Autumn Doughton

 4.3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Hier und Jetzt, I'll Be Here und weiteren Büchern.

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Autumn DoughtonHier und Jetzt
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 (10)
Erschienen am 01.10.2015
Autumn DoughtonI'll Be Here
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I'll Be Here
I'll Be Here
 (2)
Erschienen am 18.11.2012
Autumn DoughtonThis Sky
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This Sky
This Sky
 (1)
Erschienen am 12.08.2014

Neue Rezensionen zu Autumn Doughton

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zuendegelesens avatar

Rezension zu "Hier und Jetzt" von Autumn Doughton

Ich habe zu lange gebraucht, um der Geschichte überhaupt irgendetwas abgewinnen zu können.
zuendegelesenvor 7 Monaten

 

Meinung

Dieses Buch bietet optisch ein bisschen Abwechslung im heimischen Regal oder hier auf dem Blog. Es ist ziemlich einfach gehalten, trotzdem interessant gestaltet mit kräftigen Farben. Auf den ersten Blick hat es mir allerdings besser gefallen als im Nachhinein.

Heißes Wetter, viel Sonnenschein, Strand, Studenten an einer Universität, auf dem Sportplatz, Wohnheime und Studentenverbindungen. Diese Vorurteile bieten sich einem, wenn man dieses Buch liest. Darüber hinaus geht es mit den Beschreibungen dann nur noch um körperliche Dinge und Äußerlichkeiten, die zum größten Teil wohl die „besseren Aussichten“ für die Charaktere sind.

Es fällt besonders vor den letzten 100 Seiten auf, dass die Geschichte nicht wirklich viel Tiefe besitzt. Alles scheint so oberflächlich zu sein, die Charaktere sind ziemlich unausgereift. Man bekommt am Rande mit, dass sie ihre Probleme haben, wie sie leben und was sie denken. Aber ich habe es als langweilig und nervig empfunden, nur an einer äußeren Schicht zu lesen. Die Wechselperspektiven ermöglichen da leider auch erst zum Ende hin tiefere Einblicke.
Cole ist zu Beginn der klischee Sportler schlecht hin, nimmt alles mit, was geht. Bis er auf Aimee trifft, die ihn aus ihm nicht erklärlichen Gründen reizt. Er kann ohne sie nicht mehr, sie ist diejenige, die für ihn alles verändert.
Aimee hingegen ist sehr in sich gekehrt, stellt sich in den Hintergrund und lässt anderen den Vortritt. Sie wagt es kaum, sich selbst ernst zu nehmen. Sie hängt in der düsteren Vergangenheit, die ihr Leben umgekrempelt hat und dieses bis heute bestimmt. Als sie Cole wortwörtlich in den Schoß fällt, verändert sich ihr Leben schlagartig. Und wie soll es anders sein, denkt sie, sie ist nicht genug für ihn. Was man ihr zugute halten muss, sie nimmt ihr Leben irgendwann selbst in die Hand und beginnt von vorn.

Der lockere, leichte Schreibstil ermöglicht es rein theoretisch durch das Buch zu fliegen und sich davon mitreißen zu lassen, wäre die Handlung nicht so langweilig. Durch die Oberflächlichkeit kommt keine Stimmung auf. Die vergebliche Suche nach schönen Sätzen und passenden Beschreibungen blieb erfolglos. Nur, wenn es um die Gedanken der Protagonisten geht, konnte die Autorin irgendwann mal in die Tiefe gehen und dem geschriebenen Wort einen schönen Ton mitgeben. Bis Cole kommt in den schönen Momenten „Fuck“ sagt.

Die Geschichte braucht viel zu lang, bis sie Fahrt aufnimmt. Man hätte vieles weglassen können, weil es für die Handlung nicht relevant war. Von Spannung kann kaum die Rede sein, weil mich Klischees langweilen. In dem Buch gibt es Szenen, bei denen ich mir an den Kopf gegriffen habe und mich ernsthaft gefragt habe, warum man so etwas überhaupt liest. Die Ideen waren nicht neu, Romane, Filme und Serien dieser Art gibt es schon genug. Nur das Ende weiß zu überzeugen, da die Gedanken urplötzlich ausgereift sind und nicht mehr zusammenhangslos erscheinen, sie regen sogar zum Nachdenken an. Die Art, wie die Protagonisten zurück in ihr Leben finden, ist erstaunlich, was nicht zuletzt an der Wechselperspektive liegt. Die Emotionen, die dabei aufkommen, wirken natürlich und lassen einen zumindest mal schmunzeln.

Bewertung

Ich habe zu lange gebraucht, um der Geschichte überhaupt irgendetwas abgewinnen zu können. Und das, was ich der Geschichte abgewinnen konnte, war dann im Vergleich zu anderen Geschichten zu wenig. Hätte man der Geschichte noch ein paar Besonderheiten mitgegeben, hätte sie mir sicherlich um einiges besser gefallen. Aber mir persönlich ist das zu leichte Kost.

  

Fazit

Aus anderen Meinungen geht hervor, dass dieses Buch wohl einer der bessere Vertreter des Genres ist. Das gibt mir zu denken, weil ich mit dem Buch schon nicht warm wurde. Mir persönlich sagt das: Finger weg von diesem Genre und am besten auch vom Nachbargenre „Young Adult“, das kann nicht gerade besser sein.

Ich danke dem Littra für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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SharonBakers avatar

Rezension zu "Hier und Jetzt" von Autumn Doughton

Unglaublich sensibel, unglaublich toll ...
SharonBakervor 3 Jahren

Aimee kehrt in ihre Heimat zurück und versucht nach einem Jahr Auszeit, wieder ins Leben zu finden. Dazu gehört es auch, ans College zu gehen und sich alten Freunden zu stellen. Das macht Aimee so nervös, das sie sich nicht richtig auf ihre Füße konzentrieren kann und so stolpert sie über Cole, der sie auffängt. Dieser flirtet Aimee auch direkt an und sie, ja sie, weiß nicht was sie sagen soll und wird kurz darauf von ihrer Schwester gerettet, die ihr gleich gratuliert, den größten Herzensbrecher über den Weg gelaufen zu sein. Aber Aimee hat andere Sorgen und da stehen Jungs nicht unbedingt an oberster Stelle, aber Cole läuft ihr immer wieder über den Weg und verwirrt Aimee sehr. Also was hat Aimee zu verbergen? Welche Absichten hat Cole? Können sie sich gegenseitig vertrauen? Kann es für die beiden ein Hier und jetzt geben? 

Ich lese ja nicht so oft New Adult Geschichten und diese ist mir ehrlich gesagt mehr zugeflogen und was soll ich sagen, Gott sei Dank, denn ich hatte wunderbare Lesestunden mit diesem süßen Liebespaar.

Die Autorin erfindet bei ihrer Geschichte das Rad nicht neu, aber sie überzeugt und das ist viel wichtiger. Ich finde, man kann eine Geschichte, wenn sie gut erzählt ist, auch gern nochmals lesen. Autumn Doughton nimmt sich zwar inhaltlich dem New Adult Strickmuster an, macht daraus aber eine authentische und sensible Geschichte. Ihre Themen und Schwerpunkte hat sie sich gut ausgesucht und jeder der beiden hat sein Päckchen zu tragen, so lässt uns die Autorin direkt einsteigen und uns raten, was da los sein könnte. Damit beginnt die wilde Achterbahnfahrt, aus Hoch und Tiefs, innigen Momenten, schweren Prüfungen und Entscheidungen und einer ganz süßen Liebesgeschichte.

Vor allem hat mir Cole gut gefallen, denn er kommt hier auch zu Wort, mit diesem Charakter hat sich Autumn Doughton in mein Herz geschlichen. Cole ist der berühmte Sunnyboy und Frauenverschlinger. Eigentlich genau der Kerl vor dem einen in der Schule alle warnen und doch hofft man, das Mädchen zu sein, was ihn ändert und von der er mehr will. Das ist also das oberflächige Gerüst was wir am Anfang von ihm sehen, der gut aussehende, charmante Sportler. Das er gerade eine Phase im Leben erreicht hat, wo er feststellt, dass er dem momentanen Zustand überdrüssig ist und nicht mehr nur für den schnellen Moment zu haben sein möchte, merkt keiner. Auch was bei im zu Hause los ist, ist unbekannt. Erst als dieses unbekannte Mädchen auftaucht, ist es um ihn geschehen. Der sonst jede haben kann, muss sich um die Aufmerksamkeit dieser hübschen Fremden bemühen, und da sie niemanden an sich ran lässt, ist sein ganzes Können gefragt und genau hier hat er mich erwischt. Dieser Cole, der sich immer über alle lustig gemacht hat und für Mädchendinge keinen Nerv darauf hatte, entdeckt, seine weiche Seite und was es bedeutet für jemanden Gefühle und ein Vertrauen zu entwickeln. Lustig fand ich immer, dass es ihm selber auffällt und er über sich selbst lachen musste. Mehr sag ich jetzt einfach nicht, außer. Cole ist heiß und das sage ich, obwohl er blond ist.

Aimee dagegen muss mit ihrer Vergangenheit kämpfen, denn sie sitzt im Glashaus, jeder kennt sie, jeder weiß, was damals passiert ist und alle schauen sie besonders an. Na gut nicht alle, aber alle diejenigen, die von der Highschool ans College vor Ort gewechselt sind. Nun ist es an Aimee sich einen Platz im Leben wieder zu erkämpfen und mehr Licht darin einfließen zu lassen. Aber dafür muss sie sich selbst erst mal wieder neu entdecken und genau dabei kommt Cole ins Spiel. Mit diesem hartnäckigen Kerl hat sie nicht gerechnet, aber genau hier fängt Aimee‘s Herz wieder an zu schlagen und die Melancholie aufzulösen. Warum es ihr so schlecht geht und warum ihre Familie sie behütet wie einen Augapfel, müsst ihr, einfach selber lesen.

Ich bin wirklich immer noch sehr angetan von der Geschichte. Diese beiden jungen Menschen, die schon einiges durch machen mussten, und erst noch lernen müssen, damit umzugehen. Sich nicht an irgendwas vergangen zu klammern, sondern los zu lassen. Die sich finden und sich vertrauen und einfach beginnen im Hier und jetzt zu leben. Da hat die Autorin bei mir genau ins Schwarze getroffen und es ist wieder einer dieser Perlen die man im großen Buchhandel vermisst. Ihr Tempo der Geschichte ist einfach gut gelegt und auch das beide Protagonisten zu Wort kommen einfach fantastisch zu lesen. Ich lese ja nicht oft New Adult Bücher, aber wer diesen für sich noch nicht entdeckt hat, bitte zuschlagen.

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inflagrantibookss avatar

Rezension zu "Hier und Jetzt" von Autumn Doughton

WOW! Einfach nur W O W !!
inflagrantibooksvor 3 Jahren

Meinung
Wie oft sage ich eigentlich „Lasst den Klappentext Klappentext sein und lest einfach das Buch!“? Und wie oft befolge ich meinen eigenen Ratschlag? Oft. :-D
Bestes Beispiel ist „Hier und Jetzt“, denn ich dachte: Okay, why not? Her damit, gucken wir mal, was bei rum kommt. Und ich kann euch sagen, es passierten Dinge, mit denen ich nicht rechnete!

„Hier und Jetzt“ ist die Geschichte von Cole und Aimee. Zwei junge Menschen, die irgendwie klar kommen wollen. Sie tragen beide ihr Päckchen voll mit Problemen. Voll mit Seelenballast, den sie einfach nicht loswerden. Was die beiden aber von anderen, Problembehaftetet jungen Menschen unterscheidet ist folgendes: sie WOLLEN klar kommen! Sie VERSUCHEN für andere, für ihr Umfeld so zu wirken, als gehe es ihnen gut und zeitgleich ARBEITEN sie daran, dass es auch wirklich so ist. Sie gehen nicht kaputt, sie dramatisieren nicht alles bis ins Kleinste und vor allem ist ihnen klar, dass es da noch andere Menschen gibt, denen es schlechter geht, als ihnen selbst. Sie waren für mich nach kurzen Zeit real existierende Menschen, mit denen ich litt, weinte, lachte, fühlte. Mit denen ich um meinen Seelenfrieden, meine Liebe, mein Leben kämpfte. Cole und Aimee haben so viele Fehler, so viele Ecken und Kanten, dass es sie nur noch sympathischer, noch echter machte. Es waren Menschen wie Du und ich. Ich liebte sie alle beide!

Cole ist der typische Draufgänger-Typ. Jedes Mädchen, das bei drei nicht auf den Bäumen ist, gehört ihm. Das Problem ist, dass die Mädels ihn wollen! Er ist Mister Charming und die Mädels rennen ihm hinter her. Für eine Nacht gefällt ihm das, für länger kann ihn keine halten. Cole genießt sein Leben als Single mit Partys, Alkohol und Mädels. Was will man als junger Mann mehr?
So denkt Cole. Bis Aimee über ihn stolpert und sein Weltbild auf den Kopf stellt. Es ist nicht so, dass sich beide Hals-über-Kopf in einander verlieben. Nein! Cole will das alles nicht, aber Aimee reizt ihn, weil sie ihn nicht will. Es ist die Jagd, die ihn heiß macht. Und dadurch lernt er immer mehr von Aimee kennen und merkt, dass da vielleicht doch mehr ist. Aber Cole hat seine Probleme vergessen und die holen ihn sehr schnell wieder ein. Leider können die Probleme und Aimee nicht zusammen bei ihm sein …

Aimee. Sie zu beschreiben könnte kompliziert werden. Denn Aimee ist auf die eine Art sehr kompliziert, aber auf die andere Art will sie das gar nicht sein. Sie hat ein Trauma zu verarbeiten, aber so wirklich weiß sie nicht, wie sie das eigentlich machen soll, denn jeder um sie herum denkt, die Weisheit gefressen zu haben und überschüttet sie damit. Aimee will es allen recht machen und zeitgleich an sich arbeiten, damit ihr Leben kein Theaterspiel mehr ist. Sie will echt sein. Sie versucht klar zu kommen und das zu machen, was ihre Familie von ihr erwartet: Nicht auffallen! Und das schafft sie auch, jedenfalls solange, bis sie Cole trifft.
Danach merkt Aimee, dass sie die Dinge auf ihre Art angehen muss. Das sie im Hier und Jetzt leben kann, ohne an den Schuldgefühlen zu ersticken. Ohne sich schlecht zu fühlen, dass sie glücklich ist. Das Trauma hat sie verändert, und Aimee muss die neue Aimee nur annehmen. „Klar kommen“ reicht oftmals nicht, manchmal muss man nicht klar kommen, sondern im Hier und Jetzt die Dinge auch einfach mal hinter sich lassen, aber ohne sie zu vergessen.

Ich weiß nicht, was ich erwartete, als ich dieses Buch aufschlug. Auf jeden Fall erwartete ich nicht, dass die Wörter mich an die Seiten fesseln. Das Cole und Aimee mich in ihr Leben ziehen und ich gar nicht mehr hinaus möchte. Dass ich um Coles Seelenfrieden weinte und Aimees Glück betrauerte. Dass ich hoffte und bangte und mich fragte, wie es eine Autorin nur schafft, das Charaktere in einem Buch so verdammt echt und real sein können? Es war, als würde mir meine Freundin ihre Geschichte erzählen. Ich nickte an den richtigen Stellen, seufzte auf, vergoss eine Träne und aß nebenher Popcorn, weil meine Freundin so spannend, emotional und einfühlsam erzählen konnte.

„Hier und Jetzt“ ist keine Geschichte, die mit atemberaubender Spannung ausgestattet ist. Es sind die leisen Töne zweier Leben, die der Leser vernimmt und die ihn in das Buch bannen. Die Geschichte zweier Herzen, die nur gemeinsam heilen können. Und der Unterschied zu so ziemlich jeder anderen Gefühlsdusel-Seelenballastprobleme-Jugendlicheliebe-Geschichte ist schlicht und einfach, dass Aimee und Cole es wollen!
Sie WOLLEN echt sein!

Fazit
Cole und Aimee. Aimee und Cole. Zwei Menschen, die ich gerne im echten Leben getroffen hätte. Die einen unsagbar starken Willen haben. Die nicht nur „klar kommen“ wollen, sondern die ihr Leben wirklich fühlen wollen! Die an sich arbeiten und nicht die Schuld anderen geben. „Hier und Jetzt“ erhält meine uneingeschränkte Leseempfehlung!
Mein persönliches MUST READ im Dezember!

Bewertung
„Hier und Jetzt“ von Autumn Doughton bekommt hier ohne Frage und großes Blabla 5 von 5 Marken!

Tilly


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