Bärbel Kiy Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin

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Inhaltsangabe zu „Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin“ von Bärbel Kiy

Mein Name ist Ivonne Nielsen. Mein Geburtsmonat ist der Wonnemonat Mai. Im Jahr 1961 wurde ich in Schwelm einem beschaulichen Ort im Ennepetal in Nordrhein-Westfalen, als einziges gemeinsames Kind von Gerhard und Renate Nielsen geboren. Meine Eltern lernten sich im Jahr 1960 auf einer Kirmes, einem Jahrmarkt, kennen. Dieses Buch ist ein repräsentativer Querschnitt durch die ersten fünfundzwanzig Jahre meines Lebens. Dieses Buch beruht auf wahre Begebenheiten. Die Autorin hat sich auf die Spuren misshandelter Kinder, Jugendlicher und heutigen Erwachsenen begeben. Ihr Buch soll aufrütteln und sensibilisieren! Es ist nicht immer ALLES Gold, was glänzt! Sie hat mal wieder hinter den Vorhang der heilen gutbürgerlichen Fassade geblickt. Sie hat mit heute Erwachsenen gesprochen, die sexuell missbraucht wurden. Hat sich zum Thema Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom geäußert. ebenso zur sexuellen Orientierung bei Heranwachsenden, zum Thema Drogen. und auch zum guten, lieben, fürsorglichen Onkel und, und, und. sie hat sich gefragt, ob eine schlimme Kindheit wirklich ein Freibrief für eine kriminelle Gegenwart und Zukunft ist. hat sich gefragt, ob einstige Opfer wirklich immer oder fast immer, zu Tätern werden.

Eine tolle Quintessenz, doch die Umsetzung war leider nicht ganz meins. Schade. Trotzdem lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine schlechte Kindheit bedeutet nicht zwingend eine schlechte Zukunft... aufwühlende Lebensgeschichte - mit spitzer Zunge erzählt...

— Jungenmama

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— Aefchen

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  • Leserunde zu "Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin" von Bärbel Kiy

    Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin

    BaerbelKiy

    Hallo liebe Leser, ich möchte gerne mit euch über mein Buch *Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin* diskutieren. Zu gewinnen gibt es 5 Bücher. Zu meiner Person: Mein Name ist Bärbel Kiy, ich wohne, lebe und arbeite vor den Toren der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt in einem kleinen Dorf in der unmittelbaren Nähe der wunderschönen Ostseeküste. Ich bin 2-fache Mutter heute erwachsener Söhne. Ich bin Hunde, Aquarien und Schildkrötenbesitzerin. Zu meiner aktiven Arbeitszeit war ich als Niederlassungsleiterin in der Zeitarbeit unterwegs. Durch einen Ärztepfusch fand ich zur Verarbeitung meines neuen Lebensabschnitts zum Schreiben. Ich schreibe meine Bücher mit spitzer Feder, viel Humor (oft auch schwarzem) und einer Prise Sex Sells. Kurz zum Inhalt von Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin. Es ist ein Muttmachbuch für einst misshandelte und geschändete Kinder und Jugendliche. Ich habe mich auf die Spuren misshandelter Kinder, Jugendlicher und heutiger Erwachsener begeben. Mein Buch soll aufrütteln und sensibilisieren! Es ist nicht immer ALLES Gold, was glänzt! Doch, keine Angst. Es wird nicht gejammert und angeklagt! Mal wieder habe ich hinter den Vorhang der heilen gutbürgerlichen Fassade geblickt. Für die Recherche habe ich mit heute Erwachsenen gesprochen die sexuell missbraucht wurden. Auch habe ich mich zum Thema Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom geäußert ... ebenso zur sexuellen Orientierung bei Heranwachsenden und zum Thema Drogen ... und auch zum guten, lieben, fürsorglichen Onkel und, und, und ... auch habe ich mich gefragt, ob eine schlimme Kindheit wirklich ein Freibrief für eine kriminelle Gegenwart und Zukunft ist ... habe mich gefragt, ob die einstigen Opfer wirklich immer oder fast immer, zu Tätern werden ...  Doch, keine Angst! Ich schreibe wie immer mit einer spitzen Feder.  Kurz zum Inhalt: Meine Protagonistin heißt Ivonne Nielsen. Ihr Geburtsmonat ist der Wonnemonat Mai. Im Jahr 1961 sie in Schwelm einem beschaulichen Ort im Ennepetal in Nordrhein-Westfalen, als einziges gemeinsames Kind von Gerhard und Renate Nielsen geboren. Ihre Eltern lernten sich im Jahr 1960 auf einer Kirmes, einem Jahrmarkt, kennen. Dieses Buch ist ein repräsentativer Querschnitt durch die ersten fünfundzwanzig Jahre des Lebens meiner Protagonistin. Das Buch beruht auf wahre Begebenheiten.

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  • Ivonnes Frust-Tagebuch !

    Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin

    robberta

    23. March 2015 um 15:26

    Kurz zum Inhalt von Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin. Es ist ein Muttmachbuch für misshandelte und geschändete Kinder und Jugendliche. Ich habe mich auf die Spuren misshandelter Kinder, Jugendlicher und heutiger Erwachsener begeben. Mein Buch soll aufrütteln und sensibilisieren! Es ist nicht immer ALLES Gold, was glänzt! Doch, keine Angst. Es wird nicht gejammert und angeklagt! Mal wieder habe ich hinter den Vorhang der heilen gutbürgerlichen Fassade geblickt. Für die Recherche habe ich mit heute Erwachsenen gesprochen die sexuell missbraucht wurden. Auch habe ich mich zum Thema Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom geäußert ... ebenso zur sexuellen Orientierung bei Heranwachsenden und zum Thema Drogen ... und auch zum guten, lieben, fürsorglichen Onkel und, und, und ... auch habe ich mich gefragt, ob eine schlimme Kindheit wirklich ein Freibrief für eine kriminelle Gegenwart und Zukunft ist ... habe mich gefragt, ob die einstigen Opfer wirklich immer oder fast immer, Meine Meinung:    Ivonnes Frust-Tagebuch ! Das Buch kommt mir vor wie die Biografie eines ungeliebten Mädchens in den 60/70ger Jahren. Ivonne wird von ihrer Mutter regelrecht gehasst und nicht nur verbal misshandelt. Es scheint aber auch ein Phänomen der damaligen Zeit zu sein. Denn damals wurde über solche und ähnliche Fälle in der Klasse getuschelt. Trotz aller Widrigkeiten kann Ivonne diesem Teufelskreis mit Hilfe von Andreas entkommen.

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  • Eine aufwühlende Lebensgeschichte - mit spitzer Zunge erzählt...

    Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin

    Jungenmama

    20. March 2015 um 11:46

    Selten habe ich mich mit einer Rezension so schwer getan... denn es handelt sich bei diesem Buch um die Beschreibung des Lebens- und Leidensweges eines jungen Mädchen wie es kaum vorstellbar ist. Körperliche Misshandlungen, psychische Unterdrückung, sexuelle Belästigung, emotionale Kälte ... was Yvonne bereits in ihrer Kindheit und auch später im Teenageralter erlebt ist einfach unglaublich! Das Buch "Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin" ist keine Autobiographie, allerdings hat die Autorin Bärbel Kiy zahlreiche Gespräche mit Betroffenen Mädchen/Frauen als Grundlage genommen um eine Geschichte zu schaffen, die Aufrütteln und Mut machen soll! Ich denke, dass der Gedanke hinter dem Buch sehr wichtig ist, denn obwohl das Buch zwischen 1961 und 1985 handelt, hat es nicht an Wichtigkeit verloren. Auch heute leben Kinder in furchtbaren Verhältnissen und auch wenn man denkt jeder weiß alles vom Anderen, so ist dies sicherlich nicht immer der Fall! Wäre das Buch in einem trockenen oder mitleidigem Erzählstil geschrieben, wäre es kaum erträglich. Der Sarkastische Schreibstil von Frau Kiy ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig und auch sicherlich nicht jedermanns Geschmack, allerdings hilft er dem Leser dabei sich nicht zu sehr emotional hineinzusteigern - wütend auf Yvonnes Eltern wird man aber dennoch! Die Finale Botschaft "Jeder Mensch ist für sich, sein Handeln und seine Taten selbst verantwortlich. Die schlimmen Erlebnisse, die einem als Kind und Jugendlichem widerfahren, sind weder rückgängig noch wiedergutzumachen."    

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  • Wenn die Mutter seelisch krank ist..

    Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. March 2015 um 21:40

    *INHALT* Ivonne Nielsen wird 1961 geboren, und die folgenden Jahre sind alles andere als leicht: Ihr Vater ist ein notorischer Fremdgänger und ihre Mutter ist psychisch krank. Und so wundert auch niemanden, dass der Vater nichts bemerkt und erst recht nicht interveniert, als Ivonne immer wieder verletzt ist und ins Krankenhaus muss - das bessert sich zwar nach der Scheidung ihrer Eltern, doch die Verletzungen sind jetzt nur anderer Natur.. *MEINE MEINUNG* Bärbel Kiy ist hier ein Buch gelungen, das eine grausame Kindheitsgeschichte erzählt. Ich bin beim Lesen regelrecht wütend geworden, ob der Ungerechtigkeit, die dem Mädchen widerfährt. Doch so sehr ich die Moral von der Geschichte am Ende mochte und so interessant sie sich auch las - für mich hatte dieses Buch ein großes Manko: Ich kam mit dem Schreibstil nicht richtig zurecht. Die Autorin schreibt sehr scharfzüngig und sarkastisch - das fand ich gut. Doch die vielen, vielen Synonyme, die hier benutzt werden, mal hochgestochen, mal Umgangssprache, wollten für mich nicht wirklich passen. Auch der Satzbau passte gut ins Konzept, aber ich fand es anstrengend, längere Passagen am Stück zu lesen. Meiner Meinung nach hätte der Stil super zu einer Kurzgeschichte gepasst, doch auf über 270 Seiten fand ich es zu viel des Guten. Gerade auch am Anfang gib es relativ viele kurze Absätze, zwischen denen Gedankensprünge liegen, die mir den Einstieg sehr erschwert haben; ich lese lieber Fließtext. Im weiteren Verlauf des Buches wurde es zwar besser, doch den schlechten Einstieg ganz ausbügeln konnte es nicht ganz. Eine kleine inhaltliche Kritik zum Ende, die ich hier schlecht erwähnen kann, ohne zu spoilern, macht für mich auch noch einen kleinen Punktabzug, sodass ich am Ende auf 3,5 Sterne komme. Ich runde daher ab auf 3.

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  • Eine unglaubliche Lebensgeschichte mit bedeutender Message

    Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin

    Areti

    11. March 2015 um 23:21

    Dieses Buch birgt eine unglaublich wichtige Message in sich, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte. Worum geht es? Es geht um die ersten 25 Jahre des Lebens von Ivonne Nielsen. Sie erlebt in ihrer Kindheit sehr viel Gewalt von ihrer Mutter und muss sich mit ihr – die sich von Ivonnes  leiblichem Vater, der sie mit mehreren Frauen betrogen hat, trennt – auf eine Reise durch ganz Deutschland machen. An keinem Ort hält es die beiden lange, denn die Mutter bringt die beiden immer wieder in gefährliche Situationen, aus denen sie entfliehen müssen. Ivonne wird immer wieder gedemütigt und erfährt keine Liebe. Bis sie schließlich auf Andreas trifft. Doch wird das für sie gut ausgehen? Meine Meinung: Bärbel Kiy hat einen sehr interessanten Schreibstil: Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Geschichte wird aus der Sichtweise von Ivonne erzählt und trieft nur so vor Sarkasmus und derben Ausdrücken neben stilistischen Eyecatchern. Welche Message verbirgt sich hinter der Geschichte? Man sollte sein Leben nicht nach der Vergangenheit richten. Egal was passiert, egal wie schwer es im Leben war. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Man muss nach vorne schauen und sein Leben selbst in die Hand nehmen. Nur so kann man wirklich glücklich werden: Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert, kann starke Gefühle hervorrufen und kann für Personen, die eine schwere Kindheit hinter sich haben, ein echter Mut-Macher sein.

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  • Eine aufregende Lebensgeschichte

    Erst Aschenputtel ... Dann Prinzessin

    Mrs. Dalloway

    10. March 2015 um 11:52

    Inhalt:Ivonne Nielsen wird im Jahr 1961 im beschaulichen NRW geboren und wächst unter beschwerlichen Umständen auf. Ihre Mutter ist krank und verhält sich ihr gegenüber sehr kalt, abweisen und gewalttätig. Als sich die Eltern trennen verliert sie irgendwann den Kontakt zu ihrem Vater und begibt sich mit der Mama auf eine Odyssee durch das ganz Deutschland. Werden die beiden ein neues Zuhause finden? Meine Meinung: Ich hoffe, ich habe noch nicht zu viel vom Inhalt verraten, aber doch genug, um neue Leser anzulocken. Denn dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, bildgewaltig und erschreckend. Der Leser leidet regelrecht mit Ivonne mit. Fazit: Die Botschaft, die dieses Buch beinhaltet ist ganz wichtig: Jeder ist seines Glückes Schmied und jeder kann es schaffen, allein durch den freien Willen. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die es gerne spannend mögen, aber auch mal etwas anderes als Krimis oder Thriller lesen möchten.

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