Bärbel Böcker Zirkus Mortale

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Inhaltsangabe zu „Zirkus Mortale“ von Bärbel Böcker

Dele Sanchi, eine junge Guatemaltekin, kommt nach Köln und möchte nur eines: ihre Tochter Luz finden. Dele verdient ihren Lebensunterhalt zunächst als illegale Aushilfe beim Zirkus, doch während sie im Zirkuszelt Brezeln verkauft und in ihrer Freizeit nach ihrer Tochter sucht, ahnt sie nicht, dass sie in größter Gefahr schwebt. Als sie noch des Mordes verdächtigt wird, scheint ihre Situation ausweglos. Doch Florian Halstaff findet im Rahmen der Recherche für die nächste Sendung Unglaubliches heraus …

Ein einmal vollkommen anderer Krimi, bei dem ich am Ende sehr überrascht war, dass manches was er anspricht, leider auf Tatsachen beruht!

— Themistokeles

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  • Zirkus Mortale

    Zirkus Mortale

    Themistokeles

    28. August 2013 um 09:16

    Am meisten überrascht war ich bei diesem Roman wohl, dass er in gewissen Punkten seine Ideen aus einem real existierenden Problem gezogen hat und nicht das meiste, was in ihm vorkam erfunden wurde. Sondern der mit wichtigste Punkt bei der Geschichte doch scheinbar tatsächlich auf realen Vorfällen basiert, die durch die Autorin so mit in den Fokus dieses Krimis gerückt wurden und für mich auch ehrlich spannend waren, auch wenn ich nicht geahnt hätte, dass es wirklich auf dieser Welt so extrem schlimm zugeht, auch wenn man wohl leider mit eigentlich allem rechnen muss. Da sich das ganze Thema, was ich am spannendsten mitunter an dem Roman fand, aber eher aus dem Hintergrund heraus entwickelt und nach und nach bei den Ermittlungen hochkommt, kann ich darauf leider nicht zu sehr eingehen, denn dann würde ich wohl doch ein bisschen zu viel vom Roman verraten. Aber auch so kann ich sagen, dass ich den Krimi ehrlich sehr gut gemacht fand, denn er hat einfach das, was ich von einem guten Krimi erwarte, nämlich einen spannenden Fall, mit so einigen Rätseln drum herum, wer wohl ein Motiv hätte haben können, denn da stehen doch mehrere Leute im Fokus, unter anderem auch der Ehemann, sowie die Ermittlungen rund um die Tatverlauf. Dabei macht es mir einfach immer wieder Spaß, was man bei den Ermittlungen alles zur Tat, aber auch darüber hinaus erfährt und wie das zu neuen Wendungen innerhalb des Falls und auch noch so führen kann. Und genau das schafft der Roman richtig gut, auch wenn man immer mal wieder weiß, wenn zum Beispiel mal eine Ermittlungsidee in die Leere läuft, da man durch den Aufbau der Kapitel und diverse Sprünge bei der Erzählperspektive, einfach manchmal schon etwas mehr weiß, als die Ermittelnden. Trotzdem bleibt das Buch einfach durchweg spannend. Und auch die Charaktere fand ich sehr gelungen, vor allem die Hauptverdächtige Dele Sanchi und ihren einen Zirkuskollegen mochte ich sehr gern, besonders, da man bei ihr einfach sehr gut nachvollziehen konnte, warum sie gehandelt hat, wie sie es tat und ihre Hintergrundgeschichte auch einfach toll ausgearbeitet war. Wobei der Roman übrigens eher weniger mit dem Zirkus an sich zu tun hat und dieser eher eine Nebenrolle spielt, wenn auch keine ganz unwichtige. Auf jeden Fall ein sehr gelungener Krimi, der nebenbei noch ein reales Problemthema zur Sprache bring, das mich ehrlich doch ziemlich sprachlos gemacht hat, der aber auch einfach spannend und interessant war und den ich nur jedem Krimifan empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    manu1983

    14. January 2013 um 22:02

    Der Titel und der Klappentext machten mich neugierig auf dieses Buch. Nachdem ich schon ein anderes Werk von Bärbel Böcker gelesen hatte, musste ich dieses auch lesen. Die Geschichte handelt von einem jungen Journalisten namens Florian, der durch seine Arbeit in Ermittlungen hineingerät. Eine gute Bekannte von ihm wurde ermordet aufgefunden und er kann seine Spürnase nicht ruhen lassen. Dadurch riskiert er seinen Job und lernt interessante Menschen kennen. Was er dann durch seine Recherchen aufdeckt, ist unglaublich aber wahr. Zu Anfang ließ sich der Text noch etwas schleppend lesen und ich hatte die Befürchtung, nicht bis zum Ende durchzuhalten. Doch von Seite zu Seite wuchs die Spannung. Ich konnte das Buch am Ende nicht mehr aus der Hand legen. In die Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen. Mit Dele Sanchi, einem der Hauptcharaktere, habe ich sehr gelitten. Die Landschaft in und um Köln herum war bildhaft beschrieben. Zeitweise fühlte ich mich als die Ermittelnde. Ich war mir auch schon fast sicher, dass es so sein muss, wie ich es mir zurechtgelegt hatte, doch am Ende kam alles anders. Die Geschichte wurde aus der Sicht eines Erzählers geschrieben. Ich bekam so Einblicke in ein Thema, was mich seither sehr beschäftigt. Zuvor war mir nicht bewusst, dass es tatsächlich so etwas wie eine Adoptionsmafia gibt. Sehr erschüttert war ich, darüber zu lesen, was die Menschen, die mit dieser Mafia zu tun hatten, erleiden mussten. Fazit: Mich hat dieses Buch sehr beschäftigt und ich war erschüttert darüber, was es für schreckliche Menschen auf dieser Welt gibt.

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  • Leserunde zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    Gmeiner_Verlag

    Ist das Leben im Zirkus nicht ein Traum? Nicht unbedingt. Zirkusluft kann auch tödlich sein. Dies muss auch Dele Sanchi erfahren, eine Frau aus Guatemala, die in Deutschland nach ihrer Tochter sucht und dabei in Lebensgefahr gerät. Wir starten am 20. August eine Leserunde zu dem Kriminalroman „Zirkus Mortale“ von Bärbel Böcker. Dele Sanchi, eine Guatemaltekin, ist illegal in einem Zirkus beschäftigt und verkauft dort Brezeln, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch eigentlich möchte sie nur eines: ihre Tochter Luz finden. Während sie in ihrer Freizeit nach ihrem Kind sucht, ahnt sie nicht, dass sie in größter Gefahr schwebt. Als sie noch des Mordes verdächtigt wird, scheint ihre Situation ausweglos. Doch TV-Redakteur Florian Halstaff findet im Rahmen der Recherche für seine nächste Sendung Unglaubliches heraus … Die Leserunde beginnt am 20. August und wird von der Autorin Bärbel Böcker begleitet. 15 Exemplare verlosen wir unter den Lesern, die uns folgende Frage beantworten: Was war Euer schönstes Zirkus-Erlebnis? Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 14. August. Wollt Ihr einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch? Hier ist die Leseprobe: http://gmeiner-verlag.de/programm/titel/557-Zirkus_Mortale.html

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    -Jolie-

    03. October 2012 um 17:17
  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    -Jolie-

    02. October 2012 um 22:44

    Inhalt: Dele Sanchi ist eine junge Guatemaltekin, die verzweifelt nach ihrer Tochter Luz sucht. Ihre Suche führt sie nach Deutschland, genauer gesagt nach Köln, wo sich ihre Tochter aufhalten soll. Als Baby wurde Luz von einem deutsch-amerikanischen Ehepaar adoptiert, das in Köln lebt. Da Dele keine Aufenthaltserlaubnis hat, arbeitet sie illegal in einem Zirkus und verkauft dort Brezeln. In ihrer Freizeit sucht sie nach ihrer Tochter. Zur selben Zeit wird die Leiche einer Frau entdeckt. Sie wurde erschossen und ihr Gesicht ist bis zur Unkenntlichkeit zertrümmert. Sabrina Delson ist der Name der Toten, wie sich bald herausstellt. Doch warum musste sie sterben? Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Florian Halstaff ist ein engagierter Journalist und der Fall der ermordeten Frau macht ihm sehr zu schaffen, denn Sabrina Delson war seine frühere, große Liebe. Er beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Zunächst scheinen beide Fälle nichts miteinander zu tun zu haben, doch je mehr er recherchiert, desto unglaublichere Verbrechen kommen zu Tage... Persönliche Meinung: Ich war sehr überrascht zu erfahren, dass ich als einer der Leser ausgewählt wurde, um an der Leserunde zu "Zirkus Mortale" teilzunehmen. Die Aufgabe, um das Buch zu gewinnen, bestand darin, sein schönstes Zirkuserlebnis zu nennen. Ich schrieb, warum ich Zirkusse nicht mag. Ich hatte daher nicht damit gerechnet, dass Buch zu gewinnen und war um so überraschter, zu erfahren, das ich unter den Gewinnern war. Ich war wirklich positiv überrascht, dass auch eine kritische Meinung zum Zirkus kein Ausschlusskriterium bildet. Die Geschichte rund um Dele Sanchi schien ungewöhnlich und interessant zu sein. Dennoch war ich ein bisschen skeptisch, dass es eine Art Loblied auf den Zirkus werden könnte, was ich überhaupt nicht gut gefunden hätte. Aber das Buch hat mich absolut positiv überrascht. Der Zirkus fungierte im Buch nur als Nebenschauplatz, was super gepasst hat. Und auch das Zirkusleben wurde interessant beschrieben und war nicht zu sehr im Fokus. Und ich fragte mich fälschlicher Weise auch, kann ein deutscher Krimi überhaupt spannend sein? Dank "Zirkus Mortale" weiß ich nun, ja, das kann er. Die Charaktere waren mir schon von Beginn an sympathisch. Allen voran Florian, Jana und Dele. Die ja mehr oder weniger auch die Hauptcharaktere sind. Und auch der Schreibstil war angenehm leicht und locker zu lesen. Das Buch blieb durchgehend spannend und interessant und die Lust weiterzulesen bestand immer. Das Ende hatte ich mir allerdings einen Tick spannender vorgestellt. Aber alles in allem ist "Zirkus Mortale" ein sehr gelungenes Buch, was gekonnt Krimi mit Gesellschaftskritik vereint hat und das ich gern gelesen habe.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    mecedora

    11. September 2012 um 19:45

    An einem See bei Köln wird eine Tote gefunden: Sabrina Delson, Adoptivmutter der kleinen Luz und ehrenamtlich in einer Kinderschutzorganisation tätig - und außerdem die Exfreundin von TV-Redakteur und Hobbyermittler Florian Halstaff. Ebenfalls in der Stadt befindet sich Dele Sanchi aus Guatemala, die im Zirkus Snacks verkauft und nach den Vorstellungen putzt, um ihrer Tochter nahe zu sein, die ihr vor Jahren genommen wird. Schon bald befindet sich die junge Frau in großer Gefahr, wird des Mordes verdächtigt und ist selbst davon bedroht, umgebracht zu werden. Dele weiß zu viel. Genauso wie Sabrina zu viel wusste... Florian macht sich, betroffen vom Tod seiner ehemaligen Partnerin, erneut (er ermittelte schon in "Henkersmahl" in einem Todesfall in Köln) auf die Suche nach Fakten und Hintergründen zu diesem mysteriösen Mordfall und entdeckt bei seinen Recherchen Unglaubliches... Bärbel Böcker schreibt mit "Zirkus Mortale" ein spannendes Buch mit viel Lokalkolorit und einem sympathischen Ermittler, das von einem realen Fall inspiriert wurde. Zwar kommt die Zirkusluft, die der Titel verheißen hatte, für meinen Geschmack ein wenig zu kurz, die Figuren des Buchs, die Recherchen und die sich auftuenden Hintergründe machen das aber zum größten Teil wieder wett. Bärbel Böckers Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, der Fall war gut konstruiert und auch wenn ich schon recht früh einen Verdacht hatte, der sich im Verlauf der Geschichte auch bestätigt sah, fühlte ich mich gut unterhalten. Ein solider Krimi mit ungewöhnlichem Plot und Hintergrund. Krimiliebhabern, die Lokalkolorit, ungewöhnliche Ermittler, nicht allzu viel Blut und Psychogedöns und vor allem auch gesellschaftspolitische Hintergründe in Büchern mögen, sei dieses Buch empfohlen - Lesern, die sich Zirkusatmosphäre und -leben wünschen, eher nicht. Von mir gibt es für "Zirkus Mortale" gut unterhaltene 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    Arwen10

    10. September 2012 um 21:01

    Aus dem Klappentext: Dele Sanchi, eine junge Guatemaltekin kommt nach Köln und möchte nur eines: ihre Tochter Luz finden. Dele verdient ihren Lebensunterhalt zunächst als illegale Aushilfe beim Zirkus, doch während sie im Zirkuszelt Brezeln verkauft und in ihrer Freizeit nach ihrer Tochter sucht, ahnt sie nicht, dass sie in größter Gefahr schwebt. Als sie noch des Mordes verdächtigt wird, scheint ihre Situation ausweglos. Doch Florian Halstaff findet im Rahmen der Recherche für die nächste Sendung Unglaubliches heraus Dies ist mein erstes Buch der Autorin. Ich wollte es unbedingt lesen, weil der Krimi in Köln spielt. Und von diesen Kölnbeschreibungen und kleinen Häppchen, die man im Buch gereicht bekommt, bin ich absolut begeistert. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen, so dass es zu keiner Zeit langweilig wurde. Erschreckend das Thema "Zwangsadoption", dass in diesem Krimi eine große Rolle spielt. Ein Thema, das in unserer Gesellschaft verdeckt wird. Wie immer geht es um Geld und dafür wird ja beinahe alles gemacht. Ich bin gespannt auf weitere Fälle von Florian Halstaff und werde weitere Bücher der Autorin gerne lesen. Vom Zirkusthema darf man sich in diesem Krimi nicht zu viel versprechen, das kommt nur am Rande vor. Was mich persönlich nicht weiter gestört hat.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    Lesemaus87

    05. September 2012 um 11:21

    Inhalt des Buches: Die Guatemaltekin Dele Sanchi ist illegall in einem Zirkus beschäftig und verkauft dort Brezeln um sich über Wasser zu halten. Sie möchte in Deutschland ihre Tocher Luz finden. Während Dele im Zirkus arbeitet merkt Sie nicht, das sie in grösster Gefahr schwebt und als Sie dann noch eines Mordes verdächtigt wird, scheint alles ausweglos. Der TV Moderator Florian Halstaff fndet für seine Recherche für seine nächste Sendung unglaubliches heraus... Wird für Dele nochmal alles gut gehen und wird Sie ihre Tocher finden? Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil ist spannend geschrieben, sodass man kaum aufhören kann zu lesen. Es wird aus der Sicht von Florian Halstaff, aus der Sicht des Mörders und aus der Sicht von Dele erzählt, was mir sehr gut gefällt. Ich habe das Buch recht schnell verschlungen gehabt, weil ich wissen wollte wie es weitergeht, da es sehr spannend erzählt wurde. Mir hat nur leider ein bisschen Zirkus Atmosphäre in dem Buch gefällt. Da es aber ja ein Krimi war, hat sich alles meistens um die Morde gedreht. Aber auch ohne die fehlende Zirkus Atmosphäre, ist das Buch regelrecht gelungen. Würde das Buch weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    Herr_Buecherwurm

    03. September 2012 um 16:02

    Journalist und Detektiv aus Neugier Florian wird schwer vom Tod einer guten Freundin getroffen. Doch er muss nicht nur ihren Tod verkraften, sondern sich auch eine Möglichkeit für das Adoptivkind überlegen, dass sie hinterlässt. Ein kleines Mädchen aus Guatemala. Zudem erscheint eine Frau aus Guatemala, die behauptet, auf der Suche nach ihrer Tochter Luz nach Köln gekommen zu sein und die seitdem im Zirkus arbeitet, um sich über Wasser zu halten. Doch der Job ist illegal und die junge Frau schwebt in großer Gefahr. Kann Florian den Mord aufklären und der jungen Mutter und ihrer Tochter helfen? „Zirkus Mortale“, ein Krimi über Adoptionen, Kinderhandel und Familienbande. Der Roman ist spannend und fesselnd, auch das Thema ist in der heutigen Gesellschaft sehr interessant. Was mir gefehlt hat, war das Zirkus-Flair, das Cover und Klappentext versprochen haben. Eigentlich spielt der Zirkus eher eine Nebenrolle, was schade ist. Ansonsten aber ist es ein gelungener Köln-Krimi, schön geschrieben, interessante Figuren und spannender Plot.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    schlumeline

    02. September 2012 um 11:58

    Mit ihrem zweiten Kriminalroman rund um TV Redakteur und Hobbydetektiv Florian Halstaff entführt uns die Autorin Bärbel Boecker erneut nach Köln. Der Zirkus Roncalli hat dort seine Zelte aufgeschlagen und beschäftigt die junge Guatemaltekin Dele Sanchi als Aushilfe. Diese ist noch nicht lange in Deutschland, hat aber auf diesen Besuch über viele Jahre hingearbeitet, denn sie ist auf der Suche nach ihrer Tochter. Florian Halstaff recherchiert gerade für eine geplante Sendung seines Arbeitgebers, der Filmproduktionsfirma von Profi Entertainment, über das Thema Eliteschulen in Deutschland, als ihn die Nachricht erreicht, dass seine ehemalige Freundin Sabrina ermordet wurde. Florian ist erschüttert. Gerne erinnert er sich an die gemeinsame Zeit mit Sabrina und fragt sich wer wohl Grund hatte die junge Frau zu ermorden. Sabrina hatte zwischenzeitlich geheiratet und gemeinsam mit ihrem Ehemann Sam ein Kind aus dem Ausland adoptiert. Es liegt auf der Hand, dass Florian fortan neben seiner normalen Recherchearbeit auch nach den Hintergründen für Sabrinas Tod sucht. Nebenher hat er auch mit leichten Problemen in der Beziehung zu seiner Kollegin Jana zu kämpfen, mit der er seit einiger Zeit liiert ist. Jana möchte gern mehr Nähe, vor allen Dingen eine gemeinsame Wohnung mit Florian, aber dieser zögert. Bärbel Böcker gelingt es hier einfach hervorragend einen spannenden Krimi zu schreiben, der lokale Besonderheiten Kölns, persönliche Problematiken der Protagonisten, eine spannende Handlung und vor allen Dingen ein brisantes Thema vereint. Mit dem Zusammenlaufen der einzelnen Handlungsstränge wird klar, dass es hier um die große Problematik der Auslandsadoptionen geht. Was Menschen, Müttern, Kindern und Familien da angetan wird, ist unglaublich. In diesem Buch wird es verpackt in einer glaubwürdigen Geschichte präsentiert. Zirkusluft gibt es hier eigentlich nur am Rande zu schnuppern, aber das stört nicht weiter. Allenfalls der Titel des Buches führt hier etwas in die Irre. Das eigentliche Thema ist aber so bedeutend, dass man mit dem Lesen der Geschichte einfach nicht aufhören kann. Ein Kriminalroman, der zum Nachdenken anregt durch ein brisantes Thema, das den Leser erschüttern wird.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    Goch9

    28. August 2012 um 14:03

    Eine Frau wird gezwungen in den Tod zu springen. Wie konnte es dazu kommen? Gut drei Wochen zuvor wird die Kölner Kriminalpolizei zum Fundort einer grausam zugerichteten Frauenleiche gerufen. Sabrina Delson, verheiratet und Mutter einer Adoptivtochter, wurde mit zwei Schüssen getötet und mit zertrümmertem Gesicht in einem Gebüsch liegen gelassen. Als Florian Halstaff, Redakteur von Profi Entertainment, vom Tod seiner ehemaligen Lebensgefährtin erfährt, reagiert er sehr erschüttert und beginnt umgehend mit Nachforschungen. Gemeinsam mit der Polizei ermittelt er in verschiedene Richtungen, verdächtigt den Ehemann, verfolgt die Spur einer Unbekannten, die sich auf dem Grundstück der Familie aufgehalten hat. Dann geschieht ein weiterer Mord. Bärbel Böcker hat einen rundum guten und unterhaltsamen Krimi geschrieben. Er ist liebevoll mit viel Lokalkolorit gespickt. Die Protagonisten sind genau charakterisiert und spiegeln private und menschliche Befindlichkeiten. Die Handlung wird durch viele Rückblendungen erzählt und nach und nach wird ein unglaubliches Verbrechen aufgedeckt. Dieser Krimi ist der Zweite einer Reihe um Kriminalhauptkommissar Rössner, seiner Mitarbeiterin Sylvia Gerlach sowie dem TV-Redakteur und Hobbydetektiv Florian Halstaff. Frau Böcker verpackt in diesem anfänglich fast harmlos anmutenden Kriminalroman ein Verbrechen, dass dem Leser die Gänsehaut auf den Körper treibt. Sie zeigt anhand Deles Einzelschicksal wie brutal und menschenverachtend diese Art Mafia vorgeht. Im Nachwort wird eröffnet, dass der Roman an einen authentischen Fall anlehnt, was die Geschichte noch beklemmender macht. Frau Böcker macht mit diesem Roman aufmerksam und zeigt mit dem Finger auf Verbrechen, die wir nicht sehen oder nicht sehen wollen. Ich bin auf den nächsten Fall des Trios gespannt.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2012 um 10:43

    „Zirkus Mortale“ von Bärbel Böcker ist der zweite Band der Florian Halstaff Reihe. Zirkus heißt zumindest vordergründig Spaß und Unterhaltung. Unterhaltung bietet Böckers Buch auch, doch von Spaß kann keine Rede sein, denn sie wandelt auf den Spuren real existierenden Kinderhandels. In Guatemala wurden und werden aufgrund lascher Adoptionsregelungen Kinder aus ihren Familien gerissen, um an reiche Menschen verkauft zu werden. Böcker hat gekonnt Realität und Fiktion miteinander verwoben! Eine Tote, erschossen mit zertrümmertem Gesicht ruft Florian Halstaff, seines Zeichen Journalist und Hobbydetektiv, auf den Plan, denn es handelt sich um seine frühere Freundin Sabrina. So schliddert er mit seiner neuen Freundin Jana mitten in die kriminellen Machenschaften und lernt so Dele Sanchi kennen. Diese ist ohne Visum / Arbeitserlaubnis im Visier der Polizei und des Täters und fällt bei der Suche nach ihrer Tochter Luz sehr tief, ob sie nochmal aufsteht und wie die Geschichte weitergeht? Wir sie ihre Tochter wieder in den Armen halten können, schafft Florian es den Fall unbeschadet zu lösen? Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Machenschaften tatsächlich existieren und der Krimi interessant geschrieben ist, kann ich das Buch nur jedem empfehlen. Es geht unter die Haut! Zirkusluft schnuppert man in dem Buch weniger als vermutet, allerdings tut dies der Sache keinen Abbruch. Außerdem ist das Buch auch für Nicht-Kölner absolut zu empfehlen, da man auch so der Handlung super folgen kann. Ein gelungenes Stilelement sind die ständigen Perspektivenwechsel, welche es ermöglichen die Geschichte aus Sicht des Journalisten, des Kommissars und des Mörders zu sehen. Ich warte nun auf den 3. Florian Halstaff Krimi!

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    TochterAlice

    26. August 2012 um 22:41

    Im neuen Köln-Krimi von Bärbel Böcker "Zirkus Mortale" spielt das Thema Zirkus eine eher untereordnete Rolle: illegale Adoption aus Drittländern - Guatemala in diesem Fall - ist das große Thema. Eine Leiche - eine Enddreißigerin mit Mann und - wie sich herausstellt - adoptierter Tochter wird mit entstelltem Gesicht am Decksteiner Weiher gefunden. Kein schöner Anblick für den Findenden, einen Rentner und die Polizei und keine schönen Gedanken für den Journalisten Florian Halstaff, ihre Jugendliebe, der - wie schon im vorhergehenden Fall "Henkersmahlzeit" wie zufällig in die Ermittlungen gerät, denn Sabrina Delson - so der Name der Toten - wurde entstellt. Und was für eine Rolle spielt die Guatemaltekin Dele, die beim Zirkus Roncalli jobbt, in dieser Geschichte? Ein spannender Krimi. mit ein paar Längen und Unklarheiten zwar, trotzdem ein Lesegenuss, der vor allem Liebhabern des kölschen Lokalkolorits wärmstens ans Herz zu legen ist. Die kölsche Seele kommt hier definitiv nicht zu kurz! Wer die Krimis von Brigitte Glaser um die Spitzenköchin Katharina Schweitzer, die von Stephan Brüggenthies um Kommissar Zbigniew Meier oder auch die von Myriane Angelowski um die Ermittlerinnen Lou Vanheyden und Maline Brass liebt, wird auch die Bücher von Bärbel Böcker lieben.

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  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    MelE

    Bedrückende Zirkusluft Das Buch, welche sich heute rezensieren möchte heißt "Zirkus Mortale" und das witzige daran ist, das ich erst kürzlich den Zirkus "Salto" besucht habe. "Salto Mortale", na klingelt es? Fand ich im Zusammenhang mit dem Buch recht witzig, obwohl der Krimi, der in Köln spielt alles andere als witzig ist, sondern eher bedrückend. Was nicht am Zirkusgeschehen liegt, sondern an der Tatsache, das dieses Buch einer Tatsache nachempfunden wurde und zwar Menschenhandel im großen Stil. Kinder werden wie Vieh verschachert, ihre Mütter vergewaltigt und nach der Entbindung das Kind grob entrissen. Das dieses für die Mütter mit großem Leid und psychischen Druck belastet wird jedem klar sein. Manchmal werden die Kinder auch entführt oder die Mütter bezahlt, damit der Handel weitergehen kann. Die Autorin hat daraus eine Wahnsinnsstory geschrieben, die regelrecht unter die Haut geht. Dabei hat sie einige wirklich nette Hauptprotagonisten geschaffen, die uns durch den Krimi begleiten. Zum einen haben wir da Florian, einen Reporter mit Bindungsängsten und dem Hang gut zu essen. Seine Neugier lässt in in den Fall hineinschlittern ohne es vielleicht zu wollen. Er erscheint mir sehr menschlich und auch wenn ich manches an ihm nicht nachvollziehen kann, ist er mir sehr sympathisch und ganz, ganz wichtig für die Geschichte. Zusammen ist er mit Jana und schafft es nicht über seinen Schatten zu springen um mit ihr zusammenzuziehen. Wir haben Dele eine Guatemaltekin, die im Zirkus Roncalli als Aushilfskraft arbeitet mit dem Ziel ihr Kind, welches adoptiert wurde wiederzufinden. Um welches Kind es sich dreht ist zwar recht schnell klar, aber dennoch wichtig für die Handlung. Die Geschichte rund um Dele lässt sich mir die Fußnägeln hochrollen. Wie kann ein Mensch dies ertragen? Sie erscheint mir als sehr stark und was das schlimmste ist, sie schwebt in Lebensgefahr. Ihr zur Seite steht Gino ein Jongleur. Hiermit endet jetzt erst einmal die Personenbeschreibung, denn es gibt zwar noch deutlich mehr, aber sie spielen doch eher Nebenrollen. Der Prolog beginnt schon sehr spannend und zeigt gleich auf um was es geht. Im Prinzip ist es schon fast das Ende der Story, was mir aber erst später aufgefallen ist, da ich die Datumsanzeige übersehen bzw. überlesen hatte. Mein Fehler also. Es geht dann auch gleich rasant weiter mit einer Leiche, die aber nicht die ist, die über die Brücke gestoßen wurde. Sehr verwirrend auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick richtig genial, denn nun musste ich einfach weiterlesen und es hat sich auf ganzer Linie gelohnt. Im Buch war ich sofort drin und auch wenn mich manches echt belastet hat, muss ich gestehen, das dieser Krimi wirklich genial geworden ist und ich ihn euch unbedingt weiterempfehlen möchte. Einfach auch um aufzuzeigen, was alles in unserer Welt geschieht, von denen wir nichts wissen, die mich aber tatsächlich bedrücken und belasten. Es gibt keine genauen Zahlen über die Kinder, die zu 95% in die USA vermittelt wurden. Tatsache ist, das dies illegal geschieht und wie oben schon erwähnt bitterarmen Menschen abgekauft, geraubt oder durch Vergewaltigung gezeugte Kinder verkauft werden für Preisgeld zwischen 25.000 - 40.000 Euro pro Kind. da stellen sich mir wirklich die Nackenhaare auf, denn diese Handlungen sind menschenverachtend und unwürdig und der Gedanke daran tut mir weh. Trotz einer Gesetzesänderung geht der Handel weiter! Klappentext: Dele Sanchi, eine junge Guatemaltekin kommt nach Köln und möchte nur eines: ihre Tochter Luz finden. Dele verdient ihren Lebensunterhalt zunächst als illegale Aushilfe beim Zirkus, doch während sie im Zirkuszelt Brezeln verkauft und in ihrer Freizeit nach ihrer Tochter sucht, ahnt sie nicht, dass sie in größter Gefahr schwebt. Als sie noch des Mordes verdächtigt wird, scheint ihre Situation ausweglos. Doch Florian Halstaff findet im Rahmen der Recherche für die nächste Sendung Unglaubliches heraus Das Cover: Das Cover zeigt im Hintergrund den Kölner Dom und ganz zutreffend im Vordergrund die Rückwand einer Zirkusfassade. Im Prinzip zeigt es schon alles, was ich wissen muss. Wer erwartet Zirkusluft zu schnuppern, wird vielleicht ein klein wenig enttäuscht sein, denn der Zirkus Roncalli spielt leider nur eine kleine Nebenrolle. Ein Zitat hinten auf dem Buchumschlag: "Die Welt des Zirkus ist ein Traum, den es gilt zu leben und zu bewahren. Und sie ist spannend - wie dieses Buch, das hilft den Zirkus im Bewusstsein der Menschen zu halten. Darüber freue ich mich und dafür bedanke ich mich." Bernhard Paul Zirkus Roncalli Dem habe ich nichts hinzuzufügen! GLG, Mel

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    • 2

    Synapse11

    26. August 2012 um 22:04
  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    Lenny

    25. August 2012 um 17:52

    Der Titel Zirkus Mortale hatte mir ganz viel Zirkusluft vermittelt, in dem Buch ist der Zirkus allerdings nicht im Vordergrund, beim Lesen bekommt man aber das Verlangen nach Popcorn...unbedingt bereitlegen, es wird spannend!

  • Rezension zu "Zirkus Mortale" von Bärbel Böcker

    Zirkus Mortale

    bokworm

    25. August 2012 um 14:33

    Eine Frau wird ermordet aufgefunden. Zwei Kugeln stecken in ihrem Körper und ihr Gesicht ist total zertrümmert. Der Journalist Florian Halstaff ist erschüchtert über den Tod seiner alten Freundin und ehe er sich versieht, steckt er als Hobby-Detektiv mittendrin. Währenddessen wird die junge Guatemaltekin Dele Sanchi eines Mordes verdächtigt, obwohl sie nur das eine wollte in Deutschland: ihre Tochter Luz finden. "Zirkus Mortale" ist der zweite Band der Florian Halstaff-Reihe von Bärbel Böcker; ein Krimi, der sowohl spannend als auch gut recherchiert ist. Mit dem Perspektivwechsel überkommt einem beim Lesen keine Langeweile. Desweiteren spielt die Geschichte in Köln, daher auch der Kölner Dom auf dem Cover. Allerdings hat der Krimi mit Zirkus nicht allzu viel zutun wie gehofft. Dies tut dem Buch keinen Bruch, doch es gibt bei weiterem abwechslungsreichere und spannender Krimis; wer zuvor noch nie einen Krimi in der Hand hatte, dem ist der Roman nur zu empfehlen. Für "Krimi-Anfänger" ist er super gut geeignet und lässt sich 1A lesen.

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