Ayn Rand Der Ursprung

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Inhaltsangabe zu „Der Ursprung“ von Ayn Rand

Eines der besten Bücher,die ich je gelesen habe!

— katrin297
katrin297

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  • Rezension zu "Der Ursprung" von Ayn Rand

    Der Ursprung
    KollegeKraftwagen

    KollegeKraftwagen

    Ayn Rands Romane sind amerikanische Klassiker, vielen Amerikanern ist "Atlas Shrugged" nach der Bibel das zweitwichtigste Buch, wie ich gelesen habe. Auf eine Empfehlung hin - das sei das amerikanischste vom amerikanischen, man könne die amerikanische Volksseele nicht vestehen, ohne dieses Buch gelesen zu haben - habe ich mir diesen Schinken also vorgenommen...und war entsetzt. Literarisch ist das allerunterste Kajüte, grottenschlechte Dialoge, grelle Schwarzweißzeichnung, echte Helden und fiese Schurken - ganz das Niveau eines frühen Superman-Comics. Aber das kommt auch nicht von Ungefähr, beides sind Produkte der 1940er und gerade Ayn Rand ist eine prototypische Vertreterin der Ära des McCarthyismus, der rechten Verschwörungstheorien, des Fortschrittswahnsinns, der über Leichen geht. Heute würde sie vermutlich ein wenig anders klingen. Die Menscherechte tritt Ayn Rand mit Füßen: was ist das Leben von tausenden Nichtsnutzen gegen einen solchen Übermenschen, der ein Zeitungsimperium gründet oder innovativ und ökonomisch baut? Mir wurde heiß und kalt bei der Lektüre, ich habe das Weltbild der Autorin und ihrer Zeit zu fürchten gelernt. Dieser Sauberkeitswahn, der nur individuelle Stärke gelten lassen will, und diese paranoide Angst vor allem, was soziale Organisation, was Gesellschaft betrifft, ist so erschreckend wie entlarvend. Allein daß sie so sicher weiß, was gut ist und was böse, daß sie die objektive Wahrheit kennt und uns Ignoranten beibringen will, ist schon sehr fragwürdig. Die 40er müssen schon arg finster gewesen sein. Trotz all dieser Einwände habe ich das Buch tatsächlich zu Ende gelesen und mich lange daran gerieben. Durch dieses Buch bekommt man eine Ahnung von neoliberaler Weltanschauung, von der Radikalität des amerikanischen Individualismus, dem Ursprung des amerikanischen Traums (denn natürlich identifizieren sich alle mit dem strahlenden Helden und nicht mit den Kretins, die unter die Räder kommen). Andererseits lehrt das Buch aber auch Selbstvertrauen. Es ermutigt, sich auf die eigenen Stärken zu beziehen, zu handeln, den eigenen Weg zu gehen, ohne sich für fremde Zwecke vereinnahmen zu lassen. Ein bischen von der rücksichtslosen Stärke färbt dann schon ab, kann die Gebeugten ein wenig aufrichten. Und Heroismus ist immer ein bischen ansteckend, selbst wenn er so holzschnittartig daherkommt wie hier. Das ist ein zutiefst amerikanisches und völlig uneuropäisches Buch, eine Bibel des Egoismus, ein Pamphlet gegen Moral und soziale Verantwortung. Unermüdlich hämmert uns Rand ihre Ideologie in den Schädel, radikal, unnachgiebig, obsessiv, manipulativ. Grenzenlos abschreckend und zutiefst faszinierend. Ich bin ein begeisterter Leser von literarischen Texten aus allen Epochen und Sprachen, aber etwas vergleichbares habe ich noch nicht gelesen...

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  • Rezension zu "Der Ursprung" von Ayn Rand

    Der Ursprung
    Musegirl90

    Musegirl90

    07. January 2010 um 03:29

    Als Howard Roark, ein junger Architekt, nach New York kommt, bahnt sich dort ein Machtkampf an, in den er, ohne es zu wollen, verwickelt wird. Roark möchte bauen. Aber nicht um jeden Preis. Nicht um den Preis seiner Selbstachtung, nich um den Preis seiner Überzeugungen, nicht um den Preis seiner Integrität. Beide Seiten bekämpfen ihn. Roark kapituliert nicht. Er stellt sich dem Kampf auf seine Art. Auch als seine große Liebe zum Handlanger seiner Feinde wird, bleibt er sich selbst treu. Er schlägt nicht zurück, sonder geht seinen Weg. Die immer neuen Niederlagen können ihn nicht aufhalten. Dann aber, als man ihm seine größte Errungenschaft streitig machen will, geht er zum Angriff über … Ein sehr philosophisches Buch. Man bekommt einen guten Einblick in die Philosophie von Ayn Rand. Mir haben besonderes gut die detaillierten Beschreibungen der Personen, die außergewöhnlichen Charaktäre und die langen Monologe gut gefallen. Obwohl ich mich eigentlich nich sonderlich für Architektur nicht interessiere und im Grunde genommen keine Ahnung davon habe, was in diesem Buch auch nicht notwendig ist, fand ich dieses Buch wirklich sehr interessant.

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