Austin Grossman Dr. Impossible schlägt zurück

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Inhaltsangabe zu „Dr. Impossible schlägt zurück“ von Austin Grossman

»Ich bin kein Verbrecher. Ich habe weder ein Auto gestohlen noch einer alten Dame die Tasche geklaut, sondern einen Quantenfusionsreaktor konstruiert, eine Plasmakanone, einen Killerroboter. Ich habe nur versucht, die Welt zu erobern. Ein Dutzend Mal. Und ich bin noch lange nicht fertig!« Wenn er nicht gerade versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen, verbringt der brillante Schurke Dr. Impossible einen nicht unerheblichen Teil seines Lebens im Hochsicherheitsgefängnis. Schuld daran ist eine Gruppe buntgekleideter Superhelden, die angeblich für den Schutz der Menschheit eintritt und Dr. Impossible damit gewaltig auf die Nerven geht. Doch nun hat er einen neuen Plan, wie er sie ausschalten kann …

Das Buch kann man nur lieben! Ein Buch über Geschichten, Identitäten und Ursprünge.

— PoerpleOehring
PoerpleOehring

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Vom Ende an

Wow. Dieses Buch ist ungewöhnlich aber wirklich ein unglaublich gutes Buch. So wenig Worte vermögen eine solche Atmosphäre zu schaffen.Mega!

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    Dr. Impossible schlägt zurück
    thursdaynext

    thursdaynext

    14. July 2014 um 14:52

    „Der Impossiblaster war meine letzte Chance. Es war das hässlichste Ding, das ich überhaupt bauen konnte, das noch in eine Hand passte. Eine höllische Handfeuerwaffe. Ich richtete sie ungefähr fünf Sekunden lang auf ihn, als er sich mir näherte. Die Flammmen spielten auf ihm, er zuckte mit keiner Wimper. Ich spürte die reflektierte Hitze. „Netter Versuch Impossible.“ Himmel. Ich wartete bis die Lampe aufflammte die vor Überhitzung warnte, dann warf ich mit dem Ding nach ihm.“ Austin Grossmans Super- Helden Roman wartet mit sehr viel gutem Ideenmaterial in ermüdend langweiliger schriftstellerischer Umsetzung auf. Der Kampf der Superhelden anfangs streng in Gut & Böse getrennt, später verwischen sich die Grenzen, immer aus der Ich - Form allerdings erzählt mit wechselnden Protagonisten , einmal aus Doc Impossibles Sicht dann aus Fatales, die die Seiten gewechselt hat, langweilt trotz Gadgets und ausufernder Action regelrecht. Ob das Chaos welches den Leser zusätzlich noch verwirrt gewollt ist, blieb mir bis zuletzt schleierhaft. Wenn ja : schlecht gewollt , wenn nein: ebenfalls nicht tauglich. Dabei gäbe es sprachlich, zumindest bezogen auf den Wortschatz, nichts zu kritteln, Grossmans persönlicher Thesaurus enthält weit mehr als die vom Genre gewohnten comicüblichen Untertitel. Der Superschurke ist ein lebenslanger Loser, dem der Weg zur Weltherrschaft permanent misslingt. Ein ewig zu kurzgekommener hat nun mal leider nicht die Gabe zu fesseln , dazu jammert er zu viel und hasst alle die die Gabe des Fliegens besitzen. Dazu gehört natürlich ein langweiliger Charakter. Dieser ist allerdings so flach gezeichnet, dass man ihm die angeblich vorhandene aussergewöhnliche Intelligenz als Leser nicht abkauft. Orthographisch immerhin ordentlich lektoriert, doch bedingt durch die eintönige Schreibe fehlt es dem Roman an Witz und Esprit. Das Ende, respektive die letzten 15 Seiten, werteten die ennuierende Leserei dagegen für mich deutlich auf. So kamen dann die 3, 5 Sterne mühsam mit viel good will zustande. Ein Buch, welches bedauernswerterweise deutlich unter den inhaltlichen Möglichkeiten herumdümpelte. Als Verfilmung wäre es allerdings ein Knaller für Liebhaber skurriler und ironischer Plots.

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  • Doctor Impossible schlägt zurück

    Dr. Impossible schlägt zurück
    FabAusten

    FabAusten

    22. May 2014 um 10:17

    Doctor Impossible flieht aus der eigens für ihn konstruierten Hochsicherheitszelle und startet einen weiteren Versuch, die Weltherrschaft zu erringen. Doch wie schon viele Male vorher stellt sich ihm eine Armada von Superhelden entgegen. Sie haben allerdings länger nicht zusammengearbeitet und Schwierigkeiten, den nötigen Teamgeist zu zeigen. Ihr stärkstes Mitglied und Nemesis des genialen Wissenschaftlers wird vermisst und die neuen Mitglieder bringen ihre eigenen Probleme mit. Die Geschichte ist im Grunde simpel. Die Welt ist es gewohnt, dass Bösewichter und Helden sich im Kampf gegenüberstehen. Die einen kämpfen, um ihre Beherrschung, die anderen für ihre Rettung. Es gehört zum Alltag. Eine weitere Version des ewigen Kampfes von Gut gegen Böse. Eine Story wie sie hundertfach in Comics und auf der Kinoleinwand zu finden ist. Man fühlt sich an Die Unglaublichen, Megamind und Ich, einfach unverbesserlich erinnert. Im Gegensatz zu diesen Beispielen schafft Austin Grossmann nicht, das Grundgerüst mit einer rasanten, packenden oder witzigen Handlung zu bereichern. Dabei bringt er großartige Voraussetzungen mit. Das macht die Sache umso ärgerlicher. Einerseits wird aus der Perspektive von Doctor Impossible berichtet, andererseits aus der Sicht von Fatale, einem weiblichen Cyborg. Sie ist eines der neuen Mitglieder in der einflussreichsten Superhelden-Vereinigung, The New Champions. Alle Figuren, ihr Werdegang, ihre Ambitionen und Gefühle werden eingehend und sehr einfallsreich dargestellt. Jede hat einen eigenen Lebenslauf. Sie können am Buchende in einer Übersicht nachgeschlagen werden. Der Sprachstil ist angenehm und gut verständlich. Anfangs stellt sich dadurch ein guter Lesefluss ein. Dazu tragen auch die bestechenden Einfällen bei, an denen es nicht mangelt. Und jetzt das große ABER. Und ja, es ist auch noch ein fettes. Fast die gesamte Handlung wird in Rückblenden erzählt, so dass das Tempo stark gedrosselt wird. Selbst manche Actionszenen werden rückblickend aufbereitet. Es gibt immens viele Informationen, die überraschend und unterhaltend sind. Doch es wirkt, als wolle der Autor so viele Ideen verarbeiten, wie nur möglich. Offensichtlich folgt er dem Motto „Hey, guckt mal, was ich alles kann.“ Vielleicht darf der Leser das Augenmerk nicht zu sehr auf die Handlung richten. Vielleicht geht es mehr, um die Lebensgeschichten der Figuren und warum jemand sich mit seinen Kräften auf die Seite des Guten oder des Bösen schlägt. Austin Grossmann nimmt seine Figuren und seine Geschichte ernst. Er stellt alles glaubwürdig und mit Tiefe dar. Das ist die Aufgabe eines Autors. Aber es wirkt manchmal zu ernst und passt nicht zu den absurden und komischen Einfällen, die es ebenfalls gibt und die an die bereits genannten Kinofilme erinnern. Daher wirkt der Roman leider nicht homogen. Ein wenig mehr Ironie und Sarkasmus wären konsequent und wünschenswert gewesen. Trotz überwältigend toller Ideen versandet die Geschichte in quälender, sich hinziehender Langeweile. Dies ist umso erstaunlicher, da es durchaus überraschende Wendungen und Entwicklungen gibt, aber es bleiben nur Hoffnungsschimmer. Sie reichen nicht aus, um den Gesamteindruck positiv zu beeinflussen. Es ist wirklich traurig, dass ein Autor auf der einen Seite so tolle Details erfinden kann und es andererseits nicht schafft, sie zu einer spannenden, mitreißenden Geschichte zu verarbeiten. Was hätte das für ein Roman werden können.

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  • Fünf Sterne, nicht mehr und nicht weniger.

    Dr. Impossible schlägt zurück
    PoerpleOehring

    PoerpleOehring

    03. September 2013 um 13:08

    Das ist eines der besten Bücher die ich in meinem Leben gelesen habe. Zum einen weil es eine unglaublich poetische Sprache benutzt, zum anderen weil es eine gewaltige Tiefe hat. Zur Story: die ist eigendlich recht simpel: Dr. Impossible, einer der größten Superschurken der Welt bricht aus dem Gefängniss aus, um die Weltherrschaft an sich zu reisen. Auf der Gegenseite steht ein Superschurkenteam, das das verhindern will. Einbick in dieses bekommen wir über den Neuzugang "Fatale", einen weiblichen Cyborg.  Soweit, so simpel, doch nun zum Eingemachten, worum gehts in dem Buch wirklich? Drei Dinge: Identität, Ursprung und Geschichte.  Man muss sich das so vorstellen das Dr. Impossible keine einfache PErson ist, er ist praktisch ALLE Superschurken (die so sind wie LEx Luthur). Er ist schlauer alls alle, er hat schon jeden Plan durchgeführt, er hat alles versucht was zu versuchen ist.  Aber auch seine Identität und sein Ursprung ist im Buch veränderlich, es gibt Geschichten die man sich über ihn erzählt, es gibt Geschichten die er selber erzählt.... aber nicht nur er: Auch die Helden sind was ihren Ursprung, ihre Geschichte und ihre Identität angeht eine Galerie aller Geschichten die jemals über irgendwelche Superhelden geschrieben wurden.  Sehr schön sieht man das an der Heldin Fatale: die hatte einen Autounfall, wurde dann zum Cyborg umoperiert und kann sich nicht an iher Leben davor erinnern. Da sie platinblonde Haare aus Nylon eingesetzt weiß sie jetzt nicht mehr was ihre eigendliche Haarfarbe war.  Der Humor is dem Buch ist ähnlich gelagert, oberflächliche Albernheiten gibts nicht, es ist alles sehr subtil. Man kann es als eine Situationskomik beschreiben, die daraus folgt das echte Menschen als Superhelden leben.  Und zuguter Letzt, zur Sprache, da zitiere ich einfach mal aus dem Buch:  "Ich habe es mit massenhafter Gedankenkontrolle versucht und die Goldreserven von Ford Knox gestohlen nur um sie wieder zu verlieren. Ich bin in der Zeit zurückgereist um die Geschichte zu ändern, und in die Zukunft um ihr zu entgehen. Ich habe die Zeit angehalten und in einer Welt voller Statuen gelebt. Ich habe Heere von Robotern, Insekten und Dinosauriern befehligt. Sogar Pilze. Armeen von Fischen oder von Nagetieren. Invasionen von Ausserirdischen. Inderdimensionale Invasionen von Ausserirdischen. Invasionen von ausserirdischen Göttern. Sogar mit feindlichen Übernahmen habe ich es versucht, und dazu Impossible Inc. gegründet. Am Ende war es immer das Gleiche. Ich bin zwölf Mal im Gefängnis gesessen."

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  • Rezension zu "Dr. Impossible schlägt zurück" von Austin Grossman

    Dr. Impossible schlägt zurück
    Toschi3

    Toschi3

    09. June 2011 um 17:57

    Superschurke gegen Superhelden Dr. Impossible ist ein hochintelligenter Superschurke. Leider bringt er sich mit seinen Plänen, die Welt zu erobern (oder wenigstens zu vernichten) immer wieder in Bedrängnis. Nun ist er mal wieder aus dem gefängnis ausgebrochen und plant schon den neuen Superschlag. Seine Gegner, ein Team aus alternden und neuen Superhelden will ihn aufhalten. Die Idee hinter diesem Buch ist eigentlich sehr schön: warum wird aus einem der intelligentesten Menschen der Welt so ein Bösewicht und wie kommen all diese Helden und Schurken zu ihren Superkräften? Austin Grossman ist nicht nur diesen Fragen in einem satirischen Roman auf den Grund gegangen. Die Charaktere sind sehr nett zusammengestellt und das kleine Helden-und-Schurke-Einmaleins am Ende des Buches hilft, nicht den Überblick zu verlieren. Da ich mich sonst bei den Actioncomicfiguren der früheren Jahre nicht auskenne, weiß ich leider nicht, ob Grossman hier auf bekannte Figuren zurückgegriffen hat oder alle neu ausgedacht sind. beides hätte seinen Reiz und tut der Geschichte keinen Abbruch. Leider nähert er sich in meinen Augen der ganzen Geschichte zu theoretisch. Natürlich sind die Hintergrundgeschichten notwendig, aber dann doch bitte mit etwas mehr Pep. Zumindest sind die Kampfszenen sehr nett und actionreich umgesetzt. Der Schreibstil des Autors ist an sich gut zu lesen, dennoch hatte ich das Gefühl, mich durch das Buch hindurchzuquälen. Wahrscheinlich lag es an der fehlenden Spritzigkeit. Fazit: Ganz nette Satire für Fans der Actionhelden.

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  • Rezension zu "Dr. Impossible schlägt zurück" von Austin Grossman

    Dr. Impossible schlägt zurück
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. September 2010 um 10:52

    Dr. Impossible schlägt zurück sprang mir beim Durchstöbern der Kisten mit Mängelexemplaren ins Auge und ich muss sagen, der Kauf hat sich eindeutig gelohnt. Erzählt wird die spannende Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht des Superschurken Dr. Impossible und der Superheldin Fatale. Dr. Impossible ist der klügste Mann der Welt und der viertgefährlichste. Und er hat einen Plan die Weltherrschaft an sich zu reißen, dazu muss er allerdings ersteinmal aus dem Hochsicherheitsgefängnis entkommen, in dem er seit zwei Jahren einsitzt. Fatale ist ein Cyborg, nachdem sie bei einem Unfall fast eine gesamte Körperhälfte verloren hatte wurde sie zur nächsten Generation der Kriegsführung und arbeitete für die NSA, bis sie dort wegen psychischer Probleme gekündigt wurde. Als schließlich die weltbekannten Champions an sie heran treten kann sie es nicht fassen, sie soll aufsteigen in den Kreis der größten Superhelden. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt, das muss Fatale feststellen, während sie sich mit den anderen Superhelden auf die Jagd nach Dr. Impossible macht und versucht herauszufinden, wo CoreFire steckt. Er ist der einzige Superheld, der Dr. Impossible aufhalten kann und er ist seine beste Schöpfung. Das Buch ist spannend geschrieben und die Geschichte schafft es einen in ihren Bann zu ziehen. Der ständige Wechsel zwischen gut und böse, Superheld und Superschurke lässt einen jedes Mal mit der Sympathie schwanken. Das Ende hat mich nicht ganz zufrieden gestellt, aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt in der ansonsten wirklich guten Geschichte und ich warte nur auf den nächsten Teil, sollte es jemals einen nächsten Teil geben. Beim Lesen des Buches war musste ich stets an Evil Inc. (http://www.evil-comic.com/) und Narbonic denken, zwei Webcomics, welche in die selbe Richtung gehen. Superhelden, Superschurken, böse Genies und Weltbeherrschung. All jenen die sowohl die klassischen, als auch die modernen Superheldencomics gefallen, die schon immer erfahren wollten, wie jemand dazu kommt die Welt in ewige Dunkelheit stürzen zu wollen, oder die einfach ein unterhaltsames Buch mit allerlei hervorragend auf die Schippe genommener Klischees haben wollen, sei dieses Buch empfohlen.

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  • Rezension zu "Dr. Impossible schlägt zurück" von Austin Grossman

    Dr. Impossible schlägt zurück
    Lonice

    Lonice

    27. February 2010 um 15:05

    Dr. Impossible ist eigentlich ein echt armes Würstchen. Denn eigentlich ist er nur ein zutiefst unverstandenes, ungeliebtes und einsames Wesen. Findet er jedenfalls. Es ist natürlich vollkommen unwahrscheinlich, dass die Tatsache, dass er bereits zwölf Mal versucht hat, die Welt zu erobern, ihren Teil dazu beiträgt. Eigentlich müsste man den klügsten Mann der Welt, na gut, vielleicht nicht ganz, aber immerhin einer der zehn! Klügsten, muss man doch eigentlich lieben. Doch die Champions, eine Horde irrer Affen in bunten Kostümen, hat entschieden was dagegen, dass der Doktor seine Pläne umsetzt. Die Champions selbst, eine Gruppe, die sich aus den besten Superhelden der Welt zusammensetzt, sind eigentlich schon längst in den Ruhestand getreten, denn Dr. Impossible steckt sicher im Gefängnis. Bis zwei Möchtergern-Helden dem Superschurken versehentlich zur Flucht verhelfen. Plötzlich müssen sich die Helden wieder zusammenraufen und das dreizehnte Mal die Welt retten. Herrlich aberwitzig und schräg kommt die Komödie von Austin Grossman daher. Man begleitet Dr. Impossible und Fatale, eine der Heldinnen, auf ihrem Weg zur dreizehnten Weltherrschaftsübernahme vom Superschurken und deren Verhinderung. Tiefe Einblicke in die Psyche von Superschurken und Superhelden inklusive - die überraschendes offenbaren. Ein tolles Buch, voller Humor und kleiner Wahrheiten, dass sich lockerleicht lesen lässt. Nur der Schluss lässt mich etwas grübelnd zurück.

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