Sommernachtstränen

von Bärbel Götz 
4,1 Sterne bei11 Bewertungen
Sommernachtstränen
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Ein wunderbarer Roman, in dessen Zeilen wichtige gesellschaftskritische Themen auf eine erfrischende Art verpackt sind. Großartig!

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Das Buch war ganz okay ..

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Inhaltsangabe zu "Sommernachtstränen"

Eine Straße, viele Geschichten
Kann man alleine glücklich sein? Isabell glaubt daran. Bis sie in die Lessingstraße kommt. Eigentlich ist sie auf der Suche nach ihrem Bruder. Doch sie findet viel mehr. Die alte Dame, die ihre Nachbarn ausspioniert. Den Türkenjungen, der unbedingt auf die Realschule gehen will, trotz seiner Eskapaden im Schülergottesdienst. Und den unwiderstehlichen Valentin, der sich immer mehr in ihre Gedanken und in ihr Leben drängt. Bis ein Mensch getötet wird und erstaunliche Dinge ans Licht kommen, die weit zurückreichen in die Nachkriegszeit, als Millionen von Flüchtlingen aus Osteuropa nach Württemberg kamen, und die mehr mit Isabell zu tun haben, als sie ahnt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746078298
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:18.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 4 Monaten
    Die vielen Geschichten der Lessingstraße

    Der Roman „Sommernachtstränen“ von Bärbel Götz ist im Edition Favorite Verlag erschienen.

    Isabell ist auf der Suche nach ihrem Bruder als sie in die Lessingstraße kommt, eine Straße mit vielen Bewohnern und ebenso vielen Geschichten und Geheimnissen. Da gibt es die alte Dame, die ihre Nachbarn mit dem Fernrohr ausspioniert und das Gesehene auf einem Notizblock notiert. Emre, der „Türkenjunge“, der unbedingt auf die Realschule möchte. Als ein Mord passiert, kommen düstere Geheimnisse ans Licht, die bis in die Nachkriegszeit zurückreichen, als Millionen Flüchtlinge aus Osteuropa nach Deutschland kamen.

    Die Autorin hat mit ihrer Beschreibung der Lessingstraße eine Nachbarschaft geschaffen, die wohl jedem Leser auf die eine oder andere Art bekannt vorkommen mag. Bärbel Götz hat es auch geschafft, dass man beim Lesen die Dinge hinterfragt und auch wertvolle Erkenntnisse für das echte Leben mitnimmt: Vielleicht ist der Polizist von nebenan ja auch ein Orgien feiernder Extrovertierter. Oder aber der Orgienveranstalter ein netter Dorfpolizist.

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    Write_In_Piecess avatar
    Write_In_Piecesvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Roman, in dessen Zeilen wichtige gesellschaftskritische Themen auf eine erfrischende Art verpackt sind. Großartig!
    In der Lessingstraße ist nichts so, wie es scheint.

    Isabell ist auf der Suche nach ihrem Bruder in eine Stadt gezogen, in der sie niemanden kennt. Doch als sie der sonderbaren Renate begegnet, ändern sich die Dinge. Durch sie lernt sie die Leute der Lessingstraße auf eine eher indirekte Weise kennen und das Drama nimmt seinen Lauf.

    Dieser Roman beinhaltet mehr als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Die Autorin erschafft eine Nachbarschaft, die uns allen auf die eine oder andere Weise bekannt vorkommt. Voller Beobachtungen, Problemen und Vorurteilen. Doch es ist weit mehr als das, wovon diese Geschichte handelt. Sie fordert uns dazu auf, unsere Sichtweisen zu hinterfragen. Denn nichts ist so wie es scheint. Vor allem, wenn Menschen involviert sind. 
    Ich habe es sehr genossen, diese Geschichte zu lesen. Und ich möchte Sie, als zukünftigen Leser dazu animieren, vor allem zwischen den Zeilen zu lesen. Hier versteckt sich das ein oder andere gesellschaftskritische Thema, über das man durchaus nachdenken sollte. Ein großartiges Werk, das mich sehr begeisterte. Tolle Charaktere, die sich tatsächlich entwickeln. Klare Leseempfehlung! 

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 4 Monaten
    Sommernachtstränen

    Isabell ist auf der Suche nach ihrem Bruder, den sie lange Zeit schon nicht gesehen hat. Dabei lernt sie in der Siedlung, in der sie grade wohnt viele Anwohner kennen, vor allem eine ältere Frau, Renate, die Nachbarn beobachtet und einige von ihnen mit ihrem Wissen erpresst. Einen Nachbarn hat sie ganz besonders auf dem Kieker, denn dieser Valentin feiert Orgien gut versteckt hinter seinen Hecken. Isabell fühlt sich ausgerechnet zu diesem Herrn hingezogen und eine Liebesgeschichte bahnt sich an.

    Doch dann wird Renate tot aufgefunden und sicher war das kein „normaler“ Unfall. Valentin, hier der zuständige Polizist und sein Kollege, bei dem es sich zufällig um Isabells Bruder Tillmann handelt, ermitteln nun in der gesamten Nachbarschaft.

    Isabell kümmert sich weiterhin mit Hingabe um Emre, ein Jungen, der sich gern integrieren möchte und das mit ganz eigenem Witz angeht. Sie hilft ihm, einen Aufsatz über die Nibelungen zu verfassen. Es gelingt ihm sogar, das jedoch eher auf moderne Weise.

    Das Debüt der Autorin ist gut gelungen, obwohl sehr viel Geschichte in das Buch gepackt wurde, doch auch sehr viel Emotionen durch den Blick in die Vergangenheit  und die Lebensgeschichten von allen Charakteren.

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    Katl93s avatar
    Katl93vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch war ganz okay ..
    Darf ich bitten ..

    Meine Lieben, darf ich euch die Lessingerstraße & ihre etwas anderen Bewohner vorstellen?

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2018/05/sommernachtstranen-barbel-gotz.html

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Straße und ihre Bewohner - Schicksale im Heute und Gestern!
    Viele Geschichten in einer Geschichte

    „...Der Gedanke an die Heimat ließ harte Züge weich werden...Dort waren unsere Leute was gewesen...Hier wurden sie mit Abscheu betrachtet...“


    Isabell war in die Stadt gekommen auf der Suche nach ihrem Bruder Teddy. Seit vielen Jahren hatte sie ihn nicht gesehen. Auf der Straße sieht sie eine ältere Frau mit Rollator und hilft ihr, die Einkäufe in die Wohnung zu bringen. Renate Feldmann lädt Isabell zu einer Tasse Kaffee ein und erzählt ihr, dass sie von ihren Fenstern aus die Nachbarn beobachtet.

    Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Gegenwartsroman geschrieben, dessen Handlungsstränge nicht nur Gegenwart und Vergangenheit verknüpfen.

    Im Mittelpunkt steht Isabell. Die junge Frau hat sich ein Gartenhaus gemietet und schreibt kleine Geschichten. Damit bestreitet sie ihren Lebensunterhalt. Tieferen Kontakt zu anderen Menschen hat sie in den letzten Jahren vermieden. Die Ursache dafür liegt in ihrer Kindheit, dem Tod der Eltern in ihren dreizehnten Lebensjahr und dem Aufenthalt im Waisenhaus.

    Durch die Begegnung mit Renate ändert sich Isabells Leben. Renate beobachtet nicht nur die Nachbarn, sondern erpresst sie auch mit ihrem Wissen. Davon will Isabell sie abhalten. Doch Renate hat auch eine zweite Seite. Sie kümmert sich um den türkischen Jungen Emre, kocht ihm Essen und hört sich seine Schulprobleme an.

    Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Geschickt hat es die Autorin verstanden, anhand von Renates Beobachtungen die Geschichten der Bewohner der Lessingstraße zu erzählen. Was Renate sieht, ist nur der äußere Schein. Ich als Leser darf hinter die Fassaden schauen.

    Da ist Alexandra Schimmel, die ein Alkoholproblem hat. Renates direkte Nachbarin leidet an Einkaufssucht, und Annette wird häufig von ihrem Mann geschlagen, will sich aber nicht von ihm trennen.

    Besonders interessant für Renate ist allerdings Valentin. Sein Grundstück ist mit Eiben zugewachsen und ermöglicht keinen Einblick. Das lässt die Phantasie der älteren Damen in der Nachbarschaft wahre Blüten treiben. Und gerade Valentin läuft Isabell über den Weg, als sie Renate verlässt.

    Emre bringt eine besondere Art von Humor in die Geschichte:


    „...Ich habe bei meiner Oma im Dorf den Gebetsruf aufgenommen und im Schülergottesdienst mit der Box von meinem Bruder direkt vor dem Schlussgebet abgespielt. Gebetsruf vor Schlussgebet. Das ist Integration...“


    Er meint das ehrlich. Die Lehrerin hat das verständlicherweise anders gesehen und verlangt von den Jungen, eine Arbeit über die Nibelungensage zu schreiben. Isabell hilft ihm dabei und macht ihn mit dieserr Geschichte vertraut. Die Sage wird dann auf ganz eigene Weise im Laufe der Handlung erzählt. Als Problem werden „...die Eifersucht der Frauen und die Feigheit der Männer...“ dargestellt. Schnell werden Parallelen zwischen dem aktuellen Geschehen und der Sage deutlich. Dazu nutzt die Autorin ein zweites Stilmittel. Renate und ihre Schwester Iris hatten nach einem Zerwürfnis keinen Kontakt mehr. Renate aber hat ihre Gedanken in Briefen an ihre Schwester dargelegt und dabei ihre Lebensgeschichte reflektiert. Diese Briefe wurden allerdings nie abgeschickt.

    Sie führen mich als Leser tief in die Vergangenheit und zeigen am persönlichen Beispiel das Schicksal der Deutschen, die 1940 Bessarabien Richtung Deutschland verlassen mussten. Das Eingangszitat stammt aus einem der Briefe.

    Die Geschichte hat viele unterschiedliche Facetten. Entsprechend variabel ist deshalb auch der Schriftstil, berührend, sachlich, kurz angebunden, gehoben. Menschen drücken sich nun einmal verschieden aus.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt ein Stück Lebenswirklichkeit, arbeitet Verletzungen aus der Kindheit auf und weist in Richtung eines hoffnungsvollen Miteinanders. Nicht jede Frage wird beantwortet. Das liegt in der Natur der Sache. Im Nachhinein gibt es eben keine Möglichkeit, zu ergründen, warum mancher so gehandelt hat, wie er gehandelt hat.

    Kommentare: 3
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    Lesewunders avatar
    Lesewundervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: spannende Unterhaltung über die "Leichen im Keller", die wohl jeder hat
    Abgründe unter dem Mantel der Bürgerlichkeit

    Isabell kommt nach Stuttgart, um nach langer Zeit wieder Kontakt zu ihrem Bruder aufzunehmen. Die beiden sind im Heim aufgewachsen, weil ihr Vater ihre Mutter und dann sich selbst getötet hat. Auf ihren Gängen durch die Stadt lernt Isabell Renate Feldmann kennen. Die ältere Dame spioniert ihre Nachbarschaft aus und erpresst sie mit ihrem Wissen. Gleichzeitig kümmert sie sich rührend um den Schüler Emre. Obwohl Isabell die Erpressungen durch Renate nicht gut heißt, werden die beiden gute Freunde. Isabell lernt dadurch auch Valentin kennen, ein Nachbar, der wilde Orgien in seinem Garten feiern soll. Die beiden entwickeln Gefühle für einander. Aber Isabell hat Probleme, sich auf diese Näher einzulassen. Dann wird Renate tot in einem kleinen Wäldchen tot aufgefunden. Mord oder Unfall ? Verdächtige gibt es genug, die froh wären, die alte Dame los zu sein.
    Die vorliegende Geschichte ist für mich kein Krimi im eigentlichen Sinne. Das Buch handelt dennoch von den menschlichen Abgründen hinter der Fassade einer gutbürgerlichen Existenz. Alkoholsucht, Kaufsucht, Gewalt gegen die eigene Ehefrau . jeder hat seine Geheimnisse. Mittendrin befindet sich Isabell, die versucht ein normales Leben zu führen und  vor allem menschliche Nähe zu zulassen. Ich muss zugeben, richtig sympathisch war mir Isabell nicht, da ich manche ihrer Verhaltensweisen nicht nachvollziehen konnte. Meine Lieblingsfigur war Valentin, der unerschütterlich an seiner Liebe zu Isabell festhält und bereit ist, ihr einen Platz in seinem Leben einzuräumen. Letztendlich muss sich jeder seinen eigenen Dämonen stellen und versuchen, seinen Weg zu finden.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: sehr interessante Geschichte
    sehr interessante Geschichte

    Klapptext:


    Eine Straße, viele Geschichten
    Kann man alleine glücklich sein? Isabell glaubt daran. Bis sie in die Lessingstraße kommt. Eigentlich ist sie auf der Suche nach ihrem Bruder. Doch sie findet viel mehr. Die alte Dame, die ihre Nachbarn ausspioniert. Den Türkenjungen, der unbedingt auf die Realschule gehen will, trotz seiner Eskapaden im Schülergottesdienst. Und den unwiderstehlichen Valentin, der sich immer mehr in ihre Gedanken und in ihr Leben drängt. Bis ein Mensch getötet wird und erstaunliche Dinge ans Licht kommen, die weit zurückreichen in die Nachkriegszeit, als Millionen von Flüchtlingen aus Osteuropa nach Württemberg kamen, und die mehr mit Isabell zu tun haben, als sie ahnt ...

    Dies ist der Debütroman von Bärbel Götz.Und ich finde er ist ihr richtig gelungen.

    Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.

    Ich habe Isabell und Renate kennen gelernt und sie für einige Zeit begleitet.
    Die Protoganisten wurden gut beschrieben.Es gab viele unterschiedliche Charaktere die bestens ausgearbeitet wurden.Renat die alte Dame fand ich sehr interessant.Ich fand es unheimlich spannend und abenteuerlich wie sie die Nachbarschaft ausspioniert und erkundet.So habe ich viel über die Probleme der einzelnen Personen erfahren und bin hinter so einige Geheimnisse gekommen.Durch die sehr beeindruckende und fesselnde Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.So hatte ich das Gefühl selbst an diesem Ort zu sein und alles mit zuerleben.Die Autorin hat es auch verstanden etwas Humor in die Geschichte einzubauen.Der türkische Junge Embre hat seinen Teil dazu beigetragen.Bei manchen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert.
    Bärbel Götz hat aber auch andere Themen in diesem Buch angesprochen.Da geht es um Integration,unqualifiziertes Personal in Kinderheimen und Haftstrafen für ältere Menschen.Das hat mir sehr gut gefallen.
    Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant und kam zu keiner Zeit Langeweile auf.Wunderschön fand ich die Einwebung der Nibelungengeschichte.Das hat für mich den Roman noch lesenswerter gemacht.
    Das Finale fand ich hervorragend und sehr gelungen.

    Auch das Cover ist sehr gut gwählt .Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das Meisterwerk ab.

    Ich hatte viele interessante Lesemomente mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.














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    Tanja_Radis avatar
    Tanja_Radivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Grundidee, verknüpft mit der Nibelungensage, aber leider nicht genau durchdacht und nicht immer plausibel.
    Krimi aus der Lessingstraße

    Der Debütroman von Bärbel Götz handelt von Isabel, die auf der Suche nach ihrem Bruder in die Lessingstraße gerät. Kurz nachdem sie die ersten Kontakte geknüpft hat, kommt es zum Mordfall.

    Der Schreibstil von Bärbel Götz hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig. Es hat ein gutes Verhältnis zwischen Humor und Gewalt, was ein guter Krimi meiner Meinung nach braucht. Die Protagonisten sind allesamt sehr speziell und interessant. Aber sie konnten mir nicht so richtig ans Herz wachsen.

    Bärbel Götz hat ihre Geschichte mit der Nibelungensage verwoben und das auf interessante Art. Ich hatte bisher kein großes Interesse an der Geschichte, aber auch mir konnte sie hier unterhaltsam näher gebracht werden. Die Parallelen, die sich finden sind gut hergestellt. Mir fehlte am Ende eine Reflexion der Zusammenhänge von Seiten der Charaktere. Dies bleibt dem Leser überlassen.

    Ich merkte beim Lesen hin und wieder, dass ich Einzelheiten der Geschehnisse in Frage stellte. Auch die Entwicklung der Hauptprotagonisten war für mich nicht immer nachvollziehbar. Deshalb ist es für mich insgesamt ein gutes Buch mit kleinen Fehlern.

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    bernauerins avatar
    bernauerinvor 4 Monaten
    der sommer hat kurze nächte...

    ...auch die einblicke in das leben der im buch gezeigten menschen sind leider recht kurz abgehandelt.
    eine sehr schöne idee, so unterschiedliche bewohner einer straße miteinander zu verbinden. zuerst fast unglaublich, dann aber sehr glaubwürdig geschildert, denn tatsächlich sieht man ja erst bei näherem hinsehen und durch die risse der fassaden, was sich dahinter abspielt.
    im buch kommt man ihnen näher, aber nicht nahe genug, finde ich. vieles geht nicht tief genug und geht ein bisschen schnell dahin. dennoch habe ich die gestalten, auch ein paar tage nach dem lesen, noch nicht aus dem blickfeld verloren!

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    animsle1510s avatar
    animsle1510vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Flüssig geschriebenes Buch, das einen tiefe Einblicke in die scheinbar heile Welt der "deutschen Reihenhausidylle" ermöglicht.
    Schönes Lieblingsbuch, das gerne eine Fortsetzung erhalten dürfte!

    Isabell ist auf der Suche nach ihrem kleinen Bruder und landet in der Lessingstraße. Hier begegnet sie per Zufall ihrer neuen großen Liebe und bekommt immer mehr Einblicke in die nach außen heile Welt der Bewohner der Lessingstraße. Es macht Spass Isabelle zu begleiten und all die interessanten Menschen mit ihren Sorgen und Nöten kennenzulernen. Der ganz normale alltägliche Wahnsinn! Es ist schön hier einfach mal hinter die Fassaden zu blicken und unglaublich, was Menschen erleben und wie nah Glück und Unglück liegen. Es zeigt auch, wenn man ein bisschen offen auf seine Umwelt zugeht, kann man viel helfen und man bekommt auch viel zurück. Sehr schön geschriebenes Buch! Man möchte dranbleiben und kann das Buch nicht weglegen! Ich würde mir hier gerne eine Fortsetzung wünschen, wäre schön!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Kann man alleine glücklich sein? Isabell glaubt daran. Bis sie in die Lessingstraße kommt. Eigentlich ist sie auf der Suche nach ihrem Bruder. Doch sie findet viel mehr. Die alte Dame, die ihre Nachbarn ausspioniert. Den Türkenjungen, der unbedingt auf die Realschule gehen will, trotz seiner Eskapaden im Schülergottesdienst. Und den unwiderstehlichen Valentin, der sich immer mehr in ihre Gedanken und in ihr Leben drängt. Bis ein Mensch getötet wird und erstaunliche Dinge ans Licht kommen, die weit zurückreichen in die Nachkriegszeit, als Millionen von Flüchtlingen aus Osteuropa nach Württemberg kamen, und die mehr mit Isabell zu tun haben, als sie ahnt ...

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    Liebe Leseratten,

    herzliche Einladung zur Leserunde von Sommernachtstränen. Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung zu meinem Roman.
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    Also, schnell eintragen, Isabell, Valentin und die Leute aus der Lessingstraße warten auf Euch. Ich übrigens auch.

    Eure Bärbel Götz

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