Axel S. Meyer Das weiße Gold des Nordens

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Inhaltsangabe zu „Das weiße Gold des Nordens“ von Axel S. Meyer

Der Normanne Harald Graufell greift nach der Macht in Nordeuropa. Mit Bischof Poppo an seiner Seite, der die Heiden entweder missionieren oder vernichten will, zieht er eine blutige Spur durchs Land. Um die Heiden besiegen zu können, müssen die Mordbrenner jedoch ein gewaltiges Heer aufstellen - dazu brauchen sie das weiße Gold des Nordens. Aber das kostbare Narwal-Elfenbein wird von ihrem größten Feind geraubt: dem geheimnisvollen Krieger Harkon. Eine gnadenlose Jagd nach dem Schatz beginnt ...

Phanastisch vielschichtiger, historischer Roman. Spannend, abwechslungsreich, authentisch und gut recherchiert. So macht Geschichte Spaß.

— Sabrinaslesetraeume

detailreicher Roman über eine dunkle, kämpferische Zeit - lesenswert

— Leseratz_8

Ein wunderbar gschriebener histroischer Roman der uns ins Reich der Wikinger entführt.

— esposa1969

4,5 Sterne von mir für diesen durchwegs spannenden historischen Roman mit dem gewissen Etwas!

— Marjuvin

Eine Wikingergeschichte zwischen christlichem Glauben und alten Göttern, mit viel Kampf und politischen Wirren. Und einer Liebesgeschichte.

— Gelinde

Man bekommt einen interessanten Einblick in das Leben und in die Kämpfe der Wikinger

— Curin

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    Das weiße Gold des Nordens

    VoiPerkele

    29. May 2017 um 16:23

    Inhalt:Es geht um Harald Graufell, der sich mit dem Priester Poppo gegen die Heiden verbündet. Gemeinsam wollen sie ein Heer aufstellen und die Ungläubigen entweder missionieren oder ausrotten. Dafür haben sie sich "das weiße Gold des Nordens" beschafft. Narwalhörner aus Elfenbein und von hohem Wert. Jedoch haben sie nicht mit Hakon gerechnet, der ihnen kurzerhand das Elfenbein stiehlt und den Eindringlingen somit den Krieg erklärt. Charaktere:Hakon hat sich von allen Charakteren, die ich bereits kennen lernen durfte als einer der Liebsten rausgestellt. Ich habe mit ihm regelrecht mitgefiebert, war in jeder Schlacht dabei und hab ihm geholfen sein Land zu verteidigen. Selten hat mich ein Buch so mitgerissen!Auch Harald Graufell und Poppo sind alles andere als einfach gestrickte Bösewichte. Die beiden sind so vielschichtig gezeichnet und einer gerissener als der andere. Beide verfolgen ihre ganz eigenen Ziele und entwickeln unterschiedliche Vorgehensweisen das Reich Hakons zu unterwerfen.Und letztendlich spielen auch die Götter eine Rolle...Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!Was als blinder Kauf anfing, wurde zur Lieblingsgeschichte.

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  • Leserunde zu "Das Schwert der Götter" von Axel S. Meyer

    Das Schwert der Götter

    AxelSMeyer

    Mein aktueller historischer Roman „Das Schwert der Götter“ ist im Juni 2016 erschienen. Ihr seid nun herzlich eingeladen, gemeinsam mit mir über das Buch zu diskutieren. Bis einschließlich Freitag, 8. Juli 2016, könnt ihr euch bewerben - gern mit einem kleinen Kommentar, warum ihr das Buch lesen möchtet. Anschließend werde ich die Gewinner auslosen. Der Rowohlt Verlag stellt für euch 20 Exemplare bereit.  Zum Inhalt (Klappentext): Feuer und Schwert: Ein faszinierendes Porträt der düsteren Wikingerzeit Herbst 969: Der Frieden im Norden ist in Gefahr. Harald Graufells Königreich ist nach der Niederlage gegen Hakon von Hladir zerschlagen. Der König sinnt auf Rache und schmiedet einen hinterlistigen Plan: Er lässt Hakons Tochter entführen und besetzt, während der Vater der Fährte folgt, sein Reich.Für Hakon gibt es nur einen einzigen Ausweg: Er muss sich mit dem Dänenkönig Harald Blauzahn, verbünden, um sein Land von der grausamen Herrschaft zu befreien. Doch die Dänen sind Hakons Feinde. Und dann geht das Gerücht um, dass Graufell mit dem «Schwert der Götter» kämpft – einer Klinge, die seinen Träger unbesiegbar macht ... Falls ihr in das Buch reinlesen möchtet, gibt es hier eine Leseprobe:  Leseprobe (PDF)Ich wünsche euch viel Glück und bin gespannt auf die Leserunde!  Der Trailer:

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    • 352

    Floh

    03. August 2016 um 04:35
    AxelSMeyer schreibt Ja, genauso ist es: "Das Lied des Todes" ist der erste Roman mit Jarl Hakon, "Das weiße Gold des Nordens" der zweite. Allerdings ist die Reihe, wenn man sie denn so nennen möchte, ein eher ...

    Ich habe mir nun "Das Lied des Todes" und auch schon "Das weiße Gold des Nordens" zugelegt. Nun habe ich gesehen, es gibt noch ein viertes Buch? "Das Buch der Sünden". Wo ordne ich das denn ein? ...

  • Schlachtenreicher Wikinger-Roman für Fans von Bernard Cornwell

    Das weiße Gold des Nordens

    anushka

    Nordeuropa, 965: Hakon, der Jarl von Hladir, leistet Widerstand gegen Harald Graufell, der mit Hilfe des grausamen Bischofs Poppo die norwegischen Gebiete unter seine Herrschaft bringen will. Doch dafür brauchen Graufell und Poppo das Elfenbein der Narwalzähne. Und genau diese Lieferung fängt Hakon ab und provoziert so sowohl Poppo als auch Harald Graufell. Nun muss er sein Volk und seine alten Götter  gegen den Christen Harald Graufell und den missionierungswütigen Bischof Poppo verteidigen. "Das weiße Gold des Nordens" ist eine Folgeband, was ich beim Lesen zunächst nicht wusste. Leser von "Das Lied des Todes" werden einige bekannte Charaktere wiederlesen. Ansonsten kann "Das weiße Gold des Nordens" jedoch unabhängig von anderen Büchern des Autors gelesen werden, denn die wichtigsten Ereignisse werden rekapituliert bzw. sind die meisten früheren Charaktere hier keine zentralen Figuren. Gleichzeitig machen die Anspielungen auf frühere Ereignisse Lust darauf, auch die anderen Bücher des Autors zu lesen. Und auch insgesamt werde ich sicherlich zu weiteren Büchern dieses Autors greifen, da mich "Das weiße Gold des Nordens" über die mehr als 600 Seiten sehr gut gefesselt hat. Beim Lesen darf man allerdings nicht zimperlich sein. Denn im Stile von beispielsweise Bernard Cornwell ist dieses Buch recht gewaltvoll und stellenweise ziemlich brutal. Auch wird streckenweise ein großer Fokus auf diverse Schlachten und Kämpfe gelegt. Die Erzählperspektive wechselt oft und manchmal auch zu Personen, denen kein allzu langes Leben beschert ist. Das kann manchmal irritieren, vor allem, wenn dabei wieder neue Figuren vorgestellt werden. Die Hauptcharaktere sind alle überzeugend gezeichnet und es gibt klare Sympathieträger. Gleichzeitig gelingt es dem Autor jedoch, eine übertriebene Schwarz-Weiß-Zeichnung zu vermeiden, sodass beispielsweise Bischof Poppo zwar ein ganz klarer Gegenspieler und Anti-Sympathieträger für den Leser ist, gleichzeitig gelingt es jedoch, deutlich zu machen, wie sehr diese Figur aus (wenn auch fehlgeleiteter) Überzeugung heraus handelt und wie deren Weltbild aussieht. Diese Fähigkeit des Autors macht alle Figuren authentisch. Für Fans historischer Romanzen ist dieses Buch ungeeignet. Es gibt zwar eine Liebesgeschichte, aber sie steht nicht im Vordergrund. Das größte Gewicht erhalten ganz klar Kampfszenen und Politik zur Zeit der Wikinger und Kaiser Ottos. Mit diesem Buch taucht man ein in ein sehr rauhes Leben im Mittelalter zwischen allen Fronten. Da ich ein Fan Bernard Cornwells bin und dieses Buch dem generellen Stil Cornwells ähnelt, habe ich mich gut unterhalten gefühlt, mit den Figuren mitgefiebert und das Buch gern gelesen.

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    • 2

    Arun

    13. November 2014 um 18:21
  • Leserunde zu "Das weiße Gold des Nordens" von Axel S. Meyer

    Das weiße Gold des Nordens

    AxelSMeyer

    Mein aktueller historischer Roman „Das weiße Gold des Nordens“ ist am 1. Juli 2014 erschienen. Ihr seid nun herzlich eingeladen, gemeinsam mit mir über das fast noch druckfrische Buch zu diskutieren. Bis einschließlich Sonntag, 20. Juli 2014, könnt ihr euch bewerben - gern mit einem kleinen Kommentar, warum ihr das Buch lesen möchtet. Anschließend werde ich die Gewinner auslosen. Der Rowohlt Verlag hat für euch 15 Exemplare bereitgestellt. Zum Inhalt (Klappentext): Der Wikinger Harald Graufell greift nach der Macht in den Ländern des Nordens. Seine Drachenboote tragen das Kreuz an Bord: Mit dem grausamen Bischof Poppo an seiner Seite will er die Heiden besiegen. Doch um ein großes Heer aufzustellen, brauchen die Verbündeten Gold. Oder das «weiße Gold». Aber das Schiff mit dem kostbaren Narwal-Elfenbein wird von ihrem Erzfeind geplündert: dem dunklen Krieger Hakon. Hakon ist einer der letzten Herrscher, die an die alten Götter glauben - seine Gegner sehen ihn mit bösen Mächten im Bunde. Er setzt alles daran, sein Land und sein Volk gegen Graufell zu verteidigen. Doch er ist von Verrat umgeben ... Falls ihr in das Buch reinlesen möchtet, gibt es hier eine Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Meyer_Das_weisse_Gold_des_Nordens.pdf Ich wünsche euch viel Glück und bin gespannt auf die Leserunde! Der Trailer:

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    • 286
  • dunkle Wolken über Hladir

    Das weiße Gold des Nordens

    Leseratz_8

    Klappentext: „Der Normanne Harald Graufell greift nach der Macht in Nordeuropa. Mit Bischof Poppo an seiner Seite, der die Heiden entweder missionieren oder vernichten will, zieht er eine blutige Spur durchs Land. Um die Heiden besiegen zu können, müssen die Mordbrenner jedoch ein gewaltiges Heer aufstellen - dazu brauchen sie das weiße Gold des Nordens. Aber das kostbare Narwal-Elfenbein wird von ihrem größten Feind geraubt: dem geheimnisvollen Krieger Harkon. Eine gnadenlose Jagd nach dem Schatz beginnt ...“ Der Roman spielt in der Zeit der Christianisierung des Nordens, Verehrer der alten Götter, eine Seherin, doch auch Männer des „neuen“ Glaubens gegen einen Bischoff, der nach dem Motto handelt, bekehre Dich oder stirb. Nicht die Verbreitung des Wortes ist der Antrieb seines Handels sondern der Gewinn von Macht und Ansehen, dazu die Verbreitung von Angst und Schrecken – denn nur die Furcht bringt die Menschen zu Gott. Er ist verbündet mit Männern, denen es auch nur um Machterhaltung und –erweiterung geht und die dafür über Leichen gehen, überall Intrigen und Verrat – eine dunkle Zeit, ein dunkler Roman.  Aber es gibt auch die andere Seite, Harkon, der Jarl von Hladir, der für seinen Clan ein Auskommen und genug zu essen will, der eine Sklavin liebt und hier seine größte Schwäche hat. Sein alter Freund Thorleif – den der Tod vergessen hat und der mit Witz sein zahnloses Leben meistert. Der Rabe auf Harkons Schulter gibt der Geschichte eine mystische Komponente. Ich lese eher selten historische Romane, aber dieser hat mich gefesselt, auch wenn ich nach etwa zweihundert Seiten das Gefühl hatte, nicht noch mehr Intrige und Verwicklung ertragen zu können. Soweit ich dies als Laie beurteilen kann, liegt dem Roman eine ausführliche Recherche zu Grunde. Die Menschen und Orte sind detailreich beschrieben und die Karten vorn im Buch helfen bei der Orientierung. Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor die alten Namen der Städte und Orte verwendet, hier gibt es eine Übersetzung zur Einordnung. Hervorheben möchte ich, dass mir der erste Band nicht bekannt ist, was hier nicht hinderlich war, ich konnte der Geschichte sehr gut folgen und habe keine Informationen vermisst. „Das weiße Gold des Nordens“ ist eine sehr lesenswerte Reise in kämpferische, dunkle Zeit. Aktuell ist mein Bedarf an Schlachten und Krieg gedeckt, aber ich werde sicher weitere Romane von Axel S. Meyer lesen. 

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    • 2
  • Überzeugend!

    Das weiße Gold des Nordens

    LiberteToujours

    19. September 2014 um 12:43

    Nordeuropa 965 : Die Kirche gibt sich alle Mühe, die Heiden zu missionieren. Sollte dies nicht gelingen, müssen sie vernichtet werden. Auf ihrer Seite haben sie den Wikinger Harald Graufell. Um ein Heer aufzustellen benötigen sie allerdings die wertvollen Narwalzähne, die sich aktuell in den Händen Hakons befinden - einem der letzten standhaften Herrscher des Nordens, der eher untergehen als sich unterwerfen würde.. Zunächst einmal war ich ein wenig überrascht, wer sich hier letzten Endes als Protagonist und wer als Antagonist entpuppt. Nach dem Klappentext und den ersten wenigen Seiten war ich der festen Überzeugung, dass wir hier auf der Seite der Kirche und gegen Hakon stehen, so dunkel und finster wird er zunächst beschrieben. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Dunkel und finster bleibt Hakon das ganze Buch über, was sicherlich nicht zuletzt an seinem ständigen Begleiter, einem schwarzen Raben, liegt. Genau das hat ihn für mich allerdings zu einem extrem faszinierenden Protagonisten gemacht. Harte Schale, weicher Kern - so oder so ähnlich, jedenfalls. Auch die Gegenseite wird ähnlich plastisch und greifbar beschrieben. Graufell selbst war für mich, im Gegensatz zu Bischof Poppo und dem unheimlichen Hünen Skamkill, der ihn immer begleitet, noch das kleinere Übel. Man trifft hier auf eine wahrlich meisterhaft ausgearbeitete Personenkonstellation! Am Anfang war es mir ein wenig zu viel - wir haben zwar einen klaren roten Faden, der die Haupthandlung kennzeichnet, all die Namen, Orte und Titel musste ich allerdings erst mühsam ordnen. Nachdem das allerdings geschafft war, konnte das Lesevergnügen voll beginnen - und das ist bei diesem Buch garantiert. Für Romantiker ist dieses Buch völlig ungeeignet - mir hat es deshalb umso besser gefallen. Sicher, auf Gefühle wird auch hier nicht ganz verzichtet, die Liebesgeschichte läuft aber eher dezent im Hintergrund. Hier geht es um Macht und Verrat, Intrigen und Politik. Absolut lesenswert!

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  • Absolut gelungener historischer Roman. Spannend, abwechslungsreich und authentisch zugleich

    Das weiße Gold des Nordens

    Sabrinaslesetraeume

    10. September 2014 um 18:02

    Es ist die Geschichte der Thorender und ihrem Jarl Hakon. Die Thorender sind Nordmänner, welche von Fischfang, aber auch von Seeräuberei leben. Eines Tages gelingt ihrem Jarl Hakon und seiner Crew der ganz große Fang. Sie überfallen ein Schiff ihres Erzfeindes Harald Graufell und plündern einen unsagbar großen Schatz an Narwal-Elfenbein.  Doch es geht um mehr als nur um das Elfenbein als Harald Graufell gegen Hakon in den Krieg zieht, denn während Hakons Thorender noch an dem Glauben an die alten Götter um Odin herum festhalten, kämpft Graufell zusammen mit dem Bischof Poppo auf der Seite der Christen und so entbrennt nicht nur ein Kampf um das Elfenbein, sondern auch um die Christianisierung der "Dunklen". Wer in dieser Schlacht wohl am Ende als Sieger hervorgehen wird? Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Das fing schon beim Cover an. Farblich und auch von der Bildgestaltung war es auf alt getrimmt und hat auch mit den Bildern perfekt zu der Geschichte gepasst.  Ebenso verhält es sich mit dem Titel, der eigentlich nichts weiter ist, als ein Synonym für das Narwal-Elfenbein und damit perfekt einen der Dreh- und Angelpunkte der Geschichte trifft. Was die Protagonisten angeht, hatte ich am Anfang wirklich meine Schwierigkeiten, dass gebe ich gerne zu. Auf den ersten 200 Seiten werden sehr viele Protagonisten bzw. für die Entwicklung der Geschichte wichtige Leute eingeführt, welche auch alle eine sehr gute und detailierte Hintergrundgeschichte haben. Genau das war aber auch mein Problem, da ich mich zwischenzeitlich etwas von der Informationsflut überschwemmt gefühlt habe. Allerdings benötigt man diese Informationen auf den folgenden knapp 500 Seiten dann auch, damit die Geschichte gut ineinandergreift und das tut sie tatsächlich und entschädigt für alles. Es gibt keine logischen Fehler, die Geschichten greifen perfekt ineinander, nichts widerspricht sich. Der Autor hat wirklich sehr sauber gearbeitet. Meinen Respekt hierfür. Auch sind es am Anfang relativ viele Handlungsstränge, welche nebeneinander herlaufen und sich immer wieder verbinden und wieder auseinanderlaufen, mit ihnen natürlich die Protagonisten. So entsteht ein wunderbares Geflecht zwischen den Figuren, welches die Geschichte erstrahlen lässt und ihr noch mehr Tiefgang verleiht. Je weiter man in der Geschichte kommt, desto weniger Handlungsfäden laufen nebeneinander ab, da sich immer mehr miteinander verwoben hat. Dennoch gibt es verschiedene Handlungsstränge und auch immer wieder Schilderungen aus allen Perspektiven. So erfährt man nicht nur Hakons Sicht der Dinge, sondern auch die seiner Feinde, was für mich die Sache noch ein wenig spannender und abwechslungsreicher macht. Auch die Sprache ist eingängig, lässt sich flüssig lesen, passt aber auch zu der Zeit und rundet das Ganze perfekt ab. Ihr seht, ich bin begeistert und von mir gibts in diesem Fall auch eine klare Leseempfehlung und natürlich, wie sollte es nach der Schwärmerei auch anders sein 5 von 5 Punkten.

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  • Spannender Wikingerroman

    Das weiße Gold des Nordens

    irismaria

    In seinem historischen Roman „Das weiße Gold des Nordens“ entführt der Autor Axel S. Meyer seine Leser ins Nordeuropa des zehnten Jahrhunderts. Verschiedene Herrscher kämpfen um die Macht. Da sind auf der einen Seite der Wikinger Harald Graufell, der von dem brutalen Bischof Poppo begleitet wird, der allerdings weniger den Glauben als seine eigene Macht im Blick hat Die beiden wollen Norwegen erobern. Ihr Gegenspieler ist Fürst Hakon von Hladir, der (immer begleitet von seinem zahmen Raben) mit seinen Mannen das Meer unsicher macht. Ihm gelingt es, das «weiße Gold des Nordens», kostbares Narwal-Elfenbein, von Graufell zu erbeuten. Beide Seiten suchen Verbündete in ihrem Kampf und hoffen auf den Beistand ihrer jeweiligen Götter… „Das weiße Gold des Nordens“ baut auf zwei Vorgängerbänden auf, die ich nicht gelesen habe. Ich bin trotzdem gut in die Geschichte reingekommen und konnte das harte Leben der damaligen Zeit spüren. Die Geschichte ist spannend und immer wieder voller überraschender Wendungen, selbst wenn die Personen in ihrem Verhalten vorhersehbar sind. Die Thematik lässt schon erahnen, das Kampf und Gewalt eine große Rolle spielen. Durch den Auftritt einer Seherin erfährt man auch einiges über die germanischen Götter und den Glauben an sie. Meyer schreibt flüssig und die Story ist durchweg spannend. Mein Fazit: ,, Das weiße Gold des Nordens" ist ein lesenswerter Roman, im dem man viel über die Zeit der Wikinger erfährt.

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    • 3

    eulenmama

    03. September 2014 um 12:14
  • Das weiße Gold des Nordens

    Das weiße Gold des Nordens

    Mine_B

    Mit „Das weiße Gold des Nordens“ schafft der Autor Axel S. Meyer einen weiteren historischen Roman, der zur Zeit der Wikinger spielt. Dieses Buch ist eine Fortsetzung, kann jedoch auch gut ohne Vorkenntnisse gelesen werden.   Inhaltsangabe (Quelle: Buchrückenseite): Der Wikinger Harald Graufell greift nach der Macht in den Ländern des Nordens. Seine Drachenboote tragen das Kreuz an Bord: Mit dem grausamen Bischof Poppo an seiner Seite will er die Heiden besiegen. Doch um ein großes Heer aufzustellen, brauchen die Verbündeten Gold. Oder das «weiße Gold». Aber das Schiff mit dem kostbaren Narwal-Elfenbein wird von ihrem Erzfeind geplündert: dem dunklen Krieger Hakon. Hakon ist einer der letzten Herrscher, die an die alten Götter glauben - seine Gegner sehen ihn mit bösen Mächten im Bunde. Er setzt alles daran, sein Land und sein Volk gegen Graufell zu verteidigen. Doch er ist von Verrat umgeben...   „Das weiße Gold des Nordens“ war mein erster Roman von Axel S. Meyer und ich bin sehr froh, dass ich diesen historischen Roman gelesen habe. Obwohl ich die vorherigen Bücher über die Zeit der Wikinger von Axel S. Meyer nicht kenne, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man wird von der erzählten Geschichte und der darin wandelnden Persönlichkeiten in seinen Bann gezogen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet, sodass man ein gutes Bild von den jeweiligen Situationen erhält. Die einzelnen Charaktere werden sehr gut eingeführt, sodass man ein genaues Bild vor Augen hat und dessen Tun und Handeln versteht bzw. lernt, diese zu verstehen. Einzelne Persönlichkeiten sind sympathisch, andere sind klare Antagonisten – sie sind grausam und versuchen, ihr Ziel mit allen Mitteln zu erreichen. Hierbei bekommt man einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit und die Probleme der Menschen – in diesem Buch unter anderem die Christianisierung der Wikinger. Die Beschreibungen der Lebensumstände und auch der alltäglichen Probleme hat mir hier sehr gut gefallen und auch einige Charaktere konnten mich überzeugen, mit diesen habe ich mitgefiebert und mich gefragt, was die Weiterführung der Erzählung noch für sie in petto hat. Die Geschichte ist durchweg spannend gehalten – einzelne unerwartete Geschehnisse passieren und Schicksalsschläge werden erzählt. Es wird von Schlachten zwischen den einzelnen Stämmen berichtet und dabei werden auch brutalere Situationen nicht außer Acht gelassen. Wer gerne Frauenromane im historischen Gewand liest, der sollte von diesem Buch Abstand halten – für Liebhaber von korrekten historischen Romanen, die überzeugend und interessant die Historie erzählen, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich werde auch noch weitere Bücher von Axel S. Meyer lesen.

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    • 2

    Floh

    03. September 2014 um 11:54
  • Das weiße Gold des Nordens

    Das weiße Gold des Nordens

    nirak03

    28. August 2014 um 20:32

    Obwohl es sich hier um die Fortsetzung zu „Das Lied des Todes“ handelt kann man es auch Problemlos allein lesen. Kleine Rückblenden sorgen dafür, dass der Leser erfährt was vorher geschah.  Die Geschichte des Jarl Hakon und seiner Familie ist eigenständig. Es sind ein paar Jahre vergangen und Hakon lebt in seiner Heimat im Norden, in Hladir. Er ist der Anführer seiner Leute, doch dann greift Harald Graufell an. Er ist ein Anhänger des neuen Glaubens und so ist auch der grausame Bischof Poppo an seiner Seite.  Harald will die Macht und der Bischof das begehrte Narwal-Elfenbein „das Gold des Nordens“. Hakon konnte diese Zähne erbeuten, ein erbitterter Kampf um Macht und Gold beginnt. Auch wenn die Handlung fiktiv ist, so erzählt der Autor das Leben von Jarl Hakon doch authentisch und glaubwürdig. Schnell entstehen Bilder im Kopf und der Leser ist mitten drin im Geschehen. Dem einen oder anderen mag sie vielleicht ein bisschen zu brutal sein, denn auch die Kampfhandlungen werden bildhaft geschildert. Das Leben im 10. Jahrhundert war für die Menschen nicht eben leicht und die Christianisierung hat viel Leid und Blutvergießen gefordert. Fiktive Protagonisten wurden hier gut mit dem historischen Hintergrund verwoben. Die historischen Personen wurden so geschildert, dass sie quasi zum Leben erwachten. Es macht einfach Spaß diese Geschichte zu lesen. Ein interessantes Nachwort und eine Übersetzung der historischen Namen sind am Schluß vorhanden, genauso wie es vorn eine Karte gibt. Diese Angaben helfen dabei sich beim Lesen zu orientieren. Die Geschichte um den Jarl Hakon ist spannend und interessant. Sie gibt Einblicke in das Leben der Zeit und vor allem in die Gebräuche und den Glauben. Sie wirkt authentisch, nachvollziehbar und lässt sich einfach gut lesen.  

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  • Als die Christen die Wikinger missionierten ...

    Das weiße Gold des Nordens

    frenx1

    23. August 2014 um 22:43

    „Jarl Hakon hatte einige Kämpfe mit den Gunhildssöhnen zu bestehen, und viele Männer fielen auf beiden Seiten“ – aus dieser knappen Information einer Saga hat Axel S. Meyer einen über 650 Seiten langen historischen Roman geschaffen. Er spielt zwischen 965 und 967 nach Christus im Norden Europas, zu der Zeit als die Wikinger zu Christen wurden. Hauptperson ist der Jarl Hakon, einer der letzten Herrscher im Norden, die noch nicht den neuen Gott der Christen verehren. Sein Kontrahent ist Harald Graufell, ein Wikinger, der seinen Machtbereich vergrößern will und Bischof Poppo, der endlich Hakon zum Christen machen will. Folglich kommt es zum Krieg, genauer gesagt: zu einigen Kriegen. Es geht um Geld, vor allem um die geraubten wertvollen Stoßzähne der Narwale, es geht um Krieg und Macht und natürlich auch um Liebe, Verrat und Intrigen. Angenehm ist, dass es in dem Buch einige „starke“ Nebenfiguren gibt, die sehr plastisch dargestellt sind, dazu gehören auch mehrere Frauen. Die Brutalität einzelner Szenen im Buch (und damit meine ich nicht nur die Kriegsszenen!) ist nichts für schwache Nerven. „Das weiße Gold des Nordens“ hat so ziemlich alles, was ein historischer Roman haben muss. Er ist durchgehend spannend geschrieben, es gelingt ihm, die Zeit der Christianisierung in Nordeuropa lebendig werden zu lassen und man lernt dazu, zum Beispiel, was ein Holmgang ist.

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  • Historischer Roman

    Das weiße Gold des Nordens

    esposa1969

    Hallo liebe Leser, diesen historischen Roman durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen: == Das weiße Gold des Nordens == Autor: Axel S. Meyer == Buchrückentext: == Der Normanne Harald Graufell greift nach der Macht in Nordeuropa. Mit Bischof Poppo an seiner Seite, der die Heiden entweder missionieren oder vernichten will, zieht er eine blutige Spur durchs Land. Um die Heiden besiegen zu können, müssen die Mordbrenner jedoch ein gewaltiges Heer aufstellen - dazu brauchen sie das weiße Gold des Nordens. Aber das kostbare Narwal-Elfenbein wird von ihrem größten Feind geraubt: dem geheimnisvollen Krieger Harkon. Eine gnadenlose Jagd nach dem Schatz beginnt ... == Das Cover: == Das Cover ist lt. Angaben des Autors ein Motivausschnitt aus dem Teppich von Bayeux aus dem 11. Jahrhundert gewählt und wirkt sehr passend, zeitgetreu und reiht sich mit den Cover der beiden Vorgänger-Bände wunderbar ein. == Leseeindrücke: == Nach "Das Buch der Sünden", sowie "Das Lied des Todes" ist nun "Das weiße Gold des Nordens" der dritte historische Roman des Autors. Obwohl ich die beiden Vorgänger Bände nicht kannte, hatte ich keinerlei Probleme mich in die Handlung einzufinden, da die Sprache sehr gut verständlich und die Handlung fesselnd verfasst wurde. Ich muss zugeben, dass ich bei dem Titel - ohne den Buchrückentext zu kennen - bei weißem Gold zuerst an Salz und nicht an Elfenbein gedacht hatte. Der Roman ist in fünf Teilen gegliedert, wovon jeder dieser 5. Überkapitel und jeweils mehreren Unterkapiteln aufgeteilt ist. Auf insgesamt  668 angenehm kurze und kurzweilige Seiten lernen wir den Wikinger Harald Graufell kennen, den  machtgierigen Bischof Poppo, sowie deren Erzfeind den dunklen Krieger Hakon. Um andersgläubige Menschen zu unterwerfen muss ein Heer aufgestellt werden. Zu diesem Zweck braucht man finanzielle Mittel bzw. Gold und in diesem Falle das >>weiße Gold<<, eben das Narwal-Elfenbein. Jarl Hakon von Hladir gehört zu den Andersgläubigen, ist einer der letzten Herrscher, die noch an die alten Götter glauben und sein Plan, sein Land und Volk gegen die Machenschaften von Harald Graufell und seinem Gefolge zu verteidigen geht auf: Er bringt das weiße Gold in seinen Besitz. ... Der Autor entführt uns nicht nur in eine längst vergangene Zeit, die mehr als tausend Jahre zurück liegt, sondern auch an Schauplätze, die zu entdecken es sich lohnt und in denen er uns Einblicke gewährt. Die Charaktere sind größtenteils sympathisch und allesamt gut vorstellbar beschrieben. Der Spannungsbogen spannt sich von Beginn der Handlung bis zum Ende straff. Auch haben mir die Namen des gesamten Romans so gut gefallen und war froh über das Ortsnamens-Register am Ende des Romans, wobei man diese recht gut von deren Namensgebung her ableiten kann. Ich habe mich bestens unterhalten und informiert gefühlt, vergebe somit sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! by esposa1969

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    • 2

    Marjuvin

    17. August 2014 um 20:34
  • Ein Roman über Nordmänner, die See, Christianisierung, politisches sowie persönliches Intrigenspiel

    Das weiße Gold des Nordens

    Marjuvin

    Klappentext: Der Wikinger Harald Graufell greift nach der Macht in den Ländern des Nordens. Seine Drachenboote tragen das Kreuz an Bord: Mit dem grausamen Bischof Poppo an seiner Seite will er die Heiden besiegen. Doch um ein großes Heer aufzustellen, brauchen die Verbündeten Gold. Oder das «weiße Gold». Aber das Schiff mit dem kostbaren Narwal-Elfenbein wird von ihrem Erzfeind geplündert: dem dunklen Krieger Hakon. Hakon ist einer der letzten Herrscher, die an die alten Götter glauben - seine Gegner sehen ihn mit bösen Mächten im Bunde. Er setzt alles daran, sein Land und sein Volk gegen Graufell zu verteidigen. Doch er ist von Verrat umgeben ...   Rezension: Ich würde allerdings sagen, dass der Klappentext diesem historischen Roman nicht gerecht wird (ein sehr häufiges Problem bei historischen Romanen, meiner Meinung nach).  Historische, ethnologische und geographische Gegebenheiten werden gekonnt in die Handlung eingeflochten, sodass man tatsächlich in eine vergangene Zeit eintauchen kann, ohne sich verloren zu fühlen. Hakon, der Jarl von Throndheim ist eindeutig der Protagonist und Sympathieträger des Romans, was anfangs allerdings nicht sofort hervorsticht - für mich ein spannendes Detail, da Autoren ihre "Helden" im Normalfall sofort preisgeben. Haarsträubend, brutal und doch durchwegs glaubwürdig werden die barbarischen Seiten der Christianisierung beleuchtet und werden verkörpert durch Bischof Poppo und seinen unmenschlichen Sklaven Skammkill, dem man nicht begegnen möchte. Die beiden haben mir den einen oder anderen Schauer über den Rücken gejagt. Das politische Machtspiel und die teilweise sehr persönlichen Intrigen führen die Handlung kehrtwenden, wobei am Ende doch alle (bis auf ein paar wenige Ausnahmen) das bekommen, was sie verdient haben.   Fazit: Absolut lesenswert und auch für jene geeignet, denen historische Romane sonst zu "staubig" sind. Ich durfte dieses tolle Buch in einer vom Autor initiierten Leserunde kennenlernen und bedanke mich auch an dieser Stelle noch einmal für den regen Austausch mit den "Mitlesern" und natürlich für das geduldige Beantworten der Fragen durch Axel Meyer!    

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    • 3
  • Wikinger zwischen christlichem Glauben und alten Göttern

    Das weiße Gold des Nordens

    Gelinde

    Das weiße Gold des Nordens, ein historischer Roman von Axel S. Meyer. Cover: Ein außergewöhnliches nicht alltägliches Cover, es erinnert mich an Bilder in Museen oder einen gestickten Wandbehang. Inhalt: Der Wikinger Harald Graufell will die Macht in den Ländern des Nordens, er hat den christlichen Glauben angenommen und mit dem überaus grausamen Bischof Poppo an seiner Seite will er siegen. Doch das Schiff mit dem „weißen Gold“ des Nordens, kostbares Narwal-Elfenbein, das ihre finanzielle Absicherung sein sollte, wird von ihrem Erzfeind, dem Jarl Hakon mit seinem Raben, geraubt. Hakon ist einer der letzten Herrscher am Nordweg, der noch an die alten Götter glaubt und sich auch auf eine Seherin stützt. Er tut alles um sein Land und sein Volk vor den Christen, den Munkis, zu schützen und gegen sie zu verteidigen. Doch auch er ist vor Verrat nicht sicher. Meine Meinung: Ein sehr gut und spannend geschriebener Roman. Er liest sich flüssig und es sind viele Erklärungen und Beschreibungen da, die das ganze so bildlich machen, dass im Kopf ein richtiger Film abläuft. Es gibt gleich am Anfang recht viele Personen und ich wusste nicht so recht wohin meine Sympathie tendiert. Die Antipathie war aber sofort da und von seinen ersten Gräueltaten an wartet man darauf, dass der Bischof seine Taten zurückbezahlt bekommt. Die Christianisierung und das Festhalten an den alten Göttern, sind toll beschrieben. Im 2. Viertel wird es mir dann ein bisschen zu umfangreich, es gibt so viele was erzählt wird und ich war ein bisschen verwirrt. Dann allerdings wird es wieder total spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich fertig war. Es passiert immer wieder Neues und immer wieder werden neue Intrigen gesponnen und unsere Helden laufen in neue fast aussichtslose Fallen. Der grausamen Zeit entsprechend gibt es auch etliche grausame Stellen und Schilderungen. Die kriegerischen Handlungen und das politische Geflecht zur damaligen Zeit, nehmen die Haupthandlung ein. Aber auch der Alltag und das tägliche Leben, so wie Verrat und Vertrauen, Liebe und Eifersucht nehmen ihren Platz ein. Die Karten gleich am Anfang des Buches zeigen in welchem geographischen Bereich sich die Geschichte bewegt und erleichtert dadurch das Verfolgen der Handlungen. Autor: Axel S. Meyer ist 1968 in Braunschweig geboren und studierte Germanistik und Geschichte. Heute ist er als Reporter und Redakteur der „Ostsee-Zeitung“ tätig und lebt in Rostock. Mit dem „Buch der Sünden“ gewann er 2009 den ersten Preis im Wettbewerb „Historischer Roman des Jahres“ des Rowohlt Verlags. „Das weiße Gold des Nordens“ ist nach „Das Lied des Todes „ sein dritter Roman über die Wikinger-Zeit. Mein Fazit: Ein toller Roman über die Wikingerzeit, wenn ich auch nach dem tollen Anfang einen kleinen Hänger hatte, das hat das Ende wieder gut gemacht. Auch wenn man wie ich, die Vorgängerbücher nicht kennt, kommt man ohne Probleme in die Handlung rein.

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    • 2
  • Ein toller Einblick in die Wikingerzeit

    Das weiße Gold des Nordens

    Curin

    10. August 2014 um 15:13

    Im dritten Roman über die Wikingerzeit von Axel S. Meyer strebt König Graufell immer mehr nach Macht. Unterstützt wird er von Poppo, einem Bischof, der mit Gewalt die Menschen von ihrem alten Götterglauben zum Christentum führen möchte. Doch ausgerechnet Hakon, Graufells Feind bietet ihm die Stirn und stiehlt ihm das ,,weiße Gold des Nordens``. Eine schwierige Auseinandersetzung beginnt... Meyer ist es gelungen, mit diesem historischen Roman die alte Wikingerzeit wieder lebendig werden zu lassen. Obwohl ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe, hatte ich kaum Probleme mich in die Handlung hinein zu finden. Mir hat besonders gefallen, dass immer wieder die Perspektive gewechselt wird und man so das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. So kommen neben Hakon, Poppo und König Graufell auch Nebencharaktere wie eine Seherin zu Wort. Die Figuren sind gut konstruiert und glaubwürdig in ihrem Auftreten, auch wenn es nicht immer dem entsprach, was ich z.B von einem großen Krieger erwartet hätte. Schön fand ich auch, dass auch Frauen ihren Platz in der Handlung haben und zu Wort kommen. Meyer schreibt flüssig, baut Spannung auf und verschwiegt auch blutige Details von Folterungen und Kämpfen nicht. Einige seiner Schilderungen, wie die ,,Reise`` der Seherin zu den alten germanischen Göttern war mir allerdings zu ausschweifend beschrieben. Das Erzähltempo ist genau richtig und der Autor versteht es, genau dann innezuhalten, wenn etwas genauer beschrieben werden muss. Insgesamt ist ,, Das weiße Gold des Nordens" ein spannender und auch sehr interessanter Roman, der einen guten Einblick in das Leben der Wikinger um 965 gibt.

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