Autorenbüro Viering&Knauer Kerstin Viering , Autorenbüro Viering&Knauer Roland Knauer Die letzten Naturparadiese (DuMont Bildband)

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Inhaltsangabe zu „Die letzten Naturparadiese (DuMont Bildband)“ von Autorenbüro Viering&Knauer Kerstin Viering

Dieser Bildband entführt uns auf eine Reise zu den letzten Naturparadiesen der Erde – dorthin, wo die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren am größten ist, zu 35 ausgewählten Priority Places. Es handelt sich dabei um Landschafts- oder Naturräume mit einer besonders hohen Dichte an endemischen Arten, die durch menschliches Eingreifen bedroht sind – von den tropischen Regenwäldern Amazoniens über die bunte Unterwasserwelt der Karibik, die brasilianische Hochebene des Cerrado und das Himalajagebirge bis zu den Weiten der kaukasischen Steppenlandschaft. Jeder dieser Lebenräume wird auf einer Doppelseite mit einem atmosphärisch dichten Einleitungstext vorgestellt (Habitat, Art der Bedrohung, Schutz, Tiere, Pflanzen etc.), in dem die wichtigsten Hintergrundinformationen zu dem jeweiligen Ökosystem zu finden sind. Eine eingeklinkte Outline-Karte zeigt dem Betrachter auf einen Blick, wo er sich befindet. Auf den sich anschließenden Bildseiten werden die Tiere und Pflanzen in ihrer staunenswerten Besonderheit vorgestellt. Sie zeigen überraschende Ansichten bekannter und bisher unbekannter Tiere und Pflanzen in ihrem natürlichen Habitat – den letzten Wildnissen der Erde. Spannenden Lesestoff bietet nicht nur der Haupttext, sondern auch die ausführlichen Bildunterschriften. Die Bilder stammen aus dem Archiv der renommierten Naturbildagentur Nature Picture Library in England, zu deren Fotografen so bekannte Namen wie Ingo Arndt, Bence Mate, Vincent Munier, Juan Carlos Munoz, Anup Shah, Bert Willaert oder Solvin Zankl zählen.
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  • 'Was also sollte man unbedingt retten? Wo liegt das biologische Tafelsilber der Erde?'

    Die letzten Naturparadiese (DuMont Bildband)
    sabatayn76

    sabatayn76

    25. October 2015 um 22:23

    Inhalt: 'Die letzten Naturparadiese' stellt '35 jener Regionen vor, die der WWF als biologische Schatzkammern identifiziert hat'. Dies beinhaltet die Arktis und Antarktis sowie Teile Europas (z.B. Kaukasus, Karpaten), Afrikas (z.B. Hochland von Äthiopien, Kongobecken, Madagaskar), Asiens (z.B. Himalajaregion, Baikalsee, Amurregion), Ozeaniens (z.B. Great Barrier Reef, Polynesien, Galapagosinseln) und Amerikas (z.B. Karibik, Nördliche Great Plains, Amazonasbecken). Mein Eindruck: Der Bildband 'Die letzten Naturparadiese' ist ein durch und durch gelungenes Buch mit faszinierenden Fotografien und sehr informativen Texten. Die Auswahl der einzelnen Regionen hat mir gut gefallen und deckt sich mit denjenigen Regionen, die man spontan als gefährdet benennen würde. Die oft großformatigen Fotografien zeigen spektakuläre Landschaften oder bilden Tiere und Pflanzen ab, die häufig aus ungewohnten Perspektiven aufgenommen wurden. Damit zeigt der Bildband nicht nur ästhetische Motive, sondern diese wurden zudem auf gelungene Weise fotografisch in Szene gesetzt. Die Fotos werden von knappen Legenden begleitet, die die wichtigsten Informationen zum Bild geben und trotz der Kürze viel Wissen vermitteln. Jede Region wird von einem etwas längeren Text eingeleitet, in dem typische Tiere und Pflanzen, Landschaftsformen und die spezifische Gefährdung näher beschrieben werden. Dabei kann man sehr viel lernen und findet nicht nur Informationen über Umweltaspekte, sondern auch zu geologischen und klimatischen Besonderheiten, Flora und Fauna. Mein Resümee: Eine perfekte Kombination aus Ästhetik und Wissen. Sehr empfehlenswert!

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