Azar Nafisi Lolita lesen in Teheran

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Inhaltsangabe zu „Lolita lesen in Teheran“ von Azar Nafisi

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  • Rezension zu "Lolita lesen in Teheran" von Azar Nafisi

    Lolita lesen in Teheran

    Jetztkochtsie

    28. April 2011 um 17:32

    Ich weiß nicht genau, welche Erwartungen ich bei diesem Buch hatte, aber sicherlich waren sie anders, als das was ich letztlich geliefert bekommen habe. Vielleicht rührt daher auch ein wenig meine Enttäuschung. Denn das Buch ist sprachlich unheimlich gut, fast schon poetisch werden die kurzen Streiflichter auf die Studentinnen in Teheran gesetzt und von ihrem Leben dort berichtet. Mit einer großen Traurigkeit, aber auch einer großen Liebe zu ihrer Heimat berichtet die Autorin von Unfreiheit, von Unterdrückung, vom Einschluß der Fantasie und den Veränderungen... Ein bißchen zu selten wird mir dann der Rückschluß auf die literarischen Themen gezogen und ein wenig klingt es hier und dort nach Jammerei, ohne selbst etwas bewegen oder verändern zu wollen, denn letztlich flüchtet die Autorin und läßt ihre Studentinnen, die sie zum eigenständigen Denken, zum Hinterfragen und kritisieren angeregt hat, alleine zurück. Vielleicht ist es das was mich stört, ich weiß es nicht. Gesprochen wird das Buch passend und mit der angenehmen Stimme von Jasmin Tabatabai, die mir allerdings hier und da ein wenig zu burschikos und jugendlich daher kam, was aus meiner Sicht nicht 100% zum Text paßte. Trotzdem ein durchaus interessantes Hörbuch, bei dem ich mich schwer tun würde es einer Kategorie zuzuordnen.

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