Axel Petermann Auf der Spur des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Auf der Spur des Bösen“ von Axel Petermann

Ein kaltblütiger Serienmörder. Eine verstümmelte Frauenleiche in einem Plastiksack. Ein erschossener US-Amerikaner im Zug. Kriminalhauptkommissar Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Er beschreibt seine schwierigsten Fälle. Dabei gewährt er Einblicke in die Methoden der Profiler und erklärt, was die Spuren am Tatort über die Psyche des Täters verraten. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen.

Spannende Einblicke in das Leben eines Fallanlytikers

— BeTri19
BeTri19

Vorgestern noch bei "Schulz & Böhmermann".

— Holden
Holden

Interessante Fälle aus der Sicht eines Profis geschildert. Bei dem Untertitel "Profiling" habe ich allerdings etwas anderes erwartet.

— Zeilenleben
Zeilenleben

Manche Fälle gehen einen unter die Haut!!!!

— SchwarzeRose
SchwarzeRose

Eins der vielen Bücher dieser Art auf dem Markt? Eins der wenigen wirklich guten!

— SitataTirulala
SitataTirulala

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  • Peter Axelmann

    Auf der Spur des Bösen
    Holden

    Holden

    14. May 2016 um 16:13

    Petermann ist der bekannteste deutsche Profiler und häufiger Talkshowgast in dritten deutschen Programmen. Hier berichtet er über seine spektakulären Fälle, wie er ebenso über Grundsätzliches plaudert wie zB das Verhältnis von Mordkommission zur Fallanalyse (seinem Fachgebiet), was die wichtigsten Vorüberlegungen bei der Fallanalyse sind und wie die einzelnen Bereiche der Polizei wie Erkennungsdienst oder Mordkommssion zusammenarbeiten. Er klärt den Leser darüber auf, daß es theoretisch das Lebensgefährlichste, was eine Frau tun kann, ist, ihren Partner zu verlassen, und scheut sich auch nicht, von einem großen Irrtum zu berichten, dem er Jahrelang aufsaß. Ein informativer Blick hinter die Kulissen, der den Profileralltag anschaulich schildert.

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  • Echte Fälle aus Sicht des Profis

    Auf der Spur des Bösen
    Zeilenleben

    Zeilenleben

    20. May 2015 um 12:53

    Auf der Spur des Bösen – Axel Petermann Erschienen: 2010 Seiten: 300 Format: Taschenbuch Preis: 9,99 Klappentext: Ein kaltblütiger Serienmörder. Eine verstümmelte Frauenleiche in einem Plastiksack. Ein erschossener US-Amerikaner im Zug. Kriminalhauptkommissar Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Er beschreibt seine schwierigsten Fälle. Dabei gewährt er Einblicke in die Methoden der Profiler und erklärt, was die Spuren am Tatort über die Psyche des Täters verraten. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen. Meine Meinung Axel Petermann ist Kriminalkommissar und Tatortanalytiker. Er kann über 30 Jahre Berufserfahrung vorweisen und lehrt mittlerweile auch Kriminalistik. Ich lese Bücher über Krimalfälle sehr gerne und besonders interessieren mich die Verfahren mit denen ein Täter schließlich überführt wird. Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung hat Axel Petermann einen großen Fundus an Berichten und stellt in seinem Buch „Auf der Spur des Bösen-ein Profiler berichtet“ eine große Bandbreite an Fällen dar. Dabei muss man bedenken, dass vor 30 Jahren kein Polizist von den heutigen Methoden wie DNA Analyse etc. zu träumen wagte. Da Axel Petermann einige Fälle aus der Anfangszeit seines Berufsleben vorstellt, bekommt man hier einige „old school“ Methoden mit. Das ist nicht uninteressant und doch habe ich beim Kauf des Buches etwas anderes erwartet. Sind die ersten Fälle noch interessant und verschaffen dem Leser noch einen besseren Einblick in die Köpfe der Täter und Ermittler, so wird das Buch in der zweiten Hälfte etwas schleppend und banal. Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt und das dritte und vierte Kapitel hätte man durchaus etwas straffen können. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit vielen unterschiedlichen Morden aus dem Bereich „Beziehungstat“ Es soll die verschiedenen Situationen aufzeigen, die alle in den Mord eines Beziehungspartners münden. Beim Lesen eines solchen Buches sollte jeder bedenken, dass hier reale Mordfälle geschildert werden und Herr Petermann lässt auch keine grausamen Einzelheiten weg, sofern sie wichtig für den Fall sind. Ich denke aber, dass zartbesaitete Leser auch nicht zu dieser Sorte Buch greifen würden. Unter dem Untertitel „ein Profiler berichtet“ habe ich mir leider ein komplett anderes Buch vorgestellt. Ich hatte in etwa die Serie „Criminal Minds“ im Kopf und habe mir erhofft, dass dieses Buch in etwa in dieselbe Richtung geht. Leider war dies nicht der Fall, vielleicht bin ich von der Serie aber nur zu voreingenommen, so dass ich mich nicht so gut auf dieses Buch einlassen konnte. Hier ging es nämlich recht wenig um Profiling (a la Criminal Minds), sondern eher um herkömmliche Ermittlungsmethoden. Axel Petermann schreibt für den Laien leicht verständlich. Er streut hier und da ein paar Fachausdrücke ein, die er aber meist im gleichen Satz erklärt. Interesannt ist ebenfalls seine distanzierte Art zu schreiben. Er berichtet sehr sachlich über die Fälle und ohne jegliche Wertung. Hier merkt man, dass er sein Handwerkszeug gelernt hat. Fazit Das Buch hat mich abwechselnd gut unterhalten und gelangweilt. Manche der hier vorgestellten Fälle sind interessant und bieten einen guten Einblick in die Köpfe von Ermitterln und Tätern. Andere Fälle hätte man gut straffen können. Im Endeffekt ist mein großes Problem mit diesem Buch, dass ich mir neben der Vorstellung der Morde und deren Auflösung, etwas mehr „Profiling“ gewünscht hätte. Da Axel Petermann viele Fälle aus den Anfängen seiner Karriere schildert, ist dies wohl auch der Tatsache geschuldet, dass das Thema Profiling einfach damals noch in den Kinderschuhen steckte. Insgesamt gebe ich dem Buch drei Sterne

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  • Nur lesen, wenn man sich wirklich dafür interessiert

    Auf der Spur des Bösen
    SchwarzeRose

    SchwarzeRose

    28. February 2015 um 19:55

    Ich denke an dieser Stelle kann man nicht viel schreiben, außer das man es vielleicht nur lesen sollte, wenn wirklich das Interesse daran besteht. Ich pernsönlich fand es ziemlich interesannt diese Fälle zu lesen.

  • Rezension zu "Auf der Spur des Bösen" von Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    08. May 2011 um 21:04

    Axel Petermann ist Kriminalhauptkommissar bei der Bremer Polizei und Deutschlands bekanntester Profiler. In seiner beruflichen Laufbahn ist er vielen spektakulären Fällen begegnet, von denen er in seinem Buch "Auf der Spur des Bösen" zwölf Verbrechen in den folgenden fünf Kapiteln vorstellt: Torso - Wer verstümmelt eine Leiche? Serienmord: Muster gültig - Wie werden Phantasien tödlich? Bei Ankunft Mord - Blutiges Geheimnis im Zugabteil Die Früchte der Forschung - Späte Gerechtigkeit Beziehungstod - Was heißt hier böse? Als Kriminalhauptkommissar, Mordermittler und Fallanalytiker hat Axel Petermann sehr viele Erfahrungen im Bereich der Ermittlertätigkeit gesammelt. In seinem Buch gibt er einen kleinen Einblick in sein berufliches Leben und zeigt vor allem die Komplexität der Ermittlungen auf. Seine Fälle beleuchtet Petermann von allen Seiten. So erhält der Leser Informationen über den Tatort nebst Leichenfund, die Spurensuche, das Skizzieren von Täterprofilen, die Arbeit der Pathologie, Zeugenaussagen, das Profiling, die Hintergründe zur Tat, die Tätersuche usw. Besonders gut gefällt mir, dass der Autor in seinem Werk auf Effekthascherei verzichtet. Es wird keine künstliche Spannung aufgebaut, sondern der Fall wird sachlich und realitätsnah präsentiert. Detailliert und informativ werden die Geschehnisse beschrieben, wobei Axel Petermann auf Beschönigungen verzichtet und so auch Fehler zu gibt, denn auch ein Profiler kann sich einmal irren. "So sollte auch dieser Fall von mir ungeahnt Kriminalgeschichte schreiben: als erste DNA-Untersuchung bei einem in Deutschland begangenen Mord." (Seite 193) Einige Fälle zeigen auf, wie sich die Ermittlungsarbeit in den letzten Jahrzehnten verändert hat und welche Vor- und Nachteile die Einführung von Profiling und DNA-Analysen mit sich bringt. Außerdem werden dem Leser die Augen geöffnet, denn nicht jeder Fall ist so offensichtlich und eindeutig zu lösen, wie es auf den ersten Blick zu scheinen mag. Sehr interessant fand ich außerdem, dass Petermann die Täter oft Jahre später besucht und mit ihnen erneut über die Tat gesprochen hat. Es war sehr interessant zu lesen, was die Täter im Nachhinein über ihre eigenen Taten gedacht haben. Als jemand, der Thriller und Krimis verschlingt und etliche TV-Serien, die sich mit Profiling beschäftigen verfolgt, war mir vieles zu dem Thema bereits bekannt. Allerdings ist es toll das Thema einmal sachlich dargeboten zu bekommen. Die Fälle sind alle interessant und neben den Ermittlungen werden auch etliche Fachausdrücke fließend im Text erklärt. Fazit: Wer einen Thriller sucht, ist mit diesem Buch an der falschen Adresse, wer aber ein flüssig zu lesendes Sachbuch über die spannende Arbeit von Profilern sucht, ist mit diesem Roman bestens bedient. Es ist definitiv lesenswert für alle, die schon immer an der Aufklärung von Mordfällen interessiert waren. Taschenbuch: 304 Seiten Verlag: Ullstein Taschenbuch (14. Mai 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3548373259 ISBN-13: 978-3548373256

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  • Rezension zu "Auf der Spur des Bösen" von Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen
    MarlaSinger

    MarlaSinger

    26. December 2010 um 16:53

    Obwohl ich mich beruflich mit dem menschlichen Verhalten auseinandersetze und privat mit einigen Polizisten befreundet bin, hab ich mich nie mit dem Thema "Profiling" beschäftigt. Im Regal meiner Mum entdeckte ich dann dieses Werk und lieh es mir sofort aus. Petermann beschreibt darin sehr anschaulich ein paar Mordfälle seiner bisherigen Laufbahn, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Einige erstochene Frauen, ein Mann der erschossen im Zug gefunden wird etc. Er schildert zunächst die Spurensuche uns Auswertung, dann die Verhöre mit den Verdächtigten und die Beweismittel, die zum Abschluss geführt haben. Besonders lobsenwert finde ich, dass er in nahezu jedem Kapitel noch einmal berichtet, die Täter Jahre nach ihrem Verbrechen besucht zu haben. Er schildert, wie sie sich entwickelt haben und heute von ihrer Tat denken. Die Tatsache, dass er eigene Ermittlungsfehler zugibt und sich nicht als unfehlbar darstellt, macht ihn für den Leser sympathisch. Ich denke dieses Buch ist für jeden Laien geeignet, der einen kurzen Blick in das Thema Profiling werfen will. Für Leute vom Fach dürfte es weniger hilfreich sein.

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  • Rezension zu "Auf der Spur des Bösen" von Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2010 um 19:24

    Hier wird man total in die Mordermittlungen eingeführt, ob durch die Mordkommission oder / und des Profilers. Detailgenaue, spannende Informationen, ein direkter Einblick in das Geschehen, sowas von spannend erzählt, also ein Buch, das man regelrecht verschlingen muss !

    Absolut empfehlenswert ! Gut gemacht, Herr Petermann !!

  • Rezension zu "Auf der Spur des Bösen" von Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen
    Fiona89

    Fiona89

    14. September 2010 um 17:55

    Der Kriminalhauptkommissar Axel Petermann arbeitet in Bremen als Profiler und ist u.a. auch als Berater für den Bremer “Tatort” tätig. In seinem Buch “Auf der Spur des Bösen” berichtet er von den spannendsten Fällen aus seiner bisherigen Karriere. Weiterhin erklärt er, wie man Rückschlüsse auf die Psyche des Täters ziehen kann. Besonders interessant war es für mich zu lesen, wie sich die Kriminaltechnik jenseits von “CSI Zeiten” langsam entwickelt hat und welche Methoden man damals anwendete. Leuten, die auf der Suche nach einem Kick durch möglichst blutige und grausame Beschreibungen sind kann ich gleich sagen, dass sie enttäuscht werden und das ist auch gut so. Petermanns Ton ist durchweg respektvoll und professionell, wodurch man durch die Brille des erfahrenen Ermittlers einen Blick auf seine Fälle werfen kann.

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  • Rezension zu "Auf der Spur des Bösen" von Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    19. August 2010 um 10:01

    Auf der Spur des Bösen – Axel Petermann Schon von Kindesbeinen an, werden uns die verschiedenen Facetten und die Gesichter des Bösen anschaulich erklärt. In Märchen, Fabeln, Legenden, ja selbst der Priester in der Kirche spricht manchmal von seiner Kanzel herab, dass Böse zu widerstehen und für das Gute einzutreten. Erst im Laufe unserer geistigen Entwicklungen wird uns klar, dass „Böse“ ein Meister der Tarnung sein kann und durchaus die Grenzen zwischen Gut und Böse oftmals fließend sind. Wo fängt Schuld an und wo endet Sühne? Für die Beamten der Mordkommissionen stellt sich die Frage wahrscheinlich öfters. Das Grauen, was sie in ihrem Beruf erleben, lässt sich manchmal in dunklen Nächten nicht verdrängen, so das Bilder vom Tatort, das Opfer, der Geruch einer Leiche und ganz sicher auch die Verzweiflung der Angehörigen, die Ermittler auf lange Sicht begleiten. Inhalt Axel Petermann, der Autor des vorliegenden Buches ist Kriminalbeamter mit eine langjährigen Erfahrung und einer der ersten und besten Profiler die es in Deutschland gibt. Sein Interesse das Verhalten des Täters zu analysieren, es zu dokumentieren und sich mit den kleinsten Details des Tatortes zu beschäftigen legte den Grundstein zu seiner jetzigen Position. Der Bremer Polizist beschäftigt sich permanent mit den Tatorten und den Leichen, sucht aber auch die Täter im Gefängnis auf und spricht über ihre Beweggründe, ihre Motivation. Gerade dieses auch sehr menschliche Verstehen wollen, ist hilfreich um den Täter als Menschen zu sehen, ob nun böse oder nicht, sei erstmal dahingestellt. Wichtig ist es für Axel Petermann einen Blick hinter die geistigen Kulissen des Mörders zu werfen um aus dessen Verhalten lernen zu können. Die Beweggründe der Tat sind vielfältig, psychische Krankheiten, moralische oder ethische Gründe, aber natürlich wird auch gemordet aus Gier, Rache, Neid usw, die sieben Todsünden tauchen immer wieder auf. „Ich weiß nicht, was das Böse ist“ sagt Axel Petermann, und auf den ersten Blick wirkt dieser knappe, persönliche Feststellung für den Leser verwirrend, doch nach und nach offenbart sich der Sinn und der Kern dieser Aussage. Der Profiler sucht nach der Spur des Bösen, und analysiert mit wissenschaftlichen Methoden den Tatort, sucht nach Indizien und nach Kleinigkeiten die ausschlaggebend sein können. Der Profiler weiß, dass das Sichten des Tatortes, der zeitliche Ablauf der Tat usw. primär wichtig sind und eine einmalige Möglichkeit darstellen den ersten Ansatz zu finden. Vergisst oder übersieht der Beamte etwas, so ist es auf immer verloren. Der Autor Axel Petermann, auch für die Fernsehserie des ARD „Tatort“ als Berater tätig ist, erklärt seine tägliche Arbeit anhand von sieben, gelösten Mordfällen. Dabei schildert er diese Fälle recht schonungslos, er beschönigt nichts und gibt auch persönliche Fehler zu, aus denen er gelernt hat. Es sind sehr unterschiedliche Mordfälle, deren Täter ganz ungleiche Motivationen antrieb. Das ca. 90% aller Morde aufgeklärt werden, klingt erstmal recht zuversichtlich und positiv, andererseits vermutet allerdings Axel Petermann, dass die Dunkelziffer nicht erkannter Morde um ein vielfaches höher läge. Die Aussage: „Wenn auf deutschen Friedhöfen bei jedem verstorbenen der dort liegt und nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, eine Kerze brennen würde, dann wäre der Friedhof in einer dunklen Nacht, ein ziemlich erleuchteter Ort“, stimmt sehr nachdenklich. Es scheint, dass viel vertuscht wird, und natürlich das aus Kosten- und Zeitgründen weniger Leichen auf den Tischen der Pathologie landen, als es sein müsste, hier als eine glaubwürdige Erklärung gilt. Was absolut positiv ist, dass der Autor die Täter nicht als „Bestien“ oder als das personifizierte Böse identifiziert, sondern den Menschen als komplexen und fühlenden Wesen erkennt. Alles andere wäre auch zu einfach, und sagen wir es ruhig, es wäre unzivilisiert. Sein persönlicher Umgang und der seiner Kollegen glorifiziert er in keinem Kapitel. Kriminalbeamte sind Menschen, sie machen Fehler, sie verzweifeln, sie haben Ängste und erleben in ihrem Beruf immer wieder Situationen die sie psychisch an ihrer Grenze bringen. Ihre Eindrücke können sie nur bedingt, professionell verarbeiten, hier entwickelt sich schnell Ironie und Zynismus, die helfen solche Erlebnisse abzuschwächen. Ein einfacher und effizienter Schutzmechanismus. All diese kleinen Szenen bilden in der Gesamtheit ein sehr gutes Buch und geben eine gute und umfassende Momentaufnahme ab. Es räumt auf, mit Vorurteilen die sich immer wieder in Film und Fernsehen, aber auch in der Krimi- und Thriller-Literatur wiederfinden. Fazit „Auf der Spur des Bösen“ von Axel Petermann ist der Ansatz und der Eindruck, dass man das „Böse“ nicht einfach finden kann, indem man Spuren verfolgt. Vielmehr stellt sich doch die Frage: Was ist der Auslöser? Wie wird Kriminalität erzeugt und ist nicht auch die Summe unserer Zivilisation, bzw. die ansteigende Armut und die Unzufriedenheit, der tägliche Druck die die Bürger empfinden, der Grund für Verzweiflung? Gewalt ist immer ein Ventil, für Menschen die aus welchen Gründen auch immer, keinen Ausweg aus ihrer Sackgasse finden, doch an solchen Tragödien ist nichts sensationelles wie es uns die Medien immer wieder unterhaltsam präsentieren wollen – Es ist das Leben, so krank psychisch und physisch es auch sein mag. „Auf der Spur des Bösen“ ist ein authentisches Buch, ohne Sensationsgier mit einem Autor der nüchtern und vor allem sachlich beschreibt, wozu Menschen fähig sind. Hier steht das Opfer wie auch der Mensch im Fokus, mit all seinen komplexen Fehlern, und das Buch zeigt sehr deutlich, dass es fühlende Menschen sind bzw. waren. Das „Böse“ ist und bleibt individuell, es versteckt sich, tarnt sich und offenbart sich manchmal – und es ist komplizierter als es uns wirklich lieb ist. Ein Großartiges Buch. Michael Sterzik

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