Avi Im Düsterwald

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Inhaltsangabe zu „Im Düsterwald“ von Avi

Meister Uhurru ist der Herrscher des Düsterwaldes. Mit jedem Schlag seiner großen Schwingen verbreitet er Angst und Schrecken. Nur die Maus Nellie hält sich nicht an seine Verbote. Sie ahnt, dass er etwas zu verbergen hat und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise voller Gefahren, um sein Geheimnis zu lüften.

Absolut spannend! Nicht nur für Kinder!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine schöne Geschichte mit wunderschönen Bildern illustriert. Sehr empfehlenswert!

— Lilasan
Lilasan

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  • Kampf um die Freiheit

    Im Düsterwald
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. April 2014 um 00:05

    „Im Düsterwald“ ist eine Geschichte über eine mutige Maus, die für die Freiheit und das Leben ihrer Familie kämpft, geschrieben von Avi (Pseudonym für Edward I. Wortis) und illustriert von Felix Scheinberger. Das Buch erschien 1999 im Ravensburger Buchverlag. „Eine schmale Mondsichel stand hoch am Himmel und streute weißes Licht über den Düsterwald. Sterne leuchteten. Ein leichter Wind trug den üppigen Duft des Sommers über die nahen Wiesen und Hügel. Der Düsterwald lag ganz in Dunkelheit gehüllt.“ (S. 9) Schon zu Beginn fällt der bildhafte Schreibstil auf. Die Situationen werden so beschrieben, dass man sich die Umgebung genau vorstellen kann, dass man das Gefühl hat, den Wind und den Duft selbst wahrzunehmen. Von Anfang an ist man gefesselt von der Geschichte, vor allem, weil im Wechsel aus der Sicht der Eule Meister Uhurru und den Mäusen Krausminz und Nellie erzählt wird. Die Anfangssituation ist bedrohlich, denn es wird schnell klar: die Mäuse haben sich ohne Erlaubnis raus geschlichen und werden von der Eule beobachtet. Dass der Mäuserich Krausminz tatsächlich gefangen und gefressen wird, kann man zuerst nicht glauben, bis die Eule die unverdauten Überreste wieder ausspuckt. Nellie ist entsetzt und beginnt um ihr Leben zu rennen. Nur knapp kann sie der Eule entkommen und ihrer Familie erzählen, was geschehen war. Nellies Vater Ehrenpreis ist außer sich. Wie konnten sich die beiden Mäuse ohne die Erlaubnis des Meisters Uhurru so weit entfernen? Denn dieser ist Herrscher über den Düsterwald und es bedarf seines Einverständnisses, das Gebiet zu verlassen. Dafür beschützt er die Mäusefamilie vor gefährlichen Tieren wie Stachelschweinen. Das ist die Abmachung. Keiner hinterfragt diese Regelung, keiner außer Krausminz. Und nun ist er tot. Ob er für seinen Ungehorsam mit dem Tod bezahlen musste? Als Nellie mit ihrem Vater zu Meister Uhurru geht, um die Erlaubnis einzuholen, wegen Platz- und Futtermangel umzuziehen, verbietet die Eule ihnen das. Nellie spürt, dass Meister Uhurru nervös wird, als Ehrenpreis von dem neuen weißen Haus erzählt. Sie beginnt sich zu fragen, was der wahre Grund für seine Absage ist. Was befindet sich im neuen Haus? Nach einiger Zeit des Grübelns nimmt sie all ihren Mut zusammen und bricht auf, um es herauszufinden. Ein großes Abenteuer im Düsterwald beginnt… Als Leser ist man mitten im Geschehen, denn man erfährt von der Umgebung, von Nellies Gedanken und Gefühlen. Der Autor schreibt so spannend, dass man das Buch nur ungerne zur Seite legt. Bedrohliche Situationen tauchen dabei immer wieder auf, jedoch nicht mehr auf die erschreckende Art und Weise wie zu Anfang. Auf der anderen Seite wird im Laufe der Geschichte der kleinen Maus die Angst genommen. Als sie von Meister Uhurrus Lügen erfährt, wird sie zusehends mutiger. Die Illustrationen von Felix Scheinberger sind magisch! Sein Stil erinnert an Aquarelle und Buntstifte und verstärkt emotional die beschriebenen Situationen. Keine der Illustrationen wirkt jedoch übertrieben düster, der weiche Stil mildert die Bedrohung eher. Ein schönes Zusammenspiel von Text und Illustration. Der Hintergrundgedanke erinnert an das aktuelle Thema „Massenüberwachung“. Denn während die Eule den Mäusen weismacht, es sei alles zu ihrer Sicherheit, überwacht sie diese ununterbrochen. Von Freiheit kann keine Rede mehr sein, und ob diese Sicherheit tatsächlich von Nöten ist, ist fragwürdig. Die Mäuse jedoch vertrauen der Eule blind, und wollen nicht sehen, dass sie in einer Falle sitzen, ihr ausgeliefert sind und immer wieder welche von ihnen verschwinden… Es ist – wie auch in der Realität – als würden die Betroffenen schlafen und die Augen verschließen vor den Tatsachen, als hätten sie keine Wahl, als ginge es sie nichts an. Trotz des teils düsteren Themas ist das Buch auch für Kinder geeignet. Je nach Entwicklungsstand und Persönlichkeit ist es ab 8-10 Jahren zu empfehlen. Aber auch Erwachsene werden mit diesem Buch ihre Freude haben und eine Moral daraus ziehen können. Denn am Ende ist es egal, ob wir Kinder oder Erwachsene sind – den nötigen Mut aufzubringen, um etwas zu erreichen, muss jeder von uns. © Bücherstadt Kurier

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  • Rezension zu "Im Düsterwald" von null null

    Im Düsterwald
    Lilasan

    Lilasan

    11. September 2011 um 14:02

    Ich gehe davon aus das ich mit über 20 und kinderlos nicht zur Zielgruppe dieses Buches gehöre, aber die Illustrationen haben mir so gut gefallen das ich dieses Buch einfach haben musste. Und ich kann nur sagen/schreiben das es sich gelohnt hat. Die Geschichte war auch für mich als erwachsene Leserin nicht langweilig. Sie wird schön erzählt und man fühlt sich in Nellie und die anderen Figuren hinein. . Für Groß und Klein zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Im Düsterwald" von null null

    Im Düsterwald
    Cartouche

    Cartouche

    01. June 2009 um 10:25

    Wunderschöne Illustrationen und anrührende und spannende Geschichte. Lohnt sich auf jeden Fall- zum Lesen und auch zum Vorlesen!