Zwölf Leben

von Ayana Mathis 
4,0 Sterne bei70 Bewertungen
Zwölf Leben
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (53):
Marjuvins avatar

Unkonventionell und vom Stil her ganz wunderbar!

Kritisch (6):
LeonoraVonToffiefees avatar

Hat mir nicht zugesagt. Merkwürdige Charaktere, nur zusammenhangslose Episoden, keine Verbindung, kein Anfang und Ende.

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Inhaltsangabe zu "Zwölf Leben"

Als Hattie ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee taufte, war das Ausdruck einer
großen Hoffnung. Hatte der Norden, die »Wiege der
Freiheit«, den Schwarzen, die aus dem Süden kamen,
nicht Gleichheit und Wohlstand versprochen?
Und schmeckte das Leben in dem kleinen Haus an
der Wayne Street nicht nach Zukunft? Hattie wird
noch viele weitere Kinder bekommen, und von
ihren Hoffnungen werden sich nur wenige erfüllen.
Schmerz über Versagen und Schicksalsschläge überschatten Hatties Dasein. Es ist ein Schmerz, der sich
fortschreibt in die nächste Generation.
Doch diese Saga um eine außergewöhnliche Frau
und ihre zwölf Kinder, die als Geschichte der Great
Migration beginnt und sich zum Tableau mit zwölf
Einzelporträts über das ganze zwanzigste Jahrhundert weitet, ist trotz Scheitern und Enttäuschung
ein vitales Epos – voller Lebenskraft und verhaltener
Zärtlichkeit, voller Mut und Entschlossenheit im
Kampf gegen Bitterkeit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423144360
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:22.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.04.2014 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    bibliomaniacovor 3 Monaten
    Auch beim 3. mal lesen, nimmt mich das Buch mit.


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    Fornikas avatar
    Fornikavor 2 Jahren
    Zwölf Sterne

    Hattie ist gerade 17 als sie Mutter wird; und nur ein paar Tage älter als sie die Kleinen wieder verliert. Schwer werden auch die nächsten Jahre und Jahrzehnte, mit insgesamt 11 Kindern ist das Leben kein Wunschkonzert. Schon gar nicht, wenn man die falsche Hautfarbe hat und im Amerika des frühen 21ten Jahrhunderts lebt.

    Ayana Mathis hat einen wunderbaren Episodenroman rund um Hattie und ihre 11 Kinder verfasst. Jedem ist exakt 1 Kapitel gewidmet, dabei unterscheiden sich die Sprösslinge nicht nur im Alter, sondern auch in der gewählten Erzählperspektive. Mal wird ein Ich-Erzähler aktiv, mal schreibt jemand einen Brief. Immer abwechslungsreich und doch nicht bruchstückhaft, liest man sich so durch die Jahrzehnte. Jahrzehnte des Umbruchs, des Rassismus, man liest über kleine Probleme des Alltags und über große wie den Vietnamkrieg. Eines ist klar, langweilig ist das Leben der Shepherds nicht. Schwer haben sie es, meistens zumindest; trotzdem versinkt man nicht im Elend, sondern die starken Seiten der Figuren werden ausgearbeitet. Die Autorin beweist einen eindringlichen Erzählstil und bringt einem die Charaktere trotz der kurzen Spotlights sehr gut nahe. Voller Emotionen, jedoch nie kitschig, ist so ein tiefgründiger Roman entstanden, bei dem jedes Leben seinen eigenen Stern verdient hätte. So bleibt es halt bei 5 Sternen ; )

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    E
    eleisouvor 2 Jahren
    Kurzmeinung:  Es erzählt wahrheitsgemäß die Geschichte der dunkelhäutigen Bevölkerung in Amerika zu dieser Zeit und ist auch sehr mitfühlend geschrieben.
    Zwölf Leben

    Hatties Geschichte beginnt im Jahr 1925 mit der Geburt der Zwillinge Philadelphia und Jubilee. Diesen Geburten folgen noch zahlreiche andere, die entweder früh sterben oder unter ärmlichen Verhältnissen aufwachsen, insgesamt elf, obwohl ihre Mutter sich immer über ihr Wohlergehen sorgt. Dennoch sind die Lebensbedingungen für Afroamerikaner schlecht in den USA des 20. Jahrhunderts und die meisten von ihnen kämpfen für ein Stück Brot. Die Kapiteln des Buches bestehen aus den Geschichten der Kinder oder über das eine Enkelkind. So lernt der Leser Schritt für Schritt die ganze Familie und deren Schicksal kennen. Auf einer der letzten Seiten gibt es einen Stammbaum, der gut aufgebaut ist und einem hilft, den Überblick zu bewahren. Gleichzeitig wird auch die Geschichte von Hattie erzählt, die es in ihrem Leben trotz all der Hoffnungen die sie sich gemacht hat und vom Süden nach Norden emigriert ist, nicht leicht hatte, weil diese Hoffnungen sich einfach letztendlich nicht erfüllt haben. Alles in allem ist es ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Es erzählt wahrheitsgemäß die Geschichte der dunkelhäutigen Bevölkerung in Amerika zu dieser Zeit und ist auch sehr mitfühlend geschrieben. Keine leichte Kost, aber lesenswert.

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    reading-bookss avatar
    reading-booksvor 3 Jahren
    Berührend und eindringlich

    Um ehrlich zu sein, ich weiß gar nicht wie lang ich dieses Buch bereits lesen will. Es wurde mir vor Ewigkeiten mal von einem Mitarbeiter des dtv empfohlen als ich nach einem Buch gefragt hatte, dass mit “Neuland” vergleichbar wäre. Nun er legte mir “Zwölf Leben” ans Herz, wobei ich heute nicht mehr weiß wie genau er es beschrieben hatte.

    Der Einstieg in Ayana Mathis Buch ist mir erstaunlich leicht gefallen. Dies liegt nicht zuletzt am wundervollen Schreibstil der Autorin aber auch an der Situation zu Beginn des Romans. Hatties Zwillinge sind an einer schweren Lungenentzündung erkrankt und kämpfen um ihr Leben. Die Eindringlichkeit und Dramatik der Situation geht direkt auf den Leser über und so hatte ich bereits nach wenigen Seiten den ersten Kloß im Hals.

    Ich werde diesmal weniger auf die einzelnen Charaktere des Romans eingehen, denn in “Zwölf Leben” werden die Schicksale und Erlebnisse verschiedener Charaktere vorgestellt. Die Kapitel selbst sind dabei in sich abgeschlossen, so dass es zunächst keinen wirklichen roten Faden durch das Buch zu geben scheint. Jede der Figuren ist jedoch mit Hattie verwandt. Es sind ihre Kinder und Enkel mit deren Erlebnissen sich das Bild der Familie schrittweise zusammensetzt. “Zwölf Leben” ist dadurch weniger ein Roman wie man ihn kennt aber dennoch ungemein reizvoll und lesenswert.

     Ich hatte durchaus meine Erwartungen an dieses Buch, aber auch leichte Befürchtungen. Da hier verschiedene Schicksale erzählt werden, die hinsichtlich der Familie miteinander verknüpft sind aber sonst nur indirekt miteinander zu tun haben, hätte es sich um einen eher trockenen Roman handeln können. Der Schreibstil Ayana Mathis lässt Trockenheit allerdings nicht zu. Stattdessen wird der Leser direkt zu Beginn des Buches abgeholt und bis zur letzten Seite nicht mehr von der Hand gelassen. Dieser Roman ist fesselnd, überzeugt mit seiner Eindringlichkeit und einem großartigen Schreibstil. “Zwölf Leben” sollte gelesen werden und erhält daher von mir wohlverdiente 5 Sterne.

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    Saphir610s avatar
    Saphir610vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Zwölf Kinder, zwölf Geschichten und Lebenswege. Mit denen ich leider nicht warm werden konnte....
    12 Lebenswege einer Familie

    Nach der massenhaften Wanderung der afroamerikanischen Bevölkerung vom Süden in den Norden der USA. Auch Hattie ist mit ihrem Mann August leben nun im Norden. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Erzählt wird die Geschichte von Hatties zwölf Kindern. Sie vertreten viele spezielle Schicksale, die sich mit ihren inneren Dämonen rum schlagen. Ihre Kindheit war von Mangel geprägt, materiell wie auch seelisch, denn der Vater gibt das Geld oft für andere Dinge aus und Hattie, die nach einem furchtbaren Schicksalsschlag irgendwie gebrochen ist und keine richtige Liebe geben, zeigen kann. Doch trotzdem ist sie die wichtigste Person der Familie und am Ende immer für ihre Kinder da.

    Anhand der zwölf Geschichten von Hatties Kindern wird eigentlich auch Hatties Geschichte erzählt. Vom harten Leben und dem Lebens-Überlebenswillen.

    Die zwölf Kapitel erzählen recht unspektakulär von Alkoholismus, Missbrauch, falschen Männer, einem falschen Priester.

    An sich konnte ich an diesem doch sehr gelobten Buch nichts schlechtes entdecken, doch ich war leider nicht verzaubert und mitgerissen, auch wenn am Ende Hoffnung und Liebe steht. Für mich blieben die Figuren stets etwas farblos, ich konnte mich nicht in sie rein fühlen, oder mit fühlen. Vielleicht weil diese Lebenswege zu krass für unsereins waren, ich diese nicht direkt nachvollziehen konnte. Die zwölf Geschichten konnten mich nicht fesseln. Der Sinn, die Aussagekraft dahinter ist mir nicht verborgen geblieben, aber Hatties Familiengeschichte entwickelte keinen Sog für mich.

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    I
    Insel56vor 3 Jahren
    Zwölf Leben

    Das Buch schildert das Leben von Hattie, einer farbigen Frau, in den Zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Philadelphia, und das ihrer zwölf Kinder. Ich war so begeistert von der Leseprobe, doch das gesamte Buch zu lesen, war für mich sehr anstrengend, denn obwohl sich Hattie als die Hauptfigur durch das Buch schlängelte, erschienen mir die Leben ihrer Kinder wie einzelne Geschichten, auf die ich mich immer wieder versuchte einzulassen. Das Buch hat mir bis auf die sprachliche Komponente gar nicht gefallen. Es hat mein Innerstes nicht berührt, obwohl soviel an Traurigkeit verbreitet worden ist.

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    I
    Isabell47vor 3 Jahren
    12 Leben

    Dieses Buch erzählt von Hattie, die hoffte ihr Glück zu finden und ihren Kindern. Jedes Kapitel hat den Schwerpunkt auf eine Person gelegt und hier finde ich es für mich schwierig, dass ich alles zusammensehe und als Gesamtbild wahrnehme. Das Buch mit seinen Geschichten hat mich ziemlich depremiert zurückgelassen. Ich konnte mich in keines der Schicksale richtig hineinfinden und wurde mit Hattie überhaupt nicht "warm".

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    MarTina3s avatar
    MarTina3vor 3 Jahren
    ein Buch voller trauriger Gefühle

    Klappentext:
    Als Hattie ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee taufte, war das Ausdruck einer großen Hoffnung. Hatte der Norden, die »Wiege der Freiheit«, den Schwarzen, die aus dem Süden kamen, nicht Gleichheit und Wohlstand versprochen? Und schmeckte das Leben in dem kleinen Haus an der Wayne Street nicht nach Zukunft? Hattie wird noch viele weitere Kinder bekommen, aber kaum etwas von ihren Hoffnungen wird sich erfüllen. Schmerz über Versagen und Schicksalsschläge überschattet Hatties Dasein. Es ist ein Schmerz, der sich fortschreiben wird in die nächste Generation. Doch diese Saga um eine außergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder, die als Geschichte der Great Migration beginnt und sich zum Tableau mit zwölf Einzelporträts über das ganze zwanzigste Jahrhundert weitet, ist trotz Scheitern und Enttäuschung ein vitales Epos – voller Lebenskraft und verhaltener Zärtlichkeit, voller Mut und Entschlossenheit im Kampf gegen Bitterkeit.

    Cover:
    Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Zusammen mit dem Titel hat es eine starke Ausdruckskraft und verlangt geradezu danach, dass man sich das Buch näher ansieht.

    Meine Meinung:
    Das Buch beginnt mit Hattie – der Mutter aller zwölf Kinder – und mit ihren beiden erstgeborenen Zwillingen. Hier ist Hattie noch jung und voller Zuversicht und Leben. Als die beiden Kinder an Lungenentzündung sterben, bleibt sie – obwohl sie weitere Kinder bekommt – immer in ihrem Schmerz durch den Verlust der Zwillinge gefangen. Sie bekommt ihr Leben nicht mehr in den Griff. Die nächsten Kapitel erzählen nacheinander von ihren weiteren Kindern: Floyd, Six, Ruthie, Ella, Alice, Billups, Franklin, Bell und Cassie. Allen ist gemeinsam, dass keiner wirklich glücklich ist, sie sind alle rastlos und suchen etwas, wobei keiner weiß, was genau. Sie lieben ihre Mutter und diese liebt ihre Kinder ebenfalls, nur zeigt es keiner dem anderen. Dadurch fehlt ihnen wohl die offene Bestätigung der Liebe. Es ist eigentlich eine absolut traurige Geschichte, da wirkliches Glück und Freude fehlt. So wie die Mutter Hattie ihre Freude und Fröhlichkeit mit den ersten Kindern verloren hat, so haben ihre weiteren Kinder diese Freude nie gefunden. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass der Enkeltochter Sala ein besseres Leben gelingt.
    Die Grundaussage des Buches ist für mich, dass Kindern durch die Mutter immer etwas mitgegeben wird. Hier steht wohl der Schmerz im Vordergrund. Auch dass fehlende Liebesbeweise bei den Kindern eine Leere entstehen lassen, die sie in ihrem Leben durch irgendetwas zu füllen versuchen. Aber das gelingt - zumindest hier - keinem.
    Die Geschichte beleuchtet außerdem auch die Zeit, als die Leute noch in Schwarz und Weiß eingeteilt wurden und Schwarze als Menschen zweiter Klasse galten.
    Der Schreibstil ist grundsätzlich flüssig aber auch gewaltig und zeitweise machten die Personen richtige Gedankensprünge, daher musste ich langsamer lesen, um den Text richtig aufzunehmen.

    Fazit:
    Es ist ein Buch voll von Schmerz, Wut, Trauer und Bitterkeit und daher ganz sicher keine Geschichte, um eine fröhliche Stimmung zu erzeugen. Man sollte das Buch in Ruhe lesen und auf sich wirken lassen.

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    W
    WinfriedStanzickvor 4 Jahren
    Ein erstaunlich reifes und tiefes Buch




    Von der amerikanischen Kritik schon mit der ersten schwarzen Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison verglichen, ist das Romandebüt von Ayana Mathis tatsächlich ein erstaunlich reifes und tiefes Buch.

    Es erzählt in einzelnen Geschichten von der Afroamerikanerin Hattie und ihren elf Kindern. Jeder dieser zwölf Personen hat sie ein Kapitel gewidmet, die in einem Zeitrahmen zwischen 1925 und 1980 angesiedelt sind. Immer mehr, je weiter die Erzählungen schreiten, ergibt sich ein Bild einer Familie, ihren verschiedenen Charakteren und der Entwicklung der einzelnen Personen in einer Gesellschaft, die den Afroamerikanern ihre Rechte verweigert und durchsetzt ist von verdecktem und offenem Rassismus. 

    Erschütternd sind sie oft, die Schicksale der einzelnen Personen und lassen den Leser mehr als einmal regelrecht sprachlos zurück. In einer verzaubernden und mitreißenden Handlung wird mit einer poetischen und an Bildern reichen Sprache erzählt von Hoffnung und Liebe und von Schuld und Vergebung.

    Mit großer Spannung dürfen die Leser in den USA und dann auch in Deutschland ihr zweites Buch erwarten, von dem zur  Zeit nicht bekannt ist, wann es erscheinen wird. Dann wird sich auch zeigen, ob die schnellen Vergleiche mit Toni Morrison standhalten.




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    lesebiene27s avatar
    lesebiene27vor 4 Jahren
    Das Leben der Hattie und ihrer Familie

    Das Buch beschäftigt sich mit dem Leben der afroamerikanischen Frau Hattie und ihren Nachkommen. Auf besondere Art und Weise kommt jeder Figur ein Kapitel zu, sodass man die Geschichte der Personen aus seiner Sicht erzählt bekommt und somit die Familie aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln kennenlernt. Als Leser erfährt man eine Frau, die ein hartes Schicksal hat und bei der man auf dem ersten Blick das Gefühl einer harten, lieblosen Frau bekommt. Doch dieser Eindruck täuscht, da Hattie für jedes ihrer Kinder stets da ist und sie liebt, dies aber nicht sonderlich gut zeigen kann.

    Das Buch ist in meinen Augen sehr emotional geschrieben. Man lernt als Leser viel über das Leben einer armen Afroamerikanerin, was mich als Leser so manches Mal sprachlos gemach hat. Darüber hinaus wurden auch so manch erste Themen wie Tuberkulose und Homosexualität aufgegriffen, sowie auch der Tod von Säuglingen.

    Gut gefallen hat mir, dass die Familie aber dennoch nicht hoffnungslos wirkte und sich nicht mit ihrem Schicksal abgefunden hat.
    Dies spürt man auch in dem Schreibstil, der nicht melancholisch wirkt, sondern lediglich ernst.

    Toll fand ich den Stammbaum zu Beginn des Buches, der dem Leser einen guten Überblick über die Familienzugehörigkeit der einzelnen Figuren gibt.
    Das Buch hat mir gut gefallen, weshalb ich 5 von 5 Sternen vergeben möchte.

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