Schwarzer Rost

von Axel Hollmann 
4,7 Sterne bei21 Bewertungen
Schwarzer Rost
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BeaMeisss avatar

Hoch spannend, glaubwürdig und aktuell!

Hannes_Niederhausens avatar

Spannend und kurzweilig, war erschrocken, als ich die 80% Marke erreicht hatte.

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Inhaltsangabe zu "Schwarzer Rost"

Johannesburg-Südafrika · Denver-USA · Kuala Lumpur-Malaysia

Ein Pilz vernichtet die Getreideernten Afrikas. Unaufhaltsam breitet sich der Schwarze Rost von dort über die Welt aus. Millionen verhungern. Der Journalist Finn Sadah berichtet aus einem Flüchtlingslager, das die Chinesin Jin Mae mit dem Vermögen ihres verstorbenen Vaters finanziert. Doch es kommt zu einer Katastrophe. Finn zerstört ihr Lebenswerk und damit ihre Freundschaft. Er sieht nur eine Chance, seine Schuld zu sühnen: Er muss den Schwarzen Rost besiegen. Die Suche nach einem Heilmittel verstrickt Finn in eine weltumspannende Mordserie an Genforschern, und schließlich gerät der Journalist in die Schusslinie eines skrupellosen Söldners.

Lüge ist Wahrheit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783752880106
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:20.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    BeaMeisss avatar
    BeaMeissvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Hoch spannend, glaubwürdig und aktuell!
    Axel Hollmann kann mehr als nur Berlin!

    Bisher kannte ich von Axel Hollmann nur die "Julia Wagner"-Reihe, die ich sehr gerne gelesen habe. Als "Schwarzer Rost" herauskam, war ich zunächst skeptisch, ob dem Autor tatsächlich der Wechsel von Berlin nach "Johannesburg, Denver, Kuala Lumpur" gelingt. Schon die ersten Seiten haben mich überzeugt. Axel Hollmann entwickelt eine atmosphärisch dichte, hoch spannende, glaubwürdige und erschreckend aktuelle Story um den ambitionierten Journalisten Finn Sadah, der mehr oder weniger zufällig in die tragischen Ereignisse um den Ausbruch eines Ernten vernichtenden Pilzes verwickelt wird. Entgegen aller guten Ratschläge lässt er sich nicht davon abbringen, der Sache auf den Grund zu gehen, und muss schließlich hoch pokern um nicht alles zu verlieren. Klare Empfehlung: Fesselnd bis zur letzten Seite!

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    M
    MK262vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Thriller das ganz anderen Neuen Art einfach wunderbar. Spannung Pur!
    Öko Thriller der besonderen Art

    Zum Anfang von diesem Buch hätte ich nicht gedacht das ich es schaffe es zu Ende zu lesen. War am Anfang nicht ganz leicht für mich rein zu kommen aber das hat sich nach den ersten 40 Seiten zum Glück erledigt. Jedes Buch bekommt seine Change es ist auch nicht jeder Leser gleich. Es handelt sich um ein sehr komplexes Thema an das sich nicht jeder so einfach traut zu schreiben. ÖKO Thriller ein ganz Neues Thema und sehr wichtig in der heutigen Zeit. Der Schreibstill hat mir sehr gut gefallen sehr flüssig und fließend. Ein wunderbares Buch das ich nur weiterempfehlen kann.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: sehr spannender Ökothriller
    sehr spannender Ökothriller

    Klapptext:



    Ein Pilz vernichtet die Getreideernten Afrikas. Unaufhaltsam breitet sich der Schwarze Rost von dort über die Welt aus. Millionen verhungern. Der Journalist Finn Sadah berichtet aus einem Flüchtlingslager, das die Chinesin Jin Mae mit dem Vermögen ihres verstorbenen Vaters finanziert. Doch es kommt zu einer Katastrophe. Finn zerstört ihr Lebenswerk und damit ihre Freundschaft. Er sieht nur eine Chance, seine Schuld zu sühnen: Er muss den Schwarzen Rost besiegen. Die Suche nach einem Heilmittel verstrickt Finn in eine weltumspannende Mordserie an Genforschern, und schließlich gerät der Journalist in die Schusslinie eines skrupellosen Söldners. 

    Ich habe schon einige Bücher von Axel Hollmann gelesen.Deshalb waren meine Erwartungen sehr hoch.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat er es geschafft mich in den Bann zu ziehen.

    Der Schreibstil ist leicht locker und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.

    Ich lernte den Sonderkorrespondenten Finn Sadah kennen.Mit ihm reiste ich nach Afrika und erlebte wahnsinnig spannende und interessante Momente.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Finn.Aber auch alle anderen Personen waren sehr interessant.
    Der Autor befasst sich in dieser Geschichte mit dem zur Zeit sehr aktuellen und brisanten Thema "Genforschung".Geschickt baut er dies in die Handlung ein.Durch die sehr guten Recherchen habe ich auch viele Informationen und Wissenswertes darüber erfahren.Das hat mir gut gefallen.Der Autor hat es auch geschafft mich mit diesem Thema auseinander zusetzen und mich zum Nachdenken anzuregen.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die packende und fesselnde Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgefiebert und mitgebangt.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Der Spannungsbogen stieg von Beginn stetig an.Dadurch blieb es immer atemberaubend und hoch dramatisch.Zu keiner Zeit kam bei mir Langeweile auf.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.Das Ende hat mich begeistert und ich fand es sehr gelungen.

    Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brilliante Werk ab.
    Mich hat dieses Buch einfach mitgerissen und begeistert.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

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    isabellepfs avatar
    isabellepfvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Hochspannend bis zur letzten Seite, über Genforschung und deren Folgen.
    Spannend, informativ und brisant

    "Schwarzer Rost" von Axel Hollmann ist ein hochspannender Thriller über Genforschung und deren Folgen, in dem ein Pilz die Getreideenten Afrikas vernichtet.

    Finn Sadah ist Journalist und von seinem Chef als Sonderkorrespondent in das Krisengebiet Afrikas geschickt worden, in dem ein Pilz für grossen Hunger und Not sorgt. Denn dieser vernichte die gesamten Getreideernten Afrikas und breitet sich als schwarzer Rost unaufhaltsam über die Welt aus.
    Auf seiner Reise lernt er die Chinesin Jin Mae kennen, die mit dem Vermögen ihres verstorbenen Vaters ein Flüchtlingslager betreibt. Doch die Anschaffung lebensnotwendiger Medikamente und Lebensmittel wird immer schwieriger.
    Das Flüchtlingslager wird überfallen, die gesamten Vorräte gestohlen und Finn zerstört Jin Maes Lebenswerk und seine Freundschaft zu ihr. Er sieht nur einen Ausweg, seine Schuld und die grosse Not zu stoppen, indem er den schwarzen Rost besiegen muss.
    Doch eine weltumspannende Mordserie an Genforschern lässt Finn keine Ruhe, er verstrickt sich immer Tiefer und gerät bald selbst in die Schusslinie skrupelloser Söldner.

    Die Geschichte beginnt mit einem überaus spannenden Prolog der mich ohne Umwege direkt in die Handlung und Geschichte geführt hat. Die Thematik über Genforschung ist von Axel Hollmann interessant und gut recherchier worden, brisant, zeitgemäss und könnte so oder so ähnlich der Wirklichkeit entsprechen. Teilweise ging mir das Erlebte regelrecht unter die Haut, hat mich mitfiebern lassen und zum nachdenken angeregt.
    Auch die Charaktere sind authentisch und gut ausgearbeitet, in die ich mich auch ohne tieferen Einblick gut hineinversetzten konnte. Finn Sadah der Sonderkorrespondent war  mir durch seine unkonventionelle Art zu berichten überaus sympathisch den ich bis zum Schluss total gern mochte.

    Richtig angenehm mitreissend und fliessend zu lesen ist auch der Schreibstil von Axel Hollmann der mich zügig durch die Kapitel und Handlung geführt hat. Die Geschichte besteht aus 42 Kapitel die jeweils mit fortlaufenden Zahlen versehen sind. Obwohl schon zu Beginn der Geschichte eine gute Spannung herrscht, schafft es Axel Hoffmann im weiteren Verlauf den Spannungsbogen erneut anzuziehen, sodass auch die Handlung rasant an Fahrt gewinnt. Mich hat die Thematik und Handlung bis zum Schluss einwandfrei unterhalten können, die überaus spannend, informativ und mitreisend gestaltet wurde.
    Ein Thriller den ich uneingeschränkt jedem Empfehlen kann.

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    Die_Schnurrbliotheks avatar
    Die_Schnurrbliothekvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Solider Thrill mit hochbrisanter Thematik!
    Solider Öko-Thriller mit ein bisschen zu viel Klischee im Gepäck

    Ich durfte mir den Öko-Thriller „Schwarzer Rost“ von Axel Hollmann im Rahmen einer Leserunde zu Gemüte führen. Es war mein erstes Buch des Autors und „Schwarzer Rost“ lag zugegebenermaßen ein wenig außerhalb meiner Komfortzone, doch aufgrund des brisanten und zeitgemäßen Themas war ich dennoch sehr neugierig auf diese Art von Thriller. Was mir gut und was weniger gut gefallen hat, erfahrt ihr im Folgenden.



    ~ Cover ~

    Das Cover mag ich sehr! Motiv, Type und Farben harmonieren sehr gut miteinander und sind passend zum Thema des Buchs gewählt. Es strahlt eine gewisse Bedrohlichkeit aus, was mich sofort gecatcht hat. Also: Ein großes Lob dafür!


    ~ Darum geht's ~

    Ein Pilz, genauer gesagt der „Schwarze Rost“, vernichtet weltweit Getreidefelder. Die ausbleibenden Ernten führen zu Hungersnöten und steigenden Flüchtlingszahlen. Was zunächst in Dritte-Welt- und Schwellenländern beginnt, zieht sich bis in die USA. Und plötzlich ist das Elend ganz, ganz nah – und mit ihm Verzweiflung und Wut der betroffenen Menschen. Niemand weiß, woher der „Schwarze Rost“ so plötzlich gekommen ist und – noch viel schlimmer – niemand scheint zu wissen, wie er zu stoppen ist.

    Der Journalist Finn Sadah wird durch die typischen Reporterkrankheiten namens „unstillbare Neugier“ und „edler Idealismus“ in die Ereignisse verstrickt. Bei Recherchen in Südafrika lernt er Jin Mae, die junge Chefin eines Umweltkonzerns, kennen, die ein Flüchtlingslager betreut. Die Situation im Lager ist katastrophal und Finn muss schnell erkennen, dass hungernde Menschen zu allem fähig sind.

    Fortan entspinnt sich die Handlung um die Suche nach der Ursache für den „Schwarzen Rost“. Finn wird mit toten Wissenschaftlern, eiskalten Söldnern, hilfsbereiten Forscherinnen und einem besorgten, väterlichen Vorgesetzten konfrontiert. Seine Spurensuche führt ihn von Afrika nach Denver und bis nach Kuala Lumpur. Schon bald muss er feststellen, dass er sich mit Kräften angelegt hat, die bereit sind, über mehr als ein paar Leichen zu gehen.


    ~ Die Figuren ~

    Wer sich beim vorletzten Abschnitt gedacht hat: „Hm, diese Figuren klingen aber ganz schön klischeehaft“, dem kann ich nur zustimmen. Ich habe nichts gegen die rechtschaffenden Protagonisten oder skrupellosen Antagonisten, wenn sie nicht unbedingt 1 zu 1 so konstruiert sind wie in jedem zweiten Actionfilm.

    Bei manchen Figuren gelang dem Autor der Klischeebruch recht gut. Vor allem beim Protagonisten, Finn. Er ist ein herzensguter Kerl, sehr neugierig und will immer das Richtige tun. Gleichzeitig wird er von Selbstzweifeln geplagt und verfügt im Großen und Ganzen über kein besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Eine sehr angenehme Abwechselung wie ich finde: Ich brauche keinen Ober-Macho mit drei Blondinen an jedem Finger und sarkastischen Dauersprüchen. Das gab's schon tausendmal. Aber einem Charakter wie Finn, der körperlich wie seelisch kein Zerstörer-Typ ist – mit so einer Figur fiebere ich sehr mit und finde sie sehr authentisch! Dass seine Motivation größtenteils in den oben genannten „Reporterkrankheiten“ besteht, finde ich in Ordnung. Derlei Journalisten sind heutzutage selten, aber es gibt sie definitv noch.

    Andere Figuren blieben dagegen sehr schablonenhaft, so z.B. der Antagonist in Form einer rothaarigen Kampfmaschine. Ein Söldner (*gähn*) mit PTBS (*doppel gähn*), der natürlich erst Recht zum brutalen Bluthund wird, wenn er seine Pillen nicht nimmt (*dreifach gähn*). Der Söldner bescherte mir keine Gänsehaut – zu oft gesehen. Der „andere“ Antagonist, der die Strippen im Hintergrund zieht und erst in der Auflösung offen aktiv wird, überzeugt da schon eher mit seiner Motivation und Manie – nur leider etwas zu spät und wiederum verbunden mit einem Erzähl-Element, das jeder Thriller- bzw. Krimiautor im Repertoire zu haben scheint.

    Die anderen Charaktere blieben sehr blass und schienen ebenfalls direkt dem „Thriller-Baukasten“ entnommen – sie kamen, erfüllten ihre Aufgabe für die Storyline und gingen wieder. Die gute Ausarbeitung von Finn fängt das Ganze ein wenig auf, aber mir als Figuren-Junkie reicht das nicht :) Ich denke, man hätte mehr rausholen können.


    ~ Sprache & Stil ~

    Passend für einen Thriller dieser Art ist die Sprache nüchtern, doch der Autor versteht es, an passenden Stellen eine gewisse Emotionalität zu erzeugen. Passend zu actionreicheren oder ruhigeren Szenen variiert die Satzlänge, was die Atmosphäre gekonnt unterstützt. Gegen Ende des Buches lässt dieser Effekt jedoch nach. Vermutlich als Anpassung an die Spannungskurve, aber mir waren gewisse Passagen dann doch zu abgehackt, zu Hauptsatz-lastig. Nichts gegen Schnörkellosigkeit, gerade in diesem Genre, aber mir persönlich wurde es schlicht zu „einfach und platt“ vom Schreibstil her. In den wenigen ruhigen Passagen im letzten Buchdrittel hätte ein wenig mehr Finesse ganz gut getan. Aber das ist sicherlich Geschmackssache :)

    Im Großen und Ganzen las sich das Buch flüssig und auch wissenschaftliche Erklärungen waren immer nachvollziehbar. Der Korrektorats-Fehlerteufel war hier und da mal am Werk, aber es waren keine Fehler, die mich grob rausgerissen hätten. Für ein Selfpublisher-Werk wirklich qualitativ hochwertige Arbeit!


    ~ Gesamteindruck ~

    „Schwarzer Rost“ war eine unterhaltsame Leseerfahrung für mich, die mir aber nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Zwar sind Protagonist, Story und Spannungskurve solide ausgearbeitet, aber die schablonenhaften Nebenfiguren und der ein oder andere handlungserzwungene „Zufall“ haben mir öfter mal ein Stirnrunzeln entlockt. Auch die Qualität der Schauplatz-Beschreibung schwankte meiner Meinung nach – natürlich ist es immer tricky, Orte zu beschreiben, die man noch nicht bereist hat. Aber manches war mir dann doch zu sehr durch die „westlich-europäische“ Brille gesehen.

    Pluspunkte gibt es für die brisante Thematik und die Frage „Was wäre wenn...?“. Die Verzweiflung hungernder Menschen und unzufriedener Bürger wurde anschaulich übertragen und der Autor hat definitiv ein Händchen für „Massenpanik-Szenen“, bei denen ich das Gefühl hatte, mittendrin zu stecken. Das Ende des Romans ist konsequent umgesetzt und hat mich – auch wenn ich schon relativ früh hinter das Rätsel des „Schwarzen Rosts“ kam – befriedigt zurückgelassen. Alles in allem ein solider Thriller wie aus dem Lehrbuch – aber eben für mich persönlich nicht mehr.

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    bk68165s avatar
    bk68165vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wie der Vater so die Tochter?
    Wie der Vater so die Tochter?


    Der schwarze Rost ist ein Pilz, der sich derzeit in Afrika austobt und die Getreideernten vernichtet. Nichts bleibt übrig. Und die Menschen in Afrika haben kaum noch etwas zu essen. Finn, ein deutscher Journalist, landet über Umwege zusammen mit Jin Mae, die aus China stammt, in einem Flüchtlingslager. Jin Mae führt das Erbe ihres Vaters fort und hilft den Menschen. Doch die Zeiten sind hart. Und in Zeiten, in denen es nur noch um das Überleben geht, werden auch friedliche Menschen zu Bestien. Nach einem schwerwiegendem Fehler verlässt Finn das Lager, im Streit mit Jin Mae. Doch anstatt nach Berlin zurück zu kehren, macht sich der Journalist weiter auf den Weg der Wahrheit. Kann es wirklich sein, dass führende Unternehmen Forscher umbringen lassen? Oder handelt es sich hierbei nur um Verschwörungstheorien? Einmal Lunte gerochen, muss Finn einfach seinem Instinkt folgen. Zum Glück hat Finn Freunde auf seiner Seite. Freunde, die er schon sehr lange kennt und die einiges für ihn riskieren und Freunde, die er bisher noch nicht kannte, die ihm aber sehr gute Dienste erweisen werden. Es stellt sich nur die Frage, wer ist eigentlich dieser rothaarige Mann, der immer an den Orten der Geschehnisse auftaucht? Finn kommt der Wahrheit immer näher und es wird gefährlich, brandgefährlich! Kann Finn die Wahrheit aufdecken und die Menschheit vor der Hungerwelle retten?
    Natürlich möchte ich auch noch ein paar Worte zu diesem sehr außergewöhnlichen Buch schreiben. Ich lese sehr viel und es gibt wenige Bücher, die mir richtig unter die Haut gehen. Aber dieses Buch gehört definitiv dazu! Gerade, wenn man derzeit noch unser verrücktes Klima ein bisschen im Hinterkopf behält, dann wird einem klar. Wir stecken im Wandel. Benötigen wir dann nicht die Gentechnik um uns vor weiteren Katastrophen zu schützen? Wäre es nicht toll, wenn es Getreide gäbe, das widerstandsfähiger wäre und vielleicht so wie im Moment die Lage ist mit weniger Wasser auskommen würde? Und was wären die Folgen von solchen Pflanzen? Dieses Buch wird den Leser noch eine Weile beschäftigen. Da bin ich mir sicher. Finn muss man übrigens einfach liebhaben! Er ist wie ein kleiner Junge, der immer neugierig ist und mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht. Aber er hat auch ein klares Ziel. Die Wahrheit! Und dafür begibt er sich auch in Gefahr. Und gemäß der Rückseite des Buches immer schön daran denken, Lüge ist Wahrheit! In diesem Sinne gibt es von mir aber wahre 5 Sterne!

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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 3 Monaten
    Spannend von der ersten Seite an

    Dieses Buch erschien 2018 im Verlag Books on Demand und beinhaltet 362 Seiten.
    In Afrika werden die Getreideernten durch einen Pilz vernichtet. Der Schwarze Rost breitet sich von dort über die Welt aus, es verhungern Millionen Menschen. Finn Sadah, ein Journalist berichtet aus einem Flüchtlingslager, das die Chinesin Jin Mae mit dem Vermögen ihres verstorbenen Vaters finanziert. Doch dann kommt es zu einer Katastrophe, Finn zerstört ihr Lebenswerk und damit auch die Freundschaft zu Jin Mae. Er sieht nur eine Chance, seine Schuld zu sühnen, indem er versucht, den Schwarzen Rost zu besiegen. Bei der Suche nach einem Heilmittel verstrickt Finn sich in eine weltumspannende Mordserie an Genforschern und gerät schließlich in die Schusslinie eines skrupellosen Söldners.  
    Dem Autoren Axel Hollmann ist hier ein wirklich spannender Thriller gelungen, der einen auch sehr zum Nachdenken anregt. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte und habe mit den Menschen in Afrika und überall da, wo Menschen verhungern müssen, mitgefühlt. Finn versucht fieberhaft, die Menschen bzw. die Gründe aufzuspüren, die für das Leid verantwortlich sind. Ob ihm das gelingt? Das werde ich nicht verraten. Lest selbst!
    Ich gebe eine Leseempfehlung an alle Thriller-Fans. Axel Hollmann schafft es mit diesem Thriller echt, den Leser in seinen Bann zu ziehen!

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    ArnoZischofskyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ökokrimi
    Ökokrimi

    Axel Hollmann`s Roman Schwarzer Rost handelt von einem Pilz der die Getreideernten von Afrika vernichtet. Der Journalist Finn Sadah lernt in Afrika Jin Mae kennen, sie besuchen gemeinsam ein Flüchtlingslager, Finn will den schwarzen Rost besiegen. Ein spannender Thriller hat begonnen. Leseempfehlung Ja.

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    lacrimosadiesillas avatar
    lacrimosadiesillavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Thema, konventionelle Umsetzung
    Ein Aushängeschild für das Self Publishing

    Mit „Schwarzer Rost“ legt Axel Hollmann nach seiner Julia-Wagner-Reihe einen ambitionierten Umweltthriller vor, der es in sich hat. Der Titel ist die Bezeichnung für eine Getreideseuche, die die weltweite Weizenernte massiv gefährdet und zu Hungerkatastrophen und Ausschreitungen führt. Mittendrin treffen wir auf Finn, einen Fotojournalisten, der über die Auswirkungen der Ernteausfälle berichten soll und dabei auf eine Mordserie an namhaften Genforschern stößt, deren Arbeit mit dem Auftreten der Seuche zu tun haben könnte.

    Besonders spannend fand ich die Wahl und Behandlung des Themas. Axel Hollmann greift mit der Gentechnik ein kontroverses, heißes Eisen auf und schafft es auf beeindruckende Art und Weise darzustellen, wie nahe dabei Chancen und Risiken liegen können. Nicht ohne Grund hat mir der Amazon-Algorithmus „Der Schwarm“ von Frank Schätzing angeboten, nachdem ich mir „Schwarzer Rost“ gekauft hatte.

    Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und bildhaft. Mit wenigen Worten erschafft Axel Hollmann Atmosphäre und die exotischen Schauplätze lassen sich mit allen Sinnen erfahren. Die Dialoge sind sehr gut ausgearbeitet und die Actionsequenzen temporeich und spannend.

    Der Plot konnte mich dagegen weniger packen. Handwerklich ist das sehr gut gemacht, es kommt alles vor, was in einen Thrillerplot hineingehört, so beispielsweise auch „Sex at 60“ (wobei das hier bei 57% stattfindet). Ich habe den Rahmen, den die Handlung dadurch bekommt, als sehr schnell genretypisch wiedererkannt und dadurch hat mir das Buch keine großen Überraschungen mehr geboten. So war ich mir über die Identität des Antagonisten auch schon recht früh im Klaren, weil es zum einen wenig bis keine Alternativen gab und der entsprechende Twist seit Dan Brown gefühlt in jedem zweiten Thriller verwendet wird. Hier war mir der Plot zu konventionell, da hätte ich mir mehr Mut zum Spiel mit den Lesererwartungen gewünscht.

    Auch die Psychologie der Figuren konnte mich nicht überzeugen. Finn bleibt als Held genauso blass wie der Martini liebende Geheimagent oder der Symbolologe mit der Mickey-Mouse-Uhr. Sein Vater-Komplex hat auf mich recht klischeehaft gewirkt, ebenso wie die Traumatisierung des Schurken. Finns Motive waren für mich nicht so richtig nachvollziehbar. Auch den im Hintergrund wirkenden Antagonisten hätte ich mir etwas mehrdimensionaler gewünscht, eine Szene zur Mitte, die wohl zu diesem Zweck dienen sollte, hat mich eher verwirrt.

    Als sehr positiv habe ich dagegen die hohe Qualität der Veröffentlichung empfunden. Mir ist kein einziger Rechtschreibfehler aufgefallen und Buchsatz und Cover sind so professionell wie ich es mir von vielen Verlagsveröffentlichungen wünschen würde. „Schwarzer Rost“ ist ein Aushängeschild für das Self Publishing!!!

    Fazit: Ich habe „Schwarzer Rost“ gerne und mit Vergnügen gelesen. Thema, Stil und Verpackung habe ich als außergewöhnlich empfunden, Plot und Figuren waren mir in einigen Aspekten zu vorhersehbar und konventionell. Ich empfehle den Thriller gerne weiter und hoffe, dass er viele Leser (und was die Qualität des Self Publishings angeht) Nachahmer findet.

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    SchreibZens avatar
    SchreibZenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ökothriller, den man zu schätzen weiß.
    Schwarzer Rost - Aktuell am Zeitgeschehen

    Das Buch „Schwarzer Rost“ von Axel Hollmann habe ich im Rahmen einer Leserunde gewonnen. An dieser Stelle Danke für das Rezensionsexemplar.

    Fange ich mit dem Äußeren an: Das Cover sieht einfach spitze aus! Die Gestaltung finde ich einfach perfekt und ich hatte sofort große Lust, mit dem Lesen des Buches zu starten.

    Der Schreibstil von Axel Hollmann ist gewohnt flüssig. Ich bin zwar kein Freund von Prologen, aber der im Buch vorhandene stimmt gut auf die Geschichte ein, die in den folgenden Kapiteln folgen wird.
    Der Protagonist, der Journalist Finn Sadah, gerät immer tiefer in die Welt des Pilzes hinein. Ist es eine natürliche Mutation, wurde gezielt genmanipuliert, oder steckt eine ganz andere Ursache hinter dem Pilz, der jetzt die Ernten der Welt bedroht?

    Die Geschichte spielt auf mehreren Kontinenten, was gut gewählt wurde, da das Thema des Buches ein globales Thema ist. Andererseits springt Finn dadurch für meinen Geschmack zu schnell auf der Welt hin und her. Manche Szenen wirken auf mich dadurch etwas zu hastig.
    In der Mitte des Buches hatte ich dann den Eindruck, dass es nicht so recht weitergeht. Aber im letzten Viertel nimmt das Buch nochmal gewaltig an Fahrt auf und kann noch mit so mancher Überraschung aufwarten.

    Obwohl mich einige Stellen etwas gestört haben, vergebe ich fünf Sterne. Das Buch ist aktuell am Zeitgeschehen, teilweise beängstigend und eine Leseempfehlung für alle, die einen Ökothriller lesen möchten, sich aber nicht den Umfang von geschätzten(!) 3.000 Seiten widmen möchten. ;-)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    axel_hollmanns avatar
    Liebe Leserin, lieber Leser,

    ich möchte dich zu einer Leserunde meines neuen Thrillers Schwarzer Rost einladen. 


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