Axel Prahl

 4,1 Sterne bei 306 Bewertungen

Lebenslauf

Axel Prahl ist vielfach ausgezeichneter Schauspieler und hat als Ermittler des Münster „Tatort“ bereits Kultstatus erlangt. Kinder lieben ihn v. a. als Synchron- und Hörbuchsprecher (z. B. in „Ritter Trenk“, „Die kleine Hexe“ (2016)). 2019 erhielt er den Deutschen Animationspreis als „Bester Sprecher“ für seine Synchronrolle in „Käpt´n Sharky“.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Axel Prahl: »Was man liebt, braucht Zeit« (ISBN: 9783442302369)

Axel Prahl: »Was man liebt, braucht Zeit«

Neu erschienen am 05.11.2025 als Gebundenes Buch bei Goldmann.

Alle Bücher von Axel Prahl

Neue Rezensionen zu Axel Prahl

Cover des Buches Die Unverbesserlichen – Der große Coup des Monsieur Lipaire (ISBN: 9783550201448)
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Rezension zu "Die Unverbesserlichen – Der große Coup des Monsieur Lipaire" von Volker Klüpfel

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3 von 5 Sternen, nette Unterhaltung

Persönliche Meinung

[ ❗️Achtung, inklusive S P O I L E R N❗️]

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Klappentext innen:

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Hausmeister und Gelegenheitsgauner GILLAUME LIPAIRE vermietet illegal Ferienhäuser seiner Kunden, ohne dass diese davon wissen. Doch plötzlich findet er in einem der Häuser einen Toten, einen Mann, der offenbar eine große Summe Geld erwartete.

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LIPAIRE ist überzeugt, dass eine alteingesessene Adelsfamilie dahintersteckt und dass es um ein Rätsel geht, dessen Lösung ihn zu einem reichen Mann machen könnte. Zusammen mit ein paar Freunden, die sich in Port Grimaud mit Gaunereien über Wasser halten, versucht er, den Adeligen zuvorzukommen. Ein witzig-turbulentes Wettrennen beginnt.

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Persönliche Meinung:

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Der Auftakt zur neuen Reihe von Klüpfel und Kobr war eine kurzweilige und unterhaltsame Geschichte.

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Der Schreibstil war mir von den Klufti-Krimis wohl bekannt und ließ sich schnell weg lesen. Die Erzählerperspektive wechselte zwischen den verschiedenen Charakteren bzw. zwischen den "Gegnern". So bekam man einen ganzheitlichen Eindruck der Geschehnisse.

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Zum Buch selbst: ich begleitete im Buch sowohl eine Truppe bunt zusammengewürfelter, chaotischer Kleingavonen als auch deren elitäre Kontrahenten.  Es war purer Spaß zu lesen, was bei einem großen Coup alles schief gehen konnte. Der südfranzösische Flair wurde im ganzen Buch wunderbar versprüht und brachte direkt Urlaubsstimmung.

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Zu den Charakteren: Sie waren für mich authentisch beschrieben. Allerdings hat mir ein bisschen der Tiefgang gefehlt. Ich hätte gerne noch mehr zu den einzelnen Personen erfahren. Hier setze ich aber stark auf Band zwei. Meine absoluten Lieblinge waren Karim und Paul.

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Fazit:

3 von 5 Sternen, nette Unterhaltung

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Das Buch unterhielt mich gut und machte mir viel Spaß beim Lesen. Die Charaktere blieben mir aber etwas zu blass. Dennoch würde ich das Buch weiterempfehlen und freue mich auf Band zwei.

Durchwachsen

Die ersten Bände Kluftinger-Reihe mochte ich sehr gerne, da lag es nahe den Autoren auch bei ihrer neuen Reihe eine Chance zu geben. 

Leider knüpfen sie da an, wo die letzten Klufti-Bücher aufgehört haben: alberne Sprüche, klischeehafte Charaktere und eine dünne Handlung.

 Vor allem Guillaumes Angewohnheit auf die meisten Fragen keine richtigen Antworten zu geben nervte mich bald (“Wohin fahren wir?” - Dahin wo du schon lange nicht mehr warst; “Was hast du vor?” - Das wirst du bald sehen). Überhaupt wurde ich mit ihm bis zum Ende nicht warm. Unerträglich überheblich belehrte er ständig seine Begleiter; er soll als Gelegenheitsgauner und Gentleman dargestellt werden, das nimmt man dem unangenehmen Besserwisser aber nicht ab.

Positiv bleibt anzumerken, dass ich zum Ende hin tatsächlich mit ein paar der anderen Charaktere noch warm wurde. Auch der Sprecher macht einen echt guten Job.


Auftakt der Reihe über einen Klein-Gauner und seine illustre Truppe

Monsieur Guillaume Lipaire, der als gardien (Schlüsselmeister einer Eigentümergemeinschaft, Wächter zahlreicher Ferienhäuser und Wohnungen) in Port Grimaud an der wunderschönen Côte d’Azur tätig ist, hat sein ganzes Geld verloren und versucht sich nun, sich mit Charme und kleinen Gaunereien über Wasser zu halten. Übrigens ist sein richtiger Name Wilhelm Liebherr und er kommt aus Deutschland; selbst sieht er sich aber als Franzose. Doch die Einheimischen von Port Grimaud, das vom Architekten Gilbert Roudeau geplant und gebaut wurde, entlarven ihn aufgrund seiner Pedanterie sofort als Deutschen ;)
Seinem jugendlichen Schützling, Karim Petitbon, schanzt er immer wieder kleine Jobs zu, indem er ihm die Reinigungsarbeiten an den von ihn überwachten Häusern überträgt. Dieses Putzen ist jedoch nur deshalb notwendig, weil Lipaire die Häuser der Reichen, die ja sowieso die meiste Zeit leer stehen, unter der Hand an Touristen vermietet.

So haben die beiden eines Tages Stress, da sich die Familie Vicomte kurzfristig angesagt hat, und das Anwesen noch auf Vordermann gebracht werden muss - und dabei finden sie einen Toten im Haus, den es nun zu entsorgen gilt.
Das muss natürlich alles geheim vonstatten gehen - doch wie erwartet stellen sich die beiden etwas dümmlich dabei an, sodass am Ende insgesamt 6 Personen von dieser Aktion wissen. Gemeinsam wollen sie den großen Familienschatz finden und somit Geld aus den Vicomtes pressen, die, angeführt von Marie Yolante, wegen eines Geschäfts mit eben jenem Toten angereist sind.

Jeder Charakter der "Unverbesserlichen", wie sie sich selbst nennen, hat eine andere hilfreiche Eigenschaft für den großen Coup: Lipaire ist der der Kopf und Planer der ganzen Sache; Petitbon ist Fahrer des Taxibootes, und ein Boot wird oft gebraucht); dann sind noch der Belgier Paul Quenot dabei, der immer im Tarnfleckenanzug herumläuft, kräftig ist und Militärerfahrung hat; die etwas übergewichtige Delphine Berté, die einen Handyshop betreibt und alle Handys knacken kann; Jacqueline Venturino, die Tochter des Bürgermeisters, die sich sehr gut in der Geschichte des Ortes auskennt, was für die Jagd nach den Symbole durch den Ort natürlich äußerst hilfreich ist; und die 84-jährige Lizzy Schindler mit ihrem Hund Louis Quatorze, eine Lebefrau aus den 70ern, die den Architekten noch von damals kennt und somit natürlich auch hilfreiche Tipps geben kann.
Und dann ist da noch der klischeehafte einfältige commissaire Marcel, von dem ich mir eigentlich eine größere (tragendere) Rolle erwartete hätte. Irgendwie geht er unter; wenn er keinen Part gehabt hätte, wäre es quasi auch egal gewesen.

Die Geschichte ist im Stil alter Louis de Funès-Filme gehalten und komplett anders als die beliebte Kluftinger-Reihe des Autorenduos (aber dann irgendwie doch nicht ;D); alles ist chaotisch, eine Katastrophe jagt die nächste; die Personen sind teilweise dümmlich; viele Zufälle spielen die Gruppe in den Vorteil; und das alles ist natürlich sehr humorvoll, wenn auch teilweise sehr überzogen - aber zu jeder Zeit äußerst unterhaltsam.
Am Ende des Buches gibt es ein hilfreiches Glossar mit allen vorgekommenen französischen Wörtern/Redewendungen (die im Text kursiv gedruckt sind).


Fazit:
Auftakt der Reihe um einen Klein-Ganoven und seine illustre Truppe, die DEN großen Coup landen wollen, im etwas überzogen-humorigen Louis de Funès-Stil.

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