Carpe diem

von Autumn Cornwell 
4,2 Sterne bei212 Bewertungen
Carpe diem
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (170):
Das_Blumen_Kinds avatar

Wie erhofft eine sehr schöne Lektüre, mit ein wenig Tiefgang!

Kritisch (8):
saras_bookwonderlands avatar

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Gefühlt war ich einfach zu alt dafür. Daher eine Empfehlung für jüngere Leser.

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Inhaltsangabe zu "Carpe diem"

Vassar weiß genau, was sie will: erst den besten Schulabschluss, dann auf eine Eliteuniversität, dann Hochzeit mit einem Chirurgen (wahlweise Richter). Warum soll sie also ausgerechnet jetzt zu ihrer verrückten Großmutter nach Südostasien? Widerwillig packt Vassar zehn (!) Koffer und reist in den Dschungel. Dort merkt sie schnell, dass aufblasbare Toilettensitze bei Familiengeheimnisse nicht weiterhelfen – und schon gar nicht, wenn man sich unsterblich verliebt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551316059
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:29.09.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Laura_Ms avatar
    Laura_Mvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Sommer-/Reiselektüre
    Eine Reise an mal etwas andere Orte

    Als ich zum Jubiläum des Carles Verlags an ihrem Gewinnspiel teilgenommen habe, hatte ich auf "Wenn du stirbst zieht das Leben an dir vorbei sagen sie" von Lauren Oliver oder "Die Beschenkte" von Kristin Cashore gehofft. Stattdessen bekam ich dieses Buch. Ich hatte noch nie davon gehört und von der Autorin erst recht nicht. So landete es erstmal umbeachtet im Regal. Da ich nun aber immer versuche ein Buch im Monat von meinem SuB zu lesen, an welchem ich kein Intresesse habe, griff ich diesen Monat zu "Carpe diem".
    Eine gute Entscheidung!

    In diesem Buch wird die 16-jährige Vassar von ihren Eltern gezwunge ihre Oma zu besuchen. Vassar ist ehrgeizig und erfolgsorientiert und hat auf diese Reise gar keine Lust. Sie möchte sie lieber um ihre Zunkunft kümmern. Da sie sich aber in ihr Schicksal fügen muss, geht es für sie nach Südostasien. Und das Abenteuer beginnt...

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Endlich ging es mal nicht an die typischen Urlaubsziele. Stattdessen begleiten wir die Protagonistin nach Malaysia, Kambotscha und Laos.
    Durch ihre exzentrische Oma und ihre eigene Sturheit (und z.T auch Ignoranz) erlebt Vassar einiges. Mit viel Humor und einer kleinen Spur Spannung schreibt die Autorin über diese Reise.
    Meiner Meinung nach eine schöne Sommer- oder auch Reiselektüre.  Natürlich dem Carles-Verlag entsprechend für Jugendliche ausgelegt.

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    babylus avatar
    babyluvor einem Jahr
    Anfänglich holpperig, aber dann richtig gut

    Am Anfang fand ich den Einstieg etwas schwierig, aber so nach und nach wurde es richtig super.Urlaubsfeeling und etwas von dem was Vassar für sich entschieden hat, würde ich mir für mich wünschen!

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    saras_bookwonderlands avatar
    saras_bookwonderlandvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Gefühlt war ich einfach zu alt dafür. Daher eine Empfehlung für jüngere Leser.
    Leider nicht überzeugend. Wohl eher für jüngere Leser geeignet.

    Inhalt:

    Vassar weiß genau, was sie will: erst den besten Schulabschluss, dann auf eine Eliteuniversität, dann Hochzeit mit einem Chirurgen (wahlweise Richter). Warum soll sie also ausgerechnet jetzt zu ihrer verrückten Großmutter nach Südostasien? Widerwillig packt Vassar zehn (!) Koffer und reist in den Dschungel. Dort merkt sie schnell, dass aufblasbare Toilettensitze bei Familiengeheimnisse nicht weiterhelfen – und schon gar nicht, wenn man sich unsterblich verliebt.

    Quelle: Carlsen

    Cover:

    Ich finde das Cover leider nicht schön. Ich kann auch gar nicht genau sagen was mich stört, aber das Zusammenspiel aus den Blumen, dem Koffer und dem Titel sagt mir leider nicht zu.

    Meine Meinung:


    Das Buch handelt von der 16 jährigen Vassar, die genau weis was sie möchte und bei der der Tagesablauf und das Leben genau durchgeplant sind. Zumindest solange, bis Grandma Gerd dazwischenfunkt und Vassar nach Südostasien einlädt. Weil weder Vassar noch ihre Eltern davon begeistert sind, besticht Grandma Gerd die Eltern mit einem gut gehüteten Familiengeheimnis. Vassar bleibt also nichts anderes übrig, als die Reise anzutreten.

    Das Buch ist aus Sicht von Protagonistin Vassar geschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist dabei einfach und flüssig, was den Einstieg in die Geschichte, sowie den Verlauf der Story unproblematisch gestaltet.
    Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen der verschiedenen Stationen die die Charaktere innerhalb der Reise ansteuern. Da ich selbst noch nie dort war, fand ich diesen Punkt besonders spannend und interessant.
    Lustig waren auch die Missgeschicke die Vassar passiert sind. Von Hocktoiletten über einen vom Essen verrenkten Magen passiert ihr so einiges, womit man als Tourist in Südostasien rechnen muss. Was ich am Anfang noch witzig fand, hat mich im Verlauf den Buches aber immer mehr genervt. Denn die Story hangelt sich von einer vermurksten Situation zur nächsten und meistens ist es Vassar gewesen, der etwas zugestoßen ist. Zum Ende hin war mir das Ganze dann einfach etwas zu viel.
    Leider konnten mich auch die oberflächlich gestalteten Charaktere nicht überzeugen.

    Vassar ist für ihre 16 Jahre sehr reif. Ich würde sagen vielleicht sogar ein wenig altklug, gebildet und vor allem ehrgeizig. Leider bin ich mit ihr nicht wirklich warm geworden, da mir Vassar charakterlich zu steif und zu ernst war.

    Ihre Großmutter ist dagegen ein richtiger Weltenbummler und lebt eigentlich nur von Tag zu Tag. Auch mit Grandma Gerd hatte ich leider so meine Probleme, da sie mir beim ersten Aufeinandertreffen schon unsympathisch war. Ich mag diese schroffe Art nicht, die Tricksereien und das Ins-kalte-Wasser-gewerfe, was Grandma Gerd mit Vergnügen macht.
    Ich muss aber sagen, dass mich die immer wiederkehrende Botschaft von Grandma Gerd schon zum Nachdenken gebracht hat. In einer Welt in der alles geplant ist und jeder von uns nur noch nach seinen Leistungen bewertet wird, sollten wir vielleicht alle immer mal wieder kurzzeitig in den Tag leben und den Augenblick genießen.

    Hanks ist zwei Jahre älter als Vassar und wird oft als ihr Begleiter eingesetzt, der ihr in einigen brenzligen Situationen den Hintern retten muss. Ich fand Hanks mit seinem Cowboy-Look und seinem Akzent eigentlich ganz sympathisch.

    Das Buch kündigt mit dem Klappentext auch eine Liebesgeschichte an. Von unsterblich verliebt ist dort die Rede. Auch dies habe ich im Buch vermisst. Zwar verliebt sich Vassar, aber das Ganze ist so unemotional, dass ich es nicht als unsterbliche Verliebtheit betiteln würde. Die Beziehung von Vassar und ihrem Auserwählten ergibt sich einfach so zwischen Suppe und Kartoffeln, wie man bei uns so schön sagt, ohne viele Andeutungen, ohne ein Gespräch und meiner Meinung nach auch ohne viel Gefühl.
    Auch in diesem Punkt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

    Zu guter Letzt geht es in diesem Buch ja dann noch um ein wohlgehütetes Familiengeheimnis. Als Pluspunkt muss ich der Autorin anrechnen, dass dieses wirklich erst zum Schluss aufgeklärt wird. Da ich meist eine Ader für so etwas habe, wusste ich allerdings schon relativ zu Anfang, was für ein Geheimnis das wohl sein wird. Grundlegend hatte ich sogar recht, aber die Autorin hat noch eins draufgesetzt. Für mich war das zu viel und zu unnötig. Vielleicht nicht ganz unrealistisch, aber eigentlich gar nicht wirklich nötig. Vielleicht sollte damit kurz vor Schluss noch mal etwas Dramatik eingehaucht werden.
    Wie ihr seht, konnte mich die Autorin auch mit dem großen Geheimnis nicht wirklich aus den Socken hauen.

    Die Altersempfehlung für das Buch wird ab 14 Jahren ausgesprochen. Und obwohl ich viele Bücher mit dieser Empfehlung lese, würde ich mich für dieses Buch als zu alt bezeichnen. Der einfache Schreibstil, die ganzen Missgeschicke, die oberflächlichen Charaktere und eigentlich nicht vorhandene Liebesgeschichte sind wohl doch eher etwas für jüngere Leser. Ich könnte mir vorstellen, dass dort die Story wirklich gut ankommt.


    Bewertung:

    Leider hat mich das Buch nicht überzeugen können. Ich bin mir aber vollkommen sicher, dass es wohl an meinem Alter liegt und jüngere Leser (14 Jahre) sich durchaus an der Story und den Charakteren erfreuen können. 

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    xine48s avatar
    xine48vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig & Unterhaltsam
    Vassar geht auf reisen

    Allein der Name der Protagonistin sagt schon super viel über  die Protagonistin aus.
    Vassar ist nämlich, nach dem College genannt auf das sie später mal gehen soll. Nach der Theorie ihrer Mutter, kann es nämlich nicht sein das Vassar mit so guten Noten, den außerschulischen Aktivitäten und da sie den Namen des Colleges trägt abgewiesen werden kann.
    Ob die Theorie wirklich aufgeht? Wir werden sehen. 
    Aber erst mal verschlägt es unsere Heldin nach Südostasien mehr oder minder freiwillig (na gut ihre Oma erpresst ihre Eltern). Vassar ist leider das komplette Gegenteil zur spontanen Abenteuerin, und hat daher gerade am Anfang erst mal ihre Probleme mit den fremden Sitten und Gebräuchen.  
    Das Buch beschreibt in sehr humorvoller Art und Weise wie eine einzige Reise das Leben eines Menschen verändern kann. Ich habe selten so viel laut aufgelacht während ich ein Buch gelesen habe. Jeder der schon mal in Asien auf Reisen war wird sich in vielen der beschriebenen Situationen wieder erkennen. Und jeder der noch nicht da war und denkt "hach die Autorin übertreibt bestimmt ein bisschen". Nein, es ist genau so wie beschrieben und manchmal sogar noch ein bisschen verrückter.

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    Cupcakeliebes avatar
    Cupcakeliebevor 4 Jahren
    Wow - ein grandioses Buch

    Ich habe (offensichtlich) schon seit Ewigkeiten keine Rezension mehr geschrieben, aber diesem Buch bin ich es einfach schuldig.

    Vassars Leben und Zukunft ist komplett geplant und organisiert, Lebensziele sind gesetzt, kurzum: Spontanität fehlt. Da erhält sie an einem verregneten Tag im Mai auf einmal einen Brief von ihrer Grandma Gerd, die sie im Sommer auf eine Reise nach Südostasien einlädt. Vassar ist komplett verwirrt (und neugierig), als ihre Eltern, die gemeinsam mit ihr den Sommer geplant haben und Gertrude regelrecht misstrauen, nach einem Telefongespräch zustimmen. Der Sommer kommt, Vassar hat mit ihren Freundinnen geplant, wie sie den ganzen schulischen Rückstand (hust)  wieder aufholen kann (sie soll einen Roman während ihrer Reise schreiben!) und dann sitzt sie auch schon im Flieger nach Singapur und die Reise, ihr persönlicher Albtraum, beginnt.

    Mir war Vassar von Anfang an recht sympathisch, auch wenn sich das im Laufe des Buches deutlich steigerte. Sie ist eine dieser Protagonistinnen, bei denen ich mal wirklich verstehen konnte, dass man sie mag. Grandma Gerd schoss sowieso den Vogel ab und Hanks... ja, Hanks war einfach toll ♥ Auch die gesamten Nebencharaktere, die man kennenlernte, waren jeder besonders auf seine Art und Weise.

    Die Atmosphäre der Geschichte war unglaublich, mir ist Südostasien so nahegelegt worden, dass ich selbst gerne einmal dorthin möchte.

    Ein weiterer wichtiger Punkt: der Humor. An vielen, vielen Stellen musste ich laut loslachen, weil es einfach so grandios komische Situationen gab, an denen ich mich förmlich wegschmeißen konnte.

    Rundum war dieses Buch für mich also quasi perfekt: spannend, witzig und (mir persönlich) einfach neu von der Idee/Umsetzung dieser.

    Ich finde es unglaublich schade, dass das Buch (so scheint es mir) relativ unbekannt ist: BITTE LEUTE, LEST ES! BITTE BITTE BITTE!

    5 von 5 Sternen - aber so was von.

     

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    _Buchliebhaberin_s avatar
    _Buchliebhaberin_vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Immer wieder gerne gelesen!!
    Ein skuriles Buch über die Reise eines Mädchens quer durch Südostasien

    Ich denke über den Inhalt muss man nicht mehr viel sagen! Ich habe den Roman jedenfalls gerne gelesen. Klar ist die Story sehr eigenwillig, skurril und manchmal auch etwas verrückt, aber ich finde genau das macht den Roman aus. Ich habe schrecklich viel über die wahnsinnig witzigen Fettnäpfchen gelacht in die Vassar ,auf ihrer Reise, getreten ist. Ich habe Vassar und auch Hank gleich ins Herz geschlossen und habe mich riesig über das Happy Ende gefreut! Und Großmutter Gerd ist ja wohl der Hammer! Ich wäre froh wenn meine Großmutter noch so topfit durch Südostasien reisen würde!

    Fazit: Eine lustige aber auch leicht verrückte Geschichte über die Suche nach sich selbst und der Wahrheit. (So viel sei gesagt: Für Vassar ändert sich eine Menge!)

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    C
    claira1993vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine lockere leichte Lektüre für zwischendurch. Für jeden geeignet. Egal ob 10 oder 60
    Carpe Diem

    Inhalt

    Vassar trägt ihren seltsamen Namen nicht aus Versehen – er leitet sich von der gleichnamigen Eliteuniversität ab, auf die das hochbegabte Mädchen nach Abschluss der Schule gehen möchte. Vassars Leben – und auch das ihrer Eltern – ist ganz von diesem Ziel besessen und entsprechend ausgerichtet: Alles wird von früh bis abends geplant. Kernstück ist dabei die so genannte Besinnungszeit im Hause Spore – eine Stunde von 20 bis 21 Uhr, in der Vassar und ihre Eltern täglich ihre Ziele festhalten und Pläne für die Zukunft schmieden.
    Doch dann wird diese fast zwanghafte Lebensplanung einer schweren Probe unterzogen: Grandma Gertrude, die als Künstlerin in Südostasien lebt, lädt ihre Enkelin ein, mit ihr Kambodscha und Laos zu bereisen. Vassars Eltern sind entsetzt und wollen alles daran setzen, dass Vassar nicht ihrer verrückten Großmutter und den fremden Ländern ausgesetzt wird. Doch Grandma Gertrude hat irgendwas in der Hand, womit sie die Reise doch durchsetzt – irgendein ein Geheimnis, von dem Vassar nichts weiß, mit dem ihre Großmutter jedoch ihre Eltern erpresst. Und so kommt es, dass Vassar 10 Tage später mit 16 Gepäckstücken (denn sie und ihre Eltern haben alles minutiös geplant) im Flugzeug nach Südostasien sitzt, um die Ferienwochen mit ihrer Großmutter zu verbringen.
    Doch schon bei der Ankunft geht alles schief. Gertrude ist am Flughafen nirgends zu sehen, stattdessen wird Vassar, die alleine am Flughafen herumirrt, schließlich von einem jungen Asiaten, der wie ein Cowboy gekleidet ist, abgeholt und ins Hotel gebracht. Doch das ist nur die erste kleine Prüfung für Vassar – ihr steht in diesem Urlaub noch vieles bevor: von einer Reise in völlig unerschlossene Dschungelgebiete über viele nicht planbare Unwägbarkeiten bis hin zu dem großen Geheimnis ihrer Großmutter, das Vassar aufdecken will…

    Meine Meinung

    Dieses Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit gelesen. - Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Man liest es ganz flüssig, ohne langweilige Szenen.
    Ich hab mich echt amüsiert! Die Geschichte von Vassar ist fröhlich, leicht und mit super Humor geschrieben. Besonders das Geheimnis, was am Ende auch entschlüsselt wird, passt echt gut. Ein Must Read!!

    Ich glaube ich gehe mir jetzt auch einen chinesisch malaysischen Cowboy suchen.

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    DarkChocolateCookies avatar
    DarkChocolateCookievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Diese Geschichte ist humorvoll, spannend und packend! Alles was ein guter Roman braucht!!!
    Bezaubernde Geschichte mit südostasiatischem Flaire

    Eine lustige, überraschende und kurzweilige Lektüre!

    Inhalt:
    Eine etwas zu ehrgeizige Protagonistin, namens Vassar.
    Mit etwas zu ehrgeizigen Eltern.
    Und eine Großmutter die das Leben des Dreiergespanns ordentlich auf den Kopf stellt!

    Vassar will eigentlich nur Jahrgangsbeste sein, und die Sommerferien über pauken, pauken und nochmals pauken,
    aber dabei hat sie ihre Rechnung ganz ohne ihre etwas ...naja... ungewöhnliche Großmutter gemacht,
    die Vassars Eltern "erpresst", dass ihre Tochter mit ihr Urlaub in Südostasien macht.

    Vassar ist geschockt, gibt sich aber nach einigem Zetern in ihr Schicksal, nicht zu letzt um dem "Erpresser-Geheimnis" ihrer Oma auf den Grund zu gehen.

    Eine berührende und lustige Geschichte mit unerwartetem Ausgang!


    Meinung:
    Nach den ersten paar Kapiteln, wenn Vassar erst einmal in Südostasien ist, kommt der Roman erst richtig in Fahrt. 
    Fesselnd geschrieben mit unerwarteten Wendungen mit interessanten Informationen über Südostasien, auch wenn man nicht alles davon für bare Münze nehmen sollte!


    Cover:
    Durchaus gelungenes Cover, was sich nicht gleich erschließt, dafür aber ein guter Eyecatcher ist und den Humor des gesamten Buches gut widerspiegelt.


    Fazit:
    Ein durchaus lesenswertes Buch für Zwischenrein.
    Nicht ganz die hohe Literatur, aber sehr nett geschrieben!
    Auf jedenfall 4 Sterne, für fünf hast aber nicht ganz gereicht, dafür sind ein paar der Einfälle des Autors doch zu abgedreht!

    Für jeden der gerne lacht und sich überraschen lassen will...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Lustig, aber mit wenig Spannung

    Das Leben der 16 jährigen Vassar Spore ist bereits bis zur Hochzeit mit dem erfolgreichen 1,92m großen Chirugen (Wahlweise auch einem Richter) strikt durchgeplant. Denn nur wer plant hat Erfolg, das ist die Philosophie der Familie Spore. Klar das Vassar, benannt nach ihrem favorisierten Elitecollege, schon weiß wann und wie viele Kinder sie bekommen will, wann sie den Publitzerpreis bekommen wird und eine Stiftung gründet. Dass ihre verrückte Oma ihr auf einmal eine Reise quer durch Südostasien schenkt kommt ihr daher alles andere als gelegen. Schokierenderweise stimmen ihre Eltern zu, doch nicht ganz freiwillig wie Vassar bemerkt und so packt sie ihre 10 ! Koffer, fest entschlossen das Geheimnis zu lüften. Meine Meinung: Noch nie hatte ich ein so übergroßes Beispiel an Planungswut wie es Vassar ist, vor Augen. Gleich zu Beginn des Buches, erlebt man das allabendliche Ritual der Familie Spore, die "Besinnungsstunde" in der Vassar ihre großen Lebensziele formuliert und man sieht auch gleich vorher Vassar ihren Kontrollzwang hat: den lieben Eltern. So vollkommen auf Leistung getrimmt fällt es ihr schwer überhaupt etwas anderes als ihren großen Lebensplan wahrzunehmen. Die Handlung baut auf diesen seltsamen Protagonisten und vor allem auf die allerhand aberwitzigen Situationen in die sie gerät. Sei es der Umgang mit ihrer eigenwilligen Großmutter, verschiedensten Toiletten Debakel oder eine Verfolgungsjagt in Kambodscha. Immer wieder muss man lachen und dabei gleichzeitig den Kopf schüttelt über Vassars Hilflosigkeit. Das komplette Gegenteil dazu bildet Vassars Großmutter die lebensfroh, spontan und schon ein wenig verrückt ist. Der dritte im Bunde ist Hanks der asiatische Cowboy mit aufgeklebten Kotletten und schon bald Eroberer von Vassars Herzen. Auch wenn diese Charaktere einem oft lustige Momente bescheren, waren sie mir etwas zu überspitzt. Abgesehen von den offensichtlichen Macken fehlte es ihnen an Tiefe, vor allem Hanks, denn mehr als den netten Cowboy der Vassar gerne neckt, konnte ich nicht erkennen. Schade. Was das große Geheimnis angeht, war ich ziemlich enttäuscht. ich wusste es bereits nach dem ersten Kapitel. im dem Sinne kam also keine große Spannung auf. Das soll nicht heißen, dass es langweilig war. Vassars Marathon durch Südostasien ist wirklich unterhaltsam, nur ist dieses große Geheimnis, um das so ein Wirbel gemacht wird eben leicht zu erraten, wenn man aufmerksam gelesen hat. Zum Ende hin wurde es dann etwas dramatischer und dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist frisch, jugendlich und angenehm zu lesen. gerade Vassars oft trockene oder zynische Gedanken bringen einem immer wieder zum Schmunzeln. Fazit: Carpe Diem ist ein netter und vor allem lustiger Leckerbissen für Zwischendurch, mehr aber auch nicht. Guute 3 Sterne von mir. Diese Rezension findet ihr auch zusammen mit einem Coververgleich dt/eng auf Sognatrice-Books

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    IraWiras avatar
    IraWiravor 6 Jahren
    Rezension zu "Carpe diem" von Autumn Cornwell

    Wieder einmal ein Buch, bei dem ich Tränen gelacht habe, womit es zwar eine Empfehlung für das Lesen des Buches gibt, aber auch die dringende Bitte, zu gucken, WO man es liest.

    Vassar, de Protagonistin des Buches, kommt aus einem wohlstrukturierten und wohlgeordneten Umfeld, ihre Eltern achten sehr darauf, dass sie jeden Schritt lange im Voraus plant und dass sie auch wirklich gegen alles gewappnet ist - und wenn ich schreibe gegen alles, dann meine ich auch wirklich ALLES.
    Mitten hinein in die planerische Besinnungsstunde, die zum allabendlichen Ritual der Familie gehört, platzt die Einladung von Vassars Großmutter, mit ihr den -eigentlich bereits minutiös durchgeplanten- Sommer über Südostasien zu bereisen. Aus unerfindlichen Gründen müssen sich Vassars Eltern dieser Forderung beugen und so reist Vassar eine Woche und sechs Tage später mit ihren zehn Koffern nach Malakka. Dass das Überleben in der Fremde in der Obhut ihrer Großmutter nicht ganz ohne Tücken ist, versteht sich von selbst und so steht Vassar ein sehr aufregender Sommer bevor. Auch Hanks, der ihre Großmutter und sie begleitet, trägt viel dazu bei, dass der Sommer turbulent und unvergesslich wird.

    Die Charaktere sind sehr markant und gut beschrieben, oft ein wenig überspitzt, aber in sich passend, so dass es Spaß bringt, mit ihnen das Land zu erkunden.
    Aufgelockert wird das Ganze immer mal wieder durch Mails von Vassars Eltern und ihren Freundinnen, die mit ihren Reaktionen die Besonderheit (und die Skurrilität) von Vassars Erlebnissen noch unterstreichen.
    Insgesamt ist es ein flüssiger und locker zu lesender Schreibstil, der mir sehr gefallen hat, die Geschichte selbst ist originell und absolut witzig. Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß gebracht, ich kann es uneingeschränkt empfehlen!

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