Nachdem Vivianne vor ihrer arrangierten Hochzeit mit der Hilfe ihres Onkels Felix flüchtet, findet sie sich im tiefen Dschungel der Tablelands wieder. Nach ein paar Tagen alleine in dem Haus beschließt sie, die Umgebung zu erkunden.
Mitten im Dschungel entdeckt sie einen See, in welchem sie fortan jeden Morgen schwimmen geht. Bis sie auf Owen trifft, der ihr von dem Fluch des Sees erzählt und ihr den Tipp gibt, mit seiner Schwester Josie zu reden.
Aus den beiden Frauen werden beste Freundinnen, die gemeinsam der Wahrheit des Fluches von Lake Evelyn auf den Grund gehen wollen. Dabei decken sie jedoch dunkle Geheimnisse auf…
Vorab: das Buch durfte ich für das Team.bloggerportal rezensieren. Vielen Dank dafür.
Wir tauchen in dem Buch ein in das Leben von Vivienne und Josie. Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, beide trotzdem super sympathisch und herzlich.
Vivienne flüchtet von ihrem wohlbehüteten Leben in Sydney, um einer arrangierten Ehe zu entgehen, und landet im tiefen Dschungel der australischen Tablelands.
Mit Vivienne musste ich erst etwas warm werden, da sie mir am Anfang relativ unsympathisch war, was sich aber relativ schnell änderte, vorallem, als sie Josie kennen lernte. Sie wirkt warmherzig, manchmal etwas naiv, aber ich konnte mich dann gut mit ihr anfreunden.
Josie ist das genaue Gegenteil von Vivienne, quirlig, redselig und „überall dabei“. Josie mochte ich von Anfang an, außerdem war sie genau das, was Vivienne in ihrem einsamen Zuhause brauchte.
Beide Charaktere wurden super beschrieben, man konnte sich in beide immer gut hineinfühlen und ihre Handlungen auch gut nachvollziehen.
Auch die Nebencharaktere passten perfekt in die Geschichte und kamen nicht zu kurz.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich konnte den Kapiteln gut folgen, die Länge der Kapitel war auch gut gewählt.
Manchmal hat mich die Naivität von Vivienne etwas gestört, es war jedoch trotzdem immer gut erklärt, warum sie in verschiedenen Situationen so reagiert hat.
Das Cover ist sehr schön gestaltet und lässt ungefähr erahnen, wie der See erscheint.
Ich fand den Roman sehr gut, super angenehm zu Lesen und ist was für ein gemütliches Wochenende am Sofa.












