Axel Roitzsch Der Redner

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Inhaltsangabe zu „Der Redner“ von Axel Roitzsch

Eine Stadt steht Kopf: Der weltberühmte Redner Mercateles kommt, um im Theater eine Rede zu halten. Bei aller Berühmtheit ist wenig bekannt über diesen Redner. Man sagt, er sei 300 Jahre alt und von Geburt an taub – ein Redner, der sich selbst nicht reden hört. Der Erzähler versucht, mehr über die rätselhafte Person zu erfahren. Auch er hat Karten für eine von Mercateles' Reden, vor der ihn seine Mutter so eindringlich warnt. Die Warnungen aber schlägt er in den Wind und erlebt am Tag der Rede unerhörte Begebenheiten, die sich in der Stadt und im Theater zutragen. Und mit einem Mal wird der Zuhörer selbst zum Protagonisten und ist dazu aufgefordert, den Fortgang der Geschichte sicherzustellen. Im Zentrum stehen die Lebensgeschichten von zwei Männern und das folgenreiche Aufeinandertreffen der beiden – bis am Ende ein Theater in Flammen aufgeht und ein morsender Kakadu aus seinem Dienst entlassen wird. Der Redner ist eine Erzählung über außergewöhnliche Begabungen, über den schöpferischen Geist und die Entschlossenheit, für einen Traum alles zu geben – sogar sich selbst. „Seit ich denken kann, höre ich nichts. Was würde wohl geschehen, wenn ich aufhöre zu denken?“ „Das Buch ist eine Wucht – ein kantiges, anspruchsvolles Autorendebüt! So viel Lust am Experiment war lange nicht mehr, 90 Seiten Kopfkino wie im Fieber“ Bayern5 aktuell – Kulturnachrichten, 04.08.2014 Stellwerck will Weichen stellen, für seine AutorInnen und für die Literatur von morgen. Weitere Infos unter www.stellwerck.de

Ist der Funke beim Lesen auf mich übergesprungen? Definitiv. Weiß ich tatsächlich, was da auf mich übergesprungen ist? Auf gar keinen Fall.

— smoesjes
smoesjes

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  • Hüte dich vor Gedanken, die dich verändern.

    Der Redner
    smoesjes

    smoesjes

    02. September 2014 um 17:54

    „Meine Mutter bringt mich im Wald zu Welt. […] Wenn die Sonne lachte, davon war ich damals überzeugt, hatten die Sterne einander Unerhörtes erzählt. Eine dieser unerhörten Erzählungen handelt von Mercateles und mir.“ Unerhörtes will ich lesen, halte ich eine Novelle in der Hand! „Hüte dich vor Gedanken, die dich verändern“, wird noch zu Beginn von einer der Figuren gewarnt. Gehütet werden Gedanken dann auch, in ganzen Herden, in Schwärmen, die dann manchmal doch gar nicht so leicht beeinflussen sind. Keinem der Erzähler auf den verschiedenen zeitlichen Stufen der Handlung ist zu trauen, zu fantastisch sind ihnen die eigenen Erinnerungen. Fantastisch ist auch ein großer Teil des Geschehens, kleine Episoden reihen sich aneinander, in assoziativen Sprüngen und geleitet nur von Neugierde, oder gibt es doch einen roten Faden? Potentiell krisenhaft ist das gedankliche Grundgerüst der Novelle: Wie nehme ich meine eigenen Gedanken eigentlich war? Muss ich mein eigenes Denken hören? Muss ich mich vor den eigenen Gedanken hüten? Was ermöglich das Reden? Wann entsteht ein Gedanke und folgen alle anderen Gedanken dem ersten wie eine nicht zu hütende Herde? Sind das geschriebene und das gesprochene Wort Freunde oder Feinde? Wann springt das Feuer einer flammenden Rede über – und worauf? Taube Redner, morsende Sittiche, Zuhörende, Hörende, stumme Sprecher, abstrahierende Lerchen, geflügelte Wörter – alles dreht sich in Axel Roitzschs erster selbstständiger Veröffentlichung um die verschiedenen Aggregatszustände des Gedankens, ohne jeden Hauch von Dogmatismus, pures Experiment, betörende Sprache. Ist der Funke beim Lesen auf mich übergesprungen? Definitiv. Weiß ich tatsächlich, was da auf mich übergesprungen ist? Auf gar keinen Fall.

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  • Buchverlosung zu "Der Redner" von Axel Roitzsch

    Der Redner
    smoesjes

    smoesjes

    Hallo an alle Indie-LeserInnen! Der Stellwerck Verlag aus Würzburg verlost noch bis Sonntag Abend, den 24.08., 3 Exemplare der neu erschienenen Novelle "Der Redner" von Axel Roitzsch. Sagt euch noch nichts? Bayern 5 aktuell ist der Meinung: "Das Buch ist eine Wucht. Ein kantiges, anspruchsvolles Autorendebut! So viel Lust am Experiment war lange nicht mehr, 90 Seiten Kopfkino wie im Fieber." Ihr wollt das unbedingt auch erleben (und das solltet ihr)? Alles, was ihr tun müsst, ist, einen Tipp zu teilen: In welcher eurer Lieblingsbuchhandlungen sollten mehr Titel unabhängiger Verlage direkt zu kaufen sein? Und klick: https://www.facebook.com/StellwerckVerlag/photos/a.191401194235792.40595.190032314372680/772964112746161/?type=1&theater

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    smoesjes

    smoesjes

    26. August 2014 um 23:20