Axel Hacke

 4.1 Sterne bei 740 Bewertungen
Axel Hacke

Lebenslauf von Axel Hacke

Der literarische Erziehungsberater: Der in Braunschweig geborene und aufgewachsene Autor Axel Hacke war viele Jahre lang als Redakteur, Autor und Reporter bei der „Süddeutschen Zeitung“ tätig, bevor er 1991/92 mit seinen Kolumnen-Sammlungen „Nächte mit Bosch“ und „Der kleine Erziehungsberater“ zum Publikumsliebling der deutschen Literaturszene wurde. Mit Ironie und Sprachwitz erzählt er in kurzen Texten von seinem turbulenten (Familien-)Alltag, den er am Abend gemeinsam mit seinem Kühlschrank Bosch Revue passieren lässt. Es folgten mehrere weitere Kolumnen-Sammlungen mit aussagekräftigen Titeln, wie zum Beispiel „Ich hab‘s euch immer schon gesagt“, „Auf mich hört ja keiner“ und „Das Beste aus meinem Leben“. Zu Höchstform läuft Axel Hacke bei seinen regelmäßig stattfindenden Lesereisen auf, die sich als echte Publikumsmagneten erweisen. Mit „Der weiße Neger Wumbaba“ veröffentlichte Hacke im Jahr 2004 eines seiner außerordentlich erfolgreichen Bücher, eine Sammlung falsch verstandener Liedtexte, an deren Erfolg er mit den Folgebänden „Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück“ (2007) und „Wumbabas Vermächtnis“ (2009) anknüpfte. Für sein Werk erhielt der Autor zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Egon-Erwin-Kisch-Preis (1987 und 1990) und den Kinderhörspielpreis des MDR (1996). Axel Hacke hat im wahren Leben eine große Familie. Mit seiner Frau und seinen vier Kindern lebt er in München und im Chiemgau.

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Hackes Tierleben

Erscheint am 13.02.2019 als Buch bei Kunstmann, A.

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Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück

Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück

 (65)
Erschienen am 15.03.2007
Der kleine Erziehungsberater

Der kleine Erziehungsberater

 (34)
Erschienen am 05.11.2010
Das Beste aus meinem Leben

Das Beste aus meinem Leben

 (33)
Erschienen am 20.10.2006
Wofür stehst du?

Wofür stehst du?

 (34)
Erschienen am 01.12.2011
Deutschlandalbum

Deutschlandalbum

 (33)
Erschienen am 01.01.2005

Neue Rezensionen zu Axel Hacke

Neu

Rezension zu "Brigitte Weihnachtsgeschichten" von Axel Hacke

Weihnachtliche Geschichten der anderen Art…
evaflvor 15 Tagen

Mit dieser Zusammenstellung von Brigitte erhält man eine CD, auf der sich drei sehr unterschiedliche und doch auch weihnachtliche Geschichten befinden. Die einzelnen Texte sind keine wirklich typischen Weihnachtserzählungen, sondern völlig anders, da geht es bei Axel Hacke beispielsweise um den kleinen Roboter Pralinek, bei Håkan  Neeser um ein kleines Mädchen, das mörderische Absichten hat und bei Eric-Emmanuel Schmitt schließlich um ein geheimnisvolles rotes Paket. 

Hörbücher bieten ja immer wieder spannende Geschichten, und so war es auch mit dieser Zusammenstellung der Brigitte Weihnachtsgeschichten. Die erste Geschichte ist aus der Feder von Axel Hacke, er liest sie auch. Eine spannende und interessante Geschichte, die erst ein wenig gebraucht hat, bis sie mich so richtig in ihren Bann gezogen hat. Durchaus unterhaltsam, einfach schön und sehr hörenswert. Ich mag hier gar nicht zuviel verraten. 

Die zweite Geschichte von Håkan  Neeser ist durchaus skurril, denn welches kleine Mädchen hegt schon ernsthafte Tötungsabsichten, ja plant gar einen Mord? Auch wenn ich nicht ganz ernst gemeinte Geschichten oder sehr abstruse Ideen dafür immer wieder spannend finde, diese Geschichte habe ich dann doch als sehr abwegig empfunden. Immerhin hat mir der Sprecher mit Dietmar Bär wirklich gut gefallen, er hat eine sehr angenehme Stimme. 

Die dritte und somit letzte Geschichte ist von Eric-Emmanuel Schmitt und wird von Maria Schrader gelesen. Dabei geht es um ein rotes Paket, das schließlich unter dem Weihnachtsbaum liegt und für ziemliche Aufregung sorgt. Eine Geschichte, die durchaus „an der Nase herum führt“, unterhaltsam und letztlich amüsant. Dennoch war es ein langes Warten, bis man hier den Durchblick hatte.

Generell kann ich sagen, dass ich hier ganz gut unterhalten wurde, die Geschichten waren inhaltlich gut verständlich, da gab es für mich keinerlei Probleme. Die Sprecher bzw. Sprecherin waren gut ausgewählt, das hat für mich zu den jeweiligen Geschichten gut gepasst. Alles in allem sind es drei sehr unterschiedliche Geschichten gewesen, die mir nicht alle gleich gut gefallen haben. Manches fand ich einfach ein bißchen überdreht und zuviel des Guten. Insofern vergebe ich hier 3 von 5 Sternen, anhören kann man sich die CD aber auf alle Fälle mal. 
 

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Rezension zu "Der kleine König Dezember" von Axel Hacke

Ein philosophischer kleiner Schatz
Naibenakvor 2 Monaten

Der Erzähler dieser kleinen Geschichte ist ein ganz normaler "Insbürogeher" und nicht selten von einer Traurigkeit übermannt, die ihn manches Mal nahezu lähmt. Der Alltag - die "Realität" - lässt bei Erwachsenen aus verschiedensten Gründen so oft kaum mehr Platz für Fantasie, wie sie den Kindern noch so sehr zu eigen ist.

Eines Tages aber bekommt der Erzähler Besuch vom kleinen König Dezember II. -  dieser ist nur fingergroß und liebt es, an Gummibärchen zu knabbern :) Und er kommt daher mit so viel Fantasie und Weisheit im Gepäck, dass die Unterhaltung zwischen den beiden sehr oft staunen lässt. In der Welt des kleinen Königs wird man groß geboren, kann und weiß alles, und wird mit zunehmendem Alter immer kleiner. Dann vergisst man auch mal, wie Dinge heißen oder funktionieren, aber man hat so viel Freude am Dasein. Und irgendwann verschwindet man einfach. Oder anders: man wird Eins mit dem All... und ist demnach überall :)

Dieser kleine philosophische Schatz hat unheimlich viel zu entdecken. Man müsste ihn eigentlich immer wieder lesen, und würde jedes Mal Neues für sich finden. Groß ist das Thema "Träume". Was sind sie? Was bedeuten sie? Leben wir eigentlich wirklich in unseren Träumen oder leben wir in unserem Alltag? Schlafen wir eher am Tag, wenn wir arbeiten etc. und leben in der Nacht, wenn wir träumen? Ist man so groß wie man aussieht oder so klein wie man sich fühlt? Diese Fragen (und viele mehr) werden aufs Tapet gebracht und haben mich ein ums andere Mal sehr berührt und immer wieder innehalten lassen.

Fazit: Eine kleine, liebevoll erzählte, wunderschöne Geschichte mit viel Stoff zum Nachdenken und Philosophieren und dazu mit ganz zauberhaften Illustrationen! Auf jeden Fall ein Geschenktipp für die Adventszeit, wie ich finde :) Lest es! Es lohnt sich sehr.

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Rezension zu "Der kleine Erziehungsberater" von Axel Hacke

Der kleine Erziehungsberater (Sehr Gut)
Wurm200vor 7 Monaten

Axel Hacke

Der kleine Erziehungsberater

Kunstmann


Autor: Axel Hacke lebt als Schriftsteller und Kolumnist des Süddeutsche Zeitung Magazins in München. Er gehört zu den bekanntesten Autoren Deutschlands, seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien "Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen" (Kunstmann 2017). Mehr unter www.axelhacke.de (Quelle: Kunstmann)


Anmerkung: Bei diesem Buch ist keinerlei Inhaltsangabe möglich, wie man sie von mir gewöhnt ist. Dies liegt daran, dass es sich hierbei um eine “Sammlung” von kleinen Geschichten handelt. In diesem Geschichten schildert der Autor alltägliche Situationen, wie man sie als Elternteil kennt.


Das Buch besteht in seiner Gesamtheit aus 36 Kapiteln, die alle recht kurz gehalten sind. Diese Kürze trägt dazu bei, dass dieses Buch eigentlich recht gut für zwischendurch geeignet ist. Aufgrund der recht geringen Länge von 96 Seiten ist dieses Buch jedoch schon recht schnell am Ende. Damit passt das Buch aber sehr gut zum Titel, des es heißt ja auch “kleiner Erziehungsberater”. Außerdem trägt auch der gut und flüssig zu lesende Schreibstil des Autoren bei und sein toller Umgang mit den Wörtern (seine Rhetorik im Allgemeinen), dass man das Ende des Buches recht schnell erreicht. Wer bei dem Titel jedoch an einen Erziehungsberater gedacht hat, wird schon nach einigen Seiten enttäuscht sein, denn es werden (lediglich) Situationen aus dem Leben eines Vaters geschildert. Diese Situationen werden den Eltern unter den Lesern sicherlich bekannt vorkommen, denjenigen die noch vorhaben Eltern zu werden, könnten sie allerdings nochmals zum Nachdenken anregen (auch wenn sich recht gut herauslesen lässt, dass man nicht jeder der Erzählungen 100 % ernst nehmen sollte). Die verschiedenen Kapitel hängen dabei inhaltlich nicht zusammen und lesen sich wie kleine Episoden (fast so, wie kleine Sketche, die man aus dem TV kennt). Die Situationen beschreibt der Autor dabei sehr humorvoll und auch leicht überzogen. Ergänzt werden die verschiedenen Kapitel durch sehr liebevoll gestaltete Zeichnungen, die das Erzählte verbildlichen.

Zum Ende des Buches hin ändert das Buch die Thematik und beschäftigt sich mit Leserbriefen. Anhand dieser Leserbriefe wird das Buch nochmals kurz resümiert bzw. der Autor macht einen kurzen Rückblick auf das bisher Erzählte. Das Ende des Buches ist dann schon fast philosophisch und auch ein klein wenig traurig aber es passt zum Gesamtbild des Buches.


Cover:

Anmerkung: Da ich dieses Buch lange nach der Erstveröffentlichung lese und bespreche, hat dieses Buch schon ein anderes Cover im Laufe der Zeit bekommen. Ich werde hier auf das Cover meines Exemplars eingehen, aber auch kurz auf das Neue (so weit dies möglich ist).


Alt: Die Grundfarbe des Hardcovers ist gelb. Auf der Vorderseite sehen wir einige Zeichnungen, die zum Thema Kinder passen (Teddys, Roboter, …). Außerdem sehen wir auf dem Cover 2 Kinder, einen Jungen und ein Mädchen. Hier passt das gezeigte Cover, optimal zum Inhalt des Buches. In einem lila Kasten steht der Titel des Buches geschrieben. Auf der Rückseite setzt sich das Bild fort mit dem Spielzeug und einem weiteren Kind. Damit sind insgesamt drei Kinder abgebildet, die scheinbar die Kinder aus dem Buch sind.


Neu: Das neue Cover hat als Hintergrund eine Blümchentapete. Auf der Vorderseite sehen wir ein Bild an der Wand, welches offenbar den Vater der Familie zeigt. Dieser hält ermahnend, den Zeigefinger in die Luft. Unter diesem Bild steht ein Kind, welches die Zunge herausstreckt. Das Cover wirkt frischer als die alte Version und passt gut zum Inhalt des Buches.


Fazit: Bei keinem Buch ist der Satz “Eltern/Vater werden ist nicht schwer, Eltern/Vater sein dagegen sehr” passender, als es das bei diesem Buch der Fall ist. Die Erlebnisse als Vater schildert der Autor dabei so humorvoll und liebevoll, dass man im Nu am Ende des kleinen Büchleins angekommen ist. Das einzig Negative, was mir zu diesem Buch einfällt, ist die Tatsache, dass es einfach viel zu kurz ist (jedoch eignet es sich so besonders gut, für diejenigen Leser, die bereits Eltern sind und sich mit eben den geschilderten Situationen beschäftigen müssen und so unter Zeitmangel leiden). Von mir gibt es 5/5 Sterne.


Klappentext: "Als ich zum ersten Mal über mich schrieb, hielt ich mich für etwas Besonderes. Ich dachte, ich hätte eine besonders chaotische Familie. Ich hielt mich für besonders unfähig, Kinder zu erziehen. Ich hatte das Gefühl, niemand leide wie ich unter diesem - wie mir schien - doch sehr ungewöhnlichen Versagen. Dann kamen Briefe: 'Bei uns zu Hause ist alles genauso wie bei Ihnen.' Oder: 'Wissen Sie, ich empfand mich ebenfalls als einsam Scheiternden unter lauter Erfolgreichen. Nun lese ich von Ihrem Untergang. Wie das tröstet!' Mehr als einer Million Erziehungsberechtigten hat "Der kleine Erziehungsberater" seit seinem Erscheinen Trost und Erleichterung gespendet. (Quelle: Kunstmann)


Autor: Axel Hacke

Titel: Der kleine Erziehungsberater   

Verlag: Kunstmann

Genre: Humor

Seiten: 96

Preis:12,00

Veröffentlichung: 1992

ISBN: 978-3-88897-448-9

https://filme-buecher-mehr.de/

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Axel Hacke wurde am 20. Januar 1956 in Braunschweig (Deutschland) geboren.

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