Ayn Rand , Hansjürgen Wille Vom Leben unbesiegt

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Inhaltsangabe zu „Vom Leben unbesiegt“ von Ayn Rand

Sehr interessantes Buch, hat mir gut gefallen.

— erimert
erimert
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  • Zeitgeschichte gut erzählt. Sehr interessantes Buch.

    Vom Leben unbesiegt
    erimert

    erimert

    07. July 2017 um 22:51

    1936 erschien Ayn Rands 2. Roman mit dem Namen ‚We the Living‚. Er basiert auf ihren Jugenderfahrungen in der Russischen Förderation. Ayn Rand berichtet unter anderem von dem Übel kollektivistischer Systeme aus der Sicht darin existierender Individuen. Ihr gelingen wirklich eindrückliche Passagen, die hautnah spüren lassen, inwiefern die Ideologie der Diktatur des Proletariats die Menschen formte und verformte. Dabei lässt Rand kein gutes Haar an ihr und zeigt vor allem sehr eindringlich, dass diese Ideologie, wie viele andere Ideologien, die Tore zu Willkür, Irrationalität, Ausgrenzung und Kaltherzigkeit öffnet, was man auch alles nicht mehr (rational und moralisch) begründen und rechtfertigen muss, solange das ‚Klassenbewusstsein’ stimmt. Rands Thesen um das Kernthema, der Gegensatz zwischen freiem Individuum auf der einen Seite und dem (kollektivistischen) Staat auf der anderen Seite haben in den USA das Denken ganzer Generationen beeinflusst. Wegen Rands scharfer Kritik an Sowjetrussland und dem Kommunismus lehnten deshalb viele Verleger das Buch ab, und auch bei Kritikern und Intellektuellen fand das Buch keine positive Aufnahme. Angeblich habe Rand das ‚Wesen des Sozialismus nicht begriffen‚ und auch aus diesem Grunde stößt der Roman bis heute auf Ablehnung in gewissen Kreisen. Die von Rand vorgetragenen Fakten sind dagegen unleugbar, nicht nur, weil sie dies alles aus eigener Anschauung als ehemalige Sowjet-Bürgerin kannte bzw. kennenlernen musste. Heute ist das Buch ein Klassiker der Literaturgeschichte und taucht in der deutschen Übersetzung nur selten auf dem  Markt für Gebrauchtbücher auf. Im Jahre 1956 erschien laut Deutscher Nationalbibliothek die erste Auflage des Romans unter dem Titel ‚Vom Leben unbesiegt‘, im Holle Verlag. Als Übersetzer sind Hansjürgen Wille und Barbara Klau angegeben. Auch eine Ausgabe des Europäischen Buchklubs, welche sie im oberen Bild sehen, wurde um das Jahr 1958 veröffentlicht.

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  • Rezension zu "Vom Leben unbesiegt" von Ayn Rand

    Vom Leben unbesiegt
    Musegirl90

    Musegirl90

    07. January 2010 um 04:07

    Das Buch beschreibt das Leben der jungen Kira Argunova, die mit ihrer Familie 1922 nach Petrograd zuückkehrt. Doch als die Tochter einer Bourgeoisiefamilie im Russland zu Zeiten Lenins hat sie es nicht leicht, doch mit ihrem unabhänigigen Geist und ihrem starken Willen schafft sie es sich an der Technischen Hochschule einzuschreiben um ihren Taum Ingenieurin zu werden, wahr werden zu lassen. Dort trifft sie auf Andrei Taganov, der durch und durch Kommunist und Mitglied der G.P.U. ist, mit dem sie sich nach einiger Zeit, trotz ihrer verschiedenen politischen Ansichten, anfreundet. Eines Nachts begegnet sie Leo Kowalenski, der wie Kira aus der Bourgeosie stammt. Die beiden verlieben sich in einander und ziehen nach einiger Zeit zusammen, doch dann beginnen die Probleme ... Ein wirklich außergewöhnlicher Roman! Ayn Rand beschreibt teils autobiografisch die Zustände im Russland der 20er Jahre. Man bekommt deutlich zu spüren wie das System funktioniert haben muss und wie das Leben damals war. Ich fand die Geschichte wirklich sehr packend. Besonders beeindruckt bin ich von der Protagonistin Kira, die sich und ihren Überzeugungen bis zum Schluss treu bleibt, während sich der Rest ihrer Familie und sogar ihre große Liebe Leo dem System beugen.

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