die aktuellen Fragen die alten sind, und genießt eine Lektüre mit doppeltem Boden. Mit Bezug auf Villiers’ Widmung schreibt Manfred Gsteiger in seinem Nachwort: «Das Werk gehört den Träumern, denn es ist ein poetischer Traum von der Vollkommenheit, und es gehört den Spöttern, den Verächtern des ‹positiven› Denkens, denn es ist eine Satire auf die Welt, in der wir leben müssen.»

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