Axel Westerwelle

 3.3 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Lost in History, Lost in History und weiteren Büchern.
Axel Westerwelle

Lebenslauf von Axel Westerwelle

Der Autor Dr. Axel Westerwelle gehört der Geschäftsleitung der GFC Holding GmbH mit Sitz in Quickborn-Heide bei Hamburg an. Fokus des Unternehmens ist die Beratung im Bereich Customer Relationship Management (CRM), das Managen komplexer Projekte, wie z. B. goodbuy und das Beteiligen an Unternehmen. Im Rahmen der CRM-Beratung hat sich das Unternehmen u.a. auf den Bereich Personalmarketing und –rekrutierung spezialisiert. Axel Westerwelle publizierte seit 1994 zwanzig Bücher zu den Themen Beruf, Studium und Karriere. Seit 2000 lehrt er an der Universität Frankfurt/M. das Thema Existenzgründung Demnächst erscheint sein erster Roman Lost in History.

Alle Bücher von Axel Westerwelle

Lost in History

Lost in History

 (14)
Erschienen am 09.09.2011
Lost in History

Lost in History

 (4)
Erschienen am 09.10.2012
Lost in History

Lost in History

 (4)
Erschienen am 09.07.2013
Lost in History - Das Hörbuch

Lost in History - Das Hörbuch

 (1)
Erschienen am 09.09.2010

Neue Rezensionen zu Axel Westerwelle

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Rezension zu "Lost in History" von Axel Westerwelle

Die Rückkehr – und das Ende?
frellvor 6 Jahren

In Teil 3 von Axel Westerwelles „Lost in History“ gelingt es ihm das erste Mal, dass man vergisst, das er eigentlich aus der Ecke der Sachbücher kommt. Ich kann mich nach Beenden von Teil 3 nicht erinnern, dass ich einen Ausflug in den Sachthemenbereich gelesen hätte wie in Teil 1und 2.

Jedoch – und das hat mich dann doch wieder ein wenig gestört-  gerade in diesem Buch fasst der Autor alle 30 Seiten (so mein Gefühl) die Geschehnisse in den Gedanken der handelnden Personen zusammen. Dass das am Anfang des dritten Buches passiert, lasse ich mir ja gefallen. Schließlich sollte man den Lesern, die nicht direkt das dritte Buch zur Hand genommen haben, nochmals eine kleine Auffrischung geben. Aber während des Buches (und immer wieder) – das ist dann auf Dauer doch ein wenig langweilig.

Was man vom Rest des Buches nun keineswegs behaupten kann. Geht die spannende Geschichte um Christoph und Claudia, die mehr oder weniger zufällig im Jahr 1809 gelandet sind, doch hier weiter. So fragt man sich schon, wieso  Christoph oder Claudia das ein oder andere Mal so handelt, wie sie handeln. Man fragt sich: Hätte auch ich das gemacht? Aber schließlich hat niemand von uns diese Situationen jemals erlebt (weswegen das keiner hundertprozentig sagen kann) und außerdem merkt man daran, dass der Roman den Leser gepackt hat. Man setzt sich in die Figuren hinein.

Und ich sage es gerne nochmals. Gerade wegen der oft kritisierten verwendeten einfachen Sprache gelingt einem das recht spielend.

Ich begann das Buch in der Annahme, dass dies das Ende der Trilogie ist (wie bei einer Trilogie so üblich). Am Ende des Buches war ich aber dann doch ein wenig enttäuscht. Man erfährt weder, was aus den Kindern von Christoph und Claudia in der Zukunft geworden ist (und das ist bei beiden immer die Hauptmotivation zurück zu kehren) noch woher Christoph seine Gräfin Diana denn eigentlich noch kennt (auch das wird des Öfteren thematisiert).

Im Nachgang des Buches las ich dann aber, dass es mit Teil 4 weiter gehen soll, der jedoch Mitte 2011 erscheinen sollte – vor zwei Jahren also. Bisher aber noch Fehlanzeige.

Schade, mich persönlich würde es interessieren – auch wenn es die Roman-Trilogie ad absurdum führt.

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Rezension zu "Lost in History" von Axel Westerwelle

Deutlich weniger "Lost in Sachthemen"
frellvor 6 Jahren

Auch im zweiten Teil von „Lost in History“ läßt sich nicht verleugnen, dass der Autor aus dem Bereich Sachbuch kommt. Immer wenn er ein Thema aufgreift, beißt er sich fest und führt den Leser analytisch bis zum Ende durch. Das schrappt manchmal gerade so an der Langeweile vorbei, vor allem, wenn Themen so uninteressant und auch kompliziert werden, wie, welche Rangfolge auf Schiffen der englischen Marine im frühen 19. Jahrhundert herrscht.

Dennoch ist die Bewertung noch einen Stern besser als Teil 1, weil hier viel mehr Handlung in den Roman eingebaut wurde. Westerwelle bleibt seinem einfachen, ja fast trivialen Schreibstil zwar treu, doch wie schon im ersten Buch stört mich das nicht. Es lässt einen eher durch das Buch fliegen, da man keinen Satz mehrmals lesen muss, um ihn zu verstehen.

Mehr Handlung bedeutet in diesem Fall auch mehr Spannung. Es fängt schon damit an, dass man sich fragt, wie Claudia, die Ehefrau des Protagonisten – unfreiwillig mit in die Vergangenheit katapultiert – nun ihren Ehemann finden will, um wieder in ihre Zeit zurück zu kommen.

Spannend geschrieben ist auch das Leben an Bord des englischen Kriegsschiffes bis hin zur Befreiungsaktion der Geiseln auf dem spanischen Festland. Immer hatte ich den Drang weiterzulesen, um zu erfahren, wie es nun weitergeht. Auch gelingt es Westerwelle, seinen Helden Christoph wesentlich sympathischer darzustellen als in Teil 1.

Und am Ende möchte ich wissen, wie es weitergeht. Daher nehme ich mir gleich Band 3 zur Hand…

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Rezension zu "Lost in History" von Axel Westerwelle

Zur Hälfte "Lost im Sachthema"
frellvor 6 Jahren

Zeitreisen faszinieren mich von jeher. Daher habe ich auch zugegriffen, als ich erst vor wenigen Monaten den ersten Teil von Axel Westerwelles „Lost in History“ entdeckte.

Wie hier in einigen Rezensionen bereits beschrieben wird, ist der Erzählstil recht einfach, teilweise trivial, doch im Gegensatz zu manch anderem Leser hier kreide ich das dem Buch nicht als Nachteil an. Der Stil bewirkt, dass ich mich sehr schnell in den Protagonist Christoph hineinversetzen konnte. Er ist ein Mensch aus unserer Zeit, mit unseren Gedanken, mit unseren Problemen, der Gedankengängen nachgeht, die zumindest die meisten männlichen Leser, so sie dem Thema Science Fiction auch nur annähernd verfallen sind, sicher ähnlich so auch schon hatten.

Wie wäre es in der Zeit zu reisen? In welche Zeit würde ich reisen? Sind Zeitreisen eigentlich möglich? Und wenn ja, gäbe es das Zeitreiseparadoxon eigentlich? Könnte ich die Zeit verändern? Oder würde sich die Zeit wieder von selbst regeln?

Der Unterschied zu unserem Buchhelden Christoph ist, dass er im Verlaufe des Buches tatsächlich in der Zeit reisen möchte und alles daran setzt, heraus zu finden, wie. Dabei jedoch offenbart der Roman seine eigentlichen Schwächen.

In der ersten Hälfte des Buches verbringt Christoph seine Zeit lediglich damit, Recherchen anzustellen. Und so mutiert der Roman in diesen Teilen eher zu einem Sachbuch, das sich versucht, wissenschaftlich mit der Zeitreisethematik auseinander zu setzen -  was ich persönlich nicht uninteressant fand. Jedoch wäre in der Schule gerade dieser Teil mit „Thema verfehlt“ durchgefallen, da auch die kleinen Intermezzi in Christophs Privatleben, den Text nicht zu einem Roman machen.

Erst in der zweiten Hälfte des Buches beginnt die Geschichte wirklich zu einem Roman zu werden. Und da offenbart sie ihre Stärken, da man endlich den verzweifelten Versuchen, der zufälligen Entdeckung, den Versuchen, in der Zeit zu reisen, bis zum Schluss, als es endlich geklappt hat (was Christoph zunächst gar nicht glauben kann) das (Roman)Leben abgewinnen kann, das man anfangs so sehr vermisst hat.

Das Ende macht dann auch definitiv neugierig auf die nächsten Teile.

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