Ayn Rand , Harry Kahn Der ewige Quell

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Inhaltsangabe zu „Der ewige Quell“ von Ayn Rand

940 S. N.-A. (Quelle:'Flexibler Einband/01.08.1996')

Faszinierender Roman mit viel Anspruch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Faszinierender Roman mit viel Anspruch.

    Der ewige Quell

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. July 2017 um 22:46

    Faszinierender Roman mit viel Anspruch. Der junge Architekturstudent Howard Roark ist begabt, hat aber kaum Kontakte zu seinen Kommilitonen und verstößt gezielt gegen Richtlinien seiner Uni. Er akzeptiert seine Exmatrikulation, da er sich von der Fortsetzung seines Studiums keinen Wissensgewinn mehr erwartet. Fortan arbeitet er als Zeichner für den genialen, alternden, aber wirtschaftlich erfolglosen Architekten Henry Cameron. Als Cameron aus Altersgründen sein Büro schließt, arbeitet Roark für einen Mitstudenten, Peter Keating, der nach seinem glänzenden Abschluss durch rücksichtslose Intrigen eine steile Karriere bei einem anerkannten Architektenbüro gemacht hat. An den entscheidenden Architekturaufgaben in dessen Karriere hilft ihm Roark heimlich, er will nicht mit diesen Produkten von Kompromissen in Verbindung gebracht werden. In diesem Büro scheitert er genauso wie mit dem eigenen, das ihm ein Kunde ermöglicht hat, der sich sein Wohnhaus von ihm bauen ließ. Als er sein Büro schließen muss (eine angebotene Unterstützung schlägt er aus), nimmt er Arbeit in einem Steinbruch auf. Die Tochter des Eigentümers des Steinbruchs und des Architekturbüros, in dem Keating arbeitet, ist die schöne Journalistin Dominique Francon. Sie sucht Erholung in der Nähe des Steinbruchs. Dominique verliebt sich auf den ersten Blick in Roark und in der Folge engagiert sie ihn zu handwerklichen Tätigkeiten in ihrem Haus. Nach einer Demütigung ihrerseits wird sie von Roark vergewaltigt. Roark verlässt den Steinbruch einige Tage später, um einen Auftrag für ein Geschäftshaus anzunehmen. Zurück in New York, erkennt Dominique die wahre Identität des Architekten und behindert durch ihr journalistisches Engagement seinen Erfolg. Anschließend begibt sie sich zu Roark, um sich ihm als Sexualpartnerin zu unterwerfen. Um die Spannung zwischen ihnen aufrechtzuerhalten, verspricht sie Roark, ihn in der Öffentlichkeit weiter zu bekämpfen. Für Roark ist dieses Ansinnen ein Grund für seine Liebe. Roark erhält den Auftrag für einen „Tempel des menschlichen Geistes“ und gewinnt für die einzige, zentrale Statue den Bildhauer Steven Mallory. Dominique steht für diese Statue Modell. Ist das Ringen um die Durchsetzung des Genialen ein Schauplatz des Romans, ist der zweite die Manipulation der öffentlichen Meinung durch die Medien. Der Redakteur Ellsworth Toohey ist der scharfsinnige Gegenspieler Roarks und seiner Getreuen. Er erreicht, dass der Auftraggeber den Tempel ablehnt und Roark auf Schadenersatz verklagt. In diesem Prozess erlebt Dominique einen Sinneswandel: sie verteidigt das Gebäude, widerspricht dem Zeugen der Anklage, Toohey, und verliert daraufhin ihre Stelle als Journalistin. Frustriert gegenüber einer Welt, die es nötig hat, einen Roark anzuklagen, beschließt sie, der Welt ihre Verachtung zu zeigen, in dem sie sich den Regeln, die sie verabscheut, unterwirft. Sie heiratet Peter Keating. Keating wird mit ihr als Gattin einer der erfolgreichsten Architekten des Landes. Der Medienmogul und Grundstücksspekulant Gail Wynand hat in seinen Zeitungen und Wochenschauen den Kampf gegen Roark unterstützt. Nun hat er einen der wichtigsten Bauaufträge des Landes zu vergeben. Gail bietet diesen Keating an, falls jener Dominique für ihn freigibt. Beide willigen ein. Dominique glaubt, sich mit der Hingabe an Wynand eine weitere Demütigung aufladen zu können. Wynand entpuppt sich aber als ein Mensch, der durchaus Geniales zu erkennen vermag. Er erkennt Roark als begnadeten Architekten an, wird sein engster Freund und lässt sich von ihm sein Traumhaus bauen. Inzwischen bittet Keating Roark ein weiteres Mal um Hilfe, diesmal für ein soziales Wohnungsbauprojekt. Er kann die Bedingung, Roarks Pläne unverändert umzusetzen, nicht erfüllen, da Toohey intrigiert. Roark sprengt die Baustelle, da die Abmachung die er mit Keating traf, gebrochen wurde. In der darauf folgenden Berichterstattung schlagen sich die Zeitungen Wynands gegen die öffentliche Meinung auf die Seite Roarks und erleiden dadurch einen existenzbedrohenden Umsatzrückgang. Wynand kann diese Niederlage nicht verkraften und gibt die Freundschaft mit Roark auf. Im Schadenersatzprozess verteidigt sich Roark mit einer Darstellung seines Weltbildes und wird freigesprochen. Wynand gibt ihm den Auftrag, für ihn den höchsten Wolkenkratzer New Yorks zu bauen. Roark heiratet Dominique.

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