Axel Petermann Der Profiler

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Inhaltsangabe zu „Der Profiler“ von Axel Petermann

War der Tod des Jungen, der in einer Klärgrube ertrank, ein Unfall? Oder ein Verbrechen? Und der junge Mann, der vom Zug überrollt wurde – war der Alkohol schuld an seinem Tod? Oder steckt eine rechtsradikale Tat dahinter? Es gibt eine erschreckend hohe Dunkelziffer an unerkannten Morden. Er klärt sie auf, selbst nach Jahren noch: Axel Petermann, Mordkommissar und Leiter der »Operativen Fallanalyse« in Bremen. Mit den Methoden des Profiling kommt er den Mördern auf die Spur. Seine Fallgeschichten sind abgründiger und spannender als ein Krimi – sie sind beängstigend wahr.

Informativ, interessant, spannend

— mareikealbracht
mareikealbracht

Interessante Einblicke in die Arbeit der Operativen Fallanalyse!

— Bluely
Bluely

Die Realität ist der größte Gruselfaktor!

— Eternity
Eternity

Super interessant und detaillreich erzählt, man fiebert echt mit! Zudem gefällt mir der Schreibstil sehr gut.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Interessante Tatortbeobachtungen für Krimi-Leser, aber mit Längen …

— Bücherfüllhorn-Blog
Bücherfüllhorn-Blog

Ein Einblick in die Arbeitsmethoden eines Profilers. Ein sehr beeindruckendes Buch.

— melusina74
melusina74

Ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen. Es war für mich langatmig

— Taluzi
Taluzi

Unbedingt lesen! Ich konnte dieses Buch kaum aus den Händen legen. Spannend, faszinierend, aber auch erschreckend.

— Irena24
Irena24

Großartig ge-und beschriebene, wahre Fälle, bearbeitet von einem ganz Großen, spannend und klar erklärt!

— RebekkaT
RebekkaT

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  • Der Profiler

    Der Profiler
    BrittaimWunderland

    BrittaimWunderland

    28. February 2017 um 09:26

    Das Buch „Der Profiler“ von Axel Petermann ist bereits das vierte Buch welches von diesem Autor erschienen ist. Da ich mich bereits schon sehr lange für die Arbeit des Profilers interessiere und schon mehrere Bücher zu diesem Thema gelesen hatte, war ich besonders gespannt auf dieses Exemplar, da ich bis dato noch kein Buch von Axel Petermann in meiner Sammlung hatte. Schon die ersten Seiten des Buches fesseln den Leser, denn schnell wird klar, dass dies kein normales Sachbuch, keine Darstellung von Fakten und Fällen ist sondern die Niederschrift von grausamen Morden, welche vor allem mit Trauer und Wut begleitet werden. Das Buch berichtet von 4 Fällen, welche Axel Petermann in seiner Zeit als  erlebt und bearbeitet hat. Das Buch weckt bereits in den ersten Seiten starke Sympathien für den Autor, da schnell klar wird, das ihm alles daran liegt, die Verbrechen die er in seinem Beruf sieht und die grausamen Geschehnisse die die Opfer erleben mussten aufzuklären den und wahren Täter zu finden. Es wird deutlich, dass dieses Buch ebenfalls dazu dient den Opfern dieser grausamen Taten zu gedenken und zu verhindern, dass sie in Vergessenheit geraten. Früh wird klar, dass es sich hier nicht um ein klassisches Sachbuch, aber auch nicht um einen Thriller oder Krimi handelt, denn die Geschichten sind nicht fiktiv, sie sind genauso passiert und verdeutlichen noch einmal die Wichtigkeit der Arbeit eines Analytikers wie Axel Petermann und die Notwendigkeit eines schnellen Einbeziehens eines solchen bei ungeklärten Kriminalfällen. Durch seinen besonderen Schreibstil wird aus diesem Werk ein Auschnitt aus einer Biographie, ein persönliches Buch, durch welches der Leser schnell gefesselt und emotional eingebunden wird. Mich hat das Buch überzeugt und überrascht, da ich durch den persönlichen Schreibstil schnell einen Bezug zu den Opfern und den Fällen finden konnte und somit jede Seite mitfieberte, was bei den meisten Sachbüchern eher weniger der Fall ist. Die detailgenauen Beschreibungen und auch die verständliche Sprache ermöglichen es auch fachfremden Personen alles gut zu verstehen und einen Bezug zum Beruf des Profilers zu finden. Insgesamt ist dieses Buch allen Krimi und Thriller Fans vorbehaltlos zu empfehlen, die gerne aus erster Hand erfahren würden, was wirklich dran ist am Beruf des Profilers und mit welchen Dämonen auch hier in Deutschland gekämpft werden muss.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    LaLeser

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Die Realität ist der größte Gruselfaktor!

    Der Profiler
    Eternity

    Eternity

    30. August 2016 um 11:27

    Ungelöste Fälle leben von ihrem Mysterium. Die Unfassbarkeit darüber, dass es wirklich keine Spuren, Zeugen oder Hinweise gibt, wer der Täter war, lässt einen nicht mehr los. Das Unverständnis und die Machtlosigkeit, die man beim Lesen der von Axel Petermann beschriebenen Fälle verspürt, bringen einen dazu, immer schneller, immer mehr zu lesen in der Hoffnung, dass er nicht doch noch auf ein kleinstes Detail gestoßen ist, das den wahren Täter offenbart. Irgendwo muss doch irgendwas sein! Irgendwer muss sich doch erinnern! Irgendwas muss den Täter doch irgendwie verraten! Zu viele "irgends"... Doch Axel Petermann, in seinem Schreibstil überaus verständlich und sympathisch, menschlich geblieben und dennoch mit analysierendem Verstand und Gespür, bleibt dran. Er gibt die Hoffnung nicht auf!Die Realität ist der spannendste Krimi, der schlimmste Albtraum und das größte Geheimnis!Sehr spannend, sehr schlimm und sehr mysteriös!

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  • Interessante Tatortbeobachtungen für Krimi-Leser, aber mit Längen …

    Der Profiler
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    18. March 2016 um 17:06

    Ich lese sehr gerne Krimis und dachte, dieses Buch könnte eine interessante Ergänzung sein. Axel Petermann hat als Leiter der Mordkommission Bremen gearbeitet, und ist seit dem Jahr 2000 mit dem Aufbau der Dienststelle „Operation Fallanalyse“ (OFA)betraut. Seit 2014 ist er in Rente und kümmert sich im Auftrag von Angehörigen um ungeklärte Todesfälle. Nach einem Vorwort im Buch werden vier Fälle vorgestellt: -Heike Rimbach: Das Grauen auf dem Dachboden -Wer das Schweigen bricht: Das Geheimnis von Zelle 26 -Torso: Die Spuren Lügen nicht -Mörder ohne Gesicht: 40 Jahre warten oder die Tat am Bahndamm Diese eher reißerischen Überschriften werden den tatsächlich geschehenen Taten nicht gerecht. Die Fälle werden in einem sachlichen Ton mit vielen detaillierten Aufzählungen beschrieben. Dies kann streckenweise uninteressant werden, so dass man die Einzelheiten überliest. Dies ist jedoch nicht so tragisch, da man den Grundgedanken des Profilings schnell verstanden hat. Die Umsetzung ist das große Thema, das unnachgiebige Suchen nach Einzelheiten und das diffizile nachstellen von verbrecherischen Vorgängen. Im Buch wird erklärt, wie man Spuren am Tatort lesen kann oder wie ein Täterprofil entsteht. Es wird die Spur hinter der Spur gesucht. Besonders die Tatortbeschreibungen in allen kleinen Einzelheiten können eintönig und langatmig wirken, wie aneinander gereihte Aufzählungen. Zwischendurch gibt es kleine Lockerungen im Text, dennoch überwiegt der sachliche und ernste Ton.   Fazit: Für Krimileser eine interessante Ergänzung, die jedoch stellenweise Längen aufweist, besonders bei sehr detaillierten Tatortbeschreibungen. Irgendwie hatte ich mir das Ganze auch aufregender vorgestellt, aber da muss man zwischen dem, was man aus dem „Fernsehen“ kennt, und dem realen Leben unterscheiden. Wer auf ganz reißerische Details hofft, wird enttäuscht werden. Es gibt unschöne Stellen, aber nichts, was der Viel-Krimi-Leser nicht kennen würde. Mit Ausnahme dessen, dass hier versucht wird, echte Morde aufzuklären.

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  • Erschreckende Realität

    Der Profiler
    mordsbuch

    mordsbuch

    15. February 2016 um 10:26

    Das dritte Buch "Der Profiler" von Axel Petermann ist ein „Muss“ für alle "True Crime" Fans. In seinem neuen Buch geht es um vier wahre Fälle, die er bearbeitet hat. Es entführt einen in eine Welt, die nicht der Phantasie entsprungen ist, sondern bittere Realität ist. Die verschiedenen Fälle handeln von ganz unterschiedlichen Personen und Delikten, die schonungslos, aber gut verständlich und mit vielen Begriffserklärungen wiedergegeben werden. Die Motivation von Mördern fesselt einen an das Buch und auch die Einbeziehung der Opfern oder Hinterbliebenen kommt nicht zu kurz. Man erkennt die Nähe, die zwischen Axel Petermann und seinen Fällen besteht, denn er berichtet immer sachlich und professionell, doch es verliert nie an Menschlichkeit. Ein beeindruckendes Buch, das bis zum Ende spannend ist. Absolut empfehlenswert! 

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  • zu viele unnötige Details

    Der Profiler
    Taluzi

    Taluzi

    21. October 2015 um 13:08

    Von 4 ungeklärten Morden erzählt Axel Petermann in seinem Buch „Der Profiler“. Der Profiler erklärt seine Methoden um Mördern auf die Spur zu kommen. Jahrelang war er tätig als Mordkommissar und Leiter der „Operativen Fallanlayse“ in Bremen. Ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen. In dem Buch werden 4 ungeklärte Fälle von Axel Petermann, der sich im Ruhestand befindet, neu aufgerollt. Denn die Hinterbliebenen haben nie mit den Fällen abgeschlossen. Durch die ersten zwei Erzählungen musste ich mich ganz schön durch kämpfen. In den Erzählsträngen gab es viele Nebensequenzen, umständliche Erläuterungen und aus meiner Sicht manches Unwichtige. Unwichtiges z. B. in der ersten Erzählung „Das Grauen auf dem Dachboden“, hier wurde unter anderem ausführlich berichtet warum Männer Frauen töten oder umgekehrt. Die vielen detailreichen und abschweifenden Ausführungen fand ich ermüdend. Die Spannung blieb auf der Strecke. Die beiden letzteren Kapitel fand ich dagegen schon interessanter. Hier hatte ich das Gefühl, dass der Autor schneller zum Kern der Sache kam und sich nicht im Detail verlor. Axel Petermann versetzt sich in die Lage der Täter und versucht die Morde aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und muss auch mal etwas ausprobieren. Zum Beispiel hat Herr Petermann in dem Fall „Torso“ mehrere Selbstversuche zum Geschmack der Schlaftabletten in verschiedenen Getränken gemacht um die Frage aufzuklären: „ Hatte Elke Frey das Schlafmittel selbst eingenommen oder wurde es ihr heimlich in Flüssigkeit oder in die Nahrung gemischt?“ Seite 217. Um die Fragen „Wie stressig muss das (das Verstümmeln der Leiche) für den Mörder gewesen sein? Wie hart die köperliche Anstrengung“ besucht der Autor einen Schlachthof, um selber einen Tierkadaver auseinander zu nehmen. Abschließend kann ich sagen, für mich war das Buch zu langatmig.

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  • interessant und lesenswert

    Der Profiler
    kira35

    kira35

    31. July 2015 um 13:15

    Kurzbeschreibung: ( Auszug aus dem Klappentext ) Es gibt eine erschreckend hohe Dunkelziffer an ungeklärten Todesfällen. Er geht ihnen auf den Grund: Axel Petermann war Mordkommissar und Leiter der "Operativen Fallanalyse" in Bremen. Mit den Methoden des Profiling kommt er den Mördern auf die Spur. Seine Fallgeschichten sind abgründiger und spannender als ein Krimi - sie sind beängstigend wahr. Meinung / Fazit: Auch nach seiner Pensionierung kümmert sich Axel Petermann im Auftrag von Angehörigen um ungeklärte Todesfälle. Axel Petermann war Leiter der Mordkommission und baute die Dienststelle "Operative Fallanalyse" auf und leitete diese bis zur Pensionierung. In diesem Buch berichtet er von vier realen Fällen. Interessant war es für mich, wie er - in jedem einzelnen Fall - versucht aus der Sicht des Täters den Fall aufzurollen. Er arbeitet sich durch Aktenberge, besucht Angehörige, Zeugen und Tatorte. Oft liegt der Fall schon Jahre zurück, die Tatorte sind schon verändert und er orientiert sich an Bildern aus den Akten. Akribisch arbeitet er sich Schritt für Schritt vor, damit er seinem Ziel näher kommt: den Täter zu finden. Durch den verständlichen Schreibstil und den detaillierten Beschreibungen ließ sich das Buch gut lesen. Ich war beeindruckt wie der Autor selbst kleinsten Hinweisen und Spuren eine Bedeutung geben konnte. Ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des Fallanalytiker Axel Petermann. Für Interessierte an dieser Arbeit durchaus interessant und lesenswert.

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  • Der Profiler

    Der Profiler
    RebekkaT

    RebekkaT

    25. July 2015 um 15:51

    Ja, das ist er! Auch wenn in Deutschland das Wort "Profiler" nicht gerne benutzt wird, ist Axel Petermann einer der ganz Großen. Selbst im Ruhestand ist er Berater und Autor, nicht nur für diverse Tatortfolgen nimmt er immer wieder Aufträge an. In seinem neuen Buch "Der Profiler - Ein Spezialist für ungeklärte Morde berichtet", geht es um vier wahre Fälle, die er bearbeitet hat. Klar und sehr gut beschrieben wird alles genau erklärt. Er nimmt die Fälle ernst und sich zu Herzen - auch, wie er mit den Angehörigen umgeht, ist beeindruckend. Heike Rimbach, Elke Frey, Swantje Lorenz: das sind die Namen der Toten, die nie vergessen werden. Erhan Karabey, bei dem die Frage im Raum stand, ob er sich selbst verstümmelte oder seine Mithäftlinge ihn folterten: ein Skandal in der JVA in Bremen. Cover: Axel Petermann bei der Arbeit ;-) Schlicht und somit für mich perfekt! Schreibstil: Nicht zu sehr in blutige Details gehend, ab und an auch mal in die Umgebung abschweifend oder auch Einzelheiten wiederholend zeigt Axel Petermann, dass er ein klasse Typ ist. Er beschreibt klar und gut seine Arbeit, nimmt so mache CSI-Illusion und berichtet von seiner spannenden Arbeit - und wie man als "Profiler" denken muss. Ich bin ein großer Axel-Petermann-Fan und seine Bücher schmücken mein Regal. Ich bin auch von diesem Buch wieder sehr angetan, von Axel Petermanns Verstand, von seiner Sicht auf die Dinge und seiner fesselnden Art zu schreiben. Ich wünsche mir noch ganz viele solcher Bücher und spannende Tatortfolgen!

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  • Der Profiler

    Der Profiler
    Thrillertante

    Thrillertante

    10. July 2015 um 07:36

    Profiling - Das hat mich immer sehr interessiert und für`s nächste Leben habe ich mir fest vorgenommen die Fallanalyse zu meinem Beruf zu machen. Axel Petermann ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Profiler Deutschlands und so habe ich mich sehr gefreut, als ich das Buch in den Händen hielt. Ich könnte jetzt schreiben, dass ich das Buch verschlungen habe, das ist allerdings nicht der Fall. Hier geht`s um die Realität und die ist oft erschreckender als jeder fiktive Thriller, so musste ich das Gelesene erstmal verdauen. Schon der erste Fall, von dem Petermann in seinem Buch berichtet, hat mir die Haare zu Berge stehen lassen. Es ist unglaublich, zu welchen Taten Menschen fähig sein können. Wenn ein Mordfall an einer jungen Frau einfach nicht aufgeklärt wird, muss das für die Angehörigen schrecklich sein. Axel Petermann möchte den Familien helfen, damit sie endlich wieder - wenigstens ein bisschen - Frieden finden können. Die Wege und Ansätze, die der Profiler verfolgt, erscheinen sicherlich ungewöhnlich. Petermann versetzt sich gedanklich in den Täter und geht sogar in Schlachthäuser um herauszufinden ob ein Mord durch erstechen so tatsächlich möglich ist. Ich frage mich, wie man solche Bilder aushält und ob sie nicht in dem ein oder anderen Alptraum auftauchen. Axel Petermann beschränkt sich in seinen beschriebenen Fällen nicht ausschließlich auf Morde. Auch Dinge, die in Gefängnissen geschehen, Misshandlungen durch Mitgefangene, die wohl gar nicht so selten sind, werden von ihm untersucht und aufgeklärt. Das Profiling läuft nicht ganz so ab, wie wir es aus fiktiven Fernsehserien und Büchern kennen. Genau das ist interessant, aus erster Hand zu erfahren, wie das Ganze in der Realität aussieht und es ist unglaublich spannend, den Profiler literarisch über die Schulter zu schauen. "Der Profiler" ist ein unglaublich spannendes Buch. Petermann erzählt uns von seiner Arbeit, seiner Berufung und zeigt uns, wie schrecklich die Wirklichkeit sein kann. Auch die Sicht der Angehörigen getöteter Menschen wird dem Leser nahe gebracht, sodass man deren Schmerz sehr gut nachvollziehen kann. Axel Petermann erzählt uns schonungslos aber keinesfalls reißerisch und ohne Effekthascherei von einigen seiner Fälle und lässt uns tatsächlich fragen  "Wie viele Mörder sind noch unter uns?"   Von mir gibt`s eine absolute Leseempfehlung!

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