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Langeweile

vor 9 Monaten

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Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und fand es sehr informativ. Sechs Frauen, mit unterschiedlichen Background , der zwischendurch kurz beleuchtet wird, treffen sich regelmäßig zu einem Erfahrungsaustausch. Marie, eine der Protagonistinnen hat sich mehrere Bücher zum Thema Frauenrechte in der Gesellschaft gekauft und teilt ihr Wissen mit ihren Freundinnen. Bei diesem Erfahrungsaustausch kommt es auch zu lebhaften Debatten. Das Buch bedient sich eines leichten flüssigen Schreibstils. Informationen aus der Geschichte der Frauenrechte werden sehr gekonnt vermittelt. Dazwischen gibt es immer wieder Auflistungen (Jahreszahlen), die sehr interessant sind. Ich habe einiges an neuem Wissen erfahren anderes wieder aufgefrischt. Manche Sachen sind , in der heutigen Zeit, kaum noch vorstellbar. Nur einige Beispiele: Bis zum Jahre 1958 hatte der Mann das alleinige Aufenthaltbestimmungsrecht. Erst seit 1969 werden verheiratete Frauen als geschäftsfähig angesehen. Bis zum Jahre 1977 musste eine Frau ihren Ehemann um Erlaubnis fragen, wenn sie berufstätig sein wollte. Diese Reihe ließe sich beliebig lang fortsetzen. Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung gelesen . Im Hinblick auf die vielen Recherchen ,die zu diesem Roman sicherlich notwendig waren, spreche ich der Autorin meine große Anerkennung aus Was ich nicht unerwähnt lassen möchte, ist das sehr schöne Cover. Es hätte mich in der Buchhandlung sofort für dieses Buch begeistert.

Autor: Bärbel Kiy
Buch: Lasst das mal die Frauen machen!
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