Axel Melzener

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Alle Bücher von Axel Melzener

Kurzfilm-Drehbücher schreiben

Kurzfilm-Drehbücher schreiben

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Erschienen am 01.10.2010
Weltenbauer

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Erschienen am 07.07.2010
Mit jeder Seite besser

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Erschienen am 01.10.2010
Mit jeder Seite besser

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Erschienen am 02.11.2009

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Rezension zu "Kurzfilm-Drehbücher schreiben" von Axel Melzener

Rezension zu "Kurzfilm-Drehbücher schreiben" von Axel Melzener
Kittievor 8 Jahren

Vom Movie-Reviewer zum Drehbuchautor - wer verfolgt nicht dieses Ziel?

Vielleicht kann "Kurzfilm-Drehbücher schreiben - Die ersten Schritte zum ersten Film" dabei helfen. Axel Melzener liefert schon einmal einen guten Einblick in die Thematik und erfreulicherweise kann man sich viel mit rausnehmen. Demnach gibt es auch drei Lesarten für dieses Buch.

Die erste Art ist für Studenten der Filmwissenschaft. Diese werden sich im Laufe ihres Studiums mehr oder weniger mit diesem Thema auseinandersetzen (müssen). Denen dürfte dann auch zugute kommen, dass Melzener Dozent an Film- und Medienhochschulen im In- und Ausland ist und daher weiß, welche Probleme bzw. Fehler von Filmstudenten entstehen und beschreibt diese auch im Buch. Also kann man hier schon aus den Fehlern von anderen lernen und man sollte dies auch im Hinterkopf behalten. So könnte man die schon einmal vermeiden und sich an die Ratschläge bzw. Tipps von Melzener halten. Ich kann mir da auch gut vorstellen, dass einige Studenten, die ihre ersten eigenen Kurzfilmprojekte schon realisiert haben, sich an mancher Stelle wiedererkennen. Aber auch für Studenten bleibt es nur ein Einblick, denn das Thema ist doch weit komplexer und es gibt dazu auch noch ausführlichere Literatur. Das Angenehme an "Kurzfilm-Drehbücher schreiben" ist es, dass es nicht so zwangsweise wissenschaftlich geschrieben ist. Der Schreibstil ist recht flott, bleibt aber weiterhin informativ.

Die zweite Lesart wäre für Amateurfilmer. Die verwirklichen meist auch nur Kurzfilme wie die Studenten, haben aber nur selten in einem Hörsaal gesessen. Und wenn doch, ist es meist eine komplett andere Richtung. Was bei Amateurfilmern auch bekannt ist, ist, das nicht immer ein ordentliches Drehbuch vorlag. Wenn es dann doch einmal eins gibt und man gewillt ist, alles ein bisschen besser machen zu wollen, könnte da auch "Kurzfilm-Drehbücher schreiben" weiterhelfen. Weil nachvollziehbar beschrieben wird, wie ein Drehbuch auszusehen hat und welche Vorteile man daraus ziehen kann. Darüber hinaus gibt es im Buch selber auch einige Beispiele, wo man sich den Aufbau gut ansehen kann. Dabei kann man auch noch etwas über den Aufbau von Kurzfilmen lernen. Wenn man als Amateurfilmer nicht nur noch Fun-Projekte umsetzen möchte, sondern auch in manchen Punkten etwas besser machen möchte, könnte man hier in diesem Buch Anreize finden.

Die dritte Lesart wäre dann für Movie-Reviewer. Je nach Interesse und Umfang der eigenen Reviews zerpflücken wir die Filme mal mehr und mal weniger und dabei bekommen wir meistens nur das Endprodukt zu sehen und nicht das Drehbuch. Es ist zwar schön und gut zu wissen, wie das mit dem Drehbuch läuft, aber da wir meist nur den Film kennen bzw. sehen, ist das Drehbuch ein bisschen nebensächlich. Dennoch kann man sich hier viel mitnehmen, denn Melzener geht auf den Aufbau von (Kurz-) Filmen ein und da findet man noch ein paar Sichtweisen von Filmen, die bei einer Filmanalyse hilfreich sein können. Ich will da jetzt auch gar nicht zu weit vorgreifen, sondern möchte es dafür auch schon einmal empfehlen. Wer sich also ein bisschen mehr mit Film beschäftigt und sie nicht nur konsumiert, sollte durchaus mal einen Blick in dieses Buch werfen. Ich meine, es kann dabei helfen, Film zu verstehen.

Es könnte eigentlich auch noch eine vierte Lesart geben. Und zwar für die, die sich einfach dafür interessieren. Aber ich denke, das ist nur eine kleine Handvoll von Leuten. Ich denke mal, die drei von mir aufgezählten Gruppen werden am meisten mit diesem Buch anfangen können und denen kann ich es auch weiterempfehlen.

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