Aygen-Sibel Çelik Verrückt war gestern

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Inhaltsangabe zu „Verrückt war gestern“ von Aygen-Sibel Çelik

Ganz schön schräg - das sind Mia Maras Marotten. Sie muss immer wieder in ihrer Tasche kramen, ob sie ihr Schülerticket dabei hat, und drei Mal in ihr Kissen klopfen, ehe sie tief und fest einschlafen kann. Aber vor allem muss sie in jeder freien Minute Comics zeichnen! Alle bewundern sie dafür - von den anderen Ticks ahnt zum Glück niemand etwas. Doch dann lernt sie Finn kennen, und plötzlich ist alles noch verrückter als vorher: denn Mia Mara hat auf einmal lauter Schmetterlinge im Bauch ...

Jeder hat seine kleinen oder großen Macken. Diese Story zeigt, wie wichtig es ist sich selbst zu akzeptieren.

— EmmyL

Interessantes Buch, das einem auch eigene "Macken" vor Augen führt.

— Pixibuch3

Es ist ein richtig schönes Buch für Mädchen zweischen 12-14 Jahren!

— Firestar

Schreibstil gut, Inhalt nicht gerad der Bourner

— Engel1974

Der Schreibstil war gut und kann von Jugendlichen schnell und gut gelesen werden.

— winterdream

Glaube an dich selbst! Mia Mara ist eine begabte Comic-Zeichnerin, doch ihre Marotten versucht sie zu verstecken. Für Mädchen ab 11Jahren.

— Cappuccino-Mama

Erfrischend, witzig, mitreißend, einfühlsam, klischeefrei... einfach anders!!

— Sabrinaslesetraeume

Tolles Buch!

— abetterway

Sehr tolle Geschichte für mehr Mut und einfach ok damit zu sein, dass man auch anders sein kann!

— Klene123

Super süße Teeny Geschichte über Marotten, Comics, Freundschaft und die Liebe.

— LubaBo

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  • Verrückt war gestern

    Verrückt war gestern

    Firestar

    Handlung: Mia Mara (man nennt sie Mia oder mra) liebt ihre Comics. Sie hat ihre eigene Serie MISTER NO und ist damit auch ziemlich berühmt an ihrer Schule. Neuerdings beschäftigt sie aber nicht nur ihr Comic, sondern auch der neue und äußert gutaussehende Junge an ihrer Schule. Doch hate sie gegen Sarah, die ihm die ganze Zeit hinterherdackelt, eine Chance? Und dann sind da auch noch ihre Marotten die sie vor allen verstecken möchte, aber sie findet auch etwas heraus: Jeder hat kleine oder große Marotten. Sie ist also nicht alleine! Kopfzerbrechen bereitet ihr auch noch der Comicwettbewer, ein Deutschlantentscheid. Soll sie sich anmelden? Meinung: Ich hatte das Buch in einer Stunde gelesen (192 Seiten)! es ist nicht so lange, hat aber eine sehr schöne Geschichte. Jetzt möchte ich die ganze Zeit Comics zeichnen! Ich werde es wohl einmal versuchen müssen:)) Das Buch und seine Geschichte reist einen mit uund verführt einen dazu einfach gleich alles zu lesen. Da das Alter der Protagonistin bis fast zum Ende geheim bleibt wird einmal Spannug etwas andere Art aufgebaut! Es ist eher ein Mädchen Buch, also Jungs FINGER WEG!! (Ihr könnt es auch lesen, aber mit Romantik und ganz viel Liebe....?):) Nein, jeder könnte es lesen!:) Fazit: Ich würde es mir nicht unbedingt selber kaufen, wenn ich es in der Buchhandlung gesehen hätte. Aber jetzt hat es mich schon positiv überrascht. Für Comic-zeichner/begeisterte ist es auch eine große Nummer!

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    • 4

    AygenSibelCelik

    28. May 2016 um 22:11

    <3

  • Für alle kreativen Träumer

    Verrückt war gestern

    EmmyL

    Zu den unzähligen Marotten von Mia Mara gehört neben dem Comiczeichnen auch das penible Sortieren ihrer Zeichenstifte und vor dem Einschlafen drei Mal auf das Kissen zu klopfen. In jeder freien Minute arbeitet Mia an ihrem Comic. Sie hat einen eigenen Comichelden erfunden –Mister No. Er ist eine Mischung aus allen möglichen Superhelden, sieht ganz komisch aus, entdeckt immer wieder neue Superkräfte und ist so richtig tollpatschig. Ihre Mitschüler lieben diesen tragikomischen Comichelden. Sie bewundern Mia für ihre Kreativität. Doch Mia ist sehr unsicher und hat wenig Selbstvertrauen. So zögert sie sehr lange, bis sie sich zu einem Wettbewerb in Berlin anmeldet. Den Ausschlag gibt schließlich ihr heimlicher Schwarm Finn. Er zeichnet auch und hat sich beim Wettbewerb angemeldet. Im Laufe der Geschichte wird Mia selbstbewusster und lernt, ihren eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Sie überwindet Ängste, Unsicherheiten und sogar einige Marotten. Bei der Herausgabe des vielgefragten Comics Mister No erfährt sie tatkräftige Unterstützung durch ihre Eltern. Allerdings dürfen die Eltern keine Bemerkung zum neuen Heft machen, solange es nicht von Kayra, der besten Freundin, für gut befunden wurde. Jedes Kapitel beginnt oder endet mit Szenen von Mister No. So bekommt der Leser auch einen Einblick in die kreative Gedankenwelt von Mia Mara. Auch Mister No entwickelt sich im Laufe des Romans. Als Mia Interesse für Finn entwickelt, wird auch für Mister No ein kompliziertes Liebesleben gestaltet. Dieser Text ist durch Schriftart und –stärke hervorgehoben. Der Wechsel zwischen Fantasie und Realität ist fließend und fügt sich in die zügig voranschreitende Handlung ein. Richtig spannend wird es zur Preisverleihung in Berlin. Vor jedem neuen Kapitel ist ein Farbklecks mit der Kapitelzahl. Er lockert das gesamt Bild des Romans auf. Das Buch ist für alle kreativen Träumer sehr zu empfehlen. Manchmal muss man etwas wagen um erfolgreich zu sein.

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    • 3

    Ladylike0

    25. June 2015 um 00:15
  • Leserunde zu "Verrückt war gestern" von Aygen-Sibel Çelik

    Verrückt war gestern

    katja78

    Traumtyp,                      Ticks,                                       Turbulenzen! Macht mit bei " Verrückt war gestern", dem neuen Roman von Aygen-Sibel Çelik . Frisch erschienen möchten wir eure Eindrücke und Meinungen in einer Leserunde hören und freuen uns auf eure Bewerbungen zur Leserunde. Ab 12 Jahren Ganz schön schräg – das sind Mia Maras Marotten. Sie muss immer wieder in ihrer Tasche kramen, ob sie ihr Schülerticket dabei hat, und drei Mal in ihr Kissen klopfen, ehe sie tief und fest einschlafen kann. Aber vor allem muss sie in jeder freien Minute Comics zeichnen! Alle bewundern sie dafür – von den anderen Ticks ahnt zum Glück niemand etwas. Doch dann lernt sie Finn kennen, und plötzlich ist alles noch verrückter als vorher: denn Mia Mara hat auf einmal lauter Schmetterlinge im Bauch … Leseprobe Zur Autorin Aygen-Sibel Çelik wurde 1969 in Istanbul geboren und zog in ihrem zweiten Lebensjahr mit ihrer Familie nach Frankfurt am Main. Nach dem Studium der Kinder- und Jugendbuchforschung übte Aygen-Sibel Çelik verschiedene Tätigkeiten im pädagogischen und journalistischen Bereich aus und sie schrieb Artikel und Rezensionen über die Darstellung des Fremden in der Kinder- und Jugendliteratur. Inzwischen ist sie selbst eine erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin und lebt und arbeitet in Düsseldorf. Wir suchen nun 20 Leser,  die gerne das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben! Bewerbungsfrage: Wie findet ihr die Leseprobe? Welches Pink Buch pass eigentlich zu Dir? Schau gleich mal rein bei Pink up your life! Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!                      Katja von Ka-Sas Buchfinder Neues von Oetinger Taschenbuch findet ihr hier *** Wichtig *** Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen ( 2-3) im Profil berücksichtigt.

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    • 148
  • Sind wir nicht alle ein bisschen Mia?

    Verrückt war gestern

    Pixibuch3

    13. April 2015 um 10:32

    Mia ist zwölf, liebt Comics und zeichnet selbst recht erfolgreich welche. Ihr Comic-Held Mister No geht keiner Gefahr aus dem Weg und löst fast jedes Problem. Mia hingegen hat es nicht immer leicht, denn ihr Leben wird von vielen Ticks bestimmt. Und das sollen ihre Mitschüler auf keinen Fall mitbekommen. Erst recht nicht der super süße neue Typ an ihrer Schule. Gut dass Mia ihre beste Freundin hat, die ihr beziehungstechnisch auf die Sprünge hilft und sie sehr ermutigt, an einem Wettbewerb für junge Comiczeichner teilzunehmen. Und was für ein Zufall – auch ihr Schwarm Finn nimmt an diesem teil. Eine gute Gelegenheit sich näher zu kommen. Wenn sie doch nur ihre Macken besser im Griff hätte. Das Buch „Verrückt war gestern“ aus der Pink Reihe ist auf Mädchen im Teenageralter zugeschnitten. Für diese Zielgruppe ist es sicher gut geeignet, bleibt mir allerdings am Ende zu oberflächlich. Klasse finde ich das Thema Ticks, das durch wortgetreue Wiederholungen schön nervig verdeutlicht wird. Durch bildhafte Beschreibungen lässt die Autorin einen auch gefühlsmäßig an der Geschichte teilnehmen. Mia und ihre Mitstreiter werden einem ans Herz gelegt und man erkennt sich an vielen Stellen wieder. Die Comicszenen fand ich ganz klasse, hätte sie mir allerdings unbedingt in Comicform und nicht nur als Text gewünscht. Auch ist mir das Ende ein wenig zu rosarot perfekt. Trotzdem lohnt es sich das Buch zu lesen, um Einblicke in andere Gefühls- und Problemwelten zu bekommen.

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  • Verrückt war gestern.

    Verrückt war gestern

    Engel1974

    26. February 2015 um 08:57

    "Verrückt war gestern" in diesem Jugendbuch geht es um Mia und deren Marotten. So muss sie immer wieder in ihren Taschen kramen, ob sie nicht irgendetwas vergessen hat und drei Mal ihre Kissen ausklopfen. Das ist dann für den Leser schon ziemlich langweilig. Weiterhin hat sie ein sehr schönes Hobby, sie zeichnet Comics und alle bewundern sie dafür für ihr Talent. Doch dann lernt sie Finn kennen, und plötzlich ist alles noch verrückter als vorher. Leider ist dieses Buch nicht gerade der Bourner, der Schreibstil ist zwar gut und flüssig, aber es fehlt an Spannung.

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  • Die Welt von Mia und Mister No

    Verrückt war gestern

    lesebiene27

    Mia Mara ist ein Mädchen, das einige Marotten hat, die sie vor ihrer besten Freundin, Klassenkameraden und ihren Eltern zu verbergen versucht. Das das nicht immer leicht ist, merkt sie im Buch schon bald. Und dann wirft Finn, der Neue an der Schule auch noch ihr Leben durcheinander. Als wäre das Leben somit noch nicht verrückt genug, wollen einige Leute noch mehr Chaos in ihr Leben bringen und versuchen sie zu überreden sich an einem Comic-Zeichnen-Wettbewerb anzumelden. Der Sprachstil des Buches ist sehr locker, sodass man das Buch daher fllüssig lesen kann. Aufgemacht ist das Buch so, dass zu Beginn eines jeden Kapitels der Leser einen Einblick in die Geschichten der Comic-Figur Mister No bekommt, die Mia zeichnet. Das fand ich beim Lesen wirklich interessant und hat mir auch gut gefallen und ich habe mich irgendwie auch ein bisschen mitnehmen lassen in die Welt des Anti-Helden. Ein bisschen anstrengend fand ich dagegen die ständige Wiederholung der "Ticks", wie zum Beispiel, dass Mia ihr Kissen vor dem Schlafengehen immer aufklopfen muss (was ich völlig normal finde), oder dass sie nach jedem Zeichnen ihre Stifte sortieren muss, uvm. Vieles davon sind vielleicht zwar wirklich anstrengende Angewohnheiten, die einem jungen Mädchen vielleicht peinlich sind (was sie meiner Meinung aber nicht sein müssten), aber dass sie ständig wiederholt wurden, hat mich nach einiger Zeit beim Lesen ein klein wenig genervt, weshalb ich sie nach dem dritten Mal lesen nicht mehr als süße Marotte eines lieben Mädchens wahrgenommen habe. Durch diese eben genannten ständigen Wiederholungen ist mir Mia nach einiger Zeit ein bisschen unsympathisch geworden. Ich denke, dass sie ein wirklich nettes Mädchen ist, aber sie wirkte irgendwann auf mich wie eine zickige Diva (grade am Abend, bevor sie ihre Zeichnungen in der Klasse verteilt) und ich habe gehofft, dass sie mal wieder jemand auf den Boden der Tatsachen zurück holt. Die restlichen Figuren in dem Buch haben mir gut gefallen und waren mir auch allesamt sympathisch. Ein bisschen habe ich mich gewundert, dass es keine Erklärung dafür gab, warum Mia ihre Eltern immer nur mit dem Vornamen angeredet hat, aber das war beim Lesen nicht weiter schlimm. Die Themen des Buches fand ich sehr interessant und haben mir beim Lesen auch Spaß gemacht. Spannend fand ich auch die Solidarität der Klassenkameraden untereinander und das dadurch entstandene Zusammenhalt-Gefühl. Das hat die Autorin gut umgesetzt. Dennoch kann ich dem Buch leider "nur" 3 von 5 Sternen geben, weil mich die Marotten von Mia beim Lesen wie gesagt gestört haben.

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    • 3
  • Gutes Mädchen- und Jugendbuch

    Verrückt war gestern

    winterdream

    08. January 2015 um 09:23

    Inhalt: Ganz schön schräg – das sind Mia Maras Marotten. Sie muss immer wieder in ihrer Tasche kramen, ob sie ihr Schülerticket dabei hat, und drei Mal in ihr Kissen klopfen, ehe sie tief und fest einschlafen kann. Aber vor allem muss sie in jeder freien Minute Comics zeichnen! Alle bewundern sie dafür – von den anderen Ticks ahnt zum Glück niemand etwas. Doch dann lernt sie Finn kennen, und plötzlich ist alles noch verrückter als vorher: denn Mia Mara hat auf einmal lauter Schmetterlinge im Bauch … Cover: Das Cover finde ich sehr gut gestaltet für ein Mädchen- und Jugendbuch. Es regt zum lesen an. Mein Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen für ein Mädchen- und Jugendbuch. Man konnte es flüssig und schnell lesen. Auch der Schreibstil war gut und kann von Jugendlichen schnell und gut gelesen werden. Ich fand auch, dass es die „Probleme“ der Jugendlichen gut wiedergegeben hat, wie z.B. die einzelnen, kleine Marotten, die jeder Mensch hat und das Verliebtsein in dem Alter. Allerdings waren dabei die Wiederholungen der Marotten, wie z.B. das ständige Zählen der Stifte, ein wenig nervig, was dann schon bald an einen Autisten erinnerte. Die einzelnen Kapitel fand ich von der Länge her passend.

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  • Von verrückten Marotten, Superhelden und Freunden...

    Verrückt war gestern

    Cappuccino-Mama

    05. January 2015 um 18:17

    Ob nun Marotte, oder Zwangshandlung – Mia Mara, das Mädchen in Aygen-Sibel Celiks neuem Buch, will keinesfalls dabei erwischt werden. Schließlich will Mia Mara ja nicht als verrückt abgestempelt werden! Das Cover: Das Cover zeigt ein Mädchen, das mit einem grünen Stift in ein Heft malt – so präsentiert sich hier der Buchtitel auf originelle Art und Weise. Die Wörter wirken durch den Mix aus großen und kleinen Buchstaben etwas außergewöhnlich, die gemalten Sternchen geben dem Ganzen einen verträumten und verspielten Touch. Viel ist von dem abgebildeten Mädchen nicht zu sehen, da bleibt das Aussehen der Phantasie des Lesers überlassen. Während das Heft mit dem Buchtitel, sowie die Hände mit den ungewöhnlich lackierten Fingernägeln (passt sehr gut zu Mia – weißer Nagellack mit schwarzen Buchstaben) scharf abgebildet ist, verschwimmt der Rest des Bildes zum Rand hin. Das Mädchen trägt herrlich farbenfrohe Kleidung – ein türkisfarbenes, bedrucktes Top, ebenfalls türkise Sneakers, sowie violette Leggins oder Strumpfhosen. Dieses Buchcover ist wieder einmal ein echter Hingucker – es wirkt jugendlich und frisch, mit einem Hauch von Romantik. Größtenteils ist das Cover matt gehalten, nur wenige Details wurden glänzend hervorgehoben, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. In diesem Fall ist es das Verlagslogo, die Fingernägel des Mädchens, sowie der Buchtitel. Die Handlung: Mia Mara ist 13 Jahre alt, zeichnet für ihr Leben gerne Comics, die immer schon sehnsüchtig von ihrer Fan-Gemeinde erwartet werden. Mister No, der von Mia Mara erfundene Comic-Held, muss sich unbedingt verlieben, findet Kayra, Mias allerbeste Freundin und einer ihrer größten Fans. Ob das so eine gute Idee ist, ein verliebter Superheld? Mia Mara hat da so ihre Zweifel. Ein verliebter Mister No stellt für Mia eine Herausforderung dar, denn selbst ist sie (noch) nicht verliebt. Aber Mia Mara muss malen – in jeder freien Minute – es ist wie ein Zwang und sie kann einfach nicht anders. Während dieser „Tick“ bei allen gut ankommt, ahnt offensichtlich keiner etwas von Mia Maras sonstigen Marotten, die das Mädchen zu verbergen versucht – niemand soll denken, sie sei verrückt. Doch dann lernt Mia Mara den neuen Schüler Finn kennen und hat plötzlich einen ganzen Schwarm Schmetterlinge im Bauch... Meine Meinung: Was ist schon normal? Mia Mara hat Marotten, wie sie es nennt, doch davon soll keiner etwas erfahren. Aber mal ehrlich – wer hat keine kleinen Eigenarten? Manche machen Menschen doch erst liebenswert und zu individuellen Lebewesen. Und Mara ist nicht alleine mit ihren Angewohnheiten, denn auch ihre beste Freundin hat welche, sogar der Junge, in den Mia verliebt ist. Mia Mara Kahraman (eigentlich heißt sie mit vollem Vornamen Mia Mehtap Mara) empfand ich als ein liebenswertes, kreatives und überaus talentiertes Mädchen. Trotz der Bestätigung durch ihr Umfeld zweifelte die talentierte Comiczeichnerin immer wieder an ihrem Können. Und so würde sie am liebsten nicht einmal die Chance wahrnehmen, an einem Talent-Wettbewerb teilzunehmen – und das, obwohl sie von Kayra und ihrer Lehrerin immer wieder dazu aufgefordert wird. Mias Eltern fand ich sehr weltoffen und modern, trotz des Kulturkreises, aus dem Mias Vater stammte – Mädchen mit türkischen Eltern haben ja leider nicht immer soviele Freiheiten, wie es bei Mia der Fall war. Eva und Adem, Mias Eltern, hatten sich einst – passenderweise – im „Paradise“ kennengelernt. Ihr einziges Kind erziehen die beiden liebevoll, lassen sich von ihrer Tochter mit Vornamen ansprechen, was den Eindruck hinterlässt, dass sie ein kumpelhaftes Verhältnis zu ihrer Tochter haben. Sehr gut gefiel mir, dass die Eltern das Hobby ihrer Tochter tatkräftig unterstützen, sie fördern und bestärken. Das geht sogar soweit, dass sie gemeinsam mit Mia deren Comics produzieren. Eigentlich ist Mia ja selbst eine Heldin – wer kann in diesem Alter schon damit aufwarten, dass seine Comics auf dem Schulhof reißenden Absatz finden und sich wie von selbst verkaufen – selbst die Lehrerin zählt zu Mias größten Fans und kauft ihre Comics. Trotz ihres Erfolgs steigt Mia selbiger aber nicht zu Kopf, was mir sehr gut gefiel. Kayra ist die beste Freundin von Mia. Dennoch möchte Mia verhindern, dass Kayra etwas von ihren „Marotten“ mitbekommt. Als ob das eine so enge Freundschaft zerstören könnte! Aber Kayra ist ein wirklich nettes Mädchen. Und so ganz ohne Marotten ist auch sie nicht. Finn Vogel ist neu an der Schule, und Mia findet den 15jährigen Jungen sofort toll. Doch da ist Sarah, die sich ebenfalls für Finn interessiert, und Mia fürchtet, dass sie gegen das selbstbewusste, gut aussehende (dafür aber recht zickige) Mädchen keine Chance hat. Doch dann stellt sich heraus, dass (der eher ruhige und zurückhaltende) Finn ebenfalls gerne Comics zeichnet. Und eines muss ich noch loswerden: Ich musste schmunzeln, wenn Finn immer an seinen Haarsträhnen zwirbelte und diese dann wild von seinem Kopf abstanden. Überhaupt mochte ich Finn so richtig gerne – mir schien er für sein Alter schon recht reif, denn ich kenne Jungs, die in diesem Alter noch ein geradezu kindisches Verhalten an den Tag legen. Mias Lehrerin Frau Tremer fand ich einfach toll. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Talente zu erkennen, begabte Kinder und Jugendliche zu unterstützen, denn ihr selbst blieb einst die Förderung der eigenen Begabung versagt. Und so bestärkt sie Mia immer wieder darin, sich für den Talentwettbewerb für Comiczeichner anzumelden - obwohl Mia nicht so recht will, doch Frau Tremer lässt nicht locker. Die Comics – ja, diese spielen in Mias Leben eine besonders große Rolle. Selbst bin ich zwar kein Comicleser, lehne sie aber keinesfalls ab. Mias Comic-Held, der aus verschiedenen bekannten Superhelden zusammengesetzt wurde, erlebt auf seiner Suche nach der Liebe unterhaltsame Abenteuer – eine enorme Bereicherung für das Buch. Eigentlich schade, dass im Buch nicht eine kleine Comic-Szene als gezeichneter Comic umgesetzt wurde – das hätte dieser Geschichte das Krönchen aufgesetzt. Mister No ist tollpatschig, hat einen Teleskop-Arm und einen „pestilenzialischen“ Atem, doch er liebt „seine“ Eleonora, versucht ihr Herz zu erobern. Selbst die Sprache im Buch passt sich der Comicsprache an, sogar dann, wenn gerade mal nicht die Comic-Szenen im Fokus des Geschehens stehen – Boom. Boom. Boom (ein Herzschlag), Quieeeetsch (ein übersteuertes Mikro), Klick. Klick. Klick. (eine Kamera)... oder auch sonstige Äußerungen, wie z.B. OMG passen sehr gut zur Zielgruppe der 11 bis 14jährigen Mädchen. Die Darstellung einer ersten zarten Liebe, die von der Autorin so behutsam und einfühlsam thematisiert wird, dass auch jüngere Leserinnen nicht überfordert werden, fand ich gelungen. Die „Marotten“ (wie Mia ihre Zwangshandlungen nennt) fand ich teilweise gar nicht so schlimm, empfand sie teilweise eher als liebgewordene Angewohnheit, die Mia wohl ein Gefühl von Sicherheit vermittelten. So kontrolliert Mia mehrfach, ob sie auch ihr Schülerticket eingepackt hat, das Kopfkissen erhält vor dem Schlafengehen drei Handkantenschläge und der Farbkasten mit den Stiften muss ordentlich weggepackt und nach einem genauen Schema auf dem Schreibtisch platziert werden. Und ein altes Geschirrtuch mit Knubbeln dabeizuhaben – da gibt es Schlimmeres. Andere Angewohnheiten wiederum fand ich schon sehr lästig, denn sie beeinträchtigten Mias Leben doch mitunter sehr – ich denke da an die Reaktion auf eklige Witze, die Mia unterwegs erzählt werden. Letztendlich wird aber auch Mia klar, dass sie nicht die Einzige ist, die Marotten hat, sondern auch ihre Freunde „ihre Macken“ haben – eine schöne Botschaft, das dieses Buch hier vermittelt. Und normal zu sein ist schließlich auch langweilig, oder? Den Glauben an sich selbst muss Mia erst finden, doch bei einem stabilen Umfeld ist dies nur eine Frage der Zeit. Die Autorin Aygen-Sibel Celik wurde 1969 in Istanbul geboren, lebt aber schon seit frühester Kindheit in Deutschland. Sie ist inzwischen eine erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin. Mir gefällt es immer sehr gut, wenn Personen aus anderen Kulturkreisen auch in Jugendbüchern eine Rolle spielen (so wie beispielsweise auch bei Autorin Deniz Selek), denn so erfährt man nebenbei auch etwas über die Menschen, die manchmal ganz andere Ansichten, Sitten und Bräuche haben. In diesem Buch ist das allerdings weniger der Fall ist – hier wird erwähnt, dass die Großeltern väterlicherseits in Bursa leben, und für sie der Name Mehtap „reserviert“ ist, mit dem Mia sonst nicht angesprochen wird. Die Mutter nennt ihre Tochter Mia, während der Vater sie Mara nennt, was ich recht witzig fand. Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich dennoch: In der hinteren Innenklappe befindet sich ein kurzes Porträt der Autorin, mit Bild, was ich sehr gerne mag, weil das ein Buch persönlicher macht, wenn man weiß, wer hinter der Handlung steckt. Doch leider befindet sich unter diesem Steckbrief noch relativ viel freier Platz. Da jedoch bei PINK bereits ein weiteres Buch von der Autorin erschienen ist, hätte ich es toll gefunden, wenn von STAR SISTERS das Cover hier ein Plätzchen gefunden hätte, zumal sich im Buch kein Anhang mit weiteren Buchempfehlungen befindet. Wenigstens ein Hinweis auf dieses Buch (Ebenfalls bei PINK erschienen...) hätte es meiner Meinung nach schon sein sollen. Viele dieser Bücher von Pink haben unter 200 Seiten, sind also bestens für Mädchen geeignet, die keine ausgesprochenen Leseratten sind. Die Seiten fliegen nur so dahin, nimmt man das Buch erst einmal zur Hand, was auch an den kurzen Kapiteln liegt. In diesem Fall befinden sich auf 190 Seiten ganze 22 Kapitel. Gut gewählt fand ich die Erzählperspektive. So wird aus Sicht von Mia erzählt, wodurch man einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken, ihre Wünsche und ihre Gefühlswelt erhält, dadurch wirkt das Buch letztendlich besonders authentisch. Die Protagonisten waren eigentlich fast alle sehr nett und freundlich, wobei die zickige Sarah da etwas aus der Reihe tanzte – ansonsten wäre alles ja zu viel Friede, Freude, Eierkuchen gewesen. Faszinierend finde ich ein entscheidendes Merkmal dieser Mädchenbücher: Das Spiel mit unterschiedlichen Schriftarten, mit durch Fettdruck hervorgehobenen Wörtern oder ganzen Szenen. Schon beim Durchblättern des Buches zieht dies bereits die Blicke auf sich, verleitet zum Lesen. Und dass es sich bei diesem Buch wieder um eine hochwertige und stabile Klappenbroschur handelt, das erfreut mein Leserherz natürlich besonders, und so freue ich mich auf viele weitere PINK-Bücher. Fazit: Auch das fünfte PINK-Buch, das ich nun gelesen habe, konnte mich wieder einmal voll und ganz begeistern – auch wenn ich (eigentlich!) nicht zur Zielgruppe gehöre. Für mich sind diese Mädchenbücher Mutmachbücher, die den jungen Leserinnen zeigen, dass sie selbst Vertrauen in sich setzen sollen und mit ihren Eigenarten, fehlendem Selbstbewusstsein,... nicht alleine dastehen. Und dass man immer die Chance hat, aus einer Situation als Siegerin hervorzugehen – eben Geschichten, die stark machen. VERRÜCKT WAR GESTERN ist ein Buch, das durch seine witzigen Comic-Episoden überzeugen konnte, aber auch hervorragend die Sorgen und Ängste Mias wiederspiegelt – sei es wegen ihrer „Marotten“, der Angst, bei dem Jungen eine Abfuhr erteilt zu bekommen, den sie so toll findet, oder wegen ihrer Bedenken, ob sie überhaupt eine Chance beim Wettbewerb hat. Von mir erhält das Buch eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Verrückt war gestern

    Verrückt war gestern

    divergent

    22. December 2014 um 14:28

    Die 13-jährige Mia Mara liebt es Comics zu zeichnen. Ihre Comics und die darin vorkommenden Figuren werden an ihrer Schule immer beliebter. Als sie nach drängen ihrer besten Freundin beschließt, an einem Wettbewerb teilzunehmen ist sie zunächst nervös. Doch noch nervöser wird sie, als sie erfährt dass der Schulschwarm, Finn auch an dem Wettbewerb teilnimmt. In den Mia schon seit längerem verliebt ist ... Ich habe das Buch hier auf lovelybooks gewonnen und möchte mich dafür auch gleich nochmals für das Buch bedanken! Den Einstieg in das Buch fand ich ganz gut. Doch mich nervten die Comicszenen teilweise ganz schön. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Ich fand die Geschichte teilweise etwas langatmig! Doch die Figuren sind auch alle ganz nett, besonders die beste Freundin von Mia-Mara ist eine echt lustige, welche mir am besten gefiel. Das Buch ist für jüngere Leserinnen, ab ca 12 Jahren sehr zu empfehlen.

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  • Comic – Traumtyp – Marotten

    Verrückt war gestern

    LubaBo

    22. December 2014 um 13:38

    Inhalt: Mia Mara ist dreizehn und zeichnet unglaublich gerne Comics. Sie hat einen eigenen Superhelden erstellt. Mister No. Einmal die Woche verkauft sie das neuste Exemplar in der Schule. Sie hat schon eine treu Fangemeinschaft. Ihr aller größter Fan ist ihre beste Freundin. Sie ist es auch die möchte, dass Mister No sich verliebt. Mia Mara denkt, dass das nicht geht und nicht zu ihm passt… Doch dann entdeckt sie Finn und hat auf einmal lauter Schmetterlinge im Bau… Er und ihre beste Freundin, aber auch all die Anderen dürfen nichts von Mia Maras größtem Geheimnis erfahren. Ihren vielen Marotten bzw. Ticks. Sie muss immer wieder in ihrer Tasche kramen, ob sie ihr Schülerticket dabei hat, und drei Mal in ihr Kissen schlagen, ehe sie tief und fest einschlafen kann. Meine Meinung: Mia Mara ist ein tolles Mädchen. Ein ziemlich netter Charakter. Sie ist nicht eingebildet, obwohl sie schon einen ziemlich guten Grund dafür hat – schließlich zeichnet sie einen tollen Comic, der auf viel Begeisterung stößt. Rückhalt gibt ihr ihre beste Freundin, die immer für sie da ist und sie gut versteht. Finn ist ein lieber Junge, der aber eher etwas verschlossen und unsicher ist. Aber dann doch in einigen Momenten sehr direkt ist. Die Erzählungen von dem Comichelden Mister No waren an sich leider nicht so mein Ding (das Buch ist ja auch für ein etwas jüngere Leserschaft gedacht), aber die Runden die Geschichte ziemlich ab und machen die Geschichte komplett, ohne dieses würde dem was fehlen. Die Geschichten von Mister No spiegelten die Ereignisse in der Wirklichen Welt wieder, dass hat mir gefallen. Der Schreibstyl ist einfach gehalten, aber trotzdem sehr interessant. Man merkt gar nicht wie man über die Seiten fliegt. Die Geschichte enthält zwar keine großen Spannungsmomente (Naja außer dem großen Ende natürlich), aber trotzdem einen kontinuierlichen Erzählfluss. Es passiert zwar nicht viel in der Story, aber man hat beim Lesen dann doch eher das Gefühl als ob ne Menge passiert wäre. Gut fand ich auch, dass das Buch aufweist wie wichtig gute Lehrer für so junge Schüler sein können. Lehrer die ihre Schüler motivieren aus sich raus zu kommen und über sich hinauszuwachsen, zu sich selber stehen und dadurch auch noch Selbstbewusstsein aufbauen, damit sie sich dann mehr zutrauen. Dadurch dann den entscheidenden Schritt in die Zukunft wagen, ohne Furcht. Das schafft man alles nur durch Freunde und Familie, aber auch durch Lehrer, die an einen glauben und einen unterstützen. Fazit: Empfohlen ist das Buch für 11- bis 14-jährige Mädchen, aber ich als 26-jährige junge Frau hatte auch meinen Spaß mit der Geschichte. Dieses Buch gibt einem auf den Weg, dass man an sich selbst glauben sollte und dass jeder so seinen kleinen Fehler hat.

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  • einfühlsam

    Verrückt war gestern

    SLovesBooks

    17. December 2014 um 22:36

    Beschreibung: Ganz schön schräg – das sind Mia Maras Marotten. Sie muss immer wieder in ihrer Tasche kramen, ob sie ihr Schülerticket dabei hat, und drei Mal in ihr Kissen klopfen, ehe sie tief und fest einschlafen kann. Aber vor allem muss sie in jeder freien Minute Comics zeichnen! Alle bewundern sie dafür – von den anderen Ticks ahnt zum Glück niemand etwas. Doch dann lernt sie Finn kennen, und plötzlich ist alles noch verrückter als vorher: denn Mia Mara hat auf einmal lauter Schmetterlinge im Bauch … Meine Meinung: Dieses Jugendbuch schildert auf eine einfühlsame Weise, wie sich eine junge Liebe entwickeln kann, der auch ab und an ein Problem beziehungsweise Hindernis entgegensteht. Besonders gefallen hat mir die Aussage des Buches, diese ist eine wichtige Botschaft an junge Mädchen in der heutigen Zeit. Die Autorin schafft es wirklich toll die Emotionen authentisch rüberzubringen. Das halte ich auch für wichtig in einem Jugendroman über die Liebe. Ich denke, dass man sich gut in die Situation einfühlen kann. Die Protagonistin wirkt sehr sympathisch. Sie hat einfach eine nette Art. Auch die Beziehungen zu den anderen Charakteren können überzeugen. Insgesamt ein nettes Gefüge von Figuren. Der Schreibstil ist mir gleich sehr positiv aufgefallen. Es lässt sich flüssig und flott lesen. Für ein Jugendbuch ist es genau richtig. Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut, ich kann es weiterempfehlen.

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  • Verrückt war gestern

    Verrückt war gestern

    Blaustern

    15. December 2014 um 12:07

    Mia Mara ist dreizehn und ein absoluter Comic-Fan. Sie zeichnet für ihr Leben gern auch selbst Comics. Mit ihrer erschaffenen Figur, Mister No, hat sie schon eine ganze Serie herausgegeben, die ihr ihre Mitschüler und sogar die Lehrerin wöchentlich nur so aus der Hand reißen. Ihr größter Fan ist ihre beste Freundin und vor ihr versucht Mia auch, all ihre Marotten zu verbergen, denn sie hat Angst, dass sie sie dadurch verlieren könnte oder dass sie etwas vor anderen ausplaudert. Und Marotten hat Mia eine Menge. Den ganzen Tag läuft sie mit ihrem Knubbeltuch durch die Gegend, welches zur Beruhigung dient, dann sortiert sie nach jedem Zeichnen korrekt ihre Stifte, schlägt dreimal ins Kissen, damit sie gut einschlafen kann und wühlt ellenlange in ihrer Schultasche, um sich immer wieder zu vergewissern, dass sie auch ihr Schülerticket dabei hat. Nun hat sich Mia verguckt in den süßen Finn, der auch bei anderen Mädchen gut ankommt. Wie soll sie ihn auf sich aufmerksam machen, und was ist, wenn er etwas über ihre Marotten herausbekommt. Aber eine Gemeinsamkeit haben die beiden schon einmal, denn Finn zeichnet ebenfalls Comics. Und ihre Lehrerin und beste Freundin drängen Mia immer wieder darauf, sich doch endlich für den Wettbewerb anzumelden. Doch Mia ist sich unsicher, ob dafür gut genug ist. Wird sie es trotzdem tun? Mia ist ein nettes Mädel mit einem wunderbaren Talent. Trotzdem ist sie nicht abgehoben, sondern wird noch immer von Unsicherheit begleitet. Sie traut sich nicht, an dem Wettbewerb teilzunehmen aus Angst, sie könnte hinterher, sollte sie nicht unter die ersten zehn kommen, als Versager dastehen. Ihren Eltern erzählt sie schon gleich gar nichts davon, obwohl es doch in dem Elternhaus sonst recht locker zugeht. Sie redet ihre Eltern sogar mit Vornamen an. Mia fehlt noch das Selbstbewusstsein, so schämt sie sich auch sehr für all ihre Marotten. Das jedoch macht sie zu einem ganz gewöhnlichen Teenager. Sie hat eine richtig gute beste Freundin, die ihr bei all ihren Aktivitäten immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Das wünscht sich doch jeder. Und auch Finn, da war ich erstaunt, kommt als ein äußerst lieber Junge mit Einfühlungsvermögen daher. Mia macht hier einen großen Sprung von ihrer Kindheit weg. Die Comicszenen zu Beginn der Kapitel sind eine gute Idee. Der Schreibstil ist ganz natürlich und entspannt, und auch wenn das Ende leicht vorhersehbar ist, so ist es doch eine bezaubernde Geschichte.

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  • Klasse Jugendbuch

    Verrückt war gestern

    Sabrinaslesetraeume

    09. December 2014 um 23:29

    Mia Mara hat es nicht leicht im Leben. Ihre unzähligen Ticks wollen ständig gut verborgen werden, vor allem ihre beste Freundin Kayra soll nichts mitbekommen. Denn wenn diese sie für verrückt halten würde, dann verlöre sie nicht nur ihre beste Freundin sondern auch ihren größten Fan. Fan? Ja Fan, denn Mia Mara zeichnet einen eigenen Comic, von dem sie wöchentliche eine neue Folge an ihre Klasse herausgibt. Ihre Klassenlehrerin möchte, dass sie sich deshalb bei einem Wettbewerb anmeldet. Doch Mia hat Zweifel und als sie auch noch den süßen Finn trifft, ganz anderes es im Kopf. Ob sie sich doch noch dazu durchringen kann an dem Wettbewerb teilzunehmen und Finn trotz ihrer ganzen Marotten anzusprechen? Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Das Cover zeigt die Protagonistin, welche wie auch im Buch quietschbunte Kleidung trägt und etwas zeichnet. Während es im Buch mit Bleistiften passiert, wird hier mit einem knalligen grün gezeichnet, um das Cover noch ansprechender für die jungen Leserinnen zu machen. Die gelingt meiner Meinung nach auch hervorrangend. Der Titel ist im Laufe des Buchs zu verstehen und passt dann auch gut, obgleich man schon ein wenig darüber nachdenken muss. Die Protagonistin Mia Mara ist ein etwas ungewöhnlicher Teenager. Sie trägt stehts knalligbunte Kleidung, hatte unzählige Marotten, welche sie unbedingt verbergen will und dann zeichnet sie auch noch sehr erfolgreich Comics. Trotzdem hat sie keine Starallüren und ist eigentlich ein sehr nettes Mädchen. Manchmal ein wenig schüchtern und die typischen Sorgen ihrer Alterskollegen, vor allem was die Jungs angeht. Eine durchweg glaubwürdige und sympathische Protagonistin mit der ich viel Spaß hatte. Das Gesamtkonzept des Buches und auch die Idee dahinter waren für mich sehr erfrischend und schön gemacht. Es ist einfach mal etwas komplett anderes und völlig außerhalb der Klischees. Es fängt bei einer Prtagonistin an, welche das mädchenuntypische Hobby Comic zeichnen hat, geht über eine Eltern-Kind-Beziehung in der sich alle mit Vornamen anreden und ist bei der türkischen Familie, welche wahnsinnig aufgeschlossen, westlich und herzlich ist, noch lange nicht auf. Also ich war wirklich begeistert und auch der Schreibstill war toll gemacht. Immer wieder gab es dick gedruckte Stellen, welche aus dem Comic von Mia erzählen und einfach nur sehr unterhaltsam sind, aber auch die restliche Geschichte lässt sich einfach nur verschlingen und man mag gar nicht mehr so recht aufhören. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und vergebe auch 5 von 5 Punkten.

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  • Empfehlenswert!

    Verrückt war gestern

    Igela

    09. December 2014 um 08:25

    Mia zeichnet sehr gerne Comics. Ihre Figur Mister No kommt bei den Klassenkameraden so gut an, dass sie ihre Geschichten sogar verkaufen kann . Als ihre Lehrerin sie dazu drängt , sich für einen Wettbewerb anzumelden, bei dem die/der beste Comiczeichner/in gekürt wird , ist Mia unsicher. Reicht ihr Talent aus um zu bestehen ? Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem Mia kämpft . Sie ist verliebt...verliebt in den tollen Finn . Doch der darf nicht merken, was Mia für Macken hat , und so ist sie ständig auf der Hut, dass ihre Eltern oder beste Freundin Kaya dies ausplaudern. Die Geschichte von Mia ist herzerwärmend und sehr natürlich . Hier wird eine Protagonistin mit diversen Macken ( für mich geht es in Richtung Zwangsverhalten...) dar gestellt . Eine Jugendliche, die unsicher und das erste Mal verliebt ist .... in der Welt der Freunde bestehen will. Die besondere Begabung von Mia wird nicht als achtes Weltwunder beschrieben. Mia zeigt Unsicherheiten, ob ihr Talent genügt. Toll! Finn, smart, sehr einfühlsam und herzlich. Ein Junge, den ich jedem Mädchen als erste Liebe wünsche. Der Schreibstil von der Autorin gewohnt leicht und locker . Das Buch liest sich für jugendliche ,sowie Erwachsene sehr gut.

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  • Verrückt war gestern!

    Verrückt war gestern

    abetterway

    08. December 2014 um 19:24

    Inhalt: "Ganz schön schräg - das sind Mia Maras Marotten. Sie muss immer wieder in ihrer Tasche kramen, ob sie ihr Schülerticket dabei hat, und drei Mal in ihr Kissen klopfen, ehe sie tief und fest einschlafen kann. Aber vor allem muss sie in jeder freien Minute Comics zeichnen! Alle bewundern sie dafür - von den anderen Ticks ahnt zum Glück niemand etwas. Doch dann lernt sie Finn kennen, und plötzlich ist alles noch verrückter als vorher: denn Mia Mara hat auf einmal lauter Schmetterlinge im Bauch ..." Meinung: Ich fand das Buch toll, es hatte einen tollen Schreibstil und man konnte es gut flüssig lesen. Ich hatte damit einen tollen Nachmittag. Mia ist ein tolles Mädchen das einige Marotten hat, welche ich aber als Elternteil doch mal abklären würde, aber wahrscheinlich wissen die Eltern nicht alle ihrer Marotten. Die beste Freundn von Mia ist auch super, zwar eetwas eigen, aber noch nicht zu überdreht. Sie überredet schließlich auch Mia an dem Wettbewerb mitzumachen. Und dann ist da ja noch Finn, der sympatische Junge der Mia den Kopf verdreht...süße erste Verliebtheit. Fazit: Tolles Buch, dass einem nochmal verdeutlich das es ist gut so wie man ist.

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