Ayaan Hirsi Ali

 4 Sterne bei 71 Bewertungen
Autor von Mein Leben, meine Freiheit, Ich klage an und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ayaan Hirsi Ali

Ayaan Hirsi Ali, geboren 1969 in Somalia, musste mehrfach im Untergrund leben, zuletzt nach dem Mord an Theo van Gogh, mit dem sie den Film »Submission« realisierte. Ihre Bücher »Ich klage an« und »Mein Leben, meine Freiheit« waren in Deutschland wie international Bestseller. 

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ayaan Hirsi Ali

Cover des Buches Mein Leben, meine Freiheit (ISBN: 9783492250863)

Mein Leben, meine Freiheit

 (26)
Erschienen am 01.12.2007
Cover des Buches Ich klage an (ISBN: 9783492263931)

Ich klage an

 (25)
Erschienen am 03.11.2010
Cover des Buches Adan und Eva (ISBN: 9783492258920)

Adan und Eva

 (11)
Erschienen am 12.04.2010
Cover des Buches Reformiert euch! (ISBN: 9783328100614)

Reformiert euch!

 (3)
Erschienen am 08.08.2016
Cover des Buches Ich bin eine Nomadin (ISBN: 9783492273305)

Ich bin eine Nomadin

 (2)
Erschienen am 13.01.2012
Cover des Buches Tödliche Toleranz (ISBN: 9783492246767)

Tödliche Toleranz

 (2)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Beute (ISBN: 9783570104286)

Beute

 (1)
Erschienen am 19.04.2021
Cover des Buches Mein Leben, meine Freiheit (ISBN: 9783899037982)

Mein Leben, meine Freiheit

 (1)
Erschienen am 01.04.2008

Neue Rezensionen zu Ayaan Hirsi Ali

Cover des Buches Beute (ISBN: 9783570104286)S

Rezension zu "Beute" von Ayaan Hirsi Ali

Wenn Frauen für gescheiterte Integration die Kosten tragen
strickleserlvor 2 Monaten

Dieses Buch beginnt mit der Beobachtung, dass es in manchen Großstädten Europas mittlerweile ganze Stadtviertel gibt, in denen Frauen und Mädchen kaum mehr auf den Straßen zu sehen sind. Sie fühlen sich dort einfach nicht sicher. Die Politikwissenschaftlerin Ayaan Hirsi Ali untersucht in diesem Buch die Frage, inwieweit das mit dem Zustrom von Männern aus muslimischen Ländern zusammenhängt.


Obwohl die Autorin auf bewegende Weise über das Schicksal von weiblichen Opfern schreibt, geht es hier nicht um Stimmungsmache oder emotionale Argumente. In diesem Buch finden sich neben unzähligen Fallbeispielen viele Statistiken und andere Ergebnisse ihrer Recherchen. Sie zeigt glaubhaft auf, wie in manchen Fällen Täter nur eine geringe Strafe bekommen oder gar straffrei ausgehen, weil sie sich auf ihre Herkunftskultur berufen. Das, meint die Autorin, darf nicht geschehen. Wenn Menschen nach Europa einwandern, müssen sie sich nach den dortigen Gesetzen und Bräuchen richten.


Leider leiden Frauen nicht nur als Opfer sexueller Gewalt, sondern auch nach der Tat müssen sie sich Anschuldigungen und ähnlichem unterwerfen. Frauen und Mädchen wird gesagt, wie sie sich anzuziehen haben, um solche Vorkommnisse zu vermeiden. So fällt ihnen die Last für diese Taten zu.


Dieses dicke und gründlich recherchierte Buch enthält die wichtige und eindringliche Warnung, dass wir unsere Kultur nicht den Zuziehenden anpassen dürfen. Die Autorin ist nicht gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, die als Kind zwangsbeschnittene Frau floh selbst aus Somalia in die Niederlanden, um einer Zwangsheirat zu entgehen. Doch es geht darum muslimischen Einwanderern deutlich zu machen, dass sie in ihrer neuen Heimat neue Maßstäbe beherzigen müssen. Es kann nicht sein, dass Frauen die Verantwortung dafür tragen müssen, dass sie nicht sexuell belästigt werden, oder dass sie Angst haben ihre Häuser zu verlassen.


Fazit: Ein leidenschaftlicher und doch sachlicher Blick auf ein zunehmendes Problem, vor allem in unseren Großstädten. Mit Hintergrundinformationen, Statistiken und Erfahrungsberichten ist dieses Buch ein wertvoller Beitrag zur Flüchtlingsdiskussion. Sehr empfehlenswert! 


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Cover des Buches Mein Leben, meine Freiheit (ISBN: 9783492250863)N

Rezension zu "Mein Leben, meine Freiheit" von Ayaan Hirsi Ali

Sehr bewegend und schnell zu lesen.
Nelebooksvor einem Jahr

Cover: Wer sich für Biographien interessiert, den wird dieses Cover auf alle Fälle ansprechen, denn das Cover verspricht genau das. Ich finde es somit passend und es ist abgestimmt und ansprechend gestaltet.

Inhalt: "Nach ihrem Bestseller »Ich klage an« erzählt Ayaan Hirsi Ali ihre persönliche Geschichte: Sie schreibt von ihrer Kindheit und Jugend in Somalia, Saudi-Arabien, Äthiopien und Kenia und ihrer Flucht vor der Zwangsheirat nach Europa. Sie berichtet von ihrer politischen Karriere in den Niederlanden, ihrer Abkehr vom Islam und ihrer Übersiedelung in die USA. Der Weg einer jungen Frau zur weltweit geachteten Freiheitskämpferin – und die Antwort darauf, warum sie immer weitermacht, trotz aller Gefahren."

Schreibstil: Der Schreibstil ist gut, so dass ich flüssig und zügig lesen konnte. Auch wurde alles so beschrieben, dass ich es mir sehr gut vorstellen konnte.

Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Ich hatte das Buch sehr schnell durchgelesen, da ich es so interessant fand. Es ist traurig und sehr bewegend und ich habe die Protagonistin hier gespannt begleitet. Sie ist eine starke Frau und da ich mit ihr sympathisiere habe ich mich auch in sie hineinversetzt. Einfach eine bewegende, kurzweilige und spannende Geschichte, die ich weiterempfehlen kann.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Ich klage an (ISBN: 9783492263931)M

Rezension zu "Ich klage an" von Ayaan Hirsi Ali

Oberflächlich, zynisch und durcheinander
Miiivor 2 Jahren

Das Bild schockte die Welt: Der tote Filmregisseur Theo van Gogh, dem sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet hatte. Adressiert an Ayaan Hirsi Ali – eigentlich hätte sie sterben sollen. 


Ich finde es wirklich grade sehr schwer, dieses Buch zu beurteilen, da ich vieles einfach nicht objektiv wahrnehmen konnte, sondern persönlich betroffen bin. Auf Blockade zu gehen oder auch mal den Kopf zu schütteln und zu denken "Nö stimmt nicht" war unvermeidbar.


Das Buch spricht viele wichtigte Themen an, mit denen Frauen aus islamisch geprägten Ländern zu kämpfen haben. Ich sage hierbei bewusst "islamisch geprägte Länder" und nicht Muslime, denn ich finde, dass das einfach eine Grenze bzw. eine Differenz ist, die gezogen werden muss und auch etwas, was noch heute für sehr viele Missverständnisse sorgt.

Was für viele dieses Buch authentisch macht, ist vermutlich, dass die Autorin selber einst Muslima war und somit aus persönlichen Erfahrungen spricht. Mir hat das alles hingegen nur Zahnschmerzen verursacht, weil Erfahrungen einfach etwas Subjektives sind.


Ich möchte mich gar nicht um Kopf und Kragen reden oder hier zig "Ja aber..." einfügen. Nur war es für mich ein Fakt, dass die Themen im Buch sich sehr oft widerholt haben und oberflächlich gehalte wurden. Eine tiefergehende Erklärungen hab ich vergeblich gesucht und auch die wenigen Beispiele, die man benannt bzw. aufgeführt hat, wurden nur kurz angeschnitten ohne jegliche Schilderung bezüglich der Vorgeschichte oder Ähnlichem. Damit will ich nicht sagen, dass das Leid, was diese Frauen durchmachen in irgendeiner Form gerechtfertigt ist. Aber ich fand es schwierig, durch die Erzählweise auch nur irgendwie Verständnis oder Ähnliches aufzubringen.


Man hat einfach den Eindruck, als ob sich das Buch im Kreis dreht. Ständig irgendwelche Aussagen, die dann darin resultieren, dass ein Sündenbock gesucht wird und dieser ist in diesem Falle der Islam.

Ich hätte mir gerne gewünscht, dass die ganzen Aussagen, Vorwürfe und Behauptungen die aufgezählt werden, konkreter belegt oder begründet werden. So wie es jetzt dargestellt wurde, hatte ich dann doch nur das Gefühl zurückbehalten können, als hätte man jede schlechte Eigenschaft, die in irgendeiner Form über den Islam bekannt ist, in einen Topf geworfen. Zudem hat mir eine Gegenüberstellung zum Positiven gefehlt. Ein kurzer á la "Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt auch andere, gute Situationen" war für mich jetzt einfach nur hingeklatscht um den Schein zu waren.


Flüssig geschrieben war es nicht, die Kapitel kamen mir doch sehr zusammengewürfelt vor und deshalb habe ich auch nie richtig in einen Lesefluss kommen können.

Insgesamt kann ich also nur sagen, dass zwar einige wichtige Themen angesprochen werden, aber weder ordentlich drauf eingegangen wird noch konkrete Grenzen zwischen der eigentlichen Religion und persönlichen Einstellungen gezogen werden.

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