Axel Brauns Buntschatten und Fledermäuse

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Inhaltsangabe zu „Buntschatten und Fledermäuse“ von Axel Brauns

Wie aus dem »Dummbart« ein »Schlauberger«, aus dem Sprachlosen ein Dichter wird, wie ein »Gefühlstauber« den Autismus durchbricht: Axel Brauns' Erinnerungen geben einen erstaunlichen Einblick in eine andersartige Welt. Faszinierend, aufregend, verstörend.

Wahre Geschichte, toll erzählt.

— justMe
justMe

Ich hab das buch jetzt schon zum zweiten mal gelesen und hab es wieder nur so verschlungen. Ich konnte so richtig mitfühlen...

— Claudia_Alena
Claudia_Alena

Axel Brauns zeigt uns seine Welt, ehrlich, kurios und faszinierend!

— OolaasReading
OolaasReading

Sehr spannende und interessante Einblicke in die Welt eines Autisten. Meine Hochachtung dem Autor......

— Trini68
Trini68

Ein wunderbares Buch mit genialen Wortschöpfungen.

— wakinyan
wakinyan

Wer sich für Autismus interessiert wird das Buch gut finden!

— Lisa_94
Lisa_94

Bei diesem Buch fande ich den Schreibstil zu Beginn extrem schwer zu lesen durch die vielen Wortneuschöpfungen und begriffliche Umdeutungen.

— LeseBlick
LeseBlick

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  • Wunderschöne Biographie!

    Buntschatten und Fledermäuse
    Raven

    Raven

    Das Buch "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns ist in einer Softcover- und Hardcoverausgabe verlegt worden. In der Hardcoverausgabe von Hoffmann und Campe ist das Buch 352 Seiten lang. Die Hardcoverausgabe ist qualitativ sehr wertig und hat schöne dicke Leseseiten und einen stabilen Einband. Buntschatten verhalten sich ruhiger, während Fledermäuse wild umherflattern. Bei den Buntschatten fühlt Axel sich relativ wohl, während er vor Fledermäusen am liebsten flüchten möchte.  Allerdings ist es nicht immer so einfach mit den Buntschatten und Fledermäusen denn aus einem Buntschatten kann schnell eine Fledermaus werden und umgekehrt. Axel ist Autist und er lebt in seiner eigenen Welt. Er gibt in diesem Buch tiefe Einblicke von seiner Kindheit bis zum Erwachsenenalter. Dabei muss er notgedrungen seine Welt immer wieder verlassen, um in der Gesellschaft zurecht zu kommen. Als high function Autist gelingt ihm das Stück für Stück. Ein Autist ist ein Mensch, der einfach ein anderes Betriebssystem hat und er ist anders, aber weder besser noch schlechter als ein Buntschatten oder eine Fledermaus. Axel kann dadurch das er high function Autist ist und irgendwann die Wörter zu seinem Hobby gemacht hat eindrucksvoll beschreiben und erklären wie es in der Welt eines Autisten aussieht und wie er die Welt wahrnimmt. Erstaunlich ist, dass die meisten Autisten die frühkindliche Amnesie nicht besitzen und so kann auch Axel detailliert von seiner frühen Kindheit berichten und uns in seine Welt entführen. Axel ist in einem sehr liebevollen Umfeld groß geworden und seine Mutter hat ihn nie anders behandelt als seinen Bruder. Gerade deshalb ist das Buch auch unglaublich herzig und schön. Es berichtet nicht von Tragödien, sondern von einem ganz normalen heranreifen als Autist. Dabei schenkt Axel uns tiefe Einblicke in seine Welt und lüftet so manche Fragen. Mein Sohn ist selbst Autist und 10 Jahre alt. Ich hab ihm das Buch vorgelesen und er ist genauso begeistert wie ich. Es hat ihn sehr bestärkt und ermutigt auf seinem Weg.  Ich habe Axels Buch sogar schon mehrfach gelesen und ihn auch schon auf einer Vorlesung kennengelernt. Er ist wirklich ein ganz außergewöhnlicher Mensch mit einer magischen Anziehungskraft, die einen völlig umhüllt und in seine Welt hineinzieht. Ich kann das Buch allen Betroffenen, aber auch interessierten Lesern ans Herz legen. Eine wunderschöne Lektüre in ganz eigener Sprache mit einem wundervollen Klang und einer harmonischen Atmosphäre, die oft zum Schmunzeln verführt und einen tief rührt. Fazit: Ein wunderschönes Buch, welches in die Welt eines high function Autisten entführt und mit seiner eigenen Sprache, Klang und Atmosphäre zu einem ganz außergewöhnlichen Werk wird, welches sich mit keinem anderen Buch auf dem Markt vergleichen lässt. Absolut individuell, harmonisch, atmosphärisch und höchst interessant stellt sich Axels Biographie dar. Eine absolute Leseempfehlung!

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    • 6
  • Wolkenkremig gut ...

    Buntschatten und Fledermäuse
    wakinyan

    wakinyan

    30. August 2015 um 16:04

    Wer Sprache liebt, wird dieses Buch lieben. Zumindest haben mich die Wortkreationen von der ersten Seite an begeistert, denn sie trafen es auf den Punkt, ließen Gefühl entstehen. Wolkenkrem ist einfach viel leckerer als Quarkspeise. Umso verstörender wirkt jedoch die Geschichte von Axel Brauns. Er erzählt aus dem Leben eines Autisten, aus seinem Leben und von der ewigen Suche nach dem Gefühl für andere Menschen. Sie sind ihm fremd, schaffen es nicht in seine Welt vorzudringen und wenn doch, stiften sie nur Unruhe und Durcheinander. Dennoch gibt er nicht auf und sucht nach Möglichkeiten sie zu verstehen. Das Buch beschreibt einen Zeitabschnitt von der Geburt bis ins Studentenalter. In diesem Zeitraum tastet sich Axel an die Welt der "Buntschatten" und "Fledermäuse", wie er die Menschen nennt, heran. Irgendwie hofft er mit der Zeit ein Gefühl für Freundschaft und Liebe entwickeln zu können. Er setzt auf Bildung, möchte als weltgewandt gelten, was ihm durchaus gelingt. Seine Gedankengänge sind faszinierend einleuchtend und manchmal fragte ich mich, wer eigentlich tatsächlich die Andersartigen sind. Für mich ein sehr lesenswertes Buch und sprachlicher Hochgenuss.

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  • Schwierig zu bewerten

    Buntschatten und Fledermäuse
    Lisa_94

    Lisa_94

    27. February 2015 um 20:39

    Ich möchte diesem Buch keine Bewertung im Sinne von Sternen geben. Hierbei handelt es sich um eine Autobiografie eines Autisten. Und ich kann keine Storyline und keinen Schreibstil bewerten wenn es sich um das reale Leben und reale Gedanken handelt. Was ich zu dem Buch aber sagen möchte: Es ist einerseits sehr interessant zu lesen wie Autisten tatsächlich denken. Ich arbeite in dem Bereich der Behindertenhilfe, mache eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin (wer mehr darüber erfahren möchte, kann hier meinen Blog besuchen) und finde es in dem Zusammenhang sehr gut. Es ist eben ein komplett anderer Blickwinkel als die Lehrbücher. Andererseits sind die Gedankengänge aber recht wirr und Wörter die wir kennen und täglich nutzen werden durch Wörter die Axel sich merken kann und die für ihn Sinn machen ersetzt. Und dadurch ist es mir sehr schwer gefallen das Buch in einem durchzulesen. Tatsächlich habe ich mehrere Pausen machen müssen und insgesamt über ein Jahr an dem Buch gelesen. Ich würde das Buch jedem ans Herz legen, der sich wirklich für das Thema interessiert und ein einmal wissen möchte wie ein Autist die Welt sieht. Für alle anderen könnte das Buch schnell langweilig werden. 

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  • Neuland

    Buntschatten und Fledermäuse
    dominona

    dominona

    17. October 2014 um 09:52

    Wie sieht es in der Gefühlswelt eines autistischen Menschen aus? Axel hat eine Menge auf dem Kasten, aber die Gefühlswelt der Menschen um ihn herum irritiert ihn und er zählt sich selbst auch nicht zu ihnen. Außerdem nimmt er vieles um sich herum völlig anders wahr: Dieses Buch ist einfühlsam für uns "Buntschatten" geschrieben, die sich für das andere Ich eines Menschen interessieren und verständnisvoll seinen Darstellungen lauschen möchten.

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  • Einblicke in die Welt eines "anderen" Menschen

    Buntschatten und Fledermäuse
    Bellami

    Bellami

      "Das Leben im Autismus ist eine miserable Vorbereitung für das Leben in einer Welt ohne Autismus. Die Höflichkeit hat viele Näpfchen aufgestellt, in die man treten kann. Autisten sind Meister darin, keines auszulassen." Axel Brauns ist Autist und hat ein großartiges Buch über sein Leben mit dieser Krankheit geschrieben. Für mich war schon nicht mal vorstellbar, das Autisten überhaupt ein Buch über sich selbst schreiben können, dass sie wissen, dass sie anders sind. Dieser biografsiche Roman hat mich eines Besseren belehrt und meinen Horizont in Bezug auf diese Krankheit enorm erweitert, bestand doch mein einziges Wissen über die Krankheit nur aus dem Film "Rain man". Axel Brauns erzählt in diesem Buch sogar seine ersten Erinnerungen an seine Kindheit, z.B. wie schwer es ist mit dieser Krankheit den normalen Schulunterricht zu bewältigen und Fragen der Lehrerin zu beantworten, wenn die Antwort einfach nicht über seine Lippen kommen will. Am Anfang ist es für uns "Normalos" gar nicht so einfach sich in seine Denkweise hineinzuversetzen, sich z.B. an sein Wischeln zu gewöhnen. Dafür erfährt der Leser viel über die Gefühle, die er verursacht, aber selbst nicht empfinden kann. Ist schon traurig und doch schön zu lesen, dass Axel Brauns nicht ohne Freunde und Liebe aufwachsen musste. Das Buch ist empfehlenswert und nicht nur für Menschen, die mit Autisten zu tun haben, sondern für jeden, der eine interessante Lebensgeschichte lesen möchte.

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    • 3
  • "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse
    marstraveller

    marstraveller

    03. October 2013 um 02:05

    Ich habe selten ein Buch gelesen, das die fremdartige und manchmal irritierende Erlebniswelt eines Menschen so anschaulich darstellt wie Axel Brauns' autobiografischer Roman. Eine absolut faszinierende Lektüre, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Schon der Beginn ist eine erzählerische Offenbarung mit den bruchstückhaften, sprachlich so ungewöhnlich wirkenden Beschreibungen der ersten Wahrnehmungen des Kleinkindes. Der Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt des Ich-Erzählers eröffnet auch für den Leser neue Dimensionen der Wahrnehmung und des Denkens. Mithilfe von zahlreichen Wortneuschöpfungen und begrifflichen Umdeutungen stellt der Autor die üblichen Denkmuster in Frage und veranschaulicht oder initiiert andere Formen des Erlebens. Das Buch trägt sicher dazu bei, dass man sich in Menschen mit Asperger-Syndrom ein wenig hineinversetzen kann, aber vor allem sensibilisiert es für die Frage, inwieweit die von uns als selbstverständlich angesehenen Strukturen und Definitionen von Wirklichkeit berechtigt sind. Auch wenn die Thematik des Buches mitunter bedrückend ist, handelt es doch letztlich auch von der Einsamkeit eines Menschen, der aufgrund seiner Besonderheit immer wieder auf Unverständnis stößt, wird durch die Erzählweise mit ihrer ganz eigenen Form von Humor und der wunderbar kreativen Sprache das Lesen zu einem uneingeschränkten Vergnügen.

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  • Rezension zu "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse
    Daphne1962

    Daphne1962

    05. September 2013 um 10:25

    „Näpfchenfreude“ kann man empfinden, wenn man das Buch von Axel Brauns liest. Buntschatten – die Guten, die mit ihm verständlich reden. Fledermäuse – die Menschen, die ihm nicht gut gesinnt scheinen, die zu schnell handeln, das er sich gestört findet in seiner Welt. Flatterhaft sozusagen. Axel Brauns erzählt in seiner Autobiografie, wie es sich anfühlt als Autist geboren zu sein und wie er seine Umwelt erlebte und aufgewachsen ist. Von seiner Kindheit an bis zum Jugendalter handelt das Buch. Autisten haben eine komplett andere Wahrnehmung, als "normale" Menschen. Gesichter kann er nicht richtig sehen, sie sind für ihn so eine Art Schatten. Diese versucht er an Hand von bestimmten Dingen zu unterscheiden. Dennoch ist er ein sehr intelligenter Junge, der es wahrlich schafft eine sehr gute Schulbildung zu absolvieren. Obwohl er Sprachprobleme hatte und andere ihn nicht richtig verstehen können, wenn er sprach. Die Gefühlswelt bei Axel ist eine andere. So kann er kein Mitleid empfinden oder Verlust bei Tod und Schmerzen sowieso nicht. Was seine Umwelt manchmal nicht verstehen kann, warum Axel handelt, wie er handelt. Darunter leidet er selbst und kann auch vieles bei seinen Mitschülern nicht einordnen. Aber es gibt Menschen, die ihn mögen und er hat Freunde und sein Bruder bezieht ihn immer mit ein. Wie alle Autisten hat er auch einen Tick, er hat es mit Zahlen und Straßennamen, die ihm ja auch zur Orientierung dienen. Seine Mutter bezeichnet er als "Die Haha", der Bruder ist "Der Heimer". Sein Vater erstellt Kreuzworträtsel für Zeitschriften. Es ist ein sehr faszinierendes Buch und auch so manchesmal ist man etwas verwirrt und dann kann man auch sehr schmunzeln über Situationen. Ein Muss, dieses Buch zu lesen. Hier empfindet man sehr viel mit Axel mit bei seiner Erzählung.

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  • Rezension zu "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse
    BadPageTurner

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 22:01

    Der Autor war in seiner Kindheit Authist und beschreibt aus seiner Sicht wie er die Mitmenschen (Buntschatten bzw. Fledermäuse) wahrgenommen hat.

  • Rezension zu "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    01. June 2012 um 13:53

    Axel Brauns ist Autist - in dieser Autobiografie erzählt und erklärt er den Buntschatten und den Fledermäusen (obwohl, ob er es für sie geschrieben hat weiß ich nicht), wie er 'normale' Menschen wie uns nennt, seine Sicht auf die Welt, zumindestens in seinen ersten zwanzig Lebensjahren. Die Erzählung des Buches ist stehts auf Augenhöhe des Protagonisten, mit seinem eigenen Wortschatz versehen und wandelt sich mit dem Alter des Erzählers, doch Rätsel, die Axel an bestimmten Stellen in seinem Leben begegnen (wieso es z.B. in der Beseestraße keine Baisers gibt, warum die Leute beim Holzstapeltragen alle so schwarz angezogen sind und schweigen) lösen sich erst auf, wenn man es als Leser schafft den inneren Blick zu wenden und aus der Perspektive eines Buntschattens auf Axels Fragen die Antwort zu sehen. Das Buch berührt und zeigt mir als Leser, dass auch Autisten eine sehr große Gefühlswelt besitzen, nur, dass diese derart andersartig ist, dass es schon fast an Poesie grenzt, diese vollkommen verstehen zu wollen. Seine Sprache ist stehts sanft und nie gewaltsam, Wörter wie näpfchenschön werden mir wohl nun immer im Gedächtnis bleiben. Die Frage, wie Axel es letztendlich geschafft hat, herauszufinden wieso er so ist wie er ist, und was die Erfahrung, zu wissen, dass er als Autist nicht alleine mit seiner Gefühlswelt ist, mit ihm angestellt hat, wird leider nicht beantwortet. Doch das macht nichts, da ich bisher nur wenige Bücher gelesen habe (oder keines wie seines), dass mir die Gefühlswelt eines Autisten derart beeindruckend nahe gebracht haben, ohne kitschig, klischeehaft oder typitisierend zu wirken. Es ist wirklich erstaunlich, wieviele Gemüter und Gefühle Axel Brauns mit seinem Buch bewegen konnte, wieviele Buntschatten dank ihm nun einen größeren Einblick in die Welt eines Autisten bekamen und wieviele mit ihm mitfühlten, auch wenn er von sich selbst (im selbigen Buch) sagt: "Alle Herausforderungen meines Lebens hatte ich gemeistert, nur an einer Aufgabe war ich gescheitert: Gefühle kann man nicht auswendig lernen."

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  • Rezension zu "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse
    Lissy

    Lissy

    03. April 2012 um 08:12

    Axel ist autist und beschreibt, wie er seine Welt sieht. Es ist spannend und manchmal irritierend, wie wir Buntschatten und Fledermäuse uns verhalten und es ist eine tolle Erfahrung, die doch irgendwie auch schöne Sichtweise von Axel kennen zu lernen. Ich habe es sehr genossen, in seine Welt einzutauchen.

  • Rezension zu "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse
    lucky_snakes

    lucky_snakes

    12. November 2011 um 23:09

    der Autor Axel Brauns ist Autist und davon handelt auch das Buch. Bundschatten und Fledermäuse sind Kategorien von Menschen, die er als Kind für sein Umfeld gefunden hat. Axel Brauns lässt einen beim Lesen in seine ganz persönliche Welt eintauchen. Er verwendet natürlich auch seine Worte und nicht die, die wir als "richtig" gelernt haben. So lernt man, dass es doch gar nicht schlimm ist, wenn der Dachs sich entschließt, auf den Friedhof unzuziehen....

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  • Frage zu "Mein linker Fuss" von Christy Brown

    Mein linker Fuß
    Bella5

    Bella5

    Hallo,ich suche Bücher über Menschen, die trotz Krankheit ihr Leben meisterten. Romane sowie Biographien,siehe Beispiel unten.

    • 14
  • Rezension zu "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse
    Dupsi

    Dupsi

    14. April 2011 um 12:43

    Axel Brauns ist Autist. In seinem Buch beschreibt er sein Leben. Wie vollkommen anders er die Welt wahrnimmt. Seine Welt besteht aus Buntschatten und Fledermäusen. Buntschatten sind die Menschen, die nett sind, die ihn teilweise verstehen. Fledermäuse sind die Menschen, die nicht nett sind, die kein Verständnis für ihn aufbringen. Ich finde das Buch totall interessant. Für mich war es spannend zu lesen, wie ein Autist die Welt wahrnimmt´. Was ihm entgeht, was ihm im Gegenzug dazu aber auffällt, wofür nicht autistische Menschen gar keinen Blick hätten. Teilweise war es nicht so einfach, das Buch zu lesen, da er viele Wortneuschöpfungen benutzt. Worte, die er nicht kennt, zu denen er keine Verbindung herstellen konnte, bezeichnet er als Geräusch. Wenn seine Mutter, die Stimme gegen ihn erhebt, heißt dies nur "Lippenlärm". Aber trotzdem war es sehr interessant und ich bin meiner Praxisanleiterin im letzten Praktikum sehr dankbar, dass sie mir das Buch geschenkt hat.

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  • Rezension zu "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse
    Ailis

    Ailis

    09. January 2011 um 20:41

    Vor einigen Jahren hatte ich ein Interview mit Axel Brauns gesehen und war fasziniert von seiner Geschichte. Axel Brauns ist Autist und hat ein Buch über die ersten 20 Jahre seines Lebens geschrieben. Das ist schon sehr außergewöhnlich, denn Autisten schaffen selten den Schritt hinaus aus ihrer Welt. Doch Brauns hat es geschafft und es gelang ihm sogar, seine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, damit Menschen wie ich eine Ahnung davon bekommen können, was in einem Autisten vorgeht. Ab seinem zweiten Lebensjahr ist Axel einfach anders als andere Kinder. Er ist gerne allein für sich, kann sich stundenlang mit dem Klacken einer Türklinke oder dem Betätigen des Lichtschalters beschäftigen und plappert gerne wie ein kleiner Papagei immer wieder dieselben Wörter vor sich hin. Worte sind für ihn meist nur Geräusche, an guten Tagen haben sie sogar Klang, doch um ihre Bedeutung muss Axel ringen. Die Menschen um ihn herum nimmt er als Fledermäuse und Buntschatten wahr, je nachdem, ob er sich von ihnen bedrängt fühlt oder nicht. Für ihn steht fest: er gehört nicht dazu, er ist weder ein Buntschatten noch eine Fledermaus. Auf sein Umfeld wirkt er oft emotionslos, weil er Gefühle wie Schmerz und Trauer nicht so empfindet, wie die Menschen es für normal halten. Er jedoch erklärt es sich genau andersrum: Buntschatten und Fledermäuse haben keine Gefühle, sie sind vielmehr sächlich für ihn. Sie zu verstehen scheint schier unmöglich, denn Gesichter sind für Axel wie im Nebel versunken, er kann keine Emotionen ablesen, ja, er kann noch nicht mal sagen, ob ein Mädchen hübsch ist oder nicht. Schmerz kann er bis zu einem gewissen Grad sogar genießen, denn für ihn bedeutet der Schmerz keine Qual, sondern Anwesenheit seines Körpers, den er sonst nicht spürt. Eine weitere große Schwierigkeit besteht für ihn darin, Wörtern Bedeutung zu geben. Dafür hat Axel eine einfache Regel: was gleich klingt, hat auch die gleiche Bedeutung. Redewendungen und Sprichwörter werden so zu einer Stolperfalle für ihn und das macht das Leben für Axel unnatürlich schwer, denn er läuft immer wieder Gefahr aufzufallen und sich blöde Kommentare zu fangen. Es ist, als wäre er der einzige Erdenbewohner unter Marsianern. Dieses Buch hat mir gut gefallen, denn es gibt einen ungewöhnlichen Einblick in die Welt des Autors. Ein bisschen schade finde ich, dass es so abrupt endet, denn so erfährt man nichts darüber, wie er den Weg aus seiner Welt hinausgefunden hat und auch nichts darüber, wann genau er für sein Anderssein mit der Diagnose Autismus eine Erklärung bekommen hat. Doch mein langes Warten hat sich gelohnt, ich wurde mit einer lesenswerten Geschichte belohnt und fühle mich nach der Lektüre dieses Buches in der Tat bereichert.

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  • Frage zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone" von Mark Haddon

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo, ich habe die Bücher "Supergute Tage oder die seltsame Welt des Christopher Boone" von Mark Haddon sowie "Tausend kleine Schritte" von Toni Jordan verschlungen. Darin geht es um "Ticks" von Menschen. In Haddon´s Buch ist es ein autistischer Junge, der ein fantastisches Zahlenfaible hat. Im Buch von Toni Jordan ist es eine Frau, die alles zählen muß: Treppenstufen, Streusel auf dem Kuchen usw. und deren Leben dadurch nicht der Norm entspricht. Beide haben strenge Regeln aufgestellt, die für sie im Alltag gelten und mit denen die Mitmenschen erstmal klar kommen müssen. Wer kann mir ähnliche Bücher empfehlen?

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