Ava J. Thompson

 4,6 Sterne bei 10 Bewertungen
Autorin von Sehnsucht nach Ruhm - Melvin, Die Schuldigen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ava J. Thompson (©(c) Ava J. Thompson)

Lebenslauf

Geboren im Osten des Landes, mochte Ava J. Thompson schon immer Geschichten. Zuerst vorgelesen, dann etwas älter verschlang sie jedes Buch, das sie in die Finger bekam. Im Alter von zwölf Jahren begann Ava, sich Geschichten auszudenken. Um sie nicht zu vergessen, füllte sie ganze Schulhefte mit dem, was ihre Fantasie hervorbrachte. 

Als Erwachsene folgten viele Jahre, in denen das Schreiben in den Hintergrund trat. Job, Familie und gesellschaftliche Verpflichtungen ließen keinen Raum. Was immer blieb, was der Traum, einen Roman zu veröffentlichen. Ein grob runtergeschriebenes Manuskript entstand, aber es fehlte nach wie vor an der Zeit, etwas daraus zu machen.

Ava J. Thompsons zweite Leidenschaft ist das Reisen. Vor allem in die Länder, an die Orte, die in ihren Romanen eine Rolle spielen, um eine Gefühl für Land und Leute zu bekommen.

Im vergangenen Jahr änderte sich Avas Leben. Von einem auf den anderen Tag hatte sie plötzlich viel Zeit und was lag da näher, als sich erneut mit der alten Leidenschaft zu beschäftigen ...

Mittlerweile hat Ava die vierteilige Reihe "Sehnsucht nach ..." veröffentlicht, außerdem ein Stand-alone, eine Autobiografie und Band 1 von "Die Schuldigen", einer neuen genreübergreifenden Familiensaga zwischen Drama, Thriller und Liebesgeschichte.

Ava J. Thompson ist Mitglied im Selfpublisher-Verband.

Botschaft an meine Leser

Liebe Leser:innen,

früher war es mein größter Traum, ein Buch zu veröffentlichen. 2023 habe ich mir diesen erfüllt. Inzwischen sind sechs Romane von mir auf dem Markt und eine Autobiografie und ich habe einen neuen Traum. Wünsche mir, dass  meine Bücher bei möglichst vielen Lesenden einen Platz im Bücherregal finden. Möchtest du mich bei der Verwirklichung dieses Traumes unterstützen?

Ich danke allen, die sich für meine Geschichten interessieren und wünsche euch entspannte Stunden mit meinen Protagonisten.

Eure Ava

Neue Bücher

Cover des Buches Die Schuldigen (ISBN: 9783695736515)

Die Schuldigen

Neu erschienen am 19.05.2026 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.

Alle Bücher von Ava J. Thompson

Cover des Buches Sehnsucht nach Ruhm - Melvin (ISBN: B0CGJLMGSH)

Sehnsucht nach Ruhm - Melvin

(3)
Erschienen am 31.08.2023
Cover des Buches Die Schuldigen (ISBN: 9783695198122)

Die Schuldigen

(1)
Erschienen am 19.09.2025
Cover des Buches Die Schuldigen (ISBN: 9783695118724)

Die Schuldigen

(1)
Erschienen am 19.01.2026
Cover des Buches Die Schuldigen: Teil der Familie (ISBN: B0F1N8JY8Z)

Die Schuldigen: Teil der Familie

(1)
Erschienen am 07.05.2025
Cover des Buches Sehnsucht nach Anerkennung - Jason (ISBN: 9783384470201)

Sehnsucht nach Anerkennung - Jason

(1)
Erschienen am 31.01.2025
Cover des Buches Sehnsucht nach Freiheit - Tom (ISBN: 9783384302243)

Sehnsucht nach Freiheit - Tom

(1)
Erschienen am 19.09.2024
Cover des Buches Sehnsucht nach Liebe - Jackie (ISBN: 9783384146038)

Sehnsucht nach Liebe - Jackie

(1)
Erschienen am 15.03.2024
Cover des Buches Sehnsucht nach Ruhm - Melvin (ISBN: 9783384016119)

Sehnsucht nach Ruhm - Melvin

(1)
Erschienen am 01.10.2023

Neue Rezensionen zu Ava J. Thompson

Cover des Buches Die Schuldigen (ISBN: 9783695118724)
Heidelinde12s avatar

Rezension zu "Die Schuldigen" von Ava J. Thompson

Heidelinde12
Gern empfehle ich auch den dritten Teil der Leserschaft – Das Buch ist eine emotionale Wucht.

Mit „Macht & Ohnmacht, dem dritten Band der „Schuldigen“-Reihe von Ava J. Thompson, wird die Geschichte der Duarte-Familie nicht nur fortgesetzt, sondern sie trifft mich emotional mitten ins Herz – intensiver, schmerzlicher als je zuvor. Der nächtliche Angriff auf Duarte Island erschüttert mich tief: Emilio Duarte, das unerschütterliche Oberhaupt, wird hingerichtet, vierzehn Soldaten getötet. Die Insel liegt „saubergeräumt“ da – und doch bleibt nur die erdrückende Leere, die mich als Leserin lange nicht loslässt.

Der Titel berührt mich zutiefst, denn er spiegelt genau das wider, was ich fühle. Matteo, der gebrochene Erbe, sinkt unter der Nachricht vom Tod seines Vaters zusammen – ich spüre seine Ohnmacht, seine Unfähigkeit, den Familienapparat zu führen, fast körperlich mit.

Howard, sein bester Freund und adoptierter Duarte, greift interimistisch zu den Zügeln, doch auch er zerreißt fast zwischen Loyalitätspflicht, eigener Trauer und privater Zerrissenheit.

Thompson entlarvt Macht als zerbrechliches Konstrukt in einer Welt, wo Angehörige und Angestellte keine austauschbaren Figuren sind. Die Duartes leben ihre Werte – Familie, Loyalität, Schutz der Ihren – und gerade diese Humanität macht sie so verwundbar. Ich ertappe mich dabei, wie ich diese Verbrecherfamilie liebgewonnen habe, sie mir nahe ist, obwohl sie ein Mafiabund ist.

Die Autorin erzählt nicht linear, sondern wechselt zwischen den Figuren, und so wird die psychologische Dichte für mich greifbar. Matteos Schockstarre berührt mich direkt, seine Panik wird zu meiner. Howards pragmatische Härte rührt mich durch seine Zwiespältigkeit zwischen der leidenschaftlichen Nicoletta und der jugendlichen Mariana.

Sogar Nebenfiguren wie die schwangere Witwe Josepha oder die stille Louisa gewinnen für mich Kontur und Nähe. Besonders eindrucksvoll ist die Reise nach Kolumbien zur Beerdigung: Die Mariachi-Klänge, die den Sarg durch Popayán tragen, die Novene-Gebete – hier fühle ich eine katholische Mafiafamilie in ihrer Zeremonialstrenge und so tiefen Menschlichkeit, dass es mich berührt.

Die Liebesstränge sind für mich kein romantischer Ausgleich, sondern Spiegel der Machtpolitik, die mich mitfühlen lässt. Liebe wird zur Ressource, zum Tauschmittel, zur Zerreißprobe. Thompsons Sprache bleibt nah an den Figuren – direkt, ohne Klischees – die Dialoge berühren durch ihre Authentizität, die Actionszenen fesseln mich präzise. Sie erzählt Unterhaltung mit literarischer Substanz, bei der Figurenpsychologie wichtiger ist als bloße Handlung.

„Macht & Ohnmacht“ markiert für mich einen Höhepunkt der Reihe. Der Tod des Patriarchen ist ein Wendepunkt zwischen Tradition und Individuum, Pflicht und Menschlichkeit, der in mir lange nachhallt. Thompson schreibt hart, mitreißend, menschlich – ein Roman, der mich bewegt und sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten lässt.

 

Gern empfehle ich auch den dritten Teil der Leserschaft – Das Buch ist eine emotionale Wucht.

 

 Heidelinde Penndorf

(März 2026)   

Cover des Buches Die Schuldigen (ISBN: 9783695198122)
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Rezension zu "Die Schuldigen" von Ava J. Thompson

Heidelinde12
Ein Roman, der lange nach dem letzten Satz nachklingt und zeigt, dass Liebe und Loyalität erst dann ihre Bedeutung entfalten, wenn sie Gefahr und Prüfung standhalten – oder verlieren.

Schon die ersten Seiten von Ava J. Thompsons zweitem Band haben mich gefesselt. Ich spürte sofort die Spannung, die in jeder Begegnung, jedem Blick liegt. Liebe wird hier zum Risiko, Loyalität zur Prüfung – und selbst die engsten Bindungen können retten oder zerstören. Matteo, Howard und die dazugehörigen vier Frauen stehen nicht nur vor der Frage, wie sie ihre Gefühle leben, sondern auch, wer sie innerhalb der starren Familienstrukturen wirklich sein dürfen, sein sollen.

Die Mafia erscheint mir hier nicht als glamouröses Machtspiel, sondern als archaisches System aus Erwartungen, Zwängen und unausgesprochenen Gesetzen. Jede Bindung ist eine Entscheidung, jeder Blick eine Prüfung, jede Geste eine potenzielle Schwäche:

  • Die Ehe, die Macht sichern soll.
  • Die Freundschaft, die zugleich Heimat und Gefängnis ist.
  • Die Liebe, die nicht sein darf – und gerade deshalb nicht aufhört.
  • Überfälle die Leben auslöschen und physische Schäden nach sich ziehen

Thompson gibt den leisen Momenten Raum: der Sehnsucht, gesehen zu werden, der Angst, zu verlieren, was man nie ganz besitzen durfte, und dem Versuch, inmitten von Gewalt ein eigenes Herz zu bewahren. Howard ringt mit der Frage, ob Zugehörigkeit mehr bedeutet als Blutsbande – und was man dafür bereit ist aufzugeben. Seine Entwicklung zeigt, wie Loyalität zur Identität werden kann, aber auch, wie schnell Identität zur Last wird. Matteo steht zwischen Gefühl und Pflicht; sein Konflikt ist keine dramatische Explosion, sondern eine stille, bohrende Tragik: das Wissen, dass man sich selbst verliert, während man versucht, alle anderen zu schützen.

Die Frauen in dieser Geschichte sind keine Randfiguren. Ich habe bewundert, wie sie die Konsequenzen dieser Welt am unmittelbarsten spüren, tiefer lieben, härter verlieren und mehr tragen, als man ihnen zugesteht. Ihre Stärke liegt nicht in Lautstärke, sondern in Würde und manchmal sogar im Verlust der Würde und der daraus resultierenden Rache.

Thompsons Stil hat mich sofort gepackt. Prägnant, nuanciert, mit der perfekten Balance zwischen Spannungsspitzen und stillen Passagen. Rückblenden und Perspektivwechsel vertiefen die psychologische Dimension und machen jede Figur begreifbar – selbst dort, wo ich ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte.

So entsteht ein Bild der Mafia, das nicht vom Glanz lebt, sondern von Bindung, Loyalität und Liebe – die schützen, fesseln, heilen und manchmal verletzen. Herz vs. Verstand erzählt nicht vom Verbrechen, sondern von den Herzen, die darin gefangen sind. Ein Roman über Menschen, die in einem System überleben müssen, das wenig Raum zum Atmen lässt – und die gerade in diesen engen Zwischenräumen Hoffnung finden.

Durch die genial gezeichneten Familienstammbäume im Buch verdichtet sich die Geschichte auch ziemlich gegenwärtig und ich war gefühlt mitten unter den handelnden Personen.

Am stärksten hat mich der Moment getroffen, in dem die scheinbare Stabilität zerbricht. Der Überfall auf das Anwesen ist kein lauter Showmoment, sondern der Augenblick, in dem sichtbar wird, was Loyalität und Zugehörigkeit wirklich kosten: Sicherheit ist nur geliehen, Frieden immer vorläufig. Vertrauen wird fragil, Bindungen werden geprüft, und selbst die scheinbar unerschütterlichen Säulen der Familie geraten ins Wanken. Besonders die Frage, ob das Familienoberhaupt der Duartes überlebt, wirft einen Schatten über die letzten Seiten – weniger eine Frage des Körpers als eine Frage der Ordnung: Wer steht auf, wenn derjenige fällt, an den alle glauben.

Das Ende hat mich erschüttert. Nicht laut, sondern still. Ein Roman, der lange nach dem letzten Satz nachklingt und zeigt, dass Liebe und Loyalität erst dann ihre Bedeutung entfalten, wenn sie Gefahr und Prüfung standhalten – oder verlieren.

Heidelinde Penndorf

(November 2025)

Cover des Buches Die Schuldigen: Teil der Familie (ISBN: B0F1N8JY8Z)
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Rezension zu "Die Schuldigen: Teil der Familie" von Ava J. Thompson

Heidelinde12
Die Schuldigen ist weit mehr als eine Mafia-Romance – es ist ein atmosphärisch dichter Auftakt der Buchserie,

Mit ››Die Schuldigen‹‹ entführt Ava J. Thompson ihrer Leserschaft mitten ins glühende Miami der 80er-Jahre – eine Stadt voller Kontraste, in der Sonnenschein und Palmen nur Fassade für ein unsichtbares Machtgeflecht sind. Hinter den Kulissen tobt ein Kampf zwischen rivalisierenden Mafia-Clans, in dem Loyalität und Macht Fragen von Leben und Tod sind.

Im Zentrum stehen Howard und Matteo, seit Kindertagen unzertrennlich. Howard ist von Mattes Lebensstil schon immer fasziniert und ahnt früh, dass irgendetwas „anders“ ist. Die Wahrheit aber, dass Matteo einer Mafiafamilie angehört, erfährt er erst in einer schicksalhaften Nacht, als Matteo betrunken und verzweifelt bei ihm auftaucht. Von diesem Moment an verdichtet sich ihre Freundschaft zu einem Band, das weit über jugendliche Vertrautheit hinausreicht. Howard fühlt sich selbst auf eine seltsame Weise dazugehörig. Für ihn ist es nicht nur das Geld, das lockt: Es ist der urtümliche Familienzusammenhalt, die surreale Anziehung einer Welt voller Gefahr, Ungewissheit und strengen Regeln. In brenzligen Situationen zeigt Howard oft mehr Selbstbeherrschung als Matteo, was ihre Freundschaft in dieser riskanten Umgebung noch komplexer macht.

Die Leserschaft erhält tiefen Einblick in das Familiensystem der Mafia: von den harten Aufnahmeprüfungen und ewigen Treueschwüren über bizarre Rituale – wie Blutschwüre oder das Verbrennen von Marienbildern – bis hin zu streng geregelten Hierarchien. Tarnunternehmen, Geldwäsche und die Kontrolle ganzer Stadtviertel, die vom Reichtum profitieren, gehören ebenso dazu wie der ungeschriebene Ehrenkodex. Dabei wird auch die oft übersehene, aber spürbare Wahrheit deutlich: Frauen haben in dieser Welt meist nur eine untergeordnete Rolle.

Zwischen den Clans herrscht ein ständiger, oft blutiger Machtkampf, und jeder falsche Schritt kann tödlich enden. Matteo kämpft darum, seinen Freund aus den schlimmsten Konflikten herauszuhalten – doch Howard sucht geradezu den Kontakt zu dieser gefährlichen Welt. Anas Auftreten bringt weitere Spannungen und neue Geheimnisse in das Geflecht aus Treue, Misstrauen und Macht.

Die Autorin erzählt die Handlung abwechselnd aus den Perspektiven von Matteo, Howard und Ana, was die emotionale Vielschichtigkeit verstärkt. Anfangs mag der ständige Blickwechsel komplex wirken, doch bald erschließt sich der Reiz – jede Sichtweise offenbart eigene Wahrheiten und enthüllt verborgene Seiten der Figuren.

Stilistisch überzeugt der Roman mit einer klaren, fließenden Sprache und einem starken Sinn für Atmosphäre. Die Mischung aus Drama, Thriller, Liebesgeschichte und Mafia-Milieu ist packend, und wenn die Spannung sich entlädt, dann abrupt und wirkungsvoll – etwa in einer intensiven, völlig unerwarteten Szene im Club.

Fazit: Ich empfehle das Buch sehr gern weiter. Die Schuldigen ist weit mehr als eine Mafia-Romance – es ist ein atmosphärisch dichter Auftakt der Buchserie, voller Rivalität zwischen Clans, tiefer Freundschaft und der Frage, wie weit man für Zugehörigkeit und Loyalität gehen würde. Wer Mafiageschichten mit Herz, Tempo und 80er-Jahre-Glanz liebt, wird hier fündig – und sich auf Band 2 freuen.

Heidelinde Penndorf

(August 2025) 

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Zusätzliche Informationen

Ava J. Thompson wurde am 28. Juli 2025 in Cottbus (Deutschland) geboren.

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