Ayse Kulin Der schmale Pfad

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Inhaltsangabe zu „Der schmale Pfad“ von Ayse Kulin

Die Journalistin Nevra Tuna steckt in einer privaten und beruflichen Krise. Ihre ganze Hoffnung setzt sie auf ein Interview mit der inhaftierten kurdischen Politikerin Zelha Bora, das ihre Karriere retten soll. Doch zwischen den beiden Frauen, deren Lebensverhältnisse unterschiedlicher nicht sein könnten, stehen nur Vorurteile und Vorwürfe. Kurz bevor das Gespräch zu scheitern droht, entdecken sie: In ihrer Kindheit waren die beiden engste Freundinnen, nun versuchen sie, die vergangenen Jahre heraufzubeschwören und ungelöste Rätsel zu lösen. Warum war Nevras Vater, der türkische Landrat, bei der kurdischen Familie Zelhas so angesehen? Weshalb wurde seine Karriere vereitelt? Und was hat das Ganze mit Cengiz zu tun, dem jungen Verwandten Zelhas, der sich den Partisanen anschloss? Letzten Endes ist es die wiedergefundene Freundschaft der beiden Frauen, die politische Gräben überbrückt.

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  • Rezension zu "Der schmale Pfad" von Ayse Kulin

    Der schmale Pfad
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. October 2010 um 21:05

    Nevra Tuna, türkische Journalistin, ist auf dem Weg ins Gefängnis, um sich mit der inhaftierten Kurdin Zeliha Bora zu einem Interview treffen. Nevra erhofft sich dank dieser Reportage eine Wende in ihrem beruflich und privat gebeutelten Leben. Nachdem sich die beiden Frauen zu Beginn des Interviews über den kurdisch-türkischen Konflikt in die Haare geraten, droht das Gespräch fast zu scheitern. Doch dann gibt sich Nevra als eine sehr gute Freundin aus der Kindheit zu erkennen und das Gespräch nimmt einen neuen Lauf - die Kindheit, das Leben der beiden Frauen im Erwachsenenalter, ein wenig türkische Geschichte und schließlich wieder der türkisch-kurdische Konflikt, der den eigentlichen Schwerpunkt des Buches bildet. In der Türkei gab es wohl (sowohl von türkischer als auch kurdischer) Seite einige Diskussion über das Buch, auch wenn Ayse Kulin versucht mit Nevra eine objektive Betrachterin einzuführen, um sowohl türkische als auch kurdische Fehler aufzudecken. Im mittleren Teil geht die Autorin auch ein wenig auf geschichtliche Hintergründe ein, allerdings habe ich hier durchaus nicht alles nachvollziehen können - aber dennoch einige Anregungen mitgenommen. Abgesehen von diesen wenigen Stellen ist das Buch aber sehr klar geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Mir hat es alles in allem sehr gut gefallen, da man einen Überblick über Ursachen und Probleme des türkisch-kurdischen Konflikt bekommt - von kurdischer und türkischer Seite. Im Anhang des Buches befindet sich ein Nachwort von Jens Peter Laut.

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