Axel Meyer

 4,2 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Die Kunst vegan zu backen, Adams Apfel und Evas Erbe und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Axel Meyer

Axel Meyer, geboren 1960, ist seit 1997 Professor für Zoologie an der Universität Konstanz. Der international bekannte Genomforscher studierte in Marburg, Kiel, Miami, Berkeley und Harvard. Er war Gastprofessor in Berkeley, Stanford und Ottawa und Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin. Er erhielt viele Auszeichnungen und Preise und ist Mitglied mehrerer Akademien. Meyer war fünf Jahre Kolumnist für das Handelsblatt, filmte eine DVD-Reihe zur Evolutionsbiologie für die ZEIT-Akademie und schreibt regelmäßig für die ZEIT, FAZ und NZZ. Seine erfolgreiche öffentliche Vermittlung von Wissenschaft wurde 2008 mit dem Europäischen EMBO-Preis „Communication in the Life Sciences“ gewürdigt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Axel Meyer

Cover des Buches Die Kunst vegan zu backen (ISBN: 9783440155837)

Die Kunst vegan zu backen

 (7)
Erschienen am 14.09.2016
Cover des Buches Adams Apfel und Evas Erbe (ISBN: 9783328102014)

Adams Apfel und Evas Erbe

 (2)
Erschienen am 12.03.2018
Cover des Buches Lexikon der Düfte (ISBN: 9783926014344)

Lexikon der Düfte

 (1)
Erschienen am 01.04.2007
Cover des Buches Fleisch ade! (ISBN: 9783442163762)

Fleisch ade!

 (1)
Erschienen am 01.01.2001
Cover des Buches Die Kunst vegan zu kochen (ISBN: 9783440149942)

Die Kunst vegan zu kochen

 (0)
Erschienen am 11.08.2016
Cover des Buches Projektmanagement mit ArchiCAD (ISBN: 9783732243402)

Projektmanagement mit ArchiCAD

 (0)
Erschienen am 04.12.2013
Cover des Buches Aromaöle für die Hausapotheke (ISBN: 9783440150016)

Aromaöle für die Hausapotheke

 (0)
Erschienen am 08.06.2016

Neue Rezensionen zu Axel Meyer

Cover des Buches Die Kunst vegan zu backen (ISBN: 9783440144886)Simi159s avatar

Rezension zu "Die Kunst vegan zu backen" von Axel Meyer

Ganz ok, leider nicht mehr
Simi159vor 4 Jahren

Vegan zu backen hört sich erst mal komisch an, denn in viele Backrezepte gehören doch Eier oder Butter. Während man das Fett noch recht leicht durch eine pflanzliche Variante ersetzt bekommt, ist dies für das Ei nicht ganz so leicht, da es im Teig oft die Funkton hat, diesen locker-leicht und richtig aufgehen zu lassen.Und von daher ist die Vorstellung, backen ohne Ei, das geht doch gar nicht.

Der Autor Axel Meyer möchte sich wieder auf die Tradition desBackens besinnen, so wie Teige und Backwerk früher gemacht wurde als die Bäcker nicht all die neuen Hilfsmittel hatten, als Eier noch knapp waren und nur zu Festtagen für besondere Backwerke verwendet wurden.

Brot, Brötchen und Pizzateig, gehen seit jeher ohne Ei, und wenn man diese klassisch zubereitet, dem Brot- und Brötchenteig genügend Zeit läßt, braucht es auch die modernen Zutaten nicht. Da reichen dann Mehl, Wasser, Hefe und Salz, und schon kann man loslegen. Schon in der Antike wurden Fladenbrot nur aus diesen vier Zutaten gebacken..

In seinem Backbuch „Die Kunst vegan zu backen“ geht es auf knapp 100 der 160 Seiten dann auch erst mal um die Grundlagen. Was braucht es für ein gutes Brot, egal ob mit viel oder wenig Korn. Ob rund oder platt als Fladenbrot oder Pizza. 

Und sobald man zu den Wurzeln des Backens zurück geht, dem Teig genügend Zeit lässt, auf alt bewährtes zurückgreift und einfach mal backt. Gelingen die Backwaren und sind vegan dazu.

Auch Plätzchen, Kuchen und Muffins steift Meyer in seinem Buch. Wenn auch nicht so ausführlich, wie zuvor bei Brot und Pizza. 

Alle Rezepte sind gut erklärt, etwas Erfahrung sollte man im backen haben. und fast alle Rezepte sind mit einem ansprechenden, puristischen Foto versehen. 

Erklärende Teile zum Getreide, Zucker und anderen Süßungsvarianten, wie auch Ansichten zu veganer Ernährung und Lebensweise ergänzen das Buch. 

Wer ein gutes Buch zum Brotbacken sucht ist hier falsch, da gibt es bessere, auch wenn dies hier zwei drittel des Buches ausmacht. 

Es ist ein gutes Buch, für alle, die schon tiefer in der Materie backen stecken und jetzt vegan leben wollen.


Von mir gibt es 3 STERNE.

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Cover des Buches Die Kunst vegan zu backen (ISBN: 9783440144886)Talathiels avatar

Rezension zu "Die Kunst vegan zu backen" von Axel Meyer

Ein veganes Backbuch, nur leider ohne Kunst
Talathielvor 4 Jahren

Ob knusprige Amaranth-Brötchen, Dinkelstange Provençale oder feine Kokos-Muffins: Die veganen Köstlichkeiten sind schnell und unkompliziert zu backen - ganz ohne Butter, Eier, Milch oder Sahne. In über 80 kreativen Rezepten zeigt Axel Meyer in seiner neuen Kunst des Backens, wie volles Korn und rein pflanzliche Zutaten zu gesundem Backgenuss kombiniert werden können - einfach lecker! (Klappentext)

Ist es wirklich eine Kunst, vegan zu backen? Wenn man mal auf das Titelbild sieht man hier den Autoren, der Baguettestangen auf einem Blech zeigt. Nun aber mal Hand aufs Herz, denn jeder, der bereits selbst gebacken hat, vor allem Brot gebacken hat, muss hier ganz ehrlich sagen, dass Brote und Brötchen in der Regel sowieso vegan sind.
Aber zurück auf Anfang. Hier erhält man auf den ca. ersten 20 Seiten einen guten Einblick, warum eigentlich vegan, wie der Autor dazu kam und was es mit vegan backen auf sich hat. Auf den nächsten ca. 50 Seiten folgen Rezepte für Brrötchen (14 Rezepte) und Brot (14 Rezepte), die, seien wir hier mal ehrlich, oft sowieso vegan gebacken werden oder die sich leicht durch Austauschen mit pflanzlichen Ölen im Handumdrehen vegan gestalten lassen.
Gefolgt wird dies von veganen Pizza, Flammkuchen & Co. (13 Rezepte), Kuchen & süßem Gebäck (9 Rezepte), Torten & Törtchen (6 Rezepte) sowie Cookies & Muffins (23 Rezepte). Hauptaugenmerk liegt also neben dem Brot scheinbar wirklich auf süßen Backwaren, die ja bekanntlich oft mit Ei und/ oder Milchprodukten gebacken werden. Wer sich hiermit allerdings schon mal auseinandergesetzt hat, kann vermutlich auch „normale“ Backrezepte vegan backen. Denn das ist etwas, was mir hier eigentlich fehlt. Rezepte bekommt man in Massen, aber ist es Kunst – wie es der Titel ja suggeriert – diese nachzubacken? Meiner Meinung eher weniger, denn ich verstünde es als Kunst, wenn man das Handwerk gelegt bekommt, wie man quasi normale Rezepte auch in eine vegane Variante verwandeln kann. Denn das ist ebenfalls nötig, muss man hier aber ungefähr wissen, welche Eigenschaft der Teig am Ende haben soll. Dies ist dann in meinen Augen wirklich Kunst und man benötigt hier tatsächlich ein wenig Theorie.
Was mich ebenfalls gestört hat, sind die teilweise vielen Zutaten, oder auch schwer zu beschaffenden und/ oder teuren Zutaten. Einige der Rezepte benötigen sogar Kamutmehl (auch bekannt als Khorasan-Weizen) oder andere exotische Zutaten, die sich hierzulande nur schwer auftun lassen und oft nur im Internet bestellt werden müssen und dazu noch sehr teuer sind. Da kostet ein Kilogramm Kamutvollkornmehl bereits ohne Versandkosten, die oft auch noch dazu kommen, fast 10 Euro. Nur mal im Vergleich, Emmer, ebenfalls ein Urkornmehl, kostet als Vollkornmehl kaum 4 Euro, Buchweizenvollkornmehl knappe 4 Euro und beides ist auch in der örtlichen Drogerie zu bekommen – ganz ohne Internet oder Versandkosten. Ich muss hier leider sagen, dass mich teilweise die Preise, aber auch die schlechte Beschaffbarkeit mancher Zutaten eher abschreckt und ich lieber auf preiswertere und leichter zu erwerbende Alternativen zurückgreife. Ganz nach Buch wird dann leider nicht mehr gebacken. Ein wenig unglücklich finde ich auch, dass teilweise wirklich teure Zutaten verwendet werden und dann kommt da eine Zutat wie Kräutersalz, was in meinen Augen die hohe Qualität des Rezeptes wieder zunichtemacht.
Ein paar Dinge haben mir aber durchaus gefallen. Hier bekommt man bei einigen Rezepten wirklich gute Tipps, wie man es verarbeiten oder wie etwas besser gelingt, auch ein paar Zutateninformationen, die meiner Meinung nach aber mit Vorsicht zu genießen sind, und ein paar hilfreiche Rezepte, z. B. für den Ansatz für selbstgemachten Sauerteig, für Pflanzenkäse, wie man selbst Mandelmilch herstellt. Einige der Rezepte haben zudem auch immer mal Varianten vorgeschlagen. Positiv finde ich zudem, dass bei den Rezepten auch immer ein Zeitaufwand erwähnt wird, sodass es mit dem Zeitmanagement eventuell besser klappt.

Alles im allem ein durchaus brauchbaren Backbuch mit interessanten Ideen, die vor allem dann interessant werden, wenn man auf Ei und/ oder Milchprodukte verzichten möchte oder sogar wegen Unverträglichkeiten muss. Hierfür finde ich es ideal. Aber auch für nicht veganer gibt es interessante Tipps, aber man kann auch, wenn es eben nicht vegan sein muss, bei der einen oder andern Zutat „schummeln“, schmecken tut es ja auch. Den Titel des Buches sollte man nur eventuell geflissentlich ignorieren.

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Cover des Buches Adams Apfel und Evas Erbe (ISBN: 9783570102046)M

Rezension zu "Adams Apfel und Evas Erbe" von Axel Meyer

Die Regeln der Evolution und genetischen Vererbung
michael_lehmann-papevor 6 Jahren

Die Regeln der Evolution und genetischen Vererbung

„In diesem Buch geht es mir unter anderem darum, zu vermitteln, dass ein wissenschaftlicher Ansatz und die Kenntnis eines Mittelwerts…. Viel aussagekräftiger Sind als Geschichtchen, die vielleicht typisch, vielleicht aber auch gerade nicht typisch sind“.

Und dieser wissenschaftliche Ansatz, den Axel Meyer in dieser umfassenden und detaillierten Darstellung des aktuellen Standes der Forschung in Bezug auf die Gene nun vorlegt, wendet sich unter anderem auch der aktuell so breit und teils scharf diskutierte Gender-Frage zu.

Vorweggenommen, ohne diese nun letztendlich zu lösen.
Ein Zusammenspiel von Kultur und genetischem Erbe ist es, welches die individuellen Möglichkeiten und Wege von Menschen bestimmt. Mit Vehemenz wehrt sich Meyer daher gegen, in seinen Augen, extreme Ideologien (die zu sehr auf „Geschichtchen“ beruhen, denn auf Tatsachen), denen er gesellschaftlich „zersetzende Wirkung“ attestiert.

Und das nicht grundlos, wie er auf den knapp 380 Seiten des Buches aufzeigt. Dass man sich in seinem Denken eben nicht gegen Tatsachen stellen kann, sondern sowohl die Gemeinsamkeiten wie auch die Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen, auch zwischen Mann und Frau, einzubinden hat in das kulturelle Geflecht von zu eröffnenden Möglichkeiten.

Wobei deutlich wird, dass diese konkrete Frage der Genderdiskussion zwar ein Anstoß zu diesem Buch gewesen sein kann, dass in einzelnen Kapiteln der Beitrag, den die Biologie zu dieser Frage leisten kann ausführlich dargelegt wird, dass aber im Gesamten die Gender Frage nicht das einzig zentrale Thema dieses Buches ist.

Meyer nimmt diese Frage eher zum Anlass, den gesamten aktuellen Stand der genetischen Forschung im Rahmen der Evolutionsbiologie breit vorzutragen. Seien es die Erkenntnisse von Mendel, die Fragen nach dem Erbgut, die „evolutionäre Fitness“, sprich die inhärente Motivation zu möglichst vielen Nachkommen, sie Sexualität des Menschen an sich (und was sie für Folgen hat), Fragen der Intelligenz und der „beschränkten Möglichkeiten“ werden ebenso behandelt, wie Meyer dann am Ende zu seinem Ursprungsthema zurückkehrt und bindet diese kulturelle Frage und Diskussion ein in die wissenschaftlichen Fakten.

„Wir konnten uns unsere Eltern nicht aussuchen und damit auch nicht unsere Gene…. Wir sind nicht gleich, denn jeder von uns ist genetisch einmalig…. Und so sollte Gleichmacherei nicht im Zentrum einer klugen, menschenfreundlichen Politik stehen“.

Wahlfreiheit und Chancengleichheit, dafür plädiert Meyer allerdings ebenso vehement.

So bleibt im Blick auf das Buch zu unterscheiden zwischen der sachlichen und breiten wissenschaftlichen Darlegung und den Folgerungen, die Meyer für das gesellschaftliche Miteinander zieht.

Fundiert im wissenschaftlichen Teil und durchaus mit bedenkenswerten Mahnungen zur „Mitte“ und zur „Sachlichkeit“ in den Folgerungen, bietet das Buch eine Vielzahl an Informationen zur Genetik und zur Forschungsgeschichte. Allerdings benötigt die Lektüre eine hohe Konzentration und die Bereitschaft, bestimmte Abschnitte zum besseren Verständnis mehrfach zu lesen.

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