Augusten Burroughs Trocken!

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Inhaltsangabe zu „Trocken!“ von Augusten Burroughs

„Dass ich trinke, ist kein Geheimnis. Mein Geheimnis ist meine Wohnung. Sie ist voll mit leeren Schnapsflaschen…“ …nicht bloß fünf oder sechs. 300 trifft es eher. So sieht es aus bei Augusten, Werbetexter in Manhattan, beliebt, erfolgreich und dauerblau. Als schließlich auch der Job zu leiden beginnt, zwingt seine Chefin ihn zu einer Therapie. Entziehungsklinik! Ganz wie die Hollywood-Stars! Doch bei den bizarren Gruppensitzungen will so gar keine gute Laune aufkommen. Und die wahre Prüfung steht Augusten sowieso erst wieder im Dschungel der Großstadt bevor.

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  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    Saari

    Saari

    20. April 2012 um 19:46

    _*Ab und zu rotten sich ein paar Gefühle zusammen und feiern in meinem Kopf eine Party. Dann wieder kommt es mir vor, als würden sie sich geschlossen verdünnisieren, bis ich überhaupt nichts mehr fühle.*_ Vor vielen Jahren las ich Augusten Burroughs‘ Erstling _Krass!_ – der mich wirklich aus den Socken gehauen hat. Sein Nachfolgeroman _Trocken!_ ist noch einmal einen Zacken schärfer. Diese Lektüre hat mich während vier Zug- und Bahnfahrten begleitet und absolut süchtig gemacht. Burroughs schreibt einfach fantastisch – ungeschönt, ehrlich, traurig und auch verdammt witzig. Es machte Spaß, dieses Buch zu lesen – und es tat weh. Obwohl einige Personen und Ereignisse laut Autor verändert wurden, ist der Großteil stark autobiografisch geprägt – und diese Tatsache macht dieses Buch so unglaublich berührend und lesenswert. Der gerade 24-jährige Hauptprotagonist, den wir zu Beginn bei seinen Alkoholexzessen, anschließend durch den Entzug und im letzten Teil durch die schwierige Zeit als trockenen Alkoholiker im Barparadies New York, bzw. genauer: Manhattan, begleiten, ist immer – wirklich immer – liebenswert und anrührend. Selten empfand ich auch nur ansatzweise Antipathie. Ich litt, freute, ärgerte mich mit ihm – aber eben immer MIT ihm, nie hegte ich eine Abneigung GEGEN ihn. Und das, obwohl es wahrlich genug Gelegenheiten gegeben hätte. Aber die Tatsache, dass Augusten die wohl beschissenste Kindheit und Jugend hatte, die ein Junge haben kann – ebenfalls schonungslos ehrlich nachzulesen in _Krass_ – lässt ihn einfach nur einen Menschen sein, der auf Grund von vielen Umständen in die Alkoholsucht gerutscht ist – was ich an vielen Stellen nachvollziehen konnte. Was das Entscheidende ist: Er macht eine Entwicklung durch. Er reflektiert – nicht nur über seine Umwelt, sondern vor allem sich selbst. Er erkennt seine Probleme und lernt – zugegeben nicht sofort und auch nicht geradlinig – daraus. Das macht ihn mehr als glaubwürdig. Und auch der Leser lernt. Und ist es nicht das, was Bücher so wundervoll macht?

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  • Liebe Buchfragen-Freunde, ich hätte auch gerne ein paar Lesetipps ...

    Jörg Maurer

    Jörg Maurer

    Liebe Buchfragen-Freunde, ich hätte auch gerne ein paar Lesetipps von Euch - kann mir jemand etwas empfehlen? Genre egal, Hauptsache guter Lesestoff. Schön wäre, wenn Ihr dazu schreibt, was Euch am jeweiligen Buch gefällt (ohne die Geschichte zu verraten ;-) )
    Gespannte Grüße, Jörg

    • 20
  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    28. April 2010 um 09:51

    KURZ GESAGT: Voll krass, einfach voll krass. Oder warte, nicht dass ich da was durcheinanderbringe; eigentlich ist das ja der Titel von Burroughs erstem Buch: "Krass!", das ich mir demnächst auch noch zu Gemüte führen werde. Da ich mich mit "Trocken!" schlapp gelacht habe, erwarte ich mit dem anderen nämlich unterm Tisch zu liegen. Und von so unterm Tisch hat man ja bekanntermaßen eine ganz besondere Perspektive. Eine ganz besondere Perspektive, das kann auch "Trocken!" vorweisen. Die Perspektive des schwulen Alkoholikers, der bisher werbegetextet hat, sich auf einmal mit seiner Sucht auseinandersetzen muss und das zum Schießen komisch dokumentiert – das ist schon einigermaßen ausgefallen. Skandinavienkrimis mit abgehalfterten Bullen lese ich ja deshalb nicht mehr, weil 80 Prozent dieser Kommissare depressive Alkoholiker sind. Wer selber einen Hang zur Melancholie hat so wie ich (ja, ich weiß, meinen Rezis merkt man das nicht unbedingt an), ist gut beraten, sich nicht zu sehr in solche Szenarien reinziehen zu lassen. Sich in "Trocken!" reinziehen zu lassen, ist hingegen nicht nur ungefährlich. Es ist sogar ratsam. Dieses Buch bietet, immer spannend, sensible Einsichten ins Elend, lupft einen aber gleich wieder mit einem kleinen Witz aus dem Sumpf – da ist es unmöglich, unterzugehen. Dass Burroughs nicht untergegangen ist, ist wunderbar, und wunderbar ist es auch, seinen speziellen Weg aus dem Sumpf zu verfolgen. Darum empfiehlt die Buchprüferin: Unabhängig vom Alkoholpegel unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    _Francis_

    _Francis_

    21. March 2010 um 16:46

    Burroughs schildert in diesem Werk seinen Alkoholentzug. Er muss sich erst in einer homo-Entziehungsklinik, wo ihm allerhand seltsame Typen über den Weg laufen und dann im Großstadtjungel seiner Sucht stellen und trocken werden/bleiben. -Mal wieder ein mitreißendes Buch, welches ich mit Spannung gelesen habe. Einige wenige Stellen sind zum Brüllen komisch, wieder andere zum Heulen traurig. Beim Lesen dieses Buches fühlt man sich auf wundersame Weise mit dem Autor verbunden. Für Fans seiner recht eigenartigen Schreib- bzw. Lebensweise unbedingt zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    19. August 2009 um 17:56

    Skurrile Komik und knallharte Offenheit sind seit seinem Bestseller “Krass!” die Brandings von Augusten Burroughs. So nimmt denn auch sein Alter-Ego-Ich-Erzähler Augusten in dem Roman “Trocken!” kein Blatt vor den Mund, wenns um seine Befindlichkeiten als versoffener, schwuler, und dennoch erfolgreicher Werbetexter geht. Seiner Agentur-Chefin wird die Sauferei nebst Folgeerscheinungen aber irgendwann unerträglich und sie zwingt ihn zu der Entscheidung “Job oder Alk”. So landet Augusten in einer Spezialklinik für schwule, reiche und gescheiterte Ex-Stars, wo ihn, den coolen Medienprofi, der Psychoschnack der “verständnisvollen” Therapeuten, in der Umgebung von aschfahlen Sex- und Drogensüchtigen, an den Rand des Wahnsinns treibt. Nachdem dieser wochenlange Spuk vorüber ist, gibts in Augustens neuem Leben aber gleich wieder beinah zwingende Gründe zum Rückfall, denn er soll eine Werbekampagne für eine deutsche Bierbrauerei, vertreten durch einen Alt-Nazi, entwickeln. Seine Gefühle auf Achterbahn-Fahrt im Alltag, bei AA-Meetings, bei Treffs mit alten Saufkumpanen, beim Sex. Und in Liebesangelegenheiten, deren feinsinnige Auslotung das hintergründige Hauptmotiv des Romans ist, fangen die Probleme erst so richtig an… “Trocken!” ist eine aufrichtige und gerade deshalb höchst amüsante Tragikomödie zum Thema Alkoholsucht ohne erhobenen Zeigefinger, ein Sittenbild der New Yorker Schwulenszene der 90er und ein warmherziger Liebesroman. Diese Rezension wurde von Werner F. eingereicht.

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  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    Severin Books

    Severin Books

    12. April 2009 um 12:16

    Eine leidenschaftliche Bekenntnis des "Krass!" Autors Augusten Burroughs. Er erzählt vom Kontrollverlust, der Hassliebe zum Alkohol, versucht, Zusammenhänge zwischen seiner ruinierten Kindheit und seinem Anhängigkeitsverhalten herzustellen, und schildert seine Versuche, in sein nie normal gewesenes Leben zurückzukehren. Von Burroughs sind vor allem seine Kurzgeschichten sehr empfehlenswert, dort blüht er als wortgewandter, beißend-böser Kommentator seiner Umwelt regelrecht auf. trocken! weist stellenweise Durchhängermomente auf, die Spannung geht flöten und der Leser hat das Gefühl, sich miten in einer weinerlichen Seifenoper zu befinden. Dennoch ist insgesamt ein gutes Unterhaltungsbuch

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  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    datjulchen

    datjulchen

    14. June 2008 um 17:30

    Wie der Vorgänger "Krass" auch dieser Titel wieder sehr bezeichnet und absolut lesenswert

  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    secretdanny

    secretdanny

    04. October 2007 um 12:33

    Augusten Burroughs ist 24 Jahre alt, homosexuell und ein erfolgreicher Werbetexter, dessen bilderbuchhafte Karriere mit einem Quereinstieg begonnen hat. Doch sein Leben hat eine dunkle Schattenseite; Augusten hat ein massives Alkoholproblem. Sein schickes Apartment in Manhattan quillt vor Leergut über, der frühmorgendliche Kater ist mittlerweile zum Alltag geworden und auf der Arbeit machen sich allmählich Aufmerksamkeitsdefizite bemerkbar. Dass Augusten selbst morgens um zwei Uhr im Vollrausch seine Kunden anruft, um sie zum Telefonsex zu überreden, hat ihm selbst seine Chefin verziehen. Doch als er mit einer akuten Fahne seinen Auftraggebern von Fabergé gegenübertritt und auch noch ein wichtiges Meeting verschläft steht für seine Vorgesetzten als auch für sein "Kreativteam" fest, dass es so nicht weitergehen kann. Augusten muss sich entscheiden, ob er eine dreißigtägige Entziehungskur einer Kündigung vorzieht. Da er ohnehin von einer entsprechenden Institution für Schwule und Lesben gehört hat, entschließt er sich für die Abstinenz und reist nach Minnesota um seinem versoffenen Leben ein Ende zu bereiten und ganz neu und vor allem "trocken" zu beginnen. Obwohl die ersten Tage eher seltsam als hilfreich verlaufen und Augusten kurz vor der Flucht aus der Klinik steht wendet sich schließlich das Blatt. Er lernt nicht nur neue Menschen kennen, sondern macht auch positive Erfahrungen im Bereich des Nüchternseins. Doch wird Augusten es schaffen und trocken bleiben? Greift er zur Flasche, als sein bester Freund Pighead, der HIV-positiv erkrankt ist droht, das Leben hinter sich zu lassen? Tagtäglich wird Augusten mit dem Problem "Alkohol" konfrontiert. Und tagtäglich gibt es neue Situationen, die ihn nicht nur zur Weißglut treiben, sondern drohen, den Frust im Alkohol ersticken zu wollen... "Die Geschichte ist wirklich nicht zum Lachen, aber Burroughs zeigt wieder seine ganze Meisterschaft darin, Komödie und Katastrophe zu vereinen." New York Times Augusten Burroughs gelingt es mit "Trocken" eine emotional und amüsante Erzählung seiner Vergangenheit als tragische Komödie zu verpacken. Neben einschlägig lustigen Dialogen und ernsten, alltäglichen Problemen für einen trockenen Alkoholiker bleibt die Handlung jedoch teilweise auf der Strecke. Obwohl sich "Trocken" hervorragend lesen lässt, ist die biografische Darstellung der Abstinenz nichts weiter als Unterhaltungslektüre, die sich mit zeitgenössischen Dramen nicht messen lassen kann. Was das deutsche Publikum nicht gerade erfreuen dürfte, ist, dass Burroughs seine Geschichte mit klischeehaftem Hass auf die Europäer untermauert, da für ihn jeder Deutsche ein "Nazi" ist, der mit Lederhosen bekleidet Sauerkraut in sich hineinstopft, während er stolz auf seine Vergangenheit ist. Leider ein tiefer Einschnitt auf der Richterskala, wo zu Recht ein dickes Minus den sonst so unterhaltsamen, wenn auch nicht gerade durchaus spannenden Plot in den Schatten stellen dürfte. Sind denn die Amerikaner immer noch nicht aufgeklärt? Weiterhin sollte sich die männliche Leserschaft darauf einstellen, dass hier mehr als selten intensiv und detailliert auf die Homosexualität eingegangen wird, was sicher nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte. Trotzdem werden diese Passagen süffisant erzählt und dürften auch so Manchem ein Lächeln abgewinnen. © by Daniel Biester | Literaturreport.com

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  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2007 um 09:42

    Ich liebe dieses Buch! Augusten Burroughs ist ein Meister seines Fachs und der Nachfolger von "Krass!" ist einfach genial!

  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    gecko

    gecko

    02. August 2007 um 11:26

    Trotz des ernsten Themas schreibt Burroughs wieder mit bemerkenswerten Humor. Ich teilweise laut aufgelacht und dieses Buch gerade zu verschlungen. Auch Werber werden damit ihre Freude haben.

  • Rezension zu "Trocken!" von Augusten Burroughs

    Trocken!
    Steo

    Steo

    23. February 2007 um 00:18

    Augusten beschreibt eine Phase in seinem Leben die sehr vom Alkohol geprägt war. Es handelt von Sucht und verschiedenen zwischenmenschlichen Beziehungen. Das Buch ist auf zwei Teile aufgebaut. Der erste Teil dreht sich rund um seine Arbeit und wie sich sein Alkoholproblem über sein Arbeitsverhältnis ausbreitet. Der zweite Teil beschäftigt sich mit seiner Beziehung zu Pighead, einen erfolgreichen Business Mann der an Aids erkrankt ist. Die Tatsache dass sein Freund an einer so ernsten Krankheit erkrankt ist schreckt Augusten ab. Lange bevor die Ärzte bei Pighead Aids diagnostiziert haben hatten sich die Beiden getrennt. Aber das Band das Augusten und Pighead verbannt war scheinbar stärker als dem Leser zuerst bewusst ist. Nachdem der Alkohol Augusten völlig unter Kontrolle hatte schickte ihn seine Chefin persönlich in eine Entzugsklinik. Gezwungenermaßen entschließt er sich mitzumachen und begibt sich auf eine Selbstfindungstour. In der Entziehungsklinik trifft er auf sehr unterschiedliche Charaktere die allesamt sehr schräg beschrieben werden. Nach der erfolgreichen Entziehungskur folgen die Täglichen Meetings. Es geht ihm so gut wie schon lange nicht. Es scheint so als ob er seinen Platz in der Welt wieder eingenommen hätte aber dann taucht Foster auf. Der athletisch gebaute Unterwäschemodeltyp ist natürlich schwul und süchtig, süchtig nach Augusten. Hier fangen die ganzen Probleme erneut an. Was tun wenn man eine Beziehung mit einem Crack Süchtigen führt der immer wieder rückfällig wird? Sein zuverlässiger Freund Pighead kann ihn mit seiner Immunschwäche auch nicht die Stabilität bieten die er in dieser kritischen Lebensphase benötigt. Für welche Seite wird er sich entscheiden? Und wird der Quoten HIV Positive sterben? Noch ganz begeistert von „Krass“ bin ich losgelaufen und hab mir trockenen Lesestoff besorgt. „Trocken“ ist um Längen unlustiger und vor allem unverrückter als sein Vorgänger! Wichtiger Hinweis vom Autor: Dieses Buch schildert meine Erlebnisse über einen Zeitraum von 10 Jahren. Namen wurden verändert, Personen zusammengefügt, Ereignisse verdichtet. Manche Episoden wurden mit Erfundenem angereichert und erheben nicht den Anspruch, tatsächliche Ereignisse wiederzugeben. Und nachdem ich diesen Hinweis gelesen habe fragte ich mich bloß wo die lesenswerten Ereignisse hin sind. Hab ich vielleicht das einzige Originalstorybuch? Oder ist dieser Lesestoff teilweise wirklich so trocken?

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