Axel Starke

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Interview mit Axel Starke

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

2007 erschien in einem kleinen Verlag "Alice" - die Verbreitung wurde auf richterlichen Beschluss hin untersagt, weil die Verlegerin das ungekürzte, unkorrigierte und nicht lektorierte Rohmanuskript ohne Genehmigung meinerseits einfach mal veröffentlicht hatte! Zwei Jahre später besass dann der Dresdner Buchverlag den Mut, "Alice - Im Fadenkreuz der Stasi"  (so der richtige Titel) in seiner heutigen Fassung zu veröffentlichen. Da es sich in dem Roman um eine wahre Geschichte handelt, und fast alle Protagonisten noch leben, war mir bei der Wahl des Titels nicht ganz wohl. Meine Vorbehalte waren aber unbegründet, da sich der Verkauf fast ausschliesslich über Online-Shops abwickelt. Die wenigen kleinen Läden, in denen noch richtige Buchhändler agieren, werden aus meinen eigenen Beständen beliefert...
Die Idee zur Veröffentlichung der Geschichte kam aber nicht von mir - ich schrieb (therapeutisch) einfach meine üblen traumatischen Erlebnisse, die ich selbst mit der Stasi hatte, aus Sicht eines 20-jährigen Studenten der darstellenden Künste, nieder. Das daraus eine Story dieses Ausmasses wurde, war mir zu dem Zeitpunkt nicht wirklich bewusst.
Mein Vater war es letztendlich, der mir zu diesem Schritt geraten hatte.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Meine Lieblingsautoren sind: Ernest Hemingway, Jonathan Kellerman, Scholochov und Kishon. Wobei ich noch mehrere Favoriten habe, aber eine Aufzählung wäre abendfüllend!

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Meine Ideen kommen ausschliesslich aus alltäglichen Beobachtungen, Geschichten, die ich erlebt oder zumindest in unmittelbarer Nähe erhaschen kann.

Wann und was liest Du selbst?

Den Kontakt zu meinen Lesern halte ich zumeist über Lesungen (im letzten Jahr waren es ca. 18 kleinere mit anderen Autoren zusammen, und nur eine über zwei Stunden, mit anschliessender Diskussion), oder über Internet Telefon bzw. persönliche Gespräche in Kneipen oder anderen Einrichtungen.

Frage

In diesem Jahr hatte ich meine vorerst letzte Lesung im Februar; weitere sind nicht geplant - ich denke auch, dass jetzt der Zeitpunkt für eine Zäsur ist...