Axel Hollmann Asphalt

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Inhaltsangabe zu „Asphalt“ von Axel Hollmann

Julia Wagner ist eine echt toughe Frau. Ihren Job als Kommissarin beim Berliner LKA hat sie kurzerhand wegen einer dummen Affäre mit Frank, einem verheirateten Kollegen, geschmissen. Seitdem schlägt sich die 29-jährige als Sensationsreporterin für eine Boulevardzeitung durch. Als Frank unvermittelt wieder auftaucht, ahnt Julia schon, dass das Ärger bedeutet. Und tatsächlich, bald hat sie eine Motorradgang und die Polizei auf dem Hals. (Quelle:'E-Buch Text/11.07.2014')

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  • Reporterzicke klärt Fall auf

    Asphalt

    Hypokras

    18. August 2015 um 11:00

    Das Buch Es ist ein e-book. Aber nicht einfach eine Datei mit Text, nein nein nein. Zuerst ist da mal das Cover. Bevor es an die Veröffentlichung ging wurden wir, also die potentiellen Leser, gefragt, welches der zwei vom Verlag vorgeschlagenen uns denn besser gefiele. Jo, und das schönere von beiden wurde es dann auch. Finde ich nett, da ein bisschen mitreden zu können. Dann der erweiterte Inhalt, mit Fotos der Schauplätze usw. Finde ich eine gute Idee. Und das alles ans Ende des Buches zu packen finde ich grad nochmal sehr schön. Und so beginnt es: "Die Villa, in der Reinhard Behnke verschwunden war, befand sich im vornehmen Berlin-Grunewald, einem Viertel der Rechtsanwälte und Steuerberater. Ich hätte zu gern gewusst, was sich dort drinnen abspielte, allerdings waren die Fenster im Erdgeschoss vergittert und die samtenen Vorhänge sorgfältig zugezogen. ein einziges Fenster im Obergeschoss stand einen Spalt weit offen. Von dort fiel ein Lichtstrahl auf die steinerne Brüstung eines Balkons. Vor einer Weile hatte ich Gläserklirren und Gelächter gehört, jetzt aber war alles still." Zusammenfassung Kurz: Ehemalige Kriminalkommissarin versucht sich als Fotoreporterin und gerät in Schwierigkeiten. Etwas länger: Julia Wagner hat sich nicht den leichtesten Job ausgesucht. Nachdem sie ihre Karriere als Kommissarin bei der Kriminalpolizei geschmissen hatte, versucht sie Fotos zu schiessen und an eine lokale Sensationszeitung zu verkaufen. Das gelingt mal gut, mal schlecht. Im Zuge ihrer Recherchen trifft sie alte Bekannte wieder und gerät dabei zwischen die Fronten, oder Räder. Motorräder um genau zu sein. Sie legt sich dabei mit einer ganzen Motorradgang an und auch einige Personen aus ihrer Vergangenheit tauchen wieder auf. Nicht immer ist sie ihnen gegenüber wohlgesonnen. Stil: Man merkt, auch ohne selbst je einen solchen gelesen zu haben, sehr deutlich, dass Axel Hollmann schon den einen oder anderen Hardboiled Krimi gelesen hat. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben. Knappe Sätze, rasches Tempo, was halt dazu gehört um die Spannung nie ganz abfallen zu lassen. Was mich gestört hat ist das Lektorat, da sind der lesenden Person beim Verlag ein paar Flüchtigkeitsfehler unterlaufen. Und es sind immer die gleichen. Figuren: Also, das ist nicht leicht. Persönlich möchte ich keinen der Figuren aus dem Roman kennen. Julia ist eine Zicke, ein launisches Persönchen der man irgendwie gar nichts recht machen kann. Aber sie ist stimmig. Sie ist selbständig, hat einen starken Gerechtigkeitssinn und ist hart im Nehmen. Und im Austeilen. Die anderen Figuren verblassen ein bisschen neben ihr. Aber das mag in einem Hardboiled Krimi so sein, ich kenne mich da zu wenig aus. Sprache: Mit einem Wort: Flapsig. Aber das passt. Sie ist eine unkonventionelle Person die ein Leben führt das alles nur nicht spiessig oder "normal" ist. Und bestimmt nicht langweilig. Die Sprache ist manchmal auch etwas derb oder hart, aber man hat nie das Gefühl, dass die Wortwahl ein Mittel zur Effekthascherei ist. Sie passt und gehört dahin und muss so sein. PUNKT. Fazit: Wer auf Krimis steht, und Hardboiled dazu, dem rate ich es zu kaufen. Was man für den Preis bekommt, sucht man zwischen zwei Deckeln häufig vergebens. Oder halt eben zum zehnfachen Preis. Es ist gute und kurzweilige Unterhaltung und man lernt sogar noch ein bisschen was über die verschiedensten Jiu-Jitsu Techniken, Griffe, Würfe, Schläge, Tritte, Mentalität im Dojo etc. dazu. Der Autor übt es entweder selber aus oder er hat sehr ausführlich in diese Richtung recherchiert. Das ist keine Ironie, die Angaben sind korrekt, wenn auch für meinen Geschmack ein bisschen zu spezifisch. ;) Ach so, das Buch: 4 von 5 Sternen und eine Kaufempfehlung. Das Buch selber ist gut, mich haben aber die Fehler (vor allem in der zweiten Hälfte) und das Fachjapanisch ein bisschen aus dem Lesefluss herausgerissen.

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  • Crime Noir im modernen Gewand

    Asphalt

    marcusjohanus

    Ich will erst gar nicht versuchen, den Eindruck zu erwecken, ich sei ein objektiver Rezensent. Ich habe das Manuskript dieses Romans in seiner Entstehung begleitet und bin von Version zu Version immer mehr von dem Text begeistert worden. Auch noch etwas über den Inhalt zu schreiben, wäre überflüssig, der wird weiter oben ja gut zusammengefasst. Was hier noch nicht beschrieben wird und was ich vielleicht noch beisteuern kann: welches Leseerlebnis den Käufer erwartet. "Asphalt" ist ein Thriller und ein Crime-Noir-Krimi. Vielleicht nicht in absoluter Hard-Boiled-Tradition, aber doch sowohl vom Stil als auch vom Inhalt her nahe dran an den Klassikern des Genres. Allerdings mit einer Frau als Hauptfigur und vor allem dem modernen Berlin als stimmungsvolles Setting. Wer also einen Roman mit einer starken Heldin, schnodderigem Ich-Erzähler, spannender und actionreicher Handlung voller überraschender Wendungen und einem gewissen Coolness-Faktor sucht, wird meiner Ansicht nach hier voll auf seine Kosten kommen.

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    • 2
  • Nordische Rockerbanden in Berlin

    Asphalt

    kirsten_brox

    27. February 2015 um 10:26

    Axel Hollmanns Debüt hat mir gut gefallen. Das Setting ist originell und extrem gut getroffen. Die Rockerbande mit dem Chef Odin und seinem Raben war plastisch, glaubhaft und hat mir Freude beim Lesen gemacht. Auch die Beschreibungen selbst waren in der Lage, Bilder im Kopf zu zaubern. Unterstützend gibt es auch einige Bilder der Schauplätze, sprich Fotos aus Berlin - eine gute Idee. Über die Sprache kann man streiten, sie ist extrem nüchtern und besteht in großen Teilen aus knappen kurzen Hauptsätzen. In Actionszenen fällt das nicht auf und fühlt sich schnell und rasant an, aber in den langsameren Passagen hätte es für mich auch blumiger sein dürfen. Dafür sind einige der Vergleiche und Metaphern echt schlagkräftig und treffend. Solche, wo man kurz innehält, sich das vorstellt - und dann lächelnd weiterliest. Die Handlung ist spannend und der Roman endet zwar vorhersehbar, aber das Ganze fühlt sich rund und schlüssig an, es bleiben keine hässlichen losen Handlungsfäden übrig.  Einzig die Protagonistin fand ich persönlich nicht überzeugend. Sie ist in meinem Kopf nicht die "toughe Frau" vom Klappentext. Julia ist ein Mädchen! In vielen Szenen beginnt sie angriffslustig und entschlossen. Allerdings kippt das häufig und jemand hilft ihr aus der Patsche oder sie gibt die Führung an eine andere Figur ab. Ein Beispiel ist eine Sexszene relativ zu Beginn. Sie presst ihr Gegenüber an die Wand, macht Avancen - und dann zupft sie ihm Haare aus, damit er sie nimmt. Warum holt sie sich nicht, was sie will? Genau dieses Verhalten ist dann auch auf manche Actionszenen übertragbar.  Einige Szenen kamen mir einfach unglaubwürdig vor. Von Expolizisten hätte ich da eine andere Vorgehensweise erwartet, aber Julia hat - wie ich nach und nach erfahre - ja diverse Vergangenheitserlebnisse, die ihr Verhalten plausibel machen. Diese gute Arbeit des Autors wird durch die Unterstützung seitens des Verlags ein wenig getrübt. Ich hätte mir ein sorgfältigeres Lektorat gewünscht. An zu vielen Stellen sind Patzer im Text übersehen worden, die einfach nicht sein sollen. Sätze wie: "Es war kein Geheimnis, dass überall die Auflagen am Einbrechen waren und mehr und mehr Anzeigenkunden nervös wurden." müssen einem guten Lektor einfach ins Auge springen und zu Änderungsvorschlägen führen.  Auch beim Layout ist irgendwie etwas schief gelaufen. So wird bei meinem Kobo das Titelblatt in mehrere Stücke zerschnitten, die ich als einzelne Seiten sehe und manchmal bricht der Text so um, dass in der neuen Zeile nur noch ein Buchstabe steht. Fazit: Ein Debütroman mit guter Handlung und angenehm gefestigtem Stil, dessen Heldin mich leider nicht restlos überzeugen konnte.

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  • Spannend

    Asphalt

    Xanaka

    12. November 2014 um 16:37

    Julia Wagner ist eine sehr komplexe Persönlichkeit. Sie arbeitet freischaffend als Paparazzi, obwohl sie auch eine Ausbildung zur Kommissarin hat und Jahre zuvor beim LKA tätig war. Die Arbeit als Paparazzi war wohl so eine Art Notlösung, nachdem sie in einer Art Trotzreaktion beim LKA gekündigt hatte. Julia ist ein sehr eigenwilliger Charakter. Sie legt wenig Wert auf Konventionen, kann auch schon mal am Morgen ordentlich Bier trinken, weil eben nichts anderes da ist. Und dann ist da noch ihr Verhältnis zu Männern. Mit ihrem Freund macht sie in dem Moment Schluss, als er ihr verkündet, dass sie jetzt 6 Monate zusammen sind und dass das doch jetzt was Festes wäre. Und dann ihr Verhältnis zu Frank. Er ist der Grund, warum sie damals beim LKA Hals über Kopf gekündigt hatte. Mit Frank hatte sie eine Beziehung, er war aber damals verheiratet. Frank steht eines Tages vor ihrer Tür und bittet sie um Hilfe. Er hat verdeckt bei einer Motorradgang zusammen mit einem anderen Kollegen gearbeitet und der Motorradgang viel Geld gestohlen. Dabei hat er sich dann auch noch erwischen lassen und so geht es dann plötzlich los. Beim Lesen kommt man sich vor, als wäre man in einem Actionfilm. Es kann gar keine Langeweile aufkommen, weil immer wieder Dinge, die man nicht vorhersehen konnte, passieren. Julia ist mittendrin, weil sie ja eigentlich nur Frank in seiner Situation helfen wollte. Sie ist aber auch so verbissen, das sie sich durch die verschiedenen, schlimmen Situationen durchkämpft und niemals aufgibt. Sie ist außerordentlich zäh. Was sie sich in den Kopf gesetzt hat, bzw. was sie versprochen hat, das zieht sie auch durch. Eine bemerkenswerte Persönlichkeit – das zieht sich so auch durch das ganze Buch und macht Julia umso authentischer. Für mich war das ganze Buch extrem spannend. Es hat sich hintereinander weggelesen, war nie langweilig oder vorhersehbar. Eine klare Leseempfehlung von mir dafür.

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  • Nordische Rockerbanden in Berlin

    Asphalt

    kirsten_brox

    14. October 2014 um 16:39

    Axel Hollmanns Debüt hat mir gut gefallen. Das Setting ist originell und extrem gut getroffen. Die Rockerbande mit dem Chef Odin und seinem Raben war plastisch, glaubhaft und hat mir Freude beim Lesen gemacht. Auch die Beschreibungen selbst waren in der Lage, Bilder im Kopf zu zaubern. Unterstützend gibt es auch einige Bilder der Schauplätze, sprich Fotos aus Berlin - eine gute Idee. Über die Sprache kann man streiten, sie ist extrem nüchtern und besteht in großen Teilen aus knappen kurzen Hauptsätzen. In Actionszenen fällt das nicht auf und fühlt sich schnell und rasant an, aber in den langsameren Passagen hätte es für mich auch blumiger sein dürfen. Dafür sind einige der Vergleiche und Metaphern echt schlagkräftig und treffend. Solche, wo man kurz innehält, sich das vorstellt - und dann lächelnd weiterliest. Die Handlung ist spannend und der Roman endet zwar vorhersehbar, aber das Ganze fühlt sich rund und schlüssig an, es bleiben keine hässlichen losen Handlungsfäden übrig. Einzig die Protagonistin fand ich persönlich nicht überzeugend. Sie ist in meinem Kopf nicht die "toughe Frau" vom Klappentext. Julia ist ein Mädchen! In vielen Szenen beginnt sie angriffslustig und entschlossen. Allerdings kippt das häufig und jemand hilft ihr aus der Patsche oder sie gibt die Führung an eine andere Figur ab. Ein Beispiel ist eine Sexszene relativ zu Beginn. Sie presst ihr Gegenüber an die Wand, macht Avancen - und dann zupft sie ihm Haare aus, damit er sie nimmt. Warum holt sie sich nicht, was sie will? Genau dieses Verhalten ist dann auch auf manche Actionszenen übertragbar. Einige Szenen kamen mir einfach unglaubwürdig vor. Von Expolizisten hätte ich da eine andere Vorgehensweise erwartet, aber Julia hat - wie ich nach und nach erfahre - ja diverse Vergangenheitserlebnisse, die ihr Verhalten plausibel machen. Diese gute Arbeit des Autors wird durch die Unterstützung seitens des Verlags ein wenig getrübt. Ich hätte mir ein sorgfältigeres Lektorat gewünscht. An zu vielen Stellen sind Patzer im Text übersehen worden, die einfach nicht sein sollen. Sätze wie: "Es war kein Geheimnis, dass überall die Auflagen am Einbrechen waren und mehr und mehr Anzeigenkunden nervös wurden." müssen einem guten Lektor einfach ins Auge springen und zu Änderungsvorschlägen führen. Auch beim Layout ist irgendwie etwas schief gelaufen. So wird bei meinem Kobo das Titelblatt in mehrere Stücke zerschnitten, die ich als einzelne Seiten sehe und manchmal bricht der Text so um, dass in der neuen Zeile nur noch ein Buchstabe steht. Fazit: Ein Debütroman mit guter Handlung und angenehm gefestigtem Stil, dessen Heldin mich leider nicht restlos überzeugen konnte.

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  • Leserunde zu "Asphalt" von Axel Hollmann

    Asphalt

    axel_hollmann

    Liebe Leserin, lieber Leser, gerne möchte ich dir meinen gerade bei Ullstein-Midnight als E-Book erschienenen Thriller "Asphalt - Ein Fall für Julia Wagner" vorstellen: Julia Wagner hat den Job als Kommissarin beim Berliner LKA wegen einer dummen Affäre mit Frank, einem verheirateten Kollegen, geschmissen. Seitdem schlägt sich die toughe 29-jährige als Sensationsreporterin für eine Boulevardzeitung durch. Als Frank unvermittelt wieder auftaucht, ahnt Julia schon, dass das Ärger bedeutet. Und tatsächlich, bald sind eine Motorradgang und die Polizei hinter ihr her. Eine Leseprobe der ersten Kapitel (und eine Vorleseprobe des ersten Kapitels) findest du auf meinem Autoren- und Schreibblog. Falls du dich dafür interessierst, an einer Leserunde mit mir teilzunehmen, bewirb dich gerne.  Die Verlosung erfolgt umgehend nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Die Leseexemplare stelle ich für die üblichen E-Book-Reader zur Verfügung.  Liebe Grüße, Axel Hollmann Und hier gibt es einen kurzen Teaser-Trailer:

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    • 429
  • aktionreich - fesseln und flott geschrieben

    Asphalt

    Booky-72

    02. October 2014 um 08:26

    Aus der Inhaltsausgabe: Seit Julia Wagner ihren Job als Kommissarin beim Berliner LKA wegen einer dummen Affäre mit Frank, einem verheirateten Kollegen, geschmissen hat, schlägt sie sich als Sensationsreporterin für eine Boulevardzeitung durch. Als Frank unvermittelt wieder auftaucht, ahnt Julia schon, dass das Ärger bedeutet. Auf der Jagd nach brisanten Fotos vom Bürgermeisterkandidaten - ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen - Schon bald hat sie seine Bodygards auf den Fersen. Immer wieder gerät sie in gefährliche Situationen, an denen ihr Ex-Kollege Frank nicht ganz unschuldig ist. Ein spannender Krimi, von der ersten Seite an fesselnd und flott geschrieben mit vielen Action-Szenen. Tolle Protagonistin, von der man gerne mehr Fälle gelöst haben möchte. Rundum gelungen und super 5 Sterne von mir.  

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  • Mir stoppt der Atem, das Tempo ist rasant - ein gelungener Debüt-Kriminalroman

    Asphalt

    Prinzessin

    25. September 2014 um 12:45

    "Wortlos drehte ich mich um, aber gerade, als ich meine Wohnungstür aufschließen wollte, wurde sie von drinnen geöffnet. Erschrocken wich ich einen Schritt zurück. Ein Mann stand im Türrahmen. Er grinste von einem Ohr zum anderen. Frank Wolf." - Asphalt von Axel Hollmann Zuerst einmal möchte ich mich bei dem Autor Axel Hollmann bedanken, der so freundlich war: sage und schreibe 28 persönliche Leseexemplare zur Verfügung zu stellen. So etwas schönes ist GOLD wert!!! Da ich eine sehr langsame und genüssliche Leserin bin, kann man mich schon Nachzügler in der LR nennen. Ich bin somit die letzte die es nach 2 Monaten schafft dieses Buch zu beenden. Dies lag und liegt nicht an der Qualität des Buches sondern an privaten Umständen.  Kurzmeinung: Der Schreibstil ist locker leicht und somit wirklich angenehm zu lesen. Julia die Protagonistin hat eine enorm taffe Ausstrahlung und ein sehr selbstbewusstes Auftreten, was schon gleich Interesse beim Leser weckt. Frank ist wie er ist, man muss ihn halt nehmen wie er ist. Ein aber eher schwieriger Mensch. Man findet super leicht in die Story rein und das Buch und die Zeit fließen nur so dahin. Der Leser rennt von einer spannenden Situation in die nächste und lernt viele ausergewöhnliche Personen kennen. Ab der Hälfte des Buches wird das Tempo immer schneller und schneller und der Leser hält unbewusst den Atem an. Die Geschichte ist in sich schlüssig und sehr gut gelungen. Ein paar kleine Situationen gab es, die ich dem Autor so nicht ganz abkaufen kann aber nicht sonderlich gravierend schlecht sind.  Das Ende war mir etwas zu aprubt aber trotzdem sehr gelungen! Somit vergebe ich 4 Sterne und bedanke mich rechtherzlich für den netten Austausch in der LR mit dem Autor. Es hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich wünsche alles Gute!!!

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  • Mittendrin, statt nur dabei!

    Asphalt

    KarinaReiss

    23. September 2014 um 08:29

    Axel Hollmanns Debütroman ist ein actionreicher Thriller in Crime-Noir-Tradition mit einer Frau als Hauptfigur. Julia Wagner, die ihren früheren Job als LKA-Beamtin an den Nagel gehängt hat, schlägt sich als Fotoreporterin mehr schlecht als recht durchs Leben. Sie ist ständig pleite, ihre Wohnung ein Saustall, ihre Männergeschichten enden meist schon nach zwei Wochen. Axel zeigt uns hier eine Protagonistin mit jeder Menge Ecken und Kanten. Trotzdem kommt sie sympathisch rüber und wächst im Lauf des Romans dem Leser ans Herz. Passend zum Image der toughen Ex-Kripobeamtin, bewegt sich Julia rasant auf ihrer Yamaha durch die Straßen von Berlin. Gerade hat sie noch vermeintlich lukrative Fotos des Bürgermeisterkandidats Behnke geschossen, wie dieser ein Edelbordell verlässt, als auch schon ihr Ex-Kollege und Ex-Lover Frank angeschossen vor ihrer Wohnungstür auftaucht. Obwohl sie Frank nicht vertraut, entschließt sie sich trotz allem, ihm zu helfen und gerät dadurch in einen Strudel von Problemen und Schwierigkeiten. Sie landet zwischen den Fronten einer skrupellosen Motorradgang und Frank, der den Rockern eine Menge Geld abgenommen hat, und wird schließlich sogar von der Polizei gejagt. Axel schreibt in überwiegend kurzen und knackigen Sätzen, die den Lesefluss beschleunigen und uns somit rasant durch die Geschichte treiben. Man spürt beim Lesen förmlich, wie das eigene Adrenalin ansteigt, wenn man glaubt, den Fahrtwind im Gesicht zu haben oder selbst dem Kugelhagel ausweichen zu müssen. Mittendrin statt nur dabei! So reißt auch die Spannung zu keiner Zeit im Buch ab. Die lockere und flapsige Schreibweise unterstreicht den Charakter von Julia Wagner. Wer ausschweifende und blumige Beschreibungen im Roman sucht, ist in diesem Genre falsch. Axel schafft es, auch ohne solche ausführlichen Beschreibungen, ein klares Bild vom Setting seines Romans zu vermitteln. Seine Charaktere sind meiner Meinung nach alle sehr glaubhaft ausgearbeitet und in sich stimmig. Man merkt, wie viel Arbeit Axel hier sicherlich investiert hat. Einen winzigen Kritikpunkt möchte ich zum Schluss noch anmerken. Es gibt zwei, drei Redewendungen, die Axel für meinen Geschmack etwas zu häufig benutzt und daher erscheinen sie spätestens nach dem dritten Auftauchen als abgenutzt. (hierhin und dorthin, einen Herzschlag später... ) Dies hat jedoch meinen Lesegenuss nicht schmälern können und ich bin mir sicher, dass Axel seine Schwachstellen diesbezüglich kennt. Ich freue mich schon auf Julia Wagners zweiten Fall!

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  • Ein Fall für jeden Krimi-Fan

    Asphalt

    Jaelle

    20. August 2014 um 16:53

    Julia Wagner hatte eine Affäre mit ihrem verheirateten Kollegen Frank, schmiss daher ihren geliebten Beruf beim LKA Berlin und schlägt sich mit ihrem Job als Fotojournalistin mehr schlecht als recht durch. Doch endlich hat sie die große Story: sie erwischt einen prominenten Politiker bei einem Skandal. Bevor sie aus ihren kompromittierenden Fotos Kapital schlagen kann, stehen jedoch dessen Schergen auf der Matte. Und zu allem Überfluss taucht auch noch Frank verletzt und mit einer irrsinnigen Geschichte über eine brutale Rockergang auf. Julia entschliesst sich – gegen ihr Bauchgefühl – Frank zu helfen und verstrickt sich bald in verrückten Hinweisen, spannenden Verfolgungsjagden und eigenen Gefühlen. »Asphalt – Ein Fall für Julia Wagner« ist meines Wissens nach das erste veröffentlichte Buch Axel Hollmanns. Er betreibt einen Autoren-Podcast mit Marcus Johanus. Umso spannender war es zu lesen, wie er die Ratschläge aus dem Podcast selber anwendet – meiner Meinung nach richtig gut. Axel Hollmann schreibt mit knappen Sätzen und knackigen Dialogen, seine Charaktere wirken gut durchdacht und sein Stil macht das Buch spannend. Besonders gelungen finde ich die Perspektive. Viele Autoren schreiben aus der Sicht einer weiblichen Protagonistin eher hölzern und klischeebeladen, aber Axel Hollmann erschafft eine glaubwürdige Heldin. Mein Fazit: ein solider, spannender Krimi mit interessanten Charakteren, die man gerne wieder erleben möchte. Gerüchteweise soll noch 2014 ein weiterer Band erscheinen … Wenn dem so ist, freue ich mich schon sehr darauf.

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  • Julia im Rockerland

    Asphalt

    fredhel

    Die Titelfigur im Debütroman "Asphalt" von Axel Hollmann ist Julia Wagner. Sie ist ein Allroundtalent: clever, durchtrainiert und schlagkräftig. Im Prinzip hat sie nur eine große Schwachstelle namens Frank. Dieser Mann scheint auf ewig eine nicht heilende Wunde in ihrem Herzen geschlagen zu haben. Vor sechs Jahren brachte eine unglückliche Affäre mit ihm Julia dazu, eine glänzende Karriere beim LKA aufzugeben. Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich nun mehr schlecht als recht durch Fotoreportagen, und Männer läßt sie nur in ihr Bett, aber nicht in ihr Herz. Als besagter Frank nun verfolgt und verwundet um Hilfe bittet, leben alte Gefühle wieder auf. Nur so läßt es sich erklären, dass Julia eine falsche Entscheidung nach der anderen trifft, obwohl alle Indizien darauf hin deuten, dass Frank erneut ein falsches Spiel mit ihr treibt. Und schon gerät sie ins Visier einer äußerst gefährlichen Rockergang. Der Plot wird sachlich in kurzen Sätzen aufgerollt, was eine ganz eigene Spannung erzeugt und auch nie langweilig wird. Das paßt gut, um hektische Actionszenen überschaubar zu halten, und das paßt ebenso gut, um Julias geradlinigen Charakter darzustellen. "Asphalt" ist Krimi, den man gerne weiterempfiehlt und ganz besonders auf das perfekte Schlusskapitel darf sich der Leser freuen.

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    • 3

    Floh

    19. August 2014 um 12:03
    KruemelGizmo schreibt Liest sich gut, werde ich mir merken!

    schließe mich dir an!

  • Asphalt - Ein Fall für Julia Wagner

    Asphalt

    AngiF

    18. August 2014 um 09:21

    Der Autor Axel Hollmann beschreibt das rasante Leben der ehemaligen Kriminalkommissarin Julia Wagner, die nun ihr Geld als Fotoreporterin verdient. Mit genau dieser neuen Tätigkeit bringt sie sich immer wieder in heftige Schwierigkeiten. Sie riskiert viel, gerät von einer brenzligen Situation in die nächste. Wäre sie ein Mann, so würde man sie als Lonely-Wolf beschreiben. Sie betreibt einen mehr als unkonventionellen Lebensstil, in dem Schmerztabletten mit Dosen-Bier und Kartoffelchips schon mal ein Frühstück darstellen und One-Night-Stands ihr Liebesleben beherrschen. Ein turbulentes Privatleben, in dem lediglich ihre beste Freundin Seyran einen ruhenden Pol bedeutet. Wir Leser erfahren, dass ein ehemaliger Kollege vom Landeskriminalamt, Frank Wolf, ihr Herz verletzt hat und die Ursache für ihre Bindungsangst ist. Erneut taucht er ungebeten in ihrem Leben auf und reißt sie hinein einen Kriminalfall. Dieser entpuppt sich als ein Krieg gegen eine Rockerbande. Dass der Boss dieser Bande sich selbst Odin nennt und einen Raben Hugin besitzt, der ihn beschützt, mutet etwas plump an, doch sei es dem Schriftsteller verziehen. Ein Thriller, in dem der Verfasser ein spannendes Szenario entworfen hat und in dem ein wenig Roadmovie-Gefühle aufkommen. Die Protagonistin Julia Wagner erinnert mich ein bisschen an Anne Holts Kommissarin Hanne Wilhelmsen. Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle.

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  • Spannung bis zur letzten Seite

    Asphalt

    mimimaus01

    17. August 2014 um 12:23

    In seinem Thriller „Asphalt“ lernen wir Julia, eine ehemalige LKA Mitarbeiterin, und jetzige Fotografin kennen. Julia ist auf der Jagd nach der ganz großen Story- doch ihr altes Leben holt sie in Form ihres ehemaligen Geliebten, dem LKa´ler Frank, wieder ein. Dieser bittet sie um ihre Hilfe. Julia gerät zwischen alle Fronten. Die des LKA, einer Motorradgang, die ihrem Namen alle Ehre macht, und auch leider ihren alten Gefühlen für Frank. Dieser schafft es immer wieder, Julia in die irrsten Ideen zu verwickeln. Wobei, Julia auch nein sagen könnte. Doch, der wahre Hintergrund ist ein grausamer. Und Julia springt über ihren eigenen Schatten. Der Autor Axel Hollmann hat es wahrlich geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Sämtliche Darsteller haben Hand und Fuß, ob es nun die manchmal „etwas“ verrückte Julia, oder der eklige Chef der Motorradgang ist. Alles passt zusammen. Julia ist tough, mutig, und steht für ihre Überzeugungen ein, obwohl diese ihr in vieler Hinsicht allein schon das Leben kosten können. Vieles ist aus der Realität gegriffen, ob es nun das Feuer ist, oder der böse Bodygard der vor der Türe von Julia wartet, und etwas Bestimmtes von ihr haben will. Die Empfehlung meinerseits heißt: Lesen!

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  • Rezension zu Axel Hollmann - Asphalt

    Asphalt

    miss_mesmerized

    11. August 2014 um 13:08

    Julia Wagner schlägt sich durch. Mehr schlecht als recht. Seit sie ihren Job beim LKA an den Nagel gehängt hat, versucht sie sich als Fotojournalistin. Der große Coup scheint ihr gekungen als sie einen ambitionierten Lokalpolitiker mit zu jungen Prostituierten vor die Linse bekommt. Aber die Zeitungen wiegeln ab. Fast abgebrannt hat sie plötzlich ein anderes Problem: ihr Exkollege und Exliebhaber Frank quartiert sich bei ihr ein. Ein Undercover-Einsatz ging schief und eine Gruppe Rocker trachtet ihm nach dem Leben. Seinen Kollegen haben sie bereits grausam hingerichtet. Doch warum sollte. Julia ihm helfen? Er hat sie schon einmal belogen. Kann sie ihm dieses Mal vertrauen? Als Franks Tochter entführt wird, muss Julia alles auf eine Karte setzen und begibt sich in Lebensgefahr. Der Thriller bietet durchaus einiges an Spannung. Rasant geht die Handlung voran, das Tempo ist durchweg hoch. Ein in sich insgesamt glaubwürdiger Fall, der mehr auf die zwischenmenschlichen Aspekte und Gewissensbisse setzt. Kleine unlogische Fehler kann man da getrost übersehen. Gut gefallen hat mit die Protagonistin. Starrsinnig, immer mit dem Kopf durch die Wand, aber mit gutem Herzen. Bisweilen im Handeln impulsiv und geradezu dämlich, bleibt sie sympathisch - wenn auch nicht immer ganz glaubwürdig. Erzählt wird aus ihrer Perspektive, weshalb sie den Leser recht schnell für sich einnehmen kann. Die fehlende Objektivität wird so durch eine gebrochene Figur ersetzt, die liebevoll mit vielen Ecken und Kanten gezeichnet wurde. Fazit: spannend, die Unterhaltung lebt jedoch von der "rotzigen" Protagonistin.

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  • Interessant

    Asphalt

    Selfesteem

    Kurzbeschreibung Julia Wagner ist eine echt toughe Frau. Ihren Job als Kommissarin beim Berliner LKA hat sie kurzerhand wegen einer dummen Affäre mit Frank, einem verheirateten Kollegen, geschmissen. Seitdem schlägt sich die 29-jährige als Sensationsreporterin für eine Boulevardzeitung durch. Als Frank unvermittelt wieder auftaucht, ahnt Julia schon, dass das Ärger bedeutet. Und tatsächlich, bald hat sie eine Motorradgang und die Polizei auf dem Hals. Meine Meinung Mit der Bewertung habe ich mich etwas schwer getan, denn mich hat das Buch interessiert und bin mit großen Erwartungen an das Buch ran gegangen. Ich fand die erste Hälfte, dann aber nicht so spannend und hat mich rein von der Geschichte nicht angesprochen und ich fand sie zum Teil auch eher unrealistisch. Ich fand den Schreibstil angenehm und die Charaktere vielseitig und Interessant. Jedoch konnte ich vorallem mit Julia nicht so richtig sympatisieren. Dann fand ich jedoch die zweite Häfte des Buches wirklich wirklich gut. Die Spannung die mir im ersten Teil etwas gefehlt hat wurde hier aufgeholt. Es gab viele Wendungen die man nicht unbedingt erwartet hätte. Die Charaktere haben sich ganz toll entwickelt vorallem Julia wurde am Ende wieder richtig sympatisch und gerissen. Und man hat sie gerne verfolgt und dachte sich, was für eine starke Person sie ist. Den Schreibstil fand ich im kompletten Buch sehr angenehm und gut und macht Lust auf den nächsten Band. Besonders gut fand ich die Beschreibung der Orte, vorallem, da es diese alle wirklich gibt und die Stimmung wurde sehr gut erzeugt. Und vorallem war es sehr real, weswegen eine gewisse Spannung aufkommen konnte. Ich denke, dass es für ein Debüt gut war, bin jedoch der Meinung, dass der Autor noch mehr kann.

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    • 2

    Floh

    11. August 2014 um 12:14
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