Die Kunst vegan zu backen

von Axel Meyer 
3,9 Sterne bei7 Bewertungen
Die Kunst vegan zu backen
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Positiv (5):
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Tolle Rezepte, einfach gemacht und lecker.

Kritisch (1):
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Der Titel suggeriert eine Theorie, man bekommt lediglich wenig Hintergrundinfos, die Rezepte sind zwar gut, die Zutaten teilweise aber teuer

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Inhaltsangabe zu "Die Kunst vegan zu backen"

Ob knusprige Amaranth-Brötchen, Dinkelstange Provençale oder feine Kokos-Muffins: Die veganen Köstlichkeiten sind schnell und unkompliziert zu backen - ganz ohne Butter, Eier, Milch oder Sahne. In über 80 kreativen Rezepten zeigt Axel Meyer in seiner neuen Kunst des Backens, wie volles Korn und rein pflanzliche Zutaten zu gesundem Backgenuss kombiniert werden können - einfach lecker!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783440144886
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:Kosmos
Erscheinungsdatum:09.09.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Simi159s avatar
    Simi159vor einem Jahr
    Ganz ok, leider nicht mehr

    Vegan zu backen hört sich erst mal komisch an, denn in viele Backrezepte gehören doch Eier oder Butter. Während man das Fett noch recht leicht durch eine pflanzliche Variante ersetzt bekommt, ist dies für das Ei nicht ganz so leicht, da es im Teig oft die Funkton hat, diesen locker-leicht und richtig aufgehen zu lassen.Und von daher ist die Vorstellung, backen ohne Ei, das geht doch gar nicht.

    Der Autor Axel Meyer möchte sich wieder auf die Tradition desBackens besinnen, so wie Teige und Backwerk früher gemacht wurde als die Bäcker nicht all die neuen Hilfsmittel hatten, als Eier noch knapp waren und nur zu Festtagen für besondere Backwerke verwendet wurden.

    Brot, Brötchen und Pizzateig, gehen seit jeher ohne Ei, und wenn man diese klassisch zubereitet, dem Brot- und Brötchenteig genügend Zeit läßt, braucht es auch die modernen Zutaten nicht. Da reichen dann Mehl, Wasser, Hefe und Salz, und schon kann man loslegen. Schon in der Antike wurden Fladenbrot nur aus diesen vier Zutaten gebacken..

    In seinem Backbuch „Die Kunst vegan zu backen“ geht es auf knapp 100 der 160 Seiten dann auch erst mal um die Grundlagen. Was braucht es für ein gutes Brot, egal ob mit viel oder wenig Korn. Ob rund oder platt als Fladenbrot oder Pizza. 

    Und sobald man zu den Wurzeln des Backens zurück geht, dem Teig genügend Zeit lässt, auf alt bewährtes zurückgreift und einfach mal backt. Gelingen die Backwaren und sind vegan dazu.

    Auch Plätzchen, Kuchen und Muffins steift Meyer in seinem Buch. Wenn auch nicht so ausführlich, wie zuvor bei Brot und Pizza. 

    Alle Rezepte sind gut erklärt, etwas Erfahrung sollte man im backen haben. und fast alle Rezepte sind mit einem ansprechenden, puristischen Foto versehen. 

    Erklärende Teile zum Getreide, Zucker und anderen Süßungsvarianten, wie auch Ansichten zu veganer Ernährung und Lebensweise ergänzen das Buch. 

    Wer ein gutes Buch zum Brotbacken sucht ist hier falsch, da gibt es bessere, auch wenn dies hier zwei drittel des Buches ausmacht. 

    Es ist ein gutes Buch, für alle, die schon tiefer in der Materie backen stecken und jetzt vegan leben wollen.


    Von mir gibt es 3 STERNE.

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    Talathiels avatar
    Talathielvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Titel suggeriert eine Theorie, man bekommt lediglich wenig Hintergrundinfos, die Rezepte sind zwar gut, die Zutaten teilweise aber teuer
    Ein veganes Backbuch, nur leider ohne Kunst

    Ob knusprige Amaranth-Brötchen, Dinkelstange Provençale oder feine Kokos-Muffins: Die veganen Köstlichkeiten sind schnell und unkompliziert zu backen - ganz ohne Butter, Eier, Milch oder Sahne. In über 80 kreativen Rezepten zeigt Axel Meyer in seiner neuen Kunst des Backens, wie volles Korn und rein pflanzliche Zutaten zu gesundem Backgenuss kombiniert werden können - einfach lecker! (Klappentext)

    Ist es wirklich eine Kunst, vegan zu backen? Wenn man mal auf das Titelbild sieht man hier den Autoren, der Baguettestangen auf einem Blech zeigt. Nun aber mal Hand aufs Herz, denn jeder, der bereits selbst gebacken hat, vor allem Brot gebacken hat, muss hier ganz ehrlich sagen, dass Brote und Brötchen in der Regel sowieso vegan sind.
    Aber zurück auf Anfang. Hier erhält man auf den ca. ersten 20 Seiten einen guten Einblick, warum eigentlich vegan, wie der Autor dazu kam und was es mit vegan backen auf sich hat. Auf den nächsten ca. 50 Seiten folgen Rezepte für Brrötchen (14 Rezepte) und Brot (14 Rezepte), die, seien wir hier mal ehrlich, oft sowieso vegan gebacken werden oder die sich leicht durch Austauschen mit pflanzlichen Ölen im Handumdrehen vegan gestalten lassen.
    Gefolgt wird dies von veganen Pizza, Flammkuchen & Co. (13 Rezepte), Kuchen & süßem Gebäck (9 Rezepte), Torten & Törtchen (6 Rezepte) sowie Cookies & Muffins (23 Rezepte). Hauptaugenmerk liegt also neben dem Brot scheinbar wirklich auf süßen Backwaren, die ja bekanntlich oft mit Ei und/ oder Milchprodukten gebacken werden. Wer sich hiermit allerdings schon mal auseinandergesetzt hat, kann vermutlich auch „normale“ Backrezepte vegan backen. Denn das ist etwas, was mir hier eigentlich fehlt. Rezepte bekommt man in Massen, aber ist es Kunst – wie es der Titel ja suggeriert – diese nachzubacken? Meiner Meinung eher weniger, denn ich verstünde es als Kunst, wenn man das Handwerk gelegt bekommt, wie man quasi normale Rezepte auch in eine vegane Variante verwandeln kann. Denn das ist ebenfalls nötig, muss man hier aber ungefähr wissen, welche Eigenschaft der Teig am Ende haben soll. Dies ist dann in meinen Augen wirklich Kunst und man benötigt hier tatsächlich ein wenig Theorie.
    Was mich ebenfalls gestört hat, sind die teilweise vielen Zutaten, oder auch schwer zu beschaffenden und/ oder teuren Zutaten. Einige der Rezepte benötigen sogar Kamutmehl (auch bekannt als Khorasan-Weizen) oder andere exotische Zutaten, die sich hierzulande nur schwer auftun lassen und oft nur im Internet bestellt werden müssen und dazu noch sehr teuer sind. Da kostet ein Kilogramm Kamutvollkornmehl bereits ohne Versandkosten, die oft auch noch dazu kommen, fast 10 Euro. Nur mal im Vergleich, Emmer, ebenfalls ein Urkornmehl, kostet als Vollkornmehl kaum 4 Euro, Buchweizenvollkornmehl knappe 4 Euro und beides ist auch in der örtlichen Drogerie zu bekommen – ganz ohne Internet oder Versandkosten. Ich muss hier leider sagen, dass mich teilweise die Preise, aber auch die schlechte Beschaffbarkeit mancher Zutaten eher abschreckt und ich lieber auf preiswertere und leichter zu erwerbende Alternativen zurückgreife. Ganz nach Buch wird dann leider nicht mehr gebacken. Ein wenig unglücklich finde ich auch, dass teilweise wirklich teure Zutaten verwendet werden und dann kommt da eine Zutat wie Kräutersalz, was in meinen Augen die hohe Qualität des Rezeptes wieder zunichtemacht.
    Ein paar Dinge haben mir aber durchaus gefallen. Hier bekommt man bei einigen Rezepten wirklich gute Tipps, wie man es verarbeiten oder wie etwas besser gelingt, auch ein paar Zutateninformationen, die meiner Meinung nach aber mit Vorsicht zu genießen sind, und ein paar hilfreiche Rezepte, z. B. für den Ansatz für selbstgemachten Sauerteig, für Pflanzenkäse, wie man selbst Mandelmilch herstellt. Einige der Rezepte haben zudem auch immer mal Varianten vorgeschlagen. Positiv finde ich zudem, dass bei den Rezepten auch immer ein Zeitaufwand erwähnt wird, sodass es mit dem Zeitmanagement eventuell besser klappt.

    Alles im allem ein durchaus brauchbaren Backbuch mit interessanten Ideen, die vor allem dann interessant werden, wenn man auf Ei und/ oder Milchprodukte verzichten möchte oder sogar wegen Unverträglichkeiten muss. Hierfür finde ich es ideal. Aber auch für nicht veganer gibt es interessante Tipps, aber man kann auch, wenn es eben nicht vegan sein muss, bei der einen oder andern Zutat „schummeln“, schmecken tut es ja auch. Den Titel des Buches sollte man nur eventuell geflissentlich ignorieren.

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Rezepte, einfach gemacht und lecker.
    Tolle Rezepte, einfach gemacht und lecker.

    Ich koche und backe sehr gern und bin auch offen gegenüber der veganen Küche. Das Buch ist mit vielen schönen Bildern und sehr guten Anleitungen ausgestattet und es macht Spaß, die ganzen Informationen zwischen den Rezepten zu lesen. Ich fand es gut, dass man hier keinen "Du-musst"-Ton hatte, sondern eher eine Einladung zum Ausprobieren und Testen.

    Ich habe mich direkt an die Brötchen herangewagt und war mit dem Ergebnis auch schon ganz zu frieden. Noch sehen sie zwar nicht so aus, wie auf den Bildern, ich übe ja noch ;-). Ich habe bei dem Brot den Anteil des Viollkornmehl etwas verringert und dafür etwas mehr "einfaches" Mehl genommen, aber auch diese Variante schmeckt sehr gut.

    Auch die Alternativen, die bei fast jedem Rezept dabei stehen, fand ich gut, da man hier schon die Abwechslung geliefert bekommt bzw. man erfährt, wie man etwas ersetzt, was einem vielleicht nicht schmeckt.

    Die Spinat- und Paprikatörtchen waren der Renner auf einer Feier und keiner hat es herausgeschmeckt, dass hier vegan gebacken wurde. Aber das Highlight war für mich (bis jetzt) der Käsekuchen mit Mohn. Beides esse ich gern Käsekuchen und Mohn und nun kombiniert in einem veganen Kuchen...perfekt. Sehr lecker und saftig. Die Zutatenliste ist vielleicht etwas schwieriger einzukaufen, aber in einem gut sortierten Biomarkt sollte man fündig werden.

    Insgesamt gefällt mir dieses Buch sehr gut. Die vielen tollen Rezepte und Erläuterungen zeigen, dass vegan nicht langweilig im Geschmack und schwierig in der Zubereitung sein muss. Im Gegenteil, ich habe hier viele neue Anregungen und Rezepte gefunden, die ich jetzt mit in meine Ernährung einbauen werde.

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 4 Jahren
    Alltagstauglich

    Eins gleich vorweg, ich bin weder Veganer noch Vegetarier aber ich finde es sehr interessant, zwischendurch auf tierische Produkte zu verzichten. Da ich laktoseintollerant bin und auch viele Freunde habe, die kein Ei essen dürfen, wollte ich auch mal vegan backen, vor allem die Rezepte für Kuchen haben mich interessiert. Das Backbuch ist sehr ansprechend aufgemacht, die Fotos sind toll, die Rezepte klingen überwiegend lecker und sind wirklich einfach nachzukochen. Für meinen Geschmack könnten noch ein paar mehr süße Rezepte dabei sein aber sonst ist es wirklich alltagstauglich und man schmeckt fast gar nicht, dass es vegan ist. Damit will ich sagen, dass die veganen Kuchen schon etwas anders schmecken aber nicht schlechter. Meiner Familie und meinen Freunden haben die bisher gebackenen Köstlichkeiten jedenfalls sehr gut geschmeckt. Das Glossar über vegane Zutaten ist für mich als Neuling sehr informativ. Sehr schön finde ich, dass man für die meisten Rezepte keine exotischen Zutaten benötigt und man also alles im gut sortierten Supermarkt an der Ecke bekommt. Nur für wenige Sachen wie z.B. das Quinoabrot oder die Kipferl mit Tonkabohne muss ich in den weiter entfernten Biomarkt fahren. Brote werde ich nun öfters selbst backen und wenn Besuch kommt, wird dieser nun auch zusätzlich einen veganen Kuchen oder Kekse bekommen.

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    widder1987s avatar
    widder1987vor 2 Monaten
    agi507s avatar
    agi507vor 4 Jahren
    W
    Wilinovor 4 Jahren

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