Axel Saalbach Sveta und der Junge aus dem Wald

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Inhaltsangabe zu „Sveta und der Junge aus dem Wald“ von Axel Saalbach

Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ...

Eine Abenteuergeschichte in einer dunklen Zukunft, die bei Lesern, die gerne mal etwas abseits des Üblichen unterwegs sind, Gefallen finden

— Frank1
Frank1

Eine außergewöhnliche Geschichte, düster und spannend, die mich begeistert und gefesselt hat.

— Solara300
Solara300

Den beiden Autoren ist hier eine wunderbare Dystopie gelungen, die mit Mut, Liebe, Hoffnung und starken Protagonisten aufwarten kann.

— Binchen84
Binchen84

Das Thema mag nicht jedermanns Sache sein, aber ich kann es nur empfehlen. Ein toller Roman für (fast) alle Altersgruppen.

— Anni-chan
Anni-chan

Ein Buch, das den Leser durch ein Wechselbad der Gefühle führt und sogar manch einen Abgrund der Menschheit aufzeigt.

— Annabel
Annabel

Spannende Dystopie, die auch für Einsteiger bestens geeignet ist

— BlackTeaBooks
BlackTeaBooks

Tolle Dystopie mit spannender Handlung

— sweetpiglet
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  • Sveta und der Junge aus dem Wald - Axel Saalbach

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Katykate

    Katykate

    20. July 2017 um 07:13

    Sveta und der Junge aus dem Wald ist ein Buch, von dem der Autor selbst sagt, dass es nicht unbedingt in die Jugendbuch-Fantasy passt. Durch die junge Protagonistin und den bestehenden Konflikt des Romans würde ich dem allerdings widersprechen, da es für mich sehr nach einem Jugendbuch kam. Nur der Fantasy-Anteil war sehr gering und hat sich nur dadurch gezeigt, dass es sich um eine Dystopie handelt.Allerdings spielt der Roman in einem kleinen Ort und die Handlung weicht nicht wirklich darüber hinaus, sodass man von den dystopischen Zuständen der Welt nicht wirklich etwas mitbekommt. Sveta und der Junge aus dem Wald spielt in der Welt von Das Haus Komarow, aber laut Autor muss man das Vorgängerbuch nicht gelesen haben, um dieses hier zu verstehen. Und ich denke, das ist tatsächlich so, denn die Geschichte um Sveta ist in sich geschlossen und es gab nichts, bei dem ich mir ein gewisses Vorwissen gewünscht hätte. Falls man sich allerdings für die Umstände der Welt interessiert, sollte man Das Haus Komarow vielleicht doch in Erwägung ziehen.Das Cover ist leider nicht unbedingt mein Fall und hätte mich wohl nicht angesprochen oder zum Kauf angeregt, doch der Klappentext klang vielversprechend und ließ jede Menge Spannung vermuten.Handlung & UmsetzungIn dem Buch geht es um das sechzehnjährige Mädchen Sveta, das von ihrem Vater in ein Dorf verschleppt wird, wo er der neue Ortsvorsteher ist. Die Handlung hat anfangs etwas von Aschenputtel, da Sveta für ihren Vater und Bruder putzen muss und in deren Augen nicht wirklich viel wert ist. Sie wird von ihnen herumgescheucht und oft wirkt sie dadurch etwas unbeteiligt. Wie ein kleines Kind, das alles tut, was man ihm sagt, ohne Widerworte zu leisten. Da haben mir ein bisschen ihre Gefühle und Gedanken gefehlt. Manchmal erschien sie dadurch wie eine leere Hülle.Der Antagonist des Romans und sein böser Plan werden schon baldaufgelegt und auch hier wirkt es wieder sehr wie ein Jugendbuch. Ganz untypisch für eine Dystopie geht es nicht um den Weltuntergang oder eine unterdrückte Gesellschaft, sondern um die Abholzung des Waldes und damit die Enthüllung eines Verstecks der Illegalen.Dadurch wirkt der große Konflikt für mich allerdings etwas harmlosund zum Teil sogar ein bisschen kindlich. Dennoch gab es immer wieder Spannungspunkte, die mich sehr für die Handlung einnehmen konnten. Zum Beispiel der spannende Prolog, das Verhältnis von Sveta zu ihrem Vater und Bruder, sowie dieBrutalität der Söldner im späteren Verlauf. Doch durch die Jugendlichkeit von Sveta und dem ganzen Buch sind diese Spannungsmomente leider oftmals etwas verpufft.CharaktereDie Charaktere sind vielfältig, waren für mich aber nicht immer sehr tiefgründig. Mit Sveta bin ich die ganze Zeit nicht besonders warm geworden. Wie oben schon geschrieben wirkt sie oft unbeteiligt.Die Nebencharaktere sind gut beschrieben. Man kann einen Eindruckvon ihnen gewinnen, aber man hat nicht das Gefühl, sie zu kennen.Bei Sima, dem männlichen Protagonisten, kommt man diesem Gefühl schon recht nahe – sein Charakter ist bei weitem am besten ausgebaut –, aber ich konnte dennoch keine richtige Bindung zu ihm aufbauen.SchreibstilDer Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und leider nicht unbedingt mein Fall. Der Erzählstil wirkte für mich oft so fern, dass ich mir sehr schwer getan habe, mich in die Handlung einzufinden. Trotzdem ist das Buch recht gut geschrieben. Nur die Beschreibungen der Umgebung fehlen mir ein wenig und die Gespräche sind oft etwas gestelzt. Sveta spricht nicht unbedingt wie eine Sechzehnjährige.FazitAbschließend ist Sveta und der Junge aus dem Wald ein unterhaltendes Buch, das sich gut für die Lektüre zwischendurch eignet. Allerdings sollte man keine typische Dystopie erwarten und sich auf einen etwas harmloseren Konflikt und nicht 100% ausgereiften Charakteren einstellen.

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  • In einer eigenartigen Zukunft

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Frank1

    Frank1

    11. June 2016 um 22:24

    Klappentext: Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ... Rezension: Man schreibt das Jahr 2193. In Berlin, der Hauptstadt des Deutschen Oblast von Russisch-Europa, diente Sergej Maximow lang Jahre in der Garde. Doch gerade jetzt, als seinen Dienstherren die Transporthoheit zuerkannt wird und sich damit auch für ihn die Chance auf eine Beförderung böte, fällt er wegen seiner Brutalität und seines Jähzorns in Ungnade und wird als Ortsvorsteher ins hinterwäldlerische Dunkeltann, einem Vorort von Rudatgard versetzt. Als auch noch ein Streit mit seiner Frau eskaliert, lässt er diese einfach zurück und nimmt nur seinen Sohn Jan und – gegen ihren Willen – seine Tochter Svetlana, genannt Sveta, mit in seine neue Heimat. Während er in seinem Sohn seinen Nachfolger sieht, behandelt er seine Tochter nur als unbezahlte Haushaltshilfe. Schließlich muss man für die Erlaubnis ein Kind zu bekommen, eine hohe Abgabe an den Zaren entrichten, und diese hatte er damals nur gezahlt, weil er auf einen weiteren Sohn gehofft hatte. Zusammen mit seinem Sohn und den beiden ihm unterstellten Gardisten behandelt der neue Ortsvorsteher die extrem ärmlich lebenden Einwohner Dunkeltanns wie Abschaum. Um sich bei seinen Dienstherren wieder beliebt zu machen, versucht er, brutal alles nur Mögliche aus dem Dorf herauszupressen. Doch dann begegnet Sveta einer Gruppe illegaler – dass heißt ohne die Abgabe zu entrichten gezeugter – Kinder und Jugendlicher. Die Lage eskaliert … Das Jahr 2193, Deutscher Oblast von Russisch-Europa, Abgaben an den Zaren; alleine diese Angaben dürften beim Leser dieser Rezension wohl schon für verwirrte Gesichter sorgen. Wie man im Laufe des Romans merkt, handelt diese Geschichte nicht in einer anderen Realität, sondern in unserer Zukunft. Rudatgard ist das ehemalige (bzw. jetzige) Weimar. Etwa 100 Jahre vor der Zeit der Handlung hat die Armee des russischen Zaren fast ganz Europa überrannt. So weit – so gut. Oder eher schlecht. Wo am Ende des 21. Jahrhunderts ein Zar herkommt, erwähnt das Buch leider nicht. Auch sonst erscheinen viele Details nicht gerade schlüssig. Zur Fortbewegung dienen Gleiter, die anscheinend nur von Reichen oder in offiziellen Diensten Stehenden benutzt werden, und die einerseits eine gewisse Ähnlichkeit mit Autos zu haben scheinen, ansonsten aber nicht näher erklärt werden. Abgesehen von diesen Gleitern scheint die Technik jedoch komplett auf den Stand des 19. Jahrhunderts zurückgefallen zu sein. Zur Kommunikation diesen ausschließlich (mit Federn geschriebene) Briefe. Telefon, Funk oder andere moderne Kommunikationsformen scheinen nicht nur nicht existent, sondern sogar völlig in Vergessenheit geraden zu sein. Ein auch nur halbwegs schlüssiges Bild ergibt das nicht. Das Buch liest sich gut und weiß den Leser durchaus zu fesseln. Dass sich Sveta natürlich in den ‚Jungen aus dem Wald‘, einen der Illegalen, verliebt, ist genretypisch und deshalb wohl kaum der Erwähnung wert. In diesem Punkt muss allerdings wohlwollend erwähnt werden, dass diese Liebesgeschichte eine Nebenhandlung bleibt und sich nicht in den Vordergrund drängt. Worum handelt es sich nun bei „Sveta und der Junge aus dem Wald“? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Obwohl die Handlung in der Zukunft angesiedelt ist, kann man es bei den darin herrschenden, beinahe technikfreien Verhältnissen wohl kaum als SciFi bezeichnen. Dystopie passt da schon deutlich besser, wenn auch nicht wirklich perfekt. Am ehesten vielleicht dystropisch-utopischer Abenteuerroman? Fazit: Eine Abenteuergeschichte in einer dunklen Zukunft, die bei Lesern, die gerne mal etwas abseits des Üblichen unterwegs sind, Gefallen finden könnte.

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  • Wenn in dunklen Zeiten ein Funke Hoffnung zu einem Leuchtfeuer wird...

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Solara300

    Solara300

    01. April 2016 um 16:40

    Kurzbeschreibung Das Leben der sechzehnjährigen Svetlana, die von allen nur Sveta genannt wird, nimmt abrupt eine drastische Wende. Nach einem fürchterlichen Streit beschließt ihre Mutter sich von ihrem brutalen Mann zu trennen und mit Sveta zu fliehen. Doch ihr Mann kommt ihr zuvor und zwingt Sveta in einer überstürzten Aktion ihn und ihren Bruder in das Dorf Dunkeltann, das in einer abgelegenen Provinz mitten im Wald liegt, zu begleiten. Dorthin wurde er strafversetzt nachdem er bei seinem Dienstherrn wegen seiner Brutalität in Ungnade gefallen war. Er ist der neue Vorsteher des Ortes und über seine Degradierung nicht gerade glücklich was vor allem Sveta sofort zu spüren bekommt. Sie ist das Dienstmädchen für alle und hat keine Freiheiten, ihr Vater hält sie wie eine Sklavin. Die Hoffnung dass ihre Mutter sie findet und rettet hat sie fast aufgegeben und sie fragt sich wie sie die nächsten Jahre überstehen soll. Da passiert etwas was sie wieder hoffen lässt.       Cover Das Cover vermittelt wunderbar die Stimmung der Geschichte wieder. Es wirkt auf den ersten Blick etwas düster und der Blick des Mädchens im Vordergrund ist traurig und nachdenklich in die Ferne gerichtet.  Ich finde es toll, für mich ist es ein Hingucker der mich sofort angesprochen hat.  Schreibstil Die Autoren Axel Saalbach & Ramona Mädel  haben einen wunderbaren Schreibstil der mich sehr schnell gefangen genommen hat.  Sehr spannend, detailliert und bildhaft beschrieben hat mich Svetas Geschichte gefesselt und in den Bann gezogen. Alle Charaktere sind liebevoll gezeichnet, die positiven wie die negativen, sie haben viele Facetten was ihnen Tiefe gibt und sie dadurch realistisch wirken.  Manche sind schwer zu durchschauen und andere überraschen was die Geschichte noch spannender macht.    Meinung Wenn in dunklen Zeiten ein Funke Hoffnung zu einem Leuchtfeuer wird...      Wir haben das Jahr 2193 und Deutschland wird nach einem schlimmen Krieg von Russland beherrscht. Es ist eine finstere und schwere Zeit das Land wird ausgebeutet und die Menschen geknechtet.   Nachdem die sechzehnjährige Sveta von ihrem Vater nach Dunkeltann verschleppt wurde ist ihr Leben äußerst trostlos geworden. Sie muss sehr hart arbeiten und ihr Vater erstickt jegliches aufbegehren mit seiner Brutalität und Grausamkeit im Keim, was auch die Menschen im Dorf schnell zu spüren bekommen.  Das Leben ist für alle sehr schwer und Hilfe bekommt sie von niemandem, keiner würde es wagen gegen ihren Vater und seine Gehilfen vorzugehen. Jeder Verstoß gegen die Regeln wird mit äußerster Brutalität bestraft. Auch von ihrem Bruder braucht sie keine Hilfe zu erwarten. Ihre Chancen auf eine Flucht sind gleich null, denn Dunkeltann liegt inmitten in eines riesigen Waldes und viel zu weit entfernt der nächsten Siedlung.   Sie ist sehr einsam, sie muss sich arrangieren und fügen, eigentlich ist es völlig aussichtslos und doch gibt sie die  Hoffnung nicht ganz auf, dass ihre Mutter und ihre Onkel sie eines Tages doch noch finden. Da macht sie eines Tages eine Entdeckung die ihr ganzes Leben verändert, ihren Kampfgeist weckt und sie über sich hinaus wachsen lässt.   Sveta ist ein wunderbarer und starker Charakter, sie erträgt alles was ihr Vater ihr auflädt. Ihre Stärke zeigt sich als sie heimlich aufbegehrt und ihr Leben einsetzt um andere und das Geheimnis zu schützen. Sie ist einfallsreich, mutig und klug, sie hat das Herz am rechten Fleck und macht sich kaum Gedanken darüber was mit ihr geschieht wenn ihr Vater herausfindet was sie heimlich tut. Sie hasst Ungerechtigkeiten und es ist ihr ein Bedürfnis anderen zu helfen und gegen die Willkür ihres Vaters etwas zu tun.       Ihr Vater Sergej ist ein Tyrann und Despot dem ein Menschenleben nicht wichtig ist. Er liebt es Gewalt gegen andere einzusetzen und ist nur daran interessiert sich zu bereichern, egal auf wessen Kosten es geht. Auch genießt er die Macht über andere die sein Posten mit sich bringt.   Jan ihr Bruder, möchte seinem Vater nacheifern und setzt alles daran ihm zu gefallen und seine Anerkennung zu bekommen. Er hat kaum Selbstbewusstsein und kompensiert seine Mängel indem er andere unterdrückt und demütigt.   Sima hält sich sehr bedeckt, er ist sehr Verantwortungsbewusst,  hat alles sehr gut organisiert und handelt immer überlegt und mit Bedacht. Er setzt alles daran seine Schutzbefohlenen in Sicherheit zu wissen. Die Geschichte nimmt einen gleich gefangen, man spürt die Sorge und Beklemmung von Sveta. Sie ist alleine mit ihren Sorgen und Ängsten und der Willkür und Tyrannei ihres Vaters hilflos ausgeliefert. Sie macht eine tolle Wandlung durch und scheut sich nicht große Gefahren einzugehen um andere zu retten. Die Spannung baut sich langsam auf und einige überraschende Wendungen lassen sie stetig weiter anwachsen um am Ende noch einmal zu überraschen.     Fazit Sehr empfehlenswert!!!   Sveta und der Junge aus dem Wald ist ein Jugendbuch das ich auch „Erwachsenen“ nur empfehlen kann.  Eine außergewöhnliche Geschichte, düster und spannend,  die mich begeistert und gefesselt hat.     5 von 5 Sternen

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  • Vom kleinen Mädchen zur Heldin...

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Strigoia

    Strigoia

    25. March 2016 um 19:27

    Ein lustiger Zufall brachte mich und Sveta zusammen. Auf einigen Blogs lief mir das Büchlein über den Weg, jedoch hatte ich selbst soviel zu tun, dass ich es eigentlich nicht in Erwägung zog. Wissen worum es ging, musste ich trotzdem. Also schaute ich mich ein wenig um und stieß auf einen wirklich vielversprechenden Inhalt. Irgendwo im ehemaligen Deutschland, 2000 (?):Sveta wird von ihrem Vater aus ihrer geliebten Heimat Berlin gerissen. Weit fort von ihrer Mutter, der einzigen Person von der Sveta geliebt wird, fristet das Mädchen fortan ein abgeschiedenes Leben als Haussklavin ihres Vaters in dem schäbigen Dorf Dunkeltann. Als Tochter des verhassten Ortsvorstehers hat Sveta nicht viel zu lachen... Bis sie eines nachts auf zwei Jungen trifft, die es offiziell eigentlich gar nicht geben darf... Svetas Neugier ist geweckt, doch sie muss aufpassen, dass ihr Vater und ihr Bruder nichts mitbekommen, denn sonst droht nicht nur den Fremden Unheil...Ich wusste, dieses Buch muss ich lesen und hatte es schon auf die Weihnachtswunschliste geschoben, als ich ein paar Tage später eine sehr nette Email in meinen Postfach entdeckte. Auf die Frage, ob ich Sveta kennenlernen möchte, konnte ich nur ja sagen... Obwohl ich so viel zu tun hatte :D Und es hat sich auch sehr gelohnt. Ich hätte es sicherlich bereut, wenn ich dieses Angebot von Axel abgelehnt hätte... Habe ich aber nicht! Also macht euch bereit für Sveta, sie wird euer Leben auf den Kopf stellen... Aber bevor ich über das junge Mädchen zusprechen komme, muss ich etwas anderes loswerden: Ich habe Sima von der ersten Sekunde an geliebt!!! <3 So jetzt kann's weiter gehen:Sveta ist mit ihren 16-Jahren im Gegensatz zu anderen Buchfiguren in ihrem Alter wirklich sehr unschuldig... Das Mädchen scheint wirklich noch nie wirklich über die Stränge geschlagen zu haben. Das war zumindest mein erster Eindruck von Sveta. Folgsam, gefügig, schwach... So schätzte ich sie zu Beginn ein, oh war das ein Fehler!!! Sveta hat wohl mehr Stärke als so manch anderes junges Mädchen! Über das Buch hinweg entwickelt sich ihr Charakter so stark weiter, dass ich wirklich sehr beeindruckt bin von ihr. Am liebsten hätte ich sie aus dem Buch gezogen und als meine beste Freundin mit ihr die nächsten Tage verbracht. Anders bei Sima... Zu Beginn wissen wir nichts über ihn... Geheimnisvoll und leicht düster erscheint er Sveta. Sie weiß ihn nicht einzuschätzen, dennoch lässt sie sich nicht davon abbringen, ihn wiederzufinden!Ganz klar zu sagen, ist das alle wichtigen Figuren eine Tiefe ausstrahlen, die ich mir manchmal bei anderen Büchern wünschen würde. Nur zwei kleine Kritikpunkte habe ich. Einmal finden wir im Buch auch eine kleine Liebesgeschichte, aber diese ist so brav und unschuldig, dass es mich zum Beispiel schon wieder in den Fingern juckte, statt einer Umarmung oder Händchen halten, sehnte ich teilweise wirklich einen Kuss oder so herbei. Irgendwas, dass die "Beziehung" wirklich einen Schritt weiter gebracht hätte. Der zweite Punkt betrifft die gesamte Welt der Geschichte. Das ganze spielt in der Welt des Hauses Kamarow. Mir war diese völlig fremd! Die wichtigen Details für Svetas Geschichte habe ich verstanden, aber einige andere Sachen sind im Dunkeln geblieben, wie zum Beispiel dieses System mit den Häusern überhaupt funktioniert. Vermutlich wird dies im ersten Band erklärt, da Sveta jedoch auch einzeln verstanden werden soll, wäre es vielleicht schön gewesen, hätte man am Anfang einmal einen kurzen, knappen Umriss der Welt gehabt. Ich denke aber, junge Leser (so bis 16 ungefähr) wird es wohl weniger stören, da geht es meist nur um den Inhalt. Und der verspricht wirklich spannende Unterhaltung, aber auch den ein oder anderen Schockmoment. Und am Ende lassen einen die beiden Autoren sogar beinahe die ein oder andere Träne verdrücken... Je nachdem wie eng man sich mit den Protagonisten verbunden fühlt... 

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  • wunderbare Dystopie die mich überzeugt hat

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Binchen84

    Binchen84

    25. February 2016 um 10:07

    Inhalt:  Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ...(Quelle: Axel Saalbach)  Über die Autoren: Axel Saalbach leitet einen europaweit agierenden Vertrieb für Schokolade und andere Süßwaren, schrieb zahlreiche Kolumnen und ist der Kopf der bekannten deutschen Literaturplattform Leserkanone.de sowie diverser anderer Onlineprojekte. Im Herbst 2014 wurde sein Romandebüt "Das Haus Komarow" vom Latos-Verlag veröffentlicht. Ramona Mädel ist Redakteurin und "Interviewbeauftragte" von Leserkanone.de und verfasste unter einem Pseudonym mehrere Fantasyromane für zwei bekannte deutsche Publikumsverlage. "Sveta und der Junge aus der Wald" ist der erste Roman, den sie unter ihrem richtigen Namen schrieb.(Quelle: Amazon)  Meine Meinung: Nachdem ich "Das Haus Komarow" von Axel Saalbach bereits gelesen hatte, war ich auf dieses Buch schon sehr gespannt, da mir die Welt in der die beiden Bücher spielen gut gefallen hat. Es sind aber zwei unabhängige Geschichten die nur in der selben Welt spielen.  Dennoch tauchen immer mal wieder Namen und Orte aus dem anderen Buch auf, was mir gut gefallen hat.  Der Einstieg fiel mir recht leicht, da ich diese Welt bereits kannte und konnte mich somit zügig von der Handlung einnehmen lassen.  Der Schreibstil der beiden Autoren ist leicht und flüssig zu lesen. Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf und man kann sich ihr nicht entziehen. Mit den russischen Namen und Begriffen hatte ich weniger Probleme da dies im Haus Komarow ebenfalls vorkommt, dennoch findet man am Ende des Buches ein sehr detailiertes Glossar.  Die Handlung ist oftmals etwas düster und schaurig, aber so ist es in dieser Welt nunmal.  Wer allerdings einen blutigen und brutalen Roman erwartet, den muss ich hier leider enttäuschen.  Für Sveta gibt es nicht viel zu lachen unter der Herrschaft ihres Vaters für den sie eher das Hausmädchen als Tochter ist. Dennoch verliert sie den Mut nicht und lässt sich nicht unterkriegen und das habe ich sehr an ihr bewundert. Sie entwickelt sich während der Handlung positiv weiter und ich hätte sie am Anfang nicht so stark eingeschätzt.  Ihr Vater ist ein herrischer Tyrann, der mir nicht sympathisch war. Auch seine zwielichten Kumpanen konnte ich nicht ins Herz schließen.  Die Protagonisten sind bildlich gut vorstellbar und die Gefühle nachvollziehbar.  Fazit:  Den beiden Autoren ist hier eine wunderbare Dystopie gelungen, die mit Mut, Liebe, Hoffnung und starken Protagonisten aufwarten kann.

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  • Spannende Dystopie, mit tollen Charakteren

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    anra1993

    anra1993

    20. February 2016 um 10:45

    Das Cover gefällt mir gut. Es zeigt Sveta vor oder auch in einem Wald, der eine wichtige Rolle in der Dystopie einnimmt. Dazu ist das Cover sehr dunkel gestaltet, was auch auf die Zeit, in der das Buch spielt, sehr gut passt. In dem Buch vereinen zum ersten Mal Ramona Mädel und Axel Saalbach ihr Können. Wer jetzt genau welches Kapitel geschrieben oder ob alles zusammengeschrieben wurde, ist nicht ersichtlich. Jedoch gefällt mir der Schreibstil gut und er ist an die zukünftige, düstere Zeit angepasst und sehr bildlich. Die vielen russischen Namen, die während der Geschichte fallen, sind jedoch sehr gewöhnungsbedürftig und teilweise etwas erschwert zu lesen. Aber da es sich hierbei um eine russische Oblast handelt, sind diese angemessen. Der Leser hat keinen Nachteil, wenn er das erste Buch von Axel Saalbach Das Haus Komarow nicht gelesen hat, denn das Buch ist kein Nachfolger von diesem. Lediglich eine Person sollte dem Leser des Erstwerkes bekannt vorkommen und auch die geschaffen Welt ist keine Unbekannte. Der Einstieg ist gut gelungen. Die Autoren führen den Leser in das Jahr 2193 ein und scheuen nicht davor, Svetas Leben der Grausamkeit zu beschreiben. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Sveta ist ein junges Mädchen, welches von ihrem Vater als Hauskraft fungiert und geschlagen wird. Jedoch stellt sich heraus, dass das erst so unscheinbare Mädchen, viel mehr Mut verbirgt, als zuerst erwartet. Der Junge aus dem Wald führt eine Gruppe von illegalen Kindern an und sorgt dafür, dass ihr Aufenthaltsort geheim bleibt. Auch er ist ein mutiger junger Mann, der im Laufe des Buches sein Können unter Beweis stellt. Die Autoren haben mit ihrer Dystopie wieder eine Welt geschaffen, die vor Grausamkeit nicht zurückschreckt. Diese Welt ist in Arm und Reich geteilt, wobei ersteres am Existenzminimum lebt, kaum was zu essen hat und unterdrückt und misshandelt wird. Diese Welt ist kein schöner Ort!  Generell hat mir die Dystopie gut gefallen. Es gab immer wieder unerwartete Wendungen und es blieb die meiste Zeit immer spannend, da ich nie genau wusste, wie die Charaktere reagieren werden oder was als nächstes passieren wird. So war auch das Ende sehr spannend. Tatsächlich hat es anders geendet als ich gedacht habe und ich konnte sehr mit Sveta mit fiebern und auch mitleiden.

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  • Sveta und der Junge aus dem Wald

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Svarta

    Svarta

    Inhalt: "Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ..." Vielen Dank an Autor Axel Saalbach, der mir sein Buch zur Verfügung gestellt hat! In dieses Buch hatte ich einen leichten Einstieg, da mir die fiktive Welt bereits durch "Das Haus Komarow" vertraut war. Die Geschichte rund um Sveta spielt sich 15 Jahre vorher ab und bietet eine spannende Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite. Natürlich hat es mich gefreut wieder von einige bekannte Orte und auch Personen zu lesen und auch mit der "späteren" Geschichte zu vergleichen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass andere Leser die das andere Buch nicht gelesen haben dieser Vorteil fehlen wird und deshalb Schwierigkeiten haben könnten. Denn bei "Sveta" werden die aktuellen Umstände und Details der Welt in der die Geschichte spielt nicht wirklich erklärt, wie es bei "Das Haus Komarow" war, sondern sind einfach gegeben. Aber das war nur mein Eindruck am Rande... ;) Sveta ist ein wirklich sehr sympathischer Charakter, deren Gefühls- und Gedankenwelt dem Leser gut geschildert und vermittelt wird. Ich persönlich konnte mich sehr leicht in sie hineinversetzen und so die Geschichte intensiver miterlebt. Ganz süß und schön zu lesen fand ich ja die zarte Liebesgeschichte, die der Leser neben den schrecklichen Erlebnissen die Sveta machen muss, noch miterleben darf. Die spielte sich nebenbei ab und hat dem Buch noch eine andere Note gegeben. Allgemein fand ich es super, dass man die Charaktere nicht hunderprozentig in Gut und Böse einteilen konnte und die Autoren in diesem Aspekt bei einigen Charakteren eine spannende Charakterentwicklung eingesetzt hat. Es hat mich auch wieder beeindruckt und teilweise sogar erschrocken, wie gut die Grausamkeit und Gleichgültigkeit in der Welt allgemein und auch verstärkt bei einzelnen Personen beschrieben und dargestellt wurden. Da wurde einem bei manchen Stellen echt anders... Trotzdem - ja es ist an manchen Stellen etwas brutal - finde ich das Buch wegen des einfachen und flüssigen Schreibstils durchaus auch für jugendliche Leser geeignet. Gerade weil es auch um Teenager (und Kinder) geht, die trotz ihres Alters mehr erreichen als man vielleicht vermutet! Ein Detail ist mir dann noch aufgefallen, welches ich als etwas unglücklich beschrieben fand. In der Geschichte wird immer von der sehr strengen Führung durch die herrschenden Häuser gesprochen. Auf der anderen Seite wird dann auch erwähnt, dass eben jenen Herrschern egal ist was z.B. mit Dunkeltann passiert... passt ja nicht zu der anderen Aussage. Ich hoffe mal das habe ich so richtig gelesen und verstanden, wenn nicht ignoriert bitte meine Kritik... *g* Fazit: Wieder ein spannedes Buch aus der Feder von Axel Saalbach, welches in der düsteren Dystopie spielt. Mir hat es gut gefallen und ich hoffe auf weitere Geschichten aus dieser Zukunftsvision! Ich vergebe 4 Sterne.

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    • 3
  • Kein einfaches Thema

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Jeanne_Darc

    Jeanne_Darc

    24. January 2016 um 17:41

    Sveta ist ein starkes Mädchen 16 Jahre und als billige Hausmagd von ihrem Vater gehalten In einer Kellerkammer fristet sie ihr Leben - doch Sveta will nicht mehr Sie will raus aus ihrem "Käfig" und ergreift die Initiative Hätte sie bloß vorher gewusst, welche Räder sie damit in Bewegung setzt! Eckdaten zum Buch: Erscheinungsdatum:31.08.2015 Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform ISBN: 9781517040598 288 Seiten Art: Einteiler Genre: Dystopie Autor: Axel Saalbach ist ein viel beschäftigter Mensch. Der umtriebige Leipziger leitet einen europaweit agierenden Vertrieb für Schokolade und andere Süßwaren, ist der Kopf der bekannten deutschen Literaturplattform Leserkanone.de und diverser anderer Onlineprojekte, und er begeisterte (oder verärgerte) über viele Jahre mit unzähligen Kolumnen die deutschsprachige Kampfsport-Szene. Als ob all dies noch nicht genug wäre, hat er seine schreiberische Tätigkeit inzwischen auf ganz andere Bereiche ausgedehnt und ist unter die Romanautoren gegangen. Sein Erstlingswerk "Das Haus Komarow" wurde am im Herbst 2014 vom Latos-Verlag veröffentlicht. Saalbachs zweites Buch, das in Zusammenarbeit mit Ramona Mädel entstand und den Titel "Sveta und der Junge aus dem Wald" trägt, erschien im Sommer 2015. Klappentext: Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ... Cover: Harmlos - im Vergleich zur Geschichte ich dieses Cover unscheinbar und harmlos - ich persönlich verbinde mit diesen Cover einen ganz andere Geschichte als die eigentliche. Ich gehe sogar soweit, dass ich sagen würde ich wäre eben deshalb enttäuscht etwas anderes zu bekommen als ich es mir erwartet. Zum Glück gibt es einen Klappentext und der räumt schnell die falschen Vorstellungen aus und man weiß sofort, dass man es nicht mit einem Kinderbuch zu tun hat, sondern mit einer schockierenden Geschichte rund um die 16-jährige Sveta in einer dystopischen Welt. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gerade zum Buch sehr große Schwierigkeiten gemacht und ich kam nur sehr schwer in die Story hinein. Aber im Lauf der Story, als diese dann auch an Fahrt zu nimmt, bin ich viel besser in die Story eingetaucht und so flog ich beinahe über die Seiten. In mir das Verlangen endlich zu erfahren ob Sveta ihren Zielen näher kommt. Mein einziger Kritikpunkt war, diese ständige "das Mädchen", dass ging mir nach einer gewissen Zeit dermaßen auf die Nerven. Ich war direkt schon froh als Sveta oder die 16-jährige stand. Natürlich weiß ich, dass nur versucht worden ist Wortwiederholungen zu vermeiden nur ich persönliche kann Formulierungen wie "der Junge", "das Mädchen" "der Knabe" im Übermaß einfach nicht ausstehen. Meinung: Wie gesagt habe ich mir vor allem mit dem Einstieg sehr schwer getan und auch das Cover war eigentlich nicht mein Fall, dennoch komme ich zu einem versönlichen Ende nicht nur wegen des mitreißenden Schreibstils. Positiv hervorheben möchte ich auch noch, dass man dem Buch nicht anmerkt, dass zwei Autoren am Werk waren, denn normalerweise hat jeder gewisse Eigenheiten so kann man meistens doch gut unterscheiden, ob ein Buch von einem oder mehreren Autoren geschrieben wird. Dies ist hier nicht der Fall - Super :D Nun noch kurz ein paar Worten zu der Protagonisten Sveta und dem Antagonisten Svetas Vater. Sveta selbst war mir auf Anhieb sehr sympathisch sie überzeugt durch ihren Mut und ihre Willensstärke. Sie hinterfragt Ungerechtigkeit und vertraut nicht blindlings auf die Worte anderer und vor allem weiß sie sich zu helfen und ist nicht eine typische weibliche Protagonisten die weinerlich an ihrem Schicksal zerbricht - im Gegenteil! Leider handelt Sveta ab und zu sehr naiv und zerstört damit dieses Charakterbild, aber ich habe diese "kindliche" Naivität ihren jungen 16 Jahren zugeschrieben. Der eindeutige Antagonist in diesem Buch ist Svetas grausamer Vater. Alkoholiker und Choleriker. Zudem ist seine Einstellung zu Frauen und Gewalt sehr fragwürdig. Ich konnte ihn nicht ausstehen und ich bin froh, dass ich keinen Menschen wie ihn im wirklichen Leben kenne! Zu guter letzt noch kurz zur Handlung - das "Buchuniversum" an sich gefällt mir gut und daher habe ich mich gefreut, als ich entdeckt habe, dass es noch ein weiters Buch gibt, welches in diesem Universum spielt. Ansonsten finde ich die Handlung grundsätzlich toll und auch die Thematik finde ich im Ansatz gut durchdacht - die Umsetzung fand ab und zu leider jedoch etwas lasch statt - man merkt, dass hier noch viel ungenütztes Talent/Potential schlummert. Fazit: Ein Wechselbad der Gefühle - Axel Saalbach und Ramona Mädel entführen uns in Svetas düstere Welt voller Missgunst, Peinigungen und Intrigen. Eine Lesevergnügen trotz eines etwas holprigen Start. Cover: 0,4 von 1 Stern Schreibstil: 0,8 von 1 Stern Protagonisten: 0,8 von 1 Stern Thematik: 1,4 von 1 Stern Gesamteindruck: 3,4 von 5 Sterne

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  • Fantastisch!

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    13. January 2016 um 16:28

    Meinung „Sveta und der Junge aus dem Wald“ ist mir eine zeitlang ständig „über den Weg gelaufen“ und ich dachte mir, dass das ein Zeichen ist und ich das Buch lesen muss. Gesagt, getan. War das nun ein gutes Zeichen oder hätte ich es ignorieren sollen? Von dem Autoren-Duo hatte ich bis dato noch nie irgendwas gehört. Der Name Axel Saalbach war mir ein Begriff, auch wenn ich jetzt spontan nicht sagen könnte, woher. Allerdings spielt der Bekanntheitsgrad bei uns ja keine Rolle^^, und Sveta hatte mich einfach neugierig auf sich und ihre Welt gemacht. Bevor man sich auf diese Lektüre stürzt, sollte man bedenken, dass es ein Jugendbuch ist. Wer hier eine knallharte, blutige Dystopie erwartet, ist falsch. Aber nichtsdestotrotz war die Welt von Sveta trostlos und grausam. Sveta lebt in einer sehr kalten Welt. Nachdem ihr Vater versetzt wird und sie mitschleppt, weil er für ihre Geburt viel Geld zahlen musste und sie nicht ihrer Mutter überlassen will, landen er, Sveta und ihr Bruder in Dunkeltann. Ein unbekanntes, kleines und vollkommen heruntergekommenes Örtchen mitten im Nirgendwo. Ihr Vater ist von nun an neuer Ortsvorsteher und muss sich um die Belange von Dunkeltann kümmern. Natürlich steht im Vordergrund immer, die Interessen seines Dienstherrn umzusetzen, welche Svetas Vater aber bis zur Schmerzgrenze ausdehnt. Die Gesetzte sind hart, die Menschen verzweifelt. Es ist alles sehr düster, dunkel und allgemein hoffnungslos. Die Stimmung trägt die ganze Geschichte, was ich hervorragend fand. Ich fühlte mich immer dreckig, schmutzig und stellenweise sehr hilflos, wenn ich mit Sveta unterwegs war. Ich roch den Wald, schmeckte das Wasser und fühlte die Schläge, seelisch und körperlich. Sveta war eine sehr greifbare und glaubhafte Figur, deren Beweggründe und Handlungen ich vollkommen nachvollziehen konnte. Sie steht zur ihren Prinzipien und knickt auch nicht ein, wenn es schwierig wird. Sie versucht alles, um dem Örtchen Dunkeltann zu helfen, auch wenn es gar nicht ihre Heimat ist und sie nur sehr ungern dort wohnt. Aber Ungerechtigkeit kann sie nicht zulassen und in diesem Augenblick wohnt Sveta nun mal in diesem Ort, und auch wenn es nicht ihre Heimat ist, so ist Dunkeltann doch die Heimat von vielen anderen Menschen und dieses Umstand respektiert sie. Sveta ist jung und voller Ideale, sie sieht die Welt klar und will nichts mit Intrigen zu tun haben. Sie sagt, was sie denkt und steht dann auch dazu! Vielleicht hat ihr Kampfgeist aber auch nur etwas mit einem mysteriösen Jungen aus dem Wald zu tun. ^^ Der Junge aus dem Wald. Ich muss sagen, diese ganzen Beziehungskisten in Jugendromanen laufen ja schon immer auf ähnliche Weise ab. Mysteriöser Rebell, Bad Boy, heißer^^ Feind, trifft auf Mädchen, welches das komplette Gegenteil von ihm ist. Sie „bekehrt“ ihn, ruft seine beste Seite auf den Plan und alle sind glücklich (stark vereinfacht :-D ). Hier nicht! Und das fand ich so dermaßen erfrischend, dass ich allein für diesen Umstand schon 5 Marken geben würde, wenn es dafür eine extra Beurteilung gäbe. Der Junge aus dem Wald (erinnert mich immer an „der, dessen Name nicht genannt werden darf“ :-D ), ist anders. Ich kann es nicht anders sagen. Er ist kein Rebell und doch ist er einer. Er ist kein böser Junge und doch verstößt er gegen Gesetze. Er ist kein Feind und doch sind alle gegen ihn. Er ist hier derjenige, der Sveta „bekehrt“, der ihr zeigt, was sie kann und was in ihr steckt. Der vorbehaltslos an sie glaubt, egal wie schwierig ist auch ist. Der Junge aus dem Wald ist mein persönlicher Hauptprotagonist gewesen! Die Geschichte als solche ist da schon mehr Klischeebehaftet. Eine Dystopie, in der jemand gegen das System rebelliert. Zwar ist der Handlungsort auf Dunkeltann begrenzt, aber das tut der Sache an sich keinen Abbruch. Allerdings macht dieses Klischee rein gar nicht aus, denn die Autoren haben die Geschichte, die Figuren so liebevoll ausgearbeitet und mit Ecken und Kanten versehen, dass man sie alle einfach lieben muss. Die Spannung baut sich langsam, aber kontinuierlich auf, um am Ende in einem Knall zu enden. Es gab Wendungen, die ich nicht kommen sah und es gab Szenen, in denen ich wirklich schlucken musste, ob der Härte der Figuren. Das Ende als solches ist für die Geschichte perfekt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich gerne mehr über Sveta und ihren Jungen aus dem Wald gewusst hätte, allen voran, wie es mit ihnen beiden weitergeht. Aber wie Anfangs schon erwähnt, ist es ein Jugendbuch.^^ Bewertung Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass ich sehr gut unterhalten wurde und das „Sveta und der Junge aus dem Wald“ ein wirklich empfehlenswertes dystopisches Jugendbuch ist, in dem man als Leser aus der Geschichte noch was mitnehmen kann. Das Autorenduo hat hier ganze Arbeit geleistet und mich sehr gut unterhalten! Und dass ich wissen will, wie es mit Sveta und Co. weitergeht, sagt eigentlich schon alles, oder? ^^ Fazit „Sveta und der Junge aus dem Wald“ bekommt von mir verdiente 5 von 5 Marken.

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  • Rezension: Sveta und der Junge aus dem Wald

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Anni-chan

    Anni-chan

    08. January 2016 um 20:34

    Titel: Sveta und der Junge aus dem Wald OT: / Autor: Ramona Mädel und Alex Saalbach Verlag: Amazon CreateSpace Ausstattung: Taschenbuch Seiten: 288 Preis: 9,95 € ISBN: 978-1517040598 Erscheinungstag:31. August 2015 Reihe: / Kurzbeschreibung Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ... (Quelle und Bild-Copyright beim Autor) Äußere Erscheinung Das Cover ist in grau und braun gehalten und zeigt ein brünettes Mädchen (Sveta), dass uns mit neutraler Miene entgegenblickt. Im Hintergrund sieht man den Wald, der im Buch eine große Rolle spielt. Da das Cover gezeichnet ist, ist klar ersichtlich, dass es sich um ein Buch für eine jüngere Zielgruppe handelt, obwohl das Cover im Gesamtbild eher trist wirkt. Meine Meinung Schreibstil: Der Autor schreibt mit einem sehr bildhaften Schreibstil die Welt, in einer Zukunft, in der Europa von Russland erobert wurde. Die Gesichte ist aus dem personellen Erzähler geschrieben, folgt aber meistens der Protagonistin Sveta. Ich empfand den Stil beim Lesen als sehr angenehm und auf das jüngere Publikum zugeschnitten. (Der Roman, der die Basis zu diesem bildet, habe ich nicht gelesen und kann die Schreibstile daher nicht vergleichen, aber vom Klappentext her, ist dieser sicherlich nicht für Jugendliche geeignet.) Handlung: Als ihr Vater erst degradiert wird und es dann zu einem Streit kommt, verlässt die sechzehnjährige Sveta mit ihrem Vater und Bruder Berlin und zieht nach Dunkeltann. Dort wird sie wie die persönliche Haussklavin behandelt. Und dann begegnet sie sie eines Tages einem Jungen … Mehr will ich aufgrund der Spoilergefahr auch gar nicht verraten. Obwohl ich, wie schon erwähnt, das Haus Komarow, zu dem dieses Buch die Vorgeschichte darstellt, nicht gelesen habe und vieles nicht wiederholt wurde, war ich schnell in der Gesichte drin und konnte mich auf Sveta und ihre Geschichte konzentrieren. Es ist verschreckend, aber doch irgendwie interessant, sich die Welt unter Herrschaft der Zaren vorzustellen und die Geschichte, die hier erzählt wird, ist definitiv eine, die seines gleichen sucht. Trotz der Gewalt und der Trostlosigkeit, die deutlich herüberkommt, ist das Buch für nicht nur für die ältere Zielgruppe geeignet, sondern auch für junge Leser. Charaktere: Svetlana – kurz Sveta – ist die Protagonistin. Sie ist sechzehn und ziemlich intelligent. So erledigt sie die Buchhaltung von ihrem Vater und alles andere, auf dass dieser keine Lust hat. Weil sie ein Mädchen ist, wird sie von ihrem Vater nicht wertgeschätzt, obwohl sie wirklich was drauf hat. Mal ganz von ihrer Cleverness abgesehen, ist sie mutig und von ihrem Sinn für Gerechtigkeit sollte ihr Vater sich mal eine Scheibe abschneiden. Als Protagonistin mochte ich sie richtig gerne. Sima hätte ich anfänglich gerne als Protagonsten eingestuft und er hatte auch eine wichtige Rolle inne, aber als Hauptcharakter neben Sveta habe ich ihn jetzt nicht gesehen. Zumindest nicht bis zum Ende. Sima ist der Anführer der Kinderbande, die illegal im Wald leben und sein Führungsgeschick ist genial. Er ist ein tiefgründiger Charakter und ich wüsste gerne mehr über sein Leben mit den Kindern im Wald und wie sie ihn beeinflusst hat. Fazit Das Thema mag nicht jedermanns Sache sein, aber ich kann es nur empfehlen. Ein toller Roman für (fast) alle Altersgruppen. Bewertung 5/5 http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2016/01/rezension-sveta-und-der-junge-aus-dem.html

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  • Unterhaltsam, fesselnd und sehr spannend

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Natalie77

    Natalie77

    18. December 2015 um 16:41

    Inhalt: Sveta wird von ihrem Vater in das kleine Dorf Dunkeltann mitgeschleppt. Ihre Eltern haben sich getrennt und ihr Vater wurde in Dunkeltann als Ortsvorsteher eingesetzt. Svetas Alltag ist geprägt von Arbeit und Schelte, denn ihr Vater hält sie wie eine Sklavin und auch ihr Bruder sieht in ihr nur Abschaum. Sie sehnt sich zurück nach ihrer Mutter, hat aber wenig Hoffnung das sie in dieser verlassenen Gegend gefunden wird. Der Alltag ist trist bis sie auf einen Jungen und sein Geheimnis trifft. Nun hat Sveta eine Aufgabe die ihr wichtig ist... Meine Meinung: Als Axel Saalbach nachfragte ob ich Lust hätte das Buch zu lesen, war ich zunächst skeptisch. Doch schon die Leseprobe gefiel mir recht gut und ließ mich zusagen. Der Einstieg fällt hier wirklich leicht. Der lockere und leichte Schreibstil lässt drüber hinweg sehen das Land und Leute russisch sind und somit auch russische Namen haben und auch manche Begriffe wohl russisch oder russisch klingend sind. Es gibt zwar am Ende ein Glossar für die Begriffe, doch beim Reader ist es immer etwas umständlich hin und her zu schauen, doch es störte nicht so sehr das es wirklich negativ auffiel und es waren auch nur wenige Begriffe. Die Geschichte spielt im Jahr 2193 in Russisch-Europa und am Ende wird auch beschrieben welche Orte für diese Ortschaften aus der Geschichte spielen, so kann man ein wenig erahnen wie weit die Entfernungen auseinander sind. Doch auch das sah ich erst ganz am Ende im Glossar. Doch es war auch so klar das sich eine sechzehnjährige kaum in Dunkeltann wohl fühlt. Die Figuren haben geläufige Namen. wobei Sveta da schon für mich eher ungewöhnlich war, ist aber auch eine Abkürzung für Svetlana, ein Name der mir schon eher ein Begriff ist. Sie ist 16 Jahre alt und hat bei ihrem Vater wirklich nichts zu lachen. Die Geschichte beginnt mit der Fahrt nach Dunkeltann und man merkt wie sehr sie schon darunter leidet in dieses hinterste Kaff zu kommen. Schließlich kommt sie aus Berlin. Sie meistert alles mit Bravour und ohne aufbegehren, doch wenn sie das tut, merkt man wie brutal ihr Vater ist. Eine Wende gibt es wirklich als sie auf Sima und Osip trifft, denn nun rebelliert sie im Verborgenen. Sie zeigt sehr viel Mut und macht viel um die die sie mag zu schützen. Es ist nie ungefährlich. Sima ist ein recht ruhiger Junge und viel erfährt man von ihm nicht, aber gerade das Ruhige fasziniert Sveta. Osip lernt man genauso wenig kennen, doch ist er etwas lebhafter als Sima. Sergej ist Svetas Vater und ein Tyrann. Sein Lieblingsgetränk ist Wodka und seine Lieblingsbeschäftigung scheint es zu sein, Menschen zu drangsalieren. Selbst sein Sohn Jan ist davor nicht geschützt, obwohl er schon eher in Sergejs Gunst steht wie Sveta. Es gibt noch Söldner die mit in Dunkeltann sind, der eine sehr brutal, der andere herzlicher als erwartet. Am Ende fand ich die Geschichte wirklich unterhaltsam, fesselnd und sehr spannend. Ich fühlte mich sehr wohl auch wenn die Situation schon sehr anders war wie in der heutigen Zeit. Sie spielt in der Zukunft, hat aber mehr von der Vergangenheit wie zum Beispiel kein fließendes Wasser, Holz was man zum Heizen holen muss und vieles mehr. Mich haben das Szenario, der Plot und auch die Figuren vollkommen überzeugt so dass ich froh bin hier zugesagt zu haben.

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  • Eine tolle Story für junge Leute

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Kaoru-chan

    Kaoru-chan

    23. November 2015 um 10:47

    Die 16 jährige Sveta wird nach der Trennung ihrer Eltern von ihrem Vater regelrechtrecht verschleppt. In ein kleines Dorf namens Dunkeltann. Dort muss sie für ihren Vater, ihrem Bruder und den beiden Söldnern nichts anderes tun, als Hausmädchen 'spielen'. WAs ihr natürlich so gar nicht passt, aber ändern kann sie es auch nicht. Im Dorf selber bekommt sie auch nur merkwürdige Blicke zugeworfen. Immerhin ist sie die Tochter des neuen Dorfoberhauptes, der nicht wirklich gut ankommt. Erst als die Männer einen Gefangenen nehmen, geht die Geschichte richtig los, denn durch diesen GEfangenen erfährt Sveta einiges und weiß auch durch ihn, wie sie an die Leute im Dorf kommt, um ihnen auch auf eine Art und Weise zu helfen. Zu viel möchte ich von diesem Buch hier wirklich nich verrraten, was die Rezension zu schreiben schwierig gestaltet. Denn man muss alles selber kennenlernen. Das Dorf, die Umstände, die Menschen, die dort leben und mit denen Sveta zu tun haben wird. Den jeder Charakter ist etwas besonderes geworden, wenn auch noch nicht so ganz ausgereift wie ich es vielleicht von anderen Büchern kenne. Trotzdem ist mir der ein oder andere wirklich ans Herz gewachsen. Hauptmerk ist natürlich auf Sveta gesetzt. Diese ist für mich ein doch starker Charakter, da sie sich trotz der ganzen Ergernisse mit der Familie nicht unterkriegen lässt, stark bleibt und auch immer wieder versucht, zwischen allen irgendwie zu vermitteln, was nicht immer einfach ist. Alles, was ein junges Mädchen haben muss, hat sie. Alles zusammengefasst, kann ich sagen, dass dieses Buch gut gelungen ist, auch wenn einiges besser hätte ausgearbeitet werden können. Trotzdem kann ich dieses Buch den jungen Lesern unter uns wirklich ans Herz legen, denn mit Sveta das alles zu erleben, macht spaß.

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  • Klangvoll

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Annabel

    Annabel

    20. November 2015 um 15:32

    Winter 2193 in Russisch-Europa. Wir befinden uns in Deutschland, genauer gesagt Thüringen. Sveta, die Hauptprotagonistin wird von ihrem Vater in eine kleine Ortschaft namens Dunkeltann mehr oder minder entführt. Und dieser Ort ist auch genauso wie er heißt: Sehr bizarr und düster. Und ähnlich trüb sieht auch ab diesem Zeitpunkt Svetas Leben aus. Sie lebt neben ihrem Vater, ihrem Bruder und zwei Söldnern her, muss das Hausmädchen und den Sündenbock spielen. Denn da sie „nur“ ein Mädchen ist, ist sie schon immer ihrem Vater ein Dorn im Auge gewesen. So wird sie getriezt, geschlagen und zur Sklavin gemacht. Was ich sehr interessant finde ist die Tatsache, dass Sveta hier vor allem zur Beobachterin gemacht wird. Sie vermittelt zwischen verschiedenen Parteien und ist dadurch trotzdem sehr wichtig und doch gibt es viele Stellen, an denen sie selbst eine Randfigur wird und nur beschrieben wird, was sie mit ihren Sinnen aufnehmen kann. Seien es Gespräche oder Szenerien, die zwischen den Dörflern oder ihrer Familie stattfinden. Somit bleibt der Lesefluss bestehen, da an sich trotzdem die Erzähler nicht wechseln und man nur durch Sveta alles um sie herum mitbekommt und kennenlernt. Trotz allem ist Sveta ein sehr starker Charakter. Sie ist taff, gefühlvoll und skeptisch, wirkt dadurch sehr echt, da sie alles hinterfragt. Allerdings ist sie für mich recht undurchsichtig geblieben, da sie sich sehr stark wandeln kann. In Gegenwart ihrer Peiniger ist sie eine starke, aber erdrückte junge Frau. In der Nähe des „Jungen aus dem Wald“ (Hier möchte ich nicht zu viel verraten.) wird sie jedoch zu einem sanften, ruhigen Mädchen. Einerseits zeugt es vom Können der Autoren, dass sie einen überzeugenden Charakter mit zwei Gesichtern schaffen konnten, doch sind mir persönlich die Kontraste hin und wieder zu stark, sodass Sveta dann plötzlich immer zu einer Fremden wird. Das hat auch zur Folge, dass die Beziehung, die sie zu dem Jungen hat, sehr komisch wirkt und sich unharmonisch anfühlt. Ich musste sogar hin und wieder mit den Zähnen knirschen, wenn sie ihm eigentlich eine wichtige Botschaft überbringen wollte, die meiner Meinung nach wirklich gedrängt hat, jedoch die Ruhe weg hatte, sobald sie bei ihm war. Am liebsten hätte ich sie manchmal geschüttelt und erstmal daran erinnert, was sie eigentlich bei ihm wollte. Der Schreibstil von Ramona Mädel und Axel Saalbach konnte mich hingegen voll und ganz überzeugen. Man merkt nicht einmal ansatzweise, dass da zwei Autoren im Spiel waren. Ganz im Gegenteil. Alles in Allem handelt es sich hier um ein tolles und vor allem klangvolles Gesamtwerk. Beim Lesen hatte ich ein sehr besonderes und schönes Lesegefühl, das gleichzeitig dank der Geschehnisse und Handlungsorte sehr drücken war. Fazit: Es war wirklich toll, mal ein Buch zu lesen, dass in meiner Heimat spielt. Und dann auch noch ein so besonderes! Sveta und der Junge aus dem Wald ist ein Buch, das den Leser durch ein Wechselbad der Gefühle führt und sogar manch einen Abgrund der Menschheit aufgezeigt hat.

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  • Nach einem schwierigen Einstieg doch lesenswert...

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Bookilicious

    Bookilicious

    18. November 2015 um 18:40

    *Inhalt* Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ... (Kurzbeschreibung von www.amazon.de) *Infos zum Buch*  Seitenzahl:  288 Seiten Verlag: CreateSpace Independent Publishing Plattform Preis: 0,99 € (Ebook) / 9,99 € (Taschenbuch) *Erster Satz des Buches* "Der Anblick spielte ihr ein friedliches Lied in Moll, denn obwohl sie die Natur liebte, konnte sie an diesem Tag keinen Gefallen an der Schönheit des Waldes finden." *Fazit*  "Sveta und der Junge aus dem Wald" ist ein Roman der Autoren Axel Saalbach und Ramona Mädel. Nachdem ich von Axel Saalbach angefragt wurde, ob ich gerne den gemeinsamen Roman rezensieren möchte, sagte ich natürlich zu, denn die Thematik klang interessant. Als ich den Roman anfing zu lesen, war mir nicht klar, dass es sich hier um eine Dystopie handeln würde, weswegen ich dann doch etwas überrascht war, als sich herausstellte, dass die Geschichte im Jahre 2193 spielt. An sich mag ich dystopische Romane, daher störte mich diese Tatsache nicht wirklich, aber es wäre dennoch ganz gut gewesen, wenn man vorher darauf hingewiesen worden wäre, damit man weiß, was auf einen zukommt. Verweilt man jedoch länger in diesem Buch, wird man eigentlich lediglich durch die Kapitelüberschriften daran erinnert, dass dieses Buch in der Zukunft spielt, denn an sich findet man wenig Inhalt, der darauf hinweist. Das mag damit zusammenhängen, dass Sveta, ihr Bruder Jan und ihr Vater in die abgelegenste Provinz entsendet werden, etwas mehr Fortschritt und Hinweis auf die Zukunft hätte ich mir jedoch dann schon gewünscht. Einzig Gleiter, mit denen die "Ausgestoßenen" zwischen Berlin und Dunkeltann reisen können, zeigen uns, dass wir uns nicht mehr in unserer Zeit befinden.  Zu Beginn hatte ich so meine Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden, denn auch wenn die Charaktere relativ leicht zugänglich waren und trotz vorrangig russischer Namen relativ leicht auseinander zu halten waren, wurde ich mit der Story einfach nicht warm. Eventuell mag dies daran liegen, dass lange Zeit nicht wirklich viel passierte und die Geschichte nur so vor sich hinplätscherte. Wäre eine außergewöhnliche Kulisse vorhanden gewesen, so hätte ich dies ja noch nachvollziehen können, da man sich so erst einmal an andere Gegebenheiten gewöhnen muss. In diesem Fall hätte der Roman jedoch genauso gut zur heutigen Zeit in einer etwas primitiveren Ecke spielen können, denn von modernen Geräten oder ähnlichem war (bis auf die Gleiter) keine Rede. Das Leben im Dorf Dunkeltann ist tatsächlich eher primitiv, die Menschen haben nichts oder nur wenig zu essen und die Herrschaft von Svetas Vater ist grausam. Nach und nach wird die Geschichte dann aber interessanter und als wir die Kinder des Waldes (wie ich sie jetzt einfach mal nennen möchte), mehr auftreten, wird die Geschichte inhaltlich deutlich aufgewertet. Die Situation im Hause von Svetas Vater spitzt sich zu, denn sie versucht stets, sich aus dem Haus und in den Wald zu schleichen und muss dafür immer wieder neue Ausreden finden, da sie für ihren Vater nur die Dienstmagd mimen muss und keinerlei Freiheiten hat. Dadurch wird ihr Leben so manches Mal turbulenter, als man es annehmen würde und nach und nach entpuppt sich der wahre Charakter ihres Vaters. Aus einem Buch, welches ich zu Beginn noch weglegen wollte, entspann sich nach und nach eine Geschichte, die mich immer wieder zu fesseln wusste, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Situation für Sveta und die Waldkinder (darunter der Junge aus dem Titel) entwickelte.  Insgesamt kann ich euch diesen Roman dann also doch empfehlen, denn auch wenn ich lange brauchte, um mich hineinzufinden, mochte ich den Schreibstil von Anfang an sehr gerne und die Idee entpuppte sich dann doch noch als origineller, als ich es zu Beginn vermutet hätte. Von meiner Seite aus kann ich also doch noch eine Empfehlung aussprechen und euch schöne Lesestunden wünschen :-) Wertung: 4 von 5 Sterne

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht.

    Sveta und der Junge aus dem Wald
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    16. November 2015 um 20:08

    Sveta ist 16 Jahre alt und lebt in Berlin. Berlin, das nicht mehr so ist, wie wir es eins kannten. Ihr Vater, ein meist betrunkener und auch gewalttätiger Mann, arbeitet für die dortige Regierung und hatte eigentlich gehofft, irgendwann noch höher aufsteigen zu können. Aufgrund mehrerer Fehler wird er jedoch bestraft und nach Dunkeltann versetzt, in welchem er nur als Ortsvorsteher fungieren soll. am Vorabend des Umzugs kommt es zu einem großen Streit zwischen Svetas Eltern, nach welchem ihr Vater sofort nach Dunkeltann aufbricht - mit Sveta und ihrem Bruder Jan. Von da an ändert sich Svetas Leben schlagartig. Unter der Obhut ihrer Mutter noch fast schon behütet aufgewachsen, fungiert sie in ihrer neuen Heimat nur noch als Magd für alles und bekommt das auch oft genug von ihrem Vater und ihrem Bruder zu spüren. Ihr Leben scheint recht trostlos.. bis sie auf jedem trifft, der nicht nur sie aus ihrer.. nennen wir es Lethargie reissen soll. Ich habe mir ehrlich gesagt, in den letzten Tagen mehrfach Gedanken darüber gemacht, wie ich am besten beschreiben kann, wie ich das Buch empfunden habe. Ich hatte Anfangs ein paar Probleme, wirklich in das Buch zu finden, wenngleich es auch erst nach dem Prolog angefangen hat. Vorweg muss ich sagen, dass man nicht gemerkt hat, dass der Roman von zwei Autoren gleichzeitig geschrieben wurde. Oftmals bemerkt man ja an Perspektiv - und/oder Wortwechseln, dass mehrere Autoren am Werk waren, aber hier hatte ich nie das Gefühl. Sveta war eigentlich ein Charakter, der durchaus selbstbewusst aufgetreten ist. Sie verzweifelt wenig - meist nur dann, wenn die Sehnsucht nach ihrer alten Heimat, nach ihrer Mutter, besonders groß ist und lässt sie sich nicht richtig unterkriegen. Allerdings kam sie mir in einigen Situationen auch etwas naiv. Sie gibt sich zwar mir ihrem Schicksal nicht wirklich zufrieden und beweist ein wenig Mut, als es darauf ankommt, aber manchmal hat sie, zumindest, was mein eigenes Empfinden angeht, auch etwas überstürzt gehandelt. Ihren Vater konnte ich von Anfang an nicht leiden. Er war mir als Protagonist einfach total unsympathisch, was sich komplett durch das Buch gezogen hat und er ist auch nicht der einzige Charakter geblieben, bei dem ich so empfunden habe. Bei den Kindern aus dem Wald, habe ich lange überlegt, was genau ich dazu schreiben soll. Im Grunde.. waren es Kinder, die mir irgendwie schon.. übermenschlich vorkamen. Okay, übermenschlich wäre hier nun das falsche Wort, aber sie waren mir teilweise einfach zu gut, zu mutig, zu selbstbewusst und kampferprobt. Es war für mich eigentlich recht schnell klar, wohin das alles letztendlich hinauslaufen würde, gerade auch, wie sich Svetas Vater verhalten hat. Svetas Bruder hingegen, hat ein kleines Wechselbad der Gefühle bei mir hinterlassen. Anfangs fand ich ihn einfach nur arrogant, total überheblich und ich fand es regelrecht grauenhaft, wie er mit seiner Schwester umgegangen ist, aber im Laufe des Buches konnte man doch deutlich die Veränderung spüren, die in ihm vorgegangen ist - auch, wenn da ein klein wenig.. Nachhilfe notwendig war. Das Ende war für mich persönlich irgendwie schon vorhersehbar und ich möchte auch nicht näher darauf eingehen, um an Ende nicht doch noch zu viel verraten. Für mich war es ein Buch, welches sich für zwischendurch recht schnell lesen lässt, welches meiner Meinung nach, aber noch viel Potenzial hat, was mir bislang verborgen geblieben ist. Ich werde mir allerdings noch andere Bücher des Autors irgendwann einmal vornehmen, vielleicht habe ich dann eine noch bessere Meinung. Die jetzige ist weder gut noch schlecht, so ein Zwischending eben, ala "Kann man durchaus lesen, muss man aber nicht  zwingend tun."

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