Axel Bojanowski

 4.3 Sterne bei 8 Bewertungen

Alle Bücher von Axel Bojanowski

Axel BojanowskiNach zwei Tagen Regen folgt Montag
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Nach zwei Tagen Regen folgt Montag
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 (3)
Erschienen am 27.02.2012
Axel BojanowskiDie Erde hat ein Leck
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Die Erde hat ein Leck
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 (3)
Erschienen am 14.04.2014
Axel BojanowskiWetter macht Liebe
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Wetter macht Liebe
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 (2)
Erschienen am 10.04.2017

Neue Rezensionen zu Axel Bojanowski

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Rezension zu "Wetter macht Liebe" von Axel Bojanowski

Wie Wind und Wolken unsere Gefühle verändern
WinfriedStanzickvor einem Jahr



„Wie Wind und Wolken unsere Gefühle verändern und anderen rätselhafte Phänomen der Erde“ – das soll nach dem Untertitel das Thema dieses Buches des Wissenschaftsjournalisten Axel Bojanowski sein.

Doch der Einfluss des Wetters auf unsere Gefühle wird in den insgesamt 50, jeweils nur wenige Seiten umfassenden Kapiteln des Buches, nur an einigen Stellen beschrieben, was dem Lesegenuss aber keinen Abbruch tut. Man darf sich nur nicht vom Cover in die Irre führen lassen.

Bojanowski beschreibt interessante Phänomene über die Erde, den Klimawandel, das Wetter, die Eiszeiten und vielen anderen verwunderlichen wettertechnischen Dingen auf der Erde.

Dabei erzählt er immer kurzweilig und mit Humor, präzise und tiefschürfend,  auch die Sache mit dem Wetter und der Liebe kommt zur Sprache, wenn auch nicht so ausführlich, wie das Buchcover vorgeben mag. Hier wird Naturwissen spannend und geistreich vermittelt. Man kann das Buch von vorne bis hinten lesen, aber auch einfach blättern und sich einzelne Themen heraussuchen. Fündig wird man sicher.

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Rezension zu "Wetter macht Liebe" von Axel Bojanowski

Rezension zu "Wetter macht Liebe"
Zsadistavor 2 Jahren

Das Buch umfasst rund 220 Seiten unterteilt in 50 Kapitel geballte Ladung Informationen.

Die Informationen über Wetter, Naturkatastrophen und Klimaprobleme werden vom Autor sehr einfach und verständlich beschrieben. Durch die Kürze der Kapitel konnte ich kaum aufhören zu lesen. Auch hört jedes Kapitel mit einem kleinen Happen zum nächsten Kapitel auf. Fast unmöglich, das Buch wieder zur Seite zu legen.

Das Cover und der Titel passen nicht ganz zum Inhalt des Buches. Das Kapitel „Wetter macht Liebe“ umfasst gerade mal sechs Seiten im Buch. Ich bin froh, dass dieses Kapitel auch nicht weiter ausgeführt wurde, die anderen sind einfach interessanter. Daher verstehe ich in dem Punkt nicht ganz, warum man so auf diesen Titel bestand. Zum Glück habe ich mich hier nicht vom Lesen des Buches abbringen lassen, denn normal lese ich solche auf Liebe gemachten Bücher nicht.

Das Buch hat mich stellenweise wirklich in den Bann gezogen. Hätte ich vorher doch nie gedacht, dass ich ohne nachzudenken auf allen Vieren in meinem Garten herum krieche und mit einem Magneten in der Hand nach Meteoriten Staub suchen würde.

Ich liebe den Himmel, die Wolken oder die Sterne so oder so. Jetzt sehe ich mir das Ganze aber noch genauer an. Und ich komme nicht darum herum zu erwähnen, dass ich meine Regenbogenbilder noch einmal genau unter die Lupe genommen habe. Warum? Tja, da müssen Sie schon das Buch selbst lesen.

In der Mitte waren die Kapitel um die Klimaveränderung etwas lahm, muss ich gestehen. Es wurden auch viele Sätze und Tatsachen öfters widerholt. Zuerst musste ich überlegen, ob ich gerade ein Kapitel zweimal gelesen hätte. Ich fand das etwas müßig.

Der komplette Rest des Buches hat mich aber wirklich überzeugt. Einfach und verständlich für Nicht-Fachmänner wurde soweit wirklich alles gut erklärt.

Erschreckend ist auch, wenn man überlegt, wie die Erde unter dem Deckmantel der Wissenschaft zerstört wird. Mir könnte übel werden, wenn ich höre, wie im Meer verschiedene Explosionen gezündet werden um die Wellen der Erdbeben zu erforschen. Das gleiche gilt für die Atomraketen Tests im Meer oder unter der Erde. Wieso denken die Menschen immer, dass so etwas keine Auswirkungen hat?

Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Man sollte nur beachten, dass der Inhalt nicht sehr viel mit Liebe und Gefühlen zu tun hat. Aber gerade deswegen sehr interessant ist.

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M

Rezension zu "Die Erde hat ein Leck" von Axel Bojanowski

Fundiert und sehr nachvollziehbare Darstellung
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Fundiert und sehr nachvollziehbare Darstellung

„Der blaue Planet verliert sein Wasser“.

Nicht so, als würde in einer Badewanne der Stöpsel gezogen werden, aber doch eine erkleckliche Menge (bereits ein Viertel der Meere) ist im Lauf der Erdgeschichte bereits „verloren gegangen“.

Ein Effekt, der immer da gut im Nachgang zu beobachten ist, wo Forscher Relikte alter Ozeane in Gesteinsschichten auffinden.

Wohin aber verschwindet das Wasser?

Einerseits in All in Form von Wasserstoff, durch Aufspaltung durch Bakterien erzeugt, andererseits durch die Verbindung von Wasser mit Mineralien, die irgendwann auf konkretem Wege zu „Erdkruste“ erstarren. Ein Leck über Millionen von Jahren, dass selbst heute „Noch nicht ganz geschlossen“ ist, vor allem in Bezug auf Wasserstoff. Knapp 100.000 Tonnen an Wasserstoff „verschwinden“ so im Schnitt pro Jahr von der Erde.

Tornados bilden eine nicht zu unterschätzende „dunkle Gefahr“, vor allem jene, die „in der Nacht“ auftauchen.
Diese sind nicht zu sehen, überraschen Menschen im Schlaf, Warnsirenen sind im Inneren von Häusern nicht immer gut zu hören und, gerade in Amerika, bilden die privaten Häuser meist aus Holz wenig Schutz.

Wie ein Tornado entsteht, was in ihm vorgeht und wie häufig sie eigentlich vorkommen, das erläutert Bojanowksi ebenso komprimiert, verständlich, flüssig im Stil und unterhaltsam zu lesen, wie die insgesamt 37 andren Naturphänomene, denen er sich in diesem, seinem neuen Buch nähert.

Wissenschaftlich fundiert und dennoch „auf den Punkt gebracht“, einfach erklärt und dennoch nicht simplifiziert, Bojanowksi beherrscht sie, die Kunst, physikalische Vorgänge in den Alltag des Lesers hinein zu übersetzen und damit Wissenschaft greifbar und spannend darzustellen.

Was eine Ostseesturmflut mit Erwärmung zu tun hatte, warum auch heute noch manche Landkarten „in die Irre“ führen und wie immens der Einfluss der „Epoche Mensch“ auf die ökologische Existenz des Planeten ist, all das und viel mehr führt Bojanowski immer wieder interessant und zum Lesen motivierend in seinen kurzen Darstellungen dem Leser vor Augen.

Eine Einführung und Erläuterung in geologische Phänomene und Grundlagen, die überaus lesenswert nun in Buchform vorliegt.

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