Ayn Rand

 4.3 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Der Ursprung, The Fountainhead und weiteren Büchern.

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Ayn RandDer Ursprung
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Der Ursprung
Ayn RandHymne
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Hymne
Hymne
 (9)
Erschienen am 02.02.2016
Ayn RandWer ist John Galt?. Atlas Shrugged
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Wer ist John Galt?. Atlas Shrugged
Ayn RandDer ewige Quell
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Der ewige Quell
Der ewige Quell
 (3)
Erschienen am 01.01.1946
Ayn RandAtlas wirft die Welt ab
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Atlas wirft die Welt ab
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 (1)
Erschienen am 01.12.1994
Ayn RandZurück in die Steinzeit
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Zurück in die Steinzeit
Zurück in die Steinzeit
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Erschienen am 17.03.2017
Ayn RandKapitalismus:
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Kapitalismus:
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Erschienen am 21.08.2017
Ayn RandDie Tugend des Egoismus
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Die Tugend des Egoismus
Die Tugend des Egoismus
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Erschienen am 18.11.2015

Neue Rezensionen zu Ayn Rand

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LeveretPales avatar

Rezension zu "Der Streik" von Ayn Rand

ein Lieblingsbuch
LeveretPalevor 3 Monaten

Ich habe Der Streik etwas skeptisch begonnen, doch nun, wo ich es gerade beendet habe, kann ich nur sagen: Es ist eins meiner Lieblingsbücher geworden. Mir ist noch kein Roman untergekommen, der philosophische Brillianz, psychologische Beobachtung, Gesellschaftskritik und eine spannende Handlung so gut in sich vereint. Ayn Rand versteht es wie sonst niemand, die hinterhältigen Mechanismen, die dem scheinbaren Altruismus der Menschen innenwohnen zu analysieren und - wie die Geschichte sie ja später bestätigte und immer wieder erneut bestätigt - aufzuzeigen, wie kollektivistische und sozialistische Systeme sich selbst zerstören.

Literarisch betrachtet ist das Buch natürlich nicht das Beste - die Charaktere sind teilweise ziemlich platt, die Dialoge arten manchmal zu inszenierten Philosophievorlesungen aus - aber paraodxerweise, macht es Spaß auch mal soetwas zu lesen.

Trotzdem, ein Stern muss ich abziehen, denn vor allem der dritte Band wird stellenweise unerträglich langatmig und dann doch etwas sehr unrealistisch. Ein zweites Mal werde ich es aber sicher nicht lesen. Und auch, wenn Rands Philosophie an vielen Stellen sehr scharfsinnig ist und sie einiges richtig erkennt, so ist sie dann letztenendes doch zu radikal. Ihre Erkenntnistheoretischen Ideen, und wie sie den Dualismus zwischen Geist und Körper, der die christlich-platonisch geprägte westliche Philosophie seit über zweitausend Jahren plagt, auflöst, sind wirklich gut; aber wenn es um Gesellschaftliche und Wirtschaftliche Konzepte geht, reduziert sie zu radikal und blendet wichtige Fragen wie den Umweltschutz komplett aus.

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cynthors avatar

Rezension zu "Hymne" von Ayn Rand

Kommunistische Dystopie
cynthorvor einem Jahr

Inhalt

In einer fernen Zukunft befindet sich die Menschheit wieder auf dem technologischen Stand eines späten Mittelalters – erst kürlich wurde die Kerze erfunden. Die Menschen kennen nur die Gemeinschaft und eine extreme Form des Kommunismus. Egoismus hingegen ist nicht nur verboten, sondern gänzlich unbekannt.
Gleichheit 7-2521, aufgrund seiner Aufmüpfigkeit zum Dasein eines Straßenkehrers verdonnert, erforscht verbotenerweise die menschliche Historie. Als seine Versuche, die anderen Menschen mit seinen neuen Erkenntnissen in eine bessere Zukunft zu führen, scheitern, flieht er mit seiner Geliebten in die Wälder.

Meinung

Hymne ist eine Dystopie mit vielen klassischen Elementen, aber auch interessanten Details, die sie von anderen unterscheidet.

Dass die Menschheit nach einem weiteren (zweiten oder dritten) Weltkrieg ihre Hochtechnologie nicht erhalten kann und wieder auf eine primitivere Zivilisationsstufe zurückfällt, ist ein Schachzug, der viel Spielraum schenkt, ohne zu einer Entfremdung von Leser und Welt des Werkes zu führen. Gerade weil der Leser mit einer mittelelalterlichen Welt so vetraut ist, findet er sich schnell in diese ein.

Der extreme Kommunismus, der ählich wie der Gemeinschaftssinn in „Wir“ aufgezogen ist, spiegelt sich vor allem in der brillanten „Suche“ nach dem verbotenen Word Ego bzw. Ich wieder. Bis auf den letzten Abschnitt, der sich mit den visionären Zielen und Hoffnungen von Prometheus befasst, taucht kein einziges Mal das Wort „Ich“ auf, weil selbst der Potagonist von sich selbst als „Wir“ spricht und die Gesamtheit mit einbezieht.

Überaus nett, und gleichzeitig traurig,  ist das Gestammel der Goldenen, die nicht einmal die Liebeserklärung per se, den Satz „Ich liebe dich“ formulieren kann, weil weder die Begriffe ich noch dich, geschweige denn ihre Bedeutungen existieren.

Zu guter Letzt sei noch die Namensgebung erwähnt. Die Charaktere sind nach eher links-spezifiischen Schlagworten wie Gleichheit, Internationalität oder Freiheit benannt. Als Protagonist samt Anhang dies Macht hinter dieser Namensgebung durchschauen, gegeb sie sich neue Namen. Der Erzähler nennt sich Prometheus, und in diesem Namen schwingt der griechische Feuerbringer und damit die ultimative Hoffnung auf ein neues Zeitalter mit. Die Goldene nimmt den Namen Gaia an, was  auf die Rolle der Muttergöttin hinweißt.

Insgesamt also nicht die völlige Überraschung, aber aufgrund netter Einfälle trotzdem gut.

Sonnige Tage und erholsame Nächte!

PS: Wem der Stil meiner Rezension bzw. die Auswahl der vorgestellten Bücher gefällt, findet auf meinem Blog (https://cynthor.wordpress.com) weitere „Bücherschätze“ und auch Infos zu meinem eigenen Roman Ethopia – Erwachen

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Sakukos avatar

Rezension zu "Anthem" von Ayn Rand

Eher ein philosophisches Erziehungsstück als ein interesantes Buch.
Sakukovor 2 Jahren

Ich schätze bei dem Buch handelt es sich technisch gesehen um dystopische Sci-Fi, auch wenn es sich eher um eine mittelalterliche Welt handelt.
Es ist eine Welt, in der kein Mensch alleine sein darf. Alle Arbeit, Leben, Denken ist auf die Gemeinschaft ausgerichtet. Der Einzelne ist nichts. Nur der Wille und das Wohl der Gemeinschaft haben belang.
Equality 7-2521 ist zu klug für die Welt und würde gerne als Gelehrter eingeteilt werden, aber gerade weil er zu klug ist und Vorlieben hat wird er zum Straßenkehrer gemacht. Er entdeckt am Rande der Stadt einen alten Tunnel aus früherer Zeit vor der Gemeinschaft und beginnt dort Forschungen anzustellen.
Auch trifft er eine Bäuerin, Liberty 5-3000, in die er sich verliebt. Undenkbar, den Männer und Frauen reden nicht miteinander und verkehren nur einmal im Jahr zur Kinderzeugung in einer großen Zeremonie.
Equality entdeckt die Elektrizität wieder und baut eine Batterie mit Glühbirne. Diese möchte er der Gemeinschaft als Geschenk überbringen um die Gemeinschaft voran zu bringen, aber auch um vielleicht doch noch eine Chance zu haben, Gelehrter zu werden. Aber er wird von den Gelehrten nur beschimpft und abgelehnt für sein Vergehen, Gedanken und Ideen zu haben, die andere Menschen nicht haben.

Das Buch ist sehr distanziert geschrieben, was auch an der Welt liegt, wo niemand für sich selbst denkt. Aber der Erzähler und Hauptcharakter  kommt einem einfach nicht Nahe. Das mag auch daran liegen, das er sehr viel doziert und philosophiert und oft sehr besserwisserisch rüber kommt.
Auch wird die Gegenseite, die Wissenschaftler, sehr überzogen und albern dargestellt. Sie halten sich nicht mal selbst an die Regeln, dass niemand für sich alleine denkt.
Rand versucht mit dem Buch ganz klar ihre Philosophie zu puschen; die Macht des Einzelnen, ein radikaler Individualismus, sowie Hass auf alle Formen von Kommunismus und Sozialismus schlagen einem aus dem Buch entgegen.
Wenn man sich das Buch aber genau durchliest, merkt man schnell, dass die dargebotenen Schlussfolgerunen gar nicht immer so logisch und eindeutig sind, wie sie präsentiert werden sollen. Die Beispiele sind dazu gedacht die Philosophie zu unterstreichen: Es ist vermessen und dumm die Glühbirne abzulehnen, wenn die Gesellschaft gerade mal Kerzen besitzt. Daher muss die Gesellschaft vermessen und dumm sein.

Ich kenne noch andere Bücher von Ayn Rand und weiss, wie sie schreibt. Ihre Philosoph des radikalen Individualismus stört mich gar nicht mal. Es ist in diesem Fall eher diese völlig submissive Rolle der Frau, die mir hier sauer aufstößt.
Bei Atlas Shrugged konnte ich darüber hinweg sehen, weil die Geschichte einfach besser war, die Charaktere tiefgreifender, und es eine freiwillige Unterwerfung einer kompetenten Person war, aber hier wird es sehr offensichtlich und sehr unschön.

Equality gewinnt in dem Buch seine Individualität, seinen eigenen Geist. Seine Auserwählte Liberty bekommt... ihn, schätze ich. Während er neue Bücher liest, probiert sie Kleider an. Er wählt seinen eigenen Namen... und ihren gleicht mit. Equality kann herrschen, und sie muss weiterhin untergeordnet sein.

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