Axel Westerwelle Lost in History

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Inhaltsangabe zu „Lost in History“ von Axel Westerwelle

Christoph liebt sein Durchschnittsleben. Das Haus im Grünen und der neue Carport reichen ihm eigentlich. Die Ehe läuft ganz gut und die Kinder nerven nur temporär. Eher aus Langeweile beschäftigt er sich mit Themen, die er besser nicht hätte beachten sollen: Magie, Mystik, die Zeit, das Universum ... und all das. Eine phantastische Reise beginnt, auf die Christoph ganz schnell gut und gerne hätte verzichten können. Der erste Band der LOST in HISTORY-Roman-Trilogie. Ein tolles Buch mit viel Witz, Leidenschaft und Abenteuer.

War überrascht von der Dynamik und der Phantasie. Am Anfang lehrreich, wie ich finde, später einfach nur spannend. Weiter so.

— Stefanie81

Erst in der zweiten Hälfte wird die Geschichte tatsächlich zu einem Roman, dann verstand sie es aber, mich zu fesseln.

— frell

Habe lange versucht, dem Roman trotz der amateurhaft-naiven Schreibweise eine faire Chance zu geben. Aber als ich allen Ernstes was von einem "Indianer Jones" lesen musste war das Fass voll. Sorry, aber das Ding ist in meinen Augen Ramsch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Zur Hälfte "Lost im Sachthema"

    Lost in History

    frell

    10. April 2013 um 18:23

    Zeitreisen faszinieren mich von jeher. Daher habe ich auch zugegriffen, als ich erst vor wenigen Monaten den ersten Teil von Axel Westerwelles „Lost in History“ entdeckte. Wie hier in einigen Rezensionen bereits beschrieben wird, ist der Erzählstil recht einfach, teilweise trivial, doch im Gegensatz zu manch anderem Leser hier kreide ich das dem Buch nicht als Nachteil an. Der Stil bewirkt, dass ich mich sehr schnell in den Protagonist Christoph hineinversetzen konnte. Er ist ein Mensch aus unserer Zeit, mit unseren Gedanken, mit unseren Problemen, der Gedankengängen nachgeht, die zumindest die meisten männlichen Leser, so sie dem Thema Science Fiction auch nur annähernd verfallen sind, sicher ähnlich so auch schon hatten. Wie wäre es in der Zeit zu reisen? In welche Zeit würde ich reisen? Sind Zeitreisen eigentlich möglich? Und wenn ja, gäbe es das Zeitreiseparadoxon eigentlich? Könnte ich die Zeit verändern? Oder würde sich die Zeit wieder von selbst regeln? Der Unterschied zu unserem Buchhelden Christoph ist, dass er im Verlaufe des Buches tatsächlich in der Zeit reisen möchte und alles daran setzt, heraus zu finden, wie. Dabei jedoch offenbart der Roman seine eigentlichen Schwächen. In der ersten Hälfte des Buches verbringt Christoph seine Zeit lediglich damit, Recherchen anzustellen. Und so mutiert der Roman in diesen Teilen eher zu einem Sachbuch, das sich versucht, wissenschaftlich mit der Zeitreisethematik auseinander zu setzen -  was ich persönlich nicht uninteressant fand. Jedoch wäre in der Schule gerade dieser Teil mit „Thema verfehlt“ durchgefallen, da auch die kleinen Intermezzi in Christophs Privatleben, den Text nicht zu einem Roman machen. Erst in der zweiten Hälfte des Buches beginnt die Geschichte wirklich zu einem Roman zu werden. Und da offenbart sie ihre Stärken, da man endlich den verzweifelten Versuchen, der zufälligen Entdeckung, den Versuchen, in der Zeit zu reisen, bis zum Schluss, als es endlich geklappt hat (was Christoph zunächst gar nicht glauben kann) das (Roman)Leben abgewinnen kann, das man anfangs so sehr vermisst hat. Das Ende macht dann auch definitiv neugierig auf die nächsten Teile.

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  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt Christoph ist ein diplomierter Betriebswirt und erfolgreicher Geschäftsmann. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und ein tolles Haus in einem Hamburger Vorort. Dieses Leben reicht ihm aber nicht aus. Schon lange interessieren in Geschichten rund um das Zeitreisen. Doch nach einem Gespräch mit Freunden möchte er sich nicht mehr nur mit fiktionalen Berichten beschäftigen. Er will herausfinden, wie man wirklich durch die Zeit reisen kann, und plant auch selbst eine Reise unternehmen. Und das ohne naturwissenschaftliches Wissen. Aus der fixen Idee wird ein Hobby, das ihn von seiner Familie entfernt und seine berufliche Karriere gefährdet. Sprache und Stil Man hält häufiger Werke in den Händen, die einer recht einfach konstruierten Sprache geschrieben sind, aber trotzdem Interesse wecken. Sie wirken durch ihren Gesamtstil wieder rund oder packen den Leser über den Plot. Dieses Buch hat leider nichts von alledem. Die Sprache ist hölzern bis verkrampft und führt zu einem schlechten Lesefluss. Ich hatte während des Lesens den Eindruck einem komischen Gedankengang hinterher zu jagen, der auf ein Tonband gesprochen wurde. Zudem befinden sich im Text auch diverse sprachliche Fehler, die den Leser schon fast anspringen. Die Hauptfigur ist fast noch langweiliger als die Geschichte an sich. Wenn es um die Beschreibung von Umgebungen geht, macht sich der Autor nicht die Mühe einen Raum mit Hilfe schöner Wörter zu erschaffen. Er ersetzt ganze Passagen durch plumpe Schleichwerbung. Schon in dem ersten Kapitel werden ein Reiseveranstalter, eine Firma für Kaffeeautomaten und ein Einrichtungshaus genannt. Man muss deutlich sagen, dass jemand hier seine schriftstellerischen Fähigkeiten weit überschätzt hat. Schaut man sich weiterhin die vorhandenen Informationen über den Autor an, erkennt man erstaunlich viele Parallelen. Somit erscheint das Buch schon in einem nahezu narzisstischen Licht. Und wenn man einen Abschnitt über Intimitäten liest, sieht man unweigerlich die Freundin des Autors vor sich. Deren Gesicht man sich im Internet anschauen kann, weil der Autor in den Danksagungen freizügig ihren vollen Namen nennt. Und wie es der Zufall will ist die Auserwählte Verlagsleiterin im Hamburger Verlag. Und wessen Bücher werden wohl dort verlegt? Fazit Ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, da sich die Grundidee recht gut angehört hat. Ich wurde jedoch mehr als enttäuscht. Die Geschichte ist langweilig und die Sprache mag ausreichend sein, um Leser in der Familie zu finden. Für ein großes Publikum ist sie aber nicht geeignet. Das Buch ist absolut nicht empfehlenswert.

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    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. April 2011 um 10:05
  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    sternthaler75

    19. October 2010 um 08:43

    Zeitreisen... ein Traum der Menschheit, und auch ein Traum von Christoph. Nein, Christoph ist kein kleiner Junge, er ist erwachsen, hat Familie, nimmt keine Drogen und hat einen guten Job. Und irgendwann hat er die fixe Idee, wie irre es doch wäre, in der Zeit reisen zu können. Doch wie soll man das anstellen? Wo suchen, wer kann ihm helfen? Viele Fragen, die er erst einmal beantworten muß. Auf seine Familie kann er dabei nicht sonderlich hoffen, seiner Frau Claudia geht der Quatsch mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Also, wer könnte zeitreisen... vielleicht Außerirdische? Chris ist sich sicher, dass das die einzige Möglichkeit ist, denn wie sonst sollten Lebewesen von anderen, weit entfernten Planeten wohl in der Lage sein, unseren Planeten zu besuchen. Monatelang recherchiert er, vernachlässigt Arbeit und Familie, reist durch die Welt und landet schließlich in England, in der Hoffnung, hier weiter zu kommen... Die Geschichte an sich ist sehr interessant, und kann den Leser von der Thematik her sicher an sich fesseln. Leider kommt hier aber kein Gefühl dabei rüber, es ist dem Lesen nach anfänglich sehr wissenschaftlich aufgebaut, was den Leser evtl. davon abhalten könnte, dran zu bleiben. Es dauert sehr lange, bis Spannung in die Geschichte kommt, und die kann auf die Dauer nicht gehalten werden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ich die nächsten Bände auch lesen möchte. Einerseits macht es mich schon neugierig, andererseits schreckt mich der Dokumentationsstil aber auch ab.

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  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    Sineous

    13. October 2010 um 18:14

    Christoph ist recht begeisterungsfähig und lässt sich gern neue Ideen einfallen, denen er seine ganze Aufmerksamkeit schenkt. Da passt der plötzliche Einfall gerade gut, dass er sich mit dem Thema Zeitreisen auseinandersetzen und als normaler Bürger das Problem sicher eher lösen könnte als all die gelehrten Wissenschaftler. Er recherchiert und forscht auch mehrere Wochen, bis ihm klar wird, dass die Lösung des Problems nicht von unserem Planeten kommen kann – also wendet er sich den Aliens zu. Nach 6 Monaten scheint er den gewünschten Durchbruch erreicht zu haben – und damit allerdings auch eine Krise in seiner Ehe. Seine Frau und seine Freunde halten ihn zunehmend für übergeschnappt. Trotzdem macht er sich auf den Weg nach Portsmouth, wo er die nächste Alien-Heimsuchung vermutet. Und tatsächlich schafft er es mithilfe von binären Codes, mit einer außerirdischen Kraft zu kommunizieren und sogar seinen Zeitreisewunsch klar zu machen. Nur leider läuft bei dieser wortlosen Kommunikation etwas schief und so landet er – nach mehreren kleinen Zeitsprüngen – über 200 Jahre in der Vergangenheit. So endet der erste Band. Mir wurde nicht recht klar, wer die Zielgruppe dieses Buches sein sollte. Der Humor gleicht den Frauenromanen von Hera Lind, allerdings passt die Auseinandersetzung mit den meist abgedrehten Thesen über Zeitreisen- und Alienforschung nicht recht in diese Schiene und ist zudem oft langatmig und ermüdend. Wenn nicht gleich zu Beginn des Buches deutlich gemacht worden wäre, dass Christophs Zeitreisen-Bemühungen tatsächlich von Erfolg gekrönt werden würden, hätte ich das Buch während der ersten 5 Kapitel ohne weiter zu lesen aufgegeben. In Portsmouth wird es dann allerdings doch recht spannend. Christophs Wunsch, durch die Zeit reisen zu können, erfüllt sich unverhoffter Weise und man fiebert mit, wie es denn dabei weiter geht. Insgesamt ist die Idee ganz nett, allerdings nicht gut umgesetzt. Die Story hätte sicher auf das Wesentliche runtergekürzt werden können – und mit weniger dickem Papier sowie einer kleineren Schrift hätte man so alle drei bisher erschienenen Bände in einen packen können.

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  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    Sanicha

    03. October 2010 um 12:04

    Meine Rezension: Das Buch „Lost in History – Gegenwart“ vom Autor Axel Westerwelle, ist der erste Teil einer Trilogie, welche sich mit dem Thema Zeitreisen beschäftigt. Der Schreibstil ist sehr langatmig und ich finde ihn daher auch nicht flüssig. Ich habe am Anfang große Schwierigkeiten gehabt in die Geschichte rein zu kommen, da in der ersten Hälfte des Buches viel zu viel beschrieben wurde. Bis ins kleinste Detail wurde beschrieben wie der Protagonist Christoph Recherchen über das Thema Zeitreisen anstellt. Das fand ich nach einiger Zeit sehr langweilig, da viel Fachwissen beschrieben worden ist und es für einen Laien der sich mit Zeitreisen nicht beschäftigt schwer zu verstehen ist. Besonders als es dann zu dem Ergebnis gekommen ist, das Außerirdische etwas mit Zeitreisen zu tun haben könnte, war ich nicht mehr so begeistert davon. Interessant wurde das Buch für mich erst, nachdem der ganze Recherche Kram beiseite war und der Protagonist dann nicht mehr nur in seinem Büro saß sondern auch mal raus gegangen ist. Dieser Punkt kam aber leider erst zur Mitte des Buches. Erst ab da habe ich mich so etwas in die Geschichte einfinden können. Als der Protagonist dann auch noch nach England gereist ist um dort noch genauer zu recherchieren wurde es auch etwas spannend. Dort ist er nämlich auf außerirdischer Energie gestoßen mit deren Hilfe er erst kleine Sprünge und dann längere und größere Sprünge in die Vergangenheit macht. Leider kam der Teil mit dem Sprung in die Vergangenheit viel zu spät fand ich. Mir hätte es gut gefallen, wenn es schon etwas früher geschehen wäre und der Leser schon hier etwas mehr über die Geschehnisse in der Vergangenheit erfahren hätte. Spannung hat sich meines Erachtens erst gegen Ende des Buches aufgebaut, als Christoph es dann schlussendlich doch geschafft hatte in die Vergangenheit zu reisen. Aber dies find ich viel zu spät, da der Leser so nicht direkt von Anfang an an die Geschichte gebannt wurde. Mir gefallen die Geschichten besser, wo man als Leser gleich von der ersten Seite an mitfiebert. Fazit: Der erste Teil der Trilogie konnte mich jetzt noch nicht vollkommen überzeugen. Zum Ende her sind einige Stellen, die es interessant machen zu erfahren wie es weiter geht, aber der Anfang war für mich einfach zu langatmig, so das ich zwischendurch auch schon überlegt hatte es einfach abzubrechen und bei Seite zu legen. Es reißt mich aber schon zu erfahren ob es im zweiten Teil evtl. spannender und nicht so langatmig zur Sache geht.

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  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    Shiku

    22. September 2010 um 18:49

    Viel mehr als im Klappentext steht, lässt sich leider auch nicht zum Inhalt sagen: Christoph beschäftigt sich mit Zeitreisen, dann mit außerirdischer Intelligenz und begeht letztlich seinen dümmsten Fehler – das war’s. Im Grunde muss das nichts heißen, die Geschichte kann immer noch spannend und interessant sein – auch wenn es wünschenswert gewesen wäre, wenn Christoph schon mehr erlebt. Dennoch sind die Fakten durchaus wissenswert, vor allem, wenn man dem Autor glaubt und das wirklich der aktuelle Wissensstand der Dinge ist. Wenngleich der Übergang zu den Außerirdischen ein wenig zum Augenbrauenheben animiert, ist die Herangehensweise auch da nicht unsinnig oder lachhaft, und wer fürchtet, bald grünen Männchen gegenüber zu stehen, irrt gewaltig. Die Darstellung ist nüchtern, nicht immer komplett logisch oder nachvollziehbar, aber im Groben gut. Doch leider finden bei dem Informationsfluss auch einige Dinge Erwähnung, die vollkommen unwichtig sind und andere, die lesenswerter scheinen, werden zurückgehalten. Das bremst den Lesefluss ungemein – ebenso wie die Eigenheit des Autors, alle möglichen Dinge wieder und wieder zu wiederholen. Das fängt bei englischen Sätzen an, die zunächst in Originalsprache dastehen und kurz darauf übersetzt werden, geht weiter über Gedanken und Erkenntnisse, die alle paar Seiten erneut aufkommen, als wären sie neu, bis hin zu Passagen, in denen die ganzen vorherigen Abläufe nochmals geschildert werden, obwohl man gerade davon gelesen hat. Die Geschichte dreht sich teilweise einfach im Kreis und nimmt der Handlung damit alles an Spannung, was sie ursprünglich zu bieten hatte. Das Lesen wird mehr zur Unannehmlichkeit denn zum Vergnügen, was äußerst schade ist. Diese Wiederholung zeigt sich leider auch in der Sprache. Gefühlte hundert Male ist Claudia die „geliebte Ehefrau“ oder Christoph ihr „geliebter Ehemann und Vater meiner Kinder“, um zwei Beispiele zu nennen. Ansonsten ist die Sprache bedacht gewählt, teilweise jedoch zu sehr mit englischen Begriffen gespickt, die Otto Normalverbraucher so eher selten oder gar nicht verwendet. Die Sprache, die sonst im Roman verwendet wird und – wie bereits erwähnt – in Großen und Ganzen gut klingt, findet ihren Weg leider auch in die wörtliche Rede, wo sie überhaupt nicht passt. Das Gesagte wirkt meist nur steif und gekünstelt, vor allem die Gespräche Claudias mit ihrer Freundin. Hinzu kommt, dass die Charaktere teils etwas selbstgefällig und angeberisch wirken. Es gibt absolut nichts gegen Wohlstand einzuwenden – allerdings ist es vollkommen egal, ob man nun einen Phaeton fährt und welche Marke der Laptop hat. Ab einem gewissen Punkt möchte man ihnen nur noch sagen, dass es gut ist, dass man kapiert hat, wie klasse es ihnen geht und wie toll sie sind. Betrachtet man das alles so zusammen, kann kein wirklich gutes Urteil dabei herauskommen – und ich kann beim besten Willen nur zwei Punkte vergeben. Wer sich an Wiederholungen nicht stören will und großes Interesse an Zeitreisen und einer eher natürlichen Erklärung suchen, wird an dem Buch sicherlich mehr Spaß haben. Wer allerdings eine spannende Geschichte erwartet, ist hier nicht unbedingt gut bdient. Und dennoch: Die Leseprobe für Band zwei am Ende macht schon wieder ein bisschen Lust auf mehr. Ob es mehr überzeugen kann, vermag an dieser Stelle aber logischerweise nicht zu sagen.

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  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    Ailis

    Erst einmal vielen Dank an Axel Westerwelle, der mir diesen Roman hat zukommen lassen. Gerade das macht es jetzt ein wenig schwer für mich, denn leider werde ich mich nicht sehr lobend zu diesem ersten Teil der Trilogie äußern können, der wohl auch noch ein vierter und ein fünfter Teil folgen soll. Es tut mir wirklich leid, aber dieser Roman konnte mich überhaupt nicht fesseln. Wenn man mal von den vielen formalen Fehlern absieht, so bleibt am Ende immer noch eine Geschichte, die nicht zu faszinieren vermag und ein Schreibstil, der einfach viel zu hölzern und schmucklos ist. Ich beginne mal mit den formalen Fehlern: es fehlen Apostrophe bei Auslassungen, häufig wird kein Unterschied gemacht zwischen Gedanken- und Bindestrichen, ich habe eine Menge Flüchtigkeitsfehler entdeckt, die im Schlusskorrektorat eigentlich hätten gefunden werden müssen und an vielen Stellen gibt es schlichtweg Tempifehler. Ich bin leider kein Leser, für den das alles Kleinigkeiten sind, die man getrost überlesen kann. Nein, sie schmälern meinen Lesegenuss und müssen einfach nicht sein. Hinzu kommt, wie oben schon kurz erwähnt, ein Schreibstil, der nüchtern und ohne viel Charme daherkommt. Da merkt man Westerwelle einfach den Autor mehrerer Fachbücher an, zu einem guten Geschichtenerzähler ist es schriftstellerisch noch ein weiter Weg. An mehreren Passagen hält der Autor sich viel zu lange mit unnötigen Details auf. Zum Beispiel ist ein Gespräch zwischen der Frau des Protagonisten und ihrer besten Freundin definitiv zu lang geraten, seitenlang drehen die beiden Damen sich im Kreis und der Leser muss unweigerlich mitschwimmen in diesem Strudel aus Unwichtigkeiten. Inhaltlich hatte ich eine schöne Geschichte zum Thema Zeitreisen erwartet. Ziel des Autors war es, eine Geschichte zu schreiben, die sich von anderen Romanen und Erzählungen zu diesem Thema in einem entscheidenden Punkt abhebt: er wollte eine Erklärung für dieses Phänomen liefern und keinen Protagonisten haben, der unerwartet und vollkommen unmotiviert in der Zeit reist. Also hat Westerwelle mit seiner Hauptfigur Christoph Steiner einen Helden geschaffen, der im Jahre 2009 all seine Energie darauf verwendet herauszufinden, ob es uns möglich ist in der Zeit zu reisen. Und wie löst Westerwelle das Problem der Erklärung? Ganz einfach: außerirdische Kräfte sollen der Schlüssel sein zu einer Reise in der Zeit. Da bin ich mir nicht wirklich sicher, ob mir eine Geschichte ohne Erklärung nicht doch lieber gewesen wäre. Und so musste ich mich seitenlang durch Beschreibungen diverser Sichtungen außerirdischer Lebensformen wühlen, gefolgt von endlos erscheinenden Experimenten mit binären Codes. Und als ob das alles nicht schon genug wäre, schafft der Autor es auch noch, die reale Internetadresse seines Arbeitgebers samt Geschäftsidee in seinem Roman unterzubringen - kreativ nenne ich das nicht, eher ziemlich dreist, zumal die Adresse seines Verlages auch noch identisch ist mit seiner Geschäftsadresse, aber das nur am Rande. Nein, also für mich war dieser Roman kein Lesegenuss und an den weiteren Bänden dieses Mehrteilers werde ich mich nicht versuchen. Auch wenn gerade in den folgenden Bänden der besondere Reiz einer Zeitreisegeschichte und ihr individueller Charme am größten sein dürfte - Christoph findet sich ja im frühen 19. Jahrhundert wieder -, so hat mich der Teil mit der außerirdischen Energie im hohen Bogen aus der Zielgruppe katapultiert. Der Fairness halber sei aber noch gesagt, dass der Roman es auf die Hotlist 2010 geschafft hat. Er ist eines von sieben Büchern aus unabhängigen Verlagen, die es durch das Publikumsvoting - Klicks im Internet - auf die 15 Werke umfassende Liste geschafft haben. Die anderen acht Bücher wurden von einer Hotlist-Vorjury gewählt. Den Sieger wird eine von BuchMarkt berufene Jury küren, das Preisgeld stiftet die Mayersche Buchhandlung.

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  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    BlueNa

    11. September 2010 um 19:25

    Überlege gut, was du dir wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen! . Christoph Steiner ist ein promovierter Betriebswirt, CEO seiner eigenen Firma und liebender Familienvater. Seine hübsche Frau Claudia und seine zwei Kinder Maximilian und Johann liebt er sehr, dennoch braucht er immer wieder ein neues Projekt, an dem er arbeiten kann. Diesmal ist Christoph der fixen Idee der Zeitreisen erlegen und verbringt Stunden und Monaten mit einer nervenaufreibenden Recherche über das Thema, das seine Ehe aus der Bahn zu werfen droht. Als Christoph eines Tages dazu übergeht, Reisen in der Zeit von einer anderen Seite anzugehen, scheint er vor einem außergewöhnlichen Durchbruch zu stehen. Er reist ins Englische Portsmouth um seine Theorie zu überprüfen. Hier unterläuft ihm jedoch ein fataler Fehler, der den Familienvater 200 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Man merkt dem Schreibstil des Autors Axel Westerwelle an, dass er bisher Sachbücher verfasst hat. Der Erzählstil ist in der ersten Hälfte des Buches sachlich und zum Teil sehr trocken, so dass ich mich regelrecht durch die Seiten quälen musste. Die Recherchen von Christoph haben einen äußerst großen Teil des Buches eingenommen, der sehr langatmig ausgefallen ist und dem eine Kürzung sehr gut getan hätte. Ab der Mitte des Buches hat die Geschichte dann aber an Fahrt aufgenommen, der Erzählstil wurde besser und die Ereignisse um Christoph und seine Frau Claudia ließen sich viel flüssiger lesen. Als sich die Ereignisse in Portsmouth ihrem Höhepunkt näherten, mochte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Christoph Steiner ist ein Protagonist, der trotz all seiner skurrilen Ideen sehr sachlich denkt, was sich auch auf die Geschichte niederschlägt. Claudia ist der eher emotionale Part, ihre kursiv gedruckten Gedanken wirken jedoch manchmal sehr gestellt und gestelzt. Die Story wird meistens aus der Sicht von Christoph erzählt, so dass man viel über ihn du seine Gedanken erfährt, manchmal wird die Handlung auch aus Claudias Sicht wiedergegeben. Alle weiteren Nebenfiguren bleiben sehr blass, sie spielen aber auch kaum eine Rolle. Das Buch selber kommt in einer sehr hochwertigen Aufmachung daher. Es ist ein Hardcover mit Schutzumschlag, das in Leinen gebunden ist und ein Lesebändchen hat. Der Schutzumschlag ist sehr schön gestaltet, der Buchtitel kommt in grüner, glänzender Schrift auf dem Bild einer dunklen, sich öffnenden Holztür, sehr gut zur Geltung. Der Science-Fiction Roman „Lost in History: Gegenwart“ bildet den Auftakt einer Romantrilogie, die mit den Bänden „Vergangenheit“ und „Rückkehr“ fortgesetzt wird. Auf Grund der guten zweiten Hälfte des Buches, würde ich auch die Folgebände lesen, vorausgesetzt, sie knüpfen vom Erzählstil genau an die eben erwähnte zweite Buchhälfte des ersten Bandes an!

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  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    Claudia-Marina

    Eigentlich sollte Christoph glücklich sein – er hat eine tolle Frau und zwei Kinder. Ist er aber nicht. Er ist unzufrieden, er braucht etwas, dass ihn völlig erfüllt, dem er sich widmen kann und das seinem Leben einen neuen, ganz außerordentlichen Sinn gibt. Zeitreisen. Er recherchiert, führt Interviews, unternimmt Reisen – er verbeißt sich geradezu in dieses Thema. Sehr zum Ärger seiner Frau – denn die fühlt sich immer mehr vernachlässigt, und ist nicht bereit, Christoph in seiner – für sie fixen – Idee zu unterstützen. Als Christoph schließlich ernsthaft selbst durch die Zeit reisen will, steht die Ehe auf der Kippe. Zeitreisen. Eigentlich ein spannendes Thema. Doch hier wird es gerade in der Vorbereitung und Recherche so breit getreten, dass sämtliche Spannung dabei verloren geht. Zu viele wissenschaftliche Details verwirren mich als Leser. Ich komme nicht mehr mit auf dieser Reise. Wann können wir denn nun endlich durch die Zeit reisen? Ich stehe ungeduldig neben Christoph und schaue ihm ab und zu über die Schulter. Was macht er da eigentlich? Ich verstehe ihn nicht. Irgendwann inmitten der ganzen Reisevorbereitungen lasse ich los, ich bleibe einfach stehen und entscheide mich, Christoph alleine weitermachen zu lassen. Wie seine Frau Claudia kann ich seine Beweggründe nicht nachvollziehen. Er hat doch alles? Was will er? Axel Westerwelle schreibt ungeheuer detailliert – zu detailliert für meinen Geschmack. Alles wird benannt, jedes Label, jeder Kaffeebecheraufdruck beschrieben. Der ganze Stil wirkt auf mich sehr unsicher und ich beginne schnell mich zu langweilen. Hier bleibt kein Raum für Spekulationen! Und der Protagonist Christoph ist für mich so undurchsichtig, dass ich keine Sympathien für ihn empfinden kann. Für mich wird er zum Sinnbild des modernen Mannes – unzufrieden mit sich selbst und seiner Umwelt. Am liebsten würde ich ihm eine kräftige Ohrfeige geben und ihm sagen, dass er sich nicht wie ein zu groß gewordenes Kind aufführen soll, dass da Menschen sind die ihn brauchen, dass das Ganze nur eine hirnrissige Idee ist. Andererseits bewundere ich aber auch, mit was für einer Motivation er an diesem, an seinem Thema festhält und unter keinen Umständen bereit ist, es aufzugeben. Und ich bedaure ihn auch, weil er nicht erkennt, nicht erkennen kann, was für ihn im Leben wirklich wichtig ist. Leider konnte mich dieses Buch ganz lange nicht begeistern; erst ganz zum Schluss ist so etwas wie ein Funke übergesprungen und hat mich dann doch noch mit Christoph versöhnt. Und neugierig gemacht.

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  • Rezension zu "Lost in History - Gegenwart" von Axel Westerwelle

    Lost in History

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Vorweg: Ich bin der Autor der Roman-Trilogie LOST in HISTORY - von daher sicher nicht wirklich objektiv. Vielleicht wenn ich den Klappentext hinterlege, der eine Mischung aus externen Rez. und einer (guten) Zusammenfassung darstellt? Freue mich auf Euer/Ihr feedback: Christoph hat eigentlich alles richtig gemacht: Er hat eine sexy Frau, tolle Kinder, ein Haus im Grünen, den Sportwagen in der Garage und keine Ahnung von Physik. Bis er sich mit dem Thema Zeitreisen beschäftigt und den Fehler seines Lebens begeht ... Eine phantastische Reise beginnt. Der Unternehmer aus der Golf-Generation schert sich keinen Deut um den Spott seiner Freunde und Kollegen über seinen neuen Spleen Zeitreisen. Seine Kinder unterstützen ihn und glauben an ihn, doch selbst seine Frau wendet sich zunehmend ab. Er recherchiert den aktuellen Stand der Zeitreisen-Forschung und hinterfragt jene Kontakte mit außerirdischer Intelligenz, die von keinem Experten erklärt werden können. Für Christoph und den Leser öffnet sich dabei eine faszinierende Welt. Dann passiert dieser eine folgenschwere Fehler über den Hügeln von Portsmouth … »Der Autor bekennt sich klar zu der Stärke und Kraft einer funktionierenden Familie und zeigt die Notwendigkeit auf, immer wieder um die Liebe des Partners zu kämpfen.« »Zwischen den Zeilen kommt deutlich die Botschaft zu Tage: Steht auf und macht was! Steht nicht rum, gebt nichts auf die Meinungen der anderen. Packt an und habt Erfolg! Die Kraft holt Ihr Euch durch die Familie und an den Glauben an Euch selbst!« »Der Autor versteht es wunderbar, in einem herrlich mitreißenden Erzählstil den Leser zu fesseln. Endlich mal ein spannender und neuer Ansatz zum Thema Zeitreisen, den wirklich jeder versteht und der begeistert. Und es passiert noch so viel mehr: Probleme in der Familie und Ehe, super spannende Recherchen, unvorhergesehene Wendungen gewürzt mit Erotik und viel Humor.« »Der Glaube der Hauptfigur an das Unmögliche zeigt dem Leser, dass es nie zu spät ist, langgehegte Ideen, Projekte und Phantasien zu verwirklichen.« Der erste Band der LOST in HISTORY-Trilogie. Ein tolles Buch mit viel Witz, Leidenschaft, Romantik und Abenteuer.

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