Axel Kruse

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Kirkasant, Luna incognita und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Axel Kruse

Axel Kruse ist ein bekannter Buchautor, mehrfach preisgekrönt, der auch in dieser Reihe mitgewirkt hat.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Axel Kruse

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Kirkasant9783864025198

Kirkasant

 (3)
Erschienen am 30.06.2017
Cover des Buches Luna incognita9783864024832

Luna incognita

 (2)
Erschienen am 10.03.2017
Cover des Buches LVDOWIGVS von Lüttelnau9783957651532

LVDOWIGVS von Lüttelnau

 (1)
Erschienen am 01.02.2019
Cover des Buches Seitwärts in die Zeit9783942533751

Seitwärts in die Zeit

 (1)
Erschienen am 10.10.2013
Cover des Buches Geschichten aus Joaquins Bar9783942533522

Geschichten aus Joaquins Bar

 (1)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Sylvej9783864026386

Sylvej

 (1)
Erschienen am 20.10.2018
Cover des Buches Ceres9783864025877

Ceres

 (1)
Erschienen am 20.04.2018
Cover des Buches ASTROMINC9783942533294

ASTROMINC

 (0)
Erschienen am 01.02.2012

Neue Rezensionen zu Axel Kruse

Neu

Rezension zu "LVDOWIGVS von Lüttelnau" von Axel Kruse

LVDOWIGVS von Lüttelbau von Axel Kruse
MartinDembowskyvor 7 Monaten

Ich traf Axel Kruse auf dem Marburg-Con im Mai des Erscheinungsjahres, wo er mich freundlich begrüßte. Es war Freitag, 'Vorcon' im Marburger Maxx.So geistig noch nicht gar nicht da, mußte ich kurz überlegen, wer dieser sympathische junge Mann war.

Da dies kein Conbericht werden soll, will ich gleich zum Thema kommen. Axel verstand es mich auf dieses Buch neugierig zu machen, da ich ihn mehr als Autor von Science Fiction kannte. Nun ein Verschwörungsthrilller, ein Vatikankrimi, ein historischer Roman?

Das Geleitwort schrieb sein Jugendfreund Oliver Spanier, der vieles über den Autor schreibt, was ich bis dato nicht wußte.

Mit einem Prolog aus dem Jahr 2013 beginnt das Werk rückblickend und führt den Protagonisten Christian Hartwig, seines Zeichens Geschichtsprofessor, ein. Wechselnde Schauplätze von Hamburg, Essen-Kettwig, Rom, Rothenburg ob der Tauber – wechselnde  Zeiten wie Rückblicke in das Studentenleben des Protagonisten, historische Fakten aus dem Dreißigjährigen Kriege, Legenden und Mythen.

Hartwig ist überzeugt davon, das die Kongregation des Glaubens (Inquisition) etwas betreffend der Geschichte von Rothenburg, vertuscht..

Eine jahrzehntelange Observierung durch die Inquisition und eine Jagd durch Europa beginnt. Axel versteht es die Schauplätze und Zeiten zu verbinden und mit historischen Fakten und Fiktionen zu verweben.

Abgerundet wird der Band durch eine 10-seitige Kurzgeschichte „Rothenburg“, welche schon vor einiger Zeit publiziert wurde.

Warum es letztendlich ein Science Fiction Roman ist und was das alles mit Papst Benedikt XVI und seinem Rücktritt 2013 zu tun hat, das solltest Du selbst lesen.

Für mich war dieser kurze, etwa 100 Seiten lange Roman, mehr als spannende Unterhaltung. Es war ein Dejvu mit bekannten Orten, denn Rothenburg ob der Tauber mit seiner wundervollen Innenstadt und dem Kriminalmuseeum, sind mir ebenso bekannt wie Rom und der Vatikan...

Und was sich letztendlich aus Axels Epilog ergeben kann, hat m.E. nach weiteren Recherchen, welche ich unmittelbar nach dem Lesen des Bandes aufnahm, globale Zusammenhänge von nicht unbedeutender Brisanz für alle menschlichen Lebensbereiche, Religion, Wirtschaft, Wissenschaft wie auch Militär und Kultur, etc.

Auch wenn ich bei diesem Gedanken Axels verschmitztes Lächeln sehe...

Danke für die Widmung vom 11.05.2019!

Quelle: Martinus-Schatztruhe

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Ceres" von Axel Kruse

Ceres - Politische Unruhen & ein Volk unter Generalverdacht
Laecheln86vor 2 Jahren

Der Sci-Fi-Roman Ceres erschien im April 2018 bei Atlantis und spielt als eigenständiger Roman in Axel Kruses Universum, das all seine Werke verbindet. Obwohl Ceres wie ein Krimi beginnt, verschiebt sich bald der Fokus: Die Ereignisse vor den Neuwahlen im Außenposten Terras überschlagen sich und ziehen Ich-Perspektive Tanju Stepanek zwischen die Fronten der gespaltenen Gesellschaft. 


Was passiert? 


Sein Karriereweg führt den jungen aufstrebenden Ermittler Tanju Stepanek in die alte Bergbau-Kolonie Ceres, an den Rand des terranischen Kernsystems. Dort soll er die Cerespolis bei der Polizeiarbeit im Ausnahmezustand unterstützen. Denn bei den bevorstehenden Neuwahlen tritt die Regierungspartei gegen die Populisten der (A)lien (F)orce (D)efence an, die es „sich auf die Fahnen geschrieben hatte, die Menschheit wieder zu einen, die fremden Einflüsse zurückzudrängen(…)“ (S.13).


Doch zunächst gilt es, einen Todesfall aufzuklären. In seinem schicken Büro in einer Glaskuppel inmitten der unwirtlichen Oberfläche von Ceres wird der Inhaber des Astroglobe-Konzerns tot aufgefunden. Diagnose: Herzinfarkt. Doch sein Sohn behauptet, ein nahe der Glaskuppel auf Reede liegendes Schiff der Tauriden habe mit dem Tod zu tun. Für die den Nichtmenschen skeptisch gegenüberstehende Gesellschaft, zu der sich auch Stepanek zählt, ein willkommener Verdacht. 


Worum geht´s? 


Politische Unruhen, Fremdenfeindlichkeit & ein ungelöster Kriminalfall. 


Und so ermittelt der Neuling gegen die Nichtmenschen und fällt dabei vorerst auf die Nase. Doch bald erhärtet sich der Verdacht, dass der Tote ein weiteres Opfer einer Reihe ungeklärter Todesfälle sein könnte. Welche Ziele verfolgen die Nichtmenschen in der Kolonie? Zeitgleich rücken die Wahlen immer näher, und Terra schickt eigene Sicherheitsleute in die Kolonie, um die Sicherheit der Wahlen zu garantieren. Seite an Seite mit ihnen tritt Stepanek seinen Dienst zur Krawallabwehr an. Polizist bei der stets unterbesetzten Cerespolis möchte man in dieser unruhigen Zeit nicht sein. 


Dabei nimmt Protagonist Tanju Stepanek eine naive Perspektive ein, die, neu im Beruf, bei der Cerespolis und im Außeposten, sich vor allem mit seiner durch sein bisheriges Leben auf Terra geprägten Meinung auseinandersetzen muss. Auf Ceres blüht der Handel zwischen Terra und den Nichtmenschen: Ceres muss einmal ein weltoffenes Fleckchen gewesen sein, bevor die Stimmung  in ganz Terra kippte. Das Tor zur Galaxis scheint sich zu schließen, und Charaktere wie Stepanek, die stets einen Generalverdacht hegen, scheinen dies zu unterstützen. 


Ihm zur Seite stehen seine Kollegen mit verschiedenen Standpunkten, die vieles rationaler betrachten als er. Doch ehe sie den Neuling zur Vernunft bringen können, bricht auch schon die Hölle in der Kolonie aus: In Ceres überschlagen sich die Ereignisse vor den Wahlen, sodass tiefgreifende Gedanken selbst weitergesponnen werden müssen! Und so findet man auch nur mit sorgsamer Aufmerksamkeit zwischen den Zeilen sich ganz menschliche Züge: Welche Rolle spielt das allgegenwärtige Wasser in den Kavernen der Stadt? Ein Relikt aus den Erinnerungen der Menschen an ihre Heimat Terra, den blauen Planeten? 


Und, wie war´s? 


Über weite Strecken farblos, doch in vielen Details erschreckend realitätsnah. 


Axel Kruse spielt in Ceres mit der Beklemmung in den engen steinernen Gängen der Kolonie, mit der Unsicherheit der Sicherheitskräfte in ihren gepanzerten Rüstungen, mit den allgegenwärtigen Zweifeln, der Aufbruchsstimmung in eine neue Zukunft und der Angst vor Veränderung, mit der Notwendigkeit und zeitgleich Ablehnung des internationalen Handels und der epischen Gerechtigkeit.  So beschlich mich nach wenigen Seiten ein ungutes Bauchgefühl, welches das ganze Buch anhielt. 


Mit der Ich-Perspektive Stepaneks wurde ich bis zuletzt nicht warm. Das liegt vielleicht nicht zuletzt daran, dass die Umwälzungen im Ceres den Unruhen in unserer Gesellschaft seit Aufstreben des Populismus in vielen Dingen ähnelt. Ob Dir Ceres gefallen wird, liegt also zum großen Teil auch daran, welche Art SciFi Du gern liest: Wenn du tiefe PhiloSciFi liest, in der Menschen, Politik und Gesellschaft im Fokus stehen, dann wird Dir Ceres gefallen. Wenn Du - wie ich - gern fremde Planeten erkundest, und das möglichst breit gefächert, dann könnte Dir Ceres um einiges zu kurz erscheinen. 


Fazit: Meinungsbausatz zum Selberdenken


In Ceres lässt Axel Kruse eine einst weltoffene und unabhängige Gesellschaft in eine durch fremdenfeindliche Propaganda erzeugte Aufbruchsstimmung verfallen, die das Schutzbedürfnis der Kolonie durch Schaffung eines neuen Feindbilds anspricht. Die dadurch erzeugte bedrückende Stimmung schlägt sich in zahlreichen Facetten des alltäglichen Lebens im steinernen Ameisenbau der Bergbaukolonie nieder. Allen voran durchlebt auch Protagonist Tanju Stepanek den Konflikt zwischen intuitivem Generalverdacht gegenüber dem Fremden, den Nichtmenschen, und der durch seinen Job als Polizist erforderten Objektivität. Bei Axel Kruse passen all diese Konflikte auf 120 Seiten, versehen mit mutigen Denkanstößen als bedrückender Weckruf im Sci-Fi-Gewand. 

[Ausführliche Rezi auf meinem Blog.]

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Luna incognita" von Axel Kruse

Klassische SciFi: Spannende Schatzsuche mit Tiefgang
Laecheln86vor 2 Jahren

Luna Incognita ist ein Piraten-Abenteuer im Universum von Axel Kruse. Dabei stand Robert Louis Stevenson „Die Schatzinsel“ für eine Umsetzung im klassischen Science-Fiction-Stil Modell; die Kapitelüberschriften bieten eine grobe Orientierung. Spätestens seit Elex & Sea of Thieves sind Piraten bei Games wieder im Trend. Axel Kruse modernisiert den literarischen Klassiker durch eine top-aktuelle Thematik: Die allgegenwärtige Angst vor dem Unbekannten. Außerhalb des Erdprotektorats und seiner Informationsblase Lunapolis muss sich Jim, ein als Kind durch nationalistische Propaganda geprägte Charakter, seinen anerzogenen Ängsten & Vorbehalten stellen, als er einem Nichtmenschen erstmals gegenübertritt. Aber von vorn: 


Was passiert? 


Jim Hawkins´ Mutter leitet den Gasthof „Admiral Benbow“ in Lunapolis. Eines Tages betritt Kaperfahrer Billy Bones die Gaststube. Als Teil der im ganzen Erdprotektorat berühmten Crew des Kapitän Flint auf der WALROSS hat er zu Kriegszeiten für Terra gekämpft. Jedes Kind auf Terra kennt die Geschichten der glorreichen Kriegshelden. Doch was niemand weiß: Noch vor seinem Tod versteckte Kapitän Flint die Schätze seiner Beutezüge an einem unberührten Ort. Seitdem ist seine geprellte Crew auf einer Schatzsuche der besonderen Art: Denn der erster Hinweis kann überall im Universum versteckt sein.

 

Nach langjähriger Suche fand Billy Bones den ersten Hinweis in Lunapolis. Zu diesem Zeitpunkt, seine Gesundheit ist durch Alkoholsucht bereits stark geschwächt, sieht er sich nicht mehr in der Lage, den Schatz allein zu heben. Darum zieht er Jim ins Vertrauen, seine Wertsachen zu verwahren. Billy behält Recht. Noch in derselben Nacht stürmt Flints Crew das Benbow. Als einziger Überlebender steht Jim vor den Trümmern seiner Existenz. Alles, was ihm bleibt, ist Billys Speicherstick mit den Koordinaten zu Luna Incognita, dem unbekannten Mond, wo ein sagenhafter Schatz auf ihn wartet. 


Worum geht´s? 


Fremdenfeindlichkeit und das Erwachsenwerden. Die Schatzsuche nach Luna Incognita stellt Jim auf eine harte Probe. Sein Leben lang dienten die Geschichten der Raumfahrer im Gasthaus seiner Mutter als Nachrichten für Lunapolis. Als Kind zu Kriegszeiten prägten diese Ansichten Jims Weltbild, fütterten seine Angst vor dem Unbekannten, bis zu diesem Zeitpunkt, in dem er entscheidet, sich aus seiner „Bubble“, dem Gebiet des Erdprotektorats, hinaus zu wagen. Abseits des geschützten Bereichs trifft er nun auf die ersten Nichtmenschen in seinem Leben, fremde Ansichten und andere Perspektiven auf die Geschehnisse während des Krieges. Und Jim beginnt, zu verstehen: Vielleicht gibt es im Krieg keine Helden, wie er einst dachte. Und wenn seine Angst gegenüber allem Fremden unbegründet war, ist es sein Vertrauen zu Bekanntem auch? 


Wie war´s? 


Ereignisreich, spannend & vielschichtig. Was man in dem schmalen Buch aus dem Atlantis-Verlag kaum vermutet: Auf 151 Seiten findet sich ein vollständiges & abgeschlossenes Abenteuer mit Action, Rätsel & Tiefgang. Etwas schade fand ich, dass der Anfang ein wenig lang, dafür das Ende aber zu kurz geraten ist. Ab der Szene der Ankunft am Mond hätte ich mir mehr Infos zu den Eigenarten des Mondes, Flora & Fauna gewünscht. Aber vielleicht ist das ja gewollt und Gemeinsamkeiten zwischen der Vegetation in Kirkasant & Luna Incognita bilden ein großes Roman übergreifendes Rätsel? Ich bin gespannt!


Eine knackige Schatzsuche im Weltraum für Abenteurer, Weltenträumer, Nachdenker & Fans klassischer SciFi.


[Ausführliche Rezi auf meinem Blog.]

[Vielen Dank an Axel Kruse für dieses Rezi-Exemplar.]



Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 5 Bibliotheken

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks