Axel Brandt Schott

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Inhaltsangabe zu „Schott“ von Axel Brandt

Das Schlossgymnasium zu Oldenburg in einigen Jahren. Wer sich in die Nähe einer Metapher wagt, lebt gefährlich. Er riskiert, dass ihm etwas in die Augen sticht. Durch den Kopf schießt. Oder das Blut gefrieren lässt. Buchstäblich. Denn die Sprache ist verseucht. Verseucht von einem heimtückischen Erreger, der hinter den Schlossmauern lauert. Doch noch weiß niemand etwas von dem drohenden Unheil. Niemand außer einem schattenhaften Bösewicht, dem es gelingt, den Erreger seinen düsteren Zwecken dienstbar zu machen.

Humorie Dystopie. Ein Roman ohne genrespezifische Konventionen.

— ralf_boldt

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    Schott

    ralf_boldt

    03. October 2015 um 15:10

    Schott ist Lehrer an einem Oldenburger Elitegymnasium. Natürlich hat er noch einen Vornamen (Johan), doch er wird nur Schott genannt. Oldenburg ist auch nicht das Oldenburg, das wir heute kennen. Die Welt ist auch nicht die, in der wir heute leben. Die Welt ist anders, Oldenburg ist anders und Schott auch. Denn er wacht eines morgens auf und hat Hörner auf dem Schädel. Fünfzehn Jahre vor der aktuellen Handlung haben zwei Studentinnen eine Möglichkeit gefunden, Sonnenenergie verlustfrei und beliebig lange in einfachen Feuersteinen zu speichern und hatten damit unendlich viel Geld verdient, das sie in die Verbesserung der Gesellschaft investiert hatten. Die beiden Frauen waren Feministinnen und so bekam die Frauen die absolute Macht. Die Bewegung wurde gegründet und Männer hatten nicht mehr zu sagen. In diese Welt dringt das Böse ein, tötet, verletzt und läßt eben Hörner wachsen. Schott, der Antiheld per se, sieht sich genötigt bzw. wird getrieben, die Welt vor dem Bösen zu retten. Er ist dabei auch persönlich betroffen: Sein Zwillingsbruder löst sich auf. Schott wird von der computergenerierten Frau seines Bruders und von einem aus Dinkel bestehenden Zwergin mehr oder weniger gut unterstützt… Die eigentliche Handlung ist auch nicht das Wichtigste in diesem Roman, sondern die Ideen, die wortgewandt und mit einer eigenen Art von Humor vorgebracht werden. Der Autor bietet dem Leser eine Menge übernatürlicher, phantastischer Situationen und Figuren. Durch die Fülle und Geschwindigkeit bleibt nicht viel zum Nachdenken, denn die nächste skurrile Szene hat sich schon aufgebaut. Was den Personen geschieht ist unglaublich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Doch der Autor vermag alles glaubhaft zu schildern. Seine klassische Bildung und die Kenntnis der griechischen und römischen Philosophie kann der Autor nicht verbergen, doch er integriert dies in die Handlung und wirkt nicht aufgesetzt oberlehrerhaft. Schott taumelt durch die Handlung und geht nicht zielgerichtet vor, sondern ist ein Getriebener, dem alles eher zufällig geschieht. Das große Finale findet … Doch das soll nicht verraten werden. Der Roman vereint viele Facetten. Er versucht, das Zwischenmenschliche zu ergründen. Er beschäftigt sich mit dem Bösen an sich. Er ist eine Dystopie und hat doch einen heiteren Grundton. Er hat einen Antihelden, der zum Held wird. Er beschreibt eine Gesellschaftsform, die funktioniert, obwohl keiner der Personen wirklich dahintersteht. Der Roman beschreibt eine zukünftige Welt und hat seine Wurzeln in der Antike bei den alten Griechen und Römern. Er ist moderne Literatur und nährt sich von den großen Klassikern. Wer Spaß an seltsamen Situationen hat, Wortwitz mag und keine Angst vor lateinischen Zitaten hat, sollte zu diesem Buch greifen. Es bietet eine Menge Lesespaß und viele Überraschungen. Der Roman ist wie eine Art Gehirnjogging. Man kann nicht aufhören und fühlt sich hinterher besser.

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