Augustin Souchy

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Autor von Nacht über Spanien, „Vorsicht Anarchist!“ und weiteren Büchern.

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Augustin SouchyNacht über Spanien
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Nacht über Spanien
Nacht über Spanien
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Erschienen am 01.10.2007
Augustin SouchyBei den Landarbeitern von Aragon
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Bei den Landarbeitern von Aragon
Bei den Landarbeitern von Aragon
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Erschienen am 26.03.2012
Augustin SouchyVorsicht Anarchist!
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Vorsicht Anarchist!
Vorsicht Anarchist!
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Erschienen am 01.09.2008
Augustin Souchy„Vorsicht Anarchist!“
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„Vorsicht Anarchist!“
„Vorsicht Anarchist!“
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Erschienen am 01.11.2012
Augustin SouchyMexiko - Land der Revolutionen
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Mexiko - Land der Revolutionen
Mexiko - Land der Revolutionen
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Erschienen am 31.10.2008
Augustin SouchyDie lange Hoffnung
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Die lange Hoffnung
Die lange Hoffnung
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Erschienen am 01.04.1988
Augustin SouchyAnarchistischer Sozialismus
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Anarchistischer Sozialismus
Anarchistischer Sozialismus
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Erschienen am 01.09.2010
Augustin SouchyReisen durch die Kibbuzim
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Reisen durch die Kibbuzim
Reisen durch die Kibbuzim
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Erschienen am 01.06.1989

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Rezension zu "Nacht über Spanien" von Augustin Souchy

Rezension zu "Nacht über Spanien" von Augustin Souchy
Durrutivor 10 Jahren

Ich sitze hier vor meinem Bücherregal und frage mich, über welches Buch ich gerne mal wieder nachdenken möchte. Mein Blick fällt auf Augustin Souchys Beschreibung des spanischen Bürgerkriegs. Bei dem Autoren handelt es sich um einen deutschen Anarchisten, der nach Spanien gekommen ist, um die Freiheit gegen den Faschismus und die Kommunisten zu verteidigen. Dabei engagiert er sich bei der Verwirklichung der sozialen Revolution. Anders als die Kommunisten, die die Republik erhalten wollten, um erst in ferner Zukunft Verbesserungen für die arbeitenden Menschen ins Auge zu fassen (und bereits während des Bürgerkriegs Folterlager gegen vermeintliche Trotzkisten einrichteten), haben die Anarchisten nach der Parole "Jetzt oder nie" gehandelt und damit ein faszinierendes soziales Experiment in Gang gesetzt. Auf diese Erfahrung stellt Antony Beevor zu Recht in seiner Monographie über den spanischen Bürgerkrieg ab. Andere Historiker vergessen leider (absichtlich), dass es außer dem Faschismus, dem Kommunismus und der Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert eine wesentliche soziale Strömung gegeben hat, die das Potential hatte, das Gesicht der Welt zu ändern. Der Faschismus hat dem ein Ende gesetzt, worüber das Bürgertum bis heute nicht unglücklich sein dürfte. Über jene Erfahrungen berichtet das Buch in faszinierender Weise, ohne auf schonungslose Selbstkritik zu verzichten. Insofern handelt es sich um die Erinnerungen eines Menschen, der seinem Traum nahe gekommen ist, ohne - wie die ganzen Hippies heute und die Alt-68er, die wir aus der Schule kennen - an dem Scheitern zu verzweifeln.

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