Ava Reed For Good: Über die Liebe und das Leben

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Inhaltsangabe zu „For Good: Über die Liebe und das Leben“ von Ava Reed

Was würdest Du tun, wenn Du das verlierst, was Deinem Leben einen Sinn gab? Das, was Du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hast. Würdest Du aufgeben? Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben, beginnt Charlie in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird wie es einmal war.

Ich habe keine Worte für dieses Buch! <3

— Edition_S

http://aliswerk.blogspot.de/2017/09/for-good-rezension.html

— Lubig2

Hätte mehr von dem Buch erwartet, da man mir sehr viel positives darüber berichtet hat. Eine süße Liebesgeschichte, mehr aber auch nicht.

— Symphonia98

Wunderschön geschrieben, mitreißen, dramatisch. Lesen!

— FreydisNeheleniaRainersdottir

Ein Werk, das seinesgleichen sucht.

— Lucy-die-Buecherhexe

Beschreibungen von Emotionen/Gefühlen wirkten auf mich echt!

— Kathleen1974

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen... näheres dazu in meiner ausführlichen Rezension...

— HonestMagpie

Eine bittersüße Liebesgeschichte, die einen noch lange begleitet. <3

— Majainwonderland

Traurig schöne Geschichte mit Tiefgang und sie regt zum nachdenken an!

— Buchmaid

Traurig schöne Geschichte mit Tiefgang und sie regt zum nachdenken an!

— Buchmaid
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  • Einnehmend und herzzerreißend

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    MosquitoDiao

    17. November 2017 um 10:12

    Da die Geschichte immer im Wechsel aus der Gegenwart und aus Erinnerungen von Charlies Sicht erzählt wird, kommt man schnell rein und findet sich in einer sehr bedrückenden und traurigen Stimmung wieder. Auch wenn dadurch natürlich die tollen Momente hervorgehoben werden, fühlt man doch hauptsächlich, was die Protagonistin hier verloren und ihr Leben vorher ausgefüllt hat. Für mich war die Geschichte somit zwar unglaublich emotional, aber eher ruhig gehalten, da man den Ausgangspunkt schon mehr oder weniger kannte, aber in einem Trott und einem Tiefpunkt im Leben gefangen war, aus dem es schnell kein Entkommen gibt. Ich frage mich, ob ich mich anders entschieden hätte, wenn ich gewusst hätte, wie alles endet. Ich lächle. Nein, niemals. Ich denke, dass jeder, der diese Erfahrung noch nicht selbst gemacht hat, manchmal Probleme hat nachempfinden zu können, wieso das Leben für die Betroffenen, die jemanden verloren haben, scheinbar nicht weitergehen kann. Bei Charlie entgegen konnte ich es einfach nachempfinden. Ich habe mich selbst betroffen gefühlt, meine tollen Momente im Leben vor den Augen gehabt und gemerkt, wie auch ich ohne diese im ersten Moment nicht wüsste, wie es für mich weitergehen sollte. Die Charaktere waren für mich einfach authentisch und greifbar. Trotz dessen, dass ich manche Szenen zwischen Charlie und Ben einerseits vorhersehbar fand, waren sie dennoch einmalig. Es war eben nicht alles rosig, je tiefer man in die Geschichte und Erinnerungen versunken ist, wurde es einem immer bewusster. Mit dieser Geschichte wird einem mal wieder vor Augen geführt, wie wertvoll der Moment ist und das man das nicht aus den Augen lassen sollte. Wie wichtig Zusammenhalt, gerade in schwierigen Zeiten ist. Der Austausch mit Stella hat die Story für mich einfach noch einmal klarer stehen lassen und ich konnte das Gelesene besser reflektieren. Einerseits hat mir zwar irgendwie der „Wow-Effekt“ gefehlt, andererseits baut diese Geschichte aber auch einfach auf ihrer Stimmung auf. Das Ende, bzw. die Zusatzkapitel haben das Ganze nochmal ein wenig umgerissen. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich so etwas, ebenso wie Epiloge nicht immer lese, es in dieser Geschichte aber wirklich wichtig ist. Mein kleines Highlight hier war allerdings die Hündin Pepper. Sicherlich bin ich in dieser Hinsicht ein wenig vorbelastet, aber tierische Begleiter haben oftmals doch noch eine ganz besondere Wirkung. Warum haben wir Angst? Damit wir mutig sein können. Wer keine Angst hat, dem wird es nie vergönnt sein, den Mut aufzubringen, sie zu überwinden. FAZIT Mit For Good hat Ava eine herzzerreißende und atmosphärische Geschichte geliefert, die zwar die Tiefpunkte im Leben widerspiegelt, aber auch den Wert der einzelnen tollen Momente. Wahrlich eine Geschichte über das Leben und die Liebe, traurig, erbarmungslos und authentisch. Mit ihrem ruhigen und klaren Schreibstil konnte mich die Autorin mal wieder für sich gewinnen und ich freue mich bereits jetzt schon unglaublich auf ihr neues Werk Die Stille meiner Worte, das nächstes Jahr im März erscheinen soll.

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  • kitschige Umsetzung eines tief gehenden Themas

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Lubig2

    14. September 2017 um 12:56

    An sich ein gutes Buch, in dem der Kampf einer jungen Frau mit dem Zurückgelassenwerden und dem Verlust der großen Liebe, dem Leser glaubhaft näher gebracht wird.Das Buch hat mich trotzdem nicht erreicht.Die Rückblenden in die Erinnerungen an die Zeit davor, haben das Buch für mich ruiniert. Da wird eine Charlie gezeichnet, die mir so ausgesprochen unsympathisch ist, dass ich mich mit ihr nicht identifizieren kann. Sie ist so ein weinerliches Weichei, dass es weh tut.Auch ist Ben der unwahrscheinlich männliche, fehlerfrei Gutmensch, der eine schlimme Kindheit hatte und trotzdem auf dem richtigen Weg geblieben ist. Er liebt seine Charlie abgöttisch und beide können einfach keine Fehler machen.Die Gespräche der beiden sind immer nur Allgemeinplätze und wenig abwechslungsreich.Außerdem lebt Charlie nur noch für Ben. Alles um sie herum wird unwichtig. Das ist für mich total unglaubwürdig. Sie gibt alles und sich selbst mental für Ben auf. Natürlich trifft sie der Verlust dann umso härter, weil sie ja keinen anderen Lebensinhalt mehr hatte.Die Krönung ist dann noch Charlies Lösungsansatz, mit dem sie versucht mit ihrer Trauer klar zu kommen. Das geht gar nicht. Ich meine, ich kann Charlie schon verstehen, aber kann man das so unreflektiert in einem Buch darstellen? Ich denke nein.Und das Happy End (das für mich nicht überraschen war) ist so absoluter Hollywoodkitsch, dass es nur so tropft.Sorry, aber das war nicht mein Buch.Fazit:Wer Hollywoodkitsch mit unsicheren Frauen als Hauptpersonen mag, soll das Buch lesen. Die Trauer und die Taubheit nach dem Verlust werden sehr gut nachvollziehbar und glaubhaft beschrieben.

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  • Wie der Tod alles verändert

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Symphonia98

    27. August 2017 um 21:10

    Charlie muss den Verlust ihres Mannes Ben miterleben und verfällt in eine tiefe Trauer. Sie erinnert sich an all die Geschehnisse im Zusammenhang mit Ben und zieht sich immer weiter von ihren Mitmenschen zurück, wobei ihr immer mehr klar wird, dass das Leben nie wieder so sein wird wie zuvor.Die Geschichte beginnt damit, dass Charlie in der Wohnung rumsitzt und sie um Ben trauert. Doch irgendwann ging sie mir irgendwie tierisch auf die Nerven mit ihrem Selbstmitleid.Ich kann verstehen, wie es ist zu trauern und ich weiß wie hart es ist, jemanden zu verlieren, den man liebt.Die Geschichte des Kennenlernens von Ben und Charlie fand ich ganz süß und ich hab mich immer wieder darauf gefreut, in die Vergangenheit einzutauchen.Trotzdem war das Buch recht vorhersehbar und ich hatte schnell das Gefühl in etwa zu wissen, wie das Buch endet, was ich bisschen schade fand.Ein flüssiger Schreibstil, welcher es mir ermöglichte das Buch an einem Tag zu beenden und die kleinen Abschnitte haben einen geholfen, wenn man mal ein Lesepäuschen einlegen wollte.Nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht sehr herausstechend.

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  • Bei der Auswahl deiner Bücher ist es wie im Leben: Hör auf dein Herz!

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    19. July 2017 um 15:38

    Ich sollte es lassen, mir vorher Meinungen zu Büchern anzuhören oder durchzulesen. Schlimmstenfalls wird man negativ beeinflusst und greift nicht nach einem Buch, weil es heißt, es wäre komisch geschrieben, kindisch gar, was weiß ich... Oder es werden Bücher über den grünen Klee gelobt und gehyped bis zum "Get no“ und letzten Endes ist es dann nicht das, was man erwartet hat und ist enttäuscht. Bei "For Good“ wurden mir vorher auch diverse Dinge zugetragen, wobei die Meinungen weit auseinander gingen. Was habe ich getan? Mit den Schultern gezuckt und es mir vom SUB genommen. War ja nun einmal da, kann man es auch lesen. Was soll denn schon passieren? Ja, was soll denn schon passieren? Genau das hab ich mir gedacht und drauflos gelesen. Resultat: Ich habe endlich mein persönliches Bücher-Jahreshighlight, musste erstmals bei einem Buch weinen und habe mordsmäßig mit der Protagonistin gelitten. Schlimm, schlimm. Dass das Buch so viele Emotionen auslöst, das haben sie mir nicht gesagt, die Kritiker und Hipster. Ergo: Nicht auf andere Leute hören, einfach selbst lesen.

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  • Fantastisch !!!

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Lucy-die-Buecherhexe

    07. July 2017 um 08:37

    Was würdest du tun wenn du das wichtigste in deinem Leben für immer verlieren würdest? Nachdem Tod ihrer großen Liebe Ben, versinkt Charlie in Trauer. Sie erinnert sich an vergangene Zeiten und droht an dem Verlust zu zerbrechen. In dem Glauben, dass nichts je wieder so sein wird wie früher, zieht sie sich zurück und hängt ihren Erinnerungen nach.Die früher sonst so lebensfrohe Charlie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst nachdem sie Ben ihre einziege und wahre Liebe verloren hat.Wie ich es nicht anders erwartet habe ist das Buch vom Schreibstil her absolut fantastisch.Der Aufbau ist einfach klasse. Durch die Abwechslung zwischen Erinnerung und Gegenwart erlebt man wie die beiden Hauptfiguren sich kenne gelernt haben und wie sehr Charlie unter dem Verlust leidet. Da man immer wieder diese schönen Momente vorgesetzt bekommt und dann wieder in die traurige Realität gerissen wird, standen mir doch sehr oft schon fast die Tränen in den Augen.Die Erinnerungen sind so schön geschrieben und man kann sich toll hinein versetzten. Es ist einfach eine so bewegende und perfekte Liebesgeschichte, die doch eigentlich so einfach und schlicht zu sein scheint.Ava Reed hat es geschafft in nur Geschichte zu zeigen wie groß die Liebe zu einem anderen Menschen und der Schmerz über dessen Verlust sein kann. Ich bin absolut fasziniert und begeistert. Für mich war es eine Überraschung. Ich hatte zwar schon mit einer guten Geschichte gerechnet aber bei einem so schwierigen Thema dachte ich schon, dass es mich nicht so mitreißen würde. Doch das Gegenteil war der Fall.Sie regt zum Nachdenken an, wie schnell man doch etwas verlieren kann von dem man sich nie hätte trennen wollen. Wir nehmen vieles in unserem Leben zu selbstverständlich und stellen erst fest wie kostbar es ist, wenn wir es längst verloren haben.Die Erinnerungen von Charlie haben mir dabei besonders gut gefallen. Man lernt die Liebegeschichte zwischen ihr und Ben kennen und versteht ihren Schmerz daher nur um so besser.Und dieses Ende. Ich weis nicht was ich dazu sagen soll aber das Ende hat noch mal die Kirsche oben drauf gesetzt. Ich bin wirklich begeistert und habe das Buch von Beginn bis Ende einfach nur geliebt.Fazit: Ich liebe es !!!! Normalerweise würde ich jetzt sagen: Los Leute kauft es sofort. Aber ich glaube durch das Thema wird das Buch nicht jeden so begeistern wie mich. Es ist eine sehr spezielle Geschichte, die jedoch alle begeistern wird die Liebegeschichten mögen und sich von dem Buch verzaubern lassen.Großes Lob an Ava Reed !!!

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  • Rezension zu "For Good - Über die Liebe und das Leben" von Ava Reed

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Kathleen1974

    05. July 2017 um 14:04

    Titel: „For Good – Über die Liebe und das Leben“Autorin: Ava ReedVerlag: Drachenmond Verlag 2016Seitenzahl: 212 SeitenKlappentext:„Was würdest du tun, wenn du das verlierst, was deinem Leben einen Sinn gab? Das, was du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hast. Würdest du aufgeben?Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben beginnt Charlie in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird wie es einmal war.“Zum Cover:Das Cover gefällt mir sehr. Darauf kommt Charlies Verlorenheit und Nachdenklichkeit sehr gut zum Ausdruck. Farblich wirkt das Cover warm und tröstlich. Nicht nur das Cover lässt vermuten, dass es sich um eine berührende Geschichte handelt, sondern auch der Klappentext, der zu Beginn zwei Fragen an den Leser selbst stellt, um diesen schon vorab zum Nachdenken zu bewegen. All dies wirkt sehr stimmig, machte mich neugierig und nachdenklich.Schreibstil:Der Schreibstil war für mich flüssig und immens gefühlvoll. Ich konnte mich aufgrund der schönen Schreibweise sehr gut auf diese Story einlassen und vermisste nichts! Beeindruckend für mich war, mit welcher Intensität es der Autorin gelang, mich emotional an dieses Buch zu fesseln. Ava Reed formte Sätze, die mir unter die Haut gingen und Spuren in mir hinterlassen haben. Zum Teil wirkten Textstellen/Situationen sehr poetisch und stark gefühlsbetont auf mich.Lieblingszitate:„Wir bemerken so vieles nicht. Wir sehen nicht, was wir haben, bis wir es verlieren. Wir nehmen vieles viel zu ernst und vieles wiederum nicht. Wir sind zu selten glücklich mit dem, was wir haben.“ (Seite 10)„Ich denke, es ist die Liebe zu dir, die sich in mir festkrallt, sich gegen die Zeit wehrt, gegen das Vergessen, und in ihrem Kampf Wunden hinterlässt. Sie lässt mich innerlich bluten.“ (Seite 50)Meine Meinung zum Buch:Mich hat diese Geschichte sehr ergriffen und uneingeschränkt abgeholt. Die Handlung, die Charaktere, das Cover und die Inhaltsangabe…all das empfand ich als sehr stimmig!Der Wechsel zwischen Gegenwart und Erinnerung gibt der Geschichte etwas sehr Intensives. Gefühle und Emotionen der Protagonistin Charlie kommen extrem berührend zum Ausdruck. Während der Erinnerungskapitel lernte ich die Buchfiguren sehr gut kennen und bekam ein intensives Verständnis für das Gefühlsleben von Charlie, das sie in der Gegenwart durchlebt bzw. durchleidet! Ihren seelischen, aber auch zum Teil körperlichen Schmerz konnte ich aufgrund der einfühlsamen und emotionalen Schreibweise sehr gut nachempfinden.Die Buchfiguren waren für mich authentisch dargestellt. Die Geschichte von Charlie und Ben hat mich zutiefst berührt und auf eine ganz besondere Weise gefesselt. Der Autorin ist es meiner Meinung nach gelungen, eine Liebesgeschichte zu verfassen, die in keiner Weise kitschig wirkt! Im Gegenteil: hier erwartete mich ein sehr berührendes und nachdenklich stimmendes Lesevergnügen, bei dem ich jedes beschriebene Gefühl als ECHT empfand! Der Verlust eines geliebten Menschen bringt stets Schmerz und tiefe Trauer mit sich. Diese quälenden Gefühle zu ertragen und sich selbst aus diesem Zustand der Hilflosigkeit und Einsamkeit wieder herauszuholen, erfordert starken Willen und ein Fünkchen Hoffnung und Mut. Dieses Buch bringt genau diesen Prozess des Trauerns und all den damit verbundenen Gefühlen zum Ausdruck! Es hält einem vor Augen, wie wichtig es ist, die Zeit mit seinen Lieben so gut es geht zu genießen und schöne Erinnerungen zu schaffen, die einen in schmerzlichen Momenten trösten!Diesen berührenden Roman werde ich nie vergessen, weil er mir unter die Haut und ans Herz ging!Bewertung: Ich gebe dem Buch daher gern 5 von 5 Sterne.

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  • Konnte mich leider nicht begeistern... schwache Umsetzung

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    HonestMagpie

    25. June 2017 um 15:58

    Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Das Cover ist wunderschön, der Klappentext klingt interessant und die Autorin ist mir durch ihre Internetpräsenz bekannt. Ava Reed ist eine junge, relativ unbekannte, deutsche Autorin, die (aus der Ferne) sehr sympathisch wirkt und die ich wirklich gerne supporten will. "For Good" ist das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, und ich würde gerne wie viele andere Rezensenten schreiben, wie toll es doch ist... doch leider konnte es mich überhaupt nicht überzeugen. Wo soll ich anfangen? Die Geschichte empfand ich leider ziemlich unglaubwürdig. Frau und Mann begegnen sich, verlieren sich aus den Augen, treffen sich dann zufällig wieder und es ist die große Liebe. Okay, das kann schon mal passieren, leider wirkte es aber viel zu konstruiert; das bekommt sogar Hollywood besser hin. Die Charaktere sind für mich leider sehr blass geblieben, was es mir sehr schwer gemacht hat, mit ihnen zu lieben und zu leiden. Zudem sind sie auch noch sehr klischeehaft und hatten keine Ecken und Kanten, die einen Charakter erst interessant machen. Ben ist der liebevolle, muskulöse, verschmitzt lächelnde, perfekte Mann mit "schwieriger" Vergangenheit. Charlie ist die aufopfernde, ihren Mann über alles liebende Frau, die ohne ihn anscheinend gar nicht mehr lebensfähig ist. Charlies "Liebe" zu Ben erinnert eher an Bellas Besessenheit von ihrem Edward - er ist ihr Ein und Alles, ohne ihn ist sie nichts, ohne ihn ist das Leben nicht mehr lebenswert. Dass das ziemlich überzogen ist, wäre ja nicht einmal schlimm, wenn wenigstens die Gefühle rüberkommen würden. Aber leider konnte ich diese Liebe nicht wirklich nachempfinden. Es gibt nie Streit zwischen den beiden, die Beziehung ist einfach zu perfekt und wirkt dadurch nicht eben authentisch. (In Kapitel 28 gibt es zwar einen klitzekleinen Konflikt, aber der wird aufgelöst, bevor er richtig entstehen kann und danach ich alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen.) Die Idee mit den beiden Zeitlinien fand ich sehr gut, aber auch hier wurde Potential verschenkt. Man hätte daraus einen schönen Spannungsbogen machen können, denn auch wenn man durch die Gegenwart-Kapitel schon wusste, wie die Sache endet, blieben ja noch Fragen offen - Wie stirbt Ben? Wie findet Charlie zurück ins Leben? Die Antwort auf die erste Frage wird schon sehr früh angedeutet, sodass diese Spannung wegfällt. Meine Motivation das Buch zu Ende zu lesen, war die Frage, wie Charlie zurück ins Leben findet. Und hier kam für mich dann die große Enttäuschung. Denn anstatt Charlie eine richtige Trauerbewältigung durchmachen zu lassen, wird hier lieber auf das große Drama gesetzt - und dazu noch eine sehr zweifelhafte Botschaft gesendet! (Ohne Spoiler kann ich hier nicht näher drauf eingehen.) Vielleicht sind ein paar Leser in einer ähnlichen Situation wie Charlie, haben einen geliebten Menschen verloren und suchen in dem Buch Trost, Verständnis und einen Weg zurück ins Leben. Doch an Charlies Aktion sollte man sich wirklich kein Beispiel nehmen und ich finde es wirklich etwas grenzwertig, dass es so dargestellt wird, als wäre es die einzige Möglichkeit aus der Trauer herauszufinden (denn danach wird ja plötzlich alles wieder besser, oder?). Nein! Hier wurde wirklich auf das falsche Mittel zurückgegriffen, um beim Leser Gefühle auszulösen. Leider greift die Autorin im Epilog dann noch einmal zu tief in die Trickkiste und beschert uns ein komplett kitschiges und unwirkliches Happy End. Diese "überraschende Wendung" (die ich mir übrigens schon denken konnte) ist einfach nur dazu da, dem Buch ein schnelles und sauberes Ende zu geben und den Leser mit einem guten Gefühl gehen zu lassen. Bei mir hat das Buch leider kein gutes Gefühl hinterlassen. Die Kritikpunkte an der Story habe ich nun ausführlich dargelegt. Dazu kommt noch der Schreibstil, der zwar nicht schlecht ist, aber auch nicht herausragend. Viele Formulierungen sind einfallslos und wiederholen sich oft (es wird oft "stoßweise" geatmet, Bens Blick ist "warm", seine Stimme "rau" usw.)... wenn solche Allgemeinplätze hin und wieder verwendet werden, ist das ja okay, aber so häufig wie es hier vorkommt, wirkt es bald nur noch verbraucht und langweilig. Die Dialoge sind leider auch ziemlich platt und zusammen mit den blassen Charakteren ergibt das keine gute Kombination. Es tut mir wirklich leid, dass ich keine positivere Rezension schreiben kann, denn die Grundidee von "For Good" hat Potential, aber es gibt einfach zu viele Dinge, die man hätte besser machen können. Nichtsdestotrotz werde ich noch andere Bücher der Autorin lesen. Ich denke, dass sie mehr kann und dass sie sich noch weiterentwickeln wird... und diese Entwicklung will ich nur ungern verpassen ;)>> http://honest-magpie.blogspot.de

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  • Eine Geschichte zum Mitfühlen!

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Nadinini

    16. June 2017 um 13:29

    Viel zu lange habe ich das Lesen dieses Buches hinausgezögert. Obwohl ich so viel Positives gehört habe, war ich mir nicht sicher, ob es auch mich so überzeugen würde. Jetzt weiß es ich es besser. Charlie begegnet einem von Anfang an als unheimlich traurige, innerlich zerrissene und unglückliche Protagonistin, die schwer mit dem Tod ihres Mannes zu kämpfen hat. Man erfährt praktisch sofort, wie die Geschichte um Charlie und Ben ausgehen wird und doch ist es so spannend all die Details zu erfahren, weil die Liebe zwischen den beiden unglaublich berührend und groß ist. Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Erinnerungen, also der Vergangenheit und Charlie scheint all diese Erinnerungen noch einmal durchzugehen, um sich an ihre große Liebe zu erinnern. So erlebt man, wie die Liebe der beiden zu wachsen beginnt und wie es überhaupt zu all dem kam und das hat mich spürbar mitgenommen. Besonders berühren konnte mich das Ende und auch die Momente aus Bens Sicht, die an das Ende der Geschichte gehängt wurden. Ben war mir wirklich von Anfang an sympathisch, obwohl ich wusste wieviel Kummer sein Tod der Protagonistin bringt. Gerade das zeigt dem Leser aber auch deutlich, wieviel gute und schöne Momente die beiden gehabt haben müssen und so freut man sich auf die Erinnerungen. Ben hat nie Macken aufgewiesen, er war immer da und so positiv geladen, dass es Spaß gemacht hat, ihn kennenzulernen.  Doch auch Nebencharaktere, wie Mia und Luke habe ich unheimlich ins Herz schließen können und gerade Mia mit ihrer wilden, glücklichen Art und ihrem lauten Organ bringt unfassbar viel Spaß und Liebe mit in die Geschichte. Doch auch Luke gewinnt man - als Freund von Ben - sehr schnell auf seine eigene Art lieb. Die Story ist natürlich auf gewisse Art und Weise sehr vorhersehbar, doch die Autorin schafft es dennoch Spannung und wahnsinnig viel Gefühl mit in die Geschichte zu bringen. Sie hat einen lockerleichten Schreibstil, der im Kontrast zu den starken Gefühlen der Protagonistin steht und gerade das macht die Geschichte sehr besonders. Es ist abwechslungsreich zu wissen, dass alles negativ ist und es dennoch so schöne Momente gibt. Gleichzeitig fand ich das Ende nochmal super und natürlich erfrischend beruhigend. Fazit: Ich habe mich definitiv in die Charaktere Charlie und vor allem Ben, aber auch in Mia und Luke und die besondere Geschichte verliebt. Obwohl man bereits weiß wie die Geschichte ausgeht und worauf es hinausläuft, hat die Art, wie die Autorin diese Gefühle und die Erinnerungen der Protagonistin rüberbringt etwas ganz eigenes. So mochte ich die Sprünge zwischen Gegenwart und Erinnerungen sehr gern, weil Charlie immer wieder Stellung zu ihnen genommen hat und man so auch die Verzweiflung und die gegenwärtigen Gedanken viel besser nachvollziehen konnte. Ich persönlich habe mir zwischendurch auch immer wieder gedacht, worauf es hinauslaufen könnte und war am Ende schon noch überrascht, aber wurde auch in meinem Verdacht bestätigt. Auch das hat mir gut gefallen, weil es diesem gefühlvollen und sehr traurigen Buch nochmal etwas erfrischendes gegeben hat. Sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere haben mich letztendlich von sich überzeugen können und ich gebe deshalb 4,5 Federn!

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  • Eine Geschichte, die für immer bleibt

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Majainwonderland

    05. June 2017 um 13:36

    Was, wenn sich dein Leben in der Vergangenheit abspielt? Was, wenn dir das Wichtigste genommen wurde? Würdest du die Kraft finden, um weiterzumachen? So geht es Charlie aus "For Good - Über die Liebe und das Leben". Ihr Seelengefährte Ben ist vor Kurzem gestorben und lässt sie allein zurück in den Scherben ihres gemeinsamen Zusammenlebens. Wird Charlie es schaffen, sich aus den Trümmern zu erheben? Oder wird sie an dem Tod ihres Partners zugrunde gehen? Ihre Entscheidung könnt ihr selbst nachlesen. Das Buch ist für mich persönlich die Definition von Herzschmerz. Jede Seite versetzt einem ein Stich ins Herz und ist so emotional, dass es einen förmlich innerlich zerreißt. Man kann Charlie einfach wahnsinnig gut nachempfinden und die Rückblenden, aus denen das Buch zur Hälfte besteht, verstärken diesen Effekt noch um ein Vielfaches. Die Charaktere sind vor meinem inneren Auge immer noch lebendig und ständig bei mir. Charlie und Ben werden mich sicherlich noch mein ganzes Leben begleiten, denn sie haben in meinen Augen bewiesen, dass wahre Liebe den Tod überdauert. Ich bin dankbar für ihre Geschichte, denn sie hat mir vor Augen geführt, was im Leben wirklich wichtig ist. Und was besonders wichtig ist: Sie wirken real. Die Geschichte ist nicht konstruiert, sondern könnte sich tatsächlich so abgespielt haben. Das ist es, was das Buch so besonders und herzzerreißend macht: Die Echtheit. Der Schreibstil von Ava Reed ist absolut mitreißend, sodass man förmlich durch die Seiten rast. Ich kenne bereits  mehrere Bücher der Autorin und bis jetzt haben sie mich alle durch ihren flüssigen und spannenden Schreibstil überzeugt. Fazit: „For Good“ ist ein Buch, bei dem man mitfiebern und – leiden kann. Absolut empfehlenswert!

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  • Es hat mitten ins Herz getroffen

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Julia_Regenbogen

    12. May 2017 um 11:54

    For Good like always Was würdest du tun, wenn du das verlierst, was deinem Leben eine Sinn gab? Das, was du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hat. Würdest du aufgeben? Charlie ist innerlich zerissen. Sie weiß nicht mehr weiter. Sie will nicht mehr leben. Nicht ohne ihre große Liebe Ben. Dieser wurde bei einem Routine-Polizei-Einsatz getötet. Für Charlie bricht die Welt zusammen. Sie hat nur noch sich und Pepper, den Hund von Ben. Sie fühlt sich alleine. Sie versinkt in der Trauer um Ben. Immer wieder erinnert sie sich an vergangene Zeiten. Wie sie Ben kennen und lieben gelernt hat. Doch auf einmal ist alles vorbei und sie weiß einfach nicht mehr weiter. Sie zieht sich völlig zurück. Lässt keinen mehr an sich ran. Doch so langsam versteht sie, dass nicht je wieder so sein wird wie es einmal war. Dieses Buch zeigt die Trauer um einen Menschen mit ihrer ganzen Kraft. Es wechselt immer wieder zwischen dem Jetzt und der Erinnerungen von Charlie an Ben. Jedes Kapitel der Gegenwart hat zu Anfang ein Zitat von Dichtern und Denkern, das genau zu den Gefühlen passt die Charlie durchleben muss. Es ist ein wahnsinnig rührendes Buch und für mich ist es sehr nah dran an der Trauer die ein Mensch tatsächlich durchlebt wenn er jemanden den er geliebt hat verliert. Ava Reed hat sich hier sehr viel Mühe gegeben, genau die Gefühle zu beschreiben die man durch machen muss. Aber nachdem man dieses Buch gelesen hat kann ich nur empfehlen, danach ein Buch zu lesen, das einen wieder auf andere Gedanken bringt. Denn For Good schafft es auf seine Herz zereissende Art genau in die Gefühlswelt von Charlie einzutauchen. 

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  • Was für ein bewegendes Buch

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Svenjas_BookChallenges

    07. April 2017 um 19:14

    Nachdem mich Wir fliegen, wenn wir fallen von Ava Reed so umgehauen hat, war ich unglaublich gespannt auf eine weitere romantische Geschichte aus ihrer Feder: For Good - Über die Liebe und das Leben. Hier schlägt Ava aber von Anfang an einen deutlich melancholischeren Ton an und schafft mit Bens Tod eine für die Protagonistin Charlie unerträgliche Situation. Und auch für den Leser wird es gleich auf den ersten Seiten hochemotional, denn er wird direkt mit Charlies abgrundtiefer Trauer, ihrer Verzweiflung und ihrer Mutlosigkeit konfrontiert.Man spürt ganz deutlich, dass sich Ava voll und ganz in den Schmerz ihrer Protagonistin eingefühlt hat und so wirkten die Kapitel in der Gegenwart, in denen Charlie täglich darum kämpft überhaupt aufzustehen, unheimlich bedrückend auf mich. Es ist herzzerreißend, wie sie um ihre große Liebe Ben trauert - man weiß einfach, dass er ihr Lebensinhalt war und ihr alles bedeutete. Man hat dabei nicht das Gefühl, dass Charlie übertrieben weinerlich ist und in Selbstmitleid versinkt: Für sie ist einfach die ganze Welt zusammengebrochen, sie kann nicht anders. Und man wünscht ihr einfach so sehr, dass sie es schafft, weiterzuleben.Zwischen den Kapiteln in der Gegenwart taucht man gemeinsam mit Charlie immer wieder in ihre Erinnerungen ein, lernt Ben kennen, beobachtet, wie sich die beiden ineinander verlieben und vor allem verlieren. Diese Liebesgeschichte hat mir unheimlich gut gefallen, insbesondere weil sie so fokussiert auf die beiden Hauptcharaktere ist. Charlie und Ben stehen im Mittelpunkt und man muss sie einfach ins Herz schließen, was Bens Tod auch für den Leser umso unerträglicher macht. Als emotionaler Mensch (wie ich einer bin) hat man hier wirklich mächtig was auszustehen, nichtsdestotrotz ist die Geschichte durchgehend leicht, wundervoll romantisch und macht irgendwie auch Mut, denn am Ende steht die Erkenntnis, dass die wahre Liebe trotz all des Schmerzes immer etwas Wundervolles ist.Mit den beiden Nebencharakteren Mia, Charlies beste Freundin, und Luke, Bens Arbeitskollege, schafft Ava einen angenehmen Kontrast zu dem verliebten Pärchen. Die resolute, etwas abgedrehte Mia und der auf liebevolle Weise so von sich überzeugte Luke haben die Geschichte etwas aufgelockert, ihr ein wenig von ihrer Schwere genommen. Beide habe ich beim Lesen lieb gewonnen und es hat mich beruhigt, dass Charlie zwei so tolle Freunde an ihrer Seite hat - auch wenn selbst diese ihr in den dunkelsten Stunden kein Trost sind.Ich habe For Good insgesamt wirklich unglaublich gerne gelesen und währenddessen natürlich auch an Charlies Seite gelitten und gelacht. Trotzdem hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen wie Wir fliegen, wenn wir fallen und das hat einen bestimmten Grund: Die Handlung wirkt irgendwie zeit- und raumlos, ein bisschen schwerelos sogar. Ich habe die Charaktere die meiste Zeit über in einer Blase gesehen, was der Authentizität ein bisschen geschadet hat. Die Figuren hatten einfach nicht diese Tiefe, wie ich sie von Yara und Noel kenne. Hier hätte ich mir mehr Details auf ein paar mehr Seiten gewünscht - ansonsten aber ist dieses Buch einfach wunderbar emotional und berührend.Mein Fazit:Wenn ich noch einen weiteren Beweis dafür gebraucht hätte, dass Ava Reed eine fantastische Autorin ist, die so unglaublich mitreißende, emotionale und berührende Romane schreibt, dann wäre er mit For Good erbracht. Einen kleinen Kritikpunkt hatte ich zwar, da mir die Charaktere nicht detailliert genug gezeichnet waren, aber trotzdem: Wow, Ava - ich liebe deine Geschichten!

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  • War ok

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Denise385

    05. April 2017 um 12:20

    Aufgrund mehrfacher Empfehlungen habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut, es war mein erstes Buch von Ava Reed.   Mich hat sie nicht so sehr berührt. Die Gegenwart / Erinnerungen Schreibweise hat verhindert das ich voll in die Geschichte eintauchen konnte. Es war nett zu lesen, aber umgehauen hat es mich jetzt nicht.   Das Ende war irgendwie abzusehen und ich habe mir so was schon fast von Anfang an gedacht.    

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  • Mitten ins Herz!

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    Books-have-a-soul

    08. March 2017 um 08:38

    Als Fan dieser Autorin, musste ich natürlich auch dieses Buch unbedingt lesen. Das Cover wirkt sehr verträumt und passt sehr gut zum Inhalt.Der Schreibstil ist unglaublich berührend und hat mir schon nach ein paar Seiten die ersten Tränen abverlangt. Diese Geschichte erzählt von Verlust, Schmerz und geht mitten ins Herz. Ich konnte mich total in Charlie hineinversetzen und ihr Verhalten absolut nachvollziehen. Die Trauer schnürt einem richtig die Kehle zu. Die Kapitel haben zwischen Erinnerungen und der Gegenwart gewechselt, was es insgesamt noch viel intensiver gemacht hat, da man dadurch Ben selbst kennen und lieben gelernt hat.Jedes Kapitel wurde zudem mit einem Gedicht eingeleitet, was mir unheimlich gut gefallen hat. Ich habe in diesem Buch unheimlich viele Zitate markiert, bei denen mir Ava sehr nahe gegangen ist. Sie hat wirklich eine Gabe, Gefühle in Worte zu verwandeln und dabei zu berühren. Menschen, die das selbst schon mal erlebt haben, werden sich hier in vielem wiederfinden. Immer wieder musste ich Pausen einlegen, weil meine Augen von Tränen verschleiert wurden.Fazit: Viel braucht man über dieses Buch gar nicht zu schreiben. Diese traurige und gleichzeitig wundervolle Reise mit Charlie sollte man unbedingt selbst erlebt haben. Es ist eines meiner absoluten Herzensbücher und ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • komm_wir_gehen_schaukeln

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    komm_wir_gehen_schaukeln

    11. February 2017 um 19:25

    Omg ,ich habe gerade tatsächlich „For Good“ von Ava Reed beendet Ich bin sprachlos , ich finde keine worte für das was ich gerade fühle .... Ava du hast es geschafft ... mal wieder ... ich habe geheult , gezittert , gelitten ... ich musste so oft schlucken und bekam sogar Herzrasen .Ich weiß ja das dein Schreibstil grandios ist aber jetzt weiß ich das du mich mit deiner Geschichte einfach nur umgehauen hast ,Ich musste so oft beim lesen an mein eigenes leben denken , an den tot meiner Großeltern ... wie es wäre mein leben zu verlieren (sei es meine kinder oder meinen Ben) . Du hast den schmerz in mir wieder aufleben lassen . Ich konnte so gut mit Charlie mit fühlen mit ihrer trauer ihrer ohnmacht ... mein herz blutet ...Ava du bist für mich der Jahresabschluss und ich danke dir von ganzen herzen dafür 

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  • Du MUSST dieses Buch lesen - alles andere ist inakzeptabel...

    For Good: Über die Liebe und das Leben

    expectobooktronum

    09. January 2017 um 21:48

    Ava Reed hat mit "For Good - Über die Liebe und das Leben" ein wahres Meisterwerk geschaffen - eine Achterbahnfahrt der Gefühle, eine Geschichte, die sich von der ersten bis zur letzten Seite ins Herz krallt. Zur Geschichte: Charlie hat ihre große Liebe Ben verloren - er ist tot. Komplett von ihrer Trauer überwältigt droht Charlie in ihrem Kummer zu ertrinken und den Sinn des Lebens aus den Augen zu verlieren. Was ist das für ein Leben, wenn der wichtigste Mensch nicht mehr da ist? Sie muss damit klarkommen, dass nichts mehr so sein wird, wie es mal war... Meine Meinung: Die Geschichte von Charlie und Ben wird abwechselnd aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart erzählt. Das bewirkt, dass der Leser eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle vor sich hat - denn in den Vergangenheitskapiteln erfährt man, wie sich Charlie und Ben kennen- und lieben gelernt haben, wie sie sich jahrelang aneinander erinnern konnten, obwohl sie sich nur kurz begegnet waren und wie grundlegend sie das Leben des jeweils anderen ändern würden. Mehr werde ich dazu nicht sagen, es soll ja niemand gespoilert werden. In den Gegenwartskapiteln erfährt der Leser, wie schlecht es Charlie damit geht, dass Ben nicht mehr an ihrer Seite ist. Für mich war ihre Trauer körperlich spürbar, ich habe mich dermaßen reingesteigert, dass ich in der rappelvollen U-Bahn in Berlin angefangen habe zu weinen. Ich musste automatisch an meine eigene Beziehung denken und konnte in Teilen nachvollziehen, wie sich Charlie fühlt - auch wenn mein Partner noch lebt und ich so eine schreckliche Zeit nicht durchmachen musste. Ich habe mit Charlie gelitten, geweint, geschrien und getrauert - und das habe ich bei solchen Liebesgeschichten selten. Das Buch hat mich restlos begeistert und überzeugt, Ava Reed hat eine wunderschöne und unfassbar traurige Geschichte geschaffen, die trotz allem Hoffnung schenkt - Hoffnung, dass am Ende aus schrecklichen Ereignissen doch noch etwas Gutes entstehen kann. Anders, aber trotzdem gut. Ava, ich danke dir für diese wunderbare Geschichte und freue mich auf jedes weitere Buch von dir!

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