Axel Petermann

 4.2 Sterne bei 155 Bewertungen
Autor von Auf der Spur des Bösen, Die Elemente des Todes und weiteren Büchern.
Axel Petermann

Lebenslauf von Axel Petermann

Axel Petermann Jahrgang 1952, ist Tatortanalytiker (Profiler) und Kriminalkommissar bei der Bremer Polizei. Er hat in über 1000 Fällen gewaltsamen Todes ermittelt und leitet die Dienststelle Operative Fallanalyse, die er auch begründete. Weiterhin lehrt er als Hochschuldozent Kriminalistik. Er berät die TV-Redaktion Tatort, mehrere seiner Fälle dienen als Vorlage für Produktionen dieser Sendung. Sein Buch «Auf der Spur des Bösen» war über 20 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Neue Bücher

Die Elemente des Todes

 (49)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Axel Petermann

Auf der Spur des Bösen

Auf der Spur des Bösen

 (55)
Erschienen am 12.05.2010
Die Elemente des Todes

Die Elemente des Todes

 (49)
Erschienen am 01.10.2018
Der Profiler

Der Profiler

 (25)
Erschienen am 15.06.2015
Im Angesicht des Bösen

Im Angesicht des Bösen

 (22)
Erschienen am 01.07.2013
Auf der Spur des Bösen

Auf der Spur des Bösen

 (1)
Erschienen am 31.03.2011

Neue Rezensionen zu Axel Petermann

Neu
Alexa_Kosers avatar

Rezension zu "Die Elemente des Todes" von Axel Petermann

Schwer verdaulich... aber sehr lesenswert!
Alexa_Koservor einem Tag

Die Autoren schaffen es hier in diesem Buch, daß einem eine Gänsehaut nach der nächsten beschert wird... Daß es sich hierbei um eine reelle Geschichte handelt, macht die Sache noch prekärer... Man mag sich einfach nicht vorstellen, wie kaltblütig und emotionslos hier gemordet wird...
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wird hier in verschiedenen Zeitebenen erzählt und auch aus verschiedenen Perspektiven. Am Anfang fand ich das verwirrend, aber durch den Erzählstil kommt man sehr gut in die Geschichte rein. Es sind auch nicht zuviele Personen involviert, so daß es auch auf jeden Fall übersichtlich bleibt. Der Hauptermittler, Kiefer Larsen, wirkt absolut authentisch und man kann sich super in ihn hineinversetzen. Seine Jagd auf die Mörder, die quasi auf einem Silbertablett vor ihm liegen, ist sehr gut dargestellt. Ihm ist schnell klar, wer die Morde begangen hat, er muß sie ihnen nur noch nachweisen können. Und um diese Arbeit, das Profiling, geht es hier in diesem Buch. Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite, aber auch an Kaltschnäuzigkeit kaum zu überbieten. Von daher ist das Buch, auch vor dem realen Hintergrund, schwere Kost. Aber auf jeden Fall gibt es von mir das Prädikat "sehr lesenswert"!

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SillyTs avatar

Rezension zu "Die Elemente des Todes" von Axel Petermann

Erschreckend
SillyTvor einem Tag

Tod durch Erwürgen, Tod durch eine Kugel in den Nacken, Tod unter einer Hebebühne – auf den ersten Blick scheinen die Morde, zumal sie keinerlei Muster aufweisen, nichts miteinander zu tun zu haben. Doch als Ermittler Kiefer Larsen immer mehr über die einzelnen Hintergründe erfährt, ahnt er, wer dahinter stecken könnte. Doch bisher gelingt es ihm einfach nicht, Motive hinter den Taten zu finden. Er muss immer tiefer in die abgründigen Gedanken der vermutlichen Täter abtauchen und bekommt ein grauenhaftes Ergebnis, denn die Täter sind scheinbar noch lange nicht fertig mit ihren Morden. Wird es Larsen gelingen, die Täter zu stellen?
Meine Meinung
Ein True-Crime-Thriller, dessen Cover schon ein wenig schaurig aussieht, sprach mich gleich auf den ersten Blick an und es macht sehr neugierig. Dazu kamen dann noch die Hintergründe der beiden Autoren: einen Tatortautoren und einen leitenden Ermittler einer Mordkommission, die mich dann wirklich gespannt auf das Buch machten.
Der Einstieg fällt zwar vom reinen sprachlichen recht leicht, da der Schreibstil einfach und gut verständlich ist, machte mich aber auf Grund vieler und teilweise extrem schneller Zeitsprünge und dadurch auch Perspektiven-wechsel äußerst konfus. Erst nach einer Weile folgten die Sprünge nicht mehr so schnell aufeinander und so langsam ergab das Gelesene auch ein Bild.
Wie erwähnt, fand ich den Schreibstil sehr gut und flüssig zu lesen, hält man sich dann vor Augen, dass die Ereignisse im Buch auf wahren Begebenheiten beruhen, hat es sogar ein wenig Gänsehautpotential. Manch eine etwas detailreich beschriebene Szene ist nichts für Leser mit schwachen Nerven, hält sich aber durchaus noch in Grenzen.
Dadurch, dass ich den Beginn noch sehr verwirrend fand, dauerte es ein wenig, bis für mich Spannung aufkam. Doch so nach und nach entwickelt sich ein Sog und man verfolgt gespannt, ob es den Ermittlern gelingen wird, den Fall noch aufzuklären. Leider schweiften die Autoren immer Mal wieder zwischendurch zu sehr in Richtung Leben des leitenden Ermittlers ab, was ich wiederum nicht ganz so interessant fand. Hier hätte es gerne ein wenig straffer gestaltet werden können. Doch die detailreich erzählten Szenen und vor allem die wirklich gut ausgearbeiteten Charaktere konnten mich dann doch zufrieden stellen.
Erzählt werden hier die unterschiedlichsten Perspektiven, mal bekommt der Leser die Sicht der Ermittler, mal die Sicht der Täter, von denen man recht schnell erfährt, um wen es sich da handelt und deren Darstellungen schon sehr gut gelungen sind. Aber man erlebt auch etwas aus der Sicht der Opfer, bzw. eines Opfers und das macht es für mich eh immer sehr spannend.
Die Charaktere, vor allem Daniel Becker, fand ich sehr gut ausgearbeitet. Als Leser bekommt man hier einen sehr intensiven Blick auf die Psyche des Täters. Daniel Becker ist arrogant, skrupellos, durchweg von sich überzeugt und manipulierend, aber man erlebt ihn auch von einer anderen Seite, nämlich wenn es um seine Schwester, die eine geistige Behinderung hat, geht. Sein Partner und Freund seit Kindertagen, Moritz Vogel, war hier ein Mitläufer, der Becker regelrecht hörig war. Dieses Zusammenspiel der beiden Täter ist schon sehr erschreckend, aber da man auch weiß, dass es so auf realen Ereignissen basiert, ist es noch einmal mehr erschreckend. Auch die weiteren Personen der Handlung bekommen ein detailliertes Leben, so dass auch diese authentisch sind.Gerade auch Ermittler Larsen wird noch einmal ausführlich gezeichnet. Alles in allem hatte ich beim Lesen durchaus klare Bilder vor Augen.
Mein Fazit
Alles in allem konnte mich dieses Buch vor allem auf Grund der wahren Begebenheiten erschrecken. Durch die klaren Charakterzeichnungen erfährt man hier so einiges über Täter, Opfer, Zeugen und Ermittler und hat dadurch einen guten Einblick in das Geschehen. Zwar war mir der Anfang noch zu verwirrend und hier und da gab es auch kleinere Längen, doch im großen und ganzen las sich der True-Crime-Thriller sehr spannend. Wer vor den detailliert beschriebenen, aber auch realen Taten der beiden Männer nicht zurückschreckt, wird hier gute Unterhaltung finden.

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G

Rezension zu "Die Elemente des Todes" von Axel Petermann

Fieberhafte Suche nach der Wahrheit
Gisevor 2 Tagen

Hauptkommissar Kiefer Larsen kehrt nach einem Amerika-Aufenthalt zurück nach Bremen. Und schon ist er mittendrin in einem Fall, der eine Weile unlösbar erscheint: Eine Serie brutaler Morde erschüttert Norddeutschland. Keine der Spuren ist eindeutig, kein Beweis hilft wirklich weiter. Und noch scheint das Ende nicht in Sicht…

Die Autoren Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer haben einen True-Crime-Thriller geschrieben, der sowohl die Sichtweise der Polizei wie auch der Täter beschreibt. So gelingt ein guter Einblick in deren menschliche Abgründe, wobei mir die Taten doch ein bisschen zu ausführlich geschildert sind. Die fieberhafte Suche der Polizei, hier vor allem von Kiefer Larsen, nach der Wahrheit ist sehr realistisch nachempfunden. Dass die Erzählung auf reellen Geschehnissen beruht, lässt einem beim Lesen immer wieder kalte Schauer über den Rücken fahren, denn so detailliert der Leser Einblick in die Gedanken der Täter erhält, so wenig kann man diese wirklich nachvollziehen.

Sehr schade fand ich, dass die Erzählung immer wieder in der Zeitschiene vor und zurück sprang. Das hat mich sehr aus dem Lesefluss gerissen, immer wieder musste ich mich orientieren, was wann genau geschah und wie es mit allem anderen in Zusammenhang stand. Manche Stellen erscheinen zudem etwas langatmig, hier hätte man durchaus kürzen können.

Insgesamt hat das Buch mir einige spannende Lesestunden geschenkt, deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen. Für Leser von True-Crime-Geschichten ist das Buch sehr gut zu empfehlen, wobei man sich durchaus der Brutalität der Geschehnisse bewusst sein muss.

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