Axel Petermann

 4.1 Sterne bei 170 Bewertungen
Autor von Die Elemente des Todes, Auf der Spur des Bösen und weiteren Büchern.
Axel Petermann

Lebenslauf von Axel Petermann

Axel Petermann Jahrgang 1952, ist Tatortanalytiker (Profiler) und Kriminalkommissar bei der Bremer Polizei. Er hat in über 1000 Fällen gewaltsamen Todes ermittelt und leitet die Dienststelle Operative Fallanalyse, die er auch begründete. Weiterhin lehrt er als Hochschuldozent Kriminalistik. Er berät die TV-Redaktion Tatort, mehrere seiner Fälle dienen als Vorlage für Produktionen dieser Sendung. Sein Buch «Auf der Spur des Bösen» war über 20 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Alle Bücher von Axel Petermann

Die Elemente des Todes

Die Elemente des Todes

 (64)
Erschienen am 01.10.2018
Auf der Spur des Bösen

Auf der Spur des Bösen

 (55)
Erschienen am 12.05.2010
Der Profiler

Der Profiler

 (25)
Erschienen am 15.06.2015
Im Angesicht des Bösen

Im Angesicht des Bösen

 (22)
Erschienen am 01.07.2013
Auf der Spur des Bösen

Auf der Spur des Bösen

 (1)
Erschienen am 31.03.2011

Neue Rezensionen zu Axel Petermann

Neu

Rezension zu "Die Elemente des Todes" von Axel Petermann

Das unfassbar Böse
ulrikerabevor 19 Tagen

Der Bremer Hauptkommissar Kiefer Larsen kehrt nach einem einjährigen Bildungsaufenthalt in Quantico in den Dienst zurück. Die Ermittlungen im Mordfall Robert Kosinski, erschossen in seinem eigenen Auto, führen Larsen und seine Truppe bald zu zwei Verdächtigen und weiteren ungeklärten Verbrechen. Als Larsen klar wird, dass der charismatische Daniel Becker und sein willfähriger Handlanger Moritz Vogel eine Zeugin beseitigen wollen, beginnt ein unaufhaltsamer Wettlauf mit dem Tod.

Die Elemente des Todes beruht auf wahren Begebenheiten. Claus Cornelius Fischer hat sich gemeinsam mit dem Profiler Axel Petermann auf die Spuren eines überaus intelligenten, völlig gefühlskalten Psychopathen gemacht. Der charismatische aber brandgefährliche sadistische Täter lebt in einer Welt ohne jeglichen Unrechtsbewusstseins. Doch die beiden C-Autoren machen es uns nicht leicht der Entwicklung der Figuren und der Geschichte zu folgen. Zu sprunghaft erfolgt die Erzählung in verschiedenen Zeitsträngen. Anfangs noch sehr zäh und verwirrend bessert sich die Erzählweise. Das Böse baut sich kontinuierlich auf und macht den Leser fassungslos.

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Rezension zu "Die Elemente des Todes" von Axel Petermann

Die wahren Abgründe des Bösen findet man im wirklichen Leben
sheena01vor 21 Tagen

Inhalt und Handlung:
Der Autor Claus Cornelius Fischer schrieb diesen True-Crime-Thriller in Zusammenarbeit mit dem Profiler Axel Petermann über eien außergewöhnlich brutale Mordserie zwischen 1994 und 1996 im Norden Deutschlands. Das Vorgehen der Täter zeigte keinen roten Faden, mal wurde das Opfer erwürgt, mal fand es den Tod unter einer Hebebühne, mal durch eine Kugel im Nacken, ein wirkliches Muster ließ sich hier nicht erkennen. Um die Serie zu stoppen, musste der mit den Ermittlungen betraute Hauptkommissar Kiefer Larson in die Psyche der skrupellosen Täter eindringen und auf ihre Weise zu denken lernen.

Schreibstil:
Die Handlung wird auf unterschiedlichen Ebenen erzählt: mal werden die Geschehnisse zwei Monate zuvor geschildert, dann wieder in der Gegenwart, mal vier Tage später, danach vier Tage zuvor, was dem leichten Folgen des Handlungsstranges nicht gerade dienlich ist. Phasenweise ist das Buch wirklich spannend, dann jedoch verläuft es sich in Banalitäten. Zudem wird die Handlung teils aus der Sicht eines Täters, teils aus dem Blickwinkel des ermittelnden Hauptkommissars erzählt.

Charaktere:
Leider werden die Charaktere sehr farblos gezeichnet, sodass es einem schwer fällt, einen der Protagonisten auch nur ansatzweise sympathisch zu finden. Das geht sogar so weit, dass man bei dem einen oder anderen Opfer – etwa Nicole - keinerlei Mitleid verspürt, weil diese so nervend beschrieben werden. Ein Aspekt, der mir in anderen Thrillern bisher noch nicht untergekommen ist, denn normalerweise verhält es sich so, dass man mehr Empathie mit dem Opfer empfindet, je mehr man über sie erfährt, hier ist das genaue Gegenteil der Fall.

Cover:
Das Cover ist farblich schlicht gehalten und optisch auf alt getrimmt, was mir recht gut gefällt, weil es sich dadurch von anderen Büchern abhebt. Einen Bezug zur Handlung kann ich beim Cover allerdings leider nicht herstellen.

Autor:
Axel Petermann ist Tatortanalytiker (Profiler) und leitender Kriminalkommissar bei der Bremer Polizei. Er hat in über 1000 Fällen gewaltsamen Todes ermittelt und leitet die Dienststelle Operative Fallanalyse, die er auch begründete. Des Weiteren lehrt er als Hochschuldozent Kriminalistik und berät die TV-Redaktion Tatort bei ihren Produktionen.
Claus Cornelius Fischer hat bereits zahlreiche Romane und Drehbücher für Kino und Fernsehen („Tatort“) verfasst. Zudem gehörte er 1989 zu den Herausgebern der "Satanischen Verse" von Salman Rushdie in Deutschland.

Meinung:
Gleich vorweg, für den Schreibstil des Autors kann ich mich nicht besonders erwärmen, einerseits wird mir die Handlung etwas zu sprunghaft erzählt, was ein flüssiges Lesen erschwerte. Andererseits verlief sich die Geschichte für meinen Geschmack zum Teil in unnötigen Längen, wodurch ich das Buch (besonders am Anfang) etliche Male beiseitelegte, weil es mich zu langweilen begann. Von der im Klappentext angekündigten, packenden Spannung merkte ich leider recht wenig. Nicht immer macht ein detailreiches Beschreiben der grausamen Taten eine schleppende Handlung wett.

Persönliche Kritikpunkte:
Die Problematik bei einem True Crime Thriller liegt auf der Hand: Dadurch, dass die Ergebnisse bereits bekannt sind, wird dem Buch leider viel an Spannung genommen.

Fazit:
Man gewinnt bei diesem Buch mit Sicherheit einen guten Einblick in die kranke Denkweise eines sadistischen Mörders, diese Absurdität und Abartigkeit bzw. diese absolute Gefühlskälte seinen Mitmenschen gegenüber lassen den Leser nicht nur einmal fassungslos zurück. Man kann und wird auch am Ende des Buches diese grausamen und sinnlosen Taten nicht verstehen.

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B

Rezension zu "Die Elemente des Todes" von Axel Petermann

Schockierender True-Crime-Thriller
Buchverschlinger2014vor 23 Tagen

Der Profiler Axel Petermann und der Autor Claus Cornelius Fischer thematisieren in ihrem Roman "Die Elemente des Todes" eine grausame Mordserie, die von 1994 - 1996 in Norddeutschland tatsächlich stattgefunden hat. 

Der Einstieg ins Buch fiel mir zunächst schwer, da sowohl die Zeitperspektiven als auch die Geschehnisse recht schnell hin und her wechselten. Aber im Verlauf des Buches wurde es klarer und ich konnte der Geschichte besser folgen. Die beiden Autoren erzählen die Geschichte sowohl aus Sicht der "Täter" als auch aus der Sicht des ermittelnden Hauptkommissares. 

Besonders schockierend empfand ich die Kaltblütigkeit und Brutalität, die der Täter seinen Opfern antat, besonders wenn man bedenkt, dass es sich hier nicht um einen fiktiven Kriminalfall handelt, sondern es sich so oder so ähnlich tatsächlich in der Realität abgespielt hat. Es ist kaum zu fassen, zu welchen grausamen Taten Menschen aus reiner "Lust" fähig sein können. 
Das Buch ist durch seine Authentizität nichts für schwache Nerven.

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